Rat bei Freigänger, der nicht gefüttert wird

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Fellib

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21 Oktober 2020
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Liebe Forumsmitglieder,
Ich bin neu hier und benötige einen Rat von euch.
Es geht um eine Katze, Luzie, die eigentlich das perfekte Katzenleben hat. Sie lebt auf einem Hof ohne Nachbarn und Straßen irgendwo im Nirgendwo in der Nähe von Templin. Luzie ist 5 Jahre alt und eine kleine schmale, zuckersüße, bei Menschen etwas vorsichtige, etwas unruhige, ausgezeichnete Jägerin.
Das Problem / meine Sorge ist folgende: bisher hatten wir hier eine Dauermietung und konnten uns daher wenigstens an den Wochenenden relativ regelmäßig um Luzie kümmern, also ihr etwas zu fressen geben. Immer wenn wir kommen, schlingt sie Unmengen Futter in sich hinein. Die Besitzer des Hofes halten die Katze eher nach dem Motto, dass sich die Katze eben Mäuse fangen soll. Das ist im Sommer auch nicht problematisch, wenn die Besitzer allerdings z.B. im Winter für 3 Wochen in den Urlaub fahren, bleibt Luzie immer sich selbst überlassen.
Ich finde das ausgesprochen problematisch, das Katzen keine Wildtiere sind und ab und zu doch auch gefüttert werden sollten.
Zudem fahren wir regelmäßig zum Tierarzt, da sie, wie jetzt z.B. einen großen Abszess, wahrscheinlich vom Angriff eines Waschbären hatte.
Nun wird uns hier gekündigt, sodass es niemanden mehr geben wird, der ein Auge auf das Wohl der Katze hat und dies macht mir große Sorgen.
Könnt ihr mir raten, was ich tun kann? Versteht mich nicht falsch, nicht jeder muss eine Katze so umtütteln, wie ich es machen würde, aber hier ist meine Sorge, dass sie es ohne uns im Winter nicht schaffen wird.
Sollen wir sie einfach hier lassen? Oder doch den Tierschutzverein einbeziehen? Oder ist das Übergriffig?
Wenn wir eine Garten hätten, würde ich die zuckersüße Maus sofort mitnehmen. Am liebst wäre mir, hier, in der Nähe von Templin ein neues Zuhause für sie zu finden, in dem man sich um sie kümmert.
Liebe Dank schon einmal für euren Rat
Fellib
 
Gigaset85

Gigaset85

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Was der KH da macht ist Vernachlässigung meiner Ansicht nach....ich würde die Katze mitnehmen falls das geht und ich glaube nicht,dass der KH da was dagegen hat. Allerdings sollten dann die Besitzverhältnisse auch klar gestellt sein, Chip/ Nummer, Tasso usw.
 
NaMa

NaMa

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Was der KH da macht ist Vernachlässigung meiner Ansicht nach....ich würde die Katze mitnehmen falls das geht und ich glaube nicht,dass der KH da was dagegen hat. Allerdings sollten dann die Besitzverhältnisse auch klar gestellt sein, Chip/ Nummer, Tasso usw.
Ich schließe mich hier an; versucht die Katze zu übernehmen. Ihr kümmert euch ja eh schon wesentlich mehr um die Kleine als der eigentliche Besitzer.
 
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rudy

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wohin zieht ihr?
die katze lebt seit 5 jahren als freigängerin in ihrem revier und hat überlebt. die in eine wohnungshaltung oder städtische umgebung zu bringen halte ich für etwas problematisch. und wenn ihr nach 5 monaten drauf kommt das eine wohnungshaltung nicht geht, könnt ihr sie auch nicht so einfach wieder zurückbringen. ihr altes revier wird dann längst wieder besetzt sein.
das was die "besitzer" machen ist meiner meinung nach vernachlässigung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ayleen

