Nasentumor

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
Charlys Papa

Charlys Papa

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Hallo Gemeinde,

ich habe mich heute hier angemeldet weil ich mal meiner Seele ein wenig Luft machen muss.

Wir haben seit 14 Jahren zwei Kater die ein unsagbar tolles und liebevolles Wesen haben. Seit 14 Jahren nicht einmal Fauchen und Kratzen.

In dieser ganzen Zeit waren beide immer unser Glück und auch die Kinder lieben die beiden sehr.

Nun ist seit August 2009 bei unserem Charly ein Problem aufgetaucht und zwar hat er zu der Zeit ganz heftig angefangen zu Niesen. Wir sind dann ein paar Tage später zum Arzt gefahren. Dort wurde er kurz begutachtet und hat eine Abtibiontikumspritze für 3 Tage erhalten. Diese brachte auch kurze Besserrung. Da das Problem sich so aber nicht beseitigen ließ, wurde er noch einmal beim Arzt untersucht und man sagte uns, er hätte eine Zahnentzündung und man müsse diesen Zahn ziehen. Gesagt und getan, ein Tag später wurde dieser Zahn unter Vollnakose gezogen. Im Vorwege muss man noch einmal sagen das der Charly sich ganz normal verhalten hat, er hat gegessen und er hat gespielt, also alles gut.

Doch auch nach zwei Wochen wo der Zahn nun raus war, gab es keine Veränderung und nach erneuten Vorsprechen beim Arzt wurde im mit der Aussage es müsse erstmal abheilen neu unter Antibiotikum gestellt. Diese behandlung ging dann bis Anfang Januar 2010 mit kleinem Erfolg. Danach wurde die Antibiotikum gabe eingestellt.

Nach ca. 3 Wochen dann eine starke Verschlechterung. Laut und gut hörbar Atemgeräusch und der Verdacht das die Nase verstopft ist. Nach wie vor aber kein Ausfluss aus der Nase.
Wieder wurde Charly unter Antibiotikum gestellt welche noch einmal bis Ende Februar 2010 andauerte. Aber auch diese behandlung brachte keine wirklich Verbesserung.

Am Donnerstag den 11 März 2010 hatte Charly dann geniest und es kam Blut aus der Nase. Ich habe mich natürlich sehr erschrocken. Da es aber nach kurzer Zeit wieder aufhörte habe ich mich nur entschlossen den Arzt anzurufen der mir dann sagte, ich solle mir keine großen Sorgen machen, das könne schonmal passieren wenn er so oft niest.

Aus Angst bin ich dann aber einen Tag später in eine Tierklinik gefahren und habe Charly untersuchen lassen. Dort sagte man dann das man um sicher zugehen eine CT machen müßte. Diese wurde dann für Montag den 15.03.2010 vereinbart. Wir haben dann unseren Charly am Montag morgens gegen 8 Uhr angegeben und vereinbart das wir uns gegen 15 Uhr dort Telefonisch melden.

Gesagt getan, mir wurde gesagt das der Charly schon wieder wach wäre und wir Ihn abholen können. Ein Gespräch mit den Ärzten würde dann erfolgen.

Vor Ort wurde ich in den CT Raum gerufen wo auch ein Bildschirmstand, aus Vorsicht habe ich meine Tochter die mit dort war aus dem Raum geschickt.

Diagnose schlug ein wie eine Bombe.

"Nasentumor"

Eine Seite soll bereits komplett von fast Anfang an der Nase bis zur Stirnhöle zu sein. Weiter hat der Tumor ca. in der Mitte der Nase ein Loch zum anderen Nasenloch durchbrochen um dort wohl weiter zuwuchern. Aussage der Ärtze ist, dass er keine Chance mehr hat. Ich war total fertig.

Dieser kleine Kerl, was muss er in seinem Leben noch so alles mitmachen? mit 5 hatte er Blasensteine und wurde von einem Nottierarzt behandelt, dieser half Ihm aber nicht sondern Verstümmelte das Tier in dem er mit Gewalt versuchte einen Kateter durch die Harnröhre in die Blase zu bekommen. Dabei schlitzte er die Harnröhre fast komplett der Länge nach auf. Dann schnitt er Charly auch noch zur Hälfte das Glied ab und schicke mich nach hause.

