Tumor OP Trachia Speiseröhre,Loch zum Atmen, Hilfe, Katze in Not!

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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Katzenfrau123

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Hallo ihr Lieben,
ich schreibe euch im Namen meiner Katze Minki (11 J). Vor einem Monat wurde im Röntgenbild ein verdächtiger Schatten auf der Speiseröhre gefunden, der Grund des Besuchs in der Tierklinik war Husten und Atemnot. Sie habe nur noch 1,5 cm Platz zum Atmen und eine OP wäre sehr riskant, da Minki ein Herzproblem hat und Tabletten dafür einnimmt und unter der Narkose sterben könnte. Tiertafel, die sich anfangs beteiligt hat, riet mir zum Einschläfern. Da Minki aber fit war, gegessen und rausgegangen ist, habe ich mich dagegen entschieden. War zur Zweitmeinung bei einem weiteren Tierarzt und einer weiteren Tierklinik, beide sagten, dieses Ding könne man nicht rausschneiden, zumal man noch gar nicht weiss, was es genau ist. Nächster Schritt wäre Bronchoskopie und CT. Gottseidank hat Minki eine OP Versicherung. Am Wochenden wurde es nun so schlimm, das ich kaum noch geschlafen habe, weil sie dermassen schwer geatmet hat, das ich einen Kollaps befürchtete. Nach erneutem Gespräch mit dem Operateur von Tierklinik 1 blieb mir nun nichts anderes mehr übrig als zu handeln. Minki hat die OP lebend überstanden, sie hat jetzt einen Stent (Loch im Hals) zum Atmen, das Ergebnis was für ein Tumor es ist, kommt am Dienstag oder Mittwoch. Man konnte das Ding nicht entfernen, da es länger als erwartet war, auch nicht teilweise. Minki blieb 3 Tage in der Klinik, gestern schon sagte man mir, das sie zwar schmust und aufmerksam ist, aber nicht essen mag. Deshalb blieb sie eine Nacht länger. Heute Anruf mit grossem Aber, da sie nicht frisst, trinken schon, und probeweise mit nach Hause darf in der Hoffnung, das sie hier in gewohnter Umgebung Nahrung zu sich nimmt. Als sie heim kam, wollte sie zuerst gleich raus, was natürlich nicht möglich ist und sie trinkt sehr viel. Sie ist hier seit heute 16 Uhr und ich hab schon wieder drei mal in der Tierklinik angerufen, weil sie komische Geräusche macht beim Atmen, richtig schlimm, klar sie muss sich dran gewöhnen, das es nicht mehr durch die Nase geht, aber ich stehe jedesmal senkrecht und komme in Panik. Zwischendurch immer mal ne Stunde Ruhe. Sie liegt jetzt im Katzenturm, Futter rührt sie nicht an, sie hat einfach keinen Appetit, was ich ihr auch anbiete. Jetzt hab ich ihr eine Hühnersuppe gemacht. Sie weigert sich auch, Tabletten anzunehmen, man hat mir etwas zum Appetit anregen mit gegeben, dazu noch Antibiotika und Schmerzmittel, aber erst ab morgen. Sie muss essen sagt die Tierklinik. Meine Frage ist, hat hier jemand Erfahrung mit einer derartigen Diagnose und OP? Ich liebe meine Katze sehr, aber ich will nicht, das sie sich quält. Bin dankbar für jede Antwort. Corinna und Minki
 
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little-cat

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Du musst sie schon füttern, ich glaube kaum, dass sie von selber nach so ein OP fressen wird.

Besorge Dir Reconvales Tonicum, Hills a/d Nassfutter und Spritzen (ohne Nadel) möglichst gross (also ab 5ml). Sie muss zwingend fressen.

Maiglöckchen hatte ähnliches aber soweit ich weiss kein OP.

Alles Gute.
 
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Max Hase

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Die Prognose ist leider mies, egal ob gutartiger oder bösartiger Tumor. Wenn er nicht entfernt werden kann, wird er weiter drücken und die Atmung beeinträchtigen.

