"Pendlerkatzen"?

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Tigerpfleger

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Hallo zusammen,

nachdem wir letzte Woche unseren Kater Söckchen verloren haben und sich irgendwann die Frage stellen wird, ob unsere norwegische Waldkatze Wuschel (13 Jahre) wieder einen Hausgenossen bekommen soll, spiele ich momentan im Kopf verschiedene Szenarien durch...

Erstmal die Vorgeschichte:
Wuschel ist vor gut 12 1/2 Jahren als verzauseltes Findelkind zu uns gekommen und hat sich sofort in unseren Kater Tom (damals 5 1/2 Jahre) verliebt, der seinerseits um seine kurz vorher verstorbene Schwester Jerry getrauert hat. Tom war ein sehr lieber, gutmütiger und riesiger Kater und hat die Kleine sehr schnell akzeptiert. Sie waren ein tolles Pärchen!

Als Tom dann vor 5 1/2 Jahren gestorben ist, war unser Wuschelchen natürlich wie wir sehr traurig und hat ihren großen Kumpel sehr vermisst.

Also haben wir uns nach einigen Wochen entschlossen, ihr wieder einen Katerkumpel ins Haus zu holen. Das war dann unser Söckchen, den wir mit knapp 2 Jahren aus dem Tierheim geholt haben. Leider ging das in Sachen Wuschel ziemlich in die Hose, weil sich die beiden überhaupt nicht verstanden haben. Söckchen war ein wunderschöner, ebenfalls riesengroßer Kater, aber im Gegensatz zu Tom ein unglaublicher Racker und typischer Einzelgänger. Dank Freigang und viel Liebe hat er sich ganz toll entwickelt... nur das Verhältnis zum Wuschelchen hat sich nie wirklich verbessert.

In der Konsequenz hatten wir "Stockwerkskatzen" - Wuschel hatte für sich das 1. und 2. OG, Söckchen das EG und den Garten samt Nachbarschaft. Natürlich haben wir immer wieder versucht, die beiden zusammen zu bringen. Leider erfolglos. Was macht man nicht alles für seine Samtpfoten.

Letzten Montag ist Söckchen dann völlig überraschend mit nur 7 Jahren gestorben, vermutlich an Herzversagen (Untersuchung läuft noch, einen Unfall hatte er nicht). Er war ein leidenschaftlicher Freigänger und hat dabei anscheinend nicht nur uns manche schlaflose Nacht beschert, sondern auch sich selbst ziemlich "gepusht"... der Racker hat einfach nie ein Ende gefunden und sich nicht mal vom Hunger oder mit Leckereien nach Hause treiben bzw. locken lassen. Wenn er aber da war, hat er geschmust wie ein ganz Großer (und natürlich war er auch sehr oft daheim).

Wir bereuen keine Sekunde, dass wir Söckchen aus dem Tierheim geholt haben - auch wenn unsere Mieze das vielleicht anders sieht. :oops: Er war ein ganz toller Kerl und wie alle unsere Katzen ein echtes Kind der Familie.


So viel zur Historie... jetzt zu den Gedankenspielen.


Wuschel geht nur in Begleitung in den Garten, weil sie eine sehr scheue und ängstliche Mieze ist. Das ist mir auch sehr recht - trotz der an sich ruhigen Gegend bin ich mittlerweile nicht mehr wirklich Fan des ungeschützten Freigangs. Dafür habe ich mir in den letzten 5 Jahren einfach zu viele Sorgen um Söckchen gemacht. Und davor um Tom.

Den Garten absichern wird ziemlich schwierig (Bäume), aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Das Allerwichtigste ist aber, dass Wuschel sich wohlfühlt. Die Mieze hatte die letzten Jahre Stress genug und ist für uns oberste Priorität vor jedem potentiellen Neuzugang. Es stellt sich natürlich erstens die Frage, ob wir lieber einen jungen, sozialen und lieben Kater ins Haus holen, lieber ein oder zwei ganz junge Kätzchen (Welpenschutz), lieber einen älteren ruhigen Gefährten (das wird schwer für uns) oder ob die Mieze schlicht und einfach lieber ihre Ruhe haben will. Wenn ich den Geruch einer fremden Katze an mir habe, schnüffelt sie mich wie wild ab - neugierig ist sie also schon auf ihre Artgenossen.

