Vom Hund auf die Katz' gekommen - eine weitere blutige Anfängerin mit "kitten in the house"

Ioli

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Hallo, liebe Katzenprofis,
Seit gestern bin ich stolze - und verzweifelte - "Dienstbotin" ("Frauchen" sagt man bei Katzen ja nicht. Aber "Mama" gefällt mir auch nicht) einer laut TA-Eintrag im Katzenpass "Europäischen Hauskatze" männlichen Geschlechts aus einem Feld-Wald-und-Wiesen-Wurf eines Bauernhofs. Er heißt Ioli und ist 9 Wochen alt (ja, ich weiß, zu früh, war aber nicht meine Entscheidung), ist ein kleiner schwarzer Kater mit einem winzigen weißen Fleck unterm Hals, wohl eher langhaarig und mit nur 650 g (TA-Wiegung gestern) der kleinste aus dem Wurf, was auch klar erkennbar war, als ich ihn mir vor knapp 5 Wochen "ausgesucht" habe. Aber er und seine etwas "zurückhaltende Art" gefiel mir, da ich selbst auch eher introvertiert bin.
Natürlich habe ich mich vorher eingelesen und auch die erforderliche Grundausrüstung angeschafft wie Katzenkorb (Transportbox), Katzenklo (geschlossene Ausführung), (auch nach mir "stinkende") Liegekissen, Futternäpfe, Kratzbaum und Spielzeug. Der Katzenkorb grundsätzlich mit einem einem weichen Katzenkissen ausgestattet und als Rückzugshöhle aufgestellt.
Der erste Tag war für meine Maus aber wohl zu traumatisch: da von einem Bauernhof stammend, sollte ich ihn als allererstes mit einem Antifloh-Shampoo baden. Hab ich - als absolute Katzenanfängerin - natürlich gemacht, hat ihm natürlich nicht besonders gefallen, hab's aber durchgezogen und ihn danach sanft abgetrocknet und danach lange im Arm gehalten, weil er natürlich vor Angst gezittert hat. Obwohl keine Katzenerfahrung, war mir klar, dass hier, wie bei Hundewelpen, Körperkontakt und Streicheleinheiten gefragt sind. Hab ich auch irgendwie gemacht und hat auch ganz gut geklappt, nur: ich wusste absolut nicht, WIE und WO am besten.
Als er sich nach der Trennung von Mutter und Geschwistern einigermaßen entspannt hatte, musste er schon wieder in die Box und zum Tierarzt für den gesundheitlichen ersten Check-up und Welpen-Spot-On (Impfungen in 10 Tagen). Weiterer Stress. Und ich keine Ahnung, wie ich mich verhalten soll. Er läuft herum und erkundet seine Umgebung, spielt auch (natürlich NICHT mit den Sachen, die ich besorgt habe, aber das kenne ich bereits von meinen Hunden, weshalb ich auch ihn von Hand mit "Eigenbauten" bespaße) maunzt aber immer wieder für meine unerfahrenen Ohren herzzerreißend - und ich weiß nicht, warum und wie ich, ob ich reagieren soll, was er will. Will er hochgenommen und gestreichelt werden? Hat er Hunger? Soll ich das ignorieren? Will er einfach nur ein "Feedback", dass ich da bin, wie mir von einer Bekannten mit Katzenerfahrung gesagt wurde?
Was ich bisher herausgefunden habe ist, dass ich mit diesem Knubbelchen auch etwas "härter" spielen kann, wie bei einem Hundewelpen, dass er sich auf den Rücken dreht, meine Hand mit seinen Pfoten (unter kontrollierter Krallenanwendung) umklammert und "hineinbeißt". Damit komme ich klar, das kenne ich vom Hund. Anders als da weiß ich aber nicht, was ich vermeiden muss, damit die im Spiel bisher sanft ausgefahrenen Krallen nicht doch ernsthaft versenkt werden....
Mein Knubbelchen (Ioli) ist leider eine Einzelkatze, die ich aber, sobald es geht, an den Freigang gewöhnen möchte, da ich in einer Gegend wohne, wo dies problemlos möglich ist. Er soll aber (vorher?) kastriert werden.

