Pankreatitis / Schub dauert so lange / bin verzweifelt

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Katzenanne

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Hallo, ich eröffne auch noch mal einen eigenen Beitrag. Seit 11.1. bin ich 2-3x wöchentlich beim Tierarzt mit meiner Katze wegen Pankreatitis. Diese wurde eindeutig diagnostiziert mit dem entsprechenden Bluttest (Wert lag bei 14) und später auch mit Ultraschall. Meine Katze bekam Vitamin 12, Schmerzmittel, etwas gegen Übelkeit und nun auch die letzten beiden Male Antibiotika. Zu Hause versuche ich in sie reinzubekommen: Novalgin und Cerenia. Ich löse die Tabletten in Wasser auf und flöße sie ihr mit einer Plastikspritze ein. Das Ganze mit viel Theater und Geknurre. Sie ist zunehmend angenervter und tut mir so leid. Mal hat sie etwas gefressen (rohes Huhn, gekochtes Huhn, etwas Dosenfutter), aber eher wenig. Vor einer Woche dachte ich noch, das sie bald wieder mehr frisst, aber so war es leider nicht. Seit gestern mag sie gar nichts mehr anrühren. Damit sie überhaupt etwas erhält, gebe ich ihr Reconvales - auch mit Plastikspritze und Theater.

Ist 4 Wochen für einen Schub sehr lange? Oder kann es so lange und länger dauern? Warum frisst sie nicht? Sie schnurrt, geht mit mir in die Küche, icgh setze ihr alles Mögliche vor die Nase, aber sie nimmt einfach nichts. Woran liegt das? Bauchweh? Übelkeit? Was soll / kann ich noch machen?

Mein TA ist auf Katzen spezialisiert und hat wohl auch viele Pankreatitis Fälle schon behandelt ... kurz: er scheint mir nicht "unfähig" zu sein. Aber irgendwie komme ich gerade nicht weiter und mache mir Sorgen!

Kann mir jemand erklären, was genau eine Infusion bewirkt? Was ist da drin? Was bewirkt sie bei der Bauchspeicheldrüse? Einige schrieben hier etwas von rausspülen. Aber was genau wird durch welche Inhaltsstroffe einer Infusion rausgespült?

Fragen über Fragen ... Vielleicht habt ihr noch Hinweise für uns. Vielleicht gibt es auch jemand, der wie ich aus Hamburg ist und mir noch einen Ärztetipp geben könnte o.ä.:sad:
 
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Ich antworte Dir jetzt erst mal auf die Schnelle:

Du schreibst ja jetzt, dass die Miez sehr engmaschig beim Tierarzt überwacht wird. Daher hat sich meine Antwort in dem anderen Thread etwas relativiert. Solche Informationen sind eben wichtig, um eine Situation gut einschätzen zu können.

Mir ist jetzt gerade allerdings nicht der Sinn und Zweck von AB-Gaben einleuchtend. Was hat der Tierarzt gesagt, warum die Katze AB gespritzt bekommt?

Wurde in den vergangen Wochen der fPli-Wert mal nachkontrolliert ?

Was versuchst Du zu füttern? Trofu oder Nassfutter? Spezielles medizinisches Futter?

Dass Deine Katze zum Futternapf rennt und dann doch nicht frisst, ist sehr typisch bei BSD-Entzündungen. Sie hat Hunger, aber ihr ist gleichzeitig übel und sie hat wahrscheinlich auch Schmerzen.

Ein dringender Rat:

Hör auf die Tabletten in Wasser aufzulösen. Das ist nicht gut. Es beeinträchtigt zum einen die Wirksamkeit und Du quälst die Katze damit mehr als nötig. Das Zeug schmeckt eh schon bitter. Aufgelöst wird es noch zigfach schlimmer. Das darfst Du nicht machen. Wo liegt das Problem bei der Tablettengabe? Beschreibe bitte, was Du versucht hast, ihr die Tabletten im Ganzen zu geben.

Was mit "Rausspülen" gemeint ist, weiß ich gerade auch nicht. Vielleicht bezog sich das einfach darauf, dass die Nieren durchspült werden, falls die Katze zusätzlich nun auch wenig trinkt. Wenn sie kaum pinkelt, können die Nieren die Schadstoffe nicht filtern und ausscheiden.
Ansonsten habe ich Dir im anderen Thread ja schon geschrieben, dass es auch Infusionen mit Nährstoffen gibt. Wenn eine Katze so lange nicht anständig frisst, muss sie ja trotzdem versorgt werden.

Hat sie denn an Gewicht verloren - und wenn, wieviel ?

Was hat der TA gesagt, wie Du sicherstellen sollst, dass sie mit Nährstoffen versorgt ist? Beunruhigt es ihn nicht, dass sie nicht frisst?

