Sind Katzen das richtige Haustier für mich?

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abraka

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Viele Fragen, ich hoffe ich vergesse nichts.

Was mir als allererstes auffällt: du schreibst, dass du noch nicht mit deinem Freund zusammenwohnst.
Wenn ihr in absehbarer Zeit zusammenzieht, würd ich warten, bis das geschehen ist und dann Katzen nehmen. Denn mit zwei Katzen ist es bei der Wohnungssuche auch nicht immer einfach. Dann könnt ihr danach immer noch weitersehen.

Abwesenheit:
Ist nicht schön, aber wenn du dich nach der Arbeit viel mit ihnen beschäftigst, dann geht das schon. Ich würde dann aber keinesfalls Kitten nehmen, sondern schon erwachsene Katzen. Kitten benötigen viel Aufmerksamkeit. Mit Katzen kannst du wunderbar clickern - vielleicht kennst du das ja auch schon von den Hunden.
Klar geht mal die eine oder andere Nacht auswärts und natürlich ist auch ein Urlaub drinnen. Aber bedenke, dass deine Katzen nur dich haben. Wenn du viel unterwegs sind, dann wird ihnen was fehlen. Also ein unabhängiges spontanes Leben wird schwieriger und man sollte es sich dann schon überlegen.

Erziehung:
Damit Katzen nicht auf den Tisch oder auf die Küchenzeile springen ist es hilfreich, wenn gar nicht erst was von Interesse oben steht. Also Essen immer sofort wegräumen, keine Sachen, die zum spielen anregen (Pflanzen mit langen Blättern, die sich im Luftzug bewegen z.B.) und auch sonst nichts, was die Katze fürs hochspringen belohnen könnte.
Aber so ganz vermeiden wirst du es nie können. Meine Katzen seh ich nie auf der Küchenzeile - ich seh nur ab und zu Pfotentapser und weiß dann, dass da eine drauf war :D
Aber du kannst sie schon so erziehen, dass keine in deiner Anwesenheit hochspringt und das ist z.B. für mich das wichtigste, weil ich keine Katze bei der Zubereitung von Essen dabei haben will. Schon aus Sicherheitsgründen.

Beim Tisch ist es das Gleiche: von Anfang an nichts vom Tisch füttern und nach dem Essen sofort abräumen. Hochspringen muss langweilig werden.

Bett:
tja, wenn du sie ins Schlafzimmer lässt, dann werden sie auch ins Bett kommen. Und bei 80qm sollte das Schlafzimmer eigentlich schon zugänglich sein. Vor allem, wenn du eh tagsüber viel abwesend bist.
Aber wenn du mit Hunden im Bett geschlafen hast, dann wirst du bald die Vorzüge eines warmen kuscheligen Katzenkörpers zu schätzen wissen. Lass dich einfach drauf ein - es gibt nichts entspannenderes als ein schnurrender Katzenkörper neben sich beim einschlafen. Und man wacht auch deutlich besser gelaunt auf, wenn man gleich ein Kuschelmonster neben sich hat ;)
Mein Mann mag auch die Katzen nicht direkt in seinem Bett haben, aber ihm ist es egal, wenn sie auf meiner Seite schlafen. Wenn sich eine an ihn rankuschelt, dann wälzt er sich einfach ein paar Mal hin und her und sie geht dann wieder zu mir. Das klappt ganz gut. :D

Zu Russisch-Blau kann ich nichts sagen. Birma sind glaub ich eher ruhiger, Siam eher lebhaft. Aber ich kann dir nur raten, keine Kitten zu nehmen (eben wegen Abwesenheit) und dann wirds bei einem seriösen Züchter eh schwierig. Die haben nicht so oft ältere Katzen. Aber du könntest bei "Rassekatzen in Not" schauen.
Oder du verliebst dich einfach beim Tierschutz in Katzen, die so ähnlich aussehen, wie die Rassen, die dir gefallen. Ich würd mich aber auf gar keine Rasse versteifen, sondern einfach mal gucken gehen. Manchmal schleicht sich eine ganz andere Katze ins Herz ;)
Wenn du eine Rassekatze haben willst, dann bitte unbedingt von einem Züchter mit Stammbaum. Das ist ganz wichtig. Wenn du die von einem "Hobbyzüchter" kaufst, dann ist die Gefahr sehr groß, dass du dir jede Menge Probleme ins Haus holst. Außerdem gibt es genug Katzen, da sollte man nicht die Hinterhofvermehrung unterstützen.

