Perser besser geeignet?

staralfur

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Hallo,

eine Kollegin hat mir heute erzählt, dass Perser ein anderes (oder kein?) Enzym haben sollen, dass die Allergien auslöst. Ich habe das noch nie gehört. Stimmt das? Sind Perser wirklich besser geeignet für Allergiker?

Grüße,
Kristin
 
Nonsequitur

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Hallo,

nein, das stimmt bei Persern leider genauso wenig wie bei allen anderen Rassen, die irgendwo als hypoallergen gehandelt werden.
Anscheinend reagiert da jeder auf eine andere Eiweißzusammensetzung. Ich reagiere z.B. besonders stark auf Perser, auf Hauskatzen fast gar nicht, außer sie sind schwarz.
 
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Dödeline

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Perser, boooaaa...heftig bei mir. Meine Schwester hatte einen weißen, mit viel Walle-Walle-Haar (;)klar). Zu der Zeit dacht ich mir, niiiiie wieder eine Katze. Und bin zu einer Hauskatze gekommen wie die Jungfrau zum Kinde...und was sag ich? Nix!! Null!! Niente!! Kein Niesen, keine geschwollenen Augen - alles super. Jetzt hab ich schon meine vierte Hauskatze - auch zwei Schwarze dabei (ein MUSS! :pink-heart:) und vertrag die super.

Viel Glück.
 
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gisisami

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Es gibt viele Menschen mit Katzenallergie, sie kommt öfters vor als die Hundeallergie.
Personen mit Asthma sollten sehr vorsichtig im Kontakt mit Tieren sein.
Dann gibt es Personen, die nur auf Katzen allergisch sind. Manche Menschen sind auf alle Felltiere allergisch, da sie auf deren Haare reagieren. Man sollte wissen, daß 85%(1) der Katzenallergiker auf den Speichel, den die Katze beim Putzen am Fell hinterläßt, allergisch sind.
Diese Menschen sind auf das Protein Fel D1 empfindlich, das sich im Speichel, Urin, in den Hormondüsen und Talgdrüsen der Katze befindet.
Dies ist wohl die einzige Katzenrasse:
Dank Linda Tartof (Mitglied des Vereins TAIGA) wurden in den USA Labortests durchgeführt, um zu prüfen, ob die Sibirische Katze weniger FelD1 als die anderen Katzen besitzt. Tatsächlich, Linda Tartof hat Fellproben von Katzen unterschiedlichen Geschlechts und Rassen (auch Hauskatzen) untersuchen lassen. Die Ergebnisse sind beweiskräftig und die Wissenschafter haben festgestellt, daß die Sibirische Katze sehr wenig Protein FelD1 hat. Der Anteil variiert auch je nach Status der Katze, d.h. unkastriert, kastriert, weiblich, männlich.
Wenig aber eben auch nicht, ganz ohne.

LG
 
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gisisami

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Nacktkatzen? haben Speichel,Urin,Hormon- und Talgdrüsen. Es nutzt also nichts.....weder den Tieren die ohne Fell herumlaufen müssen noch den Allergikern.:aetschbaetsch2:

Der Fakt, daß die Katze keine Haare (wie die Sphynx) hat oder eine Kurzhaarkatze ist (wie die Devon Rex) verringert nicht die Möglichkeit einer Allergie, da sich dieses Protein, wie oben beschrieben, nicht nur im Speichel befindet.
LG
 
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gisisami

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Frage
Mein Mann hat eine Katzenallergie, und der Kinderarzt rät uns zu einem Haustier für unseren Sohn. Es gibt eine Nacktkatze, die keine Allergie auslösen soll. Stimmt das, und wie heißt sie?



Antwort
Es gibt eine Nacktkatzenrasse, die unter dem Namen "Spynx" gezüchtet wird. Das Rasse-ABC auf Welt der Katzen enthält zwar noch keine Infos über die Rasse, wohl aber ein Foto. "Katzenallergien" werden durch ein Protein im Speichel der Katze ausgelöst, das sich mit Haaren und Hautschuppen der Katze in deren Lebensraum verteilt. Diese Verteilung wird bei fehlender Behaarung verlangsamt, allerdings entfallen die allergische Auswirkungen hierdurch nicht. Da Katzenindividuen das Hauptallergen Fel-D1 in unterschiedlich starkem Maße "produzieren" - käme es evtl . auf einen Versuch (Aufenthalt beim Züchter) an, ob eine allergische Reaktion eintritt. Es soll Katzen geben, deren Speichel das allergene Haupt-Protein nicht enthält.

Allgemein ist zu Nacktkatzen anzumerken, dass ihre Zucht unter Tierschutzaspekten nicht unbedenklich ist. Von einer Gutachterkommission die vor einigen Jahren im Auftrage der Bundesregierung zu diesem Thema tätig war, wird sie denn auch als "Qualzucht" eingestuft, soweit die Tasthaare verkümmert sind oder Fehlen. Infos dazu gibt es in der Rubrik /Schutz/ bzw. unter /Genetik/Anomalien, Fell.

Letztendlich bleibt die Anschaffung einer solchen Katze jedem selbst überlassen.
Aus www.welt-der-katzen.de
LG
 
Benny*the*cat

Benny*the*cat

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Also ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass es bei Kastraten sehr viel besser ist. Muß allerdings sagen, dass ich mit nem unkastrierten Perser angefangen habe und die ersten zwei Tage damals besonders hart waren. Nach der Kastration konnte ich selbst mein Gesicht ins Fell tun und hatte nix mehr.
Mein Tiggy ist kastriert, ein Perser-Sibierer-Hauskatzen Mix (Fell ist kurz) und wenn mein Gesicht sein Fell berührt, bekomme ich immer noch leichten Ausschlag. Aber wen störts, man kann sich ja waschen. Der Kleine ist so zuckersüss. :pink-heart:
 
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