Reaktionen der Familie auf Katzen etc.

Mary&kitty

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Hallo zusammen,

ich stelle diese Frage, weil es mich brennend interessiert, ob es anderen Leuten ähnlich geht wie mir.

Vorgeschichte:
Ich bin 31 Jahre alt, habe einen 6-jährigen Sohn und wir beide leben alleine in einer relativ großen Stadt.
Wir beide haben und im März diesen Jahres eine Katze aus dem Tierheim geholt. Meine Familie war nicht sehr erfreut darüber (Grund war vermutlich, weil ich eine Allergie habe - die ich aber nicht merke, höchstens mal ein bisschen verschnupft). Da wir Mary leider keinen Freigang geben können und wir uns bewusst für eine Wohnungskatze entschieden haben, habe wir im Juni ein Kitten dazugeholt.
Das fand meine Familie ja mal absolut unreif. Es war sogar so schlimm, dass mein Vater wochenlang nicht mit mir gesprochen hat und mir meiner Mutter im Vetrauen mal gesagt hat, dass er sogar zu ihr gesagt hat "naja ist ja schließlich deine Tochter".

Jetzt möchte ich den beiden Damen natürlich ein bisschen Klettermöglichkeiten in meiner Wohnung bieten und wollte einen Catwalk an die Wand bringen.Ich habe den beiden auch schon einen Kletterbaum selber gebaut und wollte es mit Lack-Regalen von Ikea nun etwas erweitern.

Mein Vater sieht das gar nicht ein und behauptet ich spinne, sowas brauchen Katzen nicht etc. Es fielen sogar Sätze wie: Wer wohnt denn in der Wohnung: die Katzen oder ihr? Die Katzen gehen da eh nicht drauf, die langweilen sich doch gar nicht, etc.

Ich frage mich jetzt, ob ich mich mit meinen 31 Jahren vor meiner Familie tatsächlich noch rechtfertigen muss, wenn ich mir Haustiere anschaffe oder den Süßen ein bisschen Freude gönnen will.

Dieses Thema beschäftigt mich sehr. Klar könnte ich über das Gerede einfach hinweghören, nur gebe ich zu, dass ich mich nicht an die Bohrmaschine traue und somit auf die Unterstützung meiner Familie hoffe.

Gibt es hier vielleicht User, die ähnliche Geschichten mit der Familie erlebt haben? Würde mich über Erfahrungen sehr freuen.

Gruß
m&k
 
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tigerkatzenfell

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Hallo :)

Das kommt mir seeeehr bekannt vor :oha:

Ich bin 38 und lebe mit meinem Sohn, 10, ebenfalls allein. Im Moment haben wir 4 Kater (von denen einer leider ausziehen muß, weil er sich mit den anderen nicht versteht, längere Geschichte).

Meine Eltern haben seit 26 Jahren selbst Katzen (z. Zt. einen Einzelkater), aber für meine Denk- und Handlungsweise fehlt ihnen auch das Verständnis.

Meine Wohnung ist katzengerecht eingerichtet, es gibt Catwalks, sämtliche Fensterbänke sind mit Kuscheldecken / -kissen ausgelegt, die Kater können auf einigen Schränken oben herumlaufen usw. Auch kosten sie natürlich Geld, sprich gutes Futter, Streu, TA usw. Ich arbeite Teilzeit und habe wahrlich keinen Geldesel im Keller.

Für mich kommt hier erst mein Sohn und dann die Kater, ich stelle mich hinten an. Das ist das Leben, das ich mir ausgesucht habe und gerne führe.

Für meine Familie habe ich mehr als ein Rad ab, die Anzahl der Katzen ist zuviel, zuviele Katzenregale an den Wänden, und dann - oh Gott - diese TA-Rechnungen.......!!! Und dann kriegen die auch noch ach so teures Futter, nein!!!

Auch außerhalb der Familie gibts einige Menschen, die die Köpfe schütteln über mein Leben.

