Verdacht auf SDÜ bei bestehendem Diabetes

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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Kasmodiah

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Hallo zusammen,

ich wende mich heute mit vielen Fragen an Euch und hoffe, mit Eurer Hilfe die aktuelle Situation und mein Gedankenchaos ein wenig sortieren zu können.

Ich fange mal mit Miniminis Vorgeschichte an:
Minimini ist 11 Jahre alt, vor 2 Jahren wurde bei ihr im Rahmen eines nicht völlig aufklärbaren Infektes ein Diabetes festgestellt. Ich habe sie auf Levemir eingestellt mit Hometesting und bis vor einigen Wochen hatten wir die Werte sehr gut im Griff. Sei brauchte 2x 0,5 I.E., manchmal auch nur 2x 0,25 I.E. Sie ist nicht ganz auf physiologische BZ-Werte eingestellt, da fahre ich die Maxime, dass in Bezug auf die unteren Werte lieber ein bisschen Luft ist, als eine Unterzuckerung zu riskieren. Futtertechnisch gibt es roh, wobei ich Fertigsuppis nutze. Hier futtern noch 3 weitere Katzen mit und Abweichungen von den Fertigsuppis werden nur mäßig toleriert. (Die Futterfrage stelle ich aber nochmal extra im entsprechenden Unterforum, das wird hier ja sonst zuviel). Mir ist wichtig, dass Minimini regelmäßig frisst, eben wegen dem Insulin.

Seit einigen Wochen fahren wir mit den Blutzuckerwerten "Achterbahn", ich kann meine Miez im Moment nicht vernünftig einstellen. Es begann mit plötzlich deutlich erhöhten Werten, die ich mir nicht erklären konnte. Anpassungen gingen 2-3 Tage gut, dann fing das Chaos von vorn an. Die Blutzuckerkurven waren teilweise sehr flach mit durchgängigen Werten >200, teilweise aber auch sehr steil bei gleicher Dosis. Ich beobachte ihr Fressverhalten mit Argusaugen, sie frisst aber gut, da sehe ich keine Veränderungen. Inzwischen gabs sogar 2 x Werte von 45 und 50 mg/dl, wo ich froh war, dass ich zu Hause war um gegensteuern zu können. Blutketone teste ich regelmäßig, mit dem Glucomen LX Plus. Da gab es keine Auffälligkeiten.

Ich bin dann zu meiner TÄ gefahren und habe ein geriatrischen Profil machen lassen. Der Fruktosamin- Wert war mit 478,2 (Referenz <340) deutlich zu hoch, sie ist also schlecht eingestellt im Moment. Ausserdem lag der T4 bei 3,2 (Referenz 0,9-2,9), ist also auch erhöht. Zwar nicht dramatisch, es steht aber in jedem Fall eine Kontrolle an in den nächsten Wochen, da sollen dann T4, fT4 und TSH gecheckt werden und der Fructosaminwert auch.

Jetzt verbringe ich die letzten Tage damit, "mal eben zur endokrinologischen Expertin für Katzen zu werden". So richtig komme ich aber nicht weiter.
Und hier kommen nun meine Fragen an Euch:

- Kann eine beginnende SDÜ die Erklärung für das Chaos bei den Blutzuckerwerten sein?

- Macht es ggf. Sinn, auch bei einer leichten Erhöhung der SD- Werte mit einer Behandlung zu beginnen, um die Blutzuckerwerte wieder ins Lot zu bringen? Dann müsste man sich an die Dosis des Thiamazols/ Carbimazols aber warscheinlich sehr vorsichtig rantasten, damit Minimini nicht in eine Unterfunktion rutscht, oder? Bei engmaschiger Kontrolle der Blutzuckerwerte natürlich, das läuft hier aber sowieso.

- Minimini und Tabletten geht mal gar nicht, ausserdem steht bei Vidalta und Felimazole, dass ein Diabetes eine Kontraindikation ist. Von der möglicherweise viel zu hohen Dosierung mal abgesehen... Dann bleibt die Thiamazol- Salbe oder Thiamazol als Injektion. Salbe könnte schwierig werden, weil meine Katzen sich oft und gerne gegenseitig putzen.

