Ratlosigkeit bei der Zusammenführung

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annikar

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Ihr Lieben,

meine Katze Lilly (3 Jahre, seit 1,5 Jahren bei uns, davor wohnhaft im Tierheim, sehr scheu aber zu uns super zutraulich) hat vergangenen Donnerstag einen Spiel- und Kuschelfreund (soweit der Plan) bekommen. Pedro ist 2 Jahre alt, kam aus dem Tierheim und ist ein sehr aufgeschlossenes, gar nicht scheues verschmustes Tier.

Er zog zunächst ins Büro und dort blieb er auch erstmal. Nach 2 Tagen bekamen beide die Katzenklo-Hinterlassenschaften des jeweils anderen vorgesetzt und das verlief unspektakulär. Danach (Tag 3) kam ein Gitter in die Bürotür, das Pedro ganz schnell aufgedrückt hatte. Als er auf Lilly traf (die saß in der Schlafzimmertüre - ins Schlafzimmer flüchtet sie sich immer, als sie ihn gehört hat, war sie weg), hat diese schwer geknurrt und und gefaucht, woraufhin er gejault hat. Später kam er Lilly dann wohl zu nahe, es gab Schläge und ich fand meine Katze neben einem riesen Haufen unterm Bett.

Haufen weg, Pedro zurück ins Büro.

Heute (Tag 4) haben wir ihn wieder raus gelassen. Lilly hat wieder gefaucht und geknurrt, die beiden haben sich durch die Wohnung gejagt, ohne dass Fell geflogen wäre oder so. Wir haben sie dann allein gelassen, dachten sie regeln dass ohne uns besser.

Ergebnis, als wir wieder zu Hause waren: Unter dem Bett wieder ein Haufen, Lilly saß komplett verängstigt im Keller, ließ sich von uns nicht mehr anfassen und flüchtete nach draußen, wenn wir sie anfassen wollten. Mit viel Trickserei haben wir sie wieder in die Wohnung bekommen (Pedro wieder im Büro, Türe zu) und mit noch mehr Trickserei unterm Bett vor und zu uns auf die Couch. Jetzt schläft sie da und wirkt wieder entspannt.

Nur das Bild, dass wir vorhin vorgefunden haben, hat uns alle Zuversicht bezüglich der Zusammenführung der beiden genommen. Sie hat richtig Angst und verkriecht sich, sobald sie ihn hört. Ihm ist das herzlich egal, er geht, wenn man ihn lässt, trotzdem zu ihr. Dass er ihr gegenüber feindlich gestimmt ist, denke ich nicht.

Nun sitzt der kleine wieder im Büro und wir sind ratlos. Mein Freund redet nur noch davon, dass uns Lilly bestimmt abhaut, wenn wir den Kater weiter hier behalten. Und dass wir Lilly nicht so leiden lassen dürfen - und da stimme ich ihm zu. Nur bin ich ratlos, welche Lösung es geben könnte.

Ihn wieder zurück zu geben, würde mir das Herz brechen, genauso wie es das vorhin getan hat, als ich "mein Baby" halb apathisch im Keller gefunden habe.

Einzige Lösung die mir einfällt: besseres Gitter ins Büro und den Kater dort lassen. Nur habe ich die Befürchtung, dass dann der arme ja den ganzen Tag allein in dem 10qm großen Zimmer und jault, was zur Folge hat, dass meine Madame unterm Bett sitzt und auch nicht raus kommt. Ideen?

ich bin für alle Tipps/Ratschläge/Erfahrungen dankbar!

PS: Feliway zerstäuber steckt seit Mittwoch in der Steckdose.
 
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Penny79

Penny79

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meiner Meinung nach sollte Pedro noch etwas im Büro bleiben. Die Gittertür sollte aber au jeden Fall sicher verschlossen sein. Ist es möglich mit beiden auf der jeweiligen Seite zu spielen? Oder vielleicht Leckerlis, z.b. auch gekochtes Huhn (irgendwas was besonders Lilly gerne mag) zu verteilen. Es ist wichtig das Lilly etwas positives mit Pedro verbindet.

Bachblüten oder Zylkene wären noch eine Möglichkeit.
 
