SDÜ? Allergie? Auf der suche nach einem Ansatz

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
Lausemaus&Lucyibär

Lausemaus&Lucyibär

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Hallo Zusammen,

meine Marly macht mir schon seit längerem Kummer. Bisher habe ich immer mal wieder im Vergesellschaftungsthread geschrieben, aber möchte heute mal in den offiziellen Bereich, in der Hoffnung, jemand kann mir etwas helfen.

Die Sache ist recht komplex und wir sind bereits in Behandlung in der Tierklinik, aber so genau wissen wohl auch die Ärzte nicht so recht, was die Ursache für Marlys Beschwerden ist.

Definitiv klar ist, dass Marly eine starke Arthrose in der Brustwirbelsäule hat. Dies wurde per Röntgen festgestellt und daraufhin wurde Marly über ein paar Wochen mit Cortison, Metacam und Karsivan behandelt. Plus gelegentliche Massagen von mir selbst.

Unter dem Cortison ging es Marly sehr gut. Sie hat mit gutem Appetit gefressen, hatte keinerlei kahle Stellen im Fell/hat sich nicht gekratzt, ihre Akne war weg, ihre Ohren waren fein, sie war aktiv und nunja, ich hatte den Eindruck, es geht ihr richtig dolle gut. Auch ihr Kot war astrein.
Aber das sagt man Cortison ja auch nach, dass es gegen quasi alles hilft...

Das Cortison und auch das Metacam haben wir in enger Absprache mit dem TA und einigen Kontrollen dann aber auch so schnell wie möglich wieder abgesetzt, denn es sollte ja keine Dauerlösung sein, sondern der gereizten/entzündeten Nervenbahn helfen, sich wieder zu regenerieren, oder so. Ich kriegs grade nichtmehr ganz zusammen.

Jedenfalls, um auf den Punkt zu kommen: Inzwischen ist Marly ohne alle oben genannten Medis.

Nicht lange nachdem wir das Cortison komplett abgesetzt hatten, bekam Marly einen Tag an dem sie völlig Aphatisch war. Zudem war sie etwas Dehydriert. Ich habe ihr sehr viel Wasser mit der Spritze gegeben, es ging ihr dann auch wieder besser. Mit der Zeit wurde der Kot immer weicher und ich hatte den Eindruck, sie frisst auch immer weniger.
Das alles hatte ich dem TA damals aufgeschrieben, alle Beobachtungen, auch die Aphatie und dies ihm beim Kontrollbesuch wegen Rücken gezeigt. Letztlich war er aber wenig besorgt um ihren Zustand und sagte auch, so lange sie nun nicht abnimmt etc, sei es erstmal nicht schlimm, oder so.
Es war in dem Moment jedenfalls nichts auffälliges an ihr zu erkennen, sie hatte auch keine auslösbaren Rückenschmerzen mehr und es konnte sein, dass es einfach Absetzsymptome waren.

Der Kot wurde immer weicher, so ca eine Woche später hatte sie Durchfall wie Wasser. Außerdem hat sie so gut wir garnichtsmehr gefressen, zudem kam einmaliges Erbrechen dazu. Mit gefülltem Kotprobenröhrchen und Marly bin ich dann spontan in die Klinik, denn ich konnte es ja nicht so lassen, es war außerdem vor dem WE.
Die Ärztin hat Marly Untersucht, so allgemein halt, wie man das macht. Bauch abtasten, abhören, Fieber messen, Augen, Maul... Außerdem wurde per Flotation der Kot untersucht.
Ergebnis Negativ. Keine Würmer.

Der Kot war säuerlich und orangebraun. Marly bekam AB und MCP. Sonntags spritzte ich das AB selber, es hielt nur 48std. Dienstags mussten wir wieder zur Kontrolle hin. Es ging Marly nicht besser, als wir Dienstags wieder dort waren. Zudem war sie inzwischen deutlich dünner geworden, fraß immernoch so gut wie garnichts und das alles hat weder mir noch der TA gefallen, weswegen Marly dann in der Klinik blieb, damit sie eine Infusion bekommen kann, außerdem wurde ein Röntgenbild gemacht, sowie Ultraschall und eine Blutuntersuchung vor Ort war auch mit bei.