Vielen lieben Dank im Voraus für Eure Antworten
 
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Pitufa

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Herzlich Willkommen loli,

und ja, es war deine Entscheidung ihn viel zu früh von der Mutter zu trennen. In solchen Fällen kann (und sollte man) nämlich auch "Nein!" sagen. Es gibt genug 3 Monate alte Kitten, die in THs warten ein tolles Zuhause zu bekommen.

Desweiteren hast du dich auch nicht genügend in die Materie "Katzenbesitzer" eingelesen, denn, dann würdest du wissen, dass man Kitten nie alleine hält.

Womit wir zum nächsten Punkt kommen. Der Kleine schreit, weil er seine Mutti vermisst und seine Geschwister und du diese nicht ersetzen kannst.

Somit kommen wir zu Punkt Nummer vier:
Es ist nicht normal, dass der Kater in die Hand beisst und Krallen benutzt. Er will raufen, mit einem Katzenkumpel und, wenn er den nicht bekommt, dann kann er schnell zu einem kleinen, giftzwergigen Sozialkrüppel mutieren und, wenn du dann mal einen 5 Kilo Kater am Arm hängen hast, ist es nicht mehr lustig.
Dazu möchte ich erwähnen, dass ich auch Hundebesitzer bin und es ist auch nicht ok, dass ein Welpe beim Spielen in die Hand beisst.

Punkt Nummer 5: Ein Kater darf in Freigang ab ca. einem Jahr. Früher würde ich ihn nicht rauslassen, da er noch zu jung und unbedarft ist.
Womit wir wieder zum Thema Zweitkitten kommen...ein Jahr darf er nun als Einzelkitten in deiner Wohnung "dahinvegetieren" (das ist es nämlich, was er tut), verlernt die Katzensprache und kann und wird später auch im Freigang nie Katzenkontakte knüpfen....

Fazit: Zweitkitten muss her, in gleichem Alter (nein nicht 9 Wochen sondern 12 Wochen) und gleichem Geschlecht!
 
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Froschn

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und ich weiß nicht, warum und wie ich, ob ich reagieren soll, was er will.
Er ruft nach seiner Mutter. Und seinen Geschwistern. Die braucht er noch.
Reagieren, ja, der ist schon traumatisiert... trösten - und so schnell wie möglich ein "Ersatzbrüderchen" besorgen!
sobald es geht, an den Freigang gewöhnen möchte, da ich
Das geht, halbwegs sicher, erst nächstes Jahr. Junge Kater sind absolute Draufgänger und Chaoten. Für die lauert hinter jedem Grashalm Gefahr... besonders, wenn sie niemand haben, der ihnen das notwendigste beibringt...
 
Ioli

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Herzlich Willkommen loli,

und ja, es war deine Entscheidung ihn viel zu früh von der Mutter zu trennen. In solchen Fällen kann (und sollte man) nämlich auch "Nein!" sagen. Es gibt genug 3 Monate alte Kitten, die in THs warten ein tolles Zuhause zu bekommen.

Desweiteren hast du dich auch nicht genügend in die Materie "Katzenbesitzer" eingelesen, denn, dann würdest du wissen, dass man Kitten nie alleine hält.

Womit wir zum nächsten Punkt kommen. Der Kleine schreit, weil er seine Mutti vermisst und seine Geschwister und du diese nicht ersetzen kannst.

Somit kommen wir zu Punkt Nummer vier:
Es ist nicht normal, dass der Kater in die Hand beisst und Krallen benutzt. Er will raufen, mit einem Katzenkumpel und, wenn er den nicht bekommt, dann kann er schnell zu einem kleinen, giftzwergigen Sozialkrüppel mutieren und, wenn du dann mal einen 5 Kilo Kater am Arm hängen hast, ist es nicht mehr lustig.
Dazu möchte ich erwähnen, dass ich auch Hundebesitzer bin und es ist auch nicht ok, dass ein Welpe beim Spielen in die Hand beisst.

Punkt Nummer 5: Ein Kater darf in Freigang ab ca. einem Jahr. Früher würde ich ihn nicht rauslassen, da er noch zu jung und unbedarft ist.
Womit wir wieder zum Thema Zweitkitten kommen...ein Jahr darf er nun als Einzelkitten in deiner Wohnung "dahinvegetieren" (das ist es nämlich, was er tut), verlernt die Katzensprache und kann und wird später auch im Freigang nie Katzenkontakte knüpfen....

