Pupsi und die unüberlegte Entscheidung oder "dann nimm du ihn halt"

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  • #261
Hm, iwie geht es nicht wirklich voran bei uns. Nun macht Bu das so toll mit, er hält Abstand, bewegt sich nicht zu schnell, wendet den Blick ab. Von ihm kommt kein Fauchen, kein Knurren, aber von Red. Der traut ihm nicht und grollt die ganze Zeit über immer mal. Er starrt ihn an, bis eben Bu den Blick abwendet. Er knurrt und faucht. Irgendwann wurde Bu das zu blöd und er ging. Da helfen die besten Leckerlies nix. Kalle kommt nicht mehr ran, beobachtet nur aus der Ferne.
Habe den Feliway-Stecker jetzt doch bei Red ins Zimmer gehängt. Und dieses Zylkene bestelle ich dann doch mal.

Geduld und Zeit hab ich. Aber unruhig macht mich, das er den ganzen Tag nur dort drinnen ist. Er kann zwar klettern und aus dem Fenster schauen, aber das ist ja für einen ehemaligen Freigänger auch nicht die Welt, oder? Noch macht er einen entspannten Eindruck. Er freut sich immer, wenn ich zu ihm ins Zimmer komme. Was kann ich noch tun?
 
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Max Hase

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  • #262
Ist doch ok. Red macht den Lauten. Und Bu sagt "Du kannst mich mal" und echauffiert sich nicht.
Erstmal brauchst Du sowas wie Koexistenz ohne Kloppe. Reicht als solide Grundlage aus.

Nachdem die ersten zweimal nichts passiert ist, habe ich die Miezers immer machen lassen. Vorsichtig war ich nur, wenn der Neuzugang immer direkt hinter der Tür lag.
 
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bootsmann67

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  • #263
Ist doch ok. Red macht den Lauten. Und Bu sagt "Du kannst mich mal" und echauffiert sich nicht.
Erstmal brauchst Du sowas wie Koexistenz ohne Kloppe. Reicht als solide Grundlage aus.

Guten Morgen!
Ja, weise Worte! (y)
Solange es zur "Eskalation" auch DEeskalation gibt, ist man auf einem guten Weg.
Knurren und Fauchen ist in der Regel immer Unsicherheit, die sich mit der Zeit bestiimmt in Wohlgefallen aufloest.

Olaf
 
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  • #264
Guten Morgen,

Ich danke euch.
Wie macht ihr es, bleibt die Tür dann irgendwann einfach offen, also mit Gittertür natürlich, und wenn keiner zuhause ist, zu? Ich hab die Tür bisher immer zu, bis auf die Trainingszeiten .
 
Angellike

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  • #265
Hatte sie jetzt Mal eine Weile auf, unter Beobachtung von weiter weg. Ging auch gut, bis red🐈‍⬛ dem armen Bu eine geknallt hat😳. Interessanterweise blieb der erstmal verdattert sitzen, bevor er mich sah und zu mir lief.
 
bootsmann67

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  • #266
beim Einzug unseres Morgenlandkaters haben wir ja ausschliesslich nur die Gittertuer gehabt. Da sie ja wahlweise in den Schlafzimmer- bzw Wohnzimmer-Tuerrahmen geklemmt wurde, konnte dann keine Tuer als Sichtschutz geschlossen werden.
Allerdings fand ich das nicht dramatisch, da Baloo immer die Chance hatte ausserhalb des Sichtfelds zu sein und somit auch ungestoerte Privatsphaere hatte.

Vielleicht kannst du ja auch etwas so in den Raeumen an der Gittertuer stellen, das man sichtbar oder unsichtbar sein kann - je nach belieben.

Ich persoenlich wuerde denken, das Normalitaet am ehesten Eintritt, wenn man sich fast ununterbrochen sehen kann. So ist immer die Moeglichkeit zu interargieren. So macht man aus dem "besonderen Moment" gelassene Gewohnheit. Denke ich!
Und da sie auch OHNE Aufsicht der Dosis interagieren koennen, uebertraegt sich vielleicht auch keine menschliche Unsicherheit und sie koennen auf echte Kater-Art kommunizieren....

Aber wie konnte R.E.D dem armen Bu eine knallen, durch die Gittertuer?

Olaf
 
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verKATert

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  • #267
Ich würd auch offen lassen.... So haben sie mehr Gelegenheiten, sich auch mal allein zu begegnen.
 
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  • #268
beim Einzug unseres Morgenlandkaters haben wir ja ausschliesslich nur die Gittertuer gehabt. Da sie ja wahlweise in den Schlafzimmer- bzw Wohnzimmer-Tuerrahmen geklemmt wurde, konnte dann keine Tuer als Sichtschutz geschlossen werden.
Allerdings fand ich das nicht dramatisch, da Baloo immer die Chance hatte ausserhalb des Sichtfelds zu sein und somit auch ungestoerte Privatsphaere hatte.

