Rat/Meinungen kleine Tierschutzauseinandersetzung

Miyamieze

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Hallo ihr lieben,

ich brauche evntuell mal einen Rat, wie ich mich in der unten beschriebenen Situation verhalten soll. Ich weiß mir nämlich langsam keinen Rat mehr.

Folgendes...ich hole mal etwas weiter aus.
Ich habe bei einer Tierschutzorganisation, die ich aber nicht näher benennen werde, weil sich das nicht gehört 2 Lackfellchen adoptiert. Mit der Dame, die für mich zuständig ist, habe ich mich von Anfang an sehr gut verstanden. Auch die Vorkontrolle, die bei mir gewesen ist, war sehr nett und wir haben uns wirklich nett unterhalten. Ich habe ganz stolz mein ganzes Katzen wissen präsentiert, was ich auch durch euch teilweise erhalten habe.

Die Tiere kommen aus Bulgarien. Ich wurde also darauf hingewiesen, dass es etwas dauern könnte, bis die Tiere einreisen. Corona, geschlossene Grenzen usw. Ich weiß nicht mit was für Menschen sie wohl sonst zu tun hatte das sie glaubte mir das X-mal sagen zu müssen das alles ungewiss sei....Jedes mal habe ich ihr aber versichert, dass ich da Verständnis für habe.

So nun kamen hin und wieder mal kurze aber kanppe Fragen von mir auf zum Vertrag, zur Ausreise, zum vorgehen, ob ich Transportboxen mitbringen muss und und und...also meines Erachtens durchaus legitime Fragen.

Ich habe durch die spürbare Daueranspannung der Dame schon immer versucht mich ganz ganz kurz zu halten und möglichst wenig ihrer Zeit zu stehlen. Dennoch wurde ich ungelogen jedes mal darauf hingewiesen, was sie nun doch wieder für einen Stress hätte und dies und das und jenes stünde noch an. Wo ich mir dann schon gedacht habe ok? Tut mir leid?

Vor kurzem hatte ich Geburtstag und dadurch ein paar Bilder von Cocktails usw. in meinem WhatsApp Status. Sie reagierte darauf mit "bring mir einen vorbei". Das ist zwar grundsätzlich nett, aber ich dachte doch sie hätte absolut keine Zeit für Smalltalk?

Wegen dem sonst guten positiven Kontakt, habe ich dann aber trotzdem angefangen mich hier und da an Spendenaktionen des Vereins zu beteiligen.

Unter anderem wurden dort Namenspatenschaften für Kitten angeboten. Das fand ich toll. Also habe ich einem kleinen Kitten für eine Spende einen Namen gegeben.

Nun weiß ich nicht, ob ich die einzige bin, die eventuell so fühlt, aber wenn man dann so eine "Patenschaft" wie auch immer die aussehen mag übernimmt, dann ist man an dem entsprechenden Kätzchen doch interessiert oder? Selbst wenn man ihm nur einen Namen gibt...also bei mir ist das zumindest so. Vielleicht bin ich ja hier auch irgendwie falsch.

Eine ganze Weile hat dann unter dem Bild des Kätzchens gestanden:
Name, Namens Patenschaft von... und das es reserviert ist.
Ich habe mich natürlich gefreut sowohl über die Erwähnung als Namenspatin als auch noch viel mehr darüber, dass es bereits reserviert ist und sich jemand dafür zu interessieren scheint.

Ich habe immer mal wieder verfolgt, ob sich vielleicht etwas ändert. Und plötzlich war das Bild einfach komplett verschwunden. Da war ich dann etwas traurig.

Ich habe dann ganz vorsichtig gefragt, was denn mit dem kleinen kitten passiert sei.
Dann kam ich aber sofort ins Kreuzfeuer, wie unangebracht es wäre da nach zu fragen, denn das zähle ja unter Datenschutz und sie käme in Teufels Küche, wenn sie mich darüber informieren würde.
Ich solle sie doch bitte einfach ihre Arbeit machen lassen. Von dem Stress den sie ja schon wieder hat, fang ich gar nicht erst an...
Ich solle mich doch lieber erst einmal um meine 2 adoptierten Katzen kümmern. (Die im übrigen noch immer nicht hier sind).