Eine meiner verückteren Ideen ist, mir ein oder zwei Katzen in meine Wohnung zu holen (Wuschel lebt im Haus meiner Eltern nur ein paar hundert Meter weiter, ich bin da jeden Tag) und die "Neuen" von Anfang an auf das Pendeln zwischen meiner Wohnung und dem Haus meiner Eltern einzustellen. Die Autofahrt dauert nur eine Minute. Meine Wohnung kann ich katzensicher machen (mit Balkon), den Garten meiner Eltern mit Überzeugung und viel Engagement wohl auch. So hätte Wuschel ab und zu Gesellschaft, aber eben auch ihre Ruhe. Und die "Neuen" hätten immer mindestens einen Dosenöffner zur Seite - ich selbst bin eben auch mal einige Tage auf Dienstreise und hasse es, meine Miezen alleine zu lassen.

Mit Freigängern geht das alles nicht, mit Wohnungskatzen vielleicht schon.

Am Ende meines überlangen Postings folgen also die Fragen: Hat jemand diesbezügliche Erfahrungen? Sind "Pendlerkatzen" realistisch? Sonst irgendwelche Tipps oder Vorschläge?

Mir ist das Wohlergehen meiner Miezen wichtiger als meine persönlichen Vorlieben und Spinnereien...

Danke und viele Grüße
Roland
 
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Purnimo

Purnimo

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dafür brauchst du aber auf jeden Fall selbstbewusste neugierige Katzen mit möglichst wenig Angst vor neuem
ich bin mit drei meiner Katzen jahrelang gependelt
We Zuhause und unter der Woche immer in einer Pension (natürlich mit mir) wegen Job
die Katzen haben sich dran gewöhnt und mein Chef hatte noch nicht mal Schwierigkeiten immer ne Pension zu finden
wenn du Kitten an das zweite Zuhause gewöhnst wird das sicher gehn
aber dann von Anfang an das auch durchziehen ... wird ne Weile dauern sie an zwei Orte zu gewöhnen aber es geht
und du hast am zweiten Ort ja sogar eine Person die immer gleich ist
 
Petra-01

Petra-01

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Ich bin gegen Pendlerkatzen wenn es sich vermeiden läßt.
Manche Katzen machen das mit aber sie lieben es nicht. Katzen sind ja keine Hunde die man mitnehmen kann egal wo man hingeht. Katzen sind Revierbezogen und lieben eigentlich das gewohnte und bekannte.

zu Wuschel würde ich keinen jungen Kater holen und auch keine zwei Kätzchen. Das ist so als ob man zu einer 60 jährigen Frau zwei Kindergartenkinder setzt. Sie wird vielleicht darüber hinwegsehen daß die beiden viel Trubel machen, aber lieben wird sie es sicher nicht.

Welpenschutz ist ein Gerücht, gibt es bei Katzen garnicht und selbst bei Hunden eigentlich nur in der eigenen Gruppe. Wenn überhaupt. Das kannst du mal vergessen. ;)

Du wohnst ja nicht mehr mit Wuschel zusammen und hast eine eigene Wohnung. Und du willst daß es Wuschel gut geht.
So würde ich evtl. abwarten ob sie zeigt daß sie wieder Gesellschaft will oder eigentlich ganz zufrieden ist mit dem alleine sein.
Wenn Gesellschaft für Wuschel dann würde ich eine Katze oder einen Kater in ihrem Alter oder etwas jünger aussuchen. Lieb und sozial und ruhig.
Das könnte was werden. Und wenn nicht wäre die schlimmste Situation daß wieder zwei Einzelkatzen in verschiedenen Etagen leben wie es vorher auch war. :cool: Was aber eigentlich unwahrscheinlich ist!

So würde ich das mit Wuschel machen.

Und du? Wie wäre es mit zwei neuen Katzen die Wohnungskatzen sind. Die bei dir leben und nur bei dir.
Und wenn du mal weg mußt sind doch deine Eltern?? in der Nähe und können zu den Beiden kommen zum füttern und spielen.

