Streuner/Stallkatzen ein Zuhause geben jedoch ohne Freigang

Puschlmieze

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Hallo,

ich muss mich mal mit einer Frage an Euch wenden, die meinen Mann und mich schon lange beschäftigt.
Wir fragen uns, ob es eine gute Idee wäre unsere beiden Streuner vom Stall bei uns aufzunehmen. Beide sind kastriert, zutraulich und sehr auf uns bezogen. Ihre Vorgeschichte und unser Zusammenleben mit Ihnen muss ich Euch dazu schildern. Wird etwas länger, sorry.

Die Beiden leben an unserem kleinen eigenen Offenstall seit zwei bzw. vier Jahren und stammen vom nahe gelegenen Bauernhof, bzw. deren Eltern.
Miedi, der Kater, vier Jahre alt, wurde von seiner Mutter in unserem Strohlager geboren, zusammen mit seiner Schwester Amy, die jedoch leider im Alter von ca.4 Wochen an FIP verstarb. Ihre Mutter hatte sie am Stall zurück gelassen und war mit Miedi wochenlang verschwunden. Wir hatten die Kleine in die Obhut einer Kittenaufzuchstation einer lieben Bekannten gegeben, doch leider verstarb Amy kurz danach. Wir wollten Sie eigentlich später bei uns aufnehmen, aber das Schicksal wollte es anders.

Miedi wird seit seiner Geburt von uns versorgt, seine Mutter ist später wieder auf den Hof gezogen und war irgendwann leider ganz verschwunden ( sie wurde von uns vorher kastriert ) Miedi war zu Beginn sehr scheu und überhaupt nicht menschenbezogen ( im Gegensatz zu seiner Mutter, die extrem zutraulich war ) Sein rechtes Auge war seit seiner Geburt entzündet, mal mehr mal weniger. Er hatte auch etwas Katzschnupfen.
Zwei Jahre konnten wir ihn nur füttern, mehr war von ihm aus leider nicht machbar. Als er eines Tages von einem tagelangen Ausflug zurück kam, sah sein Auge sehr schlimm aus. Ich schnappte mir kurzerhand den Kerl und packte ihn ein. Beim TA war er kaum händelbar, er musste vor jeder Untersuchung sediert werden. Das Auge war nicht mehr zu retten, er hatte wohl eine böse Auseinandersetzung mit einem anderen Tier/Kater. Wir liessen ihn auch gleich kastrieren und ab diesem Tag war er wie verwandelt. Er wurde schmusig, total menschenbezogen, ich kann ihn bei Bedarf behandeln, hochheben. Er lässt sich ohne Probleme in den Kennel heben, beim TA ist er ein kleiner Charmeur der die Mädels um den Finger wickelt. Er wurde etwas mopsig, da er auch gemütlicher wurde. Er ist ein kleiner Couchpotato.

Minimiez, ca.2 Jahre, lebte auf dem Hof, kam dann aber mit ca. 6 Monaten zu uns und Miedi, weil ihr das Hoftreiben und die Hunde wohl zu viel waren.
Sie war eines Tages einfach da und zu Beginn total ängstlich und scheu, kam aber jeden Tag zum Fressen, schlief zusammen mit Miedi im Strohlager und wurde nach und nach zutraulicher. Miedi hatte ihr ja alles vorgemacht. Mittlerweile ist sie total verschmust geworden, lässt sich auf den Arm nehmen, ich kann ihr die kleinen weißen Öhrchen eincremen usw. Bei ungewohnten Geräuschen oder fremden Personen hat sie aber immer noch Angst. Auch sie wurde kastriert.