Ob Du Deine Katze quälst, also Leiden unnötig verlängerst, kannst nur Du beurteilen.
Ich bin im Laufe meiner Katzenhalterjahre über viele Schatten gesprungen, habe viele Grundsätze über Bord geworfen. Hier wäre ich persönlich nicht drüber gegangen und hätte die Miez gehen lassen.

Schau sie Dir an, überlege, ob sie ihr Katzenleben wie eine Katze weiter führen kann, oder ob das so nicht mehr möglich ist.

Die Palliativmediziner sagen: Es gilt nicht dem Leben mehr Tage sondern den Tagen mehr Leben zu geben. (Cicely Saunders)

Und pass nicht nur auf die Miez auf, pass auch auf Dich auf.
 
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Katzenfrau123

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@ little cat. Vielen lieben Dank. Nur, es ist Wochenende, und woher bekomme ich dann so schnell dieses Reconvales Tonicum? Gegen 3 Uhr ist sie ruhiger geworden, grad den Appetit anreger und ein Schmerzmittel bekommen. Spritzchen habe ich hier und werde es gleich mal mit Hühnersuppe versuchen. Ansonsten hab ich noch Thunfischbrei gemacht.
 
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Katzenfrau123

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Die Prognose ist leider mies, egal ob gutartiger oder bösartiger Tumor. Wenn er nicht entfernt werden kann, wird er weiter drücken und die Atmung beeinträchtigen.

Ob Du Deine Katze quälst, also Leiden unnötig verlängerst, kannst nur Du beurteilen.
Ich bin im Laufe meiner Katzenhalterjahre über viele Schatten gesprungen, habe viele Grundsätze über Bord geworfen. Hier wäre ich persönlich nicht drüber gegangen und hätte die Miez gehen lassen.

Schau sie Dir an, überlege, ob sie ihr Katzenleben wie eine Katze weiter führen kann, oder ob das so nicht mehr möglich ist.

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Und pass nicht nur auf die Miez auf, pass auch auf Dich auf.
Lieber Max Hase, danke für deine Zeilen und offenen Worte. Tatsächlich befasse ich mich schon mit diesem Gedanken. An mir geht das Ganze natürlich auch nicht spurlos vorbei.
 
basco09

basco09

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Reconvales Tonicum gibt es beim TA. Hat vielleicht heute noch einer auf bei Dir?
 
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Maus seit heute wieder in der Tierklinik. Wenn sie in 2 Tagen nicht das Essen beginnt, müssen wir sie gehen lassen. Hängt jetzt an Tropf mit Antibiose und Schmerzmitteln und das Ergebnis was es nun genau ist, kommt in den nächsten Tagen. Es ist nicht operabel und durchzieht die komplette Speiseröhre. Bin auf Abruf, wenn es sich verschlimmert, rufen sie uns sofort an, das gesamte Team der Tierklinik ist unglaublich lieb zu uns. Zuhause ging gar nix mehr, heute hat sie komplett das Tonicum verweigert und medis.
 