Fazit: Zweitkitten muss her, in gleichem Alter (nein nicht 9 Wochen sondern 12 Wochen) und gleichem Geschlecht!
Vielen Dank Pitufa für Deine Antwort,

aber NEIN, es war NICHT meine Entscheidung, das Tier mit 9 Wochen zu holen. Ich lebe in Italien, es stammt von einem Bauern, der immer ein paar Katzen hat und sich regelmäßig "vermehren", und dort laufen die Uhren anders als in Deutschland. Der will die frühstmöglich los werden, ansonsten kommt er mit dem Spaten und haut denen auf's Genick oder interessiert sich nicht mehr dafür. Stichwort: "herrenlose Katzen", von denen es hier viel zu viele gibt. Immerhin hat er aber mittlerweile eingesehen, "seine" Kätzinnen sterilisieren zu lassen, damit sie nicht ständig werfen.
So schaut's aus.

Zum Punkt: "Kitten nicht alleine halten": Sorry, aber seitdem es Katzen gibt, werden diese auch alleine gehalten. Auch die Hauskatze (felis catus) ist wie canis lupus familiaris eine domestizierte Form der Wildtierart und hat sich - wenn auch weniger - an die Lebensweise des Menschen gewöhnt. Da Katzen genauso wie Hunde soziale Tiere sind, ist die Haltung hier wie dort mit mehreren Artgenossen immer die beste, aber das Leben ist kein Ponyhof. Was soll ich also machen? Ein zweite kann ich mir im Unterhalt momentan nicht leisten, da ich es NICHT auf die leichte Schulter nehme und regelmäßige Tierarztbesuche sowie Impfungen zum absoluten MUST gehören.

Zum Punkt "Beißen": er "beißt" mich nicht, er tut dies spielerisch wie ein Hundewelpe und "knabbert" und fährt auch seine Krallen nicht aus. Das hatte ich aber auch so beschrieben.
Ich weiß nicht, was Du mit deinen Hunden gemacht hast als Welpen, aber da ist das spielerische - wohldosierte - "Beißen" ist absolut normal und ein Zeichen dafür, dass der Hund "normal" ist und keinen Hau hat.

Zum Punkt 5: ich werde meinen Kater mit ca. 5 bis 6 Monaten wie vom TA empfohlen kastrieren lassen, damit er dann hoffentlich nach und nach raus kann, da ich die Möglichkeit habe und so ein Tier nicht zu lebenslanger Wohnungshaft verurteilen möchte.
Aber wenn ich deinen so "mutmachenden" Kommentar lese, fahre ich Montag sofort ins Tierheim und geben ihn dort ab. Wird für ihn wohl besser sein.
 
TiKa

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@Pitufa und @Froschn haben alles Wesentliche schon gesagt, ich finde es unendlich traurig, :cry: was da im
Moment mit den kleinen Katzenkindern längst unter 12 Wochen, abgeht.

Leute, warum informiert Ihr Euch nicht bevor Ihr ein Lebewesen mit Herz, Verstand und Seele, dass im besten Fall
20 Jahre alt werden kann, in Euer Leben holt, über deren Bedürfnisse.

Bei jedem Toaster oder Fernseher macht man das doch auch.

Wenn solche gewissenlose Katzenproduzenten immer wieder Abnehmer für Ihre viel zu kleinen Katzenkinder finden,
dann läuft die Maschinerie immer weiter und weiter, die Katzenmütter werden weiterhin ausgebeutet und müssen einen
Wurf nach dem anderen zu Welt bringen, werden immer ausgezehrter, die Kitten werden weiterhin viel zu früh von
Mutter und Geschwistern getrennt und das Katzenelend geht immer weiter.:cry:

Wenn dann die Probleme auftreten schlägt man hier auf und der ein oder andere fühlt sich dann irgendwann überfordert und
gibt die Katze dann ab, was es für das einstige Katzenkind natürlich nicht besser macht.:cry:

Leute, schenkt den Katzenkindern dieser Welt ein glückliches, sorgenfreies und katzen-gerechtes Leben, wie sich das gehört!
 