Charly konnte zum Glück von einer Tierklinik mit einer Kostspieliegen Not OP gerettet werden zu der Zeit.
Danach lebte er bis heute mit allem Spaß die man als Kater wohl haben kann.
Einige Dinge waren das er mit mir in die Badewann zum baden kommt. Oder von mir geduscht werden möchte usw usw... :D. Wenn ich Traurig war kam er zu mir und hat mich angestupst und mir seine Pfote auf Gesicht gelegt um mich zu trösten. Oder er hat Stundenlang auf meiner Schulter gelegen.....

Und nun kommt diese schreckliche Nachricht. Ich bin total fertig........ Ich weiss jetzt nicht einmal wie lange der Charly es noch ohne schmerzen schaffen wird. Ich möchte Ihn natürlich nicht leiden sehen, doch zur Zeit scheint er seinen Lebenwillen noch nicht verloren zuhaben. Er spielt und frist sehr gut. Er schläft natürlich auch viel un ab und zu hat er schon den Mund dabei auf um Luft zubekommen.

Seit gestern bekommt er Cortisontabletten und zwar " Prednisolon Tabletten"

Ich stehe jetzt vor dem Problem das ich nicht weiss wie lange mein Charly noch hat. Jeder Tag ist so unsagbar Wichtig für mich. Ich komme mir vor als würde ich ein Kind verlieren.

Hat vielleicht Jemand hier erfahrungen damit? Vielleicht auch mit diesen Tabletten und was Sie eigentlich bewirken? Wie viel Zeit bleibt uns noch?

Wir sind für alle Antworten sehr dankbar.


Viele Grüße

Charlys Papa
 
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Flusenkatze

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Hallo und erst einmal ein herzliches Willkommen hier. Auch wenn dein Anlass ein trauriger ist.

Meine Hexe hatte mit ca. 14 Jahren Knochenkrebs bekommen und bei uns wurde zuerst auch auf den Zahn getippt, da ihr Auge tränte. Zahn und Gegenstück gezogen, aber eine Besserung trat nicht ein. Mit der Zeit schwoll das Zahnfleisch weiter an und die Diagnose Knochenkrebs inoperabel und nicht heilbar traf mich wie ein Hammerschlag. :(

Cortison wurde bei uns (leider) nicht gegeben, vielleicht hätte sie noch etwas länger Zeit gehabt. :( Sie war sehr lange Zeit munter, trotz des sich einstellenden Nasenblutens. War draußen, verprügelte andere Katzen, die sich in ihr Revier einschleichen wollten. Später verrutschte das Auge durch die Knochenzersetzung und sie blieb lieber im Haus. Weiter mag ich jetzt mehr schreiben. :( Die Erinnerung daran ist noch sehr schmerzlich.

Meine Erfahrung daraus: Genießt die Zeit mit Charlie, die euch noch bleibt.Verwöhnt ihn nach Strich und Faden. ;) Er wird es euch zeigen (meine Kleine hörte auf zu essen), wann er nicht mehr mag. Aber jetzt erst mal habt ihr noch Zeit.

Bestimmt gibt es noch andere Foris hier, die dir evtl. noch Tipps geben können. Vielleicht haben einige auch bessere Erfahrungen gemacht.

Ich drücke euch die Daumen und hoffe, dass euch noch viel Zeit bleibt.
 
Charlys Papa

Charlys Papa

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Hallo Christine,

vielen Dank für Deine lieben Worte. Es wäre so wunderschön wenn mein kleiner noch ein wenig Zeit hätte. Ich will Ihn nicht gehen lassen........

Die Lücke wird nicht zu füllen sein, niemals..................

Natürlich werde ich der sein der ich seit 14 Jahren für Ihn war. Er bekommt zur Zeit lecker Fressen und wird von uns allen verwöhnt, wir vergessen dabei natürlich nicht seinen Bruder der immer dabei ist.

Erstmal vielen Dank für Deine lieben Worte.

Gruß

Charlys Papa
 
Glasherz_2002

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Hallo Papa von Charly, das ist eine traurige Geschichte. Ich wünsche Dir noch
ganz ganz ganz viel Zeit mit deinem Schatz.
Ich drücke dich mal
 
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Liane F.

