Stiftung Warentest hat wieder getestet

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Strichpunkt

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http://www.morgenpost.de/wirtschaft...zenfutter-schneidet-im-Test-am-besten-ab.html

Hallo zusammen,

ich habe zufällig im Radio über den Test gehört. Viele Produkte haben lt. Stiftung Warentest zuviel Phosphat, welches insbesondere für Katzen mit geschädigten Nieren schlimme Folgen haben kann.

Leider ist auch unsere Lieblingsmarke Mac's unter den mit mangelhaft bewerteten Produkten :eek:.

Was sagen die Experten dazu?
 
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doppelpack

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Da kannst du dir eigentlich genau die gleiche Diskussion wie beim letzten Mal anschauen. Vereinfacht gesagt, solange du in Schlamm die richtigen Zusätze packst, wäre das dann in diesem Fall rein von den Analysewerten auch ein "super Futter"- dieser Test ist viel zu eindimensional.

Mal als Beispiel Kittekat Thunfisch in Soße:
Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Getreide, Fisch und Fischnebenerzeugnisse (u.a. 4% Thunfisch im Häppchen), pflanzliche Eiweissextrakte, Mineralstoffe.

- und das soll ein gutes Futter sein? Da schaudert es mich.
 
Schnurr13

Schnurr13

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Ich hab bei der Stiftung W. schon lange nicht mehr den Eindruck von Unvoreingenommenheit.
Manchmal befürchte ich, die Testkriterien werden an das gewünschte Ergebnis angepasst.
 
~Selena~

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ach, haben Nestlé und Mars mal wieder Lobby-Arbeit betrieben? ;)
 
Strichpunkt

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Die mit "gut" getesteten Produkte von Edeka oder Norma würde ich auch nicht verfüttern.

Aber das Ergebnis bei Mac's hat mich doch ein wenig irritiert.

Zwar habe ich noch keine Katze mit Nierenproblemen, aber lt. Aussage der Reporterin im Radio wären etwa 20% der Katzen betroffen. :confused:
 
N

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Da müsste man halt mal die genauen Werte wissen bzw. wissen, warum genau Mac's so schlecht abgeschnitten hat (kann ja auch sein, dass es wegen der Werbeaussagen oder der Fütterungsempfehlung oder sonstwas war).
Aber ja, zu viel Phosphat ist schlecht (genauso wie zu viel Vitamin A, zu viel Jod etc. pp.) und davor sind auch "hochwertige" Futtermarken nicht gefeit. Von daher würde ich das nicht einfach so wegwischen.
 
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doppelpack

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Ja, ich meine auch mal gelesen zu haben, dass 30% der Katzen ab 14 Jahren nierenkrank sind. Wobei na ja, auch ein Katzenleben ist ja letztlich endlich, dass es dann zu gewissen Erkrankungen kommt, wundert mich nicht - wieviel man da tatsächlich entgegenwirken kann, ist ja sowieso fraglich.

Am Ende halte ich persönlich es so, dass ich mir denke, kein Futter ist perfekt, es ist eben letztlich eine Berechnung für die "Durchschnittskatze". Deswegen versuche ich im Wechsel möglichst viele Futtermarken zu verfüttern, ich spreche hier wirklich von nun grob geschätzt 15-20 Marken. Meinen Katzen macht das verdauungstechnisch keine Probleme, wobei ich schon immer in einer ähnlichen Qualität bleibe.
 
Maiglöckchen

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Von daher würde ich das nicht einfach so wegwischen.

Den erhöhten Phosphatgehalt würde ich auch sehr, sehr ernst nehmen.

Mit dem hohen Jodgehalt in vielen "hochwertigen" Sorten habe ich ja eh aus gutem Grund meine Probleme.
 
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Oreolina

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Mac's liebten meine Katzen eine zeitlang - doch seit gut 2 Monaten verschmähen sie jede Sorte von Mac's - wurde evtl. was an der Rezeptur verändert :confused:

Ich weiss aber auch nicht was ich von Stifung Warentest halten soll - letztes Jahr war Iams Testsieger <- ich finde dieses Katzenfutter überteuert, wenn man sich die Zusammensetzung durchliest

Bei diesem Test geht es aber allein um Phospor - in einem Punkt gut abschneiden, heisst ja nicht automatisch, die anderen Ihnaltsstoffe sind ebenso ausgezeichnet....oder irre ich da? Es sollte schon die komplette "Chemie" stimmig sein....und das bezweifel ich beim Edeka Futter - Nachtrag: Laut Test soll doch das Gesamtpaket stimmen *verwirrt*
 
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doppelpack

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  • #10
Für mich ist halt nicht nur entscheidend, was habe ich auf dem Papier an Vitaminen &Co drin, sondern letztlich haben ja auch z.B. die Verwertbarkeit - also kann die Katze die Stoffe in dieser Form überhaupt so aufnehmen und für sich "nutzen", aber auch "Verdaulichkeit" als solches - etwas damit zu tun, ob es sich positiv auf die Katzengesundheit auswirkt. Wenn die Katze jetzt z.B. dauernd Durchfall, weichen Kot oä. von einem Futter hat - ggf. die Stoffe also gar nicht aufgenommen werden - und viel unverdaulichen und nährstoffarmen "Abfall" durch Magen und Darm transportieren muss, dann ist das auf Dauer m.e. auch nicht gut.