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annikar

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Liebe Penny,

vielen Dank! Ich hoffe, dass mein gesamter Hausstand morgen wieder besserer Dinge ist, und es dann mit Gitter und Notfalltropfen besser wird :S
 
abraka

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Lilly war bisher eine Einzelkatze, oder? Die braucht viel mehr Zeit!
Wenn sie unter sich kotet, dann hat das nichts mehr mit "schwieriger Zusammenführung", sondern sowas macht eine Katze nur in allerhöchster Panik bis Todesangst.
Ganz ehrlich: ich bin mir nicht sicher, ob das noch einmal was wird. Einkoten ist schon allerhöchste Not!

Aber wenn ihr es versuchen wollte, dann jetzt Pedro wieder in einem Raum (hilft nichts) separieren und noch keine Gittertüre. Erst muss sich Lilly wieder beruhigen.
Alles zurück auf Anfang. Das ging viel zu schnell!


Also Pedro noch einmal ein paar Tage richtig einsperren. Kann einer von Euch viel bei ihm sein? Wenn möglich auch bei ihm schlafen? Das wäre wichtig, damit er den Sozialkontakt zu Euch nicht verliert.

Dann in ein paar Tagen - wenn Lilly sich wieder völlig beruhigt hat - eine Gittertüre. Aber eine richtige Türe mit Riegel, denn ich befürchte, die habt ihr länger als ein paar Tage.

Dann anfangen, Lilly in der Nähe der Gittertüre zu füttern. Näpfe soweit auseinenander, dass beide fressen können. Frisst einer nicht -> Näpfe weiter auseinander. Und dann ganz langsam näher zusammenschieben. Wird nicht gefressen - wieder weiter weg.
Viel mit Lilly und Pedro an der Gittertüre spielen und leckerlis geben.
Einer bei Pedro, einer bei Lilly und beide bekommen Leckerlis
Wenn ihr dann die Gittertüre habt, könnt ihr für Lilly (aber auch für Pedro - je nach Platz) einen seitlichen liegenden Karton vor die Türe geben. Also so, dass Lilly sich da ein wenig versteckt Pedro beobachten kann. Dann muss sie sich nicht so "präsentieren" vor ihm und kann trotzdem ein wenig zugucken, was er macht.
So einen kleinen Schutz könnt ihr auch machen, wenn ihr sie füttert - falls sie sich nicht an der Türe fressen traut. Dann riechen, hören und spüren sie den jeweils anderen, können ihn aber noch nicht sehen.

Und so könnt ihr gaaaaaaaaaanz langsam versuchen, die zwei aneinander zu gewöhnen.
Aber jetzt als erstes: trennen! Lilly muss sich wieder beruhigen.

Feliwaystecker, Zylkene und Bachblüten könnten unterstützen. Da kannst du hier im Forum Ina1964 kontaktieren.
 
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annikar

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Guten Morgen!

Unsere Madame hat sich weitestgehend beruhigt. Bei Geräuschen in der Wohnung traut sie dem Braten zwar immer noch nicht so ganz und kuckt Richtung Türe, aber versteckt sich nicht mehr. Sie lag auch die ganze Nacht schnurrend auf uns.

Ich werde jetzt gleich mal meine Tierärztin anrufen und fragen, was sie von der Sache hält.

Ich denke nicht, dass Lilly in Panik ihren Haufen abgesetzt hat - das ist nämlich irgendwie schon immer ihre Art und Weise uns zu zeigen, dass sie was nicht leiden kann. (Kinder zu Besuch - deren Bett verpinkelt) Aber ganz ausschließen, dass es in Panik war, kann ich nicht.

Heute morgen bin ich mit mehr Zuversicht aufgestanden... Jetzt mal sehen, was die Tierärztin rät. Bei Pedro schlafen ist eigentlich - zumindest in dem Zimmer - nicht möglich.

Ich halte euch auf dem Laufenden!
 
abraka

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Ich werf mal vorsichtig meine Bedenken ein, dass ein Tierarzt viel über die Anatomie weiß, aber bei der Psychologie und Verhaltensweisen oft sehr im Dunkeln tappert.

WEnn du Hilfe willst, würd ich eher eine Tierpsychologin oder Tierheilpraktikerin konsultieren.
 
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annikar

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Ihr Lieben,

meine Tierärztin sagt:
- den Kater nicht in die Wohnung zu lassen (also im extra Zimmer) hat keinen Wert, damit wird das Problem nicht gelöst.

- Feliway und Zylkene sind Zaubermittelchen und wenn ich nicht den Eindruck habe, dass bei Lilly das Feliway was bringt, wird es Zylkene auch nicht reißen.

