Von der Wohnungshaltung zum Freigänger

schwarzefee85

schwarzefee85

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Hallo ihr Lieben,

bei uns steht am 01.08 ein Umzug an. Wir ziehen in eine ruhige Gegend, viel Wald drum rum. Nun würde ich unserer Ruby gern den Freigang ermöglichen. Habe aber ehrlich gesagt ein mulmiges Gefühl dabei.

Nun ist sie halt immer da. Wie wird es sein, wenn ich von Arbeit komm und sie nicht da ist? Oder gar die ganze Nacht weg bleibt? :eek: Ich gönn ihr den Freigang...wenn ich mir nicht so nen Kopf um sie machen würde.

Sie ist ca. 3 Jahre alt und kennt das daußen sein nicht. Ist es dann überhaupt sinnvoll, sie raus zu lassen?

Ich weiß auch nicht wie sie auf andere Katzen reagiert. Sie ist eine Einzelkatze, da die Zusammenführung mit bereits 2 unterschiedlichen Katzen nicht geklappt hat. Sie ist etwas ängstlich (oder einfach nur bockig?)
Kastriert ist sie bereits. Einen Chip würde sie vorher auch noch bekommen.

Wie gewöhnt man sie am Besten an draußen? Mit der Leine erstmal erkunden gehen?

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Ich bin jetzt schon gestresst, wobei der Umzug noch gar nicht angefangen hat :D
 
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besorg dir Baldriantee - für dich, du wirst ihn brauchen! Freigang ist für die Katze wunderbar, für den Dosi leider immer mal wieder eine harte Prüfung. Aber gerade wenn die Katze alleine lebt solltest du dich überwinden und ihr die Chance auf Freigang gewähren.

Das alter ist gar kein Problem, die Katze wird sich schnell an die neue Freiheit gewøhnen.
Leine würde ich dir dringend von abraten. Gerade bei einem ängstlichen Tier kannst du damit mehr Schaden wie nutzen haben. Die Katze wird erst mal Angst vor der neuen Freiheit haben und wenn sie dann versucht zu flüchten und durch die Leine nicht flüchten kann, ist die Gefahr gross das sie total Panik bekommt.

Da die Katze bis jetzt ja nur die Wohnung kennt würde ich nichts übers Knie brechen. Nach dem Umzug musst du die Katze eh erst mal mindestens 4 Wochen im Haus halten damit sie die neue Umgebung als Zuhause akzeptiert.
Dann kannst du zum Herbst hin langsam mit Freigang anfangen. In der kalten Jahreszeit wird es die Katze generell immer nicht so lange nach draussen ziehen und sie wird weiter viel im Haus sein. Macht es leichter für dich, um dich an den Freigang zu gewøhnen.

Falls du noch keine festen Fütterungszeiten hast, versuche solche einzuführen. Damit vergrøsserst du die Chance das die Katze zur Futterzeit zu Hause ist.
 
E

Early Kinski

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Ich meine, dass du deine Ruby ( da gibt es doch auch so ein Lied: Ruby Ruby Ruby ...) nach dem Umzug in der neuen Wohnung erst einmal zur Ruhe kommen lässt und mit ihr nach geraumer Zeit mal schaust, was draußen so los ist. Der Umzug ist schon Stress und dann noch die Gewöhnung an die neue Wohnung. Es geht auch "Pö a Pö".:) Toi Toi Toi für euch und
 
Sabinsche

Sabinsche

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Ich habe auch tierische Angst, wenn unsere Kitten draußen "on Tour" sind. ich könnte auch jedesmal fast heulen, wenn ich auf der Straße mal wieder eine tote Katze sehe und habe dann noch mehr Bammel, unsere Beiden laufen zu lassen. Aber unsere beiden brauchen Ihre Freiheit und es wäre egoistisch von mir, ihnen den Freigang zu verweigern. Da muss man als Katzenmutti einfach mit leben.
 
J

Julez83

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Ich berichte mal, wie es bei unserer gelaufen ist. Wir hatten sie knapp 3 Monate; auch ein Tierheim-Findling. Als wir sie das 1. Mal rausgelassen haben, war sie etwa ein 3/4 Jahr alt. Ich bin gestorben vor Angst... :)
Es war Februar, da war das Wetter noch nicht so schön; dementsprechend war sie erst nur 10-15 Min draußen... Ich habe einfach die Terassentür aufgemacht und bin mit ihr in den Garten gegangen. Nach kurzer Zeit ist sie von allein wieder rein, weil es ihr zu gruselig wurde. So haben wir das langsam gesteigert.
Nun hat sie "freien" Ausgang, nachts bleibt sie allerdings drinnen und schläft bei uns im Schlafzimmer/Bett. :rolleyes:
Sie ist trotzdem viel zu Haus, kommt zwischendurch immer kurz zum "Hallo" sagen und freut sich ein Loch in den Bauch, wenn wir mit ihr im Garten sind.

Wenn Du deine Katze erstmal draußen toben siehst, ist jede Sorge vergessen... :oops:
 

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