Wann kastrieren?

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cranberry

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Hallo ihr Lieben! =)
Seit Ende Juli sind mein Freund und ich stolze Besitzer einer kleinen Katze. Mein Freund hat die Kleine im Alter von etwa 4 wochen gefunden. Als Geburtstag wurde vom TA der 1.7. geschätzt.

Die Kleine ist mittlerweile topfit, durchgeimpft und ein keiner spielverrückter Wollknäuel :)

Das nächste größere was auf uns zukommt ist - hoffentlich - die Kastration. Nun haben wir von 2 Tierärzten 2 verschiedene Zeitpunkte genannt bekommen. Der eine meinte, sie solle mit 5-6 Monaten kastriert werden, was ich in meinem Bekanntenkreis auch großteils beobachte. Der andere meinte, es solle erstmal die erste Rolligkeit abgewartet werden. Das sei zwar nervig, aber besser für die Kleine.

Wie habt ihr es gehandhabt?! Haben beide Seiten gute Argumente?! Wenn ja, welche?!

Dankeschööön!

PS: Unsere Krümel:
krmel2.jpg
 
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Servus,

die ist ja süß, die Kleine. Sie möchte bestimmt noch ne Freundin (zwecks Sozialisierung, sprich: lernen, sich anständig für eine Katze zu benehmen und zum Spielen). Aber das hörst Du hier bestimmt gleich noch mehrfach.

Meine zwei sind jetzt knapp 5 Monate alt und ich werd sie Ende diesen/Anfang nächsten Monat kastrieren lassen. Ich hab allerdings auch nen Kater und ne Katze, da laß ich lieber nichts anbrennen.

Viel Spaß mit der Süßen!
Myriam
 
nell&emmi

nell&emmi

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Das kannst und solltest du schon getrost vor der Rolligkeit machen ;) Das das besser für die Katze sein soll ist schon längst überholt. 5 Monate ist ein guter Zeitpunkt, machen wir auch so ;)
Man kann Katzen sogar schon mit 12 Wochen kastrieren, manche Züchter machen das. Je jünger die Katze umso unkomplizierter die OP sagt man.
 
Tiggerbiene

Tiggerbiene

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Unsere Beiden sind mit 13 Wochen kastriert worden.

Würde ich jederzeit wieder machen, beide haben die OP extrem schnell überwunden und an der Entwicklung hapert es auch nicht.

Bloss nicht warten bis die Mietze rollig wird, völlig überholte Meinung.
Früher hieß es sogar noch "einmal Junge bekommen". Nenene, je früher desto besser.

:aetschbaetsch2:
 
Nonsequitur

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Hallo und willkommen,

ein süßes Fellknäuel habt ihr da :)

Es gibt keinen medizinisch vernünftigen Grund, mit der Kastration die erste Rolligkeit abzuwarten. Jede einzelne ungedeckte Rolligkeit, auch die erste, erhöht das Risiko für Gebärmutterentzündungen, Mammatumore und ähnlichen Dreck. Und nervig für Katz und Mensch ist sie auch.
Manche Tierärzte erzählen noch solche Steinzeitgeschichten, weil sie sich von alten Überzeugungen betreffs "Natürlichkeit" wohl nur schwer verabschieden können. Hier auf dem Land gibt's sogar noch mindestens einen, der verbreitet, eine Katze sollte vor der Kastration einmal geworfen haben. :eek:

Fast noch wichtiger ist aber, dass so ein kleines Kätzchen nicht ohne artgenössische Gesellschaft aufwachsen darf. Falls noch nicht geschehen, besorgt bitte eurer Kleinen möglichst bald einen Spielkumpel. Am besten eine Kumpeline in ähnlichem Alter, die mindestens 12 Wochen bei ihrer Mama und ihren Wurfgeschwistern war und der Kleinen beibringen kann, was man als Katze wissen muss.
 
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cranberry

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Vielen Dank erstmal!

Gut =) Das mit "vor der Rolligkeit" habe ich nun auch in einem eurer FAQ Threads gelesen.

