Tramdolor?? Erfahrungen bitte!

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*kräh*

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Tramadolor?? Erfahrungen bitte!

Hallöchen

ich hab zwar gesucht und gesucht, aber nix gefunden. Drum frage ich mal nach:

Wer kennt und gibt das Mittel Tramadolor?

Luzy bekommt ab und zu Onsior gegen ihre Arthrose. Sie verträgt es mit Magenschutz relativ gut.
Die TÄ meinte nun man solle zwischendurch mal ein anderes Mittel geben damit evtl Nebenwirkungen auf einzelne Organe besser verteilt werden.......jetzt hab ich mich doof ausgedrückt aber irgendwie fehlen mir grad die richtigen Worte:confused:

Na jedenfalls wäre es besser wenn nicht immer der gleiche Wirkstoff in den Körper kommt.

Beim googeln habe ich das Mittel nur für die Humanmedizin gefunden.

Ich würde aber schon gerne wissen wie verträglich Tramadolor im allgemeinen für Katzen ist.
Will mir ja nicht irgendwas aufschwatzen lassen wie damals Metacam, ohne mich zuvor zu informieren.

Also weiß Jemand was darüber zu berichten?

PS Die TÄ hat Tropfen aufs Rezept geschrieben. Die enthalten aber im allgemeinen Alkohol!?!
Zudem findte man bei googel fast nix über Tramadolor, aber oft etwas über Tramadol. Beider nur für Humanmedizin.
Ist das das Gleiche????????
 
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*kräh*

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mal kurz hochschubsen :oops:
Hier liegt das Rezept und ich weiß nicht so recht........:oops:
 
KerstinB

KerstinB

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Tramal, Tramadol, Tramadolor haben alle den gleichen Wirkstoff und ist ein Schmerzmittel, was im Rückenmark und Gehirn wirkt, es überdeckt also den Schmerzreiz, macht ihn erträglicher. Soweit ich noch weiss ist es ein Opioid aber künstlich hergestellt und weniger abhängig machend.

Liebe Grüsse Kerstin
 
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niquitin

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Hallo!

Ich kann dir zwar nicht sagen, wie Katzen Tramadol in allgemeinen vertragen, aber es ist schon ein starkes Schmerzmittel. Tramadol ist der Wirkstoff, Tramadolor ist lediglich der Produktname der Firma Hexal.
Die Tropfen enthalten keinen Alkohol, und die Magenverträglichkeit ist auf jeden Fall besser, als die von Metacam und Onsior.
Vielleicht wäre Novalgin noch eine Alternative?
 
KerstinB

KerstinB

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Novalgin ist aber eher nichts für Knochen oder Gelenkschmerzen, Novalgin gibt man eher bei organischen Schmerzen und hohem Fieber. Also bei Koliken von Magen Darm und Galle oder bei Krämpfen oder bei Tumorschmerzen. Bei Athrosen hilft auch oft viel homöopatisches aus Weidenrinde, aus der Wurzel der Teufelskralle oder aus der Brennessel.

Liebe Grüsse Kerstin
 
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*kräh*

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Danke Euch
homöpathische und pflanzliche Mittel wie Grünlipppulver und Teufelskralle geb ich Luzy schon lange. Ausserdem diverse Mittel von hier http://www.naturheilkunde-bei-tieren.de/
Aber im Laufe der Zeit genügt das halt leider nicht mehr, es hilft aber dass ich ihr
Onsior nicht täglich geben muss.
Je nachdem ist der Zeitraum zwischen 1 Tag und 2 Wochen.

Vor der Onsiorgabe gebe ich Luzy einen Magenschutz. Aber das gestaltet sich immer schwieriger, sogar ihre heißgeliebten Würstchen lässt sie leigen wenn sie geimpft sind.
Und ohne das Zeug wird ihr oft übel von dem Onsior.
Alles in Allem verträgt sie es aber viel besser als Metacam das ich ihr anfangs (aus Unwissenheit) gegeben habe.

Und nun meinte die TÄ eben dass es schonender wäre mal zwischendurch ein anderes Mittel zu geben.

