Verdacht auf chronische Bronchitis/Asthma

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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
Rina21

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Hallo,

ich bräuchte dringend mal einen Rat. Meine Murmel (weiblich, 4 Jahre alt), hustet seit knapp 2 Monaten. Anfangs nur wenig, in den letzten 2 Wochen richtig heftig und viel (teilweise mehrmals stündlich). Sie hat ausschließlich Husten, ohne sichtbaren Auswurf. Sonst nichts. Kein Niesen, keinen tränenden Augen. Appetit normal. Wir waren schon mehrmals beim TA. Kurze Rückschau:

- beim ersten TA-Besuch (Husten war noch nicht so doll ausgeprägt) - der TA gab ein Antihistaminikum, was nicht half
- beim zweiten Besuch (Husten war schon kräftiger) - da sowieso eine Wurmkur anstand, wurde ihr diese gespritzt, einschließlich eines Mittels gegen Lungenwürmer. Zudem wurde ein Röntgenbild gemacht, das Auffälligkeiten aufwies. Mir wurde Doxycyclin mitgegeben, um zu sehen, ob sie darauf anspricht.
- 4 Tage später erneut TA-Besuch, da der Husten immer schlimmer wurde. Es wurde ein Herzultraschall gemacht (normaler Schall, also ohne Farbdoppler), auf dem allerdings nichts weiter auffällig war. Ich sollte das Doxy absetzen und bekam stattdessen Furosemid mit. TA (anderer als beim zweiten Besuch, dieser ist unser Haupt-TA, der an dem anderen Tag allerdings nicht anwesend war) war sich anhand des Röntgenbildes nicht sicher, ob nicht doch etwas Flüssigkeit in der Lunge ist. Also 3 Tage Furosemid, keine Veränderung, weiter sehr sehr starker Husten.
- Gestern war ich nun wieder mit ihr beim TA, das Herz wurde nochmals geschallt und die Lunge nochmals geröntgt. Murmel hatte einen Hustenanfall in der Praxis und der TA hat sie währenddessen abgehört. Durch das Abhören und die neuen Röntgenbilder geht er nun von einer chronischen Bronchitis bzw. Asthma aus. Er hat ihr gestern ein Kurzzeitkortison gespritzt und ich habe ein Rezept für Tabletten zur Bronchenerweiterung bekommen. Zusätzlich einen Hustenstiller, den ich ihr aber nur geben soll, wenn es wirklich nicht anders geht. In der Praxis hat sie eine Gabe davon bekommen. Da ich total in Panik war, habe ich ihn so lange bekniet, bis er mir Prednisolon mitgegeben hat. Er möchte das Kortison eigentlich nur in Inhalatorform geben (Aerokat ist bestellt) und bis dahin auf den Bronchenerweiterer und Hustenstiller setzen.

Ich weiß nun gar nicht, ob das alles so richtig ist. Ich hab hier schon so viel zu Asthma gelesen. Eine Bronchoskopie steht bei uns noch an, der TA möchte aber warten, bis Murmel nicht mehr so doll hustet, sondern stabiler ist. Was mir ehrlich gesagt auch ganz lieb ist.

Da der TA das Prednisolon nur rausgerückt hat, weil ich keine Ruhe gegeben habe, bin ich jetzt unsicher, ob ich es ihr wirklich geben soll. Seit gestern abend, als sie das Kortison gespritzt bekommen hat (Dexamethason, Wirkung sollte wohl nicht länger als 8-12h anhalten) hat sie nicht mehr gehustet! Also ich habe ihr bis jetzt nichts weiter gegeben. Nachher hole ich den Bronchodilator (Tabletten) ab und soll ihr diese 2x/tgl. geben.