Sie bekommt einen Spielgefährten. Allerdings wohnen mein Freund ich noch getrennt bei unseren Eltern und werden erst im nächsten Sommer zusammenziehen. Da der Kampf, die kleine bei seinen Eltern unterzurbingen, schon groß genug war und seine Eltern für die Kleine all ihre Prinzipien gebrochen haben, können wir bis dahin nicht erwarten, noch ein Kätzchen aufzunehmen. Für die Kleine gibts also erst so um ihren 1. Geburtstag (wenn alles so klappt wies soll eher) einen Freund =(
Wir sind darüber selbst nicht glücklich.

(So sah der ursprüngliche Plan auch aus: 2 süße Kitten wenn wir zusammen ziehen.. Krümel wollte aber schon eher zu uns!)
 
nell&emmi

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Ja eine kleine Freundin wäre wirklich schön für die Süße! ich erleb das hier grad selbst wie schön es für unsere Nelly ist das wir nun Emma haben! :)
 
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Elisa87Schaefer

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tiffy haben wir mit 8 monaten kastrieren lassen, sie war bis dahin auch noch nicht rollig, ich würde aber die nächste katze die mal hab immer mit 5-6 monaten kastrieren lassen.

ich kenne sogar ein kleines kitten, die mit 3 monaten kastriert wurden ist, weil sie einen nabelbruch hatte und da hat die TÄ gleich beides auf einmal gemacht, der bauch war eh einmal offen.

ja, hol ihr doch bitte einen spielkameraden/kameradin dazu, damit sie jemanden zum spielen und kommunizieren hat und nicht irgendwelche macken entwickelt. zb. dich oder einen freund zu attakieren, möbeleinrichtungen zu zerstören oder protestpinkeln, weil sie langeweile hat.

viel glück
 
Nonsequitur

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Für die Kleine gibts also erst so um ihren 1. Geburtstag (wenn alles so klappt wies soll eher) einen Freund =(
Wir sind darüber selbst nicht glücklich.
Ohje. Bei dem Plan hätt ich Bedenken. Das hat gar nicht mal unbedingt was mit "glücklich" zu tun - es besteht Gefahr, dass so eine späte Erstvergesellschaftung richtig in die Hosen geht. Befürchtet schon mal blutige Kämpfe, Angstpinkeln und alles was dazugehört.
Warum? Eure Kleine kennt überhaupt keine kätzischen Verhaltensweisen, sie kann nicht kätzisch "reden", und wenn sie erstmal ein Jahr alt ist, ist die Gefahr ziemlich groß, dass sie schon weit auf dem Weg zum Sozialkrüppel ist. Das heißt, bis dann kommt sie womöglich mit Artgenossen nicht mehr zurecht, weil sie sie nicht versteht und ihre Absichten nicht einschätzen kann (und umgekehrt genauso wenig) - ohne ist sie aber auch nicht zufrieden, sondern unausgelastet und ruhelos. Dann habt ihr euch ne verhaltensgestörte Katze erzogen, die letztlich mit sich selber nicht zurechtkommt.

Katzen können da sehr eigen sein. Ich hab selber erlebt, wie mein (in Gesellschaft aufgewachsener, eigentlich sehr sozialer) Kater auf eine Nachbarskatze reagiert, die seit ihrer Kittenzeit Einzel-Wohnungskatze war und jetzt wegen Umzug ihrer Besitzer nach draußen durfte. Irgendwas hat diese Katze an sich, was sie so unheimlich macht, dass mein Kater sie vermöbelt, sobald er sie nur sieht. Zum Glück gab es bisher keine ernsthaften Verletzungen, sie geht ihm mittlerweile auch aus dem Weg.
 
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Kimber

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  • #10
Für die Kleine gibts also erst so um ihren 1. Geburtstag (wenn alles so klappt wies soll eher) einen Freund =(

Das ist zu spät. Die Katze kam viel zu früh von der Mama weg und wurde daher nicht sozialisiert. Das kann Probleme bei der Zusammenführung geben, erst recht, wenn sie selber dann kein Kitten mehr ist. Kitten lassen sich fast immer problemlos vergesellschaften.