Zu Katze und Kaninchen: kommt immer auf die Tiere an. Aber bei meiner Freundin liegt eine der Katzen gerne bei den Karnickel im Stall, wenn die Türe für Auslauf offen ist. Die verstehen sich prächtig.
 
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Erstmal vielen Dank für deine schnelle Antwort.

An erwachsene Katzen habe ich auch schon nachgedacht, wobei ich gestehen muss, dass der Gedanke, eine jüngere Katze zu nehmen, natürlich schon schöner ist und ich dachte, dass man die Katze dann eventuell besser "erziehen" (so wie es möglich ist) kann? Und wie sieht es bei der vergesellschaftung von zwei älteren Katern aus?

Genau, mein Freund und ich wir wohnen noch nicht zusammen, es ist aber angedacht, dass er zu mir zieht, sobald es mal soweit ist, da meine WOhnung von Preis und auch von den Gegebenheiten genau richtig ist.

Mit dem clickern das habe ich mir auch schon überlegt. Mit meinen Hunden hat mir das immer sehr viel Spass gemacht und ich denke mit Katzen wird man wahrscheinlich auch sehr viel machen können.
Hmm wenn ich über mein spontanes Leben nachdenke. Nachdem ich meine Hunde nich tmehr hatte, ahbe ich versucht mir die Vorteile schön zu reden. Aber am so gesehen. So spontan wie man es sich dann vorstellt oder so viel unterwegs ist man dann gar nicht.

Wie ist es eigentlich mit den Tierheimkatzen. Kann man auch einfach mal so im Tierheim vorbeischauen und sich einige Zeit mit den Tieren beschäftigen? Um wirklich zu schauen, ob man zueinander passen könnte?
 
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Hallo dieKessy,

willkommen im Forum :)

An erwachsene Katzen habe ich auch schon nachgedacht, wobei ich gestehen muss, dass der Gedanke, eine jüngere Katze zu nehmen, natürlich schon schöner ist und ich dachte, dass man die Katze dann eventuell besser "erziehen" (so wie es möglich ist) kann? Und wie sieht es bei der vergesellschaftung von zwei älteren Katern aus?

erwachsene Katzen sind entspannter und haben bereits einen gefestigen Charakter. Dazu haben sie mehr Zeit für Kuscheleinheiten mit dem Menschen während Jungkatzen lieber toben und miteinander spielen :)

Es gibt (leider) auch viele erwachsene Katzenpaare, die ein Zuhause suchen. Wenn Du Dich für ein Paar entscheidest, fällt die Vergesellschaftung weg und sie müssen sich nur einleben :)

Wie ist es eigentlich mit den Tierheimkatzen. Kann man auch einfach mal so im Tierheim vorbeischauen und sich einige Zeit mit den Tieren beschäftigen? Um wirklich zu schauen, ob man zueinander passen könnte?

Natürlich...und es wäre auch im Sinne der Katzen :)

Auf dieser Seite findest Du z.B. Katzenpaare, die im Tierheim oder auf einer Pflegestelle leben und auf ein eigenes Zuhause warten:

http://www.couch-gesucht.de/html/katzenpaare.html
 
N

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Hallo :)

Grundsätzlich empfiehlt es sich in deiner Situation schon erwachsene Katzen zu nehmen (können auch junge mit 1-3 Jahren sein), da man bei Kitten doch mehr zu Hause sein sollte. Alleine schon deshalb weil man sie ca. 5x füttern sollte und sich das als schwierig erweisen kann, wenn man voll berufstätig ist und alleine wohnt. Oder auch wenn du spontan wo anders übernachten möchtest ist es mit älteren Katzen unproblematischer. Die Kleinteile sind doch teilweise sehr übermütig und können sich aus Neugier schnell wo verletzen und dann kanns fatal enden, wenn das erst am nächsten Tag entdeckt wird. Oder wenn plötzlich Fieber oder andere Symptome auftreten - das ist bei Kitten doch noch ne Spur gefährlicher.