Ultraschall war unauffällig. Im Röntgen war zu sehen, dass die Darmwand verdickt ist. (ich bin grade garnichtmehr sicher, ob das Röntgen und Blut nicht aber schon am Freitag stattgefunden hatte, bin durcheinander ) Wie auch immer... der Schall war unauffällig, das Blut soweit auch ok. Der Leberwert war wohl an der Grenze.
Das Röntgen zeigte ne Verdickte Darmwand.

Puh... das ist ganzschön anstrengend, das gerade irgendwie zusammen zu fassen... mir fällt noch ein: Als das mit dem Durchfall los ging, hatte Marly sich auch im Kopfbereich, dort wo die Duftdrüsen sind, sozusagen an der Backe blutig gekratzt.

Die Infusion in der Klinik hatte ihr wohl sehr gut getan, es ging ihr dann auch deutlich besser, sie bekam noch zweimal AB und ihr Kot wurde wieder fest.

Die letzte AB Gabe war dann am 28.06 und dann ging es ihr auch besser. Wie gesagt, der Kot war wieder fest, sie hat wieder mehr gefressen, es schien wieder gut zu sein.
Die TA meinte letztlich, dass sie eine hochgradige Darmentzündung wohl hatte. Gggfs als Reaktion auf die Medis wegen der Arthrose und noch dazu, weil sie viel Haare im Darm hatte.


Die Tatsache, dass es Marly besser geht, hielt aber nicht lange... ich schreibe gleich in einem zweiten Post noch weiter, denn ich muss mal eine Pause machen.
 
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Lausemaus&Lucyibär

Lausemaus&Lucyibär

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Es ist so, dass ich vergangenen Montag schon wieder mit Marly in der Klinik stand.

Denn sie hatte bereits die Woche davor schon wieder weicher werdenden Kot, hat schon wieder immer weniger gefressen und letztlich wurde es dann auch wieder zu totalem Durchfall und auch Erbrechen kam wieder hinzu.

Hinzu kommt, das Marly inzwischen richtig abgemagert ist. Man spürt Wirbelsäule und Rücken deutlich und seit ein paar Tagen steht der Brustwirbelknochen vorne auch ziemlich deutlich nach draußen.
An Marly ist nixmehr dran, außer das gedehnte Gewebe am Bauch, das nen großen schwabbelbauch macht, da sie mal sehr Dick war. Aber auch hier merkt man beim hinfassen schnell, dass es nur Gewebe und ggfs was Luft im Darm ist und kein Körperfett.

Sie kratzt sich oft im Kopfbereich. Wir haben keine Untersuchung auf Hautparasiten gemacht, da ich zumindest sehr sicher bin, dass es andere Ursachen hat, dass sie sich kratzt.
Seitlich des Brustbereiches ist das Fell sehr dünn geworden.

Am Montag bekam Marly nochmal MCP und außerdem bekamen wir Canikur. Eine Paste gegen Durchfall, so eine Nahrungsergänzung. Soll wohl gut für die Darmflora sein.

Zudem haben wir uns darauf geeinigt, also die TA und ich, dass wir mal ein richtiges Kotprofil untersuchen, weswegen ich von Mo, Di und Mi Kot gesammelt habe, was ins Labor geschickt wurde und noch nicht abgeschlossen ist.

Inzwischen habe ich nur die Rückmeldung, Giardien Negativ, Kryptosporidien Negativ, E- Coli vorhanden (scheinbar nicht krankhaft erhöht).

Der Rest steht noch aus, muss dann am Montag wieder anrufen.

Marly bekommt gerade das TroFu von Kattovitt (hypoallergenes sensitiv Zeugs) , da sie ihr ehemaliges Futter (Porta 21) komplett verweigert und auf Leonardo scheinbar mit noch mehr DF reagiert (obwohl sie das Futter am liebsten inhalieren würde)... Das Kattovitt frisst sie, ich denke inzwischen, in Anbetracht der Hitze in einem vertretbaren Maß.
Soll heißen, sie frisst nicht sehr viel, aber sie ist noch nie ein vielfresser gewesen und es ist wie gesagt sehr warm und da ist es ja auch bekannt, dass die Katzen durchaus ihr Fressverhalten etwas minimieren.

Der Kot hat auch wieder etwas mehr Form.

Warum ich im Betreff was von SDÜ oder Allergie schreibe:

Mich beschäftigt seit kurzem der Gedanke, ob es möglich sein könnte, das Marly eine SDÜ hat.
Die typischen Symptome die man so erlesen kann, sind gesteigerter Appetit, abmagern, ggfs Durchfall.
So richtig passen tun die Symptome nun nicht.