Pitufa

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Natürlich habe ich mich vorher eingelesen und auch die erforderliche Grundausrüstung angeschafft wie Katzenkorb (Transportbox), Katzenklo (geschlossene Ausführung), (auch nach mir "stinkende") Liegekissen, Futternäpfe, Kratzbaum und Spielzeug. Der Katzenkorb grundsätzlich mit einem einem weichen Katzenkissen ausgestattet und als Rückzugshöhle aufgestellt.
Der erste Tag war für meine Maus aber wohl zu traumatisch: da von einem Bauernhof stammend, sollte ich ihn als allererstes mit einem Antifloh-Shampoo baden. Hab ich - als absolute Katzenanfängerin - natürlich gemacht, hat ihm natürlich nicht besonders gefallen, hab's aber durchgezogen und ihn danach sanft abgetrocknet und danach lange im Arm gehalten, weil er natürlich vor Angst gezittert hat. Obwohl keine Katzenerfahrung, war mir klar, dass hier, wie bei Hundewelpen, Körperkontakt und Streicheleinheiten gefragt sind. Hab ich auch irgendwie gemacht und hat auch ganz gut geklappt, nur: ich wusste absolut nicht, WIE und WO am besten.
Als er sich nach der Trennung von Mutter und Geschwistern einigermaßen entspannt hatte, musste er schon wieder in die Box und zum Tierarzt für den gesundheitlichen ersten Check-up und Welpen-Spot-On (Impfungen in 10 Tagen). Weiterer Stress. Und ich keine Ahnung, wie ich mich verhalten soll. Er läuft herum und erkundet seine Umgebung, spielt auch (natürlich NICHT mit den Sachen, die ich besorgt habe, aber das kenne ich bereits von meinen Hunden, weshalb ich auch ihn von Hand mit "Eigenbauten" bespaße) maunzt aber immer wieder für meine unerfahrenen Ohren herzzerreißend - und ich weiß nicht, warum und wie ich, ob ich reagieren soll, was er will. Will er hochgenommen und gestreichelt werden? Hat er Hunger? Soll ich das ignorieren? Will er einfach nur ein "Feedback", dass ich da bin, wie mir von einer Bekannten mit Katzenerfahrung gesagt wurde?
Was ich bisher herausgefunden habe ist, dass ich mit diesem Knubbelchen auch etwas "härter" spielen kann, wie bei einem Hundewelpen, dass er sich auf den Rücken dreht, meine Hand mit seinen Pfoten (unter kontrollierter Krallenanwendung) umklammert und "hineinbeißt". Damit komme ich klar, das kenne ich vom Hund. Anders als da weiß ich aber nicht, was ich vermeiden muss, damit die im Spiel bisher sanft ausgefahrenen Krallen nicht doch ernsthaft versenkt werden....
Mein Knubbelchen (Ioli) ist leider eine Einzelkatze, die ich aber, sobald es geht, an den Freigang gewöhnen möchte, da ich in einer Gegend wohne, wo dies problemlos möglich ist. Er soll aber (vorher?) kastriert werden.

Vielen lieben Dank im Voraus für Eure Antworten

Vielen Dank Pitufa für Deine Antwort,

aber NEIN, es war NICHT meine Entscheidung, das Tier mit 9 Wochen zu holen. Ich lebe in Italien, es stammt von einem Bauern, der immer ein paar Katzen hat und sich regelmäßig "vermehren", und dort laufen die Uhren anders als in Deutschland. Der will die frühstmöglich los werden, ansonsten kommt er mit dem Spaten und haut denen auf's Genick oder interessiert sich nicht mehr dafür. Stichwort: "herrenlose Katzen", von denen es hier viel zu viele gibt. Immerhin hat er aber mittlerweile eingesehen, "seine" Kätzinnen sterilisieren zu lassen, damit sie nicht ständig werfen.
So schaut's aus.

