Seinen Perser auf PKD testen lassen oder nicht?

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
Alannah

Alannah

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Ich bin schon lange am Rumgrübeln, vielleicht könnt ihr mir bei der Entscheidung weiterhelfen. Felix ist ja nicht auf PKD getestet, daher überlege ich, ob ich einen Nieren-Ultraschall auf PKD machen lassen soll. Immerhin liegt das Risiko bei bis zu 38% bei Perserkatzen.
Andererseits: Werden Zysten entdeckt, kann ich sowieso nichts machen. Ich mache mir dann vielleicht jahrelang Sorgen und rechne jederzeit damit, daß es abwärts geht. Katzen können mit PKD ja auch über 10 Jahre alt werden, auch wenn viele jünger sterben, da gibt es eine breite Spanne. Bei unserer alten Perserkatze, die mit 16 Jahren starb, wußten wir das auch nicht (damals wußten wir noch gar nichts von PKD). Hätte das denn irgendwelche entscheidenden Vorteile, wenn ich so einen Test durchführe? Ansonsten überlege ich, ob mir die Ungewißheit nicht lieber ist? :oops: Mich würde das schon sehr belasten, wenn ich wüßte, Felix hätte PKD.
Hier gibt es doch mehrere Perserkatzenbesitzer, mich würde auch mal interessieren, wie die das entscheiden?

Grüße an alle
Alannah
 
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Grasbine

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Oh, das finde ich eine sehr interessante Frage..

Im Grunde sehe ich es ähnlich wie du.. aber ich kenn mich zu wenig aus: Kann man oder sollte man bei PKD nicht auch irgendwelches Nierenfutter geben?
 
Alannah

Alannah

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Kann man oder sollte man bei PKD nicht auch irgendwelches Nierenfutter geben?
Das würde mich auch interessieren. Also rein prophylaktisch? Wenn man da wirklich etwas mit bewirken könnte, wäre das natürlich ein Argument. Andererseits bekommt Felix schon Spezialfutter gegen Struvit, mit dem er gut eingestellt ist, da müßte ich dann davon weg.
Bei HCM und Symptomen wäre das was anderes, da kann man mit Tabletten einiges bewirken.
Aber irgendwie hab ich das Gefühl, ich bin die einzige, die einen Test überlegt? Ich hab irgendwie noch von kaum einem Fori gelesen, der seine Perserkatze extra testen ließ, um Bescheid zu wissen? :confused:
 
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Katzenmiez

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schokolala

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Ich bin schon lange am Rumgrübeln, vielleicht könnt ihr mir bei der Entscheidung weiterhelfen. Felix ist ja nicht auf PKD getestet, daher überlege ich, ob ich einen Nieren-Ultraschall auf PKD machen lassen soll. Immerhin liegt das Risiko bei bis zu 38% bei Perserkatzen.
Andererseits: Werden Zysten entdeckt, kann ich sowieso nichts machen. Ich mache mir dann vielleicht jahrelang Sorgen und rechne jederzeit damit, daß es abwärts geht. Katzen können mit PKD ja auch über 10 Jahre alt werden, auch wenn viele jünger sterben, da gibt es eine breite Spanne. Bei unserer alten Perserkatze, die mit 16 Jahren starb, wußten wir das auch nicht (damals wußten wir noch gar nichts von PKD). Hätte das denn irgendwelche entscheidenden Vorteile, wenn ich so einen Test durchführe? Ansonsten überlege ich, ob mir die Ungewißheit nicht lieber ist? :oops: Mich würde das schon sehr belasten, wenn ich wüßte, Felix hätte PKD.
Hier gibt es doch mehrere Perserkatzenbesitzer, mich würde auch mal interessieren, wie die das entscheiden?

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Alannah

Ich würde einen PKD Gentest machen. Habe ich bei Shirkhan (BKH) auch machen lassen, genauso wie einen Schall.
 
Alannah

Alannah

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Danke, die Liste hab ich schon! :)

Ich würde einen PKD Gentest machen. Habe ich bei Shirkhan (BKH) auch machen lassen, genauso wie einen Schall.
Ich dachte, bei BKH kann man keinen Gentest machen, nur bei Persern? :confused: Und überhaupt, ist jetzt Gentest oder Schall besser?
 
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schokolala

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Natürlich kann man bei BKH einen Gentest machen.

Ein Schall ist halt nicht immer aussagekräftig, außerdem purer Streß fürs Tier.

