neue Partnerin und Katzen?

Fibo

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Hallo,

mir ist kein besserer Titel eingefallen :) Es geht um folgendes:

Ich habe nach meiner Trennung von meiner langjährigen Freundin (ja, ich bin ein Kerl), jemand neues kennengelernt. Wir haben zur Zeit sehr viel "Spaß", vielleicht wird auch mehr daraus, aber vorerst belassen wir es beide dabei, da wir erstmal keine Lust auf Beziehungen haben. Sie ist genau wie ich etwas vorgeschädigt :)

Sie wohnt leider etwas weiter weg (180km). Und natürlich möchte ich nicht dauernd zu ihr fahren. Jetzt gibt es da ein Problem:

Die Katzen waren immer mit meiner Ex und mir im Bett zum Schlafen und sie schlafen natürlich jetzt auch noch immer bei mir. Bei anderen Sachen wurden sie natürlich "ausgesperrt" :)

Meine Liebschaft meinte nun aber, dass sie keine Katzen mag. Sie wurde mal übel von einer fremden Katzen verletzt, als sie sie streicheln wollte. Seitdem ist ihr Verhältnis zu den Fellnasen nicht das beste :). Natürlich streichelt man keine fremden Katzen, erst Recht nicht, wenn man keine Erfahrung mit Katzen hat und ihr Verhalten deuten kann. Hab ich ihr auch gesagt. Ich hab ihr auch gesagt, dass meine beiden ihr nie was tun würden, und dass sie (eingermasen ;) ) gut erzogen sind und auf mich hören.
Das ist wirklich so. Meine Katzen würden nie einen Menschen verletzen. Ich hab in den 2 Jahre nie was abbekommen. Auch nicht als ich Augentropfen geben musste. Die Krallen sind immer drin und beissen tun sie erst Recht nicht!

Jedenfalls versuch ich gerade ihr Verhältnis zu den Katzen im Allgemeinen wieder ein bisschen zu verbessern. Das ändert aber wohl nichts an der Tatsache, dass sie die beiden nachts nicht im Bett haben will.
Das ist ja auch völlig ok, ich verstehe das. Ich wollte auch keinen Hund in meinem Bett, zum Beispiel :)

Nur was mach ich jetzt mit den Katzen? Die werden das doch nicht verstehen, dass die Tür zum SZ dann zu ist, wenn sie da ist. Sie dann aber wieder bei mir schlafen dürfen, wenn ich alleine bin....

Kann man den Katzen das irgendwie beibringen? Auch für die Zukunft: Angenommen ich lerne jemanden kennen, der auch keine Katzen im Bett haben will und wir führen eine Beziehung....Was mach ich dann? Getrennte Betten? Das macht mir echt ein bisschen Sorgen gerade :(. Es soll ja auch Menschen geben, die gar nicht mit Katzen können. Aber bei ihr krieg ich das glaub ich hin. Wenn sie die beiden sieht und der Kater sie anbrummelt, kann sie eh nicht anders als sie lieb zu haben :) Sie ist ja auch selber tierlieb. Hat ein Pferd und 2 Hasen, und möchte auch gerne einen Hund.

Ich hab gerade ein bisschen Angst, dass ich mich irgendwann in jemanden verliebe der keine Katzen mag und ich dann unglücklich bin :( Denn eins ist sicher: Die Katzen gehen für keinen Menschen der Welt!!
 
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MamaSchlawinis

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hi :)
ich hoffe die miezen werden deine bekanntschaft ganz schnell umkrempeln,
denn ich beginne jeden tag mit einem lächeln, wenn meine zoey unter der decke vorkommt und mich mit einem nasenstupser aufweckt :pink-heart:

naja wenn sie nun aber keine katzen im bett will...
ich würde dir raten entweder oder.
es ist ziemlich verwirrend wenn die tür zum schlafzimmer nur dann zu ist, wenn sie bei dir schläft und deine katzen aber sonst jederzeit zu dir ins bett dürfen.
also sei stark und lass die tür nachts immer zu, oder bearbeite die frau mit guten argumenten ;)
 
doppelpack

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Also ich will auch keine Katzen im Bett, obwohl ich totaler Katzenjunkie bin.:D