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Lillyrose

Lillyrose

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Hallo ihr Lieben,
ich schreibe euch im Namen meiner Katze Minki (11 J). Vor einem Monat wurde im Röntgenbild ein verdächtiger Schatten auf der Speiseröhre gefunden, der Grund des Besuchs in der Tierklinik war Husten und Atemnot. Sie habe nur noch 1,5 cm Platz zum Atmen und eine OP wäre sehr riskant, da Minki ein Herzproblem hat und Tabletten dafür einnimmt und unter der Narkose sterben könnte. Tiertafel, die sich anfangs beteiligt hat, riet mir zum Einschläfern. Da Minki aber fit war, gegessen und rausgegangen ist, habe ich mich dagegen entschieden. War zur Zweitmeinung bei einem weiteren Tierarzt und einer weiteren Tierklinik, beide sagten, dieses Ding könne man nicht rausschneiden, zumal man noch gar nicht weiss, was es genau ist. Nächster Schritt wäre Bronchoskopie und CT. Gottseidank hat Minki eine OP Versicherung. Am Wochenden wurde es nun so schlimm, das ich kaum noch geschlafen habe, weil sie dermassen schwer geatmet hat, das ich einen Kollaps befürchtete. Nach erneutem Gespräch mit dem Operateur von Tierklinik 1 blieb mir nun nichts anderes mehr übrig als zu handeln. Minki hat die OP lebend überstanden, sie hat jetzt einen Stent (Loch im Hals) zum Atmen, das Ergebnis was für ein Tumor es ist, kommt am Dienstag oder Mittwoch. Man konnte das Ding nicht entfernen, da es länger als erwartet war, auch nicht teilweise. Minki blieb 3 Tage in der Klinik, gestern schon sagte man mir, das sie zwar schmust und aufmerksam ist, aber nicht essen mag. Deshalb blieb sie eine Nacht länger. Heute Anruf mit grossem Aber, da sie nicht frisst, trinken schon, und probeweise mit nach Hause darf in der Hoffnung, das sie hier in gewohnter Umgebung Nahrung zu sich nimmt. Als sie heim kam, wollte sie zuerst gleich raus, was natürlich nicht möglich ist und sie trinkt sehr viel. Sie ist hier seit heute 16 Uhr und ich hab schon wieder drei mal in der Tierklinik angerufen, weil sie komische Geräusche macht beim Atmen, richtig schlimm, klar sie muss sich dran gewöhnen, das es nicht mehr durch die Nase geht, aber ich stehe jedesmal senkrecht und komme in Panik. Zwischendurch immer mal ne Stunde Ruhe. Sie liegt jetzt im Katzenturm, Futter rührt sie nicht an, sie hat einfach keinen Appetit, was ich ihr auch anbiete. Jetzt hab ich ihr eine Hühnersuppe gemacht. Sie weigert sich auch, Tabletten anzunehmen, man hat mir etwas zum Appetit anregen mit gegeben, dazu noch Antibiotika und Schmerzmittel, aber erst ab morgen. Sie muss essen sagt die Tierklinik. Meine Frage ist, hat hier jemand Erfahrung mit einer derartigen Diagnose und OP? Ich liebe meine Katze sehr, aber ich will nicht, das sie sich quält. Bin dankbar für jede Antwort. Corinna und Minki

Die Prognose ist leider mies, egal ob gutartiger oder bösartiger Tumor. Wenn er nicht entfernt werden kann, wird er weiter drücken und die Atmung beeinträchtigen.

Ob Du Deine Katze quälst, also Leiden unnötig verlängerst, kannst nur Du beurteilen.
Ich bin im Laufe meiner Katzenhalterjahre über viele Schatten gesprungen, habe viele Grundsätze über Bord geworfen. Hier wäre ich persönlich nicht drüber gegangen und hätte die Miez gehen lassen.

Schau sie Dir an, überlege, ob sie ihr Katzenleben wie eine Katze weiter führen kann, oder ob das so nicht mehr möglich ist.

Die Palliativmediziner sagen: Es gilt nicht dem Leben mehr Tage sondern den Tagen mehr Leben zu geben. (Cicely Saunders)

Und pass nicht nur auf die Miez auf, pass auch auf Dich auf.

Maus seit heute wieder in der Tierklinik. Wenn sie in 2 Tagen nicht das Essen beginnt, müssen wir sie gehen lassen. Hängt jetzt an Tropf mit Antibiose und Schmerzmitteln und das Ergebnis was es nun genau ist, kommt in den nächsten Tagen. Es ist nicht operabel und durchzieht die komplette Speiseröhre. Bin auf Abruf, wenn es sich verschlimmert, rufen sie uns sofort an, das gesamte Team der Tierklinik ist unglaublich lieb zu uns. Zuhause ging gar nix mehr, heute hat sie komplett das Tonicum verweigert und medis.


Ich kann da @Max Hase nur zustimmen. Wenn sie absolut nichts mehr frisst und auch Reconvalez nicht reingeht, ihre Atmung eingeschränkt ist und egal ob gut oder bösartig man es nicht operativ beheben kann, was ja drei TA gesagt haben, sie Husten und Atemnot hat, allgemein in einem schlechten Zustand ist würde ich schauen ob man palliativ noch helfen kann oder sie sich nur quält.