Ayleen

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Liebe Forumsmitglieder,
Ich bin neu hier und benötige einen Rat von euch.
Es geht um eine Katze, Luzie, die eigentlich das perfekte Katzenleben hat. Sie lebt auf einem Hof ohne Nachbarn und Straßen irgendwo im Nirgendwo in der Nähe von Templin. Luzie ist 5 Jahre alt und eine kleine schmale, zuckersüße, bei Menschen etwas vorsichtige, etwas unruhige, ausgezeichnete Jägerin.
Das Problem / meine Sorge ist folgende: bisher hatten wir hier eine Dauermietung und konnten uns daher wenigstens an den Wochenenden relativ regelmäßig um Luzie kümmern, also ihr etwas zu fressen geben. Immer wenn wir kommen, schlingt sie Unmengen Futter in sich hinein. Die Besitzer des Hofes halten die Katze eher nach dem Motto, dass sich die Katze eben Mäuse fangen soll. Das ist im Sommer auch nicht problematisch, wenn die Besitzer allerdings z.B. im Winter für 3 Wochen in den Urlaub fahren, bleibt Luzie immer sich selbst überlassen.
Ich finde das ausgesprochen problematisch, das Katzen keine Wildtiere sind und ab und zu doch auch gefüttert werden sollten.
Zudem fahren wir regelmäßig zum Tierarzt, da sie, wie jetzt z.B. einen großen Abszess, wahrscheinlich vom Angriff eines Waschbären hatte.
Nun wird uns hier gekündigt, sodass es niemanden mehr geben wird, der ein Auge auf das Wohl der Katze hat und dies macht mir große Sorgen.
Könnt ihr mir raten, was ich tun kann? Versteht mich nicht falsch, nicht jeder muss eine Katze so umtütteln, wie ich es machen würde, aber hier ist meine Sorge, dass sie es ohne uns im Winter nicht schaffen wird.
Sollen wir sie einfach hier lassen? Oder doch den Tierschutzverein einbeziehen? Oder ist das Übergriffig?
Wenn wir eine Garten hätten, würde ich die zuckersüße Maus sofort mitnehmen. Am liebst wäre mir, hier, in der Nähe von Templin ein neues Zuhause für sie zu finden, in dem man sich um sie kümmert.
Liebe Dank schon einmal für euren Rat
Fellib
Ich würde mich an den Tierschutz wenden, denn das klingt sehr nach Vernachlässigung der Katze von den Haltern 🙁
 
P

Politicalcat

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Ich würde sie mitnehmen. Gefüttert wird sie nicht, bei Krankheiten ihrem Schicksal überlassen. Das reicht mir als Info.
Solche Tiere haben oft die Nase voll von draußen, und ziehen einen sicheren Platz mit regelmäßigen Mahlzeiten vor.
 
andkena

andkena

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Ich würde mich auch an den Tierschutz wenden, wo sie adäquat tierärztlich behandelt, gefüttert und ins passende Zuhause vermittelt wird.
Es sei denn, ihr könntet bei Mitnahme einen (gesicherten) Freigang bieten
 
tigerlili

tigerlili

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Wenn Ihr sie mitnehmt, wäre Freigang nicht mehr möglich?
 
Silke1977

Silke1977

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ich würde sie auch mitnehmen!
 
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winky

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  • #10
Ich würde sie nicht dort lassen. Wenn Du ihr Freigang bieten kannst (gesichert, da sie ja offensichtlich keine Strasse kennt, wenn sie vom Hof aus ruhiger Umgebung kommt) nimm sie mit oder schalte den Tierschutz oder einen Katzenverein ein, damit ihr dort ein guter Platz besorgt wird.
Von Mäusen allein sollte eine Katze nicht leben müssen, außerdem muß sie ja auch geimpft und im Krankheitsfall versorgt werden, was bei diesem Besitzer wohl nicht der Fall ist. Was wird aus ihr, wenn sie älter ist? Außerdem ist sie wahrscheinlich nicht kastriert und wird dann Nachkommen zeugen, die wieder dem Elend ausgesetzt sind oder gleich getötet werden. Es gibt schon so viele obdachlose Katzen und das Elend ist immens. Deswegen bitte handle und danke, dass Du Dich bisher drum gekümmert hast.
 
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winky

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  • #11
Was wurde jetzt aus der Katze oder was hast Du vor? Berichte doch bitte weiter.
 
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