Samsons langer Weg

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lulu39

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Eigentlich ist das hier nicht meine Rubrik, aber ich wollte Euch Samsons Geschichte nicht vorenthalten..:(

Auch in "Züchterland" ist nicht jeden Tag Sonnenschein..

Neue Seite 1

Allerdings gibt wenigstens ein Happy End..
 
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Calabrones

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Auch in "Züchterland" ist nicht jeden Tag Sonnenschein...

Wer das behauptet wäre ein Träumer ;)

Aber wie viel Mühe würde sich der Bauer machen um seine Katze wieder zu bekommen und würde er sie überhaupt wieder nehmen? Das zeichnet einen guten Züchter aus!
 
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lulu39

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Wer das behauptet wäre ein Träumer ;)

Aber wie viel Mühe würde sich der Bauer machen um seine Katze wieder zu bekommen und würde er sie überhaupt wieder nehmen? Das zeichnet einen guten Züchter aus!

Da gebe ich dir Recht!

Ich fand es jedoch mal interessant, das eine Züchterin das auch schreibt - nämlich das nicht immer alles glatt geht.

Notfallgeschichten aus dem Tierschutz gibt es ja viele - hier schreibt mal ein "Rasseplüschi", das das Leben nicht nur rosa is..

Schön jedenfalls - das das Plüschi wieder zu Hause ist..:D
 
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mousecat

Gast
Ich kannte leider auch eine Züchterin deren Kater ein
Leben im Keller fristete, früher durfte er in einem Hof
seine Beine vertreten, aber es gab Ärger mit den Nachbarn,
weil der Kater(Siam) zu gut bei Stimme war. Ich fürchte,
dass das kein Einzelfall ist. Viele Kater müssen separiert
werden, weil sie halt sonst das ganze Haus markieren, deshalb
ist Katerhaltung nicht ganz unproblematisch. In den
USA werden sie oft sogar in Käfigen gehalten, schrecklich.:(
 
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Calabrones

Gast
Ich fand es jedoch mal interessant, das eine Züchterin das auch schreibt - nämlich das nicht immer alles glatt geht.

Ha, jetzt weiß ich das Du noch nie auf meiner Homepage warst Du Schlingel :p

Die Story ist zwar weit weniger dramatisch, aber sie zeigt, dass vermeintlich verschollene Katzen Dank einem funktionierenden Züchternetzwerk auch wieder auftauschen :):

Findus und Enya deutsch


Es gibt auch untereinander immer mal wieder Warn Mails vor Käufern die nicht seriös sind :mad: und ich bin sehr froh darüber :) Vor allem geht es da oft um potente Tiere die gekauft werden und dann in Kellern dahinsiechen. Das ist auch ein Grund warum ich die Katzen kastrirt abgebe. Und sollte mal ein Züchter eine Katze haben wollen, dann erfährt man von den anderen schon wie der so tickt und schaut natürlich noch genauer hin :) ... wobei man natürlich sagen muss, dass die meisten echt nette Menschen sind :)
 
M

mousecat

Gast
Die Züchterin von Pepe und Meikel gibt garkeine
Katzen an Züchter ab, aber gegen wilde
Zuchten hilft wirklich nur die Frühkastration. Ich
würde zwar nie einen Frühkastraten kaufen, aber
wäre ich Züchter, würde ich auch keine unkastrierten
Katzen abgeben.;)
 
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lulu39

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Liebe Mignon,

ich gebe es zu - ich habe noch nie auf die HP geguckt...:rolleyes::rolleyes:

Aber jetzt.. Schön, das die Geschichte so gut ausgegangen ist!

Äh, solte Dein Fabi mal "heimatlos" (dann isser ein Tierschutzfall :D) werden - wir rutschen noch ein Stück zusammen..:D:D

Ich kann mir gut vorstellen, das es schwierig ist, wenn man nicht die passenden Möglichkeiten hat, mit einem potenten Kater zu leben oder in Mietwohnungen mit rolligen Kätzinnen(Lucy kam mit 5 Monaten unkastriert aus GR und war prompt rollig - ich habe immer gewartet, wann der erste Nachbar bimmelt :rolleyes:).. Das sollte man sich wohl eher 10 x überlegen..