Meine Fragen sind:
- Soll ich ihr das Prednisolon wirklich geben? Wie gesagt war der TA nicht begeistert darüber und setzt vorerst auf den Bronchodilator (ausgehend vom Abhören und den Röntgenbildern). Ich geh nachher auch nochmal in der Praxis vorbei und spreche mit ihm darüber.
- Das Doxy wurde vermutlich zu schnell abgesetzt? Es hat aber wirklich so gar nicht angeschlagen, der Husten wurde sogar noch schlimmer. Nach 3 Tagen hätte man doch eine wenigstens geringe Verbesserung feststellen müssen?
- Wenn die Bronchoskopie doch Asthma ergibt (weil keine viralen/bakteriellen Erreger o.ä. zu finden sind), wäre es dann nicht 'Zeitverschwendung', nicht doch schon mit dem Prednisolon anzufangen, weil das Training mit dem Aerokat ja auch nochmal Zeit braucht?

Ich bin völlig durcheinander (und so liest es sich vermutlich auch). Ich möchte die Murmel nicht unnötig mit Kortison vollpumpen und habe nur darauf bestanden, weil sie wirklich so schlimm gehustet hat und ich davon ausgegangen bin, dass sie nach der Kortisoninjektion sofort heute Morgen wieder mit dem Husten beginnen würde. Da dem jetzt nicht so ist, reichen vielleicht wirklich erstmal die bronchenerweiternden Tabletten?

Ich hab jetzt auch so Gruselstories gelesen, dass Kortison eine bakterielle Entzündung erst einmal unterdrücken kann und dann kommt diese mit voller Wucht zurück. Also wäre es vielleicht am besten, die Bronchoskopie zeitnah durchführen zu lassen, so dass wir da Gewissheit haben, und das Kortison bis dahin wegzulassen?

Danke für euer Lesen!
 
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oneironautin93

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Soll ich ihr das Prednisolon wirklich geben? Wie gesagt war der TA nicht begeistert darüber und setzt vorerst auf den Bronchodilator (ausgehend vom Abhören und den Röntgenbildern). Ich geh nachher auch nochmal in der Praxis vorbei und spreche mit ihm darüber.
- Das Doxy wurde vermutlich zu schnell abgesetzt? Es hat aber wirklich so gar nicht angeschlagen, der Husten wurde sogar noch schlimmer. Nach 3 Tagen hätte man doch eine wenigstens geringe Verbesserung feststellen müssen?
- Wenn die Bronchoskopie doch Asthma ergibt (weil keine viralen/bakteriellen Erreger o.ä. zu finden sind), wäre es dann nicht 'Zeitverschwendung', nicht doch schon mit dem Prednisolon anzufangen, weil das Training mit dem Aerokat ja auch nochmal Zeit braucht?

Prinzipiell würde ich sagen ja geben, denn Katzen vertragen Kortison eigentlich gut und wenn die Gabe nur vorübergehend ist, wird sich so schnell auch kein Diabetes entwickeln. ABER: wenn sie Kortison bekommt, verfälscht das die Ergebnisse der BAL wenn du eine machen lässt.

3 Tage Doxy sind viel zu wenig, da hättest du auch keine Veränderung gesehen selbst wenn das Husten bakteriell bedingt ist.

Hustenstiller sollte man überhaupt nicht geben bei einem Asthmaanfall (auch nicht bei Menschen), also da würde ich mir genauestens erklären lassen wieso der Arzt dir das überhaupt gibt, was da sein Gedankengang ist.

Kannst du nachsehen was für einen Bronchienerweiterer der Arzt verordnet hat? Terbutalin?
 
Heinerich

Heinerich

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Hallo,
ich habe in etwa des gleiche durch wie du. Mein Kater Rex hustet seit 3 Monaten, ich war so oft beim Tierarzt, immer wurde was gegeben wie Kortison oder Entzündungshemmer. Dann war kurz Ruhe und sobald die Wirkung nachließ, ging es wieder los.
Welche Auffälligkeiten hat das Röntgenbild gezeigt? Wurde Blut abgenommen?
Mir hat es vor zwei Wochen gereicht und ich habe den Tierarzt gewechselt. Weil seine Hustenanfälle teilweise schon sehr schlimm waren und ich nicht mehr glaubte, dass des nur Haare sind. Wie mir meistens erzählt wurde.
Am Röntgenbild zeigten sich Schatten im Bereich der Lunge. Die Ärztin wollte ihm kein Kortison geben, er bekam nur einen Entzündungshemmer, weil sie die Blutergebnisse abwarten wollte. Wir haben auf Bakterien testen lassen und das war ein Volltreffer, Rex hat Mykoplasmen.
Auf deine Fragen hab ich leider keine Antworten.
Liebe Grüße Sarah
 