Beide sind sehr auf meinen Mann und mich bezogen, bei fremden Menschen rennen sie weg, entweder ins Maisfeld, oder in den urigen Garten meines Schwagers, der an unserem Stall liegt. Dort schlafen sie mittags an heißen Tagen im Schatten. Wenn wir mit den Pferden spazieren gehen, laufen sie mit, lassen sogar ihr Futter stehen, nur um bei uns zu sein. Wir gehen mittlerweile nur noch auf Obsttreuwiesen und Feldern ohne feste Wege entlang die an unserer Koppel grenzen, damit die beiden mitlaufen können, denn Spaziergänger und Radfahrer würden die beiden total ängstigen. Wir halten immer Ausschau nach freilaufenden Hunden, denn das ist die einzige Gefahr die bei uns lauert. Wenn wir welche sehen, gehen wir sofort in die andere Richtung und die Beiden folgen uns. Aus der Ferne sieht das sehr lustig aus. Wir beide, die schwarzen Pferde und zwei kleine weiße Punkte daneben.

Wir würden sie sehr gerne zu uns holen, können ihnen aber keinen Freigang gewähren. Wir wohnen nur ca. 10 Minuten vom Stall entfernt, haben aber genau vor dem Haus eine Straße, was die beiden nicht kennen. Ausserdem leben hier viele Freigänger, zwischen denen es oftmals kracht. Sie müssten also in der Wohnung leben, die m.E. sehr katzengerecht eingerichtet ist, mit gesichertem großen Balkon. Ob hier in der großen Wohnung 6 oder 8 Katten leben, spielt dann auch keine Rolle mehr. Eine langsame und behutsame Eingewöhnungszeit müsste es natürlich geben.

Warum wir mit dem Gedanken spielen ? Eigentlich haben es die Beiden am Stall sehr gut. Sie werden morgens und abends mit hochwertigem Nassfutter gefüttert, haben einen überdachten geschützten Schlafplatz, der Stall liegt einsam und ruhig, mit Feldern und Wiesen ringsum. Angrenzend ist ein kleiner uriger eingezäunter Garten, indem sich die beiden auch zurückziehen. Die beiden sind eigentlich nie weit vom Stall entfernt, sondern stromern immer nur in unmittelbarer Nähe herum. Bei Miedi habe ich das Gefühl, das er sich auch in geschlossenen Räumen wohl fühlt ( siehe beim Tierarzt ) gerne schmust und auch nicht unbedingt viel herumlaufen muss. Ganz typisch Couchpotato. Er hat große Probleme mit Hitze, an warmen Tagen ist er sehr unleidlich, liegt nur im Schatten, schnauft, mag nicht viel fressen ( er ist etwas mopsig, aber ansonsten gesund ) Minimiez hingeben ist sehr verspielt und stromert auch mal durch das Maisfeld, fängt auch Mäuse. Sie ist allerdings fast komplett weiß und sehr Sonnenbrand gefährdet. Ihr muss ich die Ohren eincremen. Bei ihr weiß ich nicht, wie sie sich in der Wohnung fühlen würde. Sie ist eine ängstliche Katze, der Geräusche und Bewegungen Angst machen. Eventuell würde sie in einer sicheren Umgebung selbstbewusster werden. Ab und zu kommen andere, potente Katzen vom Hof rüber zu uns. Das mögen die Beiden gar nicht, dann haben sie Angst. Miedi kloppt sich aber seinen immer mal wieder auftauchenden Verletzungen nach öfters mit anderen Katern, das hatte schon etliche Tierarztbesuche zur Folge. Gesehen haben wir das jedoch noch nie. Wir lassen kein Futter rumstehen, um keine weiteren Katzen anzulocken. Der Bauer füttert seinen eigenen Katzen. Miedi und Mini lieben sich sehr, Miedi ist eher ein Mädchenkater der gut mit den Mädels kann. Nachts liegen sie immer im Bettchen, das ist so süss. Dank Kamera konnten wir schon viele schöne Momente einfangen.

Wir haben natürlich auch Angst, das ein Hund die beiden mal erwischt. Gerade Miedi kann nicht so schnell rennen. Ausserdem hat er nur noch ein Auge. Wir hatten und haben ja bisher immer nur (behütete) Wohnungskatzen. Daher mache ich mir bei den beiden noch mehr Sorgen. Es ist schon schön, wenn uns die zwei jeden Tag begrüßen, umso schlimmer wäre es, wenn einer zu Tode käme und wir uns Vorwürfe machen. Den Umzug würden wir auch eher im Winter machen, wenn es draussen doch sehr kalt und ungemütlich ist. Gerade Minimiez hat nicht viel auf den Knochen.

