Verhält sich Elsa normal?

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Kirley

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Hallo zusammen,

Meine Familie und ich fragen uns ob das Verhalten unseres Neuzugangs Elsa normal ist, zur Hilfe der genauen Beurteilung mal die Geschichte von Anfang an:

Anfang Februar lebte noch der fast 15 Jährige weiß-rote Tommi bei uns, ein Kastrierter Kater mit Schilddrüsenüberfunktion die mit Tabletten behandelt wurde.
Dann kam der Schock beim Tierarzt, Niereninsuffizienz.
Sofort wurde dies mit Infusion und Medikament behandelt, jedoch half es nicht wirklich und er musste am Mittwoch (11.2) eingeschläfert werden.

Schnell war uns klar, dass es ohne Fellnase im Haus nicht geht.

Somit haben wir seit Samstag(21.2) Elsa bei uns, Sie ist kastriert, wird auf 1,5 Jahre geschätz und hat sich im Tierheim nur in einem Transportkorb aufgehalten und kam nur zum schmusen mit Menschen raus weswegen sie als Einzelkatze mit Freigang vermittelt werden sollte.

Wir haben sie zuerst in der Küche raus gelassen, sie hat sogar sofort gefressen und geschmust.
Dann zeigten wir ihr die oberen Zimmer, dort hat sie sich dann mehrere Stunden unter meinem Bett versteckt.
Später konnte ich sie mit TroFu dort rauslocken und seit dem ist verstecken kein Thema mehr, Sie liebt es zu schmusen!
Sie schläft auch jede Nacht in meinem Bett.

Nun zum Problem:

Mein Zimmer verlässt sie sehr selten, selbst zum fressen muss sie öfter runter getragen werden!
Sie schläft ca 20 Std pro Tag was für ihr Alter uns auch als sehr viel erscheint zumal sie sich nicht wirklich "auspowert".

Zum spielen kriege ich sie weder mit Laserpointer noch mit Raschelball oder Maus an der Angel animiert, diese werden höchstens mit den Augen beobachtet und wenn die Maus genau vor ihr liegt auch mal danach gehauen.

Klar bringt ein Umzug für eine Katze Stress mit sich, aber sie ist uns gegenüber nicht Scheu oder ähnliches sondern möchte einfach kaum aus meinem Zimmer raus oder spielen.

Ist Elsa vielleicht depressiv?

Sie soll auf jeden Fall Freigänger werden, aber das dauert natürlich noch!

Ich hoffe ihr könnt mir helfen ob irgendetwas nicht stimmt.
 
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Für eine 1,5 Jahre alte Katze ist dieses Verhalten nicht normal!

Sie sollte lebhaft sein, spielen und fressen!

Ich würde dir empfehlen, sie einmal gründlich untersuchen zu lassen. Mit Blutbild usw.
 
K

Kirley

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Könnte es auch im Zusammenhang mit dem bisherigen Leben stehen?
Von ihr ist bisher bekannt dass sie mit ihren Kitten auf der Straße gefunden wurde und dann bei eine alten Dame lebte die sie bei sich hatte bis sich die Dame nicht mal mehr um sich selbst kümmern konnte.
Aufgrund dessen gehe ich davon aus dass die Dame auch nicht mit ihr spielte.
Danach kam sie ins Tierheim wo sie sich von anderen Katzen immer nur versteckte.

Kann sie durch dieses bisherige Leben das spielen schon verlernt haben?

Gibt es Möglichkeiten bis Montag etwas zu tun?

Eigentlich wurde Sie am Donnerstag (19.2) erst von einem Tierarzt aus dem Tierheim untersucht bevor sie zu uns kam.
 
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Zugvogel

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Ich würde Elsa jetzt vorerst im Zimmer lassen, in dem sie am liebsten schläft, auch Futter und Toi dorthin bringen.
Die Tür aber immer offenstehen lassen, damit sie dann die Wohnung erkunden und erobern kann, wenn sie dazu bereit ist.