- Die Injektionslösung gibt es ja in 10x1 ml, wie bewahrt man die Ampullen nach Anbruch auf und wie lange sind sie offen haltbar? Bei den Spritzen würde ich meine U100- Insulinspritzen verwenden, da wäre ja eine sehr feine Dosierung möglich. Und ob Minimini nun 2 oder 4 Spritzen/d bekommt, macht keinen großen Unterschied. Da ist sie sehr entspannt, Hauptsache, sie muss keine Tabletten schlucken. Meine Tierärztin würde da auch ziemlich sicher mitgehen, begründbar wäre es ja, die Injektionslösung zu nutzen.

- Sollten die Kontrollen der Schilddrüsenwerte engmaschiger erfolgen als sonst wegen dem Diabetes?

So, mehr fällt mir erstmal nicht ein und ich würde mich sehr freuen, wenn Jemand Ideen, Anregungen, aber auch Kritik an meinen Gedankengängen hat. Bisher ist das Ganze ja nicht sicher bestätigt, aber ich möchte einfach vorbereitet sein.

Vielen Dank schonmal für Eure Geduld, meinen Roman zu lesen und für Eure Hilfe!
 
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Maiglöckchen

Maiglöckchen

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Hallo,

zum Einfluss einer SDÜ auf die Blutzuckerwerte kann ich wenig sagen, bist Du in einem Diabetesforum?

Ggf. findest Du dazu auch Infos bei Mark E.Peterson, dem Kleintierendokrinologen schlechthin. Gibt einfach den Namen bei google ein plus Blog, dann müsstest Du auf die HP stoßen. Wenn Deine TÄ so engagiert ist, könnte sie ihn auch anschreiben und fragen, ob es da einen Zusammenhang gibt.

Jetzt noch nicht mit Medis ranzugehen, ist vernünftig. Euer Labor ist offenbar Laboklin und da sind die Schilddrüsen-Grenzwerte extrem niedrig, im Vergleich zu anderen Laboren. Die haben nämlich zwischen 3 und 4 bzw. 4,5 die Grauzone, wo eine SDÜ vorliegen kann oder auch nicht. Genauso vernünftig ist es, bei der nächsten Kontrolle die anderen SD-Werte testen zu lassen, dann weiß man mehr. Ist die SD schon palpiert worden? Im Idealfall könnte man noch einen US der Schilddrüse machen.

Was die Injektionslösung angeht, kann ich weiterhelfen. Man kann die angebrochenen Ampullen durchaus weiterverwenden, muss sie nur abdecken, bzw. mit Leukoplast abkleben, um Verunreinigungen zu vermeiden.

Die Kontrollen der SD-WErte finden anfangs im Idealfall sowieso sehr engmaschig statt, noch engmaschiger wäre wohl ein zu arger Stress für die Katze.
 
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Kasmodiah

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Hallo Silvia,

vielen Dank für Deine Antwort.

Ich bin in keinem Diabetes-Forum, die Einstellung auf das Levemir habe ich damals zusammen mit meiner Freundin gemacht. Sie hat jahrelang selbst Diabetes- Miezen gehabt, war im Forum von Frau Scholman aktiv und hat im Rahmen ihrer Tierschutz- Tätigkeit andere Katzenhalter bei der Einstellung beraten. Meine TÄ kennt sie und hat da volles Vertrauen. Und ich bin selbst Krankenschwester, daher sind zumindest Vorkenntnisse zum Messen und Spritzen und dem Wirkmechanismus von Insulin vorhanden. Zusätzlich habe ich wochenlang recherchiert und gelesen, um soviel wie möglich über die Behandlung einer diabetischen Katze zu lernen. Genauso mache ich das gerade schon mit dem Thema SDÜ...

Dein Tipp mit Dr. Peterson war gut, ich bin dann mal auf die Idee gekommen, nach englischen Texten zu suchen- und bin fündig geworden.
Dort steht auf mehreren Seiten: Die SDÜ hat durch ihren Einfluss auf den Stoffwechsel einen Effekt auf den Diabetes, die Werte gehen hoch, die Katze braucht mehr Insulin. Wenn die SDÜ eingestellt ist, normalisiert sich auch der BZ wieder und entsprechend der Insulin -Bedarf.