Wenn nichts hilft, musst Du ihr Flüssignahrung über eine Einwegspritze zuführen.

Aber bitte erst nochmal hier auf die gestellten Fragen eingehen. Es sind einfach immer noch zu wenige Infos.
 
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Katzenanne

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Ich antworte Dir jetzt erst mal auf die Schnelle:

Du schreibst ja jetzt, dass die Miez sehr engmaschig beim Tierarzt überwacht wird. Daher hat sich meine Antwort in dem anderen Thread etwas relativiert. Solche Informationen sind eben wichtig, um eine Situation gut einschätzen zu können.

Mir ist jetzt gerade allerdings nicht der Sinn und Zweck von AB-Gaben einleuchtend. Was hat der Tierarzt gesagt, warum die Katze AB gespritzt bekommt?

Wurde in den vergangen Wochen der fPli-Wert mal nachkontrolliert ?

Was versuchst Du zu füttern? Trofu oder Nassfutter? Spezielles medizinisches Futter?

Dass Deine Katze zum Futternapf rennt und dann doch nicht frisst, ist sehr typisch bei BSD-Entzündungen. Sie hat Hunger, aber ihr ist gleichzeitig übel und sie hat wahrscheinlich auch Schmerzen.

Ein dringender Rat:

Hör auf die Tabletten in Wasser aufzulösen. Das ist nicht gut. Es beeinträchtigt zum einen die Wirksamkeit und Du quälst die Katze damit mehr als nötig. Das Zeug schmeckt eh schon bitter. Aufgelöst wird es noch zigfach schlimmer. Das darfst Du nicht machen. Wo liegt das Problem bei der Tablettengabe? Beschreibe bitte, was Du versucht hast, ihr die Tabletten im Ganzen zu geben.

Was mit "Rausspülen" gemeint ist, weiß ich gerade auch nicht. Vielleicht bezog sich das einfach darauf, dass die Nieren durchspült werden, falls die Katze zusätzlich nun auch wenig trinkt. Wenn sie kaum pinkelt, können die Nieren die Schadstoffe nicht filtern und ausscheiden.
Ansonsten habe ich Dir im anderen Thread ja schon geschrieben, dass es auch Infusionen mit Nährstoffen gibt. Wenn eine Katze so lange nicht anständig frisst, muss sie ja trotzdem versorgt werden.

Hat sie denn an Gewicht verloren - und wenn, wieviel ?

Was hat der TA gesagt, wie Du sicherstellen sollst, dass sie mit Nährstoffen versorgt ist? Beunruhigt es ihn nicht, dass sie nicht frisst?

Wenn nichts hilft, musst Du ihr Flüssignahrung über eine Einwegspritze zuführen.

Aber bitte erst nochmal hier auf die gestellten Fragen eingehen. Es sind einfach immer noch zu wenige Infos.



AB, weil beim Ultraschall Hinweise auf Entzündungen waren (so hab ich ihn verstanden).
Der FPLI Wert wurde nicht noch mal kontrolliert.
Futterversuche: Nassfutter, Trockenfutter, Quark, Hüttenkäse, rohes Huhn, gekochtes Huhn. Hills a/d, Hills i/d, ihr normales Miamor Futter, gekochtes Ei - reicht das? Ansonsten flöße ich ihr Reconvales ein.
Zur Tabletteneingabe: meine Katze ist eine sehr sehr kratzbürstige Katze, die nichts über sich ergehen lässt, was ihr nicht passt. Sie kann sehr sehr kratzbürstig sein. Sie trifft mit ihren Krallen auch ins menschliche Auge, wenns sein muss. Wie soll ich ihr denn eine Tablette eingeben? Beim Tierarzt mussten zwei Personen tätig werden, das Einlegen mit Pincette o.ä. und das Drinbleiben plus Schlucken funktionierte erst beim dritten Versuch. Leider lebe ich alleín und habe nur zwei Hände und ein Handtuch ;-)
In der ersten Woche verlor sie 500 Gramm, das hat der TA auch im Blick. Danach verlor sie nicht viel, aber die letzten zwei Tage machen mir Sorge. Ich mag sie zu all dem Übel jetzt nicht noch packen und auf die Waage zerren - auch das mag sie gar nicht.
Ich habe bisher entweder alle 3 Tage mit dem TA telefoniert oder/und war in der Praxis. Morgen werde ich wohl wieder anrufen und hinfahren. Er sagt, ich soll aufs Gewicht achten und sie beobachten und wenn ich das Gefühl habe, es wird schlechter, mich melden/vorbeikommen. Als Lösung bei gar nicht mehr fressen, sprach er von einer Sonde. Das finde ich bisher keinen guten Gedanken ... Wie gesagt, ich gebe ihr auch Reconvales - aber auch das nervt sie und sie lässt viel an der Seite rauslaufen ...