Armes Hascherl, wie lange war sie im TH? Welche Behandlungen hat sie dort bekommen, womit wurde sie gefüttert?


Bitte das Tierle nicht überfordern, so ein Umzug in die neue Heimat ist äußerst anstrengend fürs Gemüt, das muß alles erst verkraftet werden und man sollte ihr die Zeit geben, die sie selber dafür dafür nimmt.



Zugvogel
 
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Kirley

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Elsa war ca 1-1,5 Monate im TH, also nicht sonderlich lange.
Dort bekam sie die üblichen Impfungen und Wurmkur und wurde natürlich auch Kastriert.

Für das "Geschäft" geht sie seit dem ersten Tag von selbst aus meinem Zimmer, zumal das Klo gegenüber von meinem Zimmer auf dem Flur neben unserem Bad steht.

Nur das Futter ist ein Problem, wir möchten auch ungerne alles in einem Zimmer bereit stellen aus Angst sie verlässt es dann gar nicht mehr!
Denn schon im TH wurde ihr das Fressen schon immer vor ihren Korb den sie nie verließ gestellt und somit war es ja auch außer zum Geschäft machen nie nötig ihn zu verlassen.

Wenn sie dann zum fressen auch runter getragen wurde rennt sie danach auch nicht fluchtartig wieder nach oben, sie bleibt dann für ca 5 min unten und schaut auch ein bisschen, aber das schon seit 7 Tagen 3 mal am Tag.

Gefüttert wurde im TH natürlich überwiegend das gespendete Futter (Also Aldi, Whiskas und Kitekat etc.) wir haben deswegen auch für den Anfang 4 Dosen Kitekat gekauft damit nicht alles direkt anders ist!
Ab Mittwoch haben wir dann versucht unvermischt Animonda Carny zu füttern, dies lief ohne Problme! Deswegen gibt es jetzt immer mal alle Sorten gemischt an gutem Futter das wir gekauft haben.

Was genau der Tierarzt untersucht hat wurde uns nicht mitgeteilt.

Edit: Selbst Nachts geht sie das Haus nicht erkunden sondern liegt die ganze zeit neben mir und schläft!
 
Annemone

Annemone

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Ich würde auch sagen: Habt Geduld!

Versuche immer mal wieder was "besonders attraktives" außerhalb ihres Zimmers anzubieten und lass' sie vor allem von ganz alleine kommen.

Wer weiss, was sie erlebt hat. Gib' ihr die Chance, Vertrauen zu fassen und in ihrem Tempo die neue Umgebung zu erkunden!

Was das Futter betrifft, so biete ihr doch ruhig was hochwertiges an.
Unser Neuzugang hat z. B. vorher überwiegend Trockenfutter bekommen und sich auf das Nassfutter (CFF, Animonda Carny, Granatapet) gestürzt, als wenn sie schon Wochen gehungert hätte.

Was ist denn mit einem Stück Backhähnchen (ohne Haut!)? Alle Miezen, die ich kenne, würden dafür sterben...
 
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Starfairy

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Stell ihr das Futter relativ in die Nähe und schieb den Napf laaaaangsam weiter weg. Bis sie auch draußen fressen kann. Aber bitte Zeit lassen dabei.

Wenn sie nach einer Maus hinlangt, ist das schon ein Anfang. Nicht alle Katzen spielen so wild, auch hier brauchst du einfach Geduld.
Natürlich hat ihr bisheriges Leben einen großen Einfluß auf ihr Verhalten. Vielleicht durfte sie ja auch bei der alten Dame nicht spielen? Und traut sich deswegen nicht.

Erst dachte ich ja, sie ist aus Angst vor den anderen Katzen nicht aus dem Transportkorb gekommen. Aber so wie sie sich bei euch verhält, bin ich mir da nicht sicher, und würde noch nicht davon ausgehen, das diese junge Katze wirklich eine Einzelkatze ist.
 
AnnaAn

AnnaAn

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och gottchen die arme. die ist bestimmt total verwirrt.

bei uns hat meine Katze nach dem Umzug wochenlang in einer Nische der Umzugskartons gelebt .... hinten in der Ecke des Wohnzimmers. Ihretwegen habe ich die Kartons um die Nische erst abgebaut, als sie endlich rauskam.