Kastrieren bitte unbedingt vor der ersten Rolligkeit.
 
nell&emmi

nell&emmi

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  • #11
Oh das ist echt Mist! ich kann mir vorstellen dass es sehr schwer bis unmöglich ist seine Eltern da noch zu überzeugen... Und wie sieht es bei deinen Eltern aus? Dann müsstest du halt beide zu dir nehmen... Aber das stimmt schon was hier alle schreiben, ich hab das bei Nelly selbst erlebt. Sie hatte als Baby niemanden zum raufen und toben und wenn jetzt manchmal Emma ankommt, die mit ihren Geschwistern aufgewachsen ist, dann akn sie damit im ersten Moment garnichts anfangen. Dabei sind die beiden vom Alter her nicht weit auseinander. Manchmal will Emma sie anschmußen, dann weicht Nelly ihr aus weil sie das garnicht kennt. Und Nelly war nur 2 Monate ohne Gesellschaft und nicht 1 Jahr. Ich würde versuchen alles dranzusetzen das die kleine nicht alleine bleiben muss! Viel Erfolg!
 
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-Lotte-

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  • #12
Es ist viel zu spät ihr erst in einem Jahr einen kätzischen Freund zu besorgen. Wie schon geschrieben wurde, wird die Vergesellschaftung dann sehr schwierig und die Gefahr ist groß, dass deine Kleine zum sozialen Krüppel wird.

Ein Jahr klingt für dich vielleicht nicht viel, aber du musst dir vorstellen, dass Katzen mit einem Jahr schon Teenies sind. Du musst dir das so vorstellen, als würdest du ein Menschenkind sagen wir 13 Jahre ohne jeglichen menschlichen Kontakt heranwachsen lassen.
 
Jubo

Jubo

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  • #13
Hallo cranberry,

zur Kastration wurde ja schon alles gesagt!

Ich lehne mich jetzt mal etwas aus dem Fenster: wenn ihr wirklich das Beste für die Katze wollt und momentan absolut keine Zweitkatze möglich ist, dann gebt die Kleine in einen Haushalt ab, in dem sie mit gleichaltrigen, gut sozialisierten Artgenossen aufwachsen kann. Wenn ihr jetzt noch 1 Jahr wartet, bis ihr ihr kätzische Gesellschaft ermöglicht, ist der Zug zu 99% abgefahren.

Ihr könnt euch dann im nächsten Jahr in Ruhe ein Kittenpaar aussuchen und von Anfang an alles richtig machen!

Alles Gute
Jubo
 
Poldi

Poldi

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  • #14
Hallo cranberry,

zur Kastration wurde ja schon alles gesagt!

Ich lehne mich jetzt mal etwas aus dem Fenster: wenn ihr wirklich das Beste für die Katze wollt und momentan absolut keine Zweitkatze möglich ist, dann gebt die Kleine in einen Haushalt ab, in dem sie mit gleichaltrigen, gut sozialisierten Artgenossen aufwachsen kann. Wenn ihr jetzt noch 1 Jahr wartet, bis ihr ihr kätzische Gesellschaft ermöglicht, ist der Zug zu 99% abgefahren.

Ihr könnt euch dann im nächsten Jahr in Ruhe ein Kittenpaar aussuchen und von Anfang an alles richtig machen!

Alles Gute
Jubo

Ich schließe mich da an.

Wenn es schon ein Kampf war, die Katze bei den Schwie-Eltern unterzubringen und sie dafür ihre Prizipien geändert haben. Was meinst du wie begeistert sie dann von einem Terrorkrümel sind. Unausgelastete Zwerge neigen dazu Tapeten von den Wänden zu kratzen, Sofas zu schreddern (ich kann dir gerne ein Bild schicken) oder auch Protestpinkeln. Ich wäre jedenfalls, als Nichtkatzenverrückte, sauer.
Hier im Forum gibt es genug Hilfeschreie von Einzelkittenhalter. Les sie dir mal in Ruhe durch.
 