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Es tut mir sehr leid, aber mit dieser Diagnose ( vermutlich ein Plattenepithelkarzinom ) gibts ein paar gute Wochen bis Monate.
Ich würde Schmerzmittel geben, von jetzt an, auch täglich, weil man schlecht erkennt, ab wann eine Katze Schmerzen hat.
Entschuldige die offenen Worte, aber Folgeschäden kommen davon keine mehr.
Du kennst Deinen Kater so gut, hast ihn so lieb, wirst sicher auch spüren, wann Du ihn loslassen musst.
Ja, gib ihm alles, was er möchte.
Ich wünsche euch eine schöne, gemeinsame Zeit.
Mitfühlende Grüße
Liane
 
Charlys Papa

Charlys Papa

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Vielen Dank für Eure lieben Worte, dass hilft mir wirklich sehr.

Ich habe eben etwas über "Agaricus blazei murrill gelesen, ein Pilz der mit viel Glück auch bei Tumoren helfen kann.

Was meint Ihr dazu?
 
dayday4

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Das ist wirklich eine schlimme Diagnose und ich kann mir vorstellen, wie viele Sorgen ihr euch jetzt um euren Schatz macht.

Ich kann dir zu der Diagnose leider nichts sagen. Aber ich möchte dir sagen das ich euch die Daumen drücke. Und ich hoffe das ihr noch eine längere, schöne Zeit miteinander verbringen könnt
 
alisea

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Vielen Dank für Eure lieben Worte, dass hilft mir wirklich sehr.

Ich habe eben etwas über "Agaricus blazei murrill gelesen, ein Pilz der mit viel Glück auch bei Tumoren helfen kann.

Was meint Ihr dazu?

Wenn es nicht das Leben Deines Katers zusätzlich verkürzt, gruselige Nebenwirkungen hat oder Euch das Geld kiloweise aus der Tasche zieht, wieso nicht? Manche schwören auch auf die Horvi Enzym Therapie gegen Krebs - das ist Schlangengift, meine ich mich zu erinnern - aber ich habe dies nur schon öfters gelesen, selbst musste ich es noch nie testen.
 
Charlys Papa

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  • #10
Es soll keine Nebenwirkung haben und für Mensch und Tier sehr sehr gut verträglich. Gerade im Bereich Tumore sollen unglaublich Erfolge erzielt worden sein.

Wenn es auch keine Heilung gibt, dann zumin. vielleicht eine würdige Verlängerung des Lebens meines kleinen Lieblings
 
anjaII

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  • #11
Es soll keine Nebenwirkung haben und für Mensch und Tier sehr sehr gut verträglich. Gerade im Bereich Tumore sollen unglaublich Erfolge erzielt worden sein.

Wenn es auch keine Heilung gibt, dann zumin. vielleicht eine würdige Verlängerung des Lebens meines kleinen Lieblings

Meine ehrliche Meinug: JA,versuch es !Wenn du es nämlich nicht tust,dann fragst du dich später: Hätte ich nicht doch...

Das Prednisolon ist entzündungshemmend.

Ich wünsche euch alles Glück dieser Erde,daß euer wunderbares Zauberwesen noch lange bei euch bleiben kann.


Und hier:
http://www.tierklinik-hofheim.com/chameleon//outbox//public/4/download_11.pdf
würde ich auch nochmal nachfragen.
alisea hatte den Link schonmal eingestellt.
Die Klinik in Hofheim ist absolut auf dem neuesten Stand und bis jetzt habe ich nur Gutes gehört.
 
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Ursch

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  • #12
Hallo Charlys Papa,

ich kann das SO GUT nachfühlen!!!

Habe auch erst vorgestern einen Thread gestartet ("Wahrscheinlich ein Darmtumor...") - und genau heute hat sich das bestätigt!

Unser gerade mal 3 Jahre alter Kater (wird bald 4) hat Tumore im Darm... und das überlebt er nicht.

Er wird Cortison bekommen, aber seine OP ist erst 1 Woche her, wir können mit dem Cortison erst Freitag frühestens beginne... und das gibt ihm dann hoffentlich noch 6 schöne Monate, ohne Schmerzen und Leiden...

Ist hart sowas zu hören, ich hab deinen Bericht mit viel Mitgefühl gelesen, da es uns auch heute so ging.... :-(

Vielleicht berichtest du mal, wie das Cortison bei euch anschlägt... sind jetzt quasi Leidensgenossen...