- Sie selber hat gerade zwei Katzen, die sich überhaupt nicht verstehen und seit einem Monat nur Gefauche.

- zu der Lösung mit dem Gitter sagt sie: "ich mache das nicht so".

Also von "Obacht, deine Katze setzt Kot ab" war bei ihr nix zu hören. Achman :(

Wir haben so darauf geachtet, jemand passenden zu Lilly zu finden (die hat vor einem Jahr in einer recht harmonsichen WG mit 3 weiteren Katzen gelebt - für 3 Monate, aber da ist sie eben zugezogen) Ich weiß auch nicht.

Ich habe gerade das Gefühl, es ist total unfair ihr gegenüber ihn hier zu behalten und genauso unfair ist es, ihn wegzugeben. :(
 
abraka

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Siehe mein obiges Posting...

Tierärzte haben von Katzenpsychologie normalerweise nur wenig Ahnung. Wenn sie nicht selbst viele Katzen haben, haben sie nicht mehr als wenn du deine Nachbarn oder jemanden von der Straße fragst.
Allein bei den Antworten sträubt sich bei mir alles.

Wenn du hier den Forumsleuten nicht glaubst, dann hol dir Hilfe von einer Tierpsychologin oder Tierheilpraktikerin.
 
tiedsche

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Ich sehs genauso wie "abraka".
Mir zieht sich alles zusammen bei solchen Berichten:oops: Mit der Maus müßt ihr sehr viel sensibler umgehen und vor allem laaaaaangsam.

Nur ne Frage: Warum meint ihr dass Pedro paßt. Das ist nen junger offensiver Kater.... eure ist schüchtern ud ängstlich. Der wird wahrscheinlich auch generell gern mal nach Katermanier raufen wollen....
Für mich passt da gar nix, aber vielleicht wißt ihr ja mehr über den Kater?
 
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annikar

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  • #10
Sooo...

also; der Annahme, dass Pedro passt sind wir aus folgenden Gründen: Bisher kam Lilly mit Katern ausgesprochen prima aus, weil er uns im Tierheim als ruhig und lieb und umgänglich mit Kätzinnen beschrieben wurde. Wenn man beide unabhängig voneinander beobachtet, benehmen sie sich wirklich sehr gleich - gleiches Spielzeug wird favorisiert, es wird sich an gleichen Möbeln ausgetobt und im Spielverhalten sind sie sich auch sehr ähnlich.

Einziger Unterschied: Er steckt Neuerungen einfach viel besser weg als sie. Aber das haben wir jetzt gelernt, sie bekommt jetzt einfach mehr Zeit.

Nachdem wir gerade schon wieder kurz vor der Resignation waren, haben wir jetzt beschlossen, dass wir jetzt einen zweiten Anlauf wagen.

Zylkene ist bestellt und in der nächsten halben Stunde kommt der Schreiner, zwecks Gittertür. Und da Pedro ja mein Büro bewohnt, ist für mich in den kommenden Tagen und Wochen einfach viel mehr Homeoffice angesagt, damit er auch jemanden hat.
 
tiedsche

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  • #11
Gut, dann ist die Wahl für mich nachvollziehbar;)

Dann drück ich mal die Daumen, dass es auf die langsame Art klappen wird:)
 
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annikar

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  • #12
Ihr Lieben,

so viel ist eigentlich noch gar nicht passiert, aaaaber:

Morgen Abend kommen die Gittertüren, mit denen wir unsere Wohnung längs ein bisschen teilen können; das Katerchen zieht dann in Wohn- und Esszimmer (gut 40qm²) und Lilly behält den Rest unserer Bude (Schlafzimmer, Küche, Zugang zum zweiten Stock und den Keller --> Freigang).

Da Lilly grade wieder tagsüber im oberen Stockwerk im Gästezimmer schläft, darf unser Neuzugang jetzt schon täglich wenigstens für 2 - 3 Stunden raus und zu uns ins Wohnzimmer.

Nachdem Lilly gestern noch die geschlossene Büro-Tür angefaucht hat, ist sie heute mal durch das leere Zimmer gelaufen (als der kleine im Wohnzimmer war) und hat die Lage sondiert. Auch wenn sie noch nicht friedlich miteinander können, ein Nebeneinander ohne Angst klappt schon prima!

