Pico verhält sich Woody gegenüber eigenartig!?

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shyva

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Mittlerweile haben wir unseren letzten Neuzugang (und auch wirklich letzten für die nächsten Jahre :)) Woody fast einen Monat hier und im Prinzip läuft es so, wie es immer gelaufen ist - relativ ruhig.

Muffin und Biscuit haben ihn gleich angenommen, Toffee brauchte ein bisschen und ist heute noch vorsichtig, wenn Woody zu schnell auf sie zugeht (dann läuft sie weg) und Peñón versucht bei ihm die Grenzen zu testen.

D.h. er geht auf Woody zu und beißt ihm in den Kopf und rennt danach schnatternd weg, weil er dann doch angst bekommt :rolleyes:

Alles in allem verhalten sich meine Miezen harmlos. Vielleicht ein bisschen eigenartig, aber harmlos.


Der Einzige, der mich verwirrt ist unser alter Pico.
Bisher war es so, dass er schon ein bisschen länger brauchte einen Neuzugang zu akzeptieren, aber meist hatte es sich so innerhalb 2 Wochen erledigt.

Jetzt ist es aber anders. Woody darf sich Pico nicht unter 1m nähern, schon fängt Pico an zu knurren, zu fauchen, seine Pupillen weiten sich bis zum Anschlag und er zeigt, dass er angreifen würde.
Dabei ist es egal, ob Woody nun absichtlich auf Pico zugeht oder einfach nur neben mir auf der Couch sitzen will, währen Pico unter uns auf dem Fensterbrett sitzt.
Sobald Woody kommt, wird gefaucht.

Gut, dachte ich, braucht Pico halt diesmal etwas länger. Vielleicht liegt es auch an Woodys Taubheit, die Pico verunsichert, da Woody sich oft nicht katzentypicsh verhält.
So reagiert er nicht auf das Knurren und Fauchen der anderen, hört nicht, wenn man sich ihm nähert und empfindet Anstarren, was Katzen ja als potentiellen Angriff sehen, eher als Spielanimation usw.

Nun ist mir aber aufgefallen, dass sobald es ans Futter geht, Pico nicht mehr so aggressiv ist.
Ich fülle die Näpfe immer am Boden und fange immer beim gleichen an. Den übernimmt Woody dann in der Regel.
Pico aber geht dann schon öfter mal hin und frisst ebenfalls mit Woody aus diesem Napf. Das läuft alles ohne knurren, fauchen und mauzen.
So, als wären sie die besten Kumpels.
Wenn Pico der Napf dann zu leer wird, geht er nicht etwa schnell weg, sondern bleibt ruhig und nimmt den Napf nebenan.

Wieso ist Pico so?
Wieso wird er auf der einen Seite so gemein zu Woody und frisst mit ihm dann wieder aus einem Napf?

Soll ich mich da einmischen, wenn Pico wieder gemein gegenüber Woody wird? Ich weiß, dass so eine Zusammenführung lange dauern kann und bei mittlerweile 6 Katzen habe ich mich reichlich in Geduld geübt :) Eigentlich halte ich mich ja immer aus allem raus, solange kein Blut fließt, aber sein zwiespältiges Verhalten irritiert mich doch. Hatte sowas zuvor nicht.
 
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Maggie

Maggie

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ZITAT
Wieso ist Pico so?
Wieso wird er auf der einen Seite so gemein zu Woody und frisst mit ihm dann wieder aus einem Napf?


Hhm, schon komisch. Ich denke, irgendwo scheint da schon Sympathie zu sein, sonst würden sie doch nicht gemeinsam aus einen Napf fressen.:confused:

Bin gespannt, ob noch einer dazu was sagen kann. Ich hatte leider noch nie ne Zusammenführung.
 
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Zugvogel

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Wer hat die Dominanz?

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shyva

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Ich würde sagen, die liegt bei Pico.
Er ist hier in der Truppe der Chef. Sehr liberal und zurückhaltend, aber doch - er hat hier die Hosen an.
 
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shyva

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*zu Hülf?!?!
 
Maggie

Maggie

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:(Es tut mir leid. Aber ich weiß da garnichts zu schreiben.

Dafür schubse ich mal mit, damit du Hilfe bekommst.;)
 
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shyva

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Ich danke dir :)

Mag es tatsächlich sein, dass hier mal keiner eine Ahnung hat?

Kann ich mir gar nicht vorstellen :)
 
Maggie

Maggie

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Warte mal ab. Evtl. kommen später Abends noch mehr hier rein.
Schubs dich einfach wieder hoch. ;)

Sorry, dass ich dir nicht helfen kann. Aber ich hatte noch nie ne Zusammenführung und kan da rein garnichts zu agen.:oops::(
Wie gerne würde ich dir jetzt helfen wollen.;)
 
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Zugvogel

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Ich vermute, daß Picos Vorrangstellung jetzt verhandelt wird. Der alte Wolf ist grau, die starke Jugend drängt nach. Noch zeigt Pico, wo der Bartel den Moscht holt, aber Woody konnte zumindest schon durchsetzen, daß er am Futternapf gleichwertig ist.
Das führt wohl dazu, daß die andren Dominanzgebaren noch ausgeprägter sind/werden, eben das Fauchen, die Wahrung der Intimsphäre...