Du musst dich halt nur entscheiden, es ist jetzt irgendwie fies, die Katzen auszusperren, wenn sie es sonst immer durften. Ich finde, die Katzen waren zuerst da und hatten das "Recht" auch vorher, also sollte sich deine neue Flamme anpassen.
Oder du sagst ab jetzt, dass die Katzen konsequent rauskomen. Sie wirds nicht freuen und evtl hast du dann Gekratze und Gejaule vor der Tür. Ob ihr das dann mehr zusagt?:oha:
 
Fibo

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Konsequent und dauerhaft aussperren ist keine Alternative! Das werden sie nicht verstehen und ich möchte das auch nicht.

Können sie denn nicht unterscheiden, dass sie nur dürfen, wenn ich alleine bin, und wenn eben jemand anderes mit im Bett liegt, dann nicht?
 
doppelpack

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Konsequent und dauerhaft aussperren ist keine Alternative! Das werden sie nicht verstehen und ich möchte das auch nicht.

Können sie denn nicht unterscheiden, dass sie nur dürfen, wenn ich alleine bin, und wenn eben jemand anderes mit im Bett liegt, dann nicht?

Aber ist das wünschenswert?
Es ist schon denkbar, wobei viele Katzen das nicht können. Dann musst du es einfach ausprobieren. Vlt reagieren deine ja auch total gut drauf und sie interessiert es nicht.
Aber sollte das mit euch längerfristig sein, dann hättest du ja ein neues Problem.

Wobei, wenn deine Katzen es eh schon gewohnt sind, dass wenn du dich darin vergnügst :D die Tür zu ist, dann kennen sie das ja schon, nur wahrscheinlich war die Tür da mal 1-2h zu und nicht eine ganze Nacht, denk ich mal.
 
Moreno

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Konsequent und dauerhaft aussperren ist keine Alternative! Das werden sie nicht verstehen und ich möchte das auch nicht.

Können sie denn nicht unterscheiden, dass sie nur dürfen, wenn ich alleine bin, und wenn eben jemand anderes mit im Bett liegt, dann nicht?

Katzen können leider nicht denken. Sonst wäre ja vieles einfacher.
Es ist bestimmt verlockend ins Bett zu kommen, wenn da jemand ist, den man ärgern kann.
Ich sag Dir was, entweder die NEUE mit Katzen im Bett oder gar nicht.
Die muss da durch, es passiert ihr doch nix.
Kannste deiner neuen Flamme nicht abends irgendwas ins Glas mischen?
War ein Scherz.
Ernsthaft jetzt, sie hat Dich mit den Fellnasen kennengelernt, wenn ihr etwas an Dir liegt dann muss sie da durch.
Es könnte nämlich durchaus passieren, das die lieben kleinen dann aus Protest ( wenn ausgesperrt) auf ihre wäsche pinkeln.
Viel Kraft beim überzeugen!
 
doppelpack

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Achso, noch als Anmerkung, hier ist Nachts die Tür immer zu und tagsüber mal auf, mal zu. Das können meine Katzen unterscheiden bzw. akzeptieren. Aber sie gehen auch nicht aufs Bett, also verknüpfen damit kein Kuscheln oder so.
Mit dem einen Kater hatte ich dennoch 3 Monate Geschrei vor der Tür. :) Ich denke, für eine Katze, die das Bettschlafen gewohnt ist, ist das noch eine Spur schlimmer.
 
Grizzly_Cat

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Das ist (nur) eines der Probleme, die man als Katzenmensch haben kann.

Im Verlauf der Jahrzehnte habe ich mich dazu durchgerungen, der Katze den Vorrang zu geben.

Weil: In dem angesprochenen Fall des Angriffs der Katze, der Fehler liegt eindeutig bei der aufrecht gehenden Nacktäffin. Mit guten Argumenten müsste diese "belehrbar" sein. Schliesslich mag sie ja wohl auch kaum, dass sie von jedem Typen dem's gerade drum ist, dort angefasst wird wo du es jederzeit darfst.