Hihi, mein ehemaliger Streulieferant war Siam-Züchter - der hatte aber ein Haus - die Mäuse sind ja echt stimmgewaltig..:eek:

Wenn Du dich über seltsame Käufer wunderst, dann kann ich dir erst erzählen, was passiert, wenn so ein Rasseplüschi im Tierschutz landet.:eek:

Da wir auch für Rassekatzen die Schutzgebühr nicht erhöhen - Katze is Katze - bimmelt das Telefon ständig.. Lauter Idioten,die ne Rassekatze wollen - da ist die Vermittlung sehr schwer..Und nervenaufreibend..:D
 
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lulu39

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Die Züchterin von Pepe und Meikel gibt garkeine
Katzen an Züchter ab, aber gegen wilde
Zuchten hilft wirklich nur die Frühkastration. Ich
würde zwar nie einen Frühkastraten kaufen, aber
wäre ich Züchter, würde ich auch keine unkastrierten
Katzen abgeben.;)

Mal ne Frage:

Wenn man doch mal potente Katzen abgibt - gibts da beim Züchterverband auch sowas wie eine "Bad-Liste"..???

Wo bekommt man denn Infos her, wer okay is und wer nicht außer "unter der Hand"..?
 
lacroix

lacroix

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Ich finde solche Geschichten immer traurig, egal of Rasse- oder FWW-Katze :(

Schön für die Süßen, dass es hier gut ausgegangen ist, aber trotzdem schrecklich - für jede Katze -, so etwas durchmachen zu müssen :(

Klar, ist bestimmt nicht einfach mit potenten Katern (mir reichen schon meine Kastraten :p ) aber die Katzen dafür leiden zu lassen, dass man das nicht im Griff hat oder reine Käfighaltung, finde ich schon erschreckend :( Schade nur, dass man nicht ALLEN helfen kann ....
 
Katzenschutz

Katzenschutz

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  • #10
:(:(:(

Armer, armer Samson.

Leider ist der Verlauf ja sehr ungenau beschrieben, dann noch aus Sicht der Katze bzw. so, wie die Züchterin meint, er müsse empfunden haben. Wichtige Daten fehlen, sodass es mir schwerfällt, da genau herauszulesen, wie lange war er beispielsweise wo. Und einiges halte ich auch für schlicht Phantasie, so Sätze wie "Ich musste schnell weiter, vielleicht fand ich was Fressbares in der Küche. Eine Kartoffel vom Mittagessen? Prima." Das ist schlicht Bildzeitungsniveau, denn sie war wohl nicht dabei...

Damit suggeriert die Züchterin ja, er wäre froh gewesen, Abfälle zu bekommen.

Mir stellen sich da schon ein paar Fragen :

- wie konnte das passieren, dass Samson von Mitte 2006 bis Oktober 2007 so lebte, rumgereicht wurde, ohne dass die Züchterin irgendetwas bemerkte ?

- die Züchterin erfuhr nur überhaupt DESHALB etwas, weil die Frau, die ihn dann zuletzt aufgenommen hat, von sich aus sie kontaktiert hat, also kam der Kontakt von außen, sie hat nicht ihrerseits recherchiert, lese ich so.

Hier halte ich übrigens die absolut negative Beschreibung der Kastration und wie Samson sich angeblich seitdem fühlte (Zitat : "neue Frau sagte, ich sei jetzt kastriert. Keine Ahnung was das bedeutete, ich fühlte mich nur etwas eigenartig. Das wurde auch nicht besser." ) für ziemlich daneben.

Ohne jetzt wirklich die Fakten zu kennen, denn es wird ja nur recht blumig drumherumerzählt, was ich sehr schade finde - die Frau, die Samson herausgekauft hat, ihn hat tierärztlich behandeln und kastrieren / impfen lassen, hat m.M. nach verhindert, dass er weiter rumgereicht worden wäre als Deckkater, verkauft an den nächstbesten (so liest sich das ja vorher).
Mit der Kastration hat sie ihm ganz sicher NICHT geschadet, im Gegenteil. Dass die Züchterin darüber nicht erfreut war / ist, hat wohl andere Hintergründe....

- War die Züchterin nie bei den Leuten, wo Samson zuerst war und dies ja nicht nur kurze Zeit ? Blieb sie nicht in Kontakt / liess sich wenigstens Bilder schicken ?

- Sie schreibt, sie konnte ihn zurückkaufen über Umwege. Ich lese eher aus dieser Geschichte, dass sie bis zu dem Zeitpunkt, wo die letzte Halterin von Samson, die ihn u.a. kastrieren liess (was wohl Sinn macht, wenn er überall markiert und sich mit anderen Katzen nicht versteht), bei ihr angerufen hat = rein gar nichts von dem gesamten Verlauf wusste. Wie kann das sein ?