Mittlerweile stehe ich drüber, wichtig ist für mich, daß es hier, in meinem Haushalt, allen gutgeht. Was die Welt außerhalb denkt - auch wenn es meine Familie ist - ist deren Problem :aetschbaetsch2:

Mein Sohn ist von Anfang an mit Katzen aufgewachsen und glücklich damit. Er sieht jeden Tag, daß die Kater eine tiergerechte Umgebung und Futter brauchen, spielt mit ihnen und erkennt die Verantwortung. Und allein das zählt :pink-heart:

P.S. Übrigens hat mein Vater die Katzenregale mit langen Zähnen angebohrt ;)
 
VelvetRose

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Oh ja was ich so von der "Sippe" zu hören bekomme.... *kotz*

- Was jetzt hast Du 3 Katzen? Welcher Mann will sich denn dann noch überhaupt mit Dir einlassen?
- Ja ja kinderlose Frauen haben immer Katzen, ist ja der Kinderersatz!
- Du machst einen Bohei um Deine Viehcher!
- Du bist eine alte, seltsame Jungfer mit einem Haufen Katzen....

bla bla bla!
 
Roma

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Hallo Mary&Kitty :)

Keine Sorge, bist nicht alleine... :aetschbaetsch1:

Ich bin 27, wohne mit meinem Freund zusammen und wir...

...haben zwei Kater ("Was für ein Blödsinn, Katzen sind Einzelgänger, die verstehen sich eh nicht, v. a. Kater":rolleyes:),

...die fast täglich frisches Fleisch bekommen ("Wie jetzt??? Das ist Verschwendung! Das ist für DICH gedacht!":rolleyes::rolleyes:),

... die wir mit Fummelbrettern und allem möglichem Spielzeug entertainen ("Es sind doch Freigänger. Das brauchst du nicht machen" :confused:)

... die kein Supermarktfutter bekommen ("Bist du irre, so viel Geld für Katzenfutter auszugeben??? Das kannst du doch viel billiger haben! :eek:")

Das hört sich jetzt total locker an, aber es gibt auch Situationen, wo ich überkochen könnte vor Wut. Wir hatten Anfang des Jahres einen Kater und eine Katze. Die Katze starb dann mit gerade mal 9 Monaten an FIP, sie lebte 3 Monate bei uns. Ich war am Boden zerstört, hab getrauert und geheult und was bekomme ich zu hören?
"Was? Ihr hattet sie nur 3 Monate? Dann hat die euch ja nur Geld gekostet!" (meine Oma) :mad:
"Ist doch egal, Katzen sind eh Einzelgänger, dann habt ihr jetzt halt nur noch einen, ist eh einfacher." (meine Mutter) :mad:
Natürlich konnte auch keiner verstehen, dass ich mich dann nach einem neuen Kumpel für den Kater umgeschaut habe...

Ich hab mich aber inzwischen so etabliert, dass man mich meistens machen lässt. Sie halten mich für verrückt, aber das ist mir egal. ;)

Und wenn sie zu Besuch kommen, sind meine beiden kerngesunden, sich total gut verstehenden Katermänner meine beste Argumention :zufrieden:
 
Mary&kitty

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Mein Sohn und ich lieben unsere beiden Prinzessinnen und müssten wir uns entscheiden, würden wir beide wissen, wen wir wählen würden :verschmitzt:

Mein Vater hat auch zwei Regale angebohrt und dann gesagt "soviel Dübel brauchen wir nicht, so schwer sind die nicht, blablabla" und "wenn sie mit Regal runterfallen, dann ist das halt so, dann gehen sie da wenigstens nicht mehr hoch" :grr:

Naja ich denke aber, dass meine Family die beiden trotzdem gerne hat, es aber nicht zeigen wollen, weil sonst würden sie ja ihre Schwäche zeigen. Naja egal, die KAtzen bleiben :)
 
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M&L

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Hallo :)

Das Problem kenne ich nur zu gut! Als Mona hier einzog war die Reaktion ungefähr so: ":eek:!!!" Mir wurden gefühlte tausend Vorträge darüber gehalten, dass ich nun nie wieder in den Urlaub fahren kann, dass ich mein ganzes Geld beim TA lasse und dass ich nur noch für die Tiere lebe und putze. Dahinter stand die Angst, dass sie auf sie Acht geben müssen, sollte ich doch mal in den Urlaub fahren.