Ich will dir jetzt keine Angst machen. Gibt genug Menschen, die sich in deiner Situation befanden und bei denen es geklappt hat, aber ich denke mit deiner Situation und deinen Erwartungen an Katzen, wirst du mit erwachsenen Katzen besser fahren.

Zur Vergesellschaftung: bei einem eingespielten Duo ist das kein Problem. Ansonsten ist es auch so machbar, da gibts im Forum genug Threads und Hilfestellungen zur langsamen Zusammenführung. Als meine Minnie starb suchte ich für meine 9-monatige Nike Gesellschaft und fand die 1-jährige Zwergi. Bei den beiden hats etwas länger gedauert, als bei Kitten, aber nach einem Monat haben sie auch schon miteinander gespielt. Sie haben sich natürlich auch davor schon verstanden, sind aber auf Abstand geblieben und haben sich eher ignoriert :)

Zum Thema Katzen im Bett: Ich hätte soooo gerne meine Fellpopos im Bett bei mir, aber sie liegen lieber in der Nähe (aber nicht im Bett). Also wenn wir im Wohnzimmer schlafen, dann ist Nike rechts am anderen Sofa und Zwergi links am Kratzbaum. Oder im Schlafzimmer sind beide unterm Bett (haben so einen Bettkasten) oder daneben am Kratzbaum. Also so gehts auch ohne dass man sie aussperren muss. Aber es kann natürlich auch sein, dass du 2 anhängliche erwischt, die lieber bei dir im Bett sind.
 
Ommö

Ommö

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Lass es einfach sein.
Zuviel Aspekte bei dir die gegen eine Haltung von Wohnungskatzen spricht.
Meine Meinung.Tut mir leid das ich nichts Besseres schreiben kann.
 
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Mausefan

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Lass es einfach sein.
Zuviel Aspekte bei dir die gegen eine Haltung von Wohnungskatzen spricht.
Meine Meinung.Tut mir leid das ich nichts Besseres schreiben kann.

Willst du das vlt. noch begründen?


Ich finde, dass hört sich für ein eingespieltes Katzenpaar (ab 4 Jahren oder so) ganz gut. Ein Balkon lässt sich toll gestalteten und 80 qm sind auch i. O. meiner Meinung nach. Wenn man dann die Wohnung noch in die Höhe mit Catalks usw. gestaltet, könnte das echt schön werden. Ich würde an deiner Stelle aber auch warten, bis dein Freund bei dir wohnt ;), sonst wäre das am Anfag bisschen viel für die Katzen.
Zur Rasse: Ich sehe das wie abraka, versteif dich nicht auf eine Katze, schau doch mal auf die Seite von Rassekatzen in Not, vlt. gibt es dort ein Päärchen dass die optische gefällt und auch sonst zu deiner Lebenssituation passt.
 
Ommö

Ommö

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Ja gern , die TE hat einfach zu wenig Zeit.Sie ist ein Urlaubstyp und hat es mit den Hunden auch nicht hinbekommen.Warum sollen dann Katzen herhalten ? weil man sie eher allein lassen kann wie Hunde ? da bekomm ich Bauchschmerzen.Auch wird sie oft bei ihrem Freund sein und ob sie wirklich irgendwann mit ihm zusammenziehen wird und er ein Katzentyp sein wird steht noch im Raum.Sollte aber unbedingt bedacht werden.
Das die TE nicht mag wenn Katzen auf die Küchenzeile springen oder mit ins Bett wollen...Katzen sind Katzen und Hunde sind Hunde.
Kaninchen mit in der Wohnung ist ebenfalls ein Risiko.Was ist wenn die Mietzen die Kaninchen als Beutetiere sehen ? und die Katzen bei Freilauf der Kaninchen wegsperren....mh da könnten von Seitens der Katzen Probleme auftreten wie Eifersucht z.B.
Ist nicht böse gemeint von mir aber hier sehe ich keine gute Ausgangsposition für Katzenhaltung.
 
abraka

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Jedes Tierheim freut sich über Besucher, die auch mal mehr Zeit mit den Katzen verbringen. Fahr doch einfach mal hin, lerne verschiedene Katzen kennen und dann siehst du schon, für welche dein Herz schlägt. Am besten, du nimmst auch deinen Freund mit, dann können die Katzen auch gleich ihn erobern ;)

Aber ich würde dir auch ganz dringend raten, keine ganz jungen Katzen zu nehmen.