- Und, würde mich auch noch interessieren, es wird den ersten Käufern u.a. ja unterstellt / bescheinigt, sie hätten Samson eine schwere OP ohne sinnige Indikation zugemutet, hätten ihn geprügelt, seinen Schwanz mehrfach in einer Türe geklemmt, sodass er dreifach gebrochen war, ihn total vernachlässigt und nicht impfen lassen (alles Dinge, die in einem Vertrag normalerweise als Punkte geregelt sind).... hat sie diese Leute angezeigt ?


Mir persönlich gefällt in erster Linie mal das Verhalten der Frau, die Samson da rausgeholt und ihm geholfen hat und versucht hat, ihn wieder "auf die Reihe zu bekommen". Dass die Züchterin ihn dann, als sie von seinem Elend erfuhr, zu sich zurücknahm - das halte ich für keine Heldentat, sondern für absolut normal, das wird nicht nur jeder halbwegs normale Züchter tun, das macht genauso jeder TSV, der Katzen vermittelt und auch private Liebhaber handhaben dies so, wenn sie ein Tier vermitteln und feststellen, es klappt nicht / war nicht die richtige Vermittlung.

Mir missfällt schon, dass es purer Zufall war, dass die Züchterin von seinem Leid erfahren hat und dies so lange gedauert hat - da frage ich mich wirklich, gab es nach dem Verkauf keinerlei Kontrollen / Kontakte ? Finde ich nicht wirklich klasse.

Nun wird mir vermutlich unterstellt, ich schreibe das, weil es um eine Züchterin geht und eine Rassekatze und ich im TS bin. Ich würde genauso schreiben, wenn Jemand aus dem TS ein Tier vermittelt und sich danach gar nicht mehr kümmert. Wobei ich zugeben muss, bei einem Züchter, der ja keine 50 oder 100 Tiere pro Jahr vermittelt und der die Tiere selbst in die Welt setzt, sie vom ersten Tag an kennt und dies aus Liebe zu seinen Katzen macht (züchten) und sich besondere Mühe gibt, die idealen Käufer zu finden und keinerlei Druck hat, dies zu tun (im TS sieht es da ja nun durchaus etwas anders aus), erwarte ich doch einen extrem hohen Aufwand / massivstes Interesse für SEINE EIGENEN Tiere, die er alle von klein bewusst geplant und grossgezogen hat. Insbesondere, was Verträge, Kontrollen und auch den weiteren Kontakt zu seinen Tieren betrifft.

Sehe ich das falsch ?
 
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mousecat

Gast
  • #11
:(:(:(

Sehe ich das falsch ?

Nee, das siehst Du vollkommen richtg, ich konnte das auch
nicht ganz nachvollziehen. Als ich Pepe einjährig, frisch kastriert
von der Züchterin bekam, hatte sie sich ersteinmal angesehen
wo ihre Pepemaus da so landen würde. Ich wurde auf Herz und
Nieren geprüft, als bestanden wurde Katerchen gebracht und
nach zwei Monaten auch besucht um zu sehen wie er sich eingelebt
hat. Fotos gab es natürlich schon vorher und wir haben, am Anfang,
auch fast täglich telefoniert, so wollte ich das aber auch.

Ein Züchter, der sich für den weiteren Lebensweg seiner Kinder nicht
interessiert, ist in meinen Augen kein seriöser, verantwortungsvoller Züchter.
 
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Petra

Petra

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  • #12
Ich kenne mich in Züchterkreisen absolut nicht aus, aber ich fürchte, es ist auf Dauer sehr schwer, den Lebenslauf aller Babys über längere Zeit zu verfolgen.

Andererseits...

...Mignon und Renate würde ich es zutrauen :).
 
Katzenschutz

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  • #13
Ich kenne mich in Züchterkreisen absolut nicht aus, aber ich fürchte, es ist auf Dauer sehr schwer, den Lebenslauf aller Babys über längere Zeit zu verfolgen.

Andererseits...

...Mignon und Renate würde ich es zutrauen :).


Ich weiss nicht, Petra. Gerade im Zeitalter des Internets sollte das für einen Züchter, der vielleicht im Schnitt 2-3 Würfe pro Jahr hat, sagen wir mal max. 20 Tiere vermittelt, schon darstellbar sein, zumindest per Telefon / Mail in Kontakt zu bleiben und sich dann und wann Bilder schicken zu lassen. Natürlich erkennt man an einem Bild nicht Alles, aber ich denke schon, dass man sehen kann, ob die Katze soweit gut gepflegt und zufrieden aussieht oder nicht.

Siehe z.B. die Bilder von Nami, vergleich mal, wie sie geschaut hat, als sie bei der Frau war, die sie 8 Wochen aufgenommen hat - wo sie nicht mit den beiden dort vorhandenen Katzen klarkam - und schau mal, wie sie jetzt nach einem Tag bei Nadine schaut. Nur die Bilder vergleichen - das spricht doch Bände, oder ?