Darum, redet miteinander und lasst der Katze den ihr angestammten Platz. Ich habe noch nie erlebt, dass eine Beziehung in der ein Tier "über die Klinge" springen musste, von Dauer war.
 
Fibo

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ojeee, das wird was geben :) Noch hat sie die beiden ja noch nicht kennengelernt. Ich hoffe mal, dass das irgendwie klappt. Das Bett ist immerhin 1,80 breit, da sollte man sich aus dem Weg gehen können. Sie sind ja auch nicht wirklich aufdringlich. Die kleine schläft in meinen Armen und der Kater hat seinen festen Platz am Fussende, den gibt er auch sicher nicht her.

Von daher wird sie eigentlich kaum was von den Katzen mitkriegen. Ich denke das ist eher ein hygienisches Problem...Viele denken ja Tiere=dreckig. Da muss ich wohl noch etwas Überzeugungsarbeit leisten.
 
Fibo

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  • #10
@Grizzly_Cat:

Also über die Klinge wird hier keiner springen :) Und natürlich genießen meine Katzen absoluten Vorrang. Ich hab mir die beiden ins Leben geholt und wie ihr gesagt habt, waren sie VORHER da :) Und wer mit den Katzen nicht klar kommt, der fliegt :) So einfach ist das :aetschbaetsch1:

Ich denke schon, dass ich das hinbekomme ihr die schlechten Erfahrungen auszutreiben. Und ich glaube auch, dass sie die beiden lieb haben wird.

Nur die Sache mit dem Bett ist halt etwas schwierig :( Ich habe ja die Hoffnung, dass sie sich erst später ins Bett wagen und nicht gleich am Anfang. Allerdings war neulich auch jemand zum Übernachten hier (nur freundschaftlich), diejenige ist morgens aufgewacht, als sie von der Katze neugierig beäugt und beschnuffelt wurde :) (Sie hat aber auch selbst Katzen, von daher war es kein Problem)

Ich hoffe wir kriegen das irgendwie hin. Wenn gar nicht geht setz ich sie halt runter, oder nimm sie zu mir auf die Seite. Das Schlafzimmer ist zum Glück groß genug und sie haben darin auch noch mehr Lieblingsplätze und Schlafmöglichkeiten: Schrank, Dachfenster, unter dem Bett, etc.

Ich bin echt mal gespannt, wie das wird
 
putzi

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Da, wo die Hunde mit dem Schwanz bellen
  • #11
Hi fibo,

du schreibst ja, das deine Freundin selber Tiere hat. Also denke ich nicht so sehr, dass sie mit den Gedanken an Unhygiene die Katzen ausm Bett haben will. Eher die Angst vor der "Unberechenbarkeit" ( :rolleyes: ) von Katzen.

Deine Katzen sind wunderbar lieb und kratzen nicht. Hilf ihr über den Anfang hin und den Rest an Überzeugungsarbeit machen deine beiden Süßen bestimmt im Handumdrehen klar. ;)

Viel Glück :)
 
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Fibo

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  • #12
Ja, ich hab ihr schon erklärt, dass Birma Katzen nicht mit "Draußenkatzen" zu vergleichen sind und einen ganz lieben und sanften Charakter haben.

Später möchte sie gerne auch mal einen Hund haben. Da hab ich nur gesagt, dass die Birmas die Hunde unter den Katzen sind, was die Menschenbezogenheit und Freundlichkeit angeht :)

So recht wollte sie mir das allerdings nicht glauben. Kann man sich bestimmt auch schwer vorstellen, wenn man keine, oder wenig, Bezüge zu Katzen hat. Mir war das ja früher auch nicht klar, dass Katze nicht gleich Katze ist, und es da sehr wohl Charakterunterschiede gibt.