Ich hoffe, ich konnte die Fragen halbwegs beantworten.

Was hältst du von einer Sonde? Eigentlich will ich da drum rum kommen und meiner Katze das nicht antun. Ach so: selber spritzen kann ich bei ihr auch nicht - das gibt Gebrüll, Geknurre, Weggerenne etc. und wie gesagt, ich habe nur zwei Hände ...
 
ChrissiCooper

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Hallo ihr beiden,

ich melde mich morgen bzw. später heute nochmal ausführlicher, habe zwei Gläser Wein mit Freunden getrunken, daher nur in aller Kürze :oops: ... also bezüglich der Wirksamheit von subkutanen Infusionen habe ich beim Thema Pankreatitis keine Erfahrungen aus erster Hand, aber habe das schon oft gelesen, also dass es zur Entlastung der Bauchspeicheldrüse beitragen soll. Anett hier aus dem Forum weiß sicher was dazu, bei ihrem Pümi haben sie den fPLI-Wert dadurch wohl positiv beeinflusst.

Lies mal hier unter Fluid Therapy, da steht sogar "is essential":

http://www.idexx.com/pubwebresource...ng-pancreatitis-and-concurrent-conditions.pdf

ich will da aber auch nichts Falsches erzählen, vielleicht ist es tatsächlich nur notwendig, wenn die Katze dehydriert ist.

Bezüglich der Gabe von Medikamenten habe ich ganz gute Erfahrungen mit Leerkapseln gemacht, Cosmo kriegt teilweise seine Sachen in diesen Kapseln, wo ich ein bisschen Käse drumherum tue, dann schluckt er sie einfach runter und nichts schmeckt komisch.

Ich schreibe später mehr :).
 
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Katzenanne

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ja einen indexx Artikel zu Pankreatitis / Behandlung bei Katzen habe ich auch schon entdeckt gehabt (auf deutsch).
Gibt's andere Schmerzmittel als Novalgin? das scheint ja so bitter/ätzend zu sein. Meine Katze schäumt danach wie irre. Sie tut mir so leid ...
Ach und: sie hat Verstopfung (keinen Durchfall)
 
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AB, weil beim Ultraschall Hinweise auf Entzündungen waren (so hab ich ihn verstanden).
"Entzündung" ist ja klar, aber AB wirken nur bei bakteriell bedingten Entzündungen, in dem sie eben die Bakterien abtöten bzw. verhindern, dass sich noch eine bakterielle Infektion auf das Entzündungsgeschehen setzt. Sie wirken aber nicht primär anti-entzündlich, das tut nur Cortison. Wobei ich jetzt keine Cortisongaben anraten will. Das ist aber etwas, was bei Fortbestehen des Krankheitsbildes mal in Erwägung gezogen werden muss.

Der FPLI Wert wurde nicht noch mal kontrolliert.
Na, so nach ein paar Wochen - insbesondere, wenn sich nichts bessert - sollte man das schon mal machen.

Futterversuche: Nassfutter, Trockenfutter, Quark, Hüttenkäse, rohes Huhn, gekochtes Huhn. Hills a/d, Hills i/d, ihr normales Miamor Futter, gekochtes Ei - reicht das?
Ja, das reicht. ;)
Habe zwar schon oft gelesen, dass gerade Thunfisch dann doch gefressen wird, aber Du hast ja schon eine große Auswahl. Wenn doch Thunfisch, dann nimm den aus dem Supermarkt in Wasser - nicht in Öl.

Ansonsten flöße ich ihr Reconvales ein.
Du meinst jetzt das Tonikum, richtig? Ich hatte hier kürzlich selbst einen kleinen Intensivpatienten und habe dann auch das Tonikum besorgt, weil es ja immer angeraten wird. Erst als ich es dann hier zuhause hatte, ist mir aufgefallen, dass es ja überhaupt keine Kalorien enthält. Du kannst damit nur die Vitamin- und Mineralstoffversorgung sicherstellen. Und oft regt es dann wohl auch zum Fressen an. Das ist bei Euch aber leider nicht der Fall. Sie hat ja Hunger und Appetit. Aber eben zusätzlich Übelkeit und Schmerzen - und daran ändert Reconvales auch nichts. Das heißt, sie baut jetzt die ganze Zeit trotzdem weiter ab, da ihr die Proteine und ein Mindestmaß an Fett fehlen. Es ist besser als nichts - bringt Euch aber nicht sehr weit. Die Katze muss richtig ernährt werden.