In wie weit ist denn da die Tiertafel beteilig bzw hat Mitspracherecht ?
 
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Birgitt

Birgitt

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  • #10
Was das Medizienische betrifft kann ich dir dazu nichts sagen.

Aber wenn es meine Katze währe,würde ich sie bei so einer schlechten Prognose in Würde gehen lassen.
Auch wenn es weh tut,aber laß deine Katze nicht unnötig Leiden.
 
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xena6607

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  • #11
ich kann dich und deine Versuche so gut verstehen. Wir mußten unseren Schatz am Freitag über die Regenbrücke gehen lassen. Er hatte ein Lymphom mit sehr schlechter Prognose. Trotz allem hat er sich nach seiner schweren OP sehr gut erholt und uns wurden noch 5 wundervolle Monate geschenkt. Dann ging alles plötzlich sehr schnell und sein Zustand hat sich innerhalb einer Woche so dramatisch verschlechtert, dass wir uns am Freitag entschlossen haben nicht mehr zu tun außer unser Versprechen an ihn eizulösen: Das wir immer dafür sorgen werden, dass es ihm gut geht.

Ich und mein Mann zerbrechen im Moment fast daran, dass er nicht mehr bei uns ist aber wir wissen auch, dass es für ihn das Beste war und das ist was zählt. Ich weiß man braucht Zeit um diesen Weg bis zu Entscheidung zu gehen und es ist gut, wenn du ein verständnisvolles Ärtze-Team an deiner Seite hast, die dich unterstützen. Vertrau Ihnen. Wenn Sie sagen es wäre Zeit loszulassen, dann tun sie es, um deinem Schatz zu helfen und dich zu unterstützen diese kaum zu treffende Entscheidung treffen zu können. Lass die Hilfe zu: Für Dich und deinen Liebling.

Ich wünsche dir von Herzen viel viel Kraft und Stärke für deinen Schatz das zu tun was am Besten für ihn ist. Wir, die wir zurückbleiben leiden unsagbar aber das dürfen unsere Lieblinge nicht. Sie brauchen uns und unsere Stärke für sie das Richtige zu tun.
 
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Katzenfrau123

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  • #12
Ich kann da @Max Hase nur zustimmen. Wenn sie absolut nichts mehr frisst und auch Reconvalez nicht reingeht, ihre Atmung eingeschränkt ist und egal ob gut oder bösartig man es nicht operativ beheben kann, was ja drei TA gesagt haben, sie Husten und Atemnot hat, allgemein in einem schlechten Zustand ist würde ich schauen ob man palliativ noch helfen kann oder sie sich nur quält.

In wie weit ist denn da die Tiertafel beteilig bzw hat Mitspracherecht ?
Hallo Lillyrose, seit 2 Tagen wieder in der Tierklinik, sie sagen mir, sie sei stabil und frisst, sie haben das Atemloch am Hals gereinigt, dies müsse ich auch in Zukunft selber tun. Diagnose bösartiger Tumor kam gestern. TA sagt, es könne sein, das das schon in wenigen Wochen nachwächst und raus wird sie nie mehr dürfen wegen des Atemlochs. FRaglich auch, wenn sie zwar atmen kann, aber dieses Ding ihr nicht mehr ermöglicht, Nahrung zu sich zu nehmen. Katze ist eine Kämpferin. sie steht jetzt noch 3 Tage unter Beobachtung dort, ich möchte mich noch zu gar nix entscheiden. Tiertafel hat nachdem die ersten Röntgenbilder da waren, einen Teil davon bezahlt und sich dann nachdem Art und Umfang der OP sowie Risiken mit dem Chirurgen bekannt waren, dazu entschieden, es nicht weiter zu tragen und empfahlen mir mehrmals, die Katze einzuschläfern zu lassen, dies würde noch getragen werden. Da die Uelzener OP Versicherung eingetreten ist, hat die TT also gar kein Mitspracherecht. Zu dem Zeitpunkt,also 1 MOnat ca vor der OP ging es Maus aber auf einmal wieder richtig gut, so dass ich gesagt habe, ich möchte ihr eine Chance geben. edit: Wir haben Asbestverdacht in der Wohnung. Zwar sagte mir der Vermieter, das habe hier schon der Vormieter entfernt, aber ich hab gesehen, mit welchem Aufwand und Schutzanzügen sie in sämtliche betroffene Wohnungen rein gingen.
 