O.k., so eine Situation haben wir ja aktuell, aber eben noch mit der Besonderheit, dass es zeitweise Talfahrten in den Kurven gibt. Da schau ich grad, dass Minimini sich im oberen Grenzbereich befindet. Ich unterschreite die Nierenschwelle, spritze aber so, dass Unterzuckerungen auf jeden Fall ausgeschlossen sind. Das mache ich in Absprache mit meiner TÄ so, bis wir Klarheit haben, wie es weiter gehen kann.

Und ich werde morgen mal telefonieren, ob wir wirklich 4 Wochen warten, um alle nötigen Blutwerte zu bestimmen. Vielleicht macht es ja Sinn, schneller zu reagieren.
Typische Symptome zeigt Minimini übrigens nicht: sie trinkt nicht übermässig, hat nicht abgenommen, frisst auch mengenmässig nicht sichtlich mehr. Das Fell sieht ein bisschen struppig aus, das ist alles. Und sie ist zeitweise quengelig. Aber ich habe auch schon gelesen, dass es Katzen gibt, die wenig/ gar keine Symptome zeigen und trotzdem eine SDÜ haben.

Ja, unser Labor ist Laboklin. Ich wusste gar nicht, dass dort die Referenzwerte eher niedrig angesetzt sind. Ob Minimini palpiert worden ist, weiss ich gerade nicht. Eigentlich wird sie vor einer Blutuntersuchung auch untersucht, aber ich habe nicht darauf geachtet. Ultraschall werde ich besprechen.

Danke für Deine Auskunft zu den Ampullen, ich habe mir schon Gedanken gemacht, ob ich sie in eine sterile Stechampulle umfülle. (und gestern schon eine Apothekerin in den Wahnsinn getrieben, wo man sowas herbekommt :rolleyes:) Dann ist das Thiamazol wirklich eine Möglichkeit für uns, falls es nötig wird. Muss das eigentlich gekühlt werden?

Gibt es eigentlich noch Quellen zur Einstiegsdosis für das Thiamazol? Würde man bei einer Katze mit moderat erhöhten Werten genau die gleiche Dosis nehmen wie bei einer Katze mit sehr hohen SD- Werten?
 
Maiglöckchen

Maiglöckchen

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Nein, es muss nicht gekühlt werden, ich habe die Ampullen immer bei moderater Zimmertemperatur aufbewahrt.

Die Einstiegsdosis richtet sich nach T4 bei Diagnose und nach der Klinik. Peterson empfiehlt zweimal täglich 1,25 bis 2,5 mg Thiamazol. Katzen reagieren sehr unterschiedlich auf Thiamazol.

Mein Dicker hatte bei Diagnose einen extrem hohen T4 von 14,4, den er innerhalb von nur einem Jahr entwickelt hatte, ohne klassische Symptome, er nahm mit SDÜ sogar noch zu. Bei ihm sank der Wert mit einer Einstiegsdosierung von zweimal täglich 1,5mg innerhalb von dreieinhalb Wochen auf 3,9.

Bei Merlin lag T4 bei 7,5. Er brauchte bei gleicher Dosierung vier Monate, bis er in der Referenz war, die bei uns zwischen 1 und 4 lag.

Weil Katzen so unterschiedlich drauf reagieren, ist es immer sinnvoll, recht niedrig einzusteigen, weil es einfach schonender für den Stoffwechsel ist.

Sollte bei Euch eine SDÜ vorliegen, würde ich höchstens mit 1,25mg einsteigen.
 
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Kasmodiah

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Guten Morgen, Silvia,

danke für Deine Antwort, sie hilft mir sehr weiter, um mit meiner TÄ das weitere Vorgehen zu besprechen, falls sich der Verdacht auf eine SDÜ bestätigt.