Zur Tabletteneingabe: meine Katze ist eine sehr sehr kratzbürstige Katze, die nichts über sich ergehen lässt, was ihr nicht passt. Sie kann sehr sehr kratzbürstig sein. Sie trifft mit ihren Krallen auch ins menschliche Auge, wenns sein muss. Wie soll ich ihr denn eine Tablette eingeben? Beim Tierarzt mussten zwei Personen tätig werden, das Einlegen mit Pincette o.ä. und das Drinbleiben plus Schlucken funktionierte erst beim dritten Versuch. Leider lebe ich alleín und habe nur zwei Hände und ein Handtuch ;-)
Aber wenn Du es schaffst, ihr ganze Spritzen flüssig einzugeben, was ja viel länger dauert, dann schaffst Du es erst recht ihr eine Tablette zu geben. Den Handtuchtrick wendest Du ja bereits an, wie ich sehe ;). Die Tablette muss nicht auf 'ne Pinzette, etc. Du hast sie ja eh schon eingewickelt auf dem Arm. Dann steckst Du die Tablette seitlich ins Mäulchen. Du kannst dabei relativ tief rein mit der Hand, weil sie in der Position 'ne Art Kiefersperre hat - sie kann nicht wirklich zubeißen. Danach die Schnütt zuhalten und über den Hals streichen, um Schluckreflex auszulösen - und ja, das alles mit einer Hand, denn den anderen Arm brauchst Du ja zum halten. Das sind aber nach ein paar Mal Routinegriffe. Geht auch schon mal schief, dann schafft die Miez es doch, die Tablette auszuspucken. Dann muss man einfach nochmal ran. Wichtig ist einfach, dass Du sie wirklich eng im Handtuch gewickelt hast und alle Pfoten fixiert sind. Es darf nur noch das Köpfchen rausschauen.

Damit auch das so angenehm wie möglich ist, steckst Du die Tabletten immer in eine Leerkapsel, die man in der Apotheke bekommt. Falls Cerenia und Novalgin zusammen gegeben werden dürfen, kannst Du direkt beide Tabletten in eine Leerkapsel stecken und voila...Die Katze findet es dann immer noch doof festgehalten zu werden, aber nichts schmeckt mehr ekelig.

In der ersten Woche verlor sie 500 Gramm, das hat der TA auch im Blick. Danach verlor sie nicht viel, aber die letzten zwei Tage machen mir Sorge. Ich mag sie zu all dem Übel jetzt nicht noch packen und auf die Waage zerren - auch das mag sie gar nicht.
Sei nicht so zimperlich mit ihr. Ja, das mag sie gar nicht. "Sterben" findet sie aber bestimmt auch doof. Entschuldige da meine etwas direkte Art, aber kleine Babies zetern und schreien auch wie am Spieß, wenn sie beim Arzt sind und gepiekst werden, etc., weil sie nicht verstehen, was passiert. Dennoch führt man die notwendigen Maßnahmen mit ihnen durch und das möglichst schnell, beherzt und ohne großes Federlesen. Wir reden hier von wochenlangem Nahrungsentzug. Sie wird also sterben, wenn nicht bald was passiert. Also verabschiede Dich bitte von irgendwelchen Vorstellungen, was der Miez gerade gefällt oder nicht. Es ist egal, ob es ihr gefällt! Du brauchst eine Übersicht ihres Gewichtsverlustes. Der Tierarzt ist da komplett auf Dich angewiesen, wenn sie dort nicht regelmäßig gewogen wird. Der sieht zu viele Tiere täglich und erinnert sich nicht unbedingt daran, dass die Katze zuletzt noch wesentlich mehr Speck auf den Rippen hatte.

Wie war sie denn gewichtstechnisch vor der Erkrankung? Eher propper, normal oder untergewichtig? Und wie sieht sie jetzt aus ?


Als Lösung bei gar nicht mehr fressen, sprach er von einer Sonde. Das finde ich bisher keinen guten Gedanken ... Wie gesagt, ich gebe ihr auch Reconvales - aber auch das nervt sie und sie lässt viel an der Seite rauslaufen ...
Wie bereits geschrieben...Das Reconvales schützt sie nicht langfristig vorm Muskelabbau, Leberschäden und letztendlich vorm Verhungern. Du sitzt da einem Irrtum auf.

Ich hoffe, ich konnte die Fragen halbwegs beantworten.
Nahezu perfekt. ;)

Was hältst du von einer Sonde?
Manchmal gibt es keine andere Möglichkeit und dann muss es nun mal sein. Aber Du hast die Fütterung per Einwegspritze ja noch gar nicht versucht.
RECONVALES IST KEIN FUTTER!

Bitte besorge Dir morgen beim Tierarzt dieses Futter:

http://www.royal-canin.de/katze/pro...ntensivmedizin/recovery-feucht/eigenschaften/

Es ist hochkalorisch und so dünnflüssig, dass es in einer Einwegspritze verabreicht werden kann. Lies Dir den Link gut durch und Du wirst feststellen, dass Du damit Deiner Katze wesentlich mehr hilfst als mit Reconvales.
Falls es dieser Tierarzt nicht hat - gehe in irgendeine andere Praxis oder fahr zu einer Tierklinik. Die haben das eigentlich immer. Ich meine nicht, dass Du den TA jetzt wechseln sollst, sondern nur notfalls das Futter woanders besorgst.