Naja, sie muss einfach kennenlernen, und wenns gar nicht geht, geh ich mit ihr ins Gästezimmer in den Keller, da gehen die Katzen nämlich nicht hin :D

Ich kann sie aber auch verstehen, die Verletzung damals muss wirklich schlimm gewesen sein, also nicht nur ein kleiner Kratzer. Natürlich war das ihr Fehler, hab ich ihr auch gesagt. Aber ich versteh schon, dass sie jetzt Angst hat. Sie hat die Katze scheinbar nicht bedrängt und auch nicht hochgenommen, sondern wurde direkt angegriffen (so richtig), als sie nur die Hand nach ihr ausgestreckt hat. Die Katze hat auch nicht von ihr abgelassen, die war richtig in Rage. Narben hat sie zum Glück nicht davon getragen.

Es gab also eigentlich keinen erkennbaren Grund für die Attacke, mal davon abgesehen, dass sie die Hand in ihre Richtung bewegt hat. Welche Körperhaltung sie dabei hatte, weiss ich natürlich nicht, ist ja auch egal.

Wäre mir sowas mit einem Hund passiert, ich wäre auch vorsichtig.
 
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hermine1604

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  • #13
Ich kann die Angst durchaus verstehen. Als meine Tochte mit einem Jahr ohne erkennbaren Grund von der Katze einer Freundin angegriffen wurde, habe ich auch ein echtes Trauma bekommen. Jede Katze die mich nur ansah, war ein potenzieller Feind. ( mit Schweißausbrüchen und allem was dazu gehört )
Diese Angst geht nicht von heute auf morgen weg... gaaaaaaaanz langsames herantasten, ohne Zwang ohne Überrumpeln. Katzen mit ins Bett geht unter diesen Umständen wirklich gar nicht! Die Angst ist Größer als jede Logik.
 
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  • #14
@Fibo

Mit "über die Klinge springen" meine ich, was glaubst du was ich alles beobachten durfte in meinem bisherigen Leben?

Da wurden Tiere, vor allem Katzen aber auch Hunde, einfach so mir nichts dir nichts weggegeben, meistens ins Tierheim, die zuvor während Jahren den Haushalt mit einem Menschen teilten. I. a. R. waren die Beziehungen nach ein, zwei Jahren zu Ende, das Tier war aber auch weg, in der Regel mit gebrochenem Herzen.

Deshalb, gib deiner neuen Flamme die Chance sich mit deinen Fellknäueln zu arrangieren. Sie soll nicht eifersüchtig sein und auch keine Panikattacken bekommen, wenn einer der Schnurrlis sie mal anguckt.

Glaube mir und vor allem bringe "ihr" das rüber, wenn sie über ihren Schatten springt, werden ihr die Miezen das mehrfach zurückgeben. In Form von Schurreinheiten, Nasenschubsern oder gelegentlich ein paar Kratzern.

Erst wenn sich eine Frau mit deiner Katzenliebe arrangieren kann, ist sie dich wert. :aetschbaetsch2:
 
nemaira

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  • #15
Naja, sie muss einfach kennenlernen, und wenns gar nicht geht, geh ich mit ihr ins Gästezimmer in den Keller, da gehen die Katzen nämlich nicht hin :D

Das ist doch ferpekt fuer den Anfang. Jeder hat dann sein eigenes Bett, Mensch und Katz ;)

Sieh es mal so: Durch Dich kann sie nun positive Erfahrungen mit Katzen machen und sollte daraus eine feste Partnerschaft werden, werdet ihr sicher eine Loesung finden.
 
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  • #16
Ich kann die Angst durchaus verstehen. Als meine Tochte mit einem Jahr ohne erkennbaren Grund von der Katze einer Freundin angegriffen wurde, habe ich auch ein echtes Trauma bekommen. Jede Katze die mich nur ansah, war ein potenzieller Feind. ( mit Schweißausbrüchen und allem was dazu gehört )
Diese Angst geht nicht von heute auf morgen weg... gaaaaaaaanz langsames herantasten, ohne Zwang ohne Überrumpeln. Katzen mit ins Bett geht unter diesen Umständen wirklich gar nicht! Die Angst ist Größer als jede Logik.