Vielleicht kannst du ja auch etwas so in den Raeumen an der Gittertuer stellen, das man sichtbar oder unsichtbar sein kann - je nach belieben.

Ich persoenlich wuerde denken, das Normalitaet am ehesten Eintritt, wenn man sich fast ununterbrochen sehen kann. So ist immer die Moeglichkeit zu interargieren. So macht man aus dem "besonderen Moment" gelassene Gewohnheit. Denke ich!
Und da sie auch OHNE Aufsicht der Dosis interagieren koennen, uebertraegt sich vielleicht auch keine menschliche Unsicherheit und sie koennen auf echte Kater-Art kommunizieren....

Aber wie konnte R.E.D dem armen Bu eine knallen, durch die Gittertuer?

Olaf
Die hängt ein bisschen durch...ist zwar straff befestigt, aber hängt trotzdem durch. Wie darf ich das nun verstehen, wäre die Tür nicht dazwischen, hätte er ihn richtig verprügelt? Davor hab ich echt Angst.
 
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Max Hase

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  • #269
Das weiß man nicht.
Wäre Bu ohne Tür ausgewichen, wäre vielleicht gar nichts passiert. Oder Red hätte sich schüchtern zurück gezogen.
Die Gittertüre schafft ja auch eine künstliche Situation, in der der Gernegroß mal richtig auf dicke Hose machen kann.

Meine Stute kann das so gar nicht leiden, wenn durch Zäune die Gesetze der Pferdesprache aufgehoben sind. Hat ein kaputtes Griffelbein und ungezählte Phlegmonen gekostet. Jetzt steht sie im Winter im Fort Knox und im Sommer mit den anderen. Da klärt sie dann in den ersten Minuten, dass sowieso nur sie das Sagen hat. Macht sie mit großem Gewese, aber ohne Klopperei.
 
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NanSam

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  • #270
Hallo,
ob der Kontakt an der Gittertüre in Abwesenheit bestehen bleiben darf, ist denke ich, wie immer von den Katzen abhängig.

Grundsätzlich wurde mir persönlich geraten und ich habe es so auch schon gelesen: die Begegnungen sollten immer positiv enden, bevor der Kontakt unterbrochen wird. Wenn ein Beteiligter rüpelig drauf ist, kann sich der Frust an der Gittertüre, den anderen nicht mit Kloppe dauerhaft zu verjagen, hochschaukeln.

Ich denke, das muss tatsächlich selbst probiert werden. Vlt. wird der Neuzugang dauerhaft ruhiger, wenn er merkt, dass die anderen Katzen seine Drohgebärden ernst nehmen und gehen? Wenn nicht, wieder einen Schritt zurück und nur kurze Begegnungen mit positivem Ende und das langsam steigern.

Das Beste wäre, es von Anfang an von nur sehr kurz auf länger zu steigern. Aber wir können ja vorher nicht wissen, wie die Katzen tatsächlich reagieren. Praxis und Theorie, individuelle Persönlichkeiten halt.
 
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miss.erfolg

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  • #271
Ich hab das bei uns so gemacht : drei Tage Gittertür komplett verschlossen (mit Sichtschutz bis unten). Dann halb geöffnet. Wenn ich weg war, wieder zu. Da Homeoffice kam das jetzt nicht oft vor.

Nach ca einer Woche die Gittertür komplett auf.

Locky war zu dem Zeitpunkt schon echt neugierig und unzufrieden, dass er als bisheriger Herrscher über mich und die Wohnung nicht ins Zimmer durfte, ich hab dann abwechselnd Homeoffice mal bei Neelix gemacht und mal im Wohnzimmer. Diese Neugier habe ich dann genutzt und ihn immer ins Zimmer gelassen, wenn er wollte. Später dann auch Lilo.

Neelix war aber auch mega sozial und vorbildlich. Er hat mir die Sache recht einfach gemacht.

Nach ein bisschen über zwei Wochen hab ich die Tür komplett aufgemacht, hatte Neelix dann aber für ein paar weitere Tage ins Zimmer "gesperrt", wenn ich weg war und über Nacht auch noch.

Nach drei Wochen gab's freie Bahn. Lilo hätte noch gut ein zwei Wochen gebraucht aber Neelix ging mir in dem Zimmer die Decke hoch.

Aber jede Situation und jede Katze ist anders von daher gibt's keine Allgemeinlösung. Du musst sehr auf dein Bauchgefühl hören. Ich finde du machst das großartig und es liest sich auch so, als würde es nicht schlecht laufen bei dir.
 
