Schutz von Wildtieren

Nyth

Nyth

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Huhu,

Vorweg, ich weiß, es ist ein äußerst sensibles Thema, scheinbar grade in diesem Forum.
Ich habe eine Weile überlegt, wie ich das Thema auf eine möglicht sinnvolle und un-provokante Weise anschneiden kann und ich hoffe, der Großteil der Freigänger-Halter fühlt sich jetzt nicht direkt in ihrer Existenz angegriffen, nur weil sich jemand auch Gedanken um "Beutetiere" macht.

Die Frage ist eigentlich ganz simpel:

Unternehmt ihr als Freigänger-Halter etwas zum Schutz von Wildtieren, insbesondere von Vögeln vor euren Katzen?

Wenn ja, was?

Wenn nein, warum unternehmt ihr nichts?

LG
 
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jingsi

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Mein alter Opi war ja Teilzeitfreigänger, wenn wir auf dem Campingplatz waren. Warum hätte ich denn was dagegen unternehmen sollen, wenn er auf Jagd ist? Und vor allem wie? Ihn auf Pfote und Schritt verfolgen? Wäre mir sehr schwer gefallen. Da kann man definitiv nichts gegen machen. Raubtier ist Raubtier, Beutetier eben Beutetier.
 
LucyMarie

LucyMarie

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Nein, ich unternehme nichts zum Schutz der Beutetiere (und wüsste - ehrlich gesagt - auch nicht wie). Katzen leisten nur einen minimalen "Beitrag", die Zahl der Mäuse und Vögel zu mindern, und ich halte den für verkraftbar. Ich glaube, dass die Zahl der Vögel, die Katzen zum Opfer fallen, überschätzt wird.

Gegenfrage: Was ist mit den anderen "Beutetieren" Deiner Katze, nämlich den Rindern, Schweinen, Hühnern und Puten, aus denen Katzenfutter hergestellt wird? Kümmerst Du Dich um deren Leben und Sterben in gleichem Maße wie um das der Vögel? Interessieren Dich die Haltungsbedingungen der Futtertiere, die in der Dose landen? Das halte ich im Gesamtbild für eine viel wichtigere Frage...
 
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Jonika

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Mein Beitrag für die Vogelwelt ist, daß ich ganzjährig Vögel fütter. So haben die Piepsis immer genug Futter, können dementsprechend mehr Junge streßarm groß kriegen, was hoffentlich ausgleicht, daß meine Miezen eben auch mal einen Vogel fangen (und meist auch komplett fressen).
Futter hängt natürlich so, daß die Katzen nicht dran kommen. Die Katzen finden es toll, weil es immer was zu gucken gibt. Die meisten Vögel sind schlau genug, daß sie eben entsprechend vorsichtig sind.
Außerdem bin ich dabei, Teile von meiner Ponyweide zu renaturieren, also Büsche und Bäume pflanzen.

LG
 
Nyth

Nyth

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@jingsi: Auf einem Campingplatz dürften die Möglichkeiten tatsächlich sehr begrenzt sein, wobei ich schon Skrupel hätte unter den Bedingungen überhaupt eine Katze laufen zu lassen, auch wenn es bei einigen wohl problemlos klappt.

@LucyMarie: Schätzt du den "Minimalen Beitrag" persönlich oder berufst du dich da auf irgendeine wissenschaftliche Studie?
Würdest du versuchen entsprechende Änderungen herbei zu führen, wenn belegt werden könnte, dass die Zahl der Vögel die Katzen zum Opfer fällt NICHT "überschätzt" wird?

Die Gegenfrage ignoriere ich, da ich keine Relevanz für das Thema ausmachen kann. Wenn du sie mir erklären kannst, reiche ich die Antwort gerne nach.

@Jonika: Finde ich eine interessante Idee, davon haben am Ende sogar die Katzen etwas, obwohl ganzjähriges Vogelfüttern ja eher umstritten ist. Das Projekt auf der Ponyweide ist aber jedenfalls toll.
 
