Neue Katze sehr scheu - was tun?

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Lenz

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Hallo,

heute ist der dritte Tag an dem ich meine Katze habe. Sie ist ungefähr 10-12 Wochen alt.
Ich habe sie von einer Tierschutzorganisation. Dort und davor hatte sie leider sehr wenig Kontakt mit Menschen und ist deswegen noch sehr scheu. Sie kommt eigentlich fast nur Nachts aus Verstecken (z.B. unter Kommoden, Sofas,...) raus und miaut dann.
Sie lässt sich nicht streicheln sondern faucht, wenn man zu nah ran kommt (auch wenn man sich ewig Zeit lässt). Sie frisst zwar ein bisschen aber ich glaube eindeutig zu wenig.
Auf Spielversuche reagiert sie eigentlich gar nicht.
Was soll ich tun?
Soll ich mich vor sie legen oder sie ganz in Ruhe lassen? Soll ich es mehr mit Spielen versuchen?

Ich würde mich über Antworten freuen :)

Grüße


PS. Ich lebe in einem großen sehr offenem Einfamilienhaus. Sie kann vom Keller bis in den 2. Stock laufen.
 
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Lenz

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Okay also ganz in Ruhe lassen?

Das mit der 2. Katze haben wir uns auch überlegt.
Sie hatte dort sogar 2 Geschwister die wir theoretisch haben könnten.
Ich muss glaub ich meine Eltern noch mal fragen...

Sollen wir ihr am besten nur in einem Zimmer geben?
Du musst wissen unser Haus ist ganz offen. Das Erdgeschoss ist eigentlich nur ein Raum.
Und die Treppen sind auch offen.
Oben ist es ein großer Gang mit Zimmern. In die Zimmer kann sie nicht rein aber sonst halt überall.
 
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Lenz

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Die haben gesagt des ist zwar nicht so gut wie 2 aber ist total in Ordnung.

Nochmal zu meiner Frage.
Sollen wir ihr nur ein Zimmer geben?
Dann sieht sie halt fast keine Leute weil wir natürlich nicht immer im gleichen Zimmer sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Katzenbande

Katzenbande

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ich würde an deiner Stelle auch lieber schauen, dass du sie erstmal in einem Raum halten kannst.
Es kann gut sein, dass sie dort eher ihre Scheu verliert.
So ein riesiger, großer, offener Raum könnte sie einschüchtern. Und dann kommem doch sicherlich auch ständig von überall her für sie unbekannte, vllt. sogar beängstigende Geräusche. Du musst dran denken, sie ist bei euch völlig fremd und kennt bis jetzt nichts und niemandem bei euch.
Das fällt teilweise sogar aufgeschlossenen Katzen am Anfang schwer.

Also, mein Tipp wäre, in einen ruhigen Raum, Katzenklo, Futter, Wasser rein und zunächst in Ruhe lassen.
Hin und wieder kannst du dich reinsetzen und ruhig mit ihr reden, sozusagen wie leise Selbstgespräche führen, damit sie deine Stimme und dich als angenehm kennenlernt.
Kontakt würde ich selbst keinen zu ihr suchen, lass sie auf jeden Fall den ersten Schritt machen.
Und ja, bearbeite deine Eltern, um wenigsten ein Geschwistertier dazuzuholen.:)
Sie ist sehr einsam und miaut deswegen nachts auch. Lasst euch damit nicht zuviel Zeit.
 
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Lenz

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Okay danke dir.
Ich denke dann werd ich das so machen.

Habt ihr evtl. einen Tipp wie man sie fängt bzw. dazu beweg das sie in den Raum geht?
Weil sie kratzt wenn man sie einfach nimmt.
 
Katzenbande

Katzenbande

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nicht einfangen!!!
Dann hat sie doch erst recht Angst.:(

In erster Linie brauchst du Geduld und Ruhe.;)

Hast du eine Federangel?
Da können doch eigentlich die meisten kleinen Katzen nicht wiederstehen. Setz dich damit in ihre Nähe, nicht unmittelbar vor sie, und bewege die Federn am Ende langsam über den Boden, das imitiert Beute für sie.
Es kann sein, dass es nicht das erste mal klappt, dann nach gewisser Zeit immer wieder sachte versuchen - keine Hektik!
Die Neugier und der natürliche Spieltrieb werden ganz bestimmt irgendwann siegen.
Mit dieser Angel kannst du sie evtl. in das gewählte Zimmer lotsen. Wenn sie dabei ist die Federn zu jagen, vergißt sie ihre Angst für einen Moment und folgt dir vllt. dorthin, wo du sie haben willst.

Wo füttert ihr sie denn jetzt?
Und wo steht das Klo?

Das könnte man sonst über Nacht in diesem Raum deponieren und natürlich die Türe offen lassen.
Lässt sich jetzt aber sehr schwer empfehlen, da wir ja von hier eure räumliche Situation nicht einschätzen können.
 