Rina21

Rina21

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Ich war mittlerweile beim TA und wir sind überein gekommen, das Kortison erstmal nicht zu geben. Die Diagnose steht ja noch nicht zweifelsfrei fest. Ich soll ihr nun 2xtgl. den Bronchodilator geben. Das Medikament heisst Theotrim, der Wirkstoff ist Theophyllin (ein langwirksamer Bronchienerweiterer). Am Mittwoch habe ich wieder einen Termin mit der Murmel, und da werde ich den Termin für die Bronchoskopie machen.

Das Röntgenbild zeigt verdickte Bronchien und veränderte Lungenbläschen.


Habt ihr nur das Blut testen lassen?
 
Heinerich

Heinerich

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Ja kompletten Blutwerte plus auf Bakterien. Weil sie das ausschließen wollte und das war sozusagen gleich ein Volltreffer.
 
Rina21

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Ok. Blut soll am Mittwoch auch abgenommen werden, dann sag ich das mit dazu. Danke!
 
ciari

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ich habe hier einen hustenden Fivie sitzen. Er zog ein und hustete hörbar Schleim hoch. Er bekam für 14 Tage AB, zusätzich 3 Wochen Schleimlöser..
Es ist besser, aber nicht weg.

Da wir in der Warteschlleife zum Dentalröntgen sind (er muss dafür noch aufgepäppet werden) wird direkt eine Bronchoskopie mitgemacht und auch ein Abstrich auf Bakterien, geröntgt (Lunge) wird sowieso.
Er hat lt Vorbesitzer diesen Husten bereits seit mindestens 1,5 Jahren, schulmedizinisch behandelt wurde er erst bei uns.

Ich hoffe bei ihm, dass es kein Asthma ist, denn eigentlich sollte er als Fivie kein Cortison bekommen.

Ich bin bei Cortison zwar recht neutral, würde aber an deiner Stelle doch erstmal diese Untersuchungen machen lassen.
 
Heinerich

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Motzfussel

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Cat_Berlin

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  • #10
Für mich klingt das schon nach Asthma, und es ist gut, dass schon einigermaßen viel der richtigen Diagnostik gefahren wurde.
Allerdings vermisse ich den Herzschall mit Doppler und eine Sammelkot-Untersuchung.

Bei Asthma muss unbedingt inhaliert werden, denn mit Dauergabe von Kortison per Tabletten oder Injektionen tragen die Organe Schäden davon. Durchs inhalieren landet das Flutide (Kortison) nur dort, wo es hin soll: in den Atemwegen.

Die BAL ist wichtig und gehört zur Asthmadiagnostik dazu.
Wir haben damals schon Predni gegeben, weil es Anfälle mehrmals täglich gab. Trotzdem war der Befund eindeutig.

Wurde in zwei Ebenen geröntgt?

Bitte keinen Hustenstiller geben. Das klingt bei Euch nicht nach Husten (auch wenn es sich so anhören mag), sondern nach einem Asthmaanfall, also akuter Atemnot.
 
Rina21

Rina21

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  • #11
Nun ist es 24h her, dass das Kortison gespritzt wurde (und der TA sagte, wie Wirkung hält nur 8-12h vor) und Murmel hat bis jetzt nicht mehr gehustet. Kann das so lange anhalten? Sie hat davor teilweise im Minutentakt gehustet, ganz schlimm. Besonders morgens und abends/nachts, mitten aus dem Schlaf ist sie hoch, um zu husten. Jetzt ist nichts, sie ist auch viel agiler und zeigt wieder Interesse.

Wurde in zwei Ebenen geröntgt?
Das kann ich gar nicht sagen, ich war beim Röntgen nicht dabei. Murmel wurde mir nach dem Röntgen wieder ins Katzenzimmer gebracht und dort haben wir gewartet, bis der TA mit seiner Auswertung fertig war.