Trotzdem frage ich mich. Könnte es sein? Hat da jemand ne Erfahrung?
Wie ich darauf komme liegt auch daran, dass sie ja erstens wirklich immer mehr abmagert (klar kann das am wenig fressen liegen) aber dass sie auch ganz arg oft, wenn ich mit einer Tüte raschel oder sonstiges wie ein aufgedrehtes Miez angerannt kommt und gierig bettelt, obwohls garnichts gibt. Manchmal hat Marly so Momente, wo sie wirkt als sei sie am verhungern/hat großen Hunger/Appetit. Sie bettelt auch bei diversen Nahrungsmitteln dann total am Essenstisch. Das alles trotz ihrem eher schlechten Fressverhalten.

Mich lässt das Rätseln. Ich verstehe Marly nicht. Möchte sie aber gerne verstehen.

Meine andere Theorie/Gedanke war halt, sie könnte eine Futtermittelallergie haben. So dass daher vielleicht auch das Wundkratzen ma manchen Stellen kommt. Die TA sagte bloß, dass das bei einer Katze, die nur Trofu frisst und sich auf nix anderes einlässt und auch nicht stabil eine Sorte frisst, sehr schwer bis unmöglich ist, das rauszufinden, da eine Ausschlussdiät mit dem Spezialfutter dann quasi nicht durchführbar wäre.

Und leider ist Marly ein absolute TroFu Junkie.. ich habe es seit sie bei mir wohnt (1,5Jahre) nicht aus ihr rausbekommen. Leider.

Ohman... ich hoffe mal, mein Beitrag hier ist nicht ZU wirr. Ich habe enorme Schwierigkeiten, das hier gerade zusammenzufassen.

Ich Gedenke, ein Geriatrisches Blutbild noch zu veranlassen, je nach dem was der Kot ergibt, oder evtl. auch unabhängig davon.
Ich ärger mich, dass das nicht gleich geschehen ist, denn es wurde ja Blut abgenommen, aber eben nur im Hauseigenen Labor untersucht und das ist dann ja nicht so ein großes BB mit T4 und so.
Was aber auch gemacht wurde übrigens, war ein Schnelltest auf Pankreatitis, des war aber auch Negativ.


Puh, ich würde mich gerade einfach mal freuen, was die, die sich bisschen auskennen so für Gedanken zu dem Thema haben. Ich will Marly helfen.
Wenn wir längerfristig so garkeine Lösung finden und das so weiter geht und sie noch mehr abnimmt, quasi trofu-fressend verhungert und sich auf lange sicht immer schlecht fühlt, müsste ich über einschläfern nachdenken. So weit bin ich noch lange nicht, aber um das zu verhindern, hoffe ich auch, dass wir etwas finden, was ihr helfen kann.

Seit sie bei mir wohnt hat sie dauernd irgendwelche Probleme. Und ich komme langsam nichtmehr gut klar drauf, denn ich bemühe mich so sehr, aber tja.. dauernd ist irgendwas. Sie tut mir sehr leid.

Ich habe auch schon drüber nachgedacht, ob sie eine Autoimmungeschichte haben könnte, da sie zB. damals nach einer FORL - OP die Fäden abgestoßen hatte, woraufhin sie da auch gravierende Probleme hatte, da das Zahnfleisch Nekrotisch wurde.

Mich beschäftigt es, dass es ihr unter Cortison damals so sehr gut ging. Es ist als hätte es gegen mehr geholfen, als nur gegen Rückenbeschwerden. Aber dass es für dieses "mehr" (noch) keinen Namen gibt.

Ich freue mich über Rückmeldungen.
Dankeschön.
 
nicker

nicker

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Es tut mir leid, dass es deiner Marly so schlecht geht, Katy.

Mit SDÜ kenne ich mich leider nicht so aus, aber vielleicht schreibt hier noch jemand, der da mehr Ahnung hat.

Auf jeden Fall kann man all das testen! Im geriatrischen Profil ist normalerweise der T4 mit drin, aber wenn es um die Schilddrüse geht, macht es vielleicht Sinn, alle die SD betreffenden Werte einzubeziehen; vielleicht kann dir dein Doc da mehr sagen.

Allergien kann man heute (Laboklin kenne ich, bei anderen Laboren wird es aber auch solche Tests geben) bei Katzen ebenfalls aus dem Blut testen; wir hatten bei meinem Sternchen Nine so einen Test ergänzend gemacht. Nine hatte (neben einer endlosen Liste von anderen Erkrankungen *seufz*) u. a. IBD, eine chronische Darmentzündung.

Bei Nine hatten wir erst den allgemeinen Laboklintest gemacht, dann, als sich die dortigen Parameter bestätigten hinsichtlich Futter, gesondert, feiner testen lassen. Nine war gegen Futtermilben allergisch; das sind kleine Milben, die Trofu lieben.
Es gibt noch einiges mehr, was bei Katzen als Allergie in Frage kommt und was man testen kann; einzelne Proteinsorten (Tierarten) können Allergien auslösen, und da testet man ggf. mit der Ausschlussdiät, aber z. B. relativ häufig kommt eine Flohkot(?)allergie vor, soweit ich gelesen habe.

Weicher Kot oder Dünnpfiff muss nicht unbedingt mit einer Allergie zusammenhängen, deswegen ist es gut, wenn ihr nun ein großes Kotprofil macht und auf alle möglichen Parasiten testen lasst.

Eine denkbare Ursache für DF kann insofern auch das AB sein, das ja die Darmflora im Grunde komplett platt macht. Das ist wohl nicht selten und kann z. B. mit einer Darmsanierung wieder besser werden.

Aber es gibt natürlich auch jede Menge internistische Sachen, die mit DF zusammenhängen könnten (dito mit Erbrechen). Pankreas ist eine, die mir direkt einfällt, und da wäre es, wenn schon ein geriatrisches BB gemacht wird, auch sinnvoll, nochmal den FPLi zu checken. Übelkeit ist eine häufige Begleiterscheinung von Nierengeschichten wie CNI, und da kann es auch zu Anorexie kommen.

Ist die BSD denn auch schon komplett geschallt worden?

Es gibt so viele denkbare Erkrankungen, die mit Verdauungsproblemen einhergehen, da finde ich eine stringente Aussage richtig schwierig; ich kann insofern im Grunde nur "laut denken". :oops:

Bei Nine waren wir - nach einen entsprechenden Hinweis hier im Forum - bei der Galle fündig geworden; sie hatte eine Gallengangentzündung, die glücklicherweise gut behandelt werden konnte. Das hatte aber weniger mit DF zu tun als mit schlechter Futterverwertung und daraus resultierender Gewichtsabnahme usw. (Wie gut die Verwertung der einzelnen Bestandteile der Nahrung im Verdauungstrakt ist, kann man auch aus dem Kot testen; das sind Einzeltests, die man gesondert beauftragen muss; die eigentlichen Werte für Leber und Galle werden auch aus dem Blut getestet.)



Über das Thema Euthanasie würde ich an deiner Stelle noch gar nicht nachdenken, bitte! Ich lese deine Beiträge so, dass es Marly nicht wirklich schlecht geht, und solange sehe ich auch keinen Grund, ein Tier einschläfern zu lassen.
Bevor man zur Euthanasie greift, gibt es noch so viele Dinge, die man ausprobieren kann, was das Thema Futteraufnahme angeht!

So hatten wir z. B. bei Nine (die auch zeitweise schlechte Nierenwerte hatte; dazu kamen Zysten an den Nieren) die Info bekommen, dass das Hochstellen des Futtertellers eine Möglichkeit ist, Übelkeit bei Nierenkatzen zu verhindern. Seitdem frisst das Volk generell vom höherstehenden Tellerchen, und sie fressen daraus alle deutlich lieber, als wenn die Näpfe normal auf der Erde stehen würden.
Bei meiner Noch-Rekonvaleszentin Mercy hatten wir nach der Entlassung aus der Klinik auch eine ganze Zeit das Problem, dass sie neugierig am Napf schnupperte, aber gar nichts fressen mochte, ein Schleck, und das wars. Mercy konnte ich aber gut mit der Spritze und Päppelfutter versorgen, und nach ca. 2 Wochen fing sie dann auch wieder an, richtig selbstständig zu fressen. Will heißen: Zwangsernährung ist (für mich!) immer eine Option, wenn das Katz ansonsten Lebenswillen und Interesse zeigt, und sozusagen: "viele Wege führen nach Rom". ;)

Ich möchte dich insofern aufmuntern, dass du sicherlich noch allerlei Möglichkeiten bei Marly hast, die du ausprobieren kannst wegen des Fressens, bevor du über die RBB nachdenken müsstest. :)

Dass man zwischendurch tief im Loch sitzt - oder einfach auch nur angenervt und ärgerlich ist! -, das ist aus meiner Sicht absolut normal; wir können auch beim besten Willen nicht 24/7 reine Engel sein. :)
Wie sehr eine chronisch kranke Katze auch am Menschen zehren kann, habe ich an Nine gesehen; als die tot war, ist mir irgendwie auch eine Last von den Schultern gefallen, die ich nie so gesehen hatte, erst hinterher.
Nine bestimmte über Jahre hinweg unseren Alltag, wie ein pflegebedürftiger Angehöriger, tagaus, tagein, und so sehr sie fehlt und immer fehlen wird, erkenne ich aber nun auch die Erleichterung und kann diese annehmen als ein Geschenk, das Nine mir gemacht hat, damit mir der Verlust etwas leichter wird. Sry, ich kann das so schlecht in Worte fassen.... :oops:

Kurz: es ist völlig ok, sich zwischendurch auch mal schlecht und ausgebrannt zu fühlen, zu zweifeln, wütend zu sein ---- dafür sind wir im Forum ja auch da, dass man das mal in Worte fassen kann, ohne dass die anderen einem einen Vogel zeigen. ;)

Lass dich einmal fest drücken, Katy, - ich kann zwar fachlich nicht viel sagen, aber ich kenne die Situation, wo man sich wie der Ochs vorm Tor vorkommt und so gar keinen Weg sieht.

Für Marly drücke ich die Daumen, und dir schicke ich ein großes Paket Kraft. :)
 
Lausemaus&Lucyibär

Lausemaus&Lucyibär

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Danke dir, für deine Gedanken.

Ich bin leider völlig überfordert. Also nicht wegen deiner Antwort, sondern wegen der Situation. Ich bin völlig fertig.
Deswegen krieg ich das grade auch nicht auf die Reihe, was dazu zu sagen.

Aner ja ich bin der sehr dankbar für deine Gedanken und werde gucken, wie ich weiter vorgehe.

Vielleicht meldet sich sonst noch jemand, das würde mich echt freuen.
 
tiha

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Ich würde umgehend ein geriatrisches Blutbild anfertigen lassen, so wie du oben schon geschrieben hast, wo auch der T4 getestet wird. Wenn der T4 im Graubereich ist (laut Idexx zwischen 2,3 - 4,7) dann lass den Tierarzt sofort den TSH und den freien T4 nachtesten. Damit weißt du dann immerhin, ob die Schilddrüse mit im Spiel ist.

Forl IST eine Autoimmunerkrankung - wenn du denkst, dass es in diese Richtung gehen könnte, dann lies dich im www mal schlau über den Eosinophilen Granulom-Komplex, einfach nur ein spontaner Gedanke.

Und je nachdem, wie lange die letzte Untersuchung der Zähne her ist, würde ich das auch unbedingt abklären lassen. Denn vielleicht kratzt sie am Mäulchenbereich, weil sie Schmerzen hat (und nicht, weil es irgendwie juckt) und Forl schon wieder aktiv ist.

Blut-Allergietests kannst du vergessen, die sind kaum aussagefähig. Mit Glück passt das ein oder andere, aber verlassen kannst du dich in keinster Weise darauf, das sagten mir bisher alle TÄe, die ich darauf ansprach (und das waren schon einige inzwischen).

Ich wünsch dir ganz viel gute Nerven und Kraft. Ist schlimm, wenn man nicht weiter weiß und es seinem Tier so schlecht geht :(
 
Lausemaus&Lucyibär

Lausemaus&Lucyibär

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Danke auch für deine Gedanken tiha.

Es ist so, dass bei Marly hämolysierende E-Colis gefunden wurden in wohl sehr hoher Anzahl.
Wir werden das jetzt erstmal behandeln und ein Blutbild wird folgen. Vrstl. im August.

Ich bleib jedenfalls dran an der Sache. Inzwischen hat Marly kein Durchfall mehr, ich habe sie ja eh sehr gut unter Kontrolle. Wir können nicht davon reden, dass es ihr super geht, aber immerhin besser.

Und jetzt behandeln wir wie gesagt erstmal die E-Colis und dann werde ich sehen, ob es dann deutlich besser geht oder ob noch mehr im Busch ist.
 

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