Oder habe ich jetzt die räumliche/familiäre Situation nicht richtig eingeschätzt?
 
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Tigerpfleger

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Danke für eure Meinungen!

Es stimmt, ich wohne meistens nicht mit Wuschel zusammen - trotzdem bin ich jeden Tag länger da und wenn meine Eltern in Urlaub gehen, übernachte ich auch bei den Miezen. Wuschel ist ebenso meine Katze wie die meiner Eltern, so war das auch mit Tom, Jerry und Söckchen. Und genau so wäre es auch mit einem Neuzugang. Da beisst die Maus keinen Faden ab.

Früher hatte ich eine 70 qm Wohnung etwas weiter weg, in der sich zumindest Tom und Jerry nicht sonderlich wohl gefühlt haben. Da gab es für mich nur eine Entscheidung - abgesehen davon sind meine Eltern inzwischen Rentner und entsprechend viel zuhause. Und das Haus hat einen Wintergarten plus Garten dahinter.

Meine neue Wohnung ist bedeutend größer und heller, zudem geht sie über zwei Stockwerke. Grundsätzlich denke ich, zwei Katzen würden sich hier durchaus wohlfühlen und hätten mit dem Balkon auch genügend Platz zum Toben und Spielen.

Nur kann ich mich auch nicht teilen - also gleichzeitig bei meinem / unserem Wuschele sein und bei meinen eigenen Katzen - das gäbe vor allem dann ein Problem, wenn meine Eltern in Urlaub gehen. Unsere Katzen waren in ihrem ganzen Leben allenfalls mal einen Tag alleine, mehr nicht. Und das soll sich auch nicht ändern. Umgekehrt gilt natürlich dasselbe, auch meine Eltern gibt es nur einmal.

Ich bin halt normalerweise jeden Wochentag gute 10 Stunden ausser Haus und zudem mehrmals im Monat auf Dienstreise. Das ist für mich keine geeignete Grundlage, um in meiner Wohnung rund um die Uhr einsame Katzen zu halten... so gern ich das möchte. Deswegen die Idee mit dem "1 Minute Pendeln" (es ist wirklich nur 1 Minute)... eben auch für den Fall, das Wuschel sich mit einem neuen Artgenossen wieder nicht richtig verträgt.

Zum Thema "Welpenschutz": Zumindest bei meinem Racker Söckchen konnte ich das selbst beobachten - der hat alle Katzen in der Nachbarschaft gejagt, mit Ausnahme von 3 jungen Kätzchen. Denen hat er sogar eine Maus zum Spielen gefangen!!! Auch Wuschel hatte seinerzeit bei Tom so was wie Welpenschutz... sie ist dem Guten nämlich mitunter auch ganz schön auf die Nerven gegangen. Der Altersunterschied von 5 Jahren hat bei den beiden aber letztlich keine große Rolle gespielt.

Vielleicht lasse ich die Sache auch einfach auf sich beruhen. Wer weiß, irgendwann kommt doch wieder ein Findelkind oder eine Katze in meinem / unserem Umfeld braucht eine neue Bleibe... das Wuschele selbst war ja auch nicht "geplant", sondern ein echter Glücksfall für unsere traurigen Seelen.

Alles andere sind nur Gedankenspiele. Mit dem Gedanken, eine(n) ebenso alte(n)Katze / Kater mit Wuschel zusammenzubringen, kann ich mich aber ebenso wenig anfreunden wie meine Eltern. Bei so ausgeprägten Charaktern halte ich das auch für schwierig. Wir leben seit 18 Jahren mit Katzen zusammen, ganz unerfahren sind wir also auch nicht - Tom und Jerry kannte ich vom ersten Tag ihres Lebens an - etwas Schöneres und Vertrauensvolleres gibt es nicht.