Edit: Sonst wäre ja auch ein nährstoffangereichertes veganes Katzenfutter eine Alternative, so rein von den Werten.
 
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  • #11
Irgendwo in dem Test steht bestimmt auch wieder nach welchen Richtlinien sie die Nährwerte getestet haben.
Es gibt da eine Vereinigung, die wohl die angeblich optimalen Nährwerte für Katzen veröffentlicht und die haben sie auch schon beim letzten Mal hergenommen.
Allerdings habe ich nicht rausgefunden, wer da hinter dieser Vereinigung steht und ich schätze es sind Futterhersteller + ein paar Futterindustrielobbyisten.

Und die werden niemals die Zusammensetzung propagieren, die ein strikter Carnivore, wie die Katze einer ist brauchen. Sonst wären nämlich alle üblichen Futtersorten so gut wie durchgefallen.

Am besten du liest dich in die Katzenernährung ein und bildest dir dann selber eine Meinung. Nimm dir dafür Zeit und such dir auch verschiedene Quellen.
 
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sandra.zip

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  • #12
Das sehr schlechte Abschneiden von MAC's irritiert mich doch sehr, daher habe ich die 3 EUR mal investiert ...

Getestet wurde die Sorte Lachs & Hühnchen in der 400g-Dose.

- ernährungsphysiologische Qualität nur befriedigend

- Fütterungsempfehlung mangelhaft, die angegebene Menge deckt nicht den Bedarf der "Modellkatze" (4kg, leichtes Übergewicht) sondern setzt sie auf strenge Diät

- zu hoher Phosphor-Gehalt

- hoher Natriumgehalt obwohl mit "ohne Salzzusatz" geworben wird

Ist das jetzt repräsentativ für alle MAC's-Sorten?
 
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  • #13
Eine Katze mit Übergewicht soll das "Maß der Dinge sein"? Finde nur ich das irgendwie unseriös? :confused:
 
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sandra.zip

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  • #14
Eine Katze mit Übergewicht soll das "Maß der Dinge sein"? Finde nur ich das irgendwie unseriös? :confused:

Das soll "in etwa" der deutschen Durchschnittskatze entsprechen :D
Überprüft wurde dann entsprechend die angegebene Futtermenge für diese Gewichtsklasse, dann ist es eigentlich ok oder?
 
Maiglöckchen

Maiglöckchen

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  • #15
Allerdings habe ich nicht rausgefunden, wer da hinter dieser Vereinigung steht und ich schätze es sind Futterhersteller + ein paar Futterindustrielobbyisten.

Ja und nein. In den letzten Jahren hat die Stiftung sich meines Wissens sowohl auf die Bedarfswertempfehlungen von FEDIAF als auch vom NRC bezogen. Das erste ist der europäische Verband der Futtermittelhersteller, das zweite ist das National Research Council, eine unabhänige wissenschaftliche Organisation.

Wenn mich nicht alles täuscht, weichen die CA-PH-Empfehlungen diverser Experten nicht sehr stark voneinander ab, anders als z.B. beim Jod. Daher würde ich es zumindest immer sehr ernst nehmen, wenn ein Futter als zu phosphatlastig getestet wird.
 
neko

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  • #16
Stimmt, das mit dem Phosphatlastig ist schon sehr seltsam.
Aber eventuell tut sich ja doch wenigstens da etwas, wenn die Tests rauskommen. Damit wenigstens der Faktor nicht mehr so negativ beeinflusst, wenn die Leut nur "Supermarktfutter" füttern.
 
mautzekatz

mautzekatz

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  • #17
Zu phosphathaltig find ich jetzt auch beängstigend, sowie genveränderte Substanzen und Antibiotika Rückstände.

Da muss ich doch mal in die Bibo gehen und mir das schwarz auf weiß ansehen. Vor allem wie die getestet haben.
 
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  • #18
tiha

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  • #19
Dann ist aber (zumindest) das Defu schon von vorneherein falsch deklakriert, was das Phosphor betrifft. Auf den Dosen hier steht CA 0,22 zu Phosphor 0,18.

Wenn man sich darauf nicht mehr verlassen kann, worauf dann? Dann isses doch egal, was man füttert, denn die hunderte von Futtern, die es gibt, werden sie nie alle testen und was heute getestet wurde muss morgen nicht mehr stimmen. Zum kotzen!
 
CutePoison

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  • #20
Da müsste man halt mal die genauen Werte wissen bzw. wissen, warum genau Mac's so schlecht abgeschnitten hat (kann ja auch sein, dass es wegen der Werbeaussagen oder der Fütterungsempfehlung oder sonstwas war).
Aber ja, zu viel Phosphat ist schlecht (genauso wie zu viel Vitamin A, zu viel Jod etc. pp.) und davor sind auch "hochwertige" Futtermarken nicht gefeit. Von daher würde ich das nicht einfach so wegwischen.

Und genau deshalb gebe ich kein Mac's, CFF etc mehr.
Die enthalten mit 0.75mg/pro kg einfach zu viel Jod.
Viel Auswahl bleibt da nicht mehr.
Leider.
Aber Kitekat, Whiskas und Co. gibts hier auch nicht.
 
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