Ich habe dann erst einmal damit geantwortet, dass ich es ja verstehen kann, dass sie mir aufgrund von Datenschutz keine Auskunft geben kann, aber das es doch schön wäre wenn das kleine Kitten, dem ich einen Namen gegeben habe irgendwann in der Kategorie "Vermittelt" auf der Seite wieder auftauchen würde.

Und dann ging es wieder los....Keine Zeit. Der Tag hätte ja nur 24 Stunden und eine Familie und ein Beruf nebenher wäre auch noch da. Es würde sich nun erstmal darum gekümmert das meine Katzen ja ausreisen könnten.

Danach habe ich dann endgültig keine Trau mehr gehabt eine Antwort zu geben.
Ich möchte mich natürlich mit dem Tierschutz wo ich ja meine beiden Lackfellchen, in die ich mich auch absolut schon verliebt habe obwohl sie noch nicht da sind nicht verscherzen. Nicht, dass sie mir hinterher abgesagt werden....dann würde ich glaube ich wirklich schlimm weinen....

Nachdem ich einfach keine Trau mehr hatte noch etwas zu sagen, habe ich einfach geschwiegen... Seit dem kommen mehrere WhatsApp Voicemails und Anrufe die ich mich aber auch kaum traue anzunehmen.

Ich bin ziemlich traurig, ich weiß nicht was ich tun soll...
 

Cat_Berlin

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Wieso traust Du Dich nicht, ihre Anrufe anzunehmen? Vielleicht geht es um die Ausreise, und wenn Du da nicht reagierst...

Ihr sollt keine Freundinnen werden, also vielleicht belässt Du es einfach dabei, dass Ihr Euch um die 2 Katzen kümmert, das Nötigste austauscht und das war's.
Verstehe nicht ganz, warum Dich das so mitnimmt...
Tierschutz ist anstrengend und zeitintensiv, ich glaube schon, dass sie oft genug nicht weiß, wo ihr der Kopf steht.

Frag bestimmte Dinge, wenn es konkret wird und lass sie bis dahin am besten ihre Arbeit machen.
 

Razielle

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Ach herrje, da hast Du aber ein Pech. :eek:
Ich sehe es grundsätzlich wie Du, auch was das Patenkätzchen angeht. Eigentlich wäre es das beste den Kontakt abzubrechen, aber da Du ja noch auf die Katzen wartest....ich glaub ich würde 1x die Woche per Email nachfragen und auf weiteren Kontakt verzichten. Kann mir nicht vorstellen dass die dir aufgrund dessen die Katzen verweigern. Ich glaub sie brauchen dich nötiger als Du sie......
 

Miyamieze

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Wieso traust Du Dich nicht, ihre Anrufe anzunehmen? Vielleicht geht es um die Ausreise, und wenn Du da nicht reagierst...

Ihr sollt keine Freundinnen werden, also vielleicht belässt Du es einfach dabei, dass Ihr Euch um die 2 Katzen kümmert, das Nötigste austauscht und das war's.
Verstehe nicht ganz, warum Dich das so mitnimmt...
Tierschutz ist anstrengend und zeitintensiv, ich glaube schon, dass sie oft genug nicht weiß, wo ihr der Kopf steht.

Frag bestimmte Dinge, wenn es konkret wird und lass sie bis dahin am besten ihre Arbeit machen.
Es ging nicht um die Ausreise. Habe noch einmal Voicemails bekommen, die sich eigentlich zu 85% nur um den Stress gedreht haben. Ich finde es interessant, dass sie dann doch so viel Zeit für Voicemails hat :/.

Naja...natürlich nimmt es mich mit. Ich versuche eigentlich grundsätzlich mit den Menschen mit denen ich in irgendeiner Weise zusammen arbeite gut zurecht zu kommen.