Und ich denke, wenn dein Freund dann mal eingezogen ist, dann ist das wegbleiben auch nicht mehr so tragisch. Jetzt wirst du ja doch noch viel Zeit bei ihm verbringen. Vielleicht wartest du wirklich noch, bis ihr zusammengezogen seid. Und dann nehmt Euch Zeit und schaut in den Tierheimen nach geeigneten Katzen. Bzw. ins Tierheim kannst du auch jetzt schon fahren.
Und keine Sorge - die Tiere gehen nicht aus - du musst jetzt nichts übereilen ;)
 
abraka

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Ja gern , die TE hat einfach zu wenig Zeit.Sie ist ein Urlaubstyp und hat es mit den Hunden auch nicht hinbekommen.Warum sollen dann Katzen herhalten ? weil man sie eher allein lassen kann wie Hunde ? da bekomm ich Bauchschmerzen.Auch wird sie oft bei ihrem Freund sein und ob sie wirklich irgendwann mit ihm zusammenziehen wird und er ein Katzentyp sein wird steht noch im Raum.Sollte aber unbedingt bedacht werden.
Das die TE nicht mag wenn Katzen auf die Küchenzeile springen oder mit ins Bett wollen...Katzen sind Katzen und Hunde sind Hunde.
Kaninchen mit in der Wohnung ist ebenfalls ein Risiko.Was ist wenn die Mietzen die Kaninchen als Beutetiere sehen ? und die Katzen bei Freilauf der Kaninchen wegsperren....mh da könnten von Seitens der Katzen Probleme auftreten wie Eifersucht z.B.
Ist nicht böse gemeint von mir aber hier sehe ich keine gute Ausgangsposition für Katzenhaltung.


Zwei Hunde bei Vollzeit arbeiten seh ich fast als unmöglich an. Allein schon das Gassi gehen - die gehen ja auf kein Katzenklo, wenn es mal später wird.

Und wenn ich deine Anforderungen lese, dann hätten wir auch keine Katzen nehmen dürfen.
Wir arbeiten beide Vollzeit und haben einen mind. 30-minütigen Arbeitsweg (ich sogar 45 Min.).
Ich bin auch ein Urlaubstyp und wir waren jetzt 3 Wochen weg. Natürlich geht das. Man muss nicht auf alles verzichten.
Und auf die Küchenzeile und auf den Tisch dürfen meine auch nicht. Wie ich geschrieben habe - natürlich machen sie es trotzdem. Aber die TE hat auch geschrieben, dass es ihr wichtig ist, dass sie das nicht machen, wenn sie das Essen zubereitet. Und das kann man ihnen wirklich beibringen.

Unsere durften ursprünglich gar nicht ins Schlafzimmer und hat prima funktioniert. Mittlerweile haben wir zwar die Türen offen, aber das hatte nichts damit zu tun, dass die Katzen es einforderten, sondern hatte ganz andere Gründe.

Freund, Schlafzimmer und Bett muss man halt sehen. Aber wenn die Türe offen bleibt, dann findet sich dafür schon eine Regelung.
Das Gleiche für die Karnickel.

Es gibt nicht immer das 100%-ige Traumzuhause, wo absolut alles stimmt und alles perfekt ist. Man wächst auch rein. Und wenn sich jemand im Vorfeld schon soviele Gedanken macht, ist das m.M. schon die halbe Miete.
 
Margitsina

Margitsina

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  • #10
Ich würde dir auch raten, lass es sein.
Katzen passen zur Zeit einfach nicht in dein Leben.
 
Paula_am_Strand

Paula_am_Strand

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  • #11
Ich stimme abraka zu: keine ganz jungen Katzen, am besten noch warten bis der Freund eingezogen ist und ich würde auch ein bereits eingespieltes Team empfehlen. Katzengerechte 80 qm und gesicherter Balkon sind doch prima.
 