Hier im Forum werden viele ehemalige Strassenkatzen in Wohnungshaltung vermittelt, auch Katzen die es draussen nicht gar so schlecht hatten, nur halt ohne Besi. Wenn sie nicht so scheu und wild sind, dann kommen die meisten in ein gutes Zuhause. Ich würde das den Beiden sehr gerne geben, kann ihnen nur keinen Freigang gewähren. Was meint ihr ? Würden wir einen Fehler machen, oder ist ein sicheres warmes Zuhause mit ständigem Zugang zu Futter besser für zwei so wunderbare Katzen ?
 
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Delora

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Es kommt drauf an. Grundsätzlich sind die meisten Freigänger gerne unterwegs, wenn sie ihre sichere Station haben, dort gut versorgt werden. Das ist für sie das ideale Katzenleben. Freiheit und Vollpension.
Ich hatte einmal ein ähnliches Problem wie Du. Meine Sammy lebte mit ihrer Schwester Gwen und ihrer Mama Jule bei mir am Pferdestall. Die waren dort geboren worden, ich hatte sie kastriert, tierärztlich versorgt, gefüttert, war täglich am Stall. Doch dann hat sich einiges gändert, Sammy wurde positiv FIV getestet, Gwen wurde von einem Hund gerissen, Jule von einem Hund verjagt (die Finder haben sie einfach behalten) und ich war dann auch sehr kurzfristig gezwungen, mit den Pferden auszuziehen. Es blieb mir gar nichts anderes übrig: Sammy musste in die Wohnung, in den neuen Stall konnte ich die Katze nicht mitnehmen.

Sammy war sehr auf mich bezogen, ist mir täglich entgegen gelaufen, hat auf der Schubkarre bei den Stallarbeiten "geholfen" oder hat auf meiner Schulter gesessen, während ich mich ums Pferd gekümmert habe. Sie war immer bei mir und seehr anhänglich. Den Umzug in die Wohnung hat sie gut verkraftet. Dann folgte leider eine lange Zeit, in der ich eine geeignete Partnerin für sie suchte (vor dem Internetzeitalter waren FIV-Katzen im örtlichen Tierschutz unbekannt oder wurden eingeschläfert, überörtliche Vereine kannte man nicht) und sie sehr zerstörungswütig war. Unsauber wurde sie aber nie.

Dann kam zuerst die passende Partnerin, dann zogen wir um und konnten den Garten katzensicher einzäunen. Sie brauchte keinen ewig weiten Freigang, der Garten reichte ihr. Ihre Mitkatze hat mehr Ausbuchsversuche gemacht, als uns lieb war, aber Sammy zeigte nur mäßiges Interesse, den Zaun zu prüfen.

Also es ist möglich, aber es gibt niemals eine Garantie im Vorfeld...
 
Puschlmieze

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Delora, vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Das mit den anderen Beiden ist sehr traurig und genau darüber mache ich mir Gedanken.
Unsere Beiden gehen auch nicht weit vom Stall weg, sind immer in Rufweite, selbst die Kleine. Ich weiss auch nicht, ob sie aufs Katzenklo gehen, beim TA haben sie es zumindest getan.

Ich lese hier halt immer mal von Katzen die aus einer Katzenkolonie stammen, kastriert werden und auf eine Pflegestelle kommen. Dann sind sie ja auch erstmal drinnen. Oftmals wollen diese Katzen dann auch nicht mehr raus. Miedi und Mini waren zu Beginn in keinem guten Zustand, schlechtes Fell usw.
Jetzt sehen beide gut aus. Miedi wurde schon 2x negativ auf FIV getestet, er hat ja leider immer mal Kontakt mit anderen Katzen. Bei Mini weiß ich es gerade nicht.