Bitte teile Deinem Tierarzt auch mit, wie Du bisher die Tablettengabe gestaltet hast und da oft etwas daneben ging. Er muss schließlich abschätzen können, ob ein Medikament nicht hilft oder nur einfach falsch verabreicht wurde.
Wenn er jetzt schon eine Sondenernährung durchführen will, nachdem er die Katze gesehen hat, dann muss es vielleicht sein. Aber besprich kurz mit ihm, die Gabe über Einwegspritze mit dem RC Recovery als letzten Versuch.
 
ChrissiCooper

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Hallo Katzenanne,

wie geht es deiner Katze heute?

Omelly hat grundsätzlich auf jeden Fall Recht, was die Ernährungsfrage angeht. Aber: Das verlinkte Futter kenne ich und wir haben auch schon verwendet, um eine CNI-Katze mit einer Spritze zu füttern (Unvergessen der Moment, in dem mir die Dose runterfiel - das Zeug ist total pampig, das ist ohne Witz bis an die Decke hochgespritzt :eek:).

Es ist laut Herstellerangaben kontraindiziert bei akuter Pankreatitis. Ich weiß nicht genau warum, der Fettgehalt von 6 % kommt mir nicht so irre hoch vor. Fettreiches Futter führt ja bei Pankreatitis-Katzen sehr oft zu Erbrechen, Schmerzen und so weiter. Manche Leute füttern dann sehr fettarm, deutlich unter 5%. Was aber natürlich schlecht ist, um Gewicht zuzulegen.

Das ist dann wirklich schwierig mit der Futterwahl. Es gibt die Möglichkeit, die Bauchspeicheldrüse durch Zugabe von Enzymen zum Futter zu entlasten, aber dafür müsste deine Katze ja erstmal fressen.

Ich würde zum einen das mit dem Wiegen dokumentieren (warum hasst sie Wiegen? Lässt sie sich ungern hochheben? Ich mache das immer ganz zügig. Waage an, Katze schnappen, mit Katze auf die Waage. Das dauert ja nur Sekunden. Und danach ohne Katze wiegen).

Und zum anderen nochmal mit dem TA reden und dringend klar machen, dass du jetzt eine Handlungsempfehlung brauchst bezüglich des Fressens. Es gibt ja verschiedene Mittel gegen Übelkeit und auch verschiedene Schmerzmittel. Vielleicht helfen andere Mittel einfach besser? Also Alternativen zu Novalgin und Cerenia. Einen Versuch wäre es vielleicht wert. 500 gr. Gewichtsverlust sind ja sehr viel, vor allem bei einer älteren Katze.

Als Schmerzmittel fällt mir gerade nur der Klassiker Metacam ein. Ist relativ neutral und nicht bitter. Als Flüssigkeit kann man es recht gut geben. Auch gegen Übelkeit gibt es noch Alternativen. Ich hoffe, dass sich hier noch andere Leute melden.

Den fPLI-Wert würde ich auch nochmal checken lassen, wobei das an sich ja nicht helfen wird, weil andere Sachen aus meiner Sicht jetzt erstmal vorrangig wären.

@ Antibiotika: Hier schreibt zumindest INDEXX in den Handlungsempfehlungen

Bei Katzen ist die Pankreatitis meist ein steriler Prozess, weshalb
Antibiotika selten indiziert sind. Indikationen für den Antibioti-
ka-einsatz sind Sepsis (kann durch bakterielle Auswanderung
aus dem Gastrointestinaltrakt entstehen), bakterielle Peritonitis,
andere Infektionen (z. B. Harnwegsinfektion) und eventuell Fälle
mit eitriger Cholangiohepatitis, bei denen auch eine eitrige Pank-
reatitis vermutet wird. Da einige Antibiotika bei Katzen zu Übelkeit
und Erbrechen führen können, kann es je nach Situation sogar
begründet sein, sie nicht einzusetzen

Zu den Infusionen schreibt INDEXX, dass dies nicht nur gegen Dehydrierung hilft, sondern auch die Durchblutung der Bauchspeicheldrüse sicherstellt. Und nicht zuletzt kann man ja in der Infusion alle möglichen Medikamente unterbringen und hat dann alles direkt in der Katze drin.