Und ich denke, eine Züchterin, die ein Tier vom 1. Tag an mehrere Monate bei sich hatte, sollte dazu in der Lage sein, zu sehen, wie es ihrem Tier geht.

Ich unterstelle nach mehrmaligem Lesen dieses so schwammig geschriebenen "Berichts", dass sie Samson nicht selbst zu den Leuten gebracht hat UND nicht in Kontakt geblieben ist ihrerseits.

Und - auch wenn keine genauen Zeiträume genannt werden - die gravierendsten Dinge spielten sich wohl in den ersten Monaten ab, wo er dort war, wo sie ihn hinverkauft hat, oder ?

TSV, die 50 oder mehr Katzen pro Jahr vermitteln, schaffen es auch, NK zu machen und mit den Besitzern (gerade denen, wo sie vielleicht ein etwas komisches Bauchgefühl hatten / haben) in Kontakt zu bleiben. Und die kennen die aufgenommenen Tiere viel weniger, haben sie nicht selbst in die Welt gesetzt und haben neben dieser Arbeit (vermitteln) ja noch eine ganze Menge anderer Dinge um die Ohren.

Mich würde interessieren, wie das die Züchter hier im Forum sehen - ob sie nach Lesen der Geschichte sagen "wäre bei mir anders abgelaufen" und wie sie sich konkret gegen solch ein Rumreichen der Katze als Wanderpokal (und das wäre er - an den Falschen geraten und unkastriert geblieben, ja definitiv geworden) schützen.

Nochmal, das ist es, was mich am Meisten stört - was wäre denn mit Samson passiert, wenn sich die Frau, die Samson da rausgekauft hat und ihn hat behandeln lassen, NICHT ihrerseits an die Züchterin gewandt hätte ? :confused:
 
Raupenmama

Raupenmama

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  • #14
Die Züchterin von Pepe und Meikel gibt garkeine
Katzen an Züchter ab, aber gegen wilde
Zuchten hilft wirklich nur die Frühkastration. Ich
würde zwar nie einen Frühkastraten kaufen, aber
wäre ich Züchter, würde ich auch keine unkastrierten
Katzen abgeben.;
)


Widerspuch?

oder du müsstest es machen, wie ich, und deine Kitten mindestens 4-5 Monate halten- mit dem Vorteil, dass sich die zukünftigen Dosis in die katze verlieben, mit der sie dir nächsten15 oder 20 jahre verbringen möchten, udn nciht in das "Süße Kitten" , das nach wenigen Wochen verschwunden ist... udn dem Nachteil, dass die Minis teilweise deutlich länger auf ihre neuen Dosis warten müssen, eben weil sie nicht mehr so "süß" sind...
 
Katzenschutz

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  • #15
@Raupenmama

Ich finde es sehr gut, wie Du das handhabst. Ob das so der Standard bei Züchtern ist, weiss ich nicht - glaube ich eher weniger. Aber es ist im Sinn der Tiere, das gefällt mir.

Aber - was sagst Du zu dem Thema an sich als Züchterin ? :confused:
 
Petra

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  • #16
Ich weiss nicht, Petra. Gerade im Zeitalter des Internets sollte das für einen Züchter, der vielleicht im Schnitt 2-3 Würfe pro Jahr hat, sagen wir mal max. 20 Tiere vermittelt, schon darstellbar sein, zumindest per Telefon / Mail in Kontakt zu bleiben und sich dann und wann Bilder schicken zu lassen. Natürlich erkennt man an einem Bild nicht Alles, aber ich denke schon, dass man sehen kann, ob die Katze soweit gut gepflegt und zufrieden aussieht oder nicht.
Ich denke auch, dass ein aufmerksamer Mensch an Bildern oder auch an der Art und Weise der Texte sehr schnell merkt, wenn irgendwas nicht stimmt. Auch bin ich natürlich der Meinung, dass der längerfristige Kontakt erstrebenswert und gut/schön für alle wäre. Nur denke ich, beim Beispiel von 20 Tieren pro Jahr wären das in 5 Jahren bis zu 100 Tiere und ein "Nicht-aus-den-Augen-Verlieren" wäre da schwierig (wie gesagt kenne ich mich da nicht aus und weiß nicht, wieviele Tiere in welchen Abständen üblicherweise vermittelt werden :oops: :oops:).