Herzschall mit Doppler
Hätte er irgendwelche Auffälligkeiten beim normalen Schall entdeckt, würde er sie zum speziellen Schall schicken (bzw. kommt eine mobile Kardiologin in die Praxis). So ist jedoch sein Plan, diesen Herzwert im Blut zu bestimmen (NT-proBNP) und davon ausgehend dann weiterzumachen, sollte es nötig sein.

Sammelkot-Untersuchung
Das ist hier generell total unüblich (ich leb ja nicht in Dtl/Europa). Das war einer der Gründe, weshalb die Wurmkur (die tatsächlich sowieso anstand) injiziert wurde, um da alles abzutöten, sollte etwas vorhanden sein.

Bei Asthma muss unbedingt inhaliert werden
Ja, das sagt der TA auch. Aber bis der Inhalator hier ist und die Murmel ihn annimmt, muss ja irgendwas geschehen, sollte sich die Diagnose bestätigen.

Ach mensch, ich bin ganz schön alle.

Klingt das nach einem Plan?:
Bis Mittwoch, wenn wir wieder zum TA gehen, gebe ich ihr 2x tgl. den Bronchodilator. Dann wird Blut abgenommen, zum einen für diesen Herzwert, und dann lass ich gleich noch auf andere Dinge testen (Mykoplasmen, Leukozyten) - noch etwas?
Dann vereinbare ich einen Termin für die Bronchoskopie. Ist die Lavage generell bei der Bronchoskopie mit dabei?
Und bis das Ergebnis der Blutwerte/Bronchoskopie feststeht, gebe ich kein Kortison, damit nichts schief geht, falls es doch etwas Bakterielles oder Mykoplasmen usw. sind.

Kann ich guten Gewissens so verfahren?

Den Hustenstiller nehm ich nicht. Das war sowieso eine Qual, ihr diesen Sirup gestern beim TA einzuflößen. Die Hälfte landete draußen.

Sagt mal, schnarchen Asthmakatzen? Oder hat das Schnarchen damit nichts zu tun? Ich frag, weil ich es grad laut grunzen höre.

Ach und noch eine Frage: sollte es doch kein Asthma, sondern etwas Bakterielles sein, was mach ich dann mit meinen anderen beiden? Stecken sich Katzen nicht schnell gegenseitig mit Bakterien an?

Hilfe, mein Kopf ist ein Karrussell.
 
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Cat_Berlin

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  • #12
Nein, die Lavage ist nicht automatisch dabei, aber man muss eine Bronchioskopie machen, um eine Lavage durchführen zu können.

Wenn ich Atemprobleme hätte, würde ich wohl auch schnarchen... aber solange die Diagnostik nicht komplett gefahren wurde (und Asthma geht halt einfach nur über eine Ausschlussdiagnostik festzustellen), kann es immernoch was anderes sein.

Du solltest Dir alle Befunde aushändigen lassen - das ist sowieso immer zu empfehlen - und dann kannst Du es entweder hier einstellen oder Du hast es zur Hand, falls Du irgendwo eine Zweitmeinung einholen magst.

Alles Gute erstmal!
 
Heinerich

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  • #13
Nun ist es 24h her, dass das Kortison gespritzt wurde (und der TA sagte, wie Wirkung hält nur 8-12h vor) und Murmel hat bis jetzt nicht mehr gehustet. Kann das so lange anhalten? Sie hat davor teilweise im Minutentakt gehustet, ganz schlimm. Besonders morgens und abends/nachts, mitten aus dem Schlaf ist sie hoch, um zu husten. Jetzt ist nichts, sie ist auch viel agiler und zeigt wieder Interesse.


Das kann ich gar nicht sagen, ich war beim Röntgen nicht dabei. Murmel wurde mir nach dem Röntgen wieder ins Katzenzimmer gebracht und dort haben wir gewartet, bis der TA mit seiner Auswertung fertig war.