LucyMarie

LucyMarie

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@LucyMarie: Schätzt du den "Minimalen Beitrag" persönlich oder berufst du dich da auf irgendeine wissenschaftliche Studie?
Würdest du versuchen entsprechende Änderungen herbei zu führen, wenn belegt werden könnte, dass die Zahl der Vögel die Katzen zum Opfer fällt NICHT "überschätzt" wird?

Die Gegenfrage ignoriere ich, da ich keine Relevanz für das Thema ausmachen kann. Wenn du sie mir erklären kannst, reiche ich die Antwort gerne nach.

Zu dem "minimalen Beitrag" gibt es diverse Veröffentlichungen, ich verlinke hier mal nur ein Beispiel: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefaehrdungen/katzen/15537.html Kurz zusammengefasst: Katzen verursachen in Deutschland generell nur einen geringen Rückgang unter der Vogelpopulation; hiervon geht der weitaus größte Anteil auf verwilderte Hauskatzen zurück, nicht auf Freigänger mit Zuhause, und erst recht nicht auf kastrierte Freigänger mit Zuhause - und das dürfte ja auf die allermeisten Freigänger der Menschen in diesem Forum zutreffen.

Meine Gegenfrage hat keine Relevanz für die Beantwortung Deiner Ursprungsfrage, sondern sollte ein Kommentar über deren Relevanz sein. Die Antwort würde mich dennoch interessieren.
 
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Jonika

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@Nyth: Ganzjährige Fütterung wird von Vogelschützern befürwortet. Der Grund ist, daß die Vögel in unserer sogenannten Natur kaum noch was zu futtern finden. Felder werden tot gespritzt, Insekten gibt es immer weniger (achte mal beim Auto fahren auf deine Windschutzscheibe. Ich erinner mich an Zeiten, da war die Scheibe schwarz, wenn man von der Autobahn kam...).
Es gibt immer mehr Gärten, da findet kein Tier mehr irgendwas. Gras wird vor der Blüte gemäht... Ich könnte da noch weiter schreiben, aber das Ergebnis bleibt leider gleich:(
Deswegen auch mein Renaturierungsprojekt:)
Letztes Jahr hat bei uns gegenüber der Pächter gewechselt, der Neue zahlt mehr. Das war eine Rinderweide, hier haben Kiebitze gebrütet. Jetzt ist das Land da tot. Mit Gülle ersäuft, damit der Energiemais wächst. Traurig. Die Kiebitze sind weg natürlich.

Natürlich hab ich auch die Hoffnung, daß es für die Katzen auf meiner Weide interessanter wird, damit sie mehr Zuhause bleiben:)

Wo das KaFu herkommt, ist ja noch eine ganz andere Frage. Es gibt die Möglichkeit, Katzen mit Futter aus artgerechter Haltung zu füttern. Kostet natürlich, mach ich auch nur teilweise
 
Barbarossa

Barbarossa

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Natürlich passe ich auf, dass es möglichst keine Opfer unter den Vögeln gibt.

Nächtlicher Freigang ist z. B. eine sehr geeignete Maßnahme. Wenigstens während der Aufzuchtzeit sollten die Jungvögel und vor allen Dingen die gestressten Altvögel während der Fütterung in der Dämmerungszeit vor Katzen sicher sein.

Bäume mit Nestern können gut gesichert werden. Meine versehrte Amsel bekommt iihr Futter in einer hoch auf einem Stab stehenden Vogeltränke serviert.
 
Merelly

Merelly

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Als noch Freigänger im Haus lebten habe ich nichts unternommen. Und warum? Ganz einfach deswegen, weil ich der Katze kaum hinterher laufen kann um aufzupassen.
 