Eine kurze Frage habe ich noch; Das Zylkene war heute in der Post und Lilly hat ihre erste Dosis schon mit nem Löffel Quark bekommen - hat spitze geklappt! Würdet ihr dem Katerchen auch Zylkene geben?

Alles Liebe!
 
tiedsche

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  • #13
ICH würde dem Kater nicht zwingend Zylkene geben. Der scheint ja nicht durch den Wind zu sein. Probieren könnt ihrs sicher, aber notwendig fände ich es nicht nach den Beschreibungen.
Lilly würde ich es längerfristig geben, auch wenn sie sich jetzt beruhigt hat, also ruhig 4 Wochen.

Schön, dass sich die Situation beruhigt hat.
 
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annikar

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  • #14
Ihr Lieben, manchmal ist man einfach fassungslos....

Ich war am Freitag bei unserer Tierärztin (die arbeitet auch fürs Tierheim - hat unseren Kater kastriert usw.) zum Nachimpfen.

Da fragt sie mich beim Anlegen vom Kater in meinem "Account": "was soll ich reinschreiben? März oder April?" "Der Kater ist 2 Jahre alt, ist doch wurst ob März oder April." "Nein, der ist nicht zwei Jahre alt - sondern im März oder April geboren". Wie können die im Tierheim sooo daneben liegen?! :D Vor allem weil ich noch gefragt habe "ist der sicher 2 Jahre alt?" "ja, so um den dreh ist er" "dann ist er aber sehr klein.." "ja, ist er wohl".

Dementsprechend neue Katzensituation: Wir haben unserer 3 Jahre alten Katze ein fast-noch-Baby vor die Nase gesetzt. Hurra!

Zylkene frisst sie mit großem Vergnügen (Pulver leckt sie vor allem anderen ab), ob es was bringt vermag ich nicht zu sagen. Mein Freund findet, sie spielt wieder wie ein junges Kätzchen mit uns.

Wohn- und Esszimmer sind mit Gittertüren versehen, die seit heute durchgängig ohne weiteren Sichtschutz sind. Wenn sie ihm von unter-dem-Bett aus beim Spielen zuschauen kann, ist sie sehr interessiert und auch nicht feindseelig. Fauchen tut sie "nur" noch bei Blickkontakt. Ich spiele jetzt abwechselnd mit ihm und ihr in dem Bereich der Wohnung, wo der jeweils andere zuschauen kann. Mein Gefühl sagt, dass ich damit auf dem richtigen Weg bin.

Gemeinsam füttern (oder auch rechts und links der Tür) klappt nicht. Sie frisst nämlich nicht, wenn er sie sieht. Dazu muss man aber auch sagen, dass der junge Mann eine kleine Heuschrecke ist, ALLES frisst, was er findet und herzerbärmlich miaut, sobald irgendwo irgendwas mit Essen passiert.

Hat jemand von euch ne Idee, wie ich ihm das abgewöhnt bekomme? Wir ignorieren seine Jaulerei jetzt so gut es geht, auch wenn es alles andere als leicht ist.

Alles Liebe
 
tiedsche

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  • #15
Na prima, das macht die Sache auch nicht grad einfacher:rolleyes:


Was den Fresswahn angeht: Der ist noch jung und war im Tierheim (Konkurrenz)
Gebt ihm soviel wie er will, auch wenn er kotzt:cool: Der muß lernen, dass immer genug da ist. Bei vielen hilft das, um diese Fressgier aufzulösen;)
(Ich hab allerdings ein Exemplar wo das nicht geholfen hat - da hilft bis heute nur: alle Kalorien in Sicherheit bringen und Ohropax:p )
 
abraka

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  • #16
Da der Kater ja jetzt keine 2 Jahre sondern erst ein gutes halbes Jahr alt ist, kann es sein, dass er einfach gerade im "Fressalter" ist? So halbwüchsige Kater können ja schon was reinschaufeln. Vielleicht braucht er gerade viel mehr?

Ich hab hier von Katern gelesen, die 500g pro Tag gefuttert haben.
 
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  • #17
Ich hab hier von Katern gelesen, die 500g pro Tag gefuttert haben.