Und ich war natürlich traurig über mein einfach verschwundenes Patenkätzchen.
 

biveli john

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Ich glaube auch, dass Menschen die in Tierheimen arbeiten ob mit oder
ohne Entgelt, großem Stress ausgesetzt sind.
Erstens haben die immer zu wenig Personal und müssen sich oft mit
unvorstellbaren Zuständen auseinandersetzen und das geht an die Substanz.
So wie du das schilderst ist diese Person am Limit und würde selbst
eine Supervision brauchen.
Es ist schwierig dies als Außenstehender zu begreifen.
Die jetzigen Zeiten sind durch die Kittenschwemme und Corona sehr
schwierig.
Die Tierheimangestellten ächzen jetzt überall, es fehlt auch an Geld. Und der Großteil macht das freiwillig und opfert die eigene Freizeit.
Habe bitte Geduld vielleicht erfährst du später wohin
das Patenkätzchen gekommen ist.:)
 

October

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Hallo ihr lieben,






Wegen dem sonst guten positiven Kontakt, habe ich dann aber trotzdem angefangen mich hier und da an Spendenaktionen des Vereins zu beteiligen.

Unter anderem wurden dort Namenspatenschaften für Kitten angeboten. Das fand ich toll. Also habe ich einem kleinen Kitten für eine Spende einen Namen gegeben.

Nun weiß ich nicht, ob ich die einzige bin, die eventuell so fühlt, aber wenn man dann so eine "Patenschaft" wie auch immer die aussehen mag übernimmt, dann ist man an dem entsprechenden Kätzchen doch interessiert oder? Selbst wenn man ihm nur einen Namen gibt...also bei mir ist das zumindest so. Vielleicht bin ich ja hier auch irgendwie falsch.

Eine ganze Weile hat dann unter dem Bild des Kätzchens gestanden:
Name, Namens Patenschaft von... und das es reserviert ist.
Ich habe mich natürlich gefreut sowohl über die Erwähnung als Namenspatin als auch noch viel mehr darüber, dass es bereits reserviert ist und sich jemand dafür zu interessieren scheint.

Ich habe immer mal wieder verfolgt, ob sich vielleicht etwas ändert. Und plötzlich war das Bild einfach komplett verschwunden. Da war ich dann etwas traurig.

Ich habe dann ganz vorsichtig gefragt, was denn mit dem kleinen kitten passiert sei.
Dann kam ich aber sofort ins Kreuzfeuer, wie unangebracht es wäre da nach zu fragen, denn das zähle ja unter Datenschutz und sie käme in Teufels Küche, wenn sie mich darüber informieren würde.
Ich solle sie doch bitte einfach ihre Arbeit machen lassen. Von dem Stress den sie ja schon wieder hat, fang ich gar nicht erst an...
Ich solle mich doch lieber erst einmal um meine 2 adoptierten Katzen kümmern. (Die im übrigen noch immer nicht hier sind).

Ich habe dann erst einmal damit geantwortet, dass ich es ja verstehen kann, dass sie mir aufgrund von Datenschutz keine Auskunft geben kann, aber das es doch schön wäre wenn das kleine Kitten, dem ich einen Namen gegeben habe irgendwann in der Kategorie "Vermittelt" auf der Seite wieder auftauchen würde.

Und dann ging es wieder los....Keine Zeit. Der Tag hätte ja nur 24 Stunden und eine Familie und ein Beruf nebenher wäre auch noch da. Es würde sich nun erstmal darum gekümmert das meine Katzen ja ausreisen könnten.
Hi,

das finde ich nicht in Ordnung. Ohne Spenden und Patenschaften wie deine könnte dieser Tierschutzverein kaum etwas machen.

Ich verstehe, dass du dir da Gedanken um das Kätzchen machst. Ist es krank geworden? Verstorben? Oder schon im neuen Zuhause.

Auch bei viel Stress sollte eine kurze Antwort möglich sein "Vielen Dank für die Nachfrage. Dem Kitten geht es gut und es ist im Ursprungsland vermittelt worden/ nach Deutschland vermittelt worden."

Das dauert wirklich nicht lange.