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liah87

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  • #10
Als meine Liah(Perser) noch lebte:-( brachte sie ab und an Mäuse mit aber immer nur lebendig die ich Heldenhaft retten konnte:)..
Vögel hat sie glaube ich nie bekommen...mir tun die aber auch immer leid:-(in der Nachbarschaft die Katzen sind hier wahre Schwalben Killer:sad:

LG
 
Rickie

Rickie

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  • #11
Der Kater meiner Eltern war Hardcore-Freigaenger und kam mal mit einer Meise an.:(
Kann man nichts machen, der Kater war rund ums Jahr draussen.
Dafuer haben meine Eltern, jetzt noch meine Mutti, rund ums Jahr taeglich befuellte Vogelhaeuser. Nyth, und wie Jonika schon schrieb, man soll uebers ganze Jahr fuettern.
Sehr insektenfreundlich ist der Garten auch.
Als wir in Florida wohnten, kam wegen des West-Nil-Virus (dem sehr viele Voegel zum Opfer fielen) Leinenpflicht fuer Katzen auf. Ganz grosse Klasse, wenn man eine 11-jaehrige Katze hat, die an der Leine Schnappatmung bekommt. Die durfte dann, nachdem wir eine Verwarnung bekommen hatten, nicht mehr hinaus.
Mein Anteil am Wildtierschutz bestand dort darin, dass ich mithalf, Tausende von Katzen zu kastrieren. Diese Unzahl an Streunern frisst naemlich mit Sicherheit mehr Voegel, als eine satte Hauskatze.
Die massenhafte Vermehrung von Streunerkatzen einzudaemmen ist meiner Meinung nach ein gute Ansatzpunkt zum Wildtierschutz.
 
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Lux

Lux

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  • #12
Wenn Du eine wirklich praktikable Lösung dafür hast, wie man Vögel vor Freigängern schützt, nur her damit. Einsperren ist ja keine Option.

Ich füttere die Vögel auch im Winter, ich habe versucht, einem reingeschleppten Vogel das Leben zu retten, es hat die Nacht überlebt nur um am nächsten Tag, noch halb krank, wieder in den Garten zu fliegen direkt in das Maul meines Katers. Es tut mir für jeden Singvogel Leid, aber was soll dagegen unternehmen?

Für Mäuse habe ich allerdings nicht so viel Mitleid, nicht weil ich sie nicht irgendwie auch toll finde, sondern weil die Kontrolle dieser Population sehr wohl zu den Hauptaufgaben einer Katze gehört. Und gefährdet sind sie dadurch nicht, das ist der Kreislauf der Natur.

p.s. auf einer Insel würde ich keine Katze halten/Katzenhaltung nach Möglichkeit verbieten.
 
Lux

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  • #13
S

Synapse

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  • #14
Ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt und mit dem ich mich auch schon seit einigen Jahren beschäftige :)

Mein kleiner (bewusster) Beitrag zum Schutz von Wildvögeln setzt sich zusammen aus:

- Freigänger nur kastriert nach draußen lassen, um eine Vermehrung der verwilderten Katzenpopulation nicht zu unterstützen
- Den bereits so übernommenen Garten möglichst viel Naturraum geben, so dass Vögel Brutplätze finden und nicht gestört werden (gefällt auch den Katzen), darunter
-- Große, verzweigte Bäume, auf die unsere Katzen nicht klettern
-- Viele Büsche, die nur geschnitten werden, wenn dringend nötig
-- Blumen und Sträucher, die zu unterschiedlichen Zeiten blühen und oft bis spät ins Jahr (eigentlich für die Bienen gedacht)
-- Gras und "Unkraut", das auch mal ein wenig länger wachsen darf
- Wenn ersichtlich wird, dass die Jungvögel bei uns oder den Nachbarn flügge werden, bleiben die Katzen für einige Zeit (auch schon mal bis zu drei Tagen) im Haus
- Sowieso dürfen die Katzen nur tagsüber aus dem Haus (allerdings aus anderen Gründen)

Das ist nicht viel, zeigt aber wohl Wirkung. Was soll man auch anderes tun? Die Vorschläge von Vogelfreunden sind oft nicht praktikabel:
Katzen Glöckchen umhängen -> Strangulationsgefahr für die Katze und Nutzen fraglich (die Glöckchen bimmeln nicht zuverlässig)
Katzen über den Sommer einsperren -> Lärmbelästigung der Halter und eventuell auch Nachbarn durch unglückliche, ständig schreiende Katzen
Katzen nur noch einzeln halten -> Keine artgerechte Katzenhaltung