Mein Kleiner hat in seinen besten Zeiten schon mehr als 1000 g/Tag verfuttert.:eek: Inzwischen ist er 15 Monate alt, und es hat sich schon etwas normalisiert. Also so um die 400-500 g/Tag. ;)

Ich hoffe, dass es mit der Zusammenführung deiner beiden Tiger klappt. Damals vor mehr als 3 Jahren habe ich meinen Murrli aus dem Tierheim geholt. Meine Kyra war schon ein älteres Dämchen, und auch schon eine längere Zeit alleine. Die Zusammenführung hat glücklicherweise gar nicht so lange gedauert, wie ich dachte. Nach zwei Wochen haben sie auf einem Sofa geschlafen, aber immer einen Meter dazwischen. Was sich auch danach nie geändert hat.
Bei Amadeus, der 6 Wochen später dazukam, hat es viel länger gedauert bis er von Kyra akzeptiert wurde. Er selbst war und ist ein verschüchtertes Kerlchen. Das war wirklich eine lange Zeit, bis er selbst zu uns Vertrauen aufgebaut hat, aber inzwischen werden wir jeden Tag belohnt für den Stress und die "Arbeit", die wir hatten.
Leiden musste ich meine Kyra im September letzten Jahres gehen lassen wegen Krankheit. Aber nach vier Wochen kam klein Frodo zu uns. Der wurde von Murrli mit offenen Pfoten empfangen, was mich dermaßen überraschte. :wow: Heute sind die zwei immer noch ein Herz und eine Seele. Ausser mit der Spielerei, da ist Murrli nicht so dafür (fauler Sack)...

Wie du siehst, kann es auch klappen mit der Zusammenführung.
Nur Sorgen macht mir, dass der Kleine erst ein halbes Jahr sein soll. Vielleicht überlegst Du Dir noch so einen kleinen Katerkumpel zuzulegen, da Katzenkinder doch viel mehr spielen als ältere Katzen.

Jedenfalls wünsch ich Dir viel Glück bei der Zusammenführung deiner beiden Fellchen.
 
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annikar

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  • #18
Tjaha, also ne dritte Katze bekomm ich hier auf keinen Fall durchgesetzt :D

Mein Freund fand schon die Idee "ein Freund für Lilly" irgendwie nur so mittelmäßig und fühlt sich jetzt in seiner Einschätzung halt erstmal schwer bestätigt.

Sagt mal, ist das eigentlich "unterwürfiges Verhalten", wenn der Kater einen Stinktierschwanz macht und tief jault? Oder ist das seine Art und Weise sich zu behaupten?

Hab grade beide gefüttert (separiert voneinander) und jetzt hockt der Kater am Gitter und jault und sie hockt ihm gegenüber unterm Bett, faucht und knurrt (das ist hier die übliche Kommunikation)
 
tiedsche

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  • #19
Unterwürfig ist das keinesfalls. Sonst würde sich die Katze auch nicht verstecken.;)

Wie man die Jaulerei bei nem Jüngling einschätzen kann, weiß ich leider nicht :oops:
ich hab nur Weibsen.
Jaulerei von Draußen (auch von Kätzinnen) kenn ich nur als Kampfandrohung....
aber das werden die Katermenschen hier besser einschätzen können;)

......besonders gut hört sich das für mich aber nicht an, wenn das Kleinteil die Kätzin so angeht....ob das passend gemacht werden kann bezweifle ich....
 
eulchen74

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  • #20
Tjaha, also ne dritte Katze bekomm ich hier auf keinen Fall durchgesetzt :D

Mein Freund fand schon die Idee "ein Freund für Lilly" irgendwie nur so mittelmäßig und fühlt sich jetzt in seiner Einschätzung halt erstmal schwer bestätigt.

Sagt mal, ist das eigentlich "unterwürfiges Verhalten", wenn der Kater einen Stinktierschwanz macht und tief jault? Oder ist das seine Art und Weise sich zu behaupten?

Hab grade beide gefüttert (separiert voneinander) und jetzt hockt der Kater am Gitter und jault und sie hockt ihm gegenüber unterm Bett, faucht und knurrt (das ist hier die übliche Kommunikation)

Hmmm, fauchen ist ja ok bzw. fast normal fürn Anfang:rolleyes:, aber einen dicken Schwanz machen eher nicht unterwürfig denke ich. Zumindest hier bei uns gibts das nicht. Habe ich auch wieder beobachten dürfen bei unserem Neuzugang, der ziemlich stürmisch zu Anfang auf die anderen zugegangen ist, was unseren Katern sehr suspekt war, also wurde erstmal gefaucht und der Kleine damit in seine Schranken gewiesen. Inzwischen wird schon gespielt miteinander...:pink-heart:
 
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