Mach' dir da bitte keinen Kopf drum. Dem Kitten wird es gut gehen und vielleicht behält es ja in seinem neuen Zuhause seinen Namen, den es von dir bekommen hat :)

October
 

Taskali

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Mal die andere Seite aufgezeigt:
Ich mache bekanntlich ebenfalls Tierschutz, gehe (derzeit wieder) volltags arbeiten, habe Familie, großes Haus, Garten, Hobbys, Freunde und eben die Pflegestelle. Ich habe "nur" 10 Pflegekatzen, von denen im Schnitt vielleicht um die 2-3 immer in der Vermittlung sind. Allein für diese 2-3 Vermittlungen brauche ich im Schnitt am Tag ca. 1-2 Stunden für die Vermittlungsarbeit - Annoncen machen/erneuern/nachbearbeiten, Fotos sichten, Texte schreiben, Anfragen/Fragen beantworten, Telefonate führen usw. Dazu kommt ca. 1 Stunde die Nachbearbeitung bereits vermittelter Tiere - Annoncen löschen, Fragen dazu beantworten und vor allem die Beratung der Adoptanten bei Einführung und Zusammenführung. Sprich: allein rund 3 Stunden am Tag gehen für die Vermittlungsarbeit drauf. Für die Versorgung brauche ich morgens und abends jeweils 2 Stunden - macht 4 Stunden - macht 7 Stunden täglich allein nur für den Tierschutz - dazu 8 Stunden Arbeit.... das heißt man kann sich ausrechnen wieviel Zeit für den normalen Alltag wie Familie, Essen und in irgendeiner Form noch Freizeit übrig bleibt - mal vom Schlafen ganz abgesehen... Nun sitzt man also gerade mal 10 Minuten auf der Couch, in sich zusammengesackt und *Phüüü - und prompt und immer - wirklich immer - just in diesem Moment klingelt das Telefon :massaker: Wenn man dann noch nen doofen Tag hatte, ein Mietz ist krank, bei dem anderen die Vermittlung geplatzt, und ein drittes kommt vielleicht aus der Vermittlung zurück, die nächste dringende Anfrage zur Aufnahme einer Katze ist auch eingetrudelt, das Auto muckt rum und wird wohl bald in die Werkstatt müßen und dann kommt so eine belanglose Anfrage mitten in diesen Moment geplatzt, wo man es gerade mal geschafft hatte für ein paar Minuten den Kopf auszuschalten, dann ist das Tröpfchen zuviel und der andere wird zum Blitzableiter. Das sollte nicht passieren - aber ist mir auch schon passiert. Für mich war das dann immer der Moment, wo mir dann hinterher klar wurde, dass ich mal wieder etwas runterfahren muß mit dem Tierschutz und mich mal wieder mehr um mich selbst kümmern muß. Viele können das aber nicht und so wird dann immer wieder jemand zum Blitzableiter, der nix dafür kann - in dem Fall warst du es bei dieser Dame. Das ist nicht richtig und ich finde es auch falsch jetzt zu sagen, dass man ihr deshalb Absolution erteilen sollte, denn menschlich ist das nicht ok. Aber: wie schon gesagt wurde: ihr sollt/müßt ja keine Freunde sein. Ich habe öfter das Problem, dass die Leute das verwechseln und dann "übergriffig" werden und mich ständig wegen irgendwas anrufen - auch nach der Adoption - einfach nur um zu plaudern. Das kann man nicht leisten! Es gab da auch Leute, denen ich dann wirklich vor den Kopf stoßen mußte, weil sie trotz aller klarer Ansagen damit nicht aufhörten.
Was ich damit sagen will ist: macht euch bitte alle klar, dass Tierschutz im grunde eine Art Geschäft ist - eins mit vielen Emotionen, aber eben doch ein Geschäft. Und mal doof gefragt: stellt euch vor ihr habt euch euren Traum erüllt und euer Traumauto neu bestellt - mit allen Extras so, wie ihr euch das schon immer gewünscht habt - würdet ihr dann auch alle paar Tage im Geschäft anrufen und Smalltalk halten wollen, während ihr auf das Auto wartet und hinterher dann alle paar Tage dem Händler erzählen, wo ihr mit dem Auto schon überall wart? Nein, sicher nicht - darüber würdet ihr euch mit euren Freunden austauschen und den Händler nur anrufen, wenn ihr konkrete Fragen habt oder es Probleme gibt. Deshalb: das verhalten der Dame war/ist nicht ok, aber ich denkr du wirst zu der Sorte "anstrengender Adoptanten" gehören, die man manchmal innerlich auf den Mond schießen könnte - der eine Tierschützer schafft es das die Leute nicht merken zu lassen, der andere eben nicht und der dritte benutzt diese Leute dann als Abfalleimer für ihren Frust. ;)
 