TSV, die 50 oder mehr Katzen pro Jahr vermitteln, schaffen es auch, NK zu machen und mit den Besitzern (gerade denen, wo sie vielleicht ein etwas komisches Bauchgefühl hatten / haben) in Kontakt zu bleiben. Und die kennen die aufgenommenen Tiere viel weniger, haben sie nicht selbst in die Welt gesetzt und haben neben dieser Arbeit (vermitteln) ja noch eine ganze Menge anderer Dinge um die Ohren.
Da muss ich widersprechen. Bei all unseren Tieren von verschiedenen TSV haben wir bisher nicht eine einzige Vor- oder Nachkontrolle erlebt, lediglich einmal einen Anruf, dass man keine Zeit hätte zu kommen und deshalb "mal nachfragen wolle", ob alles in Ordnung sei.
 
Katzenschutz

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  • #17
Hallo Petra,

jeder TSV handhabt das anders. Die Meisten, die ich kenne, machen VK, vermitteln die Tiere persönlich ins neue Zuhause und halten den Kontakt - und machen NK.

In Tierheimen ist das oft gerade bei Katzen nicht so - bei Hunden andererseits schon, was ich noch nie verstanden habe. Bei Hunden wird mehrmaliges Gassigehen / Besuche praktiziert (was ich super finde) und wird der Hund auch gebracht und geschaut. Bei Katzen nichts - hingehen, bisschen reden, aussuchen, einpacken, mitnehmen - und nichts mehr hören.

Ohne das jetzt pauschalisieren zu wollen und zu sagen "alle sind so", das wäre Quark - aber OFT ist das Vermitteln von Katzen von privaten Orgas / Katzenhilfen deutlich anders als die Vermittlung vom Tierheim.

Meine beiden ersten Katzen habe ich auch aus einem TH - da gab es auch keine Kontrollen, noch nicht mal einen Anruf - nada. Bezahlt, gegangen mit dem Tier, keine Beratung, nichts - nie mehr was gehört. Das hat mich damals schon (ist weit über 20 Jahre her) ziemlich traurig gemacht, obwohl ich da mit dem Thema Katzenschutz noch gar nicht in Berührung war. :(
 
lacroix

lacroix

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  • #18
Hallo,
ohne dass Thema weiter vertiefen zu wollen: 5 Katzen von 3 TSVn, dabei gab es bei einem 1 VK, aber keinerlei NK.
Allerdings muss ich hinzufuegen, dass ich mit allen Vermittlern im Kontakt geblieben bin und selbst aktiv Fotos und berichte liefere, vielleicht liegts daran ;)
 
C

Calabrones

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  • #19
Äh, solte Dein Fabi mal "heimatlos" (dann isser ein Tierschutzfall :D) werden - wir rutschen noch ein Stück zusammen..:D:D

Nur wenn ich und Renate in die Kiste springen wird der Schatz heimatlos :) Dann musste Dich aber schnell mit gazze hier im Forum in Verbindung setzen, denn die darf dann entscheiden wer unsere Katzen bekommt :D Wobei seine Patentante hier aus dem Forum da sicher auch ein Wort mitreden will :D


ohne dass Thema weiter vertiefen zu wollen: 5 Katzen von 3 TSVn, dabei gab es bei einem 1 VK, aber keinerlei NK

Ich hatte viele Nager von TSV ... kein Interesse Seitens des TSV mehr nach der Abgabe, während ich mit den Züchtern meiner Katzen in engem Kontakt bin.



@Katzenschutz

In meinen Kaufvertrag wird drinstehen, dass ich ein Besuchsrecht der Kitten hab und Kontakt wünsche, jedoch habe ich als Privatperson nicht das Recht die Leute dazu zu zwingen. Ich glaub ein TSV darf das, oder. Na ja und wenn die Leute nicht wollen, dann kann ich leider nichts tun. So lange die neuen Besitzer der Katzen nicht gegen das Tierschutzgesetzt handeln hab ich keine Handhabe, außer Ihnen vielleicht ne Menge Geld zu bieten um mir mein Baby wieder zu geben (was ich sicher täte). Und was mache ich wenn sie sich gar nicht mehr melden und mich nicht in die Wohnung lassen? Einbrechen?

Alles schön und gut, aber man kann den Menschen nicht hinter den Kopf schauen und ich kann nicht mehr tun als mich auf meine Bauch verlassen, verdammt gut aufpassen, den Kontakt zu den Leuten halten, die Katzen nur kastriert abzugeben und sie natürlich chipen. Aber die Mehrheit der Katzenkäufer ist ja eh nicht das Problem :)

Ach so, vielleicht könnte ich sie vertraglich dazu verpflichten sich hier im Forum anzumelden :D :D
 
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