Zugvogel
 
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shyva

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  • #10
Aber es wirkt gar nicht so, als ob Woody sich die Vorrangstellung holen will. Eigentilch ignoriert Woody den Pico weitgehend.
Kann es sein, dass er es so hintenrum versucht?

Dass Woody und Pico aus einem Napf fressen kommt von Pico.
Er geht zu Woody und frisst mit, aber niemals umgekehrt. Da wartet Woody lieber.

Kann es sein, dass Pico zeigen will, wenn er am Napf mitfrisst, dass ER sich rausnehmen kann, ÜBERALL zu fressen, ob Woody das nun will oder auch nicht?
Aber wieso dann so nett und ohne Schläge und Knurren?

Ich muss dazu noch erwähnen, dass alle anderen Pico weiterhin als Alphatier sehen und ihn nicht vom Thron stürzen wollen.
Also müsste Pico von der Seite keine Bedenken haben.
 
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Zugvogel

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  • #11
Wie genau das innerkätzisch geregelt wird, wird sich wohl dem Verständnis entziehen.

Aber kennst Du nicht auch das 'nur mal vorüberschlendern' an jemandem, dem Du ganz und gar nicht grün bist? Ein trotziger Blick, eine gestraffte Schulter, unmerklich der Schritt etwas fester...

Und dann an den gemeinsamen Mittagstisch gehen, der Chef hat die Wahl des Platzes.

... entspricht das Woodys Verhalten?

Zugvogel
 
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shyva

Gast
  • #12
Mmmmh... du meinst also, dass Woody nicht zu mir auf die Couch kommt, weil er bei mir sein will sondern eigentlich, weil er Pico ärgern möchte?

Könnte sein!
Gestern hatte Woody seine 5 Minuten und jagte herum. Obwohl er 140qm hat, hielt er sich meist in Picos Nähe auf, ohne ihn aber direkt anzugehen oder sich um ihn zu kümmern.

Wenn man es so sieht, ist Woody ja wirklich einer, der es von Hintenrum versucht :)

Also halte ich mich besser einfach daraus? Rangkämpfe machen die doch unter sich aus. Oder sollte ich Pico in seiner Position bestärken und bevormunden? Denn an sich ist es nur Woody, der Picos Machtstellung scheinbar in Frage stellt.
 
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shyva

Gast
  • #13
Hat vielleicht noch wer eine andere Idee, was es sein könnte?
Mein Fall ist wohl ziemlich speziell :oops:

Naja, ansonsten werde ich wohl mal wieder die Therapeutin kommen lassen, sollte sich das nicht legen. Noch gebe ich den Süßen Zeit.
 
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shyva

Gast
  • #14
Ich schubs noch mal, vielleicht ist ja heute wer bei, der noch eine Idee hat? :oops:
 
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Lephista

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  • #15
hab dazu leider auch nicht so recht eine idee :oops:
hast du es schon mal mit dem klassiker feliway probiert?
 
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shyva

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  • #16
Ja, der steck von Anfang an.
Ich hatte das noch nie, dass ich Probleme hatte einen der Katzen einzuschätzen.
Mir ist das wirklich ein Rätsel :confused:
 
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Zugvogel

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  • #17
Mich intressiert jetzt brennend, wie die Therapeutin die Lage einschätzt.

Ich denke bisher immer noch, daß ein 'Generationenwechsel' stattfindet, der Junge nachdrängt, der King noch nicht sein Amt abgeben will.

Wenn es nicht in handgreifliche und stürmische Raufereien ausartet, würde ich eher beobachten als massiv eingreifen.

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Gwion

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  • #18
Mir ist jetzt nicht ganz klar, wobei Du Hilfe brauchst. Pico knurrt und faucht und das war's?
Am Futternapf hat Pico das Sagen und Woody fügt sich? Sie fressen nebeneinander, es gibt keine Kämpfe?
Wo ist da jetzt das Problem? *nicht versteh*

Durch sein Fauchen sagt Pico ja nur "rück mir nicht auf die Pelle, bleib weg von mir". Wenn Woody das ignoriert (absichtlich oder weil er es nicht hört), legt Pico durch Knurren noch eines drauf. Wirkliche Aggression würde anders aussehen.

Generell würde ich sagen, es gibt 2 mögliche Ursachen.
1. Du hast nun eine Katze zuviel .. man kann einfach nicht endlos Katzen ansammeln, egal wie groß die Wohnung, das Revier ist. Meist wird es mind. 1 Katze dann zuviel. Und soweit ich mich erinnere, hast Du ja schon in der bestehenden Gruppe Probleme (gehabt), daher wundert es mich schon, daß da noch eine dazu kam.

2. Wie Du richtig sagst, kann Woody durch seine Taubheit einen Teil der Kommnikation nicht oder nicht sofort erfassen. Allerdings ist das im Vergleich zu Körpersprache, Blickkontakte und Geruch ein eher geringer Teil. Er erkennt bestimmt, wenn Pico faucht oder knurrt - allein schon an der Haltung.