Gruß
Roland
 
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Mischoui

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mhh kan man so od so sehen,,,ich bin eben mit meinen 3 Katzen gerad von Düsseldorf nach Nordhessen gefahren;) sie lieben es;)

lg Bia
 
kattepukkel's

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dafür brauchst du aber auf jeden Fall selbstbewusste neugierige Katzen mit möglichst wenig Angst vor neuem

Da gebe ich Purnimo recht und würde dir für diesen Zweck doch glatt ein (gleichgeschlechtliches) Norweger-Geschwisterpärchen empfehlen.

Am besten Kater, denn Norweger-Kater sind voll die cool cats :aetschbaetsch2:

Katzen sind ausgesprochene Gewohnheitstiere, aber das Gute ist, sie gewöhnen sich auch an Veränderungen, wenn es diese Veränderungen halbwegs regelmäßig gibt.

Wir fahren z.B. mit unseren vier Norwegischen Waldkatern dreimal im Jahr in Urlaub, richtig weite Strecken in die Niederlande und nach Südfrankreich, und sie gewöhnen sich binnen Minuten an die - immer neuen - Ferienhäuser.

Ich denke, wenn du das von klein auf regelmäßig so machst, werden sich gerade Norwegerkitten da super dran gewöhnen.

Kauf dir aber sehr gute und leicht handhabbare Kennel für den Transport.

Seit wir die Pet Cargo Cabrio Kennel haben, geht der Transport um Welten einfacher!

http://www.google.de/search?q=pet+c...gc.r_pw.&fp=ece3c051cd641c69&biw=1440&bih=710

Zwei Kitten zu einem Senior zu geben, ist übrigens gar kein Problem.

Wir haben vor 1 1/2 Jahren genau das gemacht, zwei Bubis zu unserem Senior mit damals 9 Jahren und er hat voll den Jungbrunnen-Effekt dadurch bekommen!
 
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Tigerpfleger

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Wow Kattepukkel,

danke für die aufmunternden Worte und die guten Tipps!!!!! :) Das tut richtig gut (positive Nachrichten kann ich gerade sehr gut vertragen, mein Söckchen fehlt mir und meinen Eltern jede Minute).

Von unserer norwegischen Mähnen-Wuschel sind wir auch alle begeistert... wir haben die freche Motte schließlich groß gezogen! Und alle Waldkatzen, die ich bisher kennen gelernt habe, waren frech und toll! Was aber natürlich nicht heisst, dass unsere EKH / FFW Tiger in irgendeiner Form weniger lieb, frech oder toll waren, gell.

An Dir und Bia sieht man ja auch, dass sich unsere Miezen durchaus an das Reisen gewöhnen können... und bei mir geht es dabei nur um sagenhafte 2 km pro Tag!

Außerdem denke ich auch, dass es für die Katzen wesentlich schöner und spannender ist, zwei Wohnungen / Reviere und mehrere Dosenöffner zu haben als jeden Tag mindestens 10 Stunden alleine zu sein. Katzen wollen auch Unterhaltung, Gesellschaft und die Nähe ihrer Menschen. Und wenn ich den Garten meiner Eltern absichere, könnten sie sich dort sogar draussen austoben.

Danke und viele Grüße
Roland
 
kattepukkel's

kattepukkel's

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Hallo Roland,

immer gerne wenn ich helfen kann, und wenn es nur moralische Unterstützung ist...

Zwecks Gartensicherung und Überzeugungsarbeit deiner Eltern schau doch mal auf unserer Seite vorbei, wir haben das versucht, so optisch ansprechend wie möglich zu machen und mittlerweile habe ich auch ganz viele Kletterrosen gepflanzt da sieht das ganze dann eher nach Dornröschenschloss aus als nach Alkatztraz... :verschmitzt:

Zu den Norwegern, soifz, da KANN ich leider absolut nicht objektiv sein. Wir sind dem Virus nun schon seit 11 Jahren erlegen. Norweger sind schon etwas ganz besonderes.

Gestern war ich mit meinem einen Kater wegen einer Kleinigkeit in der Tierklinik und Doc wie Assistentinnen waren wieder mal völlig angetan von der Coolness. Da wird still und brav auf dem Tisch gesessen und tapfer das bööööse Thermometer im Bobbes ertragen... Was sagt der eine Doc immer: "Das sind keine Katzen, das sind total coole Hunde die nur so tun als ob sie Katzen wären!"

