Wann neuer Kater nach kastration zu vorhandenem?

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Vylina

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Gott ich hoffe der Titel war wenigstens etwas aussagekräftig :dead:

Ich bin derzeit etwas unsicher, da ich nicht weiß, was richtig ist.
Hoffentlich bekomme ich die Situation etwas verständlich geschildert.

Vor drei Monaten ist leider einer meiner beiden Kater verstorben...
Nun lebt mein anderer, kastrierter Kater allein bei mir und meinem Sohn, jedoch soll er natürlich nicht allein bleiben.

Er ist mit seinen drei Jahren natürlich noch ein junger Kerl und man merkt schon, dass er das toben vermisst und unausgelasteter ist.

Nun ziehe ich ende November mit meinem Freund zusammen und passend dazu möchten wir auch einen neuen Freund für meinen Jack dazu holen.

Von einem "Ups-Wurf" meiner Schwiegermama ist noch ein Katerchen vorhanden, welches derzeit noch unkastriert ist und im März diesen Jahres geboren wurde.
Keine Kommentare bitte zu dem Wurf... ich hab da schon meine Gedanken drüber mit geteilt, wie eine 2 1/2 Jährige, unkastrierte Katze einem "entwischen" kann um dann trächtig zurück zu kommen :stumm:

Naja auf jedenfall habe ich mich bereit erklärt ihn zu übernehmen, unter der Vorraussetzung, dass er vorher kastriert wird - geimpft ist er.
Nun gehts Dienstag eh mit dem Chihuahua von meinem Freund zum Tierarzt und ich hab gesagt, er soll dann gleich nen Termin zur kastration machen, damit es schnell über die Bühne geht.

Nun ist meine eigentliche Frage die, ob er dann am besten direkt in der ersten Dezember Woche (dann holen wir die Möbel aus meiner Wohnung und meinen Kater) oder lieber erst später mit dazu holen.
Ich meine mal gelesen zu haben, dass die Hormone 6 Wochen brauchen um sich richtig ab zu bauen nach der Kastration und bin deshalb im Zwiespalt, ob es dann nicht eher zu Reibereien den beiden gegenüber kommen könnte, wenn beide frisch in ein neues Territorium kommen und der eine halt noch hormonell gesehen voll Kater ist.

Ich muss dazu sagen, dass beide sehr gut sozialisiert sind.
Über Zylkene und Feliway hab ich auch schon nach gedacht, letzteres werde ich aber definitiv nutzen.

Meint ihr, eine langsame Zusammenführung ist nötig?

Hach, so viele Fragen :dead:
 
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Eifelkater

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Wenn das Katerchen im März geboren wurde und noch nicht kastriert ist, würde ich als erstes darauf achten, dass er sich noch nicht angewöhnt hat drinnen zu markieren. Sollte er das schon tun, würde ich ihn nicht nehmen.

Sollen den beide Freigänger werden oder sind alle bisher nur Wohnungkatzen?

Prinzipiell würde ich beide am selben Tag einziehen lassen, da beide dann noch kein Revier da haben.
 
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Vylina

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Nein, er markiert Gott sei Dank noch nicht! Daher möchte ich die Kastration jetzt so schnell wie möglich machen lassen.

Es ist leider nur Wohnungshaltung möglich, sind aber beide auch gewohnt.

Genau das mit dem Revier war auch mein Gedanke, möchte nur nicht, dass mein Kater dann vermöbelt wird.
 
Brickparachute

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OT: Die Mutter des Ups-Wurfes wurde seither kastriert? Selbst wenn sie nicht rausschlüpft, ist die Rolligkeit ja auch kein Spaß...hast Du da etwas Einfluß drauf? Ich weiß,Schwiemu, das erfordert oftmals Fingerspitzengefühl.
 
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Vylina

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Jap, die wurde direkt nach der Geburt kastriert...

Die Schwester von dem Katerchen, welches ich übernehme, wurde auch erst vor nem Monat kastriert (obwohl sie raus darf) nachdem ich den Termin gemacht hab und deutlich sagte, dass ein erneuter Wurf erheblich mehr Tierarztkosten nach sich zieht als die Kastration.
 