Da hatte ich die Katze übrigens schon drei Jahre, aber da sie generell sehr scheu ist, war der Umzug und die neue Umgebung schrecklich für sie.

Was ich damit sagen will - Deine Katze ist erst seit kurzem und ganz allein bei Euch. Die muss, da sie eh ängstlich ist, total verschreckt sein. Lass sie mal in Ruhe und irgendwann wird sie von selber kommen. Kümmer Dich nicht weiter um sie, ignoriere sie und du wirst sehen, dass sie dann irgendwann kommt.
 
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Jessue

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Wurde denn im Tierheim wirklich gründlich untersucht? Also mit Blutbild etc pp? Und wenn ja: welche Begründung hatten sie dafür angegeben? So einfach so macht das Tierheim das ja nicht. Wenn nein, dann holt das bitte nach.

Ansonsten w+rd ich sie auf keinen Fall ständig runtertragen. Das verunsichert sie nur noch merh. Irgendwann kommt sie von selbst raus, wenn sie dazu bereit ist.
 
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Kirley

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  • #10
Was das Futter betrifft, so biete ihr doch ruhig was hochwertiges an.
Unser Neuzugang hat z. B. vorher überwiegend Trockenfutter bekommen und sich auf das Nassfutter (CFF, Animonda Carny, Granatapet) gestürzt, als wenn sie schon Wochen gehungert hätte.

Haben wir schon gemacht, seit gestern wird jetzt das Kitekat nicht mehr angerührt :rolleyes:

Was ist denn mit einem Stück Backhähnchen (ohne Haut!)? Alle Miezen, die ich kenne, würden dafür sterben...

Unsere Katze lebt ein bisschen im Luxus, wenn es Fleisch gibt wird manchmal für Sie extra ein Teil davon ungewürzt zubereitet, aber nicht Täglich. Das wird dann natürlich direkt weggeputzt! :D

och gottchen die arme. die ist bestimmt total verwirrt.

bei uns hat meine Katze nach dem Umzug wochenlang in einer Nische der Umzugskartons gelebt ....

Sie versteckt sich ja nicht vor uns in meinem Zimmer, sondern eher vor dem Haus und vielleicht auch vor unserem toten Kater, das ganze Haus müsste ja immerhin noch nach ihm riechen.....

Wurde denn im Tierheim wirklich gründlich untersucht? Also mit Blutbild etc pp? Und wenn ja: welche Begründung hatten sie dafür angegeben? So einfach so macht das Tierheim das ja nicht. Wenn nein, dann holt das bitte nach.

Was genau im Tierheim untersucht wurde weiß ich nicht genau, von einem Blutbild gehe ich aber nicht aus bei der Untersuchung vor der Übergabe an uns.
Warum soll ich ein Blutbild machen ohne Verdacht auf eine Krankheit? FIV und FELV ist im TH Negativ getestet worden und den Stress möchte ich ihr auch nicht unnötig antun.

Ansonsten w+rd ich sie auf keinen Fall ständig runtertragen. Das verunsichert sie nur noch merh. Irgendwann kommt sie von selbst raus, wenn sie dazu bereit ist.

Ich trage sie auch nicht ständig runter sondern lediglich zum füttern!
Ich möchte nicht die TH Situation wiederholen wo ihr alles vor die Füße gestellt wird!
 
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Jessue

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  • #11
Warum soll ich ein Blutbild machen ohne Verdacht auf eine Krankheit?

Naja der Verdacht besteht aber ja deutlich, keine gesunde Katze schläft 20 Stunden am Tag...

Ich trage sie auch nicht ständig runter sondern lediglich zum füttern!

Aber sie muss ja mehrmals am Tag fressen, also IST das doch ständig. Bring ihr ihr Futter dahin, wo sie in Frieden und Sicherheit fressen kann.
 