Es kommt natürlich immer darauf an, dass man emotional gefestigte Tiere aus guten Linien vom seriösen Züchter bekommt.

Aber dann gibt es eigentlich fast nichts, was man mit einem Norweger nicht machen könnte. Bekannte von uns reisen mit ihren Norwegern sogar regelmäßig mit dem Wohnmobil quer durch Europa!!
 
kattepukkel's

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Es kommt natürlich immer darauf an, dass man emotional gefestigte Tiere aus guten Linien vom seriösen Züchter bekommt.

Aber dann gibt es eigentlich fast nichts, was man mit einem Norweger nicht machen könnte. Bekannte von uns reisen mit ihren Norwegern sogar regelmäßig mit dem Wohnmobil quer durch Europa!!

..............
 
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  • #10
Dann trifft das wohl nur auf Norweger Kater zu, denn meine Norwegerkatze
schreit Zeter und Mordio, wenn ich sie nur in den Kennel verfrachte. :confused:
Was alles bei der Fahrt passiert möchte ich gar nicht erst erzählen :(

Ich würde sagen, die Rasse hat eher weniger was damit zu tun, sondern vielmehr
das Alter und vor allem auch der Charakter der Tiere.
Aber wenn, dann würde ich das am wohl eher noch den Orientalen zutrauen.

Stimmt - Wuschel ist auch nicht gerade reisebegeistert. Aber erstens hat sie zu Beginn ihres Lebens viel durchmachen müssen (hätten wir sie nicht zu uns geholt, wäre die Kleine mit Sicherheit erforen) und zweitens ist sie es natürlich auch nicht gewohnt. Ich würde das Wuschelchen auch nicht pendeln lassen, never ever. Da reicht mir auch der jährliche Gang zum Tierarzt, das ist Stress genug für sie.

Zwei kleine Racker gleich von Anfang an daran gewöhnen sollte bei 1 Minute Fahrzeit nicht das Problem sein. Es ist ja auch so, dass unsere Miezen mit dem Transportkorb immer den Gang zum Tierarzt verbinden... selbst meine selbstbewussten Riesenkater Tom und Söckchen haben da nach 30 Sekunden angefangen in den höchsten Tönen zu singen.

Gruß
Roland
 
kattepukkel's

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  • #11
Es ist ja auch so, dass unsere Miezen mit dem Transportkorb immer den Gang zum Tierarzt verbinden...

Genau. Wenn Kennel und Auto gleich böser Doc macht armer Katze aua heißt, dann sind Kennel und Auto auch ganz böse.

Aber wenn Kennel und Auto meistens heißt, wir müssen jetzt halt ein paar Stündchen ruhig und brav sein aber dafür haben wir dann eine oder gar drei Wochen lang super gut gelaunte Dosis die endlos viel Zeit für uns haben, dann kann man (als Katze) sich auch mit den komischen Kisten (mit und ohne Räder) anfreunden.

Ich habe übrigens extra Katzenmusik fürs Auto: Stan Getz plays Carlos Jobim

(Bossanova)

:grin:
 
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Tigerpfleger

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  • #12
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  • #13
...............:grin:
 
Purnimo

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  • #14
ich versteh eigentlich auch nich wieso es immer heißt Katzen mögen nicht verreisen :confused:
ich habe viele Katzen kennen gelernt die das mögen
ich kannte mal eine Coonie Züchterin die mit ihren Katzen viel unterwegs war auf Ausstellungen und viel und oft in Hotels übernachtet hat
ihre Coonies haben das geliebt
die waren überall Zuhause
und auch meine mögen Veränderungen
selbst mein wilder ist nach ein paar Stunden in neuer Umgebung ganz der alte
ich sehe es so
Katzen die auch mal was erleben bleiben geistig jung und leben nich immer im gleichen Trott
 
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  • #15
Katzen die auch mal was erleben bleiben geistig jung und leben nich immer im gleichen Trott

Stimmt.