Wird jetzt etwas OT, aber muss es mal loswerden. Ich kann das gar nicht nachvollziehen, ein Kratzer, ein Biss... das gehört doch irgendwie zum Leben dazu? Klar, wenn mir ein Hund ide Hand abfetzt, das ist was anderes.
Ich kann gar nicht nachvollziehen, wieso man dann direkt in Panik verfällt. Gut, ich bin mit Katzen und Hunden aufgewachsen und vlt deshalb mehr gewohnt.
Aber, manchmal hab ich das Gefühl, Angst wird so wie Allergien aus irgendwelchen Gründen vorgeschoben- vlt auch schon, wenn man einfach keine Lust hat, sich mit dem Tier zu beschäftigen. Man kann natürlich Kinder auch von klein auf panisch machen (oh der große böse Hund macht Aua).
Keine Katze, kein Tier attackiert ohne Grund und ohne Vorwarnung, meist sind wir Menschen nur unfähig oder zu abgelenkt, um die Anzeichen zu sehen.
Also nochmal auf den Punkt gebracht, vor was hat man denn da Angst?

So genug Ot, sry Fibo. Ich wünsch euch viel Glück, bei der ZuSaFü der etwas anderen Art.:D Und wahrscheinlich wird sie sich nach kürzester Zeit total in die Fellpupse verliebt haben. :D:)
 
Fibo

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  • #17
Danke euch :) Ich glaub auch dass das irgendwie wird.

Ich glaube auch nicht, dass sie da ein "Trauma" oder panische Angst vor Katzen hat :) Sie hält sie halt für unberechenbar, weil sie bis heute nich nachvollziehen kann, warum sie angegriffen wurde. Aber ich denke, da kann man mit Argumenten schon weiter kommen. Und wie gesagt, wenn sie die beiden sieht, wird sie schnell merken, dass Katzen doch ziemlich berechenbar sind. Die soll erstmal sehen, was passiert wenn ich den Klicker vorhole :) Von wegen Katzen kann man nicht erziehen, bzw. "konditionieren" :D
 
Eloise

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  • #18
Hallo Fibo!
Dazu mal einen kleinen Schwank aus meinem Leben:
Mein Ex und ich sind leidenschaftliche Doppelkopfspieler.
Da DOKO in FR (das ist übrigens meine Heimatstadt:p) nicht sehr verbreitet ist, spielten wir immer mit einem befreundeten Paar.
Leider hatte Irmgard aus unerfindlichen Gründen panische Angst vor Katzen!
Also wurde unser Kater immer ausgesperrt wenn wir bei uns spielten.
Das fand er gar nicht gut und immer wenn die Tür aufging, versuchte er sich reinzumogeln.
Ich beruhigend zu Irmgard: "Keine Sorge der macht nichts!"
Mitzi war ein zugelaufener Freigänger, verlebte die meiste Zeit draußen und jagte im nahe gelegenen Weinberg vermutlich alles was sich bewegte und nach Beute aussah. Also kein Schmusetiger!
Was machte das närrische Tier? Hatte nichts besseres zu tun als ausgerechnet auf Irmgards Schoß zu springen und machte es sich gemütlich!
Ich war schockiert von dem unerwarteten Auftritt meines Katers. Das hatte er noch nie bei uns getan. Er legte sich nie auf den Schoß, höchstens mal aufm Sofa daneben oder so!
Also ich tat einige Sekunden nichts. Irmgard hielt die Arme hoch, den Atem an und starrte angsterfüllt auf das Tier, aber ohne zu schreien.
Kater schnurrte und genoss die Situation.
Dann nahm ich ihn ihr liebevoll vom Schoß und sagte irgendwas wie: "warum machst du das denn nicht bei uns?"
Irmgard bekam einen Schnaps und wir spielten weiter.
Jahre später hatte Irmgard 2 eigene Katzen:eek:
Auf meine Frage, wie sie ihre Angst überwunden hatte, winkte sie ab und sagte, ach was, die tun doch nix...

Es kann auch so kommen!
Meine Panik war stets, das der neue Partner ne Katzenhaarallergie haben könnte. Deshalb band ich meine Katzen immer ins "Erstgespräch" mit ein.
Eine Beziehung entwickelt sich. Wenn ihr euch liebt, werdet ihr einen Weg finden.
 