Mikesch1

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Deine SchwieMu: Manche lernen es echt nie :dead:

Ich würde beide Kater zusammen in die neue Wohnung einziehen lassen. Also beide in der Box und beide gleichzeitig rauslassen. Es ist ein neues Revier, beide Kater sind sozialisiert - das könnte auf Anhieb gut gehen.

Wenn es dann doch zu heftig wird: Kannst Du da zur Not trennen?
 
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Vylina

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Jap, das ist auch das einzige, was mich an meiner SchwiMu echt aufregt und wo mir auch manchmal der Kragen platzt.

Die Katzen bekamen auch, als die Kätzchen noch zu viert waren vor einigen Wochen maximal 3 kleine Felix Tütchen Nafu am Tag... Die ausgewachsene Mutter (Main Coon) genau 2.

Ich hab dann angefangen Nassfutter zu kaufen und heimlich, wenn sie auf Arbeit war mit zu füttern.
Dann hat sie sich doch gewundert, warum die Katzen auf einmal nicht mehr alles abräumen was nur irgendwie essbar aussieht oder den Müllsack endlich in Ruhe lassen.
Auf mein "die haben Hunger" kam nur ein "naja, wie soll ich das bei so vielen Katzen denn finanzieren?".

Gott sei Dank ist mein Freund nicht so, der würde sein letztes Hemd für seinen Hund und die anderen Tiere geben.

Ich denke dem kleinen Kater muss ich auch erst einmal beibringen, dass er bei mir keine Sorgen haben muss und immer genug Essen haben wird.


Trennen kann ich zur not, das wäre kein Problem.
 
Brickparachute

Brickparachute

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Finde ich toll, daß Du das alles gemacht hast. Ich weiß, da kann man echt nicht zuschauen. Jetzt, wo die Jungen dann weg sind, wird sicher genug Futter machbar sein für die Mutter.....:rolleyes:
 
Mikesch1

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Die ausgewachsene Mutter (Main Coon) genau 2.


200 gr. für eine Maine Coon :eek: Gott, die arme Maus. :( Und dann auch noch Schrottfutter sicherlich, was sowieso nicht sättigt :( Ich hoffe, sie bekommt mittlerweile mehr bzw. genug zu essen.

Dem kleinen Kater stell hin, so viel er mag. Junge Katzen können bis sie 1 - 1,5 Jahre alt sind gut und gerne 600 - 800 gr. pro Tag verdrücken. Und das brauchen sie auch. Am besten ist es, Du fütterst ihn direkt "gehaltvoll".
 
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Vylina

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  • #10
200 gr. für eine Maine Coon :eek: Gott, die arme Maus. :( Und dann auch noch Schrottfutter sicherlich, was sowieso nicht sättigt :( Ich hoffe, sie bekommt mittlerweile mehr bzw. genug zu essen.

Kitekat :stumm:
Naja, sie war für Fünf Wochen verschwunden, hat sich 800m weiter in nem Gebiet mit viel Wald und Wiese aufgehalten.
Mit Lebendfalle wurde sie dann wieder eingefangen... Jetzt ist es etwas mehr, meiner Meinung aber auch nicht genug (Gibt es "genug" bei diesem Futter eigentlich?).


Dem kleinen Kater stell hin, so viel er mag. Junge Katzen können bis sie 1 - 1,5 Jahre alt sind gut und gerne 600 - 800 gr. pro Tag verdrücken. Und das brauchen sie auch. Am besten ist es, Du fütterst ihn direkt "gehaltvoll".


Klar, der bekommt solang er hunger hat, da brauch er sich keine Sorgen machen!
Bei uns gibts Mac's, Grau, Animonda, Bonzita, Leonardo etc. ne Mischung halt.
Hungern musste hier noch niemand :)
Ich hab nur Angst, dass er womöglich schon so sehr unter dem Hunger zu leiden hatte, dass er es schwer lernt.
 

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