Tierschutzorganisationen im südlichen Bayern

Pawsitiv

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Hallo liebe User,

kennt ihr eine Tierschutzorganisation im südlichen Teil Bayerns die einen in Bezug auf wildlebende Katzen unterstützen (Kastration und medizinische Verpflegung)?

Hier sind einige Katzenmamas im Ort unterwegs deren Kitten leider nicht sonderlich gesund wirken (klein geblieben, dünn) und für die sich niemand zuständig fühlt. Auch wenn ich gerne fütter und bei schlimmen Dingen auch mal einen TA-Besuch zahle, so viele Tiere sprengen den Rahmen und ich weiß nun nicht weiter. Hilfe vom TH hab ich bereits versucht, allerdings ohne Erfolg.
 

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Ich schiebe das Thema nochmal nach oben. Eine weitere Katze hat vermutlich einen Tritt bekommen. Heute haben wir sie eingefangen und zum TA gebracht. Das Röntgenbild hat gezeigt das eine Fraktur in der Hüfte vorliegt. Operabel ist es aber es wurde zwischen 600-800 € kosten

Das sprengt meinen Geldbeutel leider doch. Ich weiß nicht wirklich weiter ich kann die Arme Katze doch nicht einfach wieder vor meiner Tür aussetzen.

Wenn jemand weiß wohin ich mich wenden könnte. Ich wäre wirklich dankbar.
 

A (nett)

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Ich bin bei der IG Mensch & Tier Mitglied:
https://www.tierheim-ostermuenchen.de/
Ist allerdings schon ziemlich weit weg vom Allgäu; Landkreis Rosenheim.

Frag mal bei Frau Estner (Katzenschutzbeauftragte) ob die jemanden im Allgäu wissen.
Da gibt es bestimmt Kontakte.

Das Allgäu ist eigentlich recht gut aufgestellt:
Tierschutzverein Kempten e.V.
Zuflucht für Tiere e.V.
Tierschutzverein Wangen e.V.
Tierschutzverein Isny e.V.
Tierschutzverein Memmingen
Tierschutzverein Kaufbeuren
Tierschutzverein Füssen
 

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Vielen Dank für die Mithilfe. Das bedeutet mir wirklich viel.

Ich werde die Kontakte anschreiben/anrufen und euch auf dem laufenden halten.
 

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Wegen der OP wird gerade alles geklärt. Dem kleinen Knirps wird auf jeden Fall geholfen. Da bin ich sehr froh.

Ich hoffe nur er kann danach auch gut vermittelt werden. Da habe ich ein wenig Sorge.
 

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Ich bin hier leider nicht oft online. Aber zur Info.
Der Kater hat ein Zuhause gefunden und seine Hüfte ist operiert worden.
Jetzt ist er gesund und hat ein schönes Zuhause. :)
 

Mascha04

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Das ist schön aber sind die anderen Katzen mittlerweile auch kastriert? Das wäre sehr wichtig um die ständige Katzenvermehrung zu unterbinden.
 

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Leider nicht. Das wollen die Nachbarn nicht. :(
Mir wäre es auch lieber wenn sie alle kastriert wären, aber die Orga kann so leider nichts machen haben sie gesagt.
 

Ladyhexe

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Hallo liebe User,

kennt ihr eine Tierschutzorganisation im südlichen Teil Bayerns die einen in Bezug auf wildlebende Katzen unterstützen (Kastration und medizinische Verpflegung)?

Hier sind einige Katzenmamas im Ort unterwegs deren Kitten leider nicht sonderlich gesund wirken (klein geblieben, dünn) und für die sich niemand zuständig fühlt. Auch wenn ich gerne fütter und bei schlimmen Dingen auch mal einen TA-Besuch zahle, so viele Tiere sprengen den Rahmen und ich weiß nun nicht weiter. Hilfe vom TH hab ich bereits versucht, allerdings ohne Erfolg.
Wild lebende Katzen = Streuner ohne Besitzer.

Leider nicht. Das wollen die Nachbarn nicht. :(
Mir wäre es auch lieber wenn sie alle kastriert wären, aber die Orga kann so leider nichts machen haben sie gesagt.

Die Nachbarn sind nicht Besitzer, deshalb haben die nichts zu melden.

Also nochmals den Tierschutz einschalten, Fangaktion, alle kastriert wieder raus setzen.
 

Mascha04

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@Ladyhexe, genau so sollte es gemacht werden. Es sei denn die Katzen gehören jemand, dann muss der sich kümmern.

Für mich liest sich das so, dass die Katzen niemand gehören. Also kann die Orga da auch tätig werden. Kannst ihnen ja beim Einfangen helfen, Hilfe wird immer gebraucht.
 

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Ich werde nochmal schauen ob jemand kommen würde und vielleicht auch mit den Nachbarn zusammenarbeiten kann.
Das Problem ist das ich nicht genau weiß, welche Katze einen Halter hat und welche Katze wild ist. Dadurch das hier immer mal wieder welche ausgesetzt, aber auch wieder aufgenommen werden, habe ich keinen 100%igen Überblick.

Es ist leider wirklich nicht so einfach. Besonders weil ein Nachbar schwer dagegen redet. :(
 

Ladyhexe

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Ich werde nochmal schauen ob jemand kommen würde und vielleicht auch mit den Nachbarn zusammenarbeiten kann.
Das Problem ist das ich nicht genau weiß, welche Katze einen Halter hat und welche Katze wild ist. Dadurch das hier immer mal wieder welche ausgesetzt, aber auch wieder aufgenommen werden, habe ich keinen 100%igen Überblick.