Hätte er irgendwelche Auffälligkeiten beim normalen Schall entdeckt, würde er sie zum speziellen Schall schicken (bzw. kommt eine mobile Kardiologin in die Praxis). So ist jedoch sein Plan, diesen Herzwert im Blut zu bestimmen (NT-proBNP) und davon ausgehend dann weiterzumachen, sollte es nötig sein.


Das ist hier generell total unüblich (ich leb ja nicht in Dtl/Europa). Das war einer der Gründe, weshalb die Wurmkur (die tatsächlich sowieso anstand) injiziert wurde, um da alles abzutöten, sollte etwas vorhanden sein.


Ja, das sagt der TA auch. Aber bis der Inhalator hier ist und die Murmel ihn annimmt, muss ja irgendwas geschehen, sollte sich die Diagnose bestätigen.

Ach mensch, ich bin ganz schön alle.

Klingt das nach einem Plan?:
Bis Mittwoch, wenn wir wieder zum TA gehen, gebe ich ihr 2x tgl. den Bronchodilator. Dann wird Blut abgenommen, zum einen für diesen Herzwert, und dann lass ich gleich noch auf andere Dinge testen (Mykoplasmen, Leukozyten) - noch etwas?
Dann vereinbare ich einen Termin für die Bronchoskopie. Ist die Lavage generell bei der Bronchoskopie mit dabei?
Und bis das Ergebnis der Blutwerte/Bronchoskopie feststeht, gebe ich kein Kortison, damit nichts schief geht, falls es doch etwas Bakterielles oder Mykoplasmen usw. sind.

Kann ich guten Gewissens so verfahren?

Den Hustenstiller nehm ich nicht. Das war sowieso eine Qual, ihr diesen Sirup gestern beim TA einzuflößen. Die Hälfte landete draußen.

Sagt mal, schnarchen Asthmakatzen? Oder hat das Schnarchen damit nichts zu tun? Ich frag, weil ich es grad laut grunzen höre.

Ach und noch eine Frage: sollte es doch kein Asthma, sondern etwas Bakterielles sein, was mach ich dann mit meinen anderen beiden? Stecken sich Katzen nicht schnell gegenseitig mit Bakterien an?

Hilfe, mein Kopf ist ein Karrussell.
Ich kann jetzt nur wiedergeben was meine Tierärztin meinte zu den Mykoplasmen und Ansteckung. Es kann sowohl auf Tier als auch auf Mensch übertragen werden. Aber ich lasse beide hier wie immer gemeinsam rumlaufen, sie sind keine Stapelkatzen. Und ich finde es schwierig wie ich ihn separieren soll, für die Behandlung wurden 3 Wochen angesetzt.

Ich drücke euch die Daumen, dass ihr bald Klarheit darüber habt was los ist und Murmel geholfen werden kann.
 
Rina21

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  • #14
Erst einmal möchte ich allen danken, die hier geschrieben haben.

Murmel bekommt seit gestern abend das Theophyllin. Bis vorhin hat sie auch nicht mehr gehustet (also seit der Kortisonspritze am Sonntag abend). Vorhin jedoch fing es wieder an, ganz schlimme Anfälle. Sie hustet ca. eine halbe Minute, dann etwas Pause, und dann geht es wieder von vorn los. Und das ganze dann über viele Minuten. Ich kann mir ehrlich gesagt mittlerweile nicht mehr vorstellen, dass es etwas anderes als eine chronische Bronchitis oder Asthma sein soll.

Am liebsten würde ich ihr ab heute abend das Kortison geben. Was meint ihr? Weil wenn sie so hustet, lass ich keine Bronchoskopie durchführen, da hab ich zu viel Angst. Wie ist das denn wirklich mit dem Kortison, verfälscht es die Ergebnisse einer Brochoskopie oder nicht? ich habe dazu nichts Eindeutiges finden können.

Meine größte Angst ist eben - neben dem Zweifeln, ob Kortison die Ergebnisse verfälscht -, dass es doch irgendwas Bakterielles ist und das Kortison in diesem Fall total kontraproduktiv wäre. Aber wenn es was Infektiöses wäre, hätte das Kortison dann angeschlagen?