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willy11

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  • #12
Manchmal habe ich den Verdacht die wenigsten arbeiten hier Vollzeit.Weil bei der vielen Zeit im Forum.Also wenn alles Stimmig ist Du das Gefühl hast es passt.Dann machs.Mal eine Nacht außer Haus das können Katzen ab sonst könnte keiner Nachtschichten arbeiten oder wie ich ab und an in Assistenspflege .Da bin ich auch so am Stück mit Fahrtzeit durch Berlin 14 Stunden außer Haus.Sollte ich mal 3 Tage zu meine Eltern oder nach Kassel wollen dann machts hier eine Liebe Freundin oder Hanka.Gut in meinen Urlaub sind alle dabei fliege seit ich Tiere haben nicht mehr so oft weg.Hatte bis vor 2 Jahren noch einen Hund .Selbst da ging es mit Arbeit und Gassi.War zwar anstrengend aber Willy zu Liebe habe ich alles gemacht.Bis zum Schluß.
Klar muss man sich bewusst sein man hat Verantwortung und alles muss gut Durchdacht sein.Auch verzichten kann manchmal schwer sein aber die Dankbarkeit ist viel Stärker.
 
PolPi

PolPi

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1.241
  • #13
Zwei Hunde bei Vollzeit arbeiten seh ich fast als unmöglich an. Allein schon das Gassi gehen - die gehen ja auf kein Katzenklo, wenn es mal später wird.

Und wenn ich deine Anforderungen lese, dann hätten wir auch keine Katzen nehmen dürfen.
Wir arbeiten beide Vollzeit und haben einen mind. 30-minütigen Arbeitsweg (ich sogar 45 Min.).
Ich bin auch ein Urlaubstyp und wir waren jetzt 3 Wochen weg. Natürlich geht das. Man muss nicht auf alles verzichten.
Und auf die Küchenzeile und auf den Tisch dürfen meine auch nicht. Wie ich geschrieben habe - natürlich machen sie es trotzdem. Aber die TE hat auch geschrieben, dass es ihr wichtig ist, dass sie das nicht machen, wenn sie das Essen zubereitet. Und das kann man ihnen wirklich beibringen.

Unsere durften ursprünglich gar nicht ins Schlafzimmer und hat prima funktioniert. Mittlerweile haben wir zwar die Türen offen, aber das hatte nichts damit zu tun, dass die Katzen es einforderten, sondern hatte ganz andere Gründe.

Freund, Schlafzimmer und Bett muss man halt sehen. Aber wenn die Türe offen bleibt, dann findet sich dafür schon eine Regelung.
Das Gleiche für die Karnickel.

Es gibt nicht immer das 100%-ige Traumzuhause, wo absolut alles stimmt und alles perfekt ist. Man wächst auch rein. Und wenn sich jemand im Vorfeld schon soviele Gedanken macht, ist das m.M. schon die halbe Miete.


Seh ich auch so!
Sonst "dürften" wir auch keine Katzen zu unserer Familie zählen...:hmm:
Und in vieles wächst man einfach mit der Zeit rein, wenn der Wille da ist, im Sinne der Tiere zu entscheiden und zu handeln. Das wenigste von dem, was heute Fakt ist bei uns, haben wir am Anfang gewusst oder geahnt.
Und ich würde mal so frech behaupten, die 2 P's haben es gut erwischt bei uns :zufrieden:
 
Mautelix

Mautelix

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  • #14
Ich denke auch, dass Katzen bei dir in Ordnung wären. Am besten keine Kitten, sondern wirklich ein älteres, ruhiges Paar.
Dass deine Katzen nicht auf die Arbeitsplatte in der Küche sollen finde ich nicht absolut unverständlich, aber was sie in deiner Abwesenheit machen kannst du sowieso nicht beeinflussen. ;) Also vor dem Kochen einfach mal drüber wischen und gut ist.
Unsere vier Kater dürfen in unserer Anwesenheit auf den Küchentisch, wenn wir z. B. in der Küche gerade kochen. Sie schauen einfach gerne zu und sind einfach gerne bei uns. Beim Essen haben sie alle nichts auf dem Tisch verloren und erstaunlicherweise ist das auch für alle vier komplett in Ordnung!

Deine Einstellung mit dem Kuscheln im Bett würdest du sicher ändern, sobald sie da sind. War zumindest bei meinem Mann damals der Fall. :grin: Und nun sieht man: aus 2 mach 3 und nun haben wir unser Kleeblatt... :pink-heart:

Ps: Wir haben vier Kuschler "erwischt" ;) und alle sind aus Spanien, waren hier in H aber auf einer Pflegestelle. Pflegestellen kann ich nur empfehlen, denn sie können den Charakter eines Tieres super beschreiben.
 
jasmine

jasmine

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  • #15
Das einzige Problem , dass ich sehe ist die
Vergesellschaftung von Katzen und Kaninchen.