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  • #13
ich kann dich und deine Versuche so gut verstehen. Wir mußten unseren Schatz am Freitag über die Regenbrücke gehen lassen. Er hatte ein Lymphom mit sehr schlechter Prognose. Trotz allem hat er sich nach seiner schweren OP sehr gut erholt und uns wurden noch 5 wundervolle Monate geschenkt. Dann ging alles plötzlich sehr schnell und sein Zustand hat sich innerhalb einer Woche so dramatisch verschlechtert, dass wir uns am Freitag entschlossen haben nicht mehr zu tun außer unser Versprechen an ihn eizulösen: Das wir immer dafür sorgen werden, dass es ihm gut geht.

Ich und mein Mann zerbrechen im Moment fast daran, dass er nicht mehr bei uns ist aber wir wissen auch, dass es für ihn das Beste war und das ist was zählt. Ich weiß man braucht Zeit um diesen Weg bis zu Entscheidung zu gehen und es ist gut, wenn du ein verständnisvolles Ärtze-Team an deiner Seite hast, die dich unterstützen. Vertrau Ihnen. Wenn Sie sagen es wäre Zeit loszulassen, dann tun sie es, um deinem Schatz zu helfen und dich zu unterstützen diese kaum zu treffende Entscheidung treffen zu können. Lass die Hilfe zu: Für Dich und deinen Liebling.

Ich wünsche dir von Herzen viel viel Kraft und Stärke für deinen Schatz das zu tun was am Besten für ihn ist. Wir, die wir zurückbleiben leiden unsagbar aber das dürfen unsere Lieblinge nicht. Sie brauchen uns und unsere Stärke für sie das Richtige zu tun.
Hallo liebe Xena, erstmal mein aufrichtiges Beileid und vielen Dank für deine tröstlichen Worte wegen Minky. Das erfordert wahre Grösse, selbst noch in Trauer zu sein und einen anderen zu trösten. Das, was du mir geschrieben hast, hat mich den ganzen Abend beschäftigt, besonders dieser Satz mit dem Versprechen. Maus war in diesem Jahr noch mit mir 3 Monate in teneriffa und ich hab mein Versprechen eingehalten, Maus den Ozean aus der Nähe zu zeigen. Habe noch Bilder davon. Und wären wir nur dort geblieben und hätten uns nie mehr umgedreht. Da gibt es dieses Lied von Xavier Naidoo "Brief". War schon beim Arzt und hab mir was zur Beruhigung aufschreiben lassen, weil ich so viel weine und nicht mehr aufhören kann damit, und das Gefühl habe, hysterisch zu werden und womöglich zusammen zu klappen, ich kann das absolut nicht einschätzen, sollte ich die Entscheidung treffen müssen. TA sagte mir am Sonntag, als ich nach den 2 Tagen mit ihr,schon fix und fertig mit der Maus dort ankam, die Katze wird uns den Weg zeigen, ob sie noch will oder nicht. Sie hat sich auf dem Behandlungstisch ganz ruhig und aufmerksam gezeigt, aber zuhause war es die Hölle, sie so sehen zu müssen, mit einem Loch im Hals, sich verkriechend und leidend.
 
