Nachts an der Schlafzimmertür kratzen!

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Elphaba

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hallo,
ich brauche dringend hilfe! mein freund und ich haben uns vor gut zwei wochen zwei katzen aus dem tierheim geholt. der kater ist jetzt 7 monate, die katze über 1,5 jahre. die katze ist noch sehr schüchtern wird aber nach und nach zutraulicher. der kater hat sich von anfang an zu haus gefühlt und sich innerhalb eines tages eingelebt.
problematisch wird es nachts, weil er mauzend und kratzend vor der schlafzimmertür sitzt. wir haben es schon mit ignorieren und nass spritzen versucht, aber es hilft nichts. die beiden haben nachts genügend futter, zwei saubere toiletten, ihre beiden kratzbäume und spielzeug. an langeweile oder hunger kann es also nicht liegen. wir möchten die beