Schwierige Zusammenführung

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    zusammenführen mehrerer katzen
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Iser

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Hallo zusammen,
ich habe mit meine Freundin letzte Woche eine Spielkameradin (BKH) für unsere 1-jährige Ragdoll geholt.
Die beiden haben sich am Anfang gar nicht verstanden und konnten auch nach 3 tägiger Isolation (damit die kleine erst einmal ankommen kann) nicht mal im selbem Raum sein.
Das ganze hat sich inzwischen ein bisschen beruhigt allerdings scheint die große die kleine nur sehr ungern mal zum Essen und aufs Klo zu lassen. Jedes Mal, wenn die kleine unter der Couch oder unterm Bett hervor kommt, läuft die große hin und schüchtert sie ein. Das kann den ganzen Tag so gehen, weswegen ich sie dann wieder kurz trenne, damit die kleine auch mal was essen und auf Klo kann.
Wenn ich dann mit der kleinen spiele und die große vorsichtig dazu hole, greift sie an und mit fällt es schwer zu deuten, ob es noch im Rahmen ist oder ob da schon Verletzungsgefahr besteht und ich eingreifen sollte.
Bis jetzt lasse ich die beiden immer ein bisschen, bis die kleine wirklich lauter schreit und versucht wegzulaufen ...

Vielleicht kann ja jemand einen Tipp geben, wie ich die beiden langsam aneinander annähern kann, ohne dass es direkt in Aggression endet.

Ich habe eine kurze Situation aufgenommen, bei der ich nicht mehr das Gefühl hatte, dass zumindest die kleine das noch als Spiel versteht.
Vielleicht belehrt mich auch einer eines besseren.
Die Kleine Faucht und knurrt halt normalerweise sobald die Große nah kommt und nimmt eine sehr defensive Haltung ein, wenn sie nicht sogar schnell das Weite sucht.

Video (Youtube)

Liebe Grüße
 
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Razielle

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Tja, eine Spielgefährtin im gleichen Alter wär besser gewesen. Welpenschutz gibt es bei Katzen nicht, die meisten erwachsenen Katzen sind von Kitten eher genervt.
Sind beide kastriert ?
Und falls du mit defensiver Haltung die Rückenlage meinst - das ist das höchste Verteidigungslevel: Zähne und 4x Krallen.
 
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minna e

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wie alt ist denn das kleinteil?

eigentlich nicht so pralle, da so ein kleines kätzchen dazuzusetzen. vor allem, wenn eure große (vermutlich) längere zeit alleine war.

wie auch immer. drei tage sind NIX. und erst mal ist ein eindringling im revier. da muss man als katze erst mal verteidigen.

grundsätzlich wird sich der altersunterschied verwachsen.

aber die große muss die kleine auf alle fälle in ruhe aufs klo gehen lassen

& nassfutter sollte einfach immer rund um die uhr zur verfügung stehen. dann dürfte es diesbezüglich auch keine probleme mehr geben.

du solltest nicht trennen & wieder zusammenlassen. entweder erst noch ne weile trennen, dann aber konsequent. und dann erst nach einer eingewöhnung und kennenlernen per gittertür wieder zusammenlassen.

noch ist der zwerg nicht ängstlich, das ist schon mal gut. wenn die große es also nicht zu arg ärgert, könnte das auf dauer klappen.
 
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Iser

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Die Große ist kastriert und die Kleine natürlich noch nicht, da noch zu jung. Wird aber auf jeden Fall noch gemacht.

Ich weiß, dass es besser gewesen wäre, direkt zwei im selben Alter zu holen aber die Zusammenführung von Katzen die 1 Jahr auseinander sind, sollte trotzdem noch kein großes Problem darstellen.

Momentan muss ich alle paar Stunden mal die Kleine in das Zimmer holen, wo ihr Futter und Klo steht und die Große aussperren, weil es sonst echt schwierig werden könnte.

Also werde ich wohl erstmal noch etwas Geduld brauchen und beobachten.

Das im Video war aber schon zu viel oder hätte ich die lassen sollen?
 
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Die Kleine muss immer Zugang zu ihrem Futter und zu ihrem Klo haben, nicht nur alle paar Stunden. Sie ist noch ein Kleinkind, wenn die müssen, dann müssen sie.
 
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andkena

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Wie alt ist die Kleine denn jetzt?
So wie es aussieht, kannst du die beiden mit einem Teenager und einem Kleinkind vergleichen, ein Jahr Altersunterschied klingt erstmal wenig und bei erwachsenen Katzen ist es das auch, aber in dem Fall passt es halt nicht so gut.
Für mich sieht es so aus, als ob die Kleine unterlegen ist.
Dann kommt noch das Problem mit der Kastration. Wenn der richtige Zeitpunkt verpasst wird, kann es dadurch zu Spannungen kommen. Unkastrierte stehen in der Rangfolge höher.
Also wäre eine gleichaltrige kastrierte Katze besser, und für die Kleine ein anderes Kitten.
Das mit dem Aussperren ist auch nicht so optimal.
Am besten läuft die Zusammenführung so ab:
https://www.katzen-forum.net/threads/die-langsame-zusammenfuehrung.95613/unread
Nur ist das für die Kleine nicht so gut weil ihr adäquate Gesellschaft fehlt.
 
GroCha

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die Zusammenführung von Katzen die 1 Jahr auseinander sind, sollte trotzdem noch kein großes Problem darstellen.
In dem Alter schon.
Wäre die eine ein Jahr alt und die andere zwei, wäre das was anderes.
Aber so siehst Du ja, wo das Problem ist: der Größenunterschied. Die Kleine kann der Großen nichts entgegensetzen.

Ich sehe es in dem Fall, wie @minna e , dass sich das noch verwachsen kann. Die Kleine ist nicht völlig durchn Wind. Sie spielt, ist dabei nicht eingeschüchtert.
Aber Ihr müsst aufpassen, dass die Kleine nicht total untergebuttert wird. Klo und Futter müssen sorglos zugänglich sein.
 
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minna e

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Die Große ist kastriert und die Kleine natürlich noch nicht, da noch zu jung. Wird aber auf jeden Fall noch gemacht.

Ich weiß, dass es besser gewesen wäre, direkt zwei im selben Alter zu holen aber die Zusammenführung von Katzen die 1 Jahr auseinander sind, sollte trotzdem noch kein großes Problem darstellen.

Momentan muss ich alle paar Stunden mal die Kleine in das Zimmer holen, wo ihr Futter und Klo steht und die Große aussperren, weil es sonst echt schwierig werden könnte.

Also werde ich wohl erstmal noch etwas Geduld brauchen und beobachten.

Das im Video war aber schon zu viel oder hätte ich die lassen sollen?

ich finds schon etwas arg.

habt ihr nur ein klo? alleine das ist schon schwierig. beide sollten permanent wasser, futter und klo erreichen können.

wenn du das so machst, baust du jedes mal wieder "spannung" auf. und die große reagiert so.

da man eh mindestens zwei klos bei zwei katzen haben sollte, besser sogar noch plus klo, würd ich mich darum jetzt erst mal kümmern.
 
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Quilla

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@Iser

Hi & Welcome here :cool:

Ein Altersunterschied von 1 Jahr ist bei erwachsenen (!!) Katzen völlig uninteressant.
Bei deiner Konstellation (Kitten zu erwachsenen Katze) ist es jedoch nicht vorteihaft und gibt sehr oft Probleme.
Zumindest in der Anfangszeit, wenn das Kitten noch klein ist.

Aber gut, nun ist es wie es ist.

Ich schließe mich der Frage an ==> ihr habt sicher mehrere Katzentoiletten und auch mehrere Futternäpfe ??

Ich würde zumindest jetzt für die Nacht immer beide Katzen trennen, so dass aber jede in ihrem Zimmer eigenes Futter, Wasser und mind. 1 Katzenklo hat (und im Zimmer der Jungkatze auch Spielzeug).

Diese Zimmer würde ich alle paar Nächte tauschen (so dass jede mehrere Nächte im selben Zimmer hat und dann auch im anderen - so können sie jeweils ihre Wangen- und Kratzmarkierungen setzen).

Tagsüber würde ich sie zusammenlassen - klasse wäre natürlich, wenn von euch jemand zuhause wäre, um das zu moderieren.

Dann würde ich in ca. 2 Wochen ganz offen lassen - also auch nachts - aber beobachte bitte bis dahin, wie sich das Verhältnis tagsüber entwickelt.

Wie schon gesagt wurde - die Haltung der Jungkatze in dem Video ist nicht "defensiv" - das ist Verteidigungsposition.
(Rückenlage mit allen krallenbewehrten Pfoten nach oben - du darfst das nicht mit Hunden verwechseln !!)
Nutzt ihr nur leider nichts in dem Moment, da sie einfach durch ihre Jugend und Körpergröße unterlegen ist.

Bitte pass' auf, dass es beim spielerischen bleibt bis die Kleine groß und kräftig genug ist.
Dann können sie Freundinnen werden.
Das wird nun u.U. eine Zeit lang etwas anstrengender, weil das Alter nicht passt.

Super wäre auch, wenn du die Große mit Katzenangel und anderem Spielzeug aktiv (!!) auspowerst.
Sie ist jetzt natürlich aufgedrehter, weil der Zwerg da ist - aber der kann noch nicht mithalten.
Also muss die aufgestaute Energie raus.
Da seid ihr gefordert.




Kleine, wirklich nett gemeinte, aber wichtige, Randbemerkung:
Bitte hol dir keine Kitten mehr beim Vermehrer - und - erzählt das auch in deinem Bekanntenkreis weiter.
Du hast anscheinend 2 x ein einzelnes Kitten verkauft bekommen.
Das war somit kein seriöser Züchter - sondern das wird hier Vermehrer genannt.
Etwas, das man absolut nicht unterstützen sollte.
Danke. :)
 
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TiKa

TiKa

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  • #10
Kleine, wirklich nett gemeinte, aber wichtige, Randbemerkung:
Bitte hol dir keine Kitten mehr beim Vermehrer - und - erzählt das auch in deinem Bekanntenkreis weiter.
Du hast anscheinend 2 x ein einzelnes Kitten verkauft bekommen.
Das war somit kein seriöser Züchter - sondern das wird hier Vermehrer genannt.
Etwas, das man absolut nicht unterstützen sollte.
Danke. :)
Das kann ich nur ganz ganz dick unterstreichen!!! Ein seriöser, verantwortungsvoller Züchter würde niemals ein Katzenkind
in Einzelhaltung vermitteln. Katzen immer entweder von einen seriösen Züchter oder am besten adoptieren (Tierschutz, Tierheim)

Jetzt ist das Kind quasi in den Brunnen gefallen und Du musst das Beste aus der Situation machen und ich wünsche Dir von
ganzem Herzen ❤️ das das auch gelingt und Deine Mädels noch ziemlich beste Freunde werden.;)
 
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  • #11
Die Kleine ist jetzt 13,5 Wochen alt.

Natürlich haben beide Ihre eigene Toilette und ihre eigenen Näpfe.
Beide haben natürlich auch immer Zugang zu Essen, Trinken und Toilette.
Es ging nur darum, dass die Große halt oft auf die Kleine zu rennt, wenn die Richtung Essen oder Toilette will und die dann meist schnell wieder unter dem Sofa verschwindet.

Da sie aber bis jetzt auch noch nie ihr Geschäft wo anders als auf ihrem Klo gemacht hat, denke ich dass es im Rahmen ist und sie schon regelmäßig auch auf Klo gehen kann.

Ich weiß es jetzt auch besser und würde diese Konstellation im Nachhinein so nicht mehr wählen aber jetzt ist es nun mal so und die Kleine wieder abzugeben wäre wirklich das aller letzte Mittel. In die Richtung denke ich noch nicht wirklich nach.
Die Zusammenführung hatte damals bei bei den beiden Katzen meiner Eltern gar keine Probleme gemacht, obwohl die auch 1,5 Jahre auseinander waren. (Falls jetzt wieder gemeckert wird wegen Einzelverkauf, die wurden von einem Bauernhof gerettet und wären sonst eingeschläfert worden)

Nachts werden die beiden auf jeden Fall wieder getrennt damit beide in Ruhe schlafen können obwohl das die zwei Nächte in denen die Türe offen war, nicht wirklich ein Problem war. Beide haben relativ unaufgeregt sehr nah beieinander geschlafen.
Es ist halt mal so, mal so aber die Fortschritte sind auf jeden Fall groß und ich hoffe und denke, dass die beiden mit ein bisschen Geduld, gute Freundinnen werden. :)

Zimmertausch haben wir in den ersten paar Tagen auch täglich einmal gemacht, damit die Kleine den Rest der Wohnung kennen lernen kann und die Große sich nicht aus einem Teil ihres Reiches ausgesperrt fühlt.

Glücklicherweise bin ich momentan quasi dauerhaft im Homeoffice und kann mich um die Beiden kümmern.

Danke auf jeden Fall schonmal für die vielen Ratschläge.
 
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  • #12
Es ging nur darum, dass die Große halt oft auf die Kleine zu rennt, wenn die Richtung Essen oder Toilette will und die dann meist schnell wieder unter dem Sofa verschwindet.
Und da müsst Ihr zur Stelle sein.
Das muss die Kleine immer ohne Angst machen können. Sonst kanns mach hinten los gehen.

von einem Bauernhof gerettet und wären sonst eingeschläfert worden
Nur der Vollständigkeit halber:
NEIN, das wären sie nicht. Es sei denn, das war die schöne Umschreibung für "dann ersauf ich sie in der Regentonne", was übrigens strafbar ist.
Ebenso wie sich ein TA strafbar macht, wenn er ein gesundes Tier einfach einschläfert. Großer Irrglaube, dass das auf Verlangen des Eigentümers gemacht wird. Das ist in Deutschland nicht erlaubt.
Selbst ein krankes Tier darf nicht ohne weiteres eingeschläfert werden. Nicht umsonst nennt man es "erlösen" und nicht "willkürlich töten".
 
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  • #13
Ok wurde mir damals so gesagt. Ich war jung und habe es geglaubt aber wäre auch echt schlimm, wenn es wirklich so gemacht würde.
Sie wären aber mit Sicherheit ihrem Schicksal überlassen worden und das wäre sicher auch nicht für alle schön ausgegangen.
Naja tut auch nicht wirklich zur Sache...
 
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  • #14
Ok wurde mir damals so gesagt.
Ich hab das nicht geschrieben, um Dir was vorzuwerfen, sondern wirklich nur als Info 🙂

Viele Leute denken auch, dass der TA ein Tier einfach einschläfert, wenn es krank is und der Halter die Kosten für die Behandlung nicht tragen kann oder will.
In solchen Fällen wird ein Tier oftmals dem TA oder dem TS übereignet. Eingeschläfert wird da nur, wenn die Behandlungskosten wirklich astronomisch wären und/oder wenig bis keine Chance auf Heilung besteht.
Das muss aber im Einzelfall abgewogen werden.
 
minna e

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  • #15
ich würde sie - wenn es inzwischen so läuft wie beschrieben- nicht mehr trennen, auch nicht über nacht.
 
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  • #16
Ich rufe mal @Ellenor ..... sie hatte eine Vergesellschaftung mit jungen Katzen dieses Jahr.
Der Altersunterschied war zwar nicht so wie hier, aber dennoch kann sie vielleicht ein wenig aus ihrer Erfahrung erzählen. :)
 
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  • #17
ich würde sie - wenn es inzwischen so läuft wie beschrieben- nicht mehr trennen, auch nicht über nacht.
Ich bin mir da auch net sicher. Dazu müsste man vor Ort sein.
Auf der einen Seite würde ich mir schon Sorgen machen, dass die Große die Kleine verletzen könnte. Auf der anderen Seite is ständiges separieren auch nix. Zudem die Katzen ja viel unter sich aus machen, wenn wir Menschen mal kein Auge drauf haben. Also im Schlaf oder wenn wir außer Haus sind.

Aber ich würde wohl auch eher zu nicht trennen tendieren. Es sei denn, die Große is auch tagsüber wirklich richtig übergriffig. Oder es taucht die ein oder andere außerplanmäßige Pfütze auf.
 
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  • #18
Auf der anderen Seite is ständiges separieren auch nix.
Kommt auf die Situation an und auf die Art des Separierens. :)

Immer mal wieder für ne' Stunde auf, 10 min zusammen, bei Gekreische wieder trennen und sowas mehrfach am Tag ist sicher kontraproduktiv.

Aber wenn es eine gleichmäßige Routine ist (z.B. für 2 Wochen immer zur gleichen Zeit für die Nacht), dann kann das auch Sicherheit geben - gerade für das Tier, das unterlegen ist oder der unsichere Part.
Wir haben Buddy's Selbstbewusstsein so über ein paar Wochen aufgebaut (klar, andere Konstellation wie hier) um dann später einfach kommentarlos nachts offen lassen zu können. So konnte er über Nacht überall seine Wangen- und Kratzmarkierungen setzen und in solchen Räumen war er dann selbstsicherer, und der andere Part nicht mehr so dominant.
Wollte das jetzt nur loswerden, weil Separieren schon helfen kann - aber natürlich muss es zu Katze und Situation passen. :)

Hier würde ich danach gehen, wie übergriffig und grob die Große zu der Kleinen ist.
Und warten auf die ersten Pipipfützen würde ich nicht - lieber 2 Wochen (oder meinetwegen 1 Woche) mal über Nacht den Gang raus ...
 
Ellenor

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  • #19
Ich rufe mal @Ellenor ..... sie hatte eine Vergesellschaftung mit jungen Katzen dieses Jahr.
Der Altersunterschied war zwar nicht so wie hier, aber dennoch kann sie vielleicht ein wenig aus ihrer Erfahrung erzählen. :)
Danke dir.

Werde es mir gleich mal durchlesen, sobald ich Zeit finde auf der Arbeit.
 
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  • #20
Also meine kleinen haben ca. 3,5 Monate Unterschied. Meine Early wird am 19.11. ein Jahr alt und Pamuk die freche Göre ist am 04.11.21 genau 8 Monate alt geworden.

Als ich die kleinere zu mir holte, war Early ca. 6 Monate alt.

Ich hatte mir extra 2 Wochen Urlaub genommen gehabt und für mich waren diese Tage wirklich nervlich die schlimmsten Urlaubstage, die ich je hatte. Ich hatte es mir auch einfacher vorgestellt. Muss dazu sagen, dass ich erst mit einer Gittertür (wenn man es eine Gittertür nennen kann im Nachhinein, da es nur 1 Meter hoch war) gearbeitet und die kleine ist mir immer wieder rausgelaufen, da sie immer aus dem Zimmer wollte.

Einmal hatte ich ne Situation, wo die Große die kleine leicht gebissen hatte und ich zum Tierarzt musste. Early wollte sie einfach nicht da haben, das habe ich immer wieder gemerkt. Sogar da war das Altersunterschied zu groß, wenn ich jetzt zurück denke, da Pamuk einfach kraftmäßig unterlegen war.

Nach paar Tagen war auch ich in der Situatuion, ständig zu trennen dann wieder zusammen zu tun etc und das war anstrengend. Aber andersherum war es auch doof, da beide immer in das jeweilige Zimmer wollten aus Neugier.

Ich weiß jetzt nicht wann ich die Gittertür rausgenommen habe, da ich irgendwann in der Konstellation nicht mehr weiter machen konnte.
Da ich Urlaub hatte habe ich dann nicht mehr getrennt.

Nach genau 2 Wochen waren sie soweit, nebeneinander zu leben. Also Early hatte sie zwar akzeptiert aber nicht wirklich gewollt. Ich hatte Angst, dass Early depressiv wird.

Mit der Zeit fingen sie dann an zu spielen und es wurde erst nach 2 Monaten glaub ich besser, da Pamuk kräftiger wurde. Jetzt sind wir soweit, dass Early immer diejenige ist, die am kreischen ist, wenn Pamuk sie anspringt und Ealry sich nicht wehren kann.

Aber meine beiden können meiner Meinung nach auch nicht mehr ohne einander. Es ist zwar nicht die große Liebe wie ein Mensch es erwartet (gegenseitiges Putzen, zusammen kuscheln und schlafen) aber beide jagen sich morgens und abends gegenseitig und es wird immer gerauft.

Was die Position mit dem Rücken liegen angeht, machen meine Beiden immer noch jeden Tag aber das ist beim Spielen immer gewesen. Ich dachte immer, dass es normal ist :) Zumindest ist es bei meinen beiden normal, dass einer von beiden auf dem Rücken liegt.

Es gibt Tage, wo Pamuk dann sehr sehr aggressiv ist und Early richtig schreit, wo ich eingreifen muss (ich sag ja, die kleine ist stärker geworden). Dann mach ich ein Geräuch (auf den Tisch klopfen, etwas fallen lassen etc) sodass beide sofort auseinander springen und direkt mit dem Jagen weiter machen.

Was ich aber NOCH NIE hatte Gott sei Dank ist, dass beim Essen und Klogang einer gestört wurde. Early war von Anfang an eine, die die kleine bei diesen beiden Punkten und beim Schlafen IMMER in Ruhe gelassen hat. Da hatte ich echt Glück muss ich sagen.

Du kannst du gerne meinen Thread zu lesen, müsste in der Signatur sein. Evlt. erkennst du vieles ja wieder.

Ich habe damals sehr viele Tipps hier bekommen, die ich mir zu Herzen genommen habe und umgesetzt habe. Das hatte mir wirklich geholfen gehabt.

Ich drücke für euch die Daumen, dass es besser wird bei euch.

Liebe Grüße
Gül
 
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