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  • #14
Hallo Lillyrose, seit 2 Tagen wieder in der Tierklinik, sie sagen mir, sie sei stabil und frisst, sie haben das Atemloch am Hals gereinigt, dies müsse ich auch in Zukunft selber tun. Diagnose bösartiger Tumor kam gestern. TA sagt, es könne sein, das das schon in wenigen Wochen nachwächst und raus wird sie nie mehr dürfen wegen des Atemlochs. FRaglich auch, wenn sie zwar atmen kann, aber dieses Ding ihr nicht mehr ermöglicht, Nahrung zu sich zu nehmen. Katze ist eine Kämpferin. sie steht jetzt noch 3 Tage unter Beobachtung dort, ich möchte mich noch zu gar nix entscheiden. Tiertafel hat nachdem die ersten Röntgenbilder da waren, einen Teil davon bezahlt und sich dann nachdem Art und Umfang der OP sowie Risiken mit dem Chirurgen bekannt waren, dazu entschieden, es nicht weiter zu tragen und empfahlen mir mehrmals, die Katze einzuschläfern zu lassen, dies würde noch getragen werden. Da die Uelzener OP Versicherung eingetreten ist, hat die TT also gar kein Mitspracherecht. Zu dem Zeitpunkt,also 1 MOnat ca vor der OP ging es Maus aber auf einmal wieder richtig gut, so dass ich gesagt habe, ich möchte ihr eine Chance geben. edit: Wir haben Asbestverdacht in der Wohnung. Zwar sagte mir der Vermieter, das habe hier schon der Vormieter entfernt, aber ich hab gesehen, mit welchem Aufwand und Schutzanzügen sie in sämtliche betroffene Wohnungen rein gingen.
 
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  • #15
Das dieser Stent gesetzt wurde, war für mich auch eine Überraschung, denn eigentlich hiess es: man würde versuchen, das, was sie dort drückt, zu lasern oder zu entfernen. Die Atemgeräusche weshalb ich diese OP wagte, waren also hinterher die 2 Tage die sie hier war, teilweise noch viel schlimmer, und sie mit diesem Loch im Hals zu sehen, war ein ziemlicher Schock für mich. Anscheinend konnte man dieses Dingens nicht oder nur teilweise entfernen, und es stellte sich im CT erheblich grösser da als im Rö. Alle, denen ich die Videos der Atemsymptomatik nach OP schickte, waren total entsetzt. Ich bin nicht sicher, ob es mir gelingen würde, damit zu leben, dieses Loch selbst zu säubern, wäre Maus ansonsten ok, ja, wenn auch schwierig, da diese schlimmen Atemgeräusche mich bereits an die Grenze der Belastbarkeit brachten.
 
