Senioren Katze - Was geht / Was nicht

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Carlos1998

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Hi, ich bräuchte den Rat einiger Katzenliebhaber.
Meine Katze ist jetzt 15 Jahre alt und ich langsam wird mir die Sterblichkeit meines Katers bewusst und ich möchte bestmöglich für ihn sorgen. Leider bin ich mir bei einigen Dingen nicht ganz sicher. Ich habe ihn übrigens seit dem ich 6 bin und jetzt bin 21. Er begleitet mich seit dem Kindergarten, über die Grundschule, die Oberstufe bis ins Berufsleben.

1. Ihm schmeckt das Katzenfutter für alte Katzen nicht. Er probiert und danach bleibt er sogar lieber bei Trockenfutter. Schon etliche Sorten probiert. Am besten solange weiter machen bis er kapituliert oder Einlenken?
2. Ich plane ihn zu einer Routineuntersuchung zu bringen. Gibt es irgendeinen guten Tipp, was ich noch direkt beim Arzt vorschlagen sollte oder reicht es wenn ich Routineuntersuchung angeben?
3. Macht es Sinn ihn zu chipen? Er ist eine Hauskatze. Eigentlich ja nicht oder?
4. Schadet Katzenmilch alten Katzen?
5. Schaden Chips Katzen? Bevor jemand sich beschwert, er kriegt nur selten welche und dann auch nur ein oder zwei. Außerdem kriegt er das seit 13 Jahren und er ist bisher kerngesund. Aber jetzt wird er ja alt also bin ich nicht mehr sicher.
6. Seine Mom starb letztes Jahr im Alter von 17 und bis dato lebte er mit ihr zusammen. Ich habe etwas Angst das er vereinsamt, aber ich weiß nicht ob ich mir wirklich eine zweite Katze zulegen sollte. Da ich eh immer im Homeoffice bin ist er ja eh nie alleine.

PS: Ich weiß es sind viele Fragen, aber ich würde mich über Antworten freuen.
 
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Margitsina

Margitsina

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Ich würde wieder nach einer gleich alten Katze suchen. Er ist in der Wohnung sonst sehr alleine.
Mit den fressen, ganz ehrlich, gib ihn, was ihm schmeckt, mal abgesehen von Trockenfutter, das ist nun wirklich nicht gut.
Manche Senioren fressen gern Kittenfutter. Rinderhackfleisch, mag er davon ab und zu was?
Probiere es aus, Seniorenfutter braucht es gar nicht.
Katzenmilch geht auch, Hauptsache er frisst und möglichst oft am Tag.
 
TiKa

TiKa

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401
Hi, ich bräuchte den Rat einiger Katzenliebhaber.
Meine Katze ist jetzt 15 Jahre alt und ich langsam wird mir die Sterblichkeit meines Katers bewusst und ich möchte bestmöglich für ihn sorgen. Leider bin ich mir bei einigen Dingen nicht ganz sicher. Ich habe ihn übrigens seit dem ich 6 bin und jetzt bin 21. Er begleitet mich seit dem Kindergarten, über die Grundschule, die Oberstufe bis ins Berufsleben.

1. Ihm schmeckt das Katzenfutter für alte Katzen nicht. Er probiert und danach bleibt er sogar lieber bei Trockenfutter. Schon etliche Sorten probiert. Am besten solange weiter machen bis er kapituliert oder Einlenken?
2. Ich plane ihn zu einer Routineuntersuchung zu bringen. Gibt es irgendeinen guten Tipp, was ich noch direkt beim Arzt vorschlagen sollte oder reicht es wenn ich Routineuntersuchung angeben?
3. Macht es Sinn ihn zu chipen? Er ist eine Hauskatze. Eigentlich ja nicht oder?
4. Schadet Katzenmilch alten Katzen?
5. Schaden Chips Katzen? Bevor jemand sich beschwert, er kriegt nur selten welche und dann auch nur ein oder zwei. Außerdem kriegt er das seit 13 Jahren und er ist bisher kerngesund. Aber jetzt wird er ja alt also bin ich nicht mehr sicher.
6. Seine Mom starb letztes Jahr im Alter von 17 und bis dato lebte er mit ihr zusammen. Ich habe etwas Angst das er vereinsamt, aber ich weiß nicht ob ich mir wirklich eine zweite Katze zulegen sollte. Da ich eh immer im Homeoffice bin ist er ja eh nie alleine.

PS: Ich weiß es sind viele Fragen, aber ich würde mich über Antworten freuen.
Bei einem Kater in dem Alter würd ich auch keine Futterumstellung mehr vornehmen, sondern ihm das geben was er auch gerne frisst.
Ab und an mal was leckeres, etwas gekochtes Huhn, etwas Rinderhack etc.

Beim Tierarzt würde ich ein geriatrisches Profil machen lassen, das ist quasi der Alterscheck, Blutbild, Blutwerte, Leberwerte, Nierenwerte...

