Verzweifelt / Katze erbricht Speichel

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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
Boston&Miami

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23. November 2020
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3
Hallo zusammen,

ich bin neu hier und hoffe, dass dieser Thread hier richtig ist :)

Meine Freundin und ich sind verzweifelt - unsere Katze (Miami - eine ca. 1,5 Jahre junge Maine Coon) bereitet uns Kopfzerbrechen.

Vor ca. 3,5 Wochen ging es los: Sie erbrach Speichel fast pünktlich zwischen 4-6 Uhr morgens. Teilweise war auch Fell dabei.

Daraufhin gaben wir Malz und bürsteten sie häufiger - ohne richtigen Erfolg. Die Spuckerei ging, zwar ohne Fell, weiter. Nach ein paar Tagen und täglichem einmaligen (selten 2-3 pro Tag) Erbrechen suchten wir einen Tierarzt auf. Miami ist ansonsten relativ symptomfrei - sie frisst, trinkt normal und ist schmusig wie immer. Sie ist "lediglich" etwas abgeschlagen und lässt sich nicht zum spielen animieren.

1. Tierarzt Termin:
- kein Fieber
- Gewicht normal
--> TA verabreichte eine krampflösende Spritze (Magen sollte sich beruhigen)

kein Erfolg. Nach zwei Tagen ging es von vorne los.

2. Tierarzt Termin:
- kein Fieber
- Gewicht normal
--> TA vermutete eine Entzündung im Magen. Sie bekam ein Granulat, welches die Magenschleimhaut schützt sowie eine Wurmkur.

kein Erfolg. Nach zwei Tagen ging es von vorne los.


3. Tierarzt Termin:
-kein Fieber
-Gewicht normal
- hoher Entzündungswert im Blut (55.000 statt normalen 5000-19000)
- alle Organe funktionieren einwandfrei

--> TA verabreichte zusätzlich Antibiotikum.

kein Erfolg....


4. Tierarzt Termin:
--> TA verabreichte Cortison

kein Erfolg....

Wir wechselten das Futter, um auch eine Unverträglichkeit auszuschließen. Ursprünglich fütterten wir Animonda. Nun bekommt sie Cat Sana Pferd von VetConcept.

5. Tierarzt Termin:
- Entzündungswerte halbiert - Organe weiterhin ohne Befund
- Ultraschall und Röntgenbild führten zu keiner Diagnose

--> TA hat keine Ahnung was es sein kann. Er gab wieder Antibiotikum mit - irgendwas hat die Behandlung anscheinend, im Bezug auf die Blutwerte, gebracht.

Und das Erbrechen geht von vorne los...


Die Zeit des Erbrechens hat sich verschoben. Sie spuckt i.d.R. einmal täglich, aber zu unterschiedlichen Zeiten.
Wir haben keine Veränderungen vorgenommen, uns keine giftigen Pflanzen oder dergleichen zugelegt, o.ä
Sie hat schon als Kitten viel gespeichelt, was sich aber die letzten Monate nicht beobachten ließ.
Vor 7 Monaten ca. hatten wir einen ähnlichen Fall mit ihr - nach einem Futterwechsel war alles gut.

Sie wiegt aktuell 5kg - was für eine Coonie ja eher wenig ist. Genauso fühlt sie sich auch an, wobei der TA meinte, dass sie vermutlich einfach eine Zierliche sei.

Der Kater ist top fit und hat nichts.



Es würde uns wirklich freuen, wenn jemand einen Ansatzpunkt hätte oder einen ähnlichen Fall hatte.


Wir sind über jeden Ratschlag dankbar!

PS: der Tierarzt schloß folgende Sachen bereits aus:
Gastritis --> Cortison hätte anschlagen müssen
Gebärmutterentzündungen --> Katze ist sterilisiert
Würmer, Bakterien und co --> Antibiotikum hätte anschlagen müssen
Bauchspeicheldrüsenentzündung, Diabetes --> Blutwerte waren alle in Ordnung, bzw. nicht auffällig
Verschluckte Kleinteile --> bei der Dauer eher unwahrscheinlich
Tumor, Krebs --> bei dem Alter eher selten; Ultraschall deutete auf nichts hin
 
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Polayuki

Polayuki

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Huhu,

doofe Frage, hat sie über Nacht und Abends ständigen Zugang zu Futter? Hat sie vor dem Erbrechen längere Zeit nichts gefressen?
 
Boston&Miami

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Hallo Polayuki,

danke für die flotte Antwort! :)

ja sie hat ständig Zugang zu Futter. Wir packen abends immer so viel rein, dass am nächsten Morgen noch etwas drin ist.

Da sie aber mittlerweile unregelmäßig erbricht, also z.B auch späten Nachmittag, schließen wir den Fall des nüchternen Erbrechens eig. aus.
 
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Poldi

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Wurden bei dem Blutbild die Bauchspeicheldrüsenwerte mitgemacht?
 
Boston&Miami

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Moin Poldi,

jap - der eine Wert schien nicht perfekt zu sein, weswegen die Probe eingeschickt wurde. Der zweite Wert bestätigte aber, dass keine Entzündung vorliegt.
 

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