Vielleicht würde Ihnen das Leben in der Wohnung auch gefallen. Sie sind dann dem Wetter nicht mehr so ausgesetzt, keine Hunde und fremde Menschen. Uns kennen sie, das würde den Umzug etwas erleichtern.

Was haben denn die Pflegestellen für Erfahrungen?
 
consti

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Das würde ich nicht machen. Zumindest nicht jetzt, da die beiden noch jung sind und ihr Leben draußen genießen.
Sie haben es doch gut. Das Einsperren in eine Wohnung würden sie ganz gewiss als Verschlechterung empfinden.

Wir hatten ja eine ähnliche Situation mit Kaspar, den wir auch haben kastrieren und impfen lassen und auch regelmäßig gefüttert haben. Im Winter kam er zwar gerne mal für ein kleines Schläfchen an der Heizung in die Wohnung, hat aber danach vehemt seinen Freigang eingefordert.

Als wir ihn nachts mal drinnen halten wollten, weil es so kalt war, hat er regelrechte Panik gekriegt.

Ein Freigänger, der ein schönes Leben und versorgt wird, hat meiner Meinung nach das beste Katzenleben von allen. Wohnungshaltung ist nur ein Kompromiss.
 
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Margitsina

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Nein, du kannst keine Freigänger in die Wohnung verbannen.
Das ist ein tristes , langweiliges Leben.
Gar nicht zu vergleichen mit dem Leben draußen und der Abwechslung.
 
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dexcoona

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Nein, du kannst keine Freigänger in die Wohnung verbannen.
Das ist ein tristes , langweiliges Leben.
Gar nicht zu vergleichen mit dem Leben draußen und der Abwechslung.
Margitsina, gibt es bei dir immer nur schwarz oder weiss? Das Leben ist durchaus grau. Wie erklärst du dir sonst, dass viele Taskali-Mietzen überhaupt nicht mehr raus möchten? Deine Pauschalisierungen helfen wirklich niemandem.
 
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dexcoona

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Im Grunde habt ihr ja den Luxus, es zu testen. Sie könnten ja wieder zurück zum Stall, wenn es nicht funktioniert? Wobei dann natrürlich beide zurück müssten, sollte einer mit der Wohnungshaltung nicht klarkommen...
 
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Nein, du kannst keine Freigänger in die Wohnung verbannen.
Das ist ein tristes , langweiliges Leben.
Gar nicht zu vergleichen mit dem Leben draußen und der Abwechslung.
Hier muss man auch differenzieren, ob die Katze von draußen kommt, sprich geboren wurde, oder zum Freigänger gemacht wurde. Letztere sind oftmals sehr freiheitsliebend das stimmt.
 
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Im Grunde habt ihr ja den Luxus, es zu testen. Sie könnten ja wieder zurück zum Stall, wenn es nicht funktioniert? Wobei dann natrürlich beide zurück müssten, sollte einer mit der Wohnungshaltung nicht klarkommen...
Ja das könnten wir machen. Aber was ist, wenn es sich z.B.Miedi auf der Couch gemütlich macht und nur Minimiez wieder raus möchte? Beide rausschmeißen? Nur im Winter reinholen ist auch schlecht, weil es dann jedesmal eine neue Zusammenführung gäbe, zuviel Stress für unsere Katzen und die Beiden.

Wenn wir es wirklich vorhaben, würden wir das im Winter testen.
 
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  • #10
Ja das könnten wir machen. Aber was ist, wenn es sich z.B.Miedi auf der Couch gemütlich macht und nur Minimiez wieder raus möchte? Beide rausschmeißen? Nur im Winter reinholen ist auch schlecht, weil es dann jedesmal eine neue Zusammenführung gäbe, zuviel Stress für unsere Katzen und die Beiden.

Wenn wir es wirklich vorhaben, würden wir das im Winter testen.
So wie du das Verhältnis der beiden schilderst, würde ich sie auf keinen Fall trennen. Dann müssten wirklich beide wieder raus.