Ich habe jetzt für nächste Woche Donnerstag einen Termin zur Blutentnahme und Untersuchung vereinbart, dann schauen wir mal weiter. Voraussichtlich sind die Werte dann Freitag nachmittags, eventuell auch erst Samstag da. Dann sind wir schlauer. Und ich habe dann auch noch ein paar Tage frei, so dass ich Minimini gut beobachten kann, wenn eine Einstellung nötig ist. Thiamazol braucht ja ein paar Tage zum Anfluten, aber meine Miez ist generell ein Sensibelchen. Da möchte ich sie einfach gut im Auge haben, um eine Unterzuckerung, aber auch eine Überdosierung zu vermeiden.

Hast Du die Injektionslösung über eine Apotheke bezogen oder über Deinen TA? Manche Medikamente sind ja in Apotheken gar nicht erhältlich, weil sie in sog. Klinikabpackungen für Krankenhäuser hergestellt werden.

Ich habe ja noch die leise Hoffnung, dass sich die SDÜ nicht bestätigt, aber gleichzeitig stelle ich mich schon drauf ein. Eine andere Erklärung für die schwankenden Blutzuckerwerte und den höheren Insulinbedarf finde ich irgendwie nicht. Dass Minimini nach mehr als 2 Jahren nicht mehr mit dem Insulin zurechtkommt ist unwarscheinlich. Die anderen Blutwerte sind unauffällig... Naja, erstmal den Termin abwarten und in der Zwischenzeit lese ich mich schonmal schlau, ob ich wie gewohnt weiter füttern kann. Und such nach ner günstigen Alternative zu meinem bisherigen Spritzen- Shop, denn wenn sich die SDÜ doch bestätigt, brauche ich mehr davon als bisher...
 
Maiglöckchen

Maiglöckchen

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Ebenfalls guten Morgen,

da die Injektionslösung aus dem Humanbereich ist, gibt es die nur über die Apotheke, die TÄ muss Dir also ein Rezept dafür ausstellen.

Fürs Spritzen habe ich 1-ml-Spritzen genommen und dazu recht feine Kanülen (0,45 x 12mm).

Deinen Ernährungsthread hatte ich gesehen, im Prinzip spricht nichts dagegen, so weiter zu füttern. Wenn man mit Fertigsuppis arbeitet, schadet es aber sicher nicht, bevorzugt Suppis mit möglichst niedrigem Jodgehalt einzusetzen.
 
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Kasmodiah

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Hallo Silvia,

danke, dann kann ich kommende Woche schonmal unsere örtliche Apotheke anrufen, um zu fragen, ob die Injektionslösung vorrätig ist.

Über 1ml- Spritzen habe ich schon nachgedacht, ich hab aber die Insulinspritzen eh schon da. Damit geht auch eine sehr feine Dosierung, letztlich ist es auf Dauer einfach die Frage, womit ich günstiger fahre. Rechne ich mal durch und gucke, womit ich besser zurecht komme im Handling.

Wegen der Suppis werde ich mal den Kontakt zu den Herstellern aufnehmen.
 
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Kasmodiah

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Hallo zusammen,

@Cat Fud: danke nochmal für Deinen Link, das hatte ich bei meiner Suche ja bereits herausgefunden. Vorher war Miniminis T4 immer in Ordnung, erst bei der Blutentnahme vor drei Wochen war er erstmalig erhöht.

So, am Donnerstag war ich nochmals zur Blutentnahme mit meiner Miez und heute habe ich mit der TÄ telefoniert:

T4 3,4 (Referenz 0,9- 2,9)
fT4 war wohl in der Norm
TSH wurde mitbestimmt, ich bekomme aber erst Montag die genauen Werte. Gemerkt hatte ich mir den T4 und dass der TSH bei Minimini den Verdacht auf eine SDÜ nahe legt.

Ehrlich gesagt, bin ich fast ein wenig erleichtert, dass es die SDÜ ist und nicht noch eine andere, unter Umständen nicht behandelbare Erkrankung. Und endlich gibt es eine Erklärung für die schwankenden BZ- Werte... Die sich dann ja wieder einpendeln dürften.