Es ist leider wirklich nicht so einfach. Besonders weil ein Nachbar schwer dagegen redet. :(
Die Mitarbeiter der Tierschutzorganisation haben ein anderes Auftreten bei den unwilligen Nachbarn und den Streunern.
Zahme Katzen mit Chip werden bestimmt sofort wieder rausgelassen, die wilden Streuner toben in der Falle. :D

Ich fungiere bei dir jetzt gerne als Mutmachmännchen und -weibchen. Besser das Problem Streunerkatzen dieses Jahr durch Kastration angehen als zuwarten, bis es nicht mehr lösbar wird. Denn die Nachbarschaft die gegen Kastration ist wird kein Geld für Tierärzte ausgeben, wenn ein Wurf krank ist.

Trau dich beim Tierschutz ungeschönt nachzufragen, auch ruhig sagen was die Nachbarschaft von Kastration hält (sich aber sonst nicht kümmert).
 

Quilla

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@Ladyhexe, genau so sollte es gemacht werden. Es sei denn die Katzen gehören jemand, dann muss der sich kümmern.
Kümmern "müssen" um Kastra muss man sich hier nicht.
In Bayern gibt es keine Kastrationspflicht. (leider!) :(
Und in Bayern bekommen die Tierheime keine Unterstützung in Form von Fördermitteln mehr vom Bayerischen Staat (wurde vor ein paar Jahren als "Bagatell-Zuschuss" abgeschafft) - das in einem der reichsten Bundesländer - ich reg' mich jedesmal wieder auf ... :mad:
 

Mascha04

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@Quilla, auch nicht für Fundtiere? Das müssten sie doch eigentlich bekommen wenn sie dem Fundbüro die Arbeit abnehmen. Oder meinst du für Kastrationen für verwilderte Hauskatzen?
In NRW wird es in diesem Jahr sehr wahrscheinlich auch keine Förderung vom Land für die Kastration mehr geben. Auf jeden Fall wure der Antrag noch nicht bearbeitet und telefonisch gibt es auch keine Auskunft. Dabei wäre das so dringend nötig und hat in den vergangenen Jahren bei jährlich etwa 200 Kastrationen schon geholfen.
 

Quilla

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@Quilla, auch nicht für Fundtiere? Das müssten sie doch eigentlich bekommen wenn sie dem Fundbüro die Arbeit abnehmen. Oder meinst du für Kastrationen für verwilderte Hauskatzen?
Für Fundtiere ja, im Rahmen der Vereinbarung mit den Gemeinden/Stadt für die sie dann zuständig sind. Und das ist verschwindend wenig, was man pro Tier/Tag bekommt. (weisst du sicher selbst) :(

Habe leider selbst schon Leute weiterschicken müssen, weil die Finder das Tier in dem Zuständigkeitsgebiet eines anderen TH's gefunden hatten und unser TH deshalb keine Erstattung bekommen hätte (und zudem brechend voll war).
Es ist blöd, wie es ist.

Was macht man mit Leuten (gerne Hundebesitzer), die ihr (!) Tier abgeben wollen und die Abgabegebühr nicht zahlen wollen? Wenn man das Gefühl hat, es passiert dann was schlimmes mit dem Tier, nimmt man es halt trotzdem auf oder handelt wenigstens ein bisserl Abgabegebühr raus.
Für diese "Abgabetiere" bekommt man gar nichts vom Staat und bleibt komplett auf den Kosten sitzen.


Zuschüsse in irgendeiner Form (Ausnahme Fundtiere/Tagespauschale) sind aber vom Bayer. Staat als Bagatellzuschuss gestrichen worden - bis dieses Jahr (las ich ohne Witz gestern in unserer Tageszeitung - es wurden 2 Mio. freigegeben - aber man weiss noch nicht, wie es verteilt werden soll).
Das ist neu, dass es wieder auflebt - war mir noch nicht bekannt.

(bei einer Animal Hoarding-Geschichte hier vor ein paar Jahren, gab es Leserbriefe in der Zeitung, dass man die Tiere lieber .... "dem Jäger bringen soll" .... anstatt dass "der Steuerzahler" das Tierheim dafür bezahlen muss für die Unterbringung .... ein guter Joke .... wir haben gar nichts bekommen, das waren keine Fundtiere und auch keine Beschlagnahmung, die Halterin hat die Tiere nach endloser Diskussion freiwillig abholen lassen - das läuft unter Abgabetier ohne Abgabegebühr. Und da waren satt Tierarztkosten fällig am Anfang ....)

((sorry, bei dem Thema gehts mit mir oft durch)) :stumm:




@Pawsitiv
Hast du die Allgäuer Zeitung von gestern auch gelesen?
Es gab einen Runden Tisch zur Bekämpfung des Katzenelends hier im Allgäu mit 4 Vereinen.

Teilnehmer:
Tierschutzverein Immenstadt
Tierschutzverein Sonthofen
Tierschutzverein Oberstdorf
Tierschutzverein Kempten

Wenn du magst, scanne ich den Artikel und stell ihn hier rein (falls man das darf) :confused: oder schicke ihn dir per PN.
Gib mir einfach Bescheid.
Vielleicht ist da ein Ansprechpartner dabei, den du noch nicht auf dem Schirm hattest.
 
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