Ich zitiere hier mal was:

März 2008, Zitat von: Dr. J.W. Garretsen, einem anerkannten Niederländischem Kardiologen:

"Der Gentest ist nach heutigen Wissensstand auch für BKH Katzen sicher, zur Zeit gibt es bei den BKH Katzen keinerlei Anhaltspunkte für ein anderes Defektgen was zur PKD bei den BKH führt.
Selbstverständlich kann sich das durch neue Mutationen/Entdeckungen jederzeit ändern. Katzen mit Klinischen Symptomen, z.B. Nierenproblemen, sollten jedoch auch weiterhin zusätzlich geschallt werden. Bei allen anderen reicht jedoch der Gentest zur Zeit aus."
 
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Grasbine

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  • #10
Keine präventiven Maßnahmen bei PKD.. und wenn die PKD diagnostiziert ist, also auch nicht?
 
Alannah

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  • #11
Natürlich kann man bei BKH einen Gentest machen.
Ein Schall ist halt nicht immer aussagekräftig, außerdem purer Streß fürs Tier.
Ich hab die BKH wohl mit einer anderen Rasse verwechselt, wo der Gentest nichts bringt.
Bisher hab ich immer gedacht, Schall wäre besser als der Gentest? :confused:
 
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Grasbine

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  • #12
Bringt der Gentest denn bei Birmas etwas?
 
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schokolala

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  • #13
Also Shirkhan hatte tierische probleme damit, still zu halten.
Wir haben dann aufgegeben, weil die Nieren ja exakt angeguckt werden müssen von allen Seiten, nicht das irgendwo ein Schatten zu sehen ist, wo eigentlich keiner ist...

Ich habe mich dann für den Gentest entschieden, 1 Woche zittern und dann das Laborergebnis: NEGATIV

Puh war ich erleichtert. Ich wollte es wissen ob Shirkhan PKD positiv ist, da ich ja vielleicht übers Futter seine Nieren entlassten könnte. Also Nierenfutter geben würde.

Der Gentest ist aber nicht gerade kostengünstig.
 
Alannah

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  • #14
Bringt der Gentest denn bei Birmas etwas?
Ich weiß zumindest, daß einige Birmazüchter (von denen es immer noch viel zu wenige gibt) ihre Zuchtkatzen per Gentest auf PKD testen lassen. In die Birma ist ja die Perser eingekreuzt, daher kann da auch schon PKD vorkommen. Wie wirksam der Gentest da ist, weiß ich nicht, vielleicht ist man mit einem Schall auf der sichereren Seite? :confused:

Der Gentest ist aber nicht gerade kostengünstig.
Was kostet denn ein Gentest? Bei einem Schall muß man ja so mit 100€ rechnen.
 
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schokolala

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  • #15
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schokolala

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  • #16
Ich weiß zumindest, daß einige Birmazüchter (von denen es immer noch viel zu wenige gibt) ihre Zuchtkatzen per Gentest auf PKD testen lassen. In die Birma ist ja die Perser eingekreuzt, daher kann da auch schon PKD vorkommen. Wie wirksam der Gentest da ist, weiß ich nicht, vielleicht ist man mit einem Schall auf der sichereren Seite? :confused:


Was kostet denn ein Gentest? Bei einem Schall muß man ja so mit 100€ rechnen.

Ok dann ist der Gentest günstiger, dann war bei mir nur die Kombi Schall + Gentest so teuer.

Gentest kostet alleine ca 60 Euro + Blutabnahme durch TA + ggf. zusätzliche Kosten.
 
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schokolala

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  • #17
Der PKD Gentest ist für alle Rassen die mit einer Perserkatze gekreuzt wurden.
 
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Katzenmiez

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  • #18
Bisher hab ich immer gedacht, Schall wäre besser als der Gentest? :confused:

Also bei HCM ist der Schall auf jeden Fall aussagekraftiger als der Gentest. Aber vermutlich ist der Erbgang bei PKD anders... (Bin nicht so der Genetik-Crack)
 
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schokolala

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  • #19
Der Test kann angewendet werden bei Perserkatzen und Persermischlingen, bei denen eine Verpaarung mit Perserkatzen und somit eine mögliche Verbreitung der Mutation stattgefunden hat. Bei einem positiven Nachweis der Mutation kann davon ausgegangen werden, dass sich bedingt durch ein defektes Protein Zysten in der Niere ausbilden werden....

von der Laboklin GmbH
 
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Grasbine

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  • #20
Ja, dass einige Birmazüchter auf PKD testen, weiß ich. Leider noch viel zu wenige. Ich wollt halt wissen, was der aussagekräftigere Test ist. Danke für die Antworten.
 
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