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Annemone

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  • #12
Kirley,
immerhin habt ihr eine schlaue Katze - Kittekat bleibt stehen:)

Und wenn sie auf Fleisch steht, dann hast Du doch was, um sie manchmal ein bisschen zu locken.

Ich würde ihr das Futter auch nicht direkt vor die Füße stellen, aber in den Raum, in dem sie sich jetzt fürs erste sicher fühlt.

Und wenn sie etwas selbstbewusster ist, in der neuen Umbebung, änderst Du das Schritt für Schritt.

Hier mussten vier Wochen komplette Quarantäne eingehalten werden, d. h. das gesammte Leben des Neulings spielte sich in Schafzimmer ab - trotzdem fressen nun beide brav nebeneinander in der Küche und es wird in der ganzen Wohnung getobt. Das ist einerseits eine Frage des Charakters der Katze, aber andererseits auch das Ergebnis eurer Bemühungen und eures Einfühlungsvermögens.

Ohne sie zu vermenschlichen: Versetz' Dich in ihre Lage!
Vielleicht ist sie einfach schüchterner als andere. Ich vermute auch, dass ihr bisheriges Leben nicht von allzuviel Abwechslung geprägt war. Sie kennt es vielleicht nicht.
 
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Kirley

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  • #13
Gegen das füttern in meinem Zimmer sind sowohl meine Eltern als auch ich, aber auch nur aus dem Grund da wir nicht möchten dass die Situation aus dem Tierheim hier weiter geführt wird und sie gar kein Interesse daran hat sich aus meinem Zimmer zu bewegen.

Das Katzenklo steht nur 3m von meiner Zimmertür entfernt, dort steht es schon seit 15 Jahren, wenn das fressen jetzt auch noch hier steht hat sie es gar nicht mehr nötig mein kuscheliges Zimmer mit Teppichboden und Fußbodenheizung
und meinem Bett zu verlassen.

In 50% der Fälle locken wir sie auch mit dem Napf die Treppe runter, ohne das klappt es nie sie runter zu locken, es ist wie als wäre eine unsichtbare Barriere dort wo sie im Flur links abbiegen müsste.

Annemone, als schüchtern schätzen wir sie nicht ein, da sie ja auch uns gegenüber sich nicht versteckt oder ängstlich ist sondern das totale Gegenteil!
 
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  • #14
Gegen das füttern in meinem Zimmer sind sowohl meine Eltern als auch ich, aber auch nur aus dem Grund da wir nicht möchten dass die Situation aus dem Tierheim hier weiter geführt wird und sie gar kein Interesse daran hat sich aus meinem Zimmer zu bewegen.

gut, dann schleppt sie weiter zum Futter, sie wird jeden Tag unsicherer, beißt evtl auch irgendwann.. aber ich frag mich, was du hier möchtest, wenn du ohnehin viel besser über Katzen bescheid weißt als wir alle hier? :confused:
 
Lyshira

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  • #15
Huhu,

die Katze eines Freundes hat sich die ersten Wochen unter der Waschmaschine versteckt... er hat mir den Rat gegeben, als meine Katze einzog: "Schau einfach, wo sie sich versteckt und stell ihr dann Futter und das Klo in Reichweite. Sobald sie sich sicherer fühlt, kommt sie schon raus."

Das ist also wohl ganz normal, dass sich eine Katze, die neu irgendwo einzieht, irgendwo verkriecht. Und dann wird es wohl sehr stressig für sie sein, wenn sie da ständig weg gezerrt wird, um zum Futter zu kommen. Gönnt ihr doch für die Eingewöhnung die bekannte Situation aus dem Tierheim. Es muss/soll ja nicht so bleiben. Das ist bestimmt stressfreier für das Tierchen, als immer zum Futter getragen zu werden. Wenn sie von sich aus den Raum verlässt - was sie bestimmt irgendwann tun wird, könnt ihr das Futter ja heraus stellen. Es muss doch nicht alles auf einmal passieren. Ein Schritt nach dem anderen reicht ja auch.