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biveli john

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Ja, menschlich war das von der Dame des Tierschutzes
nicht o.k.
Aber der Fehler war menschlich, der jeden von uns auch aus obgenannten
Gründen, passieren kann.
Weil es eben menschlich ist.
Und die die noch Ruhe bewahren, fressen alles in sich hinein und
kriegen gesundheitlich Probleme.:)
 

Moggies

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Auch bei viel Stress sollte eine kurze Antwort möglich sein "Vielen Dank für die Nachfrage. Dem Kitten geht es gut und es ist im Ursprungsland vermittelt worden/ nach Deutschland vermittelt worden."

Das dauert wirklich nicht lange.
Sehe ich auch so, da bricht einem ja kein Zacken aus der Krone.
 

Miyamieze

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Jetzt muss ich doch gerade meine Empörung über die "anstrengende adoptantin" etwas zurück halten.....

Ich bin höchst wahrscheinlich eine der entspantesten die es gibt.
Die Adoption meiner beiden Lackfellchen läuft ja nun schon ein paar Wochen.

Und ich habe nie und hatte nie das Bedürfniss irgendwelchen belanglosen Smalltalk zu halten. Ich habe Entschuldigung wenn das hart klingt ein Gehirn und nach dem ersten mal wo die Dame mir ihren Stress näher brachte habe ich auch direkt ruhe gehalten... Das heißt es kam nichts aber auch gar nichts von mir. Es sei denn es war wichtig. Wirklich wichtig. Wie zB die Frage ob ich eine Transportbox mitbringen muss.

Im Gegenzug kommen dann aber so sachen wie Reaktionen auf meinen Status....wo ich mir Hä? denke.

Jetzt werde ich dann regelrecht voll gespamt mit mehreren minutenlangen Voicemails Warum und wie was wo anstrengend und aufwendig ist....dinge die ich überhaupt nicht wissen muss...und will, da ich ja weiß der stress ist da...

Da frage ich mich dann wer "anstrengend" ist.
 

NanSam

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Ich bin auch der Meinung, dass man als Patin ein kurzes "Katze ist vermittelt, ihr geht es gut" wirklich erwarten darf.

Ansonsten aber finde ich es schwierig, für jemanden Partei zu ergreifen oder sich eine Meinung zu bilden, weil ich nicht dabei war.

Wenn z.B. die Frage wg. der Transportbox im Vorfeld nicht geklärt wurde, hätte ich sie erst gestellt, wenn ich die Info bekommen hätte, dass die Katzen abgeholt werden können. Die Boxen sollten ja auch schon vor dem Einzug bereit stehen, falls einer der beiden nach dem Einzug kurzfristig zum Tierarzt muss.

Aber wie gesagt, als Außenstehender schwierig, die Gesamtsituation zu überblicken, weil wir ja nur deine Sicht kennen.

Alles Gute Dir und deinen Lackfellchen.

VG
 

GroCha

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Ich habe bei einer Tierschutzorganisation, die ich aber nicht näher benennen werde, weil sich das nicht gehört 2 Lackfellchen adoptiert.
Dann solltest Du diese Info mal aus Deinem anderen Thread rausnehmen.
Ich hab mir die beiden schon auf deren HP angesehen ;)
Aber keine Panik, hier is voll :grin:


Mir ist bei der ganzen Sache nicht klar, warum Du zu der Dame überhaupt so engen Kontakt hast. Habt Ihr Euch so gut verstanden, dass Du dachtest, Ihr freundet Euch über die Adoption hinaus an? Also, das is jetzt nicht als Vorwurf gemeint. Kann ja sein, dass man auf diese Weise eine gute Freundin findet.
Mich wundert das nur, weil ich diesen Vorgang anders kenne. Also ein wenig distanzierter: Anfrage, Telefonat, Vorkontrolle, (Ab-/)Zusage, Vertrag, Geld, Katze.

