Tumore in der Lunge

  • Themenstarter schnute22
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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
S

schnute22

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7. Januar 2009
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5
Liebe Foren-Mitglieder,
ich war lang lang nicht hier... aber heute muss ich mir meine Traurigkeit von der Seele schreiben.
War heute mit meinem Kater Lenny beim Tierarzt. Er röchelt seit Tagen so komisch und kotzt auch extrem viel.
Diagnose: die Lunge sitzt voller Tumore und man kann nichts mehr machen.
Ich bin fix und fertig... Lenny ist jetzt seit 2006 bei uns und er ist wirklich ein unglaublich anhänglicher und treuer Gefährte. Er hat unser Leben so ungemein bereichert... nicht nur er... auch unser Baisel, den wir über ein Forum ein Jahr später zu uns genommen haben. Die beiden sind einfach ein Dream-Team und ich kann nicht glauben, dass es wohlmöglich bald vorbei sein könnte.

Der Tierarzt meint, noch sehe Lenny recht gut aus und er sei auch noch nicht abgemagert und Schmerzen hat er wohl auch nicht. Es könnte Tage, Wochen oder sogar noch Monate gut gehen. Ich würde es selbst merken, wenn es schlimmer wird und dann würden wir uns wiedersehen um ihn zuerlösen.
Hab schon Rotz und Wasser geheult... ist halt schlimm, wenn man so ne Diagnose hört. Der Tierarzt hat ihn nicht einmal mehr geimpft. Er meint, das könnten wir ihm ersparen... er braucht jetzt seine ganze Kraft.

Wie gesagt, ich finde im Moment geht es ihm echt noch richtig gut. Er schläft zwar in letzter Zeit ungemein viel und wird immer anhänglicher, aber seine Rumtoberei und seinen Unfug den er teils im Kopf hat, alles noch da.

Hat jemand Erfahrung mit der Krankheit? Erkenne ich wirklich, wenn es nicht mehr geht? Ich möchte nicht, dass mein Lenny jämmerlich erstickt irgendwann. Dafür hab ich ihn einfach viel zu lieb!!!!!!!!! Aber ich hoffe ganz doll, dass er noch lange lange bei uns bleibt.

Auch unser Baisel würde glaube ich durchdrehen, wenn sein Kumpel auf einmal nicht mehr da wäre... ich mag gar net drüber nachdenken.

Claudia
 
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rlm

rlm

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Das tut mir sehr leid.

Wie wurde denn die Diagnose gestellt?

Ja, wenn es Zeit ist, der Miez beim letzten Schritt zu helfen, dies merkt man.
 
S

schnute22

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7. Januar 2009
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Danke für Eure Antworten... brauch einfach im Moment ein wenig Rat.
Der Arzt hat eine Röntgenaufnahme gemacht... und selbst ich konnte die vielen Knoten auf den Lungenflügeln sehen:-(

Ich werde jetzt ganz ganz besonders doll darauf achten, wie es ihm geht und wie er sich verhält. Aber wie gesagt, gerade wollte er schon wieder runter in den Garten stürmen; es scheint ihm wirklich nicht schlecht zu gehen im Moment.
 
M

Makaho

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Ich bin mir sicher, du wirst merken, wenn er gehen will.

Es ist schrecklich, wenn man so eine Diagnose bekommt. Die ganze Welt verändert sich in wenigen Sekunden. Ich wünsche Euch, dass ihr in der kommenden Zeit noch viele schöne Momente miteinander erlebt.
 
L

Leyni

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Mein Beileid! Ich hoffe ihr könnt noch viele schöne Tage, hoffentlich auch Monate miteinander verbringen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie schwer das sein muss. Meine Welt würde sich auch nicht mehr weiter drehen.

Wenn es soweit ist und er gehen muss, wird sich das bestimmt in seinem Verhalten zeigen.

Versuche die restliche Zeit noch zu genießen und nicht zu viel über das Schlimmste nachzudenken. Ich drücke die Daumen, dass er noch lange lebt :smile:
 
Eli67

Eli67

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25. April 2012
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Ich drücke auch die Daumen - mir geht es ähnlich mit einer tumorkranken Katze.

Verwöhn ihn und gib ihm alles, was er will und solange er will. Und dann wünsche ich Dir, dass Du den richtigen Zeitpunkt erkennst.
 