Und abgesehen davon denke ich, für unsere Wuschel war die Zeit mit Söckchen sehr schwierig, weil es mit dem Raubauz fast keine Interaktion gab. Mit Tom hat sie gekuschelt, ihn manchmal nach draussen begleitet und sich in seiner Gesellschaft immer wohl gefühlt. Natürlich fühlt sie sich auch bei ihren Menschen wohl... und wir spielen auch mit unserer "alten Dame"... aber Artgenossen sind natürlich etwas anderes.

Gruß
Roland
 
kattepukkel's

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  • #16
Also wenn du deiner "alten Dame" Wuschel etwas wirklich Gutes tun willst, solltest du ernsthaft darüber nachdenken, ob die Youngster nicht Norweger (natürlich vom seriösen Vereinszüchter mit HCM-geschallten Linien usw.) sein sollten.

Unser Senior musste auch acht lange Jahre lang neben einer ihm gegenüber völlig gleichgültigen Hauskatze herleben. Erst als sie zuletzt erblindete, schloss sie sich ihm an.

Wir dachten gar nicht, dass er sie vermissen würde, aber als sie starb fiel er in ein bodenloses Loch.

Zum Glück haben wir damals einen 10monatigen Kater aus Notfallvermittlung bekommen, die Zeit, bis Kitten von einem seriösen Vereinszüchter abgabereif gewesen wären, hätte er wohl kaum überlebt (Futterverweigerung aus Trauer).

Björn kam, sah und und Josua war endlich glücklich.

Endlich auch so einer, der genauso tickt und genauso aussieht wie er.

Mit jedem weiteren Norweger ist er weiter aufgetaut und unsere zwei Youngster waren das schönste Geschenk das wir ihm machen konnten.

Er ist jetzt so fröhlich und wird von den jüngeren so betüddelt und einfach integriert ins morgenliche schlabb-schlabb und bobbes-gugg und was so Norweger untereinander halt so machen.

Es ist so schön, dass er jetzt endlich eine kleine Familie hat...

Was haben wir dem geselligen Kerl so lange angetan mit der nur auf Menschen bezogenen Katze... *schnief*
 
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  • #17
Ja, meine Gedanken gehen inzwischen dank euch in diese Richtung!

Ich denke, wir hatten unglaubliches Glück mit Tom (EKH) und Wuschel - was auch daran liegt, dass der liebe und gutmütige Tom mit seiner Schwester Jerry zusammen bei uns in liebevollen Verhältnissen aufgewachsen ist.

Zwei junge Norweger könnten sich schön miteinander beschäftigen und zeitweise auch bei mir in der Wohnung leben (knapp 130 qm mit Balkon), trotzdem würden sie sicher auch das Wuschelchen unterhalten und beglücken.

Letztlich geht es jetzt auch um das Timing... unser geliebter Racker Söckchen ist noch nicht mal 2 Wochen im Katzenhimmel, wir sind eben noch sehr, sehr traurig. Wuschel hat damit aber am wenigsten Probleme, weil sie manchmal sogar Angst vor ihm hatte...

Natürlich bin ich für alle Tipps in Sachen Züchteradressen, Würfe und heimatlose Norweger dankbar!

Viele Grüße
Roland
 
kattepukkel's

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  • #18
Kuck halt mal auf meiner Linkseite.

Lies dir bei der Gelegenheit aber auch meine Infoseite für Kittenkäufer durch damit du ein Gespür dafür bekommst, auf was du achten solltest.
 
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Tigerpfleger

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  • #19
Eure Website wird von mir seit Tagen belagert und beobachtet!!! :)

Viele Grüße und danke
Roland
 
Jorun

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Irgendwo im Nirgendwo
  • #20
Also ich habe hier auch Pendlerkatzen und kann Kattepukels Beitrag nur voll und ganz unterstützen.
Meine Tiger reisen auch ständig. Arya jammert am Anfang - aber auch nur so lange bis sie kapiert, dass es nicht zum Doc, sondern in den Urlaub geht.
Danach ist sie ruhig.

Quiky mag zwar ungern in den Kennel, hockt er aber mal drin und im Auto, verpennt er schlichtweg die gesamte Fahrt und lässt sich auch nicht von Aryas Gejammer beeindrucken.
 
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