Man muss da beim aussuchen des richtigen Katzenpaars
darauf achten, dass diese sich mit Kaninchen verstehen.
Diese wäre aber nur halt noch eine besonderer Punkt beim
aussuchen der richtige Tiere. In diesem Forum gibt es
einige die auch Katzen und Kaninchenhalter sind. Die Tiere
auch nur zeitweise zu separieren stelle ich mir schwierig vor.
 
N

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  • #16
Manchmal habe ich den Verdacht die wenigsten arbeiten hier Vollzeit.

Erwischt :p Ich studiere und arbeite nebenbei Freitags und Samstags :)
Aber ich finde auch nicht, dass bei der TE etwas gegen Katzen spricht, sofern alles bedacht wurde (Kaninchen etc).
 
Dosi75

Dosi75

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77
  • #17
Als ich vor ewiger Zeit meinen allerersten Kater hatte, ist vorübergehend ein Kaninchen bei uns eingezogen. Die Beiden haben sich gut verstanden und miteinander gespielt. Mein Kater konnte nachher perfekt in der Luft Haken schlagen :aetschbaetsch1:. Das einzige worauf ich wirklich achten musste, war, dass kein Katzenfutter mit Kaninchen ins Haus kommt.
 
N

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  • #18
Hallo ihr lieben,

vielen Dank für eure Meinungen. Es scheint mir, als seien Kitten wohl wirklich nicht das richtige und ein Katzenpaar aus dem Tierheim wäre wohlmöglich das richtige. Ich denke ich werde ich werde mich (oder wir) dann auch nochmal vom Tierheim beraten lassen, ich denke sie können mir auch viel Auskunft über die Tiere geben.Und die Idee, bald schon ins Tierheim zu fahren und sich vieleicht einfach mal mit den Katzen beschäftigen zu dürfen, finde ich auch ganz schön.
Ich muss allerdings sagen, dass ich von der grosskotzigen Meinung, dass man Bauchweh bekommen muss, wenn ich mir ein Katzenpaar aus dem Tierheim suche, doch etwas erschrocken war. Da fühle ich mich ja schon fast wie ein Tierquäler. Ich denke ich habe mich hier angemeldet, mich informiert und das bevor ich mir Katzen anschaffe. Begründete Meinung, wie mit den Kitten, kann ich voll verstehen, aber dass man bei mir Bauchschmerzen bekommen muss, finde ich von oben herab gesagt.
Ich habe es damals nicht geschafft mit meinen beiden Hunden, ja. Ich habe akzeptiert, dass sich Situationen im Leben ändern können und nicht jeder mit viel Geld ins Leben geboren wird und darauf verzichten kann, arbeiten zu gehen oder nicht jeder eine Familie hat, die einem zur Seite stehen kann oder will.
Trotzdem finde ich nicht, dass ich meine LIebe zu Tieren nicht ausleben darf, nur weil ich arbeiten gehen muss. Und meine Erfahrung ist (so war es bei den Hunden), dass ich viele viele Leute kenne, die zwar den ganzen Tag zuhause sind, aber auch zu meinen scheinen, dass es mit ihrer Anwesendhet getan ist. Ich habe mich auch damals sehr viel mit meinen HUnden beschäfigt, habe weite Strecken zurückgelegt und glaube, dass sie geistig mehr ausgelastet waren, als manch andere Hunde, mit denen mal eben bis zum nächsten Feld gegangen wird.
Und auch finde ich es nicht schimm, wenn ich nicht vom gleichen Löffel essen möchte, wie die Katze, denn das würde mir eher Bauchweh bringen.
Und die Situation im Bett...ich glaube nicht, dass mich das letztenendes stören würde. Meine Hunde sollte auch nie ins Bett, aber schliesslic sind sie ja auch darin gelandet und das nicht, weil ich es nicht geschafft habe sie daran zu hindern..

Mit der Konstellation Kaninchen und Katze werde ich mich wohl auch noch genauer informieren müssen.
 