Auch bei Hauskatzen ist es generell sinnvoll, wenn sie gechippt sind und bei z. B. Tasso registriert sind, auch eine Wohnungskatze kann mal abhanden kommen.
 
Wasabikitten

Wasabikitten

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Chipen würde ich ihn lassen,gerade für alte Katzen ist es schlimm,wenn sie nicht mehr nachhause finden,besonders wenn sie anfangen etwas "verwirrd"zu werden.
 
Poldi

Poldi

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Hallo.
Wenn du dir eine zweite Katze zulegen solltest, dann eine die im selben Alter ist, 15 +, und das gleiche Geschlecht hat.
Auf keinen Fall eine junge Katze, oder Kitten.
Den Kater fressen lassen was er mag, und wenn es mal Trockenfutter ist, hauptsache er frisst.
Viele Katzen verlieren im Alter ihren Geruchsinn, dann kann leicht angewärmtes, ⚠️ kein heißes, Futter, die Appetenz fördern.
Ein Tierarztbesuch in dem Alter ist sehr gut. Da sollte ein geriatrisches Profil gemacht werden. Das ist eine Blutuntersuchung für Seniorenkatzen, mit Blick auf die Nieren, Schilddrüse und Diabetes. Zusätzlich würde ich auch noch den Bauchspeicheldrüsenwert bestimmen lassen, das muss man aber extra sagen.
 
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Romy_Mini

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Hallo Carlos, viel Ahnung von Senioren Katzen habe ich noch nicht. Meine Mini ist aber auch 15 Jahre alt. Ich habe sie letztes Jahr beim Tierarzt durchchecken lassen. Ich habe zum Tierarzt gesagt dass er sie einfach durchchecken soll. Er hat auch ein Blutbild gemacht. Ich bin hinterher erschrocken wie teuer das Blutbild war aber ich war unglaublich erleichtert, dass alles in Ordnung war. Meine Mini isst nämlich ziemlich gerne und ist deshalb auch schon immer etwas übergewichtig. Ich gebe ihr Futter für erwachsene Katzen aber kein extra Seniorenfutter. Sie bekommt was sie gerne mag. Katzenmilch bekommt sie auch ab und zu. Sie hat vor kurzem ihre Partnerin verloren und ich überlege auch ihr wieder einen Katzenkumpel zu holen. Aber sie schläft und kuschelt sehr viel mit uns auf dem Sofa und ich bin mir gar nicht sicher ob sie einen tierischen Partner vermisst. Sie hat immer jemand von uns der sie streichelt. Wenn ein Partner dann müsste der sehr sanftmütig und ruhig sein und sich zu ihr bzw uns aufs Sofa kuscheln 😀
 
Quilla

Quilla

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Hi, ich bräuchte den Rat einiger Katzenliebhaber.
Meine Katze ist jetzt 15 Jahre alt und ich langsam wird mir die Sterblichkeit meines Katers bewusst und ich möchte bestmöglich für ihn sorgen. Leider bin ich mir bei einigen Dingen nicht ganz sicher. Ich habe ihn übrigens seit dem ich 6 bin und jetzt bin 21. Er begleitet mich seit dem Kindergarten, über die Grundschule, die Oberstufe bis ins Berufsleben.

1. Ihm schmeckt das Katzenfutter für alte Katzen nicht. Er probiert und danach bleibt er sogar lieber bei Trockenfutter. Schon etliche Sorten probiert. Am besten solange weiter machen bis er kapituliert oder Einlenken?
2. Ich plane ihn zu einer Routineuntersuchung zu bringen. Gibt es irgendeinen guten Tipp, was ich noch direkt beim Arzt vorschlagen sollte oder reicht es wenn ich Routineuntersuchung angeben?
3. Macht es Sinn ihn zu chipen? Er ist eine Hauskatze. Eigentlich ja nicht oder?
4. Schadet Katzenmilch alten Katzen?
5. Schaden Chips Katzen? Bevor jemand sich beschwert, er kriegt nur selten welche und dann auch nur ein oder zwei. Außerdem kriegt er das seit 13 Jahren und er ist bisher kerngesund. Aber jetzt wird er ja alt also bin ich nicht mehr sicher.
6. Seine Mom starb letztes Jahr im Alter von 17 und bis dato lebte er mit ihr zusammen. Ich habe etwas Angst das er vereinsamt, aber ich weiß nicht ob ich mir wirklich eine zweite Katze zulegen sollte. Da ich eh immer im Homeoffice bin ist er ja eh nie alleine.

PS: Ich weiß es sind viele Fragen, aber ich würde mich über Antworten freuen.
Hey !!
Als langjährige Seniorenkatzen-Halterin kann ich ein bisserl' was beisteuern.

1.
Gib ihm Nassfutter, das er gerne mag. Wenn du eines findest, das er mag, und das ohne Getreide und Zucker ist, wäre das super. Wenn nicht, trotzdem lieber Nassfutter als Trockenfutter.
Mit dem Trockenfutter kannst du ihn aber zu Bewegung animieren mit Futterspielen - ihm die Trockenfutter Stückchen werfen z.B. oder ihm einen befüllbaren "Snackball" kaufen ... dann hat er ein wenig "Arbeit" um dran zu kommen.