@ weniger zimperlich sein: sehe ich theoretisch auch so. Es ist echt schwer, kenne ich auch aus eigener Erfahrung :(. Die Katze tut einem so leid und man denkt, sie hasst einen bald wegen der ganzen Sachen, mit der man sie nerven muss. Aber in dem Fall muss sie da echt durch. Katzen sind auch nicht so nachtragend :). Es hilft, wenn man versucht, es sehr unaufgeregt zu machen und kein Mitleid zu zeigen (also nicht trösten "du aaaaarme Katze, es tut mir soooo leid", denn dann wird es erst recht stressig für Katzen, die merken, dass irgendwas nicht in Ordnung ist). Einfach so tun, als wäre das jetzt die normalste Sache der Welt.

edit: Sind übrigens ihre Zähne in Ordnung? Wie äußert sich ihre Übelkeit, riecht sie am Futter und geht dann weg? Schmatzt sie oder knirscht mit den Zähnen?
 
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Omelly hat grundsätzlich auf jeden Fall Recht, was die Ernährungsfrage angeht. Aber: Das verlinkte Futter kenne ich und wir haben auch schon verwendet, um eine CNI-Katze mit einer Spritze zu füttern (Unvergessen der Moment, in dem mir die Dose runterfiel - das Zeug ist total pampig, das ist ohne Witz bis an die Decke hochgespritzt :eek:).

Es ist laut Herstellerangaben kontraindiziert bei akuter Pankreatitis. Ich weiß nicht genau warum, der Fettgehalt von 6 % kommt mir nicht so irre hoch vor.

Chrissi, du hast Recht. Ich hatte mir die Seite ja extra noch aufgerufen, aber war wohl zu müde. Habe "akute Pankreatitis" gelesen, aber nicht, dass es bereits unter den Kontraindikationen steht. Ja, es geht um den Fettgehalt. Wobei RC da extrem vorsichtig ist. Selbst geringere Fettgehalte, z.B. beim Intestinal, bedeuten für RC bereits Kontraindikation bei Pankreatitis.

Leider hat das Hills-Äquivalent noch mehr Fett - über 7 %. Als Alternative bleibt da eigentlich nur ein normales Futter mit geringem Fettgehalt mit Wasser zu verflüssigen. Davon muss dann aber entsprechend mehr eingeflößt werden. Letztendlich ist es eine Kosten-Nutzen-Rechnung. Bei der Pankreatitis geht es ja darum, nicht zu viel Fett auf einmal zuzuführen. Das erreicht man eigentlich auch, wenn das Recovery nicht pur, sondern auch nochmal verdünnt eingeflößt wird.

Auch das würde ich mit dem TA einfach mal durchsprechen.
 
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Ich könnte mir auch vorstellen, dass der Ekel vor dem Futter verschwindet, wenn Übelkeit und Schmerzen weniger sind, dann wird die Auswahl des Futters nicht mehr so schwer sein. Und scheinbar wirken Cerenia und Novalgin einfach nicht so wie gewünscht. Also vielleicht ein anderes Mittel.

Ich kann mich erinnern, dass Spider in der letzten Phase ihrer CNI eine Spritze bekam, die die Übelkeit direkt in irgendeinem Hirnbereich unterdrücken sollte. Ich glaube, das war Cerenia? Bin mir nicht sicher. Man kann es spritzen, das brennt aber sehr. Kann der TIerarzt machen. Und er soll mal Empfehlungen für andere Mittel geben.
 
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Katzenanne

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  • #10
Komme gerade von TA zurück. Eure Hinweise lese ich erst jetzt. Miene Katze bekam eine Infusion / Kochsalzlösung um Dehydration auszugleichen. Zudem etwas gegen Bauchschmerzen und was gegen Übelkeit. Und: eine Tablette zum Appetit anregen - Tierarzt und Arzthelferin waren zugange, einer hielt sie und hielt den Kopf hoch, das Maul auf, die andere platzierte die Tablette hinten im Rachen.... sie schluckte nicht, Tablette kam seitlich wieder raus usw. Das zum Thema Tablette.

Gewicht ist etwas runter. Sie ist eine sehr propere Katze. der TA hat sie jedesmal gewogen und das Gewicht im Computer notiert - da läuft er nicht Gefahr was zu vergessen. Sie wiegt jetzt noch knapp über 6 Kilo - vorher über 6,5.

Das mit den Kalorien meinte der TA auch. Hat mir aber kein Tipp gegeben für Flüssigfutter mit Kalorien - er sieht wie schwierig das Einflößen bei meiner Katze ist (da bin ich aber wohl nicht alleine) und meint auch, so viel wie Katzen eingeflößt bekommen müssten, bekommt man meist nicht hin, schon gar nicht wenn sie sich so wehren wie z.B. meine.

Wir sprachen auch über eine Sonde - ich äußerte, dass mir der Gedanke daran nicht so behagt bzw. ich auch nicht einschätzen kann, ob es to much ist. So wie er es schilderte, könnte es eher eine Erleichterung sein für die erfolgreiche und ausreichende Medikamenten und Flüssignahrungseingabe und somit weniger Strapaze für die Katze.