Eigene Erfahrungswerte - ich meine natürlich von Euren Katzen -scheint aber was die Verträglichkeit angeht, Niemand von Euch zu haben?
 
berthe

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Mal ganz OT: Das gibt´s für Katzen? :wow: Ich könnte da nur mit menschlichen Erfahrungen beisteuern, nämlich mit meinen. Tramadolor hat als synthetisches Opiat doch ziemliche Nebenwirkungen.
 
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*kräh*

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also ich habe bisher noch kein spezielles Tramadolor für Katzen im Netz gefunden.
Ich gehe mal davon aus dass es das selbe Mittel aus der Hum.medizin ist.
Aufm Rezept steht 2 mal tägl. 5 Tropfen.
Keine Ahnung wie hoch man das beim Menschen dosiert.

Nimmst Du das Zeug selbst? Was genau hast Du denn für erhebliche Nebenwirkungen? :wow: (wobei mir das Wort "erheblich" erheblich aufstößt)
 
Kirlee

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Hallo!
Ich kenne Tramal auch nur aus eigener Erfahrung (Rheuma) und muß sagen, es ist schon heftig: Schwindel, Übelkeit, Benommenheit- allerdings ist die Dosierung da natürlich eine andere, ca. 30 Tropfen , je nach Bedarf.
Hm- ich hätte schon ein bißchen "Muffe", meiner Katze so was zu geben.
Ich vertrags gar nicht mehr, gibt aber Leute, die es sehr gut vertragen. Das wird bei Katzen wohl auch unterschiedlich sein.
Liebe Grüße!
Kirlee
 
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*kräh*

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  • #10
:wow: ich glaube ich bleib bei Onsior...Danke...
ne taumelnde Katze ist auch nicht das Wahre :eek:
 
nicker

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  • #11
In der Humanmedizin gibt man bei Gelenkarthrose (darum geht es doch in diesem Thread? Ich denke, der sollte insgesamt doch lieber ins Krankheitsforum verschoben werden.....) auch Arcoxia. Das hat auch etliche Nebenwirkungen, soll aber sehr effektiv sein.
Inwieweit es auch in der Tiermedizin bei Katzen eingesetzt wird, kann ich allerdings nicht sagen.

LG
 
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Meiki

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  • #12
Hey,

habe bisher weder von Tramal (oder anderen Opioiden) noch von Arcoxia gehört, dass diese Katzen bzw. Tieren gegeben wurden.

Tramal würde ich (aufgrund eigener Erfahrungen) keiner Katze geben (höchstens würde ich dem bei einem stationären Aufenthalt in einer Tierklinik zustimmen, wenn das Tier ständig überwacht wird; dann müßte die Katze aber schon mehr als schwerst erkrankt sein). Wenn Du mal den Beipackzettel googelst, verstehst Du meine Bedenken.

Im übrigen sollte ein Opioid immer eingeschlichen und ausgeschlichen werden - fünf Tropfen bei einer ca. 4-8 kg schweren Katze halte ich persönlich für bedenklich.

Anders ausgedrückt: Lieber Finger weg lassen.

Die anderen Mittel kennst Du ja (?):

Grünlippmuschelextrakt
Traumeel
Zeel
Rotlicht und Wärme (Schurwolldecke, Körnerkissen, SnugleSafe)
keine Kälte/Zugluft
bei akuten Schüben Metacam, Rimadyl (?), Onsior und/oder Cortison
MSM (keine eigenen Erfahrungen/weitere Informationen, von anderen als Tipp übernommen)

Tolfedine (scusi, bin schon müde - ich glaube, dass es sich so schreibt) ist aufgrund der heiklen Dosierung für viele Tierärzte ein no go und ich weiß auch nicht, ob es bei Arthrose hilft oder eine andere Indikation hat. Es ist auf jeden Fall ein sehr gut wirkendendes Schmerzmittel.