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cranberry

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  • #15
Danke fuer die hilfreiche Information, die hier leider gegenueber der armen kleinen alleinlebenden babykatze, die von uns gesaeugt und gefuettert wurde und der es bestimmt ganz viel besser geht wenn sie ihren menschlichen Eltern weggenommen wird, wenn sie zu einer anderen Katze gegeben wird, viel zu Kurz gekommen ist. Wow gleich 3 gebrochene Herzen. Also dafuer, dass ihr nichts ueber unserer Geschichte wisst, den Kampf, einen guten Platz zu finden und die emotionale Bindung, geht ihr arg allwissend daran!
Ps: zu mir kann die kleine nicht. Das ist genau so wenig eine Option, wie sie wegzugeben. Und das meiner ansicht auch zum Wohle des tieres. Ich begruende das einfach mal nicht, habe Sorge, dass auch diese gruende, die total durchdacht sind, von euch ueberrannt werden, als gaebe es kein Problem.

Entschuldigt das Format, schreibe vom Handy.
 
nell&emmi

nell&emmi

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  • #16
Ich finde niemand hat dich in diesem Thread verurteilt. Dir wurden nur gut gemeinte Ratschläge gegeben. Sicher, am Ende ist es euer Ding was ihr draus macht. Wir können hier nicht mehr machen als unsere Meinung kundtun und versuchen zu helfen. Aber ich finde du hast absolut keinen Grund jetzt so patzig zu werden, dafür waren einfach alle hier zu nett! da gab es schon ganz andere Diskussionen.
Ich kann es verstehen das es für euch keine Option ist die Kleine wieder wegzugeben. Und wenn es euch momentan absolut nicht möglich ist eine 2. Katze zu holen das ist es eben so. Vielleicht habt ihr auch Glück und alles funktioniert prima. Wir haben hier nur unsere Bedenken geäußert, das kann passieren (was auch oft der fall ist), muss aber nicht.

EDIT: Soll die kleine evtl. Freigängerin werden?
 
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Rumo

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  • #17
Wieso wird immer so getan, als wäre man über alles erhaben, nur weil man an dem Tier hängt? Klar liebt ihr sie, aber wieso gibt euch dass das Recht euch einfach über die wichtigsten Regeln der Katzenhaltung hinweg zu setzen?

Futter und Menschen machen eine Katze nicht allein glücklich! Sie braucht ihre Artgenossen, vorallem im Kittenalter. Denkst du, dass die Familie deines Freundes die Katze mehr mögen wird wenn sie anfängt zu pinkeln, wild zu kratzen und die Tapete von den Wänden holt? Oder, der für Menschen gemütlichere Fall, wenn sie sich aufgibt und nicht mehr murrt udn nur noch akzeptiert? Das wollt ihr für das Tier, dass ihr liebt?

Rumo war bei mir 10 Tage lang alleine, da war sie acht Wochen alt. Wenn ich sehe, wie sie und Zamo zusammenleben, dann tut es mir fürchterlich um die 10 Tage leid, die mein armes Plüschi hier alleine war, wobwohl sie von Liebe überhäuft wurde.

Ich könnte auch eine lange Litanei an Sachen runterbeten, wie ich für sie gekämpft habe und wie ich bis dato die einzige war, die sie überhaupt wollte, da sie einäugig ist. Hunderte von Euro für Tierarztbesuche ausgegeben habe, einen tollen kratzbaum, gelitten habe bei ihrer dritten Augen-OP usw.. Aber das hilft alles nichts, wenn ich nebenbei nicht zugesehen hätte, dass ihr der Alltag gut gestaltet wird. Dafür braucht es eine andere Mietze.
 
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cranberry

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  • #18
Tut mir Leid, wenn mein letzter Beitrag patzig klamg. Das sollte er nicht wirklich. Ich war recht aufgebracht, wollte das aber eigentlich nicht kundtun.