Lillyrose

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  • #16
Hallo Lillyrose, seit 2 Tagen wieder in der Tierklinik, sie sagen mir, sie sei stabil und frisst, sie haben das Atemloch am Hals gereinigt, dies müsse ich auch in Zukunft selber tun. Diagnose bösartiger Tumor kam gestern. TA sagt, es könne sein, das das schon in wenigen Wochen nachwächst und raus wird sie nie mehr dürfen wegen des Atemlochs. FRaglich auch, wenn sie zwar atmen kann, aber dieses Ding ihr nicht mehr ermöglicht, Nahrung zu sich zu nehmen. Katze ist eine Kämpferin. sie steht jetzt noch 3 Tage unter Beobachtung dort, ich möchte mich noch zu gar nix entscheiden. Tiertafel hat nachdem die ersten Röntgenbilder da waren, einen Teil davon bezahlt und sich dann nachdem Art und Umfang der OP sowie Risiken mit dem Chirurgen bekannt waren, dazu entschieden, es nicht weiter zu tragen und empfahlen mir mehrmals, die Katze einzuschläfern zu lassen, dies würde noch getragen werden. Da die Uelzener OP Versicherung eingetreten ist, hat die TT also gar kein Mitspracherecht. Zu dem Zeitpunkt,also 1 MOnat ca vor der OP ging es Maus aber auf einmal wieder richtig gut, so dass ich gesagt habe, ich möchte ihr eine Chance geben. edit: Wir haben Asbestverdacht in der Wohnung. Zwar sagte mir der Vermieter, das habe hier schon der Vormieter entfernt, aber ich hab gesehen, mit welchem Aufwand und Schutzanzügen sie in sämtliche betroffene Wohnungen rein gingen.
Vielleicht erholt sie sich noch etwas jedoch denke ich das man hier bei einem bösartigen Tumor der ihre Lebensqualität so enorm beeinträchtigt wirklich nur noch palliativ so weit arbeiten sollte wie es dem Tierwohl erträglich ist.
Hat der TA dir zu Medikamenten geraten die ihr helfen können ?
Wären die Röntgenbilder nicht auch Teil der OP Versicherung gewesen ?
So kenne ich das, deswegen hatte ich nachgefragt
Asbestverdacht und wenn die schon mit Schutzanzügen durch die Wohnungen gehen würde ich aber ganz schnell an den Mieterbund einen Verständigen bzw Anwalt wenden um hier nicht nur ,wenn es vorliegt, eine Mietminderung zu machen sondern auch den Vermieter dazu zu bringen sich darum zu kümmern.
Was wie ein Vormieter gemacht hat (der evtl nicht Mal vom Fach war) würde ich mich garnicht verlassen !
... War schon beim Arzt und hab mir was zur Beruhigung aufschreiben lassen, weil ich so viel weine und nicht mehr aufhören kann damit, und das Gefühl habe, hysterisch zu werden und womöglich zusammen zu klappen, ich kann das absolut nicht einschätzen, sollte ich die Entscheidung treffen müssen. TA sagte mir am Sonntag, als ich nach den 2 Tagen mit ihr,schon fix und fertig mit der Maus dort ankam, die Katze wird uns den Weg zeigen, ob sie noch will oder nicht. Sie hat sich auf dem Behandlungstisch ganz ruhig und aufmerksam gezeigt, aber zuhause war es die Hölle, sie so sehen zu müssen, mit einem Loch im Hals, sich verkriechend und leidend.
Hast du jemanden der dir zur Seite steht ?
Wie ist denn deine PLZ evtl kann dich jemand aus dem Forum unterstützen und wenn es nur ein Spaziergang ist, Kaffeetrinken etc

Das dieser Stent gesetzt wurde, war für mich auch eine Überraschung, denn eigentlich hiess es: man würde versuchen, das, was sie dort drückt, zu lasern oder zu entfernen. Die Atemgeräusche weshalb ich diese OP wagte, waren also hinterher die 2 Tage die sie hier war, teilweise noch viel schlimmer, und sie mit diesem Loch im Hals zu sehen, war ein ziemlicher Schock für mich. Anscheinend konnte man dieses Dingens nicht oder nur teilweise entfernen, und es stellte sich im CT erheblich grösser da als im Rö. Alle, denen ich die Videos der Atemsymptomatik nach OP schickte, waren total entsetzt. Ich bin nicht sicher, ob es mir gelingen würde, damit zu leben, dieses Loch selbst zu säubern, wäre Maus ansonsten ok, ja, wenn auch schwierig, da diese schlimmen Atemgeräusche mich bereits an die Grenze der Belastbarkeit brachten.
Kann dir die Klinik hier evtl mehrere Wege zeigen wie du es reinigen kannst ?
Das man da an seine Grenzen stößt ist verständlich aber du hilfst ihr damit.
 
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  • #17
PLZ 28327, das wäre schön.ich hab niemanden, irgendwie ist jeder nur mit sich selbst beschäftigt, es ist schlimm, per whats app haben sie alle gute ratschläge, aber keiner will mich fahren, Ausflüchte und das sei doch banal,muss ich mir anhören. und die uelzner zahlt nur die letzte diagnostik direkt vor der op (also ct und bronchoskopie plus op) und 12 tage nachbehandlung. heute ist tag 7 glaube ich. ja sie können es mir wohl zeigen, mit dem luftloch, aber ich bin mit meinen nerven so zu fuss das ich kaum noch über den Tag komme.
mieterbund ok, aber meine kraft reicht grad für nix mehr. mir ein Rätsel wie ich das allein schaffen soll, maus zu holen oder einschlafen zu lassen. finde auch keinen tierarzt der ins haus kommen würde, wegen corona, heute ganzen tag telefoniert.es gibt wohl eine ganzheitlich arbeitende praxis in der nähe. dazu kommt, das mir etwa 1000 euro fehlen, die mir jemand schuldet, und der insolvenz angemeldt hat, aber das ist nebensächlich.die ich eingeplant hatte für miete etc.---heute info der TK: Maus isst wieder nicht. es ist paaliativ jetzt. medikamente bekommt sie ein AB und ein Schmerzmittel und eben ihre Herz medikamente, ansonsten gibt es keine Möglichkeit mehr lt Klinik zu therapieren.
 