Ganz liebe Grüße!!!

Ursch
 
Charlys Papa

Charlys Papa

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  • #13
Hallo Anja,


ja ich werde es probieren. Ich möchte nichts unversucht lassen.
Ich habe das Pilzpulver gestern bestellt und hoffe das es schon Morgen hier ist, wer weiß vielleicht hilft es ja ein wenig.


Viele Grüße

Charlys Papa
 
Charlys Papa

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  • #14
Hallo Ursch,

ist das nicht schrecklich? Ich bin sicher das Deine Gedanken meinen nicht nachstehen und da ich weiss wie es mir zur Zeit geht, kann ich mir nur zu gut vorstellen wie es in Dir aussieht.

Diese ganze Sache wird mich noch zerreissen glaube ich. Wenn ich sehe wie mein Charly mich anschaut könnte ich nur noch heulen :(. Ich komme mir wie ein Hilfloser kleiner Junge vor.

Vielleicht magst Du ja in Kontakt bleiben und informierst mich ein wenig über Deinen kleinen.


Beste Grüße

Charlys Papa
 
alisea

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  • #15
Hallo Charlys Papa,

ich finde es gut, dass Ihr den Pilz versuchen wollt - bitte versucht doch auch die TK in Hofheim. Das PDF ist von 2005 und seither wurde 5 Jahre weiter geforscht.

Lasst Euch die Untersuchungsergebnisse Eurer TK geben und ruft in Hofheim an. Fragt, ob sie sich die Unterlagen einmal ansehen können, ob sie auch zu dem Schluss kommen, man könnte nur noch warten, und den Krebs munter weiter wuchern lassen.

Oft haben solche führenden Institute auch Studien laufen, in die man aufgenommen werden kann, was dann erhebliche Kosten spart. Nur darf man damit nicht mehr zuwarten.

Viele Tierhalter haben Angst vor Krebstherapien, weil dann sofort wieder so Begriffe wie 'Apparatemedizin' im Raum stehen, aber wenn eine Aussicht auf Heilung besteht, kann man auch mal ein schlechtes halbes Jahr in Kauf nehmen.

Versucht es. Charly kann nicht selbst aktiv werden, er ist auf Eure Hilfe angewiesen.
 
B

betsicat

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  • #16
evtl. hilfreiche Info

Hallo Charlys Papa,

bis jetzt bin ich nur stille Mitleserin hier. Da ich aber heute durch Zufall auf eine Info gestoßen bin, die Charly vielleicht helfen kann, melde ich mich kurz zu Wort. Bei http://www.coonfusion.de/ gibt es anscheinend eine Kastratin (zu finden unter Kastraten/Jeena), die auch einen Nasentumor hat und seit 2005 nach einer erfolglosen Strahlentherapie erfolgreich von einer Tierheilpraktikerin behandelt wird. Ich kenne weder die Züchter noch die Tierheilpraktikerin und kann deshalb überhaupt nicht einschätzen, ob die Therapie auch für Charly in Frage kommt, kann mir aber gut vorstellen, daß Du von der Züchterin weitere Infos bekommen kannst.

Dir und Deinem Charly wünsche ich alles Gute.

Viele Grüße,
Bettina
 
Charlys Papa

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  • #17
Ihr seit total lieb und ich freue mich total das ich mich hier bei Euch angemeldet habe.

Natürlich werde ich alles versuchen, alles und das meine ich so.


Ich habe den Züchtern aus dem Beitrag von betsicat eine Nachricht geschieben in der Hoffnung auf eine Antwort.

Auch der Vorschlag von alisea mit der TK ist für mich ein Strohhalm den ich mit großem Dank nehme.


Ihr seit echt klasse..........
 
Ursch

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  • #18
Hi Charlys Papa,

ja ich versteh das... da Schlimmste finde ich auch, dass man so hilflos ist! Ich würd so gern was für ihn tun, aber es geht leider nicht.. zumindest nicht in dem Rahmen, den ich mir vorstelle. Klar, Futter geben, umsorgen, Tabletten geben - das alles kann man machen, aber leider eben kein Leben retten... :-(

Wir versuchen jetzt, ihm noch ein schönes Restleben zu ermöglichen! Leider wissen wir ja, dass er nicht mehr sehr lange leben wird, und auch wenn es hart ist, muss man halt damit lernen umzugehen. Ich sehe das so: ich habe jetzt genug Zeit, um langsam Abschied zu nehmen. Anders ist das, wenn ein Tier überfahren wird oder nicht mehr nach Hause kommt oder oder oder...