Ich habe den nächsten Termin am Montag.

Hat denn jemand hier Erfahrung mit so einer Sonde?

Ach und über das Royal Canin habe ich nicht mit ihm gesprochen, da ich eure Beiträge erst jetzt las. Soll ich das noch besorgen? Hier gibt's so ne 24h Tiererztpraxis
 
A (nett)

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  • #11
Hallo Anne,

der fPLI-Test ist wichtig!!!
Bitte - wenn gemacht Werte einstellen; wenn nicht: TEST MACHEN.

Bei PÜ hatten wir einen Wert von über 19 bei Ref. < 3,5.

Anfangs wurde wie folgt behandelt:
NACL-Infussionen 250 ml subkutan ( ca. 125 ml je Seite re_li).
Schmerzmedi (weiss nicht mehr genau welches) aber Spritze beim TA.
Ausserdem über Injektion Vit. B12, Medi gegen die Übelkeit und Ranitidin (Magensäureblocker).

Pankreatitis kann leider lange dauern. :mad:

Wir haben Pü über 2,5 Monate zu Hause selbst infundiert: 2 x wöchentlich jeweils 250 ml NACL und konnten damit die Dre---Pankreatitis rausspülen.

Ausserdem kriegt Pü tgl. 1/3 Vitamin B-Komplex von Rationpharm 1 x tgl. übers Essen (Inhalt 1 Kapsel in 3 ml. Wasser auflösen und auf 3 Spritzen á 1 ml aufziehen; ab in den Kühlschrank).
Je nach Pü s Befinden kriegt er auch Säureblocker (Cimetidin); bitte Dosis beim TA erfragen; allerdings musst Du ihm die geben - sind saubitter und freiwillig wird er die nicht nehmen (Pü hat mich heute morgen seit ewigen Zeiten wieder gehundst da er seine Pille 4 x ausgespuckt hat:grummel:.; ich dreh die Medis immer in easypills-Masse).

In der ersten schlimmen Phase hat Pü auch Novalgin bekommen; da Metacam keine Alternative war wg. seiner CNI.

Futtertechnisch: Schonkost; Hühnchen und/oder Thunfisch - wenig Fett; nix wo Getreide drin ist...versuch mal Miamor Milde Mahlzeit.

Ansonsten fällt mir auf die Schnelle nix ein:confused:.

Bitte bedenke, dass der Spatz vermutlich heftig "Bauch"weh hat:(.

P.S.: Sorry wenn einige Tipps schon gegeben wurden; hab´s nur auf die Schnelle überflogen:oops:.
 
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Katzenanne

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  • #12
Ihr Wert lag bei 14:

was haltet ihr von einer Sonde? Mit behagt das nicht.

Was ist easypillmasse? Habe gerade Leerkapseln im Internet bestellt.
 
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  • #13
Ihr Wert lag bei 14:

was haltet ihr von einer Sonde? Mit behagt das nicht.

Was ist easypillmasse? Habe gerade Leerkapseln im Internet bestellt.


14 ist schon ziemlich hoch.

Mit Sonde hab ich gar keine Erfahrung. Vielleicht meldet sich noch jemand der damit schon Erfahrungen machen musste.

Leerkapseln sind auch OK; gibt es sogar mit Hähnchengeschmack;).
Easypills ist so ne Art schmackhafte "Knetmasse" wo die Medis gut eingedreht werden können http://www.premiumtierfutter.de/kat...iche-hilfsmittel/1228/easypill-cats-tuete-40g.
Was auch geht sind weiche Kaustangerl (die vom Aldi oder die Vitakraft).
 
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Katzenanne

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  • #14
@Anett: sag mal, war deinem Kater auch die ganzen 2,5 Monate übel? Hat er also auch so lange Tabletten gegen Übelkeit und Schmerzen bekommen?
 
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  • #15
So genau kann ich Dir natürlich nicht sagen ob ihm übel war da mein kätzisch nur rudimentär ist;); aber bei Pü erkenne ich mittlerweile wenn ihm schlecht ist oder er sich ekelt; dann leckt er sich ununterbrochen das Schnütchen.

Anfangs hat er die Säureblocker 3 x tgl. bekommen; aber das habe nach und nach reduziert auf 2 x und dann nur noch 1 x ; ne zeitlang gar nicht und im Moment bekommt er wieder 1 x tgl. Cimetidin. Magensäureproduktion kann aber in Püs Fall auch eine Begleiterscheinung seiner CNI sein:confused:.

Wir haben halt tapfer selbst infundiert...das war das A und O der Behandlung.
Es hört sich jetzt vermutlich bescheuert an...aber wir haben mit den Infussionen aufgehört als sich der Spatz sehr heftig dagegen gewehrt hat; das war Anfangs nicht der Fall. Als ob er gewusst/gespürt hätte das er die Infus nicht mehr braucht:eek:.