Das Problem ist, dass ich das Gefühl habe ihr fühltet euch mir gegenüber unwahrscheinlich erhaben, ohne mehr Fakten anzuwenden, als "Katzenhaltung alleine = No go". Das weiß ich selbst. Alle anderen Optionen fallen aber nunmal weg. Bevor wir versucht haben, sie bei uns aufzunehmen, weil seine Eltern natürlich dagegen waren, haben wir nach jmd. gesucht, der sie nehmen kann. Aber niemand fand sich. Erstrecht keiner, der bereit wäre eine 2. dazu zu nehmen!
Ich fühle mich nicht erhaben, nur weil ich sie liebe und emotional an sie gebunden bin. Wir haben den Versuch durch, sie zu vermitteln.

Zunächst (vor der Kastration ja sowieso) bleibt die kleine drin, bis wir wissen, wie "unsere Wohnung" aussieht. Wenn sie da nämlich nicht raus kann, möchten wir gar nicht erst, dass sie die "draußenluft" schnüffelt. Da wo sie jetzt ist, könnte sie nach der Kastration raus, aber ich glaube sie wäre unglücklicher, wenns n paar Monate später dann auf einmal nicht mehr ginge, oder?

Edit: Was ich noch sagen möchte. Ich möchte der kleinen (sonst!) gerecht werden und ich hoffe, ihr steckt mich nicht in die "böse Katzenmami hält Katze alleine- Schublade". Ich bin "frisch" gebackene Katzenmama und wäre sehr froh, hier aufgenommen zu werden, damit ich weitere Ratschläge einholen darf und vllt irgendwann mal geben kann. Vllt haben hier einige (einschl. mir) den falschen Ton angeschlagen bzw. was falsch verstanden (dazu läd das Internet ja gerade ein), aber ich würde mich freuen, wenn wir hier doch noch die Kurve kriegen. Ich nehme eure Tips zu Herzen, weiß natürlich selbst, dass Einzelhaft nicht okay ist, aber es lässt sich immo leider nicht beheben. Ich hoffe ihr könnt, auch wenn ihr es (so wenig wie ich) gutheißt, trotzdem mit mir "auskommen". Danke!
 
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-Lotte-

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86
  • #19
Hallo,
es geht doch gar nicht darum, dass hier niemand mit dir auskommen mag oder sich über dich stellt.
Das Problem ist einfach, dass verstörte Einzelkatzen mit eins der Hauptprobleme bei der Katzenhaltung ist und ein Jahr in einem Katzenleben wahnsinnig viel ist - wie gesagt: es ist dann ein Tennie, welcher nie Kontakt zu seinen Artgenossen hatte.

Dir will auch niemand die Katze wegnehmen oder ausreden. Du solltest nur darüber nachdenken, wie du (und die Eltern deines Freundes) reagieren, wenn die Katze wortwörtlich die Wände hochgeht, unsauber wird, evtl aggressiv, die Tapete, Sofa u. a zerkratzt.
Was wird dann mit ihr? Wie reagiert ihr darauf? Haltet ihr das ein Jahr durch?
Wie reagiert ihr, wenn die Zusammenführung in einem Jahr scheitert und sie weiterhin alleine lebt und dabei evtl besagtes Verhalten an den Tag legt.

Das hat auch nichts damit zu tun, dass wir hier den Teufel an die Wand malen. Es ist einfach so, dass es weitaus wahrscheinlicher ist, dass deine Katze irgendwelche Störungen zeigen wird als andersrum. Wenn sie es nicht macht, dann habt ihr Glück- es ist dann die Ausnahme von der Regel.

Darüber solltest du dir im Klaren sein und gut darüber nachdenken wie ihr alle darauf reagiert.
Und ob es nicht besser wäre noch einen Suchaufruf für sie zu starten. Zum Beispiel auch hier im Forum. Denn bisher ist noch nichts verloren.
 
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