Dosi75

Dosi75

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  • #19
Ich muss allerdings sagen, dass ich von der grosskotzigen Meinung, dass man Bauchweh bekommen muss, wenn ich mir ein Katzenpaar aus dem Tierheim suche, doch etwas erschrocken war. Da fühle ich mich ja schon fast wie ein Tierquäler. Ich denke ich habe mich hier angemeldet, mich informiert und das bevor ich mir Katzen anschaffe. Begründete Meinung, wie mit den Kitten, kann ich voll verstehen, aber dass man bei mir Bauchschmerzen bekommen muss, finde ich von oben herab gesagt.


Nimm's nicht persönlich. Wo viele Menschen sind, gibt viele verschiedene Meinungen. Im Grunde wollen alle das Beste, aber jede/r auf seine/Ihre Weise. Nicht alles muss für Dich passend sein.
 
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Rosenblüte

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  • #20
Zitat dieKessy:
Wie sieht es aus, wenn ich auch ab und an mal an einem Freitag oder Samstag ausser Haus schlafen würde, wenn ich eventuell abends mit Freunden unterwegs bin und es einfacher wäre bei Freunden zu übernachten. Ist das mit Katzen möglich? Und wie ist es, wenn ich mal über das Wochenende wegfahren möchte? Mein Nachbar kümmert sich hervorragend um meine Kaninchen, wenn ich mal nicht da bin und ich würde ihn fragen können, ob er zukünftig auch nach meinen Katzen schauen könnte. Würde es da ausreichen, wenn zweimal täglich nach den Katzen geschaut wird?​

Ich denke, es sind diese Fragen in dem Eingangspost, die auch Ommö haben aufhorchen lassen. Mich eben auch. Und deswegen diskutierst Du ja auch hier darüber.

Ich finde, Du hast offen und ehrlich das beschrieben, was ist bzw. welche Situationen auftreten könnten. Grundsätzlich wirst Du in dieser Hinsicht ein paar Einschränkungen einkalkulieren müssen. Und Du musst selber vorher entscheiden, ob du dazu bereit wärst.

Als Beispiel nur: Mit Freunden unterwegs sein und sich spontan dazu entschließen, die ganze Nacht wegzubleiben. Das kann man „mal“ machen, aber selbst da stellt sich die Frage:

Wann bist du los gefahren, haben die schon ihr Futter gekriegt und wie sieht es am nächsten Morgen aus? Kommst du am späten Vormittag zurück? Hast du das K-Klo sauber gemacht, bevor du das Haus verlassen hast oder schon am Morgen? Das klingt jetzt banal. Trotzdem das sind alles Sachen, die man im Hinterkopf haben muss. Wenn das Klo nicht sauber gehalten wird (ich habe es morgens, abends und zwischendurch eben gemacht) kann es zu Unsauberkeit führen. Und wenn das einreißt, hast du ein eigentlich unnötiges Problem.

Ich will damit nur verdeutlichen: Du bist nicht mehr so unabhängig und frei, wie Du es ohne Katzen wärst.

Unsicherheitsfaktor Nr.2 wäre die Sache mit den Kaninchen. Das müsstest du genau testen, ob das mit beiden Arten harmonisch klappt. Das erfordert aber einen längeren Zeitraum mit Deiner Anwesenheit, um das testen zu können. Bis diesbezüglich eine gewisse Sicherheit eingetreten ist, könntest du auch schlecht mal eben längere Zeit außer Haus sein und die Tiere sich selbst überlassen. Dann hat man ja auch keine Ruhe, falls es da zu Unstimmigkeiten kommt.

Machbar ist im Prinzip alles. Du musst nur mal in Dich horchen, ob Du das auch wirklich so möchtest oder ob Du lieber spontan und frei sein willst. Das ist eben die Einschränkung wenn man Tiere und Verantwortung dafür hat. Vielleicht ist Dir aber auch das Leben mit den Katzen so viel wert, dass du die Einschränkung gar nicht mehr als störend empfindest. Weil sie Dir auch so viel geben. Gut – das weiß man vorher nie so genau, weil du es ja nicht kennst.

Dann kannst du dir selbst nur die Frage beantworten, ob du für dich das Gefühl hast, dass Du bereit wärst auf manche andere spontane Aktion zu verzichten. Das kann man sich ja vage vorstellen. Und dann würde ich nach meinem Bauchgefühl entscheiden.
 
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