Die Dame, die bei uns VK gemacht hat, war z.B. sogar mit meinem Vermieter in der Schule und wir haben uns stundenlang echt gut unterhalten. Die war um die drei Stunden hier :D
Aber das war's dann auch. Dann ging die Info an die PS und dann kam die Katze.
Da hatte ich mit dem Mädel, die uns die Katze von Berlin per Mitfahrzentrale hergefahren hat, wesentlich mehr Kontakt per WA, weil die unbedingt wissen wollte, wie ihr kleiner Fahrgast sich so macht.
Zur PS is natürlich noch Kontakt, auch weil die hier im Forum aktiv ist. Aber der aktive Kontakt, sprich Telefonate, geht ausschließlich von mir aus, wenn ich halt ne Frage zur Katze hab.


TS is ohne den Corona-Stress schon echt nervenaufreibend.
Die Finanzen sind immer ungewiss, so dass die nicht ewig in die Zukunft planen können und dann kommt noch die momentane Situation dazu, wo keiner von uns weiß, wie's weiter geht.
Evtl. is sie deswegen auch privat noch zusätzlich belastet.
Dass einem da irgendwann mal alles über'n Kopf wächst und man hinten und vorne nicht weiß, wie alles noch laufen soll, kann ich da schon nachvollziehen.

Nachdem aber keiner hier außer Dir weiß, wie es dazu kam, dass sie Dir sowas erzählt, und was Du ihr im Umkehrschluss evtl. schon alles über Deine Situation erzählt hast, maße ich mir da echt kein Urteil an, wie und ob das okay war, ohne die andere Seite zu kennen.
Zu der "anstrengenden Adoptantin" würde ich Dich allerdings auch zählen. Selbst wir im Forum wissen z.B. schon, dass Dir erst letztes Jahr zwei Katzen zu viel waren, eine abgegeben werden musste, ein Katzen hassender Drache im Haus lebt, usw., und wir sind hier in der Öffentlichkeit. Kein Plan, was dann in nem Vieraugengespräch alles erzählt wurde - oder auch nicht.
Möglicherweise hat die Dame sich wegen sowas gedacht, hey, sie erzählt mir was, ich erzähl ihr was.

Alles nur mal so dahin geschrieben, hätte, könnte, würde, ...

Sag ihr einfach, dass Du das nicht willst und beschränk Dich ausschließlich auf Kontakt wegen der Katzen und gut.
 

Cat_Berlin

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r. Es sei denn es war wichtig. Wirklich wichtig. Wie zB die Frage ob ich eine Transportbox mitbringen muss.
Also ganz ehrlich, aber ich finde diese Frage nicht "wirklich wichtig", wenn Du noch nicht mal weißt, wann sie reisen, geschweige denn bei Dir ankommen.
Aber gut, da braucht man jetzt auch nicht drüber streiten.

Ich würde einfach alle Fragen, die noch aufkommen, bündeln und dann gesammelt stellen, wenn es konkret (!) wird. Also kurz bevor sie da sind.
 

GroCha

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Ich bin auch der Meinung, dass man als Patin ein kurzes "Katze ist vermittelt, ihr geht es gut" wirklich erwarten darf.
Nur mal für mich, ob ich das richtig verstanden hab:
Namenspate bedeutet aber nicht dasselbe wie (dauerhafter) Pate?
Ich dachte, als Namenspate gibt man dem Tier einen Namen gegen eine einmalige Spende und Pate ist man, wenn man regelmäßig Kosten übernimmt?