Und welche Auswirkungen haben Hauskatzen mit Zuhause auf bedrohte (!) Arten? Was sich hier herumtreibt sind hauptsächlich Tauben, Amseln, Sperlinge und Meisen. Letztere wurden hier übrigens noch nie mitgebracht. Einzig der sehr kurze Besuch von Bienenfressern letztes Jahr war nennenswert - leider. Ansonsten tummeln sich hier augenscheinlich nur die "üblichen Verdächtigen".

Das eigentliche Problem sehe ich persönlich auch nicht bei den Haltern der Freigängerkatzen, sofern diese wenigstens ihre Katzen füttern und kastrieren lassen, sondern in der hohen Zahl an verwilderten Hauskatzen. Eine Kastrationspflicht wäre auch hier hilfreich, aber die würden ja auch viele Freigängerhalter unterstützen.

Naja, ich bin mal gespannt, was ihr noch alles unternehmt. Vielleicht lässt sich das ein oder andere ja abschauen :)
 
Barbarossa

Barbarossa

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  • #15
Effizienter als Katzen sind Eichhörnchen, Eichelhäher und Elster. Die wollen auch satt werden und ihren Nachwuchs durchbringen. Aber diese Schäden hat die Natur wohl mittels Gelegegröße einkalkultiert. Schlimmer ist nur der Mensch - an allen Fronten.
 
Eisblvme

Eisblvme

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  • #16
Ich habe mir um das Thema noch nie Gedanken gemacht. Allerdings bin ich auch mit der Aussage "die haben genug zu fressen" groß geworden. Papa wollte wegen unserer milden Winter kein Vogelhäuschen aufstellen, was Mama und ich immer sehr schade fanden. Vielleicht können wir Papa jetzt ja überreden. Auf jeden Fall werde ich zusehen, dass ich einen Platz finde, Vogelfutter außerhalb der Katzenreichweite aufzustellen :) Ist das überhaupt sinnvoll auf einem relativ kleinen Balkon? Garten haben wir in unserer Wohnung nämlich nicht.
 
M

Mäuseplatz

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  • #17
Für die Wildtiere mache ich verschiedene Sachen. Ich lasse Laubhaufen im Winter liegen bzw. lasse das Laub zwischen den Beeten liegen. Ich füttere die Vögel und habe viele Büsche, die der Vogel- und auch der Insektenwelt (Bienen, Hummeln, Raupen, Schmetterlinge, etc.) als Futter dienen. Ich habe ein großes Insektenhotel und meine Stauden bleiben wegen der Futtersamen bis zum Frühjahr stehen. Ich verwende keine Chemie im Garten und habe für verschiedene Vogelarten verschiedene Nistkästen. Wenn die Vögel ausfliegen, hat mein Kater Hausarrest.

Ich pflanze Gemüse in Mischkultur und achte auf genug Regenwürmer. Die Vögel und Insekten finden im Garten eigentlich immer etwas zum fressen und ich denke, sie fühlen sich dort wohl. Zumindest die Amseln, Meisen, Rotkelchen und andere Arten durchwühlen oft den Garten.

Ich habe meinen Kater lange beobachtet. Bei einem ausgewachsenen, normal gesunden Vogel hat mein Kater nicht die geringste Chance diesen zu fangen. Lediglich junge, noch unbeholfene Vögel sind ein Risiko, aber er ist eher auf Mäuse spezialisiert.
 
M

Miomomo

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  • #18
Unser Garten ist sehr unaufgeräumt, bietet viel natürliche Versteckmöglichkeiten und Nistplätze.
Wir haben auch diverse Nistkästen angebracht und soweit es nötig/möglich ist, Bäume gegen Heraufklettern gesichert.