H

hermine1604

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  • #19
Ich kann gar nicht nachvollziehen, wieso man dann direkt in Panik verfällt. Gut, ich bin mit Katzen und Hunden aufgewachsen und vlt deshalb mehr gewohnt.
Aber, manchmal hab ich das Gefühl, Angst wird so wie Allergien aus irgendwelchen Gründen vorgeschoben- vlt auch schon, wenn man einfach keine Lust hat, sich mit dem Tier zu beschäftigen. Man kann natürlich Kinder auch von klein auf panisch machen (oh der große böse Hund macht Aua).

Ob du es nachvollziehen kannst oder nicht ist mir rel. egal. ;) Ich sag ja nur, wie es bei mir war. ( Kind saß im Hochstuhl war fast am Schlafen und Katze sprang ihr von hinten auf den Kopf um ihr mal locker ins Gesicht zu kratzen.... sicher gibt es einen Grund, den werde ich aber wohl nie erfahren )

Du hast aber schon Recht, vieles wird vorgeschoben... was nat ein Unding ist!

Will ja auch nur sagen, dass wenn sie wirklich Angst vor Katzen hat, dass es nichts bringt die Fellis zu sich auf die Bettseite zu holen. :rolleyes:
 
Zwillingsmami

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  • #20
Hallo Fibo,

ich liebe meine Katzen sehr, aber im Bett möchte ich sie nicht haben. Es ist MEIN Bett, und die Katzen haben ihre Bettchen. Es geht nicht darum, dass ich es unhygienisch finde, wenn meine Katzen mit im Bett sind. Meine zwei sind ja reine Wohnungskatzen. Aber ich mag es nun mal nicht, wenn Tierhaare in meinem Bett sind. Deshalb ist das Schlafzimmer für meine Tiere schon immer tabu gewesen. Damit müssen sie leben, und ich glaube nicht, dass sie deshalb irgendwie leiden.

Wenn Deine Freundin sich mit Katzen im Bett nicht arrangieren kann, solltest Du Deine Katzen konsequent aus dem Schlafzimmer verbannen. Natürlich werden sie von dieser "Neuerung" nicht begeistert sein, aber da müssen sie einfach durch. Die Katzen ins Schlafzimmer zu lassen, wenn Du alleine bist, halte ich nicht für sinnvoll. Die wenigsten Katzen dürften verstehen, warum sie mal reindürfen und mal nicht. Ich denke, das würde sie nur verwirren.

Bei aller Tierliebe finde ich es befremdlich, wenn jemand seinen Haustieren generell den Vorrang vor einem Lebenspartner gibt! Damit eine Beziehung funktioniert, muss jeder Partner bereit sein, den einen oder anderen Kompromiss einzugehen und Zugeständnisse zu machen. Es ist ja nicht so, dass Deine Freundin sagt: Entweder ich oder die Katzen. Sie möchte die Katzen nur nicht im Bett haben. Meiner Meinung nach ist das ein durchaus verständlicher Wunsch, den Du respektieren solltest. Oder ist es Dir egal, ob sich Deine Freundin bei Dir wohlfühlt?

Da ich davon ausgehe, dass es den Katzen bei Dir sehr gut geht, glaube ich nicht, dass für sie die Welt zusammenbricht, wenn sie nicht mehr ins Schlafzimmer dürfen. Manchmal muss man gewisse Dinge relativieren: Es gibt Millionen armer, kranker, hungernder, verletzter und gequälter Tiere auf der Welt, um die sich niemand kümmert und die in ihrem ganzen elenden Leben noch keinen einzigen guten Tag erlebt haben. Deine Katzen werden geliebt, gefüttert, gehegt und gepflegt. Sie leben sozusagen im Paradies! Da wird es doch wohl möglich sein, einen Raum in Deiner Wohnung zur Privatsphäre zu erklären, ohne dass Du Dich deshalb den Katzen gegenüber "schuldig" fühlst!

Ich wünsche Dir viel Erfolg beim konsequenten Umsetzen der neuen Regelung!

Viele Grüße!
 
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