Zum Punkt: "Kitten nicht alleine halten": Sorry, aber seitdem es Katzen gibt, werden diese auch alleine gehalten. Auch die Hauskatze (felis catus) ist wie canis lupus familiaris eine domestizierte Form der Wildtierart und hat sich - wenn auch weniger - an die Lebensweise des Menschen gewöhnt. Da Katzen genauso wie Hunde soziale Tiere sind, ist die Haltung hier wie dort mit mehreren Artgenossen immer die beste, aber das Leben ist kein Ponyhof. Was soll ich also machen? Ein zweite kann ich mir im Unterhalt momentan nicht leisten, da ich es NICHT auf die leichte Schulter nehme und regelmäßige Tierarztbesuche sowie Impfungen zum absoluten MUST gehören.

Zum Punkt "Beißen": er "beißt" mich nicht, er tut dies spielerisch wie ein Hundewelpe und "knabbert" und fährt auch seine Krallen nicht aus. Das hatte ich aber auch so beschrieben.
Ich weiß nicht, was Du mit deinen Hunden gemacht hast als Welpen, aber da ist das spielerische - wohldosierte - "Beißen" ist absolut normal und ein Zeichen dafür, dass der Hund "normal" ist und keinen Hau hat.

Zum Punkt 5: ich werde meinen Kater mit ca. 5 bis 6 Monaten wie vom TA empfohlen kastrieren lassen, damit er dann hoffentlich nach und nach raus kann, da ich die Möglichkeit habe und so ein Tier nicht zu lebenslanger Wohnungshaft verurteilen möchte.
Aber wenn ich deinen so "mutmachenden" Kommentar lese, fahre ich Montag sofort ins Tierheim und geben ihn dort ab. Wird für ihn wohl besser sein.
Dass auch nix verloren geht 🙂
 
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Sorry, ich bin hier raus. Ich dachte, ich würde hilfreiche Ratschläge finden, um es so gut wie möglich zu machen, dies ist aber scheinbar nicht der Fall.
 
Froschn

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Welchen Ratschlag hättest du denn gerne?
 
Pitufa

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@Loli....
Es ist schade, wie du denkst, denn wo Abnehmer, da sind dann auch die Vermehrer.
Und, ich habe schon mitbekommen, dass du in Italien wohnst...und? Ich lebe in Ecuador...und egal wo auf der Welt, überall herrscht das Gleiche Problem...zu viele Streuner, zu viele verantwortungslose Menschen...

Und ja, wenn du dir kein Zweitkitten holen kannst, dann such ihm ein schönes Zuhause, wo er Katzengesellschaft bekommt.
Und, eine Katze ist kein Hund!
Einzelhaltung bei Katzen ist nicht artgerecht!
Müsstest du eigentlich wissen, wenn du dich zu dem Thema Katzenhaltung eingelesen hättest, wie du erwähnt hast.
Und nein, du kannst einem Kitten nicht wie einem Welpen beibringen nicht in die Hand zu beissen. Der Kater will raufen, das lässt sich nicht abtrainieren...er wird grösser, die Raufereien mit Hand härter...glaub mir...ich habe schon sehr agressive Katzen aus Einzelhaltung erlebt, die ihre Besitzer angegriffen haben...und was passierte? Katze ist böse, Katze muss weg!

Es ist schade, dass wieder ein Kitten mehr unter einem beratungsresistenden Menschen zu leiden hat.
 
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  • #10
Welchen Ratschlag hättest du denn gerne?
Mimimimi....
Na, danke, dass du eine 9 wöchige Katze von der Mutter getrennt hast. Natürlich ist Einzelhaltung ok. Darfst auch deine Katze schon mit 6 Monaten in den Freigang lassen....etc.
 
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  • #11
@Loli....
Es ist schade, wie du denkst, denn wo Abnehmer, da sind dann auch die Vermehrer.
Und, ich habe schon mitbekommen, dass du in Italien wohnst...und? Ich lebe in Ecuador...und egal wo auf der Welt, überall herrscht das Gleiche Problem...zu viele Streuner, zu viele verantwortungslose Menschen...