2.
Wie schon gesagt wurde:
Ein sogenanntes "Geriatrisches Profil" (Blutabnahme nötig) erstellen lassen.
Dazu den Check-up mit Abtasten, Abhören (Herz), Zahnkontrolle auf Sicht, Augen, Ohren etc. und auch schauen lassen, ob er irgendwo mit Schmerzen reagiert (Stichwort: Arthrose).

3.
Einen Chip kannst du setzen lassen - das geht ohne Narkose direkt in der Praxis.
>>> dann aber nicht vergessen, ihn bei Tasso online zu registrieren - das musst du machen, das macht in der Regel nicht die TA Praxis.

4.
Katzenmilch - wenn er drauf steht - ist super.
Dann nimmt er mehr Flüssigkeit auf, das der Niere gut tut.
Wenn er gern so "Schlabberzeugs" mag, dann kannst du ihm auch mal die "Miamor Trinkfein" anbieten. (gibt's mehrere Geschmacksrichtungen)

5.
Wenn es nur ganz selten ist, dann schadet ihm ein Kartoffelchip nicht.
Gewürze und Salz sind halt nicht so super - aber mal einen Kartoffelchip, das ist doch ok.

6.
Ich habe meine Senioren immer wieder mit anderen Seniorenkatzen vergesellschaftet, wenn einer zu den Sternen gegangen ist.
Bei 15 stellt sich natürlich schon die Frage, wie es danach weitergeht.
Einer bleibt immer zurück und du bist 21.
Wie sieht dein künftiges Leben aus?
Willst du immer weiter Seniorenkatzen haben - oder aufgrund von Job, Studium, Umzug, Reisen mit der Katzenhaltung dann mal pausieren oder aufhören?
(es ist legitim, sich das zu fragen!)


Finde es super, dass du für deinen Golden-Ager ;) so viel recherchierst.
Alles Gute euch !! :smile:
 
Cookie-Pina

Cookie-Pina

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Ich habe vor 2 Jahren zu meinem verbliebenen (Kumpel verstorben) damals 12 Jahre alten Kater 2 kleine Kätzchen (Mädels, Geschwister) geholt. Inzwischen ist er 14 und noch mal richtig aufgeblüht (Gewichtszunahme, er spielt wieder und kuschelt viel mit einer der Katzen). Also falls Du weiter Katzen haben möchtest ist auch das eine Alternative.
 
ottilie

ottilie

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@Romy_Mini
Wenn deine 15-jährige Katze ein ganz klein wenig zu viel auf den Rippen hat, finde ich schadet das gar nichts. das ist eine gute Reserve, wenn eine ältere Katze ist ein ganz kleines bisschen krank wird. Da haben die immer ganz schnell 10 % ihres Körpergewichts verloren.
Wenn du magst, du kannst gerne mal auf Facebook schauen, da gibt es eine eigene Gruppe für die Vermittlung von Senioren Katzen

Und hier im Forum gibt es auch einen Fred für Senioren Katzen, die zur Vermietung stehen:

Senioren suchen ein Zuhause
 
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Romy_Mini

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  • #10
Ottilie ja ich denke auch dass es gut ist wenn wir ein kleines Fettpolster haben 😀
Ich war schon im Senioren Thread, ich muss aber erst meinen Mann davon überzeugen. Er meint unsere Mini ist schon alt und eine neue Katze wäre nur Stress für sie ?!
 
ottilie

ottilie

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  • #11
Du meine Güte, hatte ich da einen Kauderwelsch geschrieben. Hab’s jetzt noch mal editiert
Da deine Katze immer mit einer anderen zusammen gelebt hat, glaube ich nicht das es den Mega Stress gibt. Kennst du die langsame Zusammenführung?

Die langsame Zusammenführung
 
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Romy_Mini

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  • #12
Ich habe den Kauderwelsch trotzdem verstanden 😀 Danke für den Link.
Ich kann mir eine Zusammenführung auch gut vorstellen weil meine Mini sehr sozial ist. Sie hat Romy damals sofort akzeptiert . Romy war aber auch sehr ängstlich und hat sich lange nicht unter dem Bett hervor getraut. Den Kater, den wir davor hatten hat sie total geliebt. Deshalb weiss ich gar nicht ob Kater oder Katze besser ist und ob sie überhaupt noch Gesellschaft mag.....ich will nur das Beste für sie.
 
ottilie

ottilie

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  • #13
In dem Alter sagt man, dass es nicht mehr so wichtig ist, welches Geschlecht man wählt, Hauptsache ist, dass sich die Tiere verstehen. Und da deine Katze Erfahrung mit beiden Geschlechtern hat würde ich einfach gucken, welches Tier du findest. Und die Auswahl nicht vom Geschlecht abhängig machen...
 

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