Es ist auch gut möglich, daß Pico Woody ganz einfach nicht sonderlich mag. Ob sich das ändert, Pico weiterhin so geduldig Neulinge toleriert wie bisher oder es einmal eskaliert, wird die Zeit weisen.

Ich würde mal sagen, die Katzen haben zur Zeit und nach Deiner Schilderung keine wirklich großen Probleme und Du solltest versuchen, selbst entspannt und ruhig zu werden. :)
Das überträgt sich auch auf die Tiere und wird mit Sicherheit helfen.
 
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shyva

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  • #19
Mir ist jetzt nicht ganz klar, wobei Du Hilfe brauchst. Pico knurrt und faucht und das war's?
Am Futternapf hat Pico das Sagen und Woody fügt sich? Sie fressen nebeneinander, es gibt keine Kämpfe?
Wo ist da jetzt das Problem? *nicht versteh*

Generell würde ich sagen, es gibt 2 mögliche Ursachen.
1. Du hast nun eine Katze zuviel .. man kann einfach nicht endlos Katzen ansammeln, egal wie groß die Wohnung, das Revier ist. Meist wird es mind. 1 Katze dann zuviel. Und soweit ich mich erinnere, hast Du ja schon in der bestehenden Gruppe Probleme (gehabt), daher wundert es mich schon, daß da noch eine dazu kam.

2. Wie Du richtig sagst, kann Woody durch seine Taubheit einen Teil der Kommnikation nicht oder nicht sofort erfassen. Allerdings ist das im Vergleich zu Körpersprache, Blickkontakte und Geruch ein eher geringer Teil. Er erkennt bestimmt, wenn Pico faucht oder knurrt - allein schon an der Haltung.

Es ist auch gut möglich, daß Pico Woody ganz einfach nicht sonderlich mag. Ob sich das ändert, Pico weiterhin so geduldig Neulinge toleriert wie bisher oder es einmal eskaliert, wird die Zeit weisen.

Ich würde mal sagen, die Katzen haben zur Zeit und nach Deiner Schilderung keine wirklich großen Probleme und Du solltest versuchen, selbst entspannt und ruhig zu werden. :)
Das überträgt sich auch auf die Tiere und wird mti Sicherheit helfen.

Also, zum einen "sammel" ich keine Tiere, das möchte ich bitte klarstellen.
Zum zweiten hatten wir die Probleme in der Gruppe im Griff, nachdem sich herausstellte, dass Biscuit einfach unseren Peñón nicht mag - nicht mehr und nicht weniger.

ICH habe kein Problem und ich sehe in der Situation auch kein Problem. Mein Anliegen war, die Situation zu verstehen und richtig einschätzen zu können.
Wieviele Katzen ich letztlich habe, kann ich, denke ich, situationsbedingt sehr gut einschätzen und ich weiß, wie meine Katzen mit Neuzugang umgehen.
Dass Pico so ist, ist ganz neu und für mich eben unverständlich.
Selbst Biscuit, die scheinbar aggressiv zu sein schien, so wie sie mit Peñón umging, war die allererste, die Woody akzeptierte.

Ob es einem der Katzen nun zu viel ist, kann nach der kurzen Zeit ohnehin noch nicht beurteilt werden. So wie ich meinen Pico einschätze, wird er es auch irgendwann hinnehmen. Ich kenne den Kater schon 16 Jahre, da denke ich schon, dass ich ihn richtig einschätzen kann.
Es ist für mich vollkommen in Ordnung, dass er rumzickt. Ich möchte halt nur verstehen, wieso er so wechselhaft ist.

Ich werde mich mit der Therapeutin besprechen und wir sehen dann, woran es liegt, dass sich Pico auf einer Seite nett und freundlich und dann wieder aggressiv und unnahbar verhält.
Bisher scheint mir Zugvogels Theorie am wahrscheinlichsten.
Danke Eva!
 
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Gwion

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  • #20
Sorry, ich weiß, daß Du das eigentlich nicht hören wolltest.
Aber Du hast nun inzwischen 6 Katzen .. es ist sicher nicht das krankhafte Tiersammeln, aber eine gewisse Form von "sammeln" seh ich da schon.

Ist natürlich eine Grundsatzfrage - warum ist jemand mit 2 oder 3 Katzen nicht zufrieden und will noch mehr und wo ist die Grenze .. hier nicht das Thema.
Geht mich auch nichts an, wäre da nicht das Problem, daß Katzen in solchen wachsenden Gruppen nicht immer glücklich sind, während die Besitzer das gern übersehen oder nicht wahrhaben wollen.
Du sagst selbst, Biscuit mag eine der anderen nicht und Pico wird (oder muß?) es "irgendwann hinnehmen" .. ich finde das nicht sonderlich fair gegenüber den Katzen, die sich ihren Katzenkollegen ja nicht entziehen können.
Aber gut, Deine Entscheidung. Du wolltest mögliche Gründe hören, das war einer.

Wenn Pico 16+ Jahre alt ist, steht er Neuerungen wohl auch kaum begeistert gegenüber - ev. ein weiterer Grund, warum er mitunter so reagiert.
 
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