Und ja, wenn du dir kein Zweitkitten holen kannst, dann such ihm ein schönes Zuhause, wo er Katzengesellschaft bekommt.
Und, eine Katze ist kein Hund!
Einzelhaltung bei Katzen ist nicht artgerecht!
Müsstest du eigentlich wissen, wenn du dich zu dem Thema Katzenhaltung eingelesen hättest, wie du erwähnt hast.
Und nein, du kannst einem Kitten nicht wie einem Welpen beibringen nicht in die Hand zu beissen. Der Kater will raufen, das lässt sich nicht abtrainieren...er wird grösser, die Raufereien mit Hand härter...glaub mir...ich habe schon sehr agressive Katzen aus Einzelhaltung erlebt, die ihre Besitzer angegriffen haben...und was passierte? Katze ist böse, Katze muss weg!

Es ist schade, dass wieder ein Kitten mehr unter einem beratungsresistenden Menschen zu leiden hat.
HIMMELHERRGOTTNOCHMAL, ER BEISST NICHT!
 
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  • #13
Mimimimi....
Na, danke, dass du eine 9 wöchige Katze von der Mutter getrennt hast. Natürlich ist Einzelhaltung ok. Darfst auch deine Katze schon mit 6 Monaten in den Freigang lassen....etc.
@Pitufa und @Froschn haben alles Wesentliche schon gesagt, ich finde es unendlich traurig, :cry: was da im
Moment mit den kleinen Katzenkindern längst unter 12 Wochen, abgeht.

Leute, warum informiert Ihr Euch nicht bevor Ihr ein Lebewesen mit Herz, Verstand und Seele, dass im besten Fall
20 Jahre alt werden kann, in Euer Leben holt, über deren Bedürfnisse.

Bei jedem Toaster oder Fernseher macht man das doch auch.

Wenn solche gewissenlose Katzenproduzenten immer wieder Abnehmer für Ihre viel zu kleinen Katzenkinder finden,
dann läuft die Maschinerie immer weiter und weiter, die Katzenmütter werden weiterhin ausgebeutet und müssen einen
Wurf nach dem anderen zu Welt bringen, werden immer ausgezehrter, die Kitten werden weiterhin viel zu früh von
Mutter und Geschwistern getrennt und das Katzenelend geht immer weiter.:cry:

Wenn dann die Probleme auftreten schlägt man hier auf und der ein oder andere fühlt sich dann irgendwann überfordert und
gibt die Katze dann ab, was es für das einstige Katzenkind natürlich nicht besser macht.:cry:

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Was hast Du an "ansonsten kriegen die eins ins Genick" nicht verstanden?
 
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  • #14
@Loli....
Es ist schade, wie du denkst, denn wo Abnehmer, da sind dann auch die Vermehrer.
Und, ich habe schon mitbekommen, dass du in Italien wohnst...und? Ich lebe in Ecuador...und egal wo auf der Welt, überall herrscht das Gleiche Problem...zu viele Streuner, zu viele verantwortungslose Menschen...

Und ja, wenn du dir kein Zweitkitten holen kannst, dann such ihm ein schönes Zuhause, wo er Katzengesellschaft bekommt.
Und, eine Katze ist kein Hund!
Einzelhaltung bei Katzen ist nicht artgerecht!
Müsstest du eigentlich wissen, wenn du dich zu dem Thema Katzenhaltung eingelesen hättest, wie du erwähnt hast.
Und nein, du kannst einem Kitten nicht wie einem Welpen beibringen nicht in die Hand zu beissen. Der Kater will raufen, das lässt sich nicht abtrainieren...er wird grösser, die Raufereien mit Hand härter...glaub mir...ich habe schon sehr agressive Katzen aus Einzelhaltung erlebt, die ihre Besitzer angegriffen haben...und was passierte? Katze ist böse, Katze muss weg!

Es ist schade, dass wieder ein Kitten mehr unter einem beratungsresistenden Menschen zu leiden hat.
Was denn für "Abnehmer"? Es handelt sich um eine stinknormale Katze vom Bauernhof. Kein Rasssdings. Und ich will ihm auch nichts beibringen, sondern habe nur beschrieben, was er SPIELERISCH getan hat. Sanft, ohne Krallen.
 