Schmerzmittel bekam er noch am Anfang als der Wert sehr hoch war.
Ich hab aber für den Notfall immer ein paar Novalgin zu Hause.
 
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  • #16
hm, jeder Fall ist wohl anders und man muss wohl seinen Weg suchen. CNI hat meine ja nicht. Säureblocker hat mein TA mir nie mitgegeben. Braucht man den zwingend? Wie gesagt: ich hantiere hier nur mit Novalgin und Cerenia rum.

Wie viel Novalgin ist "ratsam" - ich soll meiner 1xtäglich 1/6 Tablette geben.

Habe ihr eben übrigens die Tabletten so ins Maul geschoben bzw. mit etwas Katzenstick umhüllt. Meine Maus im Handtuch ... ging auch. Das Schlucken geht nicht sofort, aber irgendwann wars dann drin (sagen wir zu 80%)
 
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  • #17
Säureblocker hat mein TA mir nie mitgegeben. Braucht man den zwingend? Wie gesagt: ich hantiere hier nur mit Novalgin und Cerenia rum.

Schau mal in den festgepinnten Fred: http://www.katzen-forum.net/verdauu...ronische-bauchspeicheldruesenentzuendung.html

Da steht unter Therapie
"Kontrolle des Vomitus: z. B. Meoclopramid, Cimetidin ;"

Kommt halt drauf an ob dein Spatz "schwallert". Bei Pü wars/ists meistens Wasser oder Schleim...dann weiss ich: er hat wieder Sodbrennen.

Ich weiss auch eigener Erfahrung, dass ich bei BSDE heftigst Sodbrennen hatte und hatte die Cimetidin damals sogar selbst genommen:eek:. Die kriegst Du aber nur vom TA oder auf Rezept. Ich würde da auf keinen Fall auf eigene Faust experimentieren!
 
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Katzenanne

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  • #18
Kommt halt drauf an ob dein Spatz "schwallert". Bei Pü wars/ists meistens Wasser oder Schleim...dann weiss ich: er hat wieder Sodbrennen.

was ist den schwallern??? Brechen? Meine bricht ja nicht, mit dem Cerenia.
 
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  • #19
Kommt halt drauf an ob dein Spatz "schwallert". Bei Pü wars/ists meistens Wasser oder Schleim...dann weiss ich: er hat wieder Sodbrennen.

was ist den schwallern??? Brechen? Meine bricht ja nicht, mit dem Cerenia.

:oops: ja schwallern meint spucken/kotzen :oops:.
Ich kenne Cerenia nicht; hab aber gesehen, dass das gegen Übelkeit ist und kein Säureblocker.
Sprich vielleicht einfach deinen TA nochmal auf das Thema Säureblocker an?!
Gegen die Übelkeit hatte Pü damals MCP bekommen.
 
ChrissiCooper

ChrissiCooper

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  • #20
Stimmt, die MCP-Tropfen gibt es ja auch noch ... die sind allerdings auch extrem bitter, unsere Katze hat danach immer extrem gesabbert.

@ Sondenernährung: Speziell für das Thema könntest du ggf. einen neuen Thread aufmachen und nach Erfahrungen fragen, vielleicht in "innere Krankheiten". Vor dem Legen einer Sonde würde ich vielleicht das Assistenzfüttern mal probieren, auch wenn es unschön ist. Vielleicht kannst du damit den Kreislauf von Übelkeit und Nicht-Fressen durchbrechen.

Auf dieser CNI-Seite sind noch ein paar Tipps zum Thema Assistenzfüttern:

http://www.felinecrf.info/zum_fressen_motivieren.htm#assistieren_beim_fuettern

Und allgemein zum Thema "zum Fressen bewegen":

http://www.felinecrf.info/zum_fressen_motivieren.htm#fressen_tipps

@ Säureblocker: Da habe ich mit Cosmo einiges durch. Eigentlich enthalten die meisten den Wirkstoff Omeprazol, aber wichtig ist die Darreichungsform. Es gibt Medis mit Omeprazol, die darf man nicht öffnen, nicht teilen usw. Der Wirkstoff darf nämlich erst im Darm wirken und nicht Magen. Es gibt aber einige magensäureresistente Säureblocker, wo man explizit die Kapsel öffnen darf und die kleinen Kügelchen abzählen kann und auch welche, die man durchbrechen und Wasser auflösen darf. Alle sind rezeptfrei bis auf "Antra Mups", dafür kann der TA ein Rezept ausstellen. Antra Mups fand ich auch das beste, war allerdings relativ teuer. Dann haben viele (glaube ich) noch gute Erfahrungen gemacht mit "Omep akut".

Es gibt aber auch noch andere Säureblocker wie das von Anett erwähnte Ranitidin.
 
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