Es ist hart, ihn leiden zu sehen, aber wir versuchen, ihm soviel normalen Alltag wie möglich zu schenken, d.h. wir verhalten uns ganz normal, "reden" auch ganz normal mit ihm und so weiter... Ich will ihn nicht merken lassen, wie besorgt wir sind und wie traurig wir sind, ihn bald zu verlieren. Ich bin sicher, dass ihm das nicht helfen wird. Und wenn er dann geht dann wissen wir, dass er ein schönes Leben hatte.

Damit versuche ich mich halt zu trösten, das klappt mal gut und mal weniger gut...

Waren heut nochmal beim Arzt, da hat er noch ein kleines bisschen Cortison bekommen, bevor die eigentliche Behandlung startet. Er ist erst letzten Freitag operiert worden und Cortison hindert die Wundheilung, darum geht das noch nicht, mit der richtigen Behandlung.

Das "Problem" derzeit ist einfach, dass Joschi sich nicht putzt, aber er hat Durchfall... - das heißt: hinten das Fell ist total verklebt!! Alle unsere Versuche, ihn da zu säubern, sind bisher gescheitert.. wir bekommen das so nicht weg und ich hoffe, er putzt sich wieder, wenn das Cortison anschlägt... Es müffelt natürlich enorm, aber der arme Spatz kann ja nix dafür...

Hat hier jemand zufällig einen Rat, was man da machen kann?

Sorry dass ich deinen Thread gerade irgendwie missbrauche für meine Story, aber wenn ich einmal schreibe, hör ich nicht mehr auf..

Wie geht's eurem Katerchen denn im Moment? In was für einem Zustand ist er? Frisst er, spielt er?

Liebe Grüße und alles Gute,

Ursch
 
anjaII

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  • #19
Und ich drücke euch so sehr die Daumen,auch für Joschi .
Verbringt eine schöne und liebevolle Zeit mit euren Zauberwesen,hoffentlich noch für eine lange Zeit :)
 
Glasherz_2002

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  • #20
Mh, ich weiß, dass ich jetzt wahrscheinlich nicht das Richtige schreibe, aber warum wollt ihr nicht einfach mal der Wahrheit ins Auge sehen, so schlimm das auch ist. Meint ihr wirklich, dass es euren Mäusen gut tut, endlose Male noch zum Tierarzt zu gehen, der Stress und keine ruhige Minute mehr. Man versucht alles, ich weiß wovon ich rede, aber tut es den Tieren nicht an. Das ist egoistisch. Ich will keinem die Hoffnung nehmen, aber Egoismus ist nicht wirklich gut. Ich hätte meine Kater eher über die Regenbogenbrücken gehen lassen sollen. > Ich war egoistisch, wollte es mir nicht eingestehen. Wenn ein Tumor die Nase durchbrochen hat, was willst du machen, Klinik, Bestrahlung, Chemo, damit dein Mäuschen gar kein Leben mehr hat. Man darf niemals aufgeben, aber bitte denkt an eure Fellis. Mein Schatz war abgemagert, bis auf die Knochen, konnte nur noch zwei Schritte laufen, der Lebenswille war da, dann hat er noch einen Schlaganfall bekommen...........boah ne, ich wollte auch nicht, dass er geht...........
Die Entscheidung haben wir gemeinsam getroffen
Es ist im Mai drei Jahre her, ich sehe ihn immer noch, hier rumstiefeln, aber
ich weiß, er leidet nicht
Ich möchte euch nicht weh tun, aber so schwer es auch ist, wenn gar nichts mehr geht, dann versucht einfach für euch beide den Abschied so schön und so leicht, wie es geht, zu machen. Ich wünsche Euch viel Glück und drücke die Daumen und meine Fellis natürlich auch die Pfötchen. Sorry, wenn ich euch auf den Schlips getreten bin, aber auch Ärzte sind keine Zauberer.
 
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