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PLZ 28327, das wäre schön.ich hab niemanden, irgendwie ist jeder nur mit sich selbst beschäftigt, es ist schlimm, per whats app haben sie alle gute ratschläge, aber keiner will mich fahren, Ausflüchte und das sei doch banal,muss ich mir anhören. und die uelzner zahlt nur die letzte diagnostik direkt vor der op (also ct und bronchoskopie plus op) und 12 tage nachbehandlung. heute ist tag 7 glaube ich. ja sie können es mir wohl zeigen, mit dem luftloch, aber ich bin mit meinen nerven so zu fuss das ich kaum noch über den Tag komme.
mieterbund ok, aber meine kraft reicht grad für nix mehr. mir ein Rätsel wie ich das allein schaffen soll, maus zu holen oder einschlafen zu lassen. finde auch keinen tierarzt der ins haus kommen würde, wegen corona, heute ganzen tag telefoniert.es gibt wohl eine ganzheitlich arbeitende praxis in der nähe. dazu kommt, das mir etwa 1000 euro fehlen, die mir jemand schuldet, und der insolvenz angemeldt hat, aber das ist nebensächlich.die ich eingeplant hatte für miete etc.---heute info der TK: Maus isst wieder nicht. es ist paaliativ jetzt. medikamente bekommt sie ein AB und ein Schmerzmittel und eben ihre Herz medikamente, ansonsten gibt es keine Möglichkeit mehr lt Klinik zu therapieren. Sie lassen mir die Zeit zu entscheiden, aber morgen denke ich. Maus sei dort wirklich sehr freundlich und mache auch alles mit, das kommt, weil sie stets nur Liebe bei mir erfahren hat. TA nannte sie eine äusserst liebenswerte Katze.
 
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Max Hase

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  • #19
Verstehe ich das richtig? Es wurde ein Tracheostoma angelegt, also eine Kanüle am Kehlkopf mit Ausgang am Hals, weil das Atmen sonst nicht mehr möglich ist?
Ich hatte Dich so verstanden, dass ein Stent als Schiene in die Luftröhre gelegt worden ist.

Wenn es ein Tracheostoma ist, muss es richtig gepflegt werden. Es ist nicht schwierig, man muss es tun. Die Kanüle darf nicht verloren gehen, z. B. durch Husten, sie muss zeitnah wieder eingesetzt werden, weil das Loch sich sonst schließt, die Kanüle nicht mehr hinein passt.
Eventuell sammelt sich Schleim, die Miez muss abgesaugt werden. Das alles muss sie mitmachen.

Wenn dem so ist, würde ich sie gehen lassen, denn ein Katzenleben mit Rumstreifen und unbeschwert fressen und Kuscheln ist nicht möglich. Dieser Zustand ist nicht vorübergehend, dann könnte man sagen, "Augen zu und durch", der bleibt.

Ich verstehe, dass Du mit den Nerven zu Fuß bist, aber Du musst jetzt entscheiden.

Ich wiederhole mich: Es gilt nicht dem Leben mehr Tage sondern den Tagen mehr Leben zu geben.

Viel Kraft für Dich.
 
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Birgitt

Birgitt

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  • #20
Deine Angst kann ich gut verstehen.

Für Minik mußt du aber im Moment stark sein.
Sprich noch einmal ganz in Ruhe mit den Ärzten in der Tierklinik.
Schau zusammen mit den Tierärzten was an besten für Minki ist.

Sie ist es die im Vokus steht und grade jetzt einen Menschen an ihrer Seite braucht der für sie die richtigen Entscheidungen trifft.
 
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