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Salmi

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Hallo zusammen,

ich will dir nicht den Mut nehmen, aber meine Freundin het seit einem Jahr eine kleine Katze aus dem Tierheim, sie hat sich bis heute noch nie streicheln können. Sie bewegt sich frei in der Wohnung undliegt auf Ihren Beinen aber Anfassen ist nicht.
Sie gibt die Hoffnung nicht auf. Außerdem hat sie noch einen verschmusten Kater der eben noch die doppelten Streicheleinheiten bekommen.

Geduld, Geduld, Geduld :yeah:

LG Steffi
 
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Lenz

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Okay also locken nicht fangen.
Ich hab sowas nicht aber kann man ja bauen.

Zur Zeit steht ihr Futter und ihr Klo neben einer Kommode wo sie oft darunter liegt.
 
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Lenz

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Futter bitte weit weg vom Klo, Katzen fressen ungern da wo sie ihr Geschäft verrichten ;)

Und bei scheuen Tieren ist anfassen und streicheln eh TABU! Katzen sind keine Kuscheltier und erst recht nicht, wenn sie Angst haben!!!!



Und zum Thema Scheu'chen zitiere ich mich mal selbst aus einem ganz ähnlichem Thread:



Okay danke.
Darf es im gleichen Raum stehen?
 
Janosch

Janosch

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  • #10
Im gleichen Raum schon, aber weit weg vom Futter.;)
 
joshi und emil

joshi und emil

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  • #11
Hallo zusammen,

ich will dir nicht den Mut nehmen, aber meine Freundin het seit einem Jahr eine kleine Katze aus dem Tierheim, sie hat sich bis heute noch nie streicheln können. Sie bewegt sich frei in der Wohnung undliegt auf Ihren Beinen aber Anfassen ist nicht.
Sie gibt die Hoffnung nicht auf. Außerdem hat sie noch einen verschmusten Kater der eben noch die doppelten Streicheleinheiten bekommen.

Geduld, Geduld, Geduld :yeah:

LG Steffi

haha, das hört sich an wie bei uns! emil ist recht scheu. er sich am anfang nich anfassen lassen und iszt nicht in den raum, wenn man ihn bei seinen schritten beobachtet hat. wir mussten einige male zum TA und ihn deshalb einfangen, aber das war glaubich sehr viel stress für ihn.
joshi sein bruder ist ein totaler schmusekater geworden und läuft einem eher hinterher wie ein hund! ^^ daher entschädigt er einen dafür, dass emil sich nich anfassen lässt.
doch wo wir ihn jetzt seit zwei wochen komplett in ruhe gelassen haben zeigt er immer mehr zutrauen! er ist sogar letztens zu mir ins bett und hat sich streicheln lassen und köpfchen gegeben! doch es muss halt von ihm kommen. einfach nehmen kann man ihn nicht. unmöglich!
heute haben mein freund und ich voll verschlafen...sind erst um halb eins wach geworden. ich hab dann die schlafzimmertür aufgemacht und die beiden sind quasi reingestürmt. emil ist sofort aufs bett gesprungen und hat geschmust wie ein weltmeister! er hat glaub ich seinen körper fürfutter verkauft!!:omg:

und zu der tatsache mit zwei kitten: wir haben die beiden genommen, weil eine so junge katze allein verkümmert und nen sozialen knacks kriegt (meine meinung)! und wir sehen uns hier richtig bestätigt! die beiden spielen - und seit ner woche auch käbbeln sich - ohne unterlass!
so lernen sie voneinander und das kann kein mensch ersetzen !!!
auch wenn wir langsam irre werden von dem hin und her und hin und her gerenne...mehr galoppieren.....:aetschbaetsch1: ... die armen nachbarn unter uns!! :aetschbaetsch2:
 
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Frankendosis

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  • #12
Also, wegen dem zweiten Kätzchen hat bei uns nun folgendes WUNDERBAR funktioniert:
Die Kleine war wahnsinnig scheu. Also sind wir zum TS gefahren und haben denen unsere Situation erklärt. Wir haben einen gaaanz ruhigen, gelassenen und gut sozialisierten Kater bekommen. Das Kätzchen hat in zwei Tagen soviele Schritte auf uns zugemacht wie vorher in 2 Monaten nicht.
Der Kater dazu ist anderthalb Jahre alt und spielt hier den Mamaersatz.

Einfacher zu vergesellschaften wird es sicher mit einem Geschwisterkitten, aber wir haben den Schritt nicht bereut, das erwachsene Tier dazuzuholen.

LG

Nini
 
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Gordon2014

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  • #13
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Wie ist es mit dem Kätzchen nun ausgegangen. Wie lange hat es noch gedauert das sie ihr scheues Wesen abgelegt hat?

Ich frage weil ich das gleiche Problem habe. Wir haben einen großen Wohn und Schlaf Raum und haben vor 1 1/2 Wochen eine neue 12 Wochen Kätzchen bekommen. Sie hat sich an unseren Kater schon gewöhnt ( der leider jetzt aufgrund einer Infektion in der TK ist ) Und Angst vor unserem Hund hat sie auch nicht. Sie rennt durch die Wohnung lässt sich aber nicht streicheln, Wir gehen sehr behutsam damit um, drängeln sie nicht.
 

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