Außer Golddrahtimplantaten fällt mir jetzt nichts mehr ein. Ach, doch: Es gibt wohl aktuell eine Studie, nach der die Nebenwirkungen von Metacam für die Niere nicht so extrem sind (falls überhaupt vorhanden). Wer die Studie bezahlt hat bzw. unter welchen Bedingungen das ganze gelaufen ist, weiß ich nicht.

Mickey hat nach fünf Tagen Schmerzmittel gekotzt. Immer und bei jedem Mittel. Seine Nierenwerte sind nicht schlechter geworden durch die Schmerzmittel (hatte ja CNI).

Viele Grüße
 
KerstinB

KerstinB

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  • #13
Unsere Panta hat auch leichte Athrose, sie hat Anfang Dezember eine 6tägige Metacamkur bekommen, seither GsD ist sie schmerzfrei. Bei Cleo, Hüftathrose und zudem CNI, im Moment Bauchspeicheldrüsenentzündung, bekommt einmal hochdosiertes Cortison, sie kommt meistens, im günstigsten Fall, 3 Monate damit zurecht. Was bei Cleo auch immer wichtig ist, kurze Krallen, wenn die Krallen zu lang sind, läuft sie unrund und schadet ihrer Hüfte, sobald es auf dem Laminat anfängt zu klackern, wissen wir, fix Krallen schneiden!

Liebe Grüsse Kerstin
 
Barbarossa

Barbarossa

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  • #14
homöpathische und pflanzliche Mittel wie Grünlipppulver und Teufelskralle geb ich Luzy schon lange.
Es gibt viele Produkte mit Teufelskralle. Oft so niedrig dosiert, dass keine Wirkung mehr zu erwarten ist. Mein Moritz bekommt seit 4 Wochen ein wirksames Medikament mit ausreichend Wirkstoff der Teufelskralle und er springt wieder elegant auf Sofa und Stühle. Ich darf ihn am Rücken wieder streicheln und bürsten, ohne dass er zurückzuckt.

Dabei zeigte die kürzlich angefertigte Röntgenaufnahme starke Arthrose der Hüfte mit etlichen Absprengungen.

Traumeel wirkt - so wurde mir gestern von einem langjährigen Homoöpathen mit Dr. vorneweg erklärt - nur bei jungen Tieren. Bei älteren Tieren mit Arthrose hingegen wirkt nur Zeel. Dieses gerne in Verbindung mit einem wirksamen Teufelskralleprodukt.
 
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*kräh*

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  • #15
@Barbarossa:

Luzy bekommt das
Grünlipppulver von Lunderland sowie 100% pulverisierte Teufelskralle von Antiforte
ich denke MEHR Wirkstoff geht nicht :grin:

@Kerstin:
Hatte auch mal kurzfristig Metacam gegeben, aber da wurde es Luzy derart übel davon, sie war kaum mehr "ansprechbar". :(
Und Krallen schneiden achte ich auch drauf, das tut ihr denke ich auch weh beim gehen wenn die zu lang sind. Ist nur doof dass es nicht ohne Sedierung geht :mad:

@Meiki:
Den Bp Zettel hatte ich mir durchgelesen und hatte eben deswegen starke Bedenken. Drum hatte ich erst mal hier angefragt.
Nach dem was ich jetzt hier noch so gehört habe lass ich es lieber bleiben. Muss halt echt sehen dass das Onsior so selten wie möglich gegeben wird.
Heute gabs malwieder ne Dosis, die letzte war am 1.2.

Rotlicht? Schön wärs.Meine letzten Versuche scheiterten kläglich. Luy ist so n Schisser, sogar davon nahm sie Reißaus :mad:
Und Kälte? naja, welche Katze liegt nicht gern an der warmen Heizung?;)
Allerdings kann ich Luzy schlecht ne Wolldecke umlegen wenn sie draussen ist :D
 
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Barbarossa

Barbarossa

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  • #16
ich denke MEHR Wirkstoff geht nicht :grin:
100 % Apfel sind auch nicht 100 % Vitamin C. Nur als Beispiel. Interessanter wären die Auszüge des wirksamen Bestandteils, die in Antiforte enthalten sind. Dazu finde ich leider nichts. Schade.
 
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