Es ist ja schon einmal super, wenn sie keine Angst vor euch hat. Jetzt lass sie auch noch langsam die Angst vor dem Rest verlieren.

LG
Lyshira
 
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Kirley

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  • #16
gut, dann schleppt sie weiter zum Futter, sie wird jeden Tag unsicherer, beißt evtl auch irgendwann.. aber ich frag mich, was du hier möchtest, wenn du ohnehin viel besser über Katzen bescheid weißt als wir alle hier? :confused:

Stopp! Ich habe nirgendwo behauptet besser Bescheid zu wissen oder ähnliches!

Es ist ja auch nicht unbegründet warum ich das Fressen nicht in mein Zimmer stellen möchte! Sie war ca 1,5 Monate vorher im TH und hat ihre Box nie verlassen, wir wollen vermeiden dass hier das gleiche passiert aufgrund dessen dass wir ihr hier alles in einen Zimmer bieten!

Wie bereits in meinem letzten Beitrag erwähnt trage ich Sie auch nicht jedes mal sondern locke sie auch öfters mit einem vollen Napf nach unten!

Ich bin nicht verschlossen gegen Vorschläge sondern nur gegen diesen einen Aufgrund der oben aufgeführten Tatsachen!

An den ersten 2 Tagen war der Napf auch in meinem Zimmer da Sie sich dieses ja ausgesucht hatte, Sie versucht auch nicht panisch von meinem Arm weg zu kommen wenn sie dort drauf ist, sonst würden wir sie gar nicht erst tragen wenn sie es nicht zulassen würde.
 
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Annemone

Annemone

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  • #17
Annemone, als schüchtern schätzen wir sie nicht ein, da sie ja auch uns gegenüber sich nicht versteckt oder ängstlich ist sondern das totale Gegenteil!

Kirley, sie ist doch erst seit dem 21.2. bei euch - gerade einmal 10 Tage.
Ich würde ihr einfach noch etwas Zeit lassen, von selbst auf Entdeckungstour zu gehen und möglichst spannende Dinge zu entdecken.

Ich glaube nicht, dass ihr Angst haben müsst, dass sich die Gewohnheit ("Fressnapf vor die Pfoten") aus dem TH verfestigt. Aber es ist schon wichtig, dass sie erst einmal in Ruhe fressen kann.
 
Tammy2000

Tammy2000

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  • #18
Versetzt euch doch mal in die Katze: Bei der alten Dame wird sie nicht viel Platz gehabt haben. Möglicherweise bekam sie ihr Futter dort auch genau vor die Nase gesetzt. Im Tierheim lebte sie weitgehend im Kennel, und der stand sicher nicht in einem riesigen Raum.

Nun hat die Katze plötzlich viel Platz und neue Menschen um sich und soll sich möglichst sofort mit dieser neuen Realität arrangieren. Dabei sind Katzen neophob, das Neue wird im allgemeinen nur langsam von ihnen erobert.

Was spricht denn dagegen, ihr das Futter erstmal an die Zimmertür zu stellen? Wenn sie den Platz akzeptiert, rückt man halt den Napf stückweise in den Flur usw. Nicht die Katze hat sich hier innerhalb weniger Tage anzupassen, sondern der Mensch, der versuchen sollte, die Gefühle der Katze nachzuvollziehen.
 
Roma

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  • #19
Fressen ist was wunderschönes. Besonders für ehemalige Streuner, die es gewohnt waren, um ihr "täglich Brot" zu kämpfen ist ein gefüllter Napf der Himmel auf Erden. Warum sollte man eine Katze zwingen, an einem Ort zu fressen, den sie (noch) nicht mag?

Ich hatte hier auch mal einen Kater, der sich nicht aus dem Raum getraut hat. Er hatte sowohl Klo als auch Futter immer in der Nähe, damit er sich so sicher wie irgend möglich fühlt. Das einzige, zu was das führt, ist, dass das Tier bestärkt und beruhigt wird.

Von daher empfehle ich euch auch, das Futter in den Raum zu stellen, in dem sie sich sicher fühlt.
 

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