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  • #272
Ich hab das bei uns so gemacht : drei Tage Gittertür komplett verschlossen (mit Sichtschutz bis unten). Dann halb geöffnet. Wenn ich weg war, wieder zu. Da Homeoffice kam das jetzt nicht oft vor.

Nach ca einer Woche die Gittertür komplett auf.

Locky war zu dem Zeitpunkt schon echt neugierig und unzufrieden, dass er als bisheriger Herrscher über mich und die Wohnung nicht ins Zimmer durfte, ich hab dann abwechselnd Homeoffice mal bei Neelix gemacht und mal im Wohnzimmer. Diese Neugier habe ich dann genutzt und ihn immer ins Zimmer gelassen, wenn er wollte. Später dann auch Lilo.

Neelix war aber auch mega sozial und vorbildlich. Er hat mir die Sache recht einfach gemacht.

Nach ein bisschen über zwei Wochen hab ich die Tür komplett aufgemacht, hatte Neelix dann aber für ein paar weitere Tage ins Zimmer "gesperrt", wenn ich weg war und über Nacht auch noch.

Nach drei Wochen gab's freie Bahn. Lilo hätte noch gut ein zwei Wochen gebraucht aber Neelix ging mir in dem Zimmer die Decke hoch.

Aber jede Situation und jede Katze ist anders von daher gibt's keine Allgemeinlösung. Du musst sehr auf dein Bauchgefühl hören. Ich finde du machst das großartig und es liest sich auch so, als würde es nicht schlecht laufen bei dir.
Danke☺️und auch bei allen anderen: DANKE!🐈‍⬛🐈‍⬛🐈‍⬛
 
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  • #273
Jetzt hab ich ein fettes Problem...
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  • #274
Graf Red wollte den Rest seiner Grafschaft sehen, also hab ich Kalle und Bu mitsamt der geliebten Kratzpappen im Wohnzimmer eingesperrt und ihn einfach Mal gucken lassen. Furchtlos durchschritt er den Flur, inspizierte die anderen Katzenklos aufs Genaueste und leerte mal eben die Näpfe in der Küche (genau das Gleiche drin wie beim ihm🤭). Kurzer Blick und ein Faucher durch die Glastür des Wohnzimmers, weiter ging die Beschreitung. Und dann entdeckte er mein Schlafzimmer. Und das Bett. Und sein Blick fragte, warum er in der Rumpelkammer schlafen muss, wenn das wahre Nachtlager, das einzige, dass ihrer Grafschaft würdig ist, doch hier steht? Damit ruckelte er seinen Hintern zurecht und schlief ein. Während das Fußvolk im Wohnzimmer langsam unruhig wurde. Was ist denn da los? Warum ist hier zu? Was macht die denn da mit dem Fürsten der Finsternis? Die kleinen Köpfe wanderten an der Glasscheibe hin und her. Ohje...das kommt dabei raus, wenn man ein Doppelleben führt 😬
 
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  • #277
Ja, so wird man in Situationen "gedraengt", die einem zum improvisieren veranlassen. Und manchmal ist das gar nicht soooo schlecht.
Man ist dann zu neuen Wegen veranlasst, die man aus Sicherheitsgruenden nie haette beschreiten wollen.
Das kann schlecht sein, aber auch hilfreich...

Auf jeden Fall lernt man dann neue Charakterzuege kennen, so das man im Gesamtbild die Lage neu betrachten lernt...

Olaf
 
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  • #278
Ja, so wird man in Situationen "gedraengt", die einem zum improvisieren veranlassen. Und manchmal ist das gar nicht soooo schlecht.
Man ist dann zu neuen Wegen veranlasst, die man aus Sicherheitsgruenden nie haette beschreiten wollen.
Das kann schlecht sein, aber auch hilfreich...

Auf jeden Fall lernt man dann neue Charakterzuege kennen, so das man im Gesamtbild die Lage neu betrachten lernt...

Olaf
Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen! Ich alte Angst- Häsin mit meinem Panikszenario vor Augen bin über mich selbst überrascht. Ohne lange zu überlegen, das Für und Wider abzuwägen, habe ich des Grafen Wunsch erfüllt und was ist passiert? Nix. Er ist jetzt zufrieden in seinem Gästezimmer, die anderen mit mir im Bett, das sie erstmal ewig durchgeschnieft haben- alles chic.
 
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Ute1969

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  • #279
Nennst du diesen stattlichen Kater etwa fett? Frechheit!




Schläft der Fürst der Finsternis noch?
Genau das dachte ich auch. Ein haariges Problem, okay. Ein schwarzes, ein niedliches, ein .... was auch immer. Aber FETT???
 
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  • #280
Nein, fett ist er nicht. Hat sich zwar vorsichtshalber Reserven angefressen und meinen Vorrat etwas dezimiert, aber fett... nö 🙃
 
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