Pitufa

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  • #15
Meine Güte, ihr habt sie echt alle nicht mehr. Kommt mal wieder in der Realität an. Und Tschüss.
Frage mich gerade, wer hier "Realitätsfremd" ist...du hast gefragt, Foris haben dir geantwortet, dass ein Zweitkitten hinzu muss.
Ist jedoch immer das Gleiche. Wenn man nicht das zu hören bekommt, was man hören möchte leiden alle, ausser einem selbst, unter "Realitätsverlust"....
Der Einzigste, der mir leid tut, ist der Loli-Knirps, der durch Uneinsichtigkeit sein Leben als Einzelkater frissten muss...
wirklich schade.
Was hast Du an "ansonsten kriegen die eins ins Genick" nicht verstanden?
Was spricht denn dagegen ein zweites Kitten vorm "sicheren Tod" zu retten...wenn wir schon die Schiene fahren müssen?
 
Christian89

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  • #17
Zum Punkt: "Kitten nicht alleine halten": Sorry, aber seitdem es Katzen gibt, werden diese auch alleine gehalten. Auch die Hauskatze (felis catus) ist wie canis lupus familiaris eine domestizierte Form der Wildtierart und hat sich - wenn auch weniger - an die Lebensweise des Menschen gewöhnt. Da Katzen genauso wie Hunde soziale Tiere sind, ist die Haltung hier wie dort mit mehreren Artgenossen immer die beste, aber das Leben ist kein Ponyhof. Was soll ich also machen? Ein zweite kann ich mir im Unterhalt momentan nicht leisten, da ich es NICHT auf die leichte Schulter nehme und regelmäßige Tierarztbesuche sowie Impfungen zum absoluten MUST gehören.

Hallo @Ioli

Vielleicht möchtest du dich mal hier einlesen. Das ist ungefähr das, was passiert, wenn du dein Kitten weiterhin alleine hälst.
Einzelkitten-Erfahrungen

Dass sich Katzen an das Leben des Menschen gewöhnt hatten und man sie damit problemlos alleine halten kann ist gelinde gesagt Schwachsinn. Besonders bei Kitten ist es ein No Go, sie einzeln zu halten und das kannst du in zwei Sekunden herausfinden, indem du es bei Google eingibst.

Ist ja schön, dass du das Kitten nicht "zu lebenslanger Wohnungshaft" verurteilen möchtest, leider verurteilst du ihn gerade zu lebenslanger Einsamkeit.
 
Vitellia

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  • #18
Immer wieder bemerkenswert, wie kritikfähig manche Menschen doch sind. [/Ironie off]

"Hat man schon immer so gemacht" ist übrigens ein ganz schlechtes Argument.

Früher hat man auch Wellensittiche einzeln gehalten. Oder seine Kinder und Hunde geschlagen. Und manche Menschen machen das leider immer noch. Das macht es aber nicht richtig.


Und wie hier schon gesagt: Katzen sind keine kleinen Hunde! Man kann von der Haltung des einen nicht auf die Haltung des anderen schließen.

Aber ich glaub, das ist hier eh hoffnungslos. Warum fragt man Leute um Rat, wenn man meint eh schon alles richtig zu machen und jegliche Ratschläge in den Wind schießt? Dann kann ich mir die Frage doch von vornherein sparen.
 
FindusLuna

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  • #19
Dein Kitten spielt noch sanft, weil seine Zähnchen und Krallen noch nicht komplett ausgebildet sind. Sobald diese fertig sind, ist es nicht mehr sanft. Wenn du mit den Händen spielst, lernt dein Kater, dass es okay ist, da reinzubeissen und zu kratzen. Würde ich nicht machen.

Ein Zweitkitten ist unumgänglich, google einfach Mal Kittenhaltung und da kommt das dann.
 
Margitsina

Margitsina

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  • #20
Also eins kann ich dir definitiv sagen: Einzelhaltung ist total überholt. Katzen sind Einzeljäger, keine Einzelgänger. Diese Einzelhaltung stammt aus den 60iger Jahren. Lies dich mal richtig ein bitte.
Das kitten benötigt zwingend sofort einen kleinen Raufkumpel. Du ziehst dir sonst einen Sozialkrüppel ran, der dich als Raufkumpel nimmt und auch draußen dann mangels Sozialisierung Probleme haben wird.
Hole bitte sofort ein zweites Katerchen dazu. Sofort!

Alles andere ist schlichtweg für das Tier Quälerei.
 
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