Also, wenn jemand, über Monate ne Patenschaft für ne Katze übernommen hat, wäre ich auch enttäuscht, wenn ich nicht wüsste, was aus ihm geworden is. (Bei meinem Patenkater hab ich es hier im Forum gelesen, dass er vermittelt wurde. Also ich hab da keine zusätzliche PN erwartet. Auf die Idee, dass ich noch extra hätte infomiert werden sollen, bin ich bis jetzt gar net gekommen :confused: Aber okay, Patenkatze im Forum is auch was anderes).
Aber wenn ich, mal überspitzt, ner Katze für einmalig 20€ (oder wie viel auch immer) nen Namen gegeben hab und die danach noch zwei Jahre im TH hockt, würde ich nicht erwarten, dass ich sofort am Tag der Vermittlung ne Info krieg.

Ja, ich hab's gelesen, es war ein Kitten, es is vermittelt, das werden jetzt keine zwei Jahre gewesen sein.
Auch da wissen wir nicht wie viel Zeit vergangen is.
Vll. checkt der Verein jedes WE den aktuellen Stand. Der Zwerg wurde am Sonntag vermittelt, wird schnell von der HP entfernt, damit keine Anfragen mehr kommen und erst mal Pause.
Dann kommt das WE und es geht ne Mail raus: Ihr Namenspaten-Kätzchen ist im neuen Zuhause. Wenn jetzt aber am Donnerstag gefragt wird, was da los is, is man im schwarzen Loch.
Auch wieder nur, hätte, würde, könnte, ...

Also ich weiß noch, wie viel Zeit und Arbeit es gemacht hat, letztes Jahr die kleine Spendenaktion für sechs Wochen laufen zu haben.
Und da waren nicht mal körperliche Tätigkeiten dabei, wie VK's, versorgen, vermitteln, etc. Es war reiner Mail Verkehr und trotzdem hab ich echt 57 Kreuze gemacht, als das endlich rum war.
Und selbst da hab ich mal nen Bock geschossen, weil zwei Spenden beinahe untergegangen wären, weil ich es übersehen hab.
Also wenn zwischen Vermittlung des Kittens und Versenden einer Mail keine vier Wochen liegen, kann man da jetzt auch wieder geteilter Meinung sein.
Die Vereine haben doch so schon Probleme ihre HP's aktuell zu halten. Grade bei Kitten.

Die TE hat am 20.05. geschrieben, dass sie bei diesem Verein fündig geworden ist. Der Thread existiert seit 18.04. Nur so um ne Zeitspanne zu haben.
 

NanSam

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@GroCha

Ein Glück, dass ich für keine Zeitung schreibe.

Hätte heißen sollen "Namenspatin"

Und ich meinte auch nicht, dass der Tierschutz informieren muss, sondern (und nun wieder ein vergessenen Wort "auf Nachfrage von Seiten der Patin".

Aber auch das hätte ich erst geklärt, wenn ich aus einem anderen "wichtigen" Grund eh schon Kontakt mit der Dame hätte.

Edit: Wenn ich es richtig verstanden habe, hatte sie ja nachgefragt. Und nur um diesen Zusammenhang ging es mir.
 
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Taskali

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Richtig - so funktioniert es für den Tierschützer am besten/sinnvollsten: Fragen bündeln - am besten aufschreiben - und dann gibt es Zuge der Vermittlung vorab 2,3,4 engere Kontakte, in denen man dann die Fragen alle stellt und beantwortet bekommt und dann wieder wenn der Tag x da ist und wieviel dann im Nachgang notwendig ist hängt dann von der Situation bzw. Entwicklung ab. Das ist für mich der wichtigste Teil, wo ein enger Kontakt notwendig ist um die Eingewöhnung/Zusammenführung gut vonstatten gehen zu lassen und wo mir auch ganz lieb ist, wenn die Leute viel fragen - gerade bei den Scheumietzen. Im Vorfeld ist es die Zeit wo man überlegt ob Ja oder Nein - da sollte der Kontakt auch eng sein, um eben sicher gehen zu können, dass es passt. Wenn dann alles klar ist, dann macht es wie gesagt Sinn alle Fragen zu sammeln und dann eben wenn der Tag X nahe rückt dann gebündelt zu stellen. So funktioniert es für alle Seiten gut ohne, dass einer gestresst ist und ohne, dass Infos hinten runterfallen.
 
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