Bei uns finden Vögel ausreichend Nahrung, weil wir kein Gift verwenden und Laub auch mal liegen bleibt. Hier ist nichts steril. Zudem füttern wir im Winter.


Mein Sternenkater Mo war nicht so ein großer Vogelfänger. Er hatte sich aber zu meinem Leidwesen auf Maulwürfe spezialisiert...
Aber nun haben wir unsere halbwilde "Garten-Katze", die wirklich gerne und viel jagt. (Ich weiß natürlich, dass das damit nichts zu tun hat, aber was die trotz vollem Bauch anschleppt, erstaunt mich immer wieder.
Ihre bevorzugte Beute scheinen "leider" auch Vögel zu sein.

Komischerweise ist es für mich ein Unterschied, ob die Beute dann auch gefressen wird. Und das scheint sie auch jedesmal zu machen. Vielleicht nicht komplett, aber so wie es aussieht, wird nichts "einfach so" gefangen. Jedenfalls finde ich hier nie was im Ganzen....

Obwohl ich der Meinung bin, dass das eben die Art der Katzen ist und man als Katzenhalter damit zu leben hat, tut es mir doch jedesmal um jedes Beutetier leid. Egal ob Maus, Vogel oder Schmetterling.. Aber wenn man damit nicht fertig wird, dann darf man sich keine Katzen zulegen.

Normalerweise müsste man Katzen während der Brut- und Setzzeit im Haus halten bzw. dafür sorgen, dass sie nicht jagen. Aber jeder Freigängerhalter weiß, dass das nicht möglich ist. So versuche ich, im Rahmen meiner Möglichkeiten auszugleichen.


Hier im Garten holt sich z. B. auch regelmässig ein Sperber seine Beute. Gerade heute habe ich gesehen, wie er sich einen Grünfink gefangen hat. Auch der Buntspecht hat hier schon Nistkästen aufgehämmert (die sind jetzt aber dagegen gesichert). Das gehört dazu. So ist das in der Natur. Fressen und gefressen werden.
 
rlm

rlm

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  • #19
Wenn Du eine wirklich praktikable Lösung dafür hast, wie man Vögel vor Freigängern schützt, nur her damit. Einsperren ist ja keine Option.

Einsperren wäre für mich auch keine Option. Eine andere Lösung würde mich auch interessieren.

Hier werden ständig Mäuse mitgebracht, ein Vogel ganz, ganz selten.

Mein Beitrag den ich gerne leiste: ich habe keinen Spiessergarten. (Meist sind Menschne mit akuraten Gärten die jeneigen, die am lautetsten aufschreien beim Thema Katze/Vogel.
 
Jorun

Jorun

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Irgendwo im Nirgendwo
  • #20
So what, es sind Katzen! Deren Beute ist nunmal natürlichwerweise Maus und Vogel.

Nicht die Katze mordet das Wildtier, sondern wir Menschen allein sind verantwortlich - wer hat denn Gärten, die aussehen wie aus dem Modekatalog ohne Unterschlupf- oder Futtermöglichkeiten? Wer ballert denn sein Obst und Gemüse mit Pestiziden voll? Wer streut denn wie der Irre Schneckenkorn und zieht brav im Juni das Netz über den Kirschbaum, damit ja keine Amsel auch nur eine Kirsche klaut?
Wir Menschen ganz alleine sind verantwortlich für den Artenrückgang und nicht die Katze, die ab und an mal nen kranken/alten/zu jungen Vogel bringt - anders kommt sie nämlich eh an keinen Pipser ran, da sich für einen Vogel sogar die so reaktionsschnelle Katze in Zeitlupe bewegt und er genügend Zeit hat wegzufliegen wenn er die Katze bemerkt.

Insofern geht mir auch das ganze Gezeter der sogenannten selbsternannten 'Vogelbehüter' mit Vogelhäuschen und 2mm kurz getrimmtem englischen Rasen im 'Garten' über die ach so bösen Katzen ganz weit am Kreuz vorbei.
 
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