S

schnute22

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7. Januar 2009
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5 Jahre später

Liebe Forenmitglieder,
5 Jahre später...mein alter Junge lebt immer noch. Mittlerweile ca. 20 bis 22 Jahre alt, Diabetes und muss 2 x täglich gespritzt werden und alle paar Monate schwere epileptische Anfälle. Taub, leichten Schräggang, keine Zähne mehr.... aber immer noch voller Tatendrang und Lebenslust. Ein echtes Unikum mein kleiner Lenny.
Aber jetzt komm ich zu meinem anderen Liebling Baisel, jetzt 14 Jahre alt und seit einem dreiviertel Jahr Diabetes. 2x täglich Felidare 2.5. Tr ok rzdem über 5 kg abgenommen im letzten Jahr. Er war vorher schon arg moppelig. Seit einem halben Jahr leidet er unter Schnupfen. Ständig Cortison u. Antibiotika 😑 Er hat 2 Wochen lang eine total verkrustete Nase gehabt, kaum noch gefressen und sicj zurück gezogen.
Donnerstag hab ich genug gehabt und dem TA gesagt, dass das so nicht weiter geht. Er hat seinen Kopf geröntgt...Ergebnis...knochenauflösender Tumor....deshalb wohl auch immer Dekret aus Nase. Bin fix und alle. Mein armer kleiner Kerl. Dafür seit Wochen immer wieder Spritzten die eh nichts genutzt haben und ihn noch schlapper gemacht haben...scheisse. Der TA meint ihm bleibt nicht mehr viel Zeit, er ist ja schon so dünn geworden. Schmerzen hat er glaube ich nicht, aber wie soll ich merken wann es zu schlimm wird? Seit gestern frisst er auch wieder und hat gar keine Leisten mehr an der Nase. Kommt auch wieder zum Krabbeln und war heut auch nebenan bei der Nachbarin nach dem Rechten sehen. Ich bin das ganze Wochenende daheim und beobachte ihn. Aber er macht einen wirklich guten Eindruck.
Hat der T A sich vertan....wenn ich da so an Lennys Prognosen von vor 5 Jahren denke. Er sagte auch ich kann darauf verzichten ihm die Tabletten zu geben. Mach ich aber nicht, geb ihn doch nicht einfach so auf.
Will ihm aber eigentlich auch den Stress erspare einen weiteren ZA aufzusuchen und wieder alle Untersuchungen über sich ergehen zu lassen. Er musste da so oft durch in den letzten Monaten...
Ich weiß ich hab 2 Senioren mit ihren Macken daheim. Aber so lange sie doch noch so Lebensfreude zeigen....
Bin echt durch und traue meinem TA nicht mehr wirklich🤔
Tat jetzt gut, dass einfach mMn al hier zu schreiben. Vielleicht hat ja jemand Erfahrung mit Niessen, Nasenausfluss ...blutigen Krusten und Tumor.
Heut ist Baisel übrigens wieder so als wäre nie was gewesen. Er niesst zwar mal, aber frisst, trinkt, kuschelt.
LG eine verzweifelte Claudia
 
missimohr

missimohr

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Schön, dass Lenny immer noch da ist, freut mich sehr für Dich.

Kannst mit Baisel nicht in eine naheliegende Tierklinik fahren? Vllt. gibt es ja doch ein Mittel, was ihm gut hilft, ich würde es Dir wünschen!!!
 
Zuletzt bearbeitet:
S

schnute22

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Baisel

....soll er wieder ein wenig zu Kräften kommen.
In Duisburg gibt es wohl eine Tierklinik.
Ich denke ja auch darüber nach, aber er muss sich erst ein wenig erholen.
LG
 
MäuschenK.

MäuschenK.

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7.162
  • #10
Erst eínmal: Schön, dass Lenny noch da ist :).

War heute mit meinem Kater Lenny beim Tierarzt. Er röchelt seit Tagen so komisch und kotzt auch extrem viel.
Diagnose: die Lunge sitzt voller Tumore und man kann nichts mehr machen.
Ich bin fix und fertig...

Traurig ist, dass damals von dem TÄ anscheinend eine falsche Diagnose gestellt wurde (leider keine Seltenheit). Was hatte er letztendlich? Eine Lungenentzündung?



2x täglich Felidare 2.5. Tr ok rzdem über 5 kg abgenommen im letzten Jahr.

Was wiegt er jetzt, wenn er 5kg abgenommen hat?



Seit einem halben Jahr leidet er unter Schnupfen. Ständig Cortison u. Antibiotika Er hat 2 Wochen lang eine total verkrustete Nase gehabt,

Wurde bzgl. der Schnupfens ordentliche Diagnostik betrieben? Wurden Abstriche auf alle Katzenschnupfenerreger gemacht oder wurde einfach monatelang drauflosgeballert mit blinder Antibiose und Cortison? Zum Einlesen: FAQ - Atemwegsinfektionen, Erkältungen, Katzenschnupfen & Co..


Bin echt durch und traue meinem TA nicht mehr wirklich

Ähm, bist du tatsächlich immer noch bei DIESEM TA, der damals Lennys Diagnose gestellt hat? Ich hoffe nicht.....Wo genau im Kopf soll der Tumor sitzen?


Ich würde definitiv schnellstens eine zweite Meinung einholen!
 
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