Sie war so glücklich, nicht husten zu müssen. Ich auch!
 
Rina21

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  • #15
@Cat_Berlin Du schriebst, dass ihr das Kortison schon vor der Brochoskopie gegeben habt. Welche Untersuchungen hattet ihr bis dahin denn schon durchführen lassen? Hier geht der TA wie gesagt aufgrund der Röntgenbilder mit den verdickten Bronchien tatsächlich von entweder chronischer Bronchitis oder Asthma aus. Er möchte halt auch noch per Blut testen lassen, ob sie irgendwelche Allergien hat (das Blut wird dazu von Israel in die USA geschickt), damit unterschieden werden kann, ob chronische Bronchitis oder allergisches Asthma. Er hat irgendwas vom Mucus gesagt, der da wohl den Unterschied macht.
 
Rina21

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  • #16
oneironautin93

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  • #17
Wie ist das denn wirklich mit dem Kortison, verfälscht es die Ergebnisse einer Brochoskopie oder nicht? ich habe dazu nichts Eindeutiges finden können
Meine Ärztin, die bei Fiona die BAL gemacht und das Asthma diagnostiziert hat meinte ja. Deshalb hat Fiona vorher auch nur Theophyllin (und weil das wie bei euch nicht stark genug war Terbutalin) bekommen. Und eben wegen der Gefahr, falls es doch bakteriell bedingt ist, es mit dem Kortison schlimmer zu machen.

Ich würde sofort zum Arzt und mir etwas stärkeres (Terbutalin) holen. Und wenn das auch nicht hilft und sie trotzdem hustet, würde ich das Kortison geben - Asthmaanfälle können tödlich enden! Also lieber kein Risiko eingehen.
 
Heinerich

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  • #18
Ich hab mal ein Video hochgeladen:

Murmel hustet
Ich kann dir da leider auch keinen Rat geben was am besten ist.

Ich dachte vor zwei Wochen auch, dass des nur Asthma sein kann. Ich war auch am zweifeln ob Bakterien so einen Zustand verursachen können. Er hat zwar gefressen aber bei weitem war er nicht mehr so agil wie vorher.

Ich habe mir das Video angeschaut, wenn der Anfall über viele Minuten geht, ist danach Ruhe längere Zeit?
Rex hatte zum Teil noch schlimmere Anfälle aber ich glaube das erspare ich dir hier, ich habe es einmal aufgenommen für die Ärztin. Ich hab auch keine Ahnung, wie man hier ein Video hochlädt.🤭

Ich drücke dir die Daumen weiterhin, dass ihr bald eine Diagnose habt.✊
 
Rina21

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  • #19
Danke! Und Rex bekam dann Antibiotika und seitdem ist Ruhe mit dem Husten? Wie schnell hörte er denn auf zu husten?

wenn der Anfall über viele Minuten geht, ist danach Ruhe längere Zeit?
Unterschiedlich. Manchmal kommt die nächste Runde nur wenige Minuten später, ein anderes Mal ist länger Pause. Aber es dauert nicht länger als 2-3h, dann geht es wieder los. Sonntag und gestern konnte ich durchschlafen., das ging davor nicht und wird jetzt auch wieder nicht gehen. Ich werde wach von dem Gehuste und schlaf sowieso schlecht, weil es ihr schlecht geht.
 
Cat_Berlin

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  • #20
Welche Untersuchungen hattet ihr bis dahin denn schon durchführen lassen?

Alles bis auf die BAL war schon gelaufen. Blut, Kot, Röntgen in zwei Ebenen und Herzschall mit Doppler.
Da jeder Anfall der letzte sein kann, war mit dem Predni warten einfach keine Option.

Ein Anfall darf nie über Minuten gehen! Hier sind selbst die schlimmsten vielleicht knapp über 20, 30 Sekunden lang gewesen, und da hatten wir schon oft Angst, sie fallen gleich tot um.

Im Video erkenne ich eindeutig Atemnot, das ist kein Husten.
 
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