Ich habe dann mit meiner TÄ über die Medikation gesprochen, sie hat bisher keine Erfahrungen mit Thiamazol als Injektionslösung. Die Salbe kannte sie, ich habe mich da aber durchgesetzt. Allerdings auf meine Verantwortung, das ist mir aber lieber, als das eine meiner anderen Katzen beim Putzen die Salbe abbekommt.
Das Rezept kann ich Montag abholen, Spritzen habe ich ja schon da. Und dann starte ich mit der Injektionslösung. Besprochen habe ich mit der TÄ, dass ich erstmal unter der Startdosis von 1,25mg bleibe und 2x 1mg spritze. Am 10.8. ist dann die nächste Blutentnahme.

Was ich mich noch frage: ich arbeite ja im Schichtdienst, d.h. immer 1 Woche Woche Spätdienst, Wochenenddienst, 1 Woche Frühdienst, freies WE. Mit dem Insulin bekommen wir es zeitlich gut hin, wobei das Levemir auch verzögert wirkt und es nicht so dramatisch ist, wenn die 12 Stunden nicht punktgenau eingehalten werden. Kann ich das mit dem Thiamazol genauso machen?
 
Maiglöckchen

Maiglöckchen

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  • #10
Ich sehe das erst jetzt, Maren. Eigentlich sollte man bei Thiamazol immer den 12-Stunden-Rhythmus einhalten, das liegt an der Halbwertzeit des Wirkstoffes. Es gibt aber auch viele Leute, die es nur einmal täglich spritzen. Wobei meiner Erfahrung nach zweimal täglich besser für den Stoffwechsel ist. Wie groß wäre denn bei Dir dann durch die Schicht der zeitliche Abstand?

Wie sah denn nun der TSH aus? Ein T4 von 3,4 sagt ja noch nicht, dass wirklich eine SDÜ vorliegt, auch wenn der Wert über der Referenz ist. Das liegt aber am engen Referenzrahmen von Laboklin, die im Gegensatz zu anderen Laboren keinen Graubereich haben. Der liegt bei den anderen zwischen 3 und 4 bzw. sogar zwischen 3 und 4,5.

Behandeln würde ich also nur, wenn TSH erniedrigt ist.
 
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Kasmodiah

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  • #11
Hallo Silvia,

sorry, ich habe eben erst gesehen, dass Du nochmal geantwortet hast.

Hier nochmal die genauen Werte vom 20.07.:

T4 (Basalwert) 3,4 µg/dl Referenz 0,9-2,9
fT4 29,6 pmol/l Referenz 6,4-33,3
TSH 0,03 µU/ml Referenz > 0,04

Zu Deiner Frage wegen meiner Arbeitszeiten:
Das Problem ist der Wechsel von Spät- auf Frühdienst, da bin ich unterhalb der 12 Stunden. Minimini bekommt in der Spätdienstwoche die Spritze gegen 21.00 abends, wenn ich dann nach einer Woche Spätdienst in den Frühdienst wechsele, muss ich ihr spätestens um 6.00 die Spritze geben. Wobei es sich da auch nur um den einen Tag handelt. Abends passt es ja dann wieder mit den 12 Stunden. Beim Wechsel vom Früh- in den Spätdienst verzögere ich morgens dann um 1,5 Stunden und am ersten Tag abends auch noch einmal 1,5 Stunden. Am nächsten Tag bin ich wieder im Rhythmus. Die Wechsel in meinen Schichten kommen im Monat genau an 3 Tagen vor. (Klar, ich muss auch mal tauschen, einspringen etc.). Aber so müsste es doch gehen, wenn ich nicht tgl. hin und her hopse mit den Spritz-Zeiten?

Die erste Woche mit Thiamazol ist ja nun schon rum, bisher läuft alles reibungslos. Minimini verträgt die Spritzen gut, Nebenwirkungen haben wir bisher nicht. Ihr Fell wird wieder schöner, es ist weicher und sieht nicht mehr so struwwelig aus. Sie macht insgesamt einen ausgeglicheneren Eindruck und miaut nicht mehr ständig. Und die BZ- Werte sind gleichmässiger über den Tag verteilt betrachtet. Am 10.8. fahren wir zur Kontrolle, dann werde ich sehen, ob die Dosis schon passt oder ob wir erhöhen müssen. Sollte ich die Nierenwerte dann auch schon mitkontrollieren lassen oder lieber bei der nächsten Kontrolle?
 
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