Aber ich fürchte, mehr als "kann klappen oder auch nicht" kann man vorher nicht sagen :-(

Was ich mich nur gefragt habe: Die beiden haben es doch sehr gut im Stall. Ist die Sorge mit den freilaufenden Hunden eher ein Horrorszenario, das ihr euch ausmalt oder ist es eine berechtigte Sorge? Im Grunde ist doch jeder Freigänger dieser Gefahr (oder auch anderen Gefahren) ausgesetzt...
 
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  • #11
Ich sags mal so. Im Frühjahr und Sommer ist das Leben am Stall bestimmt toll. Aber im Herbst Winter wird es schon ungemütlich. Sie schlafen ja nicht im Stall, geht auch nicht ist ein Offenstall und dementsprechend kalt, sondern in dem Strohlager. Das ist an drei Seiten geschlossen und hat vorne eine Plane die zumindest vor Wind und Regen schützt. Vor Kälte nicht. Ich lege ihnen eine grosse Thermodecke auf das Stroh, je nach Temperatur mit Snuggle Safes darunter. Die Wasserschalen frieren unter Tag dann zu. Nassfutter wird vor dem Füttern erwärmt. Im grossen und ganzen kommen sie damit ganz gut zurecht, bei Minimiez habe ich manchmal das Gefühl sie friert. Im ersten Jahr war das schlimmer, da war sie noch jung und hatte kaum Substanz.

Leider lassen viele Hundebesitzer ihre Tiere frei laufen. Wir haben hier auch viel Wild, Rehe, Kaninchen, Marder, Wildschweine auch Waschbären. Die Hundehalter finden das ganz klasse und sind stolz wenn Bello ein Langohr gerissen hat. Bis der Jäger sie erwischt, der gleichzeitig auch der Landwirt ist. Wenn dann mal eine Katze dabei ist, was soll's 😧

Miedi hat nur ein Auge und kann nicht so schnell rennen wie die Kleine. Wenn er auf freiem Feld gejagt wird, hat er keine Chance.
 
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dexcoona

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  • #12
Ok, Stall hatt ich mir erstmal gemütlicher vorgestellt :)

Ich würde wirklich sagen: probiert es.
 
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TheodoraAnna

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  • #13
Ich glaube es ist schwer, die Situation Deiner Stallkatzen mit der von Streunern zu vergleichen, die täglich ums Überleben kämpfen. Deine haben eigentlich ein Katzenparadies.
 
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  • #14
So schlafen die Beiden. Im Winter verlassen sie ihr Lager kaum. Gehen nur zum Pipi machen und fressen raus.
41802731ml.jpg


Unser Stall
41802732qa.jpg


Das Strohlager mit den dicken Pferdepoppos 😆 Ist aber ein altes Bild
41802737kf.jpg
 
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  • #15
Ich glaube es ist schwer, die Situation Deiner Stallkatzen mit der von Streunern zu vergleichen, die täglich ums Überleben kämpfen. Deine haben eigentlich ein Katzenparadies.

Ums Überleben mussten sie vorher kämpfen. Bis sie zu uns kamen 🙂

Wir glauben das zumindest Miedi in sehr kalten Nächten zum Bauern in den Kuhstall geht. Mini bleibt dann alleine zurück. Das konnten wir mittels Kamera sehen.
 
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Lehmann

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  • #16
Ich würde es auch probieren.
Ihr habt ja immer noch die Option, sie zurück in den Stall zu bringen, falls sie wirklich die Wände hoch gehen. Also im Prinzip kein grosses Risiko. Die Möglichkeit, sie im im Winter "hereinzuholen" und im Frühjahr und Sommer wieder zurück in den Stall zu bringen,besteht wegen der Zusammenführung mit den "eigenen" Katzen nicht ?
 
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  • #17
Es wäre dann ja immer eine neue Zusammenführung der Gruppen. Frühjahr raus, 7 Monate später wieder rein, dann sind sich beide Gruppen auch wieder fremd.
Hätten wir keine eigenen Katzen, würde ich es auf jeden Fall so machen. Dann hätten sie es im Winter warm und im Frühjahr und Sommer eine schöne Zeit.
 

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