Als Leo kam wurden wor für verrückt erklärt und als wir dann anfingen, unsere Wohnung katzengerecht umzubauen, wurden nur noch die Augen verdreht á la "Ist ja dein Leben... aber toll finden wir es nicht!" Meine Mama hat ein bisschen Angst vor Katzen, muss ich dazu sagen... aber sie schafft das schon, wenn sie mal hier ist :)

Die beste Reaktion hab es von meiner Oma auf Kater Nummer 3. Da habe ich mich wirklich vor lachen fast heulend auf dem Boden gewälzt. Und folgendes hat sie gesagt: "Laura, ich habe mir immer ein anderes Leben für dich vorgestellt. Ich dachte da an einen netten Mann, ein Haus, vielleicht so Gott will Kinder... aber jetzt hast du Katzen. So nimmt dich doch kein Mann mehr! Was, wenn du einen netten Mann kennenlernst und dann sagst du, dass du 3 Katzen hast?! Dann ist es aus! Du kannst doch dein Leben nicht für die Katzen so aufgeben..."

Wohlgemerkt: Ich habe einen Mann, den ich wirklich liebe :rolleyes: aber Oma sieht das anders... und dass es vielleicht nur noch Männer in meinem Leben geben wird, die Katzen genauso lieben wie ich, ist für sie unvorstellbar :D die denkt nun wirklich, ich habe mir das Leben versaut :muhaha: :massaker:

Also, mit der Familie ist es wirklich nicht einfach... aber wir sind erwachsen ;)
 
Botox007

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Ich frage mich jetzt, ob ich mich mit meinen 31 Jahren vor meiner Familie tatsächlich noch rechtfertigen muss, wenn ich mir Haustiere anschaffe oder den Süßen ein bisschen Freude gönnen will.


Guten Abend,


du hast dir die Frage doch schon selbst beantwortet!! Du bist 31 Jahre alt, du bist erwachsen, du hast ein Kind. Lebe dein Leben, egal was die anderen sagen!

Und es ist ja nun nicht so, daß du dir das Gesicht tätowieren lassen willst ;). Du hast 2 Katzen und versuchst ihnen eine artgerechte Haltung zu bieten. Steh dazu, du machst alles richtig :).

Und ja, ich kenne das auch. Mein Opa ist 80 und natürlich eine ganz andere Generation, für ihn ist Haustierhaltung auch nur unnützer Quatsch.
Da mußte ich mir auch so einiges anhören, ich solle doch endlich erwachsen werden und mir lieber ein Kind anschaffen usw. Als mein Sternchen nach 12 Jahren gestorben ist hat er tatsächlich gesagt " Isse endlich hin, ja?" :(
DAS hat mich unendlich verletzt!!

Aber er kann eben nicht aus seiner Haut und ich werde ihn auch nicht mehr ändern. Links rein, rechts raus und das Thema möglichst vermeiden ;).

Viel Spaß mit deinen Katzen :) !
 
Tuxedo

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Und ja, ich kenne das auch. Mein Opa ist 80 und natürlich eine ganz andere Generation, für ihn ist Haustierhaltung auch nur unnützer Quatsch.

Nö, das ist für mich eine Frage von Achtung und Respekt. Mein Vater, Jahrgang 1915, hatte immer akzeptiert, dass ich Katzen haben wollte - er war eher der "Hundetyp". Und als ich als junge Frau meine erste Katze einschläfern lassen musste, ist er mit mir zum TA gefahren und hat mich gestützt und getröstet.

Für ihn war das der Lauf der Welt, das Leben ist endlich. Dass dieser Schritt für mich aber unendlich schwer war, auch die Zeit davor, muss ich sie tatsächlich gehen lassen?, mit allen Diskussionen, verstand er. Er stand mir immer zur Seite.

Ich würde sagen, dass die Sprüche unangemessen sind. Ich würde fordern, dass meine Entscheidungen respektiert und nicht kommentiert werden.
 
keg

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Ich kann das durchaus nachfühlen. Ich (27, alleinlebend) hatte meiner Familie nichts von meinem Plan erzählt, mir Katzen zuzulegen, weil ich nicht schon vorher die Sprüche wollte.

Als die beiden Miezen dann eingezogen sind, waren meine Eltern nicht begeistert, schon gar nicht von der Tatsache, dass es 2 sind. ("Eine hätte doch auch gereicht." :rolleyes: )

Sie haben sich nach und nach per Salamitaktik an bestimme Dinge gewöhnt.

Dass es zwei sind.

Dass ich zwei große Kratzbäume habe und viel Spielzeug.

Dass die Katzen ins Schlafzimmer dürfen.

Dass die Katzen im Bett schlafen dürfen.


Inzwischen bezeichnet mein Vater die Katzen ironisch als "Enkel". :oops:


Wenn ich eine größere Wohnung hätte, würde ich mir u.U. noch eine dritte Katze zulegen. Will lieber nicht wissen, was dann los wäre. :rolleyes:
 
silvermoonshine

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  • #10
Ich denke, bis zu einem gewissen Grad ist das mehr oder weniger normal. Viele Menschen "da draussen" sind eben nicht so katzenverrückt und haben daher wenig bis kein Verständnis.

Als ich mir meine erste Katze geholt habe, musste ich mir von meinen Eltern auch erstmal "Du spinnst doch! Katze in der Wohnung! Die verkratzt doch alles! Und glaub bloß nicht dass wir uns kümmern wenn Du mal wegfahren willst!" anhören. Wohlgemerkt war ich da schon lääääängst volljährig....

Das kann sich aber auch schnell ändern. War zumindest hier so - das Ende vom Lied war nämlich dann, dass meine Eltern alle Naselang bei mir in der Wohung hockten um die Katze zu betüddeln. :D Mein Vater hat mir meinen Balkon vernetzt (bwz. dabei geholfen) und auch sonst, wenn ich irgendwas für die Katzen bauen wollte, stand er zur Verfügung.
Als Bella eingeschläfert werden musste, saß meine Mama mit beim Tierarzt und hat mitgeheult.

Als ich meine beiden jetzigen Miezen bekam (ich hatte dann erstmal ein paar Monate keine Katzen), war es am Anfang dasselbe Spiel: "Was, doch wieder Katzen? Und gleich 2?" etc. etc.
Tja, was soll ich sagen. Wenn meine Mutter zu Besuch kommt, krieg ich ein kurzes "Hallo" und dann werden die Katzen geknutscht. Erstmal die Katzen, das ist das wichtigste. Und kaum sitzt mein Vater hier auf der Couch, hat er eine Katze auf Schoß. Er meckert zwar immer, dass sie ihn vollhaart, aber insgeheim liebt er es. Sonst würde er sie ja nicht auf den Schoß lassen.

Eltern halt.... :rolleyes:

Von daher würde ich die Hoffnung noch nicht aufgeben.

Oder Du traust Dich doch selbst an die Bohrmaschine. Wenn Du normale Wände hast, ist das garnicht schwer. Im Prinzip muss man nur darauf achten, keine Stromleitung anzubohren. ;) Kannst Dich im Baumarkt ja auch mal beraten lassen, welcher Bohrer etc.
 
Miss_Katie

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  • #11
Meine Ma versteht es auch nicht so ganz. Sie war - nachdem sie lange Jahre die Haustiere von uns Kinderngrößtenteils betreut hatte - zwar einerseits sehr traurig, als unser Familienkater vor 8 Jahren starb, andererseits aber auch erleichtert. Für sie bedeuten Haustiere v.a., dass man nicht spontan wegfahren kann, Arbeit und Verantwortung.

Mein Bruder dagegen ist begeistert und beneidet mich sehr.
 
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caerolein

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  • #12
Nö, das ist für mich eine Frage von Achtung und Respekt. Mein Vater, Jahrgang 1915, hatte immer akzeptiert, dass ich Katzen haben wollte - er war eher der "Hundetyp". Und als ich als junge Frau meine erste Katze einschläfern lassen musste, ist er mit mir zum TA gefahren und hat mich gestützt und getröstet.

Für ihn war das der Lauf der Welt, das Leben ist endlich. Dass dieser Schritt für mich aber unendlich schwer war, auch die Zeit davor, muss ich sie tatsächlich gehen lassen?, mit allen Diskussionen, verstand er. Er stand mir immer zur Seite.

Ich würde sagen, dass die Sprüche unangemessen sind. Ich würde fordern, dass meine Entscheidungen respektiert und nicht kommentiert werden.

Das sehe ich genauso! Meine Mutter war auch eher nicht ganz so begeistert davon, dass ich mir zwei Katzen anschaffen wollte ("Nimm doch erstmal eine, zwei sind sehr viel Arbeit!" - man muss aber dazu sagen, dass sie selbst 20 Jahre lang zwei Katzen hatte, die vorletztes und letztes Jahr gestorben sind. Noch dazu haben wir die Erfahrung gemacht, dass zwei bei weitem weniger Arbeit sind, als eine :verschmitzt:). Meine Entscheidung wurde jedoch respektiert und sie ist sogar ganz entzückt von unseren Kleinen!
Selbst wenn meine Familie sich da vollkommen dagegen gestellt hätte, dass ich Katzen halten möchte, hätte ich nicht darauf gehört und wäre eher auf Distanz gegangen, denn auch wenn sie meine Entscheidung nicht verstehen oder mich dabei nicht unterstützen habe ich Respekt und respektvollen Umgang mit mir verdient, sowie ich auch ihnen respektvoll gegenüber trete.
 
~Selena~

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  • #13
vor gefühlten Jahrhunderten, als die ersten Katzen bei mir einzogen, meinte meine Erzeugerin, dass sie mich nun nicht mehr besuchen kämen, da Erzeuger ein Katzenhasser wäre seit eine Katze in Kindertagen ihm mal in den Schuh gesch*ssen hatte :rolleyes: - mit der Ankündigung hätte ich gut leben können :D nur haben sie sich nicht dran gehalten. Kaum sassen sie auf meiner Couch, kamen auch schon die Katzen angewetzt und der angekündigte Katzenhasser teilte sich das Lachsbrötchen mit ihnen - er das Brötchen, Katzen den Lachs :eek:

btw... gegen die Angst vor der Bohrmaschine hilft vllt ein (Frauen)Heimwerker-Kurs beim Baumarkt bzw Volkshochschule ;) - ich hatte auch lange Respekt, doch mittlerweile sind die Schlagbohrmaschine und ich sehr gute Freunde :cool:
 
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  • #14
Dazu fällt mir grad ein, dass ich hier auch noch ein Thema auf machen wollte, weil mir letztens aufgefallen ist, dass nicht-tierliebe-Menschen irgendwie merkwürdig sind.

Meine Cheffin war bei uns zum Kaffee. "oh, ihr habt es hier ja sehr sauber, trotz zweier Katzen, wow!" ääähem, ja! Wieso auch nicht?

Mir kam dabei die Frage auf, wieso es das Vorurteil gibt, man sei mit Haustieren unsauber oder gar asozial, wie ich auch oft höre.

Meine Family regt sich auch immer auf, wenn ich erzähle, dass ich dies und das gekauft habe für meine Schätze... 'Die haben ja ein Leben...'

Mich regt es auch auf, aber man weiß ja, was man an seinen Tieren hat.
 
Mary&kitty

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  • #15
ich bin ja fast schon erleichtert zu lesen, dass es nicht nur mir so geht.

ich denke auch nach wie vor, meine family liebt die beiden Katzen doch, denn schließlich fragen sie auch oft nach ihnen oder, wenn sie sich unbeobachtet fühlen spielen oder kuscheln die auch mit ihnen :smile:

das mit einem heimwerker-Kurs ist vielleicht gar nicht schlecht.
sollte ich mal drüber nachdenken. oder die beiden prinzessinnen müssen meinen Vater um den Finger wickeln. was aber bei den beiden kein Problem darstellen wird :pink-heart:
 
Paty

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  • #16
Dumme Sprüche und Missverständnis von Freunden und Familie kennt doch fast jeder der 2 oder mehr Katzen hat, gut füttert etc.

Bei mir ist die Lage zweigeteilt. Zum Einen mein Vater (86 - hatte bis vor ein paar Jahren selber noch Hunde und ein Leben lang Tiere) - ich könnte 5 haben, er fände es ok und erkundigt sich jedesmal nach den "Jungs" wenn wir telefonieren. Er versteht auch wie ich mich fühle wenn ich einen verloren habe oder auch wenn die TA Rechnung mal wieder explodiert.

Mein Schwiegervater liebt Tiere, hätte gerne selbst welche gehabt aber im Krieg mussten seine Hasen als Essen herhalten und später hat meine Schwiegermutter keine erlaubt (sie hat Tiere gehasst), nachdem er sich damit abgefunden hat dass ich nunmal 2 Katzen habe findet er es gut, spielt mit ihnen wenn er da ist, findet unseren PF KB super usw., aber nachdem Hobbes verschwunden ist oder nachdem einer der anderen gestorben ist meinte er ich solle mich nicht so verrückt machen da es doch nur ein Tier war (aber nachdem er nie das Glück hatte so eine Verbindung zu einem Tier aufbauen zu dürfen kann ich das sogar noch irgendwie nachvollziehen, er kennt es einfach nicht)

Seine Zwillingsschwester ist das Gegenteil, sie verfällt in eine Art Schockstarre wenn sich einer der Jungs ihr auch nur nähert, kann gar nichts mit Tieren anfangen und meinte neulich: Bei uns im Haus wohnt auch eine, die hat wie du auch schon immer 2 Katzen .... (klang so wie: "die spinnt genauso wie du" :rolleyes:)

Meine Schwägerin ... naja sie findet Samson zwar nett, streichelt ihn auch mal kurz, weigert sich aber ihn mit dem Namen anzusprechen, überhaupt mit ihm zu reden (ist ja nur ein Tier, versteht es sowieso nicht), es heißt immer nur "die Katze" (auch der Versuch ihr 10 Jahr lang zu erklären dass es sich um Jungs handelt und es der Kater heißt ist vergebens) Sie hat keinen Bezug zu Tieren, kann nichts damit anfangen.

Ihr Partner ignoriert die Beiden einfach - wie nicht existent (obwohl seine Mutter und seine Schwestern ebenfalls Katzen haben)

Für den Rest der Sippe bin ich eh gaga weil ich soviel Geld für die Jungs ausgebe, zwei habe usw., als es damals 3 waren hätten mich einige am liebsten wohl in die Anstalt geschickt und mein Mann wurde gefragt warum er sich das gefallen läßt :rolleyes: und es kamen so Fragen wie: ist bei euch in der Ehe alles in Ordnung? usw ;)
 
Evo

Evo

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  • #17
Bei uns gab es auch Verständnislosigkeit :D
WAber Kind du bist doch noch so jung, binde dich doch nicht so arg an dein Heim! So kannst du nie wieder in den Urlaub! Aber was willst du mit 2!!??? Kauf doch wiskas, das ist viel billiger! W

Naja, ich erkläre es ganz ruhig, warum 2, warum Barf (eben weil billiger und besser als Wiskas), dass ich trotzdem einen Monat in den Urlaub fahre und wie ich das anstelle und und und.
Dass die Leute das falsch einschätzen, ist ok, da kann ich ja aufklären. Aber wenn mir jemand (besonders Freund und Familie, die wissen, wie sehr ich meine beiden liebe) dann mit dummen Sprüchen kommen, dann werde ich böse. Mein Lieblingssatz: WWenn du nicht bereit bist, Tiere artgerecht zu halten und dich nicht mit den Bedürfnissen der dir anvertrauten Lebewesen auseinander setzen willst, dann ist das dein Ding. Aber ich nehme das sehr ernst und fange sowas nicht halbherzig an!"
Danach ist dann meist Ruhe.
Bei einem, Telefonat mit einem Kumpel habe ich auch einfach den Hörer aufgeknallt, weil er meinte, ich sei ja irre, weil ich meine Katze (die komische Atemgeräusche gemacht hatte) während der Kastra röntgen lasse, sowas kostet Geld und da könnte ich so schön von shoppen gehen.:mad: Jetzt ist er vorsichtiger mit seinen Kommentaren und akzeptiert, dass ich fast alles für meine Babys gebe.
 
M

Mrs_Inkognito

Gast
  • #18
Aussage meines Schwiegermonsters: " Katzen stinken, übertragen Krankheiten und gehören nicht in die Wohnung. "

Heißt, mein Mann darf in sein eigenes Haus ( in dem die Schwiegereltern lebenslanges Wohnrecht und eine abgeschlossene Wohnung haben) seine Katzen nicht mitbringen und meine Schwiegereltern, die normalerweise fast 600 km weit weg wohnen, fahren auf dem Weg in den Urlaub in 10 km Entfernung an uns vorbei, ohne auch nur 5 Minuten vorbeizuschauen - sie betreten kein Haus in dem Katzen leben ( wie seltsam, daß sie ihre Nichte und deren Katzen sehr wohl besuchen - nur beim eigenen Sohn ist es uuuuunmöglich, daß der mit seinen fast 50 Jahren doch tatsächlich eine eigene Meinung hat und sich erdreistet, Katzen zu halten, ohne Mutti und Vati vorher auf Knien um Erlaubnis anzuwinseln *hierfehltderkotzsmiley*) -, scheuen sich aber dennoch nicht, meinem Mann täglich Vorwürfe zu machen, weil sie ihn so selten sehen....

Konsequenz: Mein Mann fährt vier- oder fünfmal im Jahr alleine zu seinen Eltern (ich hüte derweil die stinkenden Keimschleudern) und wenn sie denken, daß ich dereinst, wenn sie noch klappriger und pflegebedürftig sind, auch nur einen einzigen Fingernagel für sie krumm machen werde, haben sie sich aber gewaltig getäuscht.


Quintessenz dieses Postings für alle noch Unverheirateten hier: Erfreut Euch an Euren Mietzen und heiratet am allerbesten nur Vollwaisen OHNE Geschwister.
 
Maureen

Maureen

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  • #19
@ Mrs_Inkognito

Ui ui ui, wer so eine Familie hat, der braucht keine Feinde. Aber da liegt wohl einiges im Argen bei Euch, die Katzen werden wohl eher ein Aufhänger sein. :rolleyes:

Hier gabs erstmal eine Predigt von meiner Mutter, ob ich mir der Verantwortung bewusst bin. :rolleyes: Da fühlt man sich doch gleich wieder wie ein Kind. :rolleyes:

Als nächstes kam gleich der Kommentar "Ich nehm sie nicht, wenn Du sie nicht mehr halten kannst." :eek: Und als ich dann sagte, dass es zwei werden wurde ich ganz ungläubig angeschaut und gefragt, warum denn, es genügt doch eine. :rolleyes:

Mittlerweile ist sie aber selber total verliebt in die Beiden, versteht, warum es zwei sind und lässt nur noch Kommentare bezüglich meiner katzengerechten Ausstattung los, die natürlich viel zu übertrieben ist.

Und natürlich noch der Klassiker "Nur hochwertiges Futter muss doch nicht sein, kauf doch ruhig mal das billige Zeug, so schlecht ist das auch nicht." :rolleyes:

Ich hab sie schon angewiesen, mir kein Katzenfutter mitzubringen, wenn sie den Katzen was mitbringen will, da kann sie meinen Vorstellungen einfach nicht gerecht werden. :D Lieber Schoki für Dosi, die isst nämlich gerne mal Ungesundes. :D
 
redandyellow

redandyellow

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  • #20
Ich denke, bis zu einem gewissen Grad ist das mehr oder weniger normal. Viele Menschen "da draussen" sind eben nicht so katzenverrückt und haben daher wenig bis kein Verständnis.

Als ich mir meine erste Katze geholt habe, musste ich mir von meinen Eltern auch erstmal "Du spinnst doch! Katze in der Wohnung! Die verkratzt doch alles! Und glaub bloß nicht dass wir uns kümmern wenn Du mal wegfahren willst!" anhören. Wohlgemerkt war ich da schon lääääängst volljährig....

Das kann sich aber auch schnell ändern. War zumindest hier so - das Ende vom Lied war nämlich dann, dass meine Eltern alle Naselang bei mir in der Wohung hockten um die Katze zu betüddeln. :D Mein Vater hat mir meinen Balkon vernetzt (bwz. dabei geholfen) und auch sonst, wenn ich irgendwas für die Katzen bauen wollte, stand er zur Verfügung.
Als Bella eingeschläfert werden musste, saß meine Mama mit beim Tierarzt und hat mitgeheult.

Als ich meine beiden jetzigen Miezen bekam (ich hatte dann erstmal ein paar Monate keine Katzen), war es am Anfang dasselbe Spiel: "Was, doch wieder Katzen? Und gleich 2?" etc. etc.
Tja, was soll ich sagen. Wenn meine Mutter zu Besuch kommt, krieg ich ein kurzes "Hallo" und dann werden die Katzen geknutscht. Erstmal die Katzen, das ist das wichtigste. Und kaum sitzt mein Vater hier auf der Couch, hat er eine Katze auf Schoß. Er meckert zwar immer, dass sie ihn vollhaart, aber insgeheim liebt er es. Sonst würde er sie ja nicht auf den Schoß lassen.

Eltern halt.... :rolleyes:

Von daher würde ich die Hoffnung noch nicht aufgeben.

Oder Du traust Dich doch selbst an die Bohrmaschine. Wenn Du normale Wände hast, ist das garnicht schwer. Im Prinzip muss man nur darauf achten, keine Stromleitung anzubohren. ;) Kannst Dich im Baumarkt ja auch mal beraten lassen, welcher Bohrer etc.


JAA!! Ran an die Bohrmaschine!! Ist nicht wirklich schwer, wenn frau sich erst mal getraut hat...hab mir sogar eine GEKAUFT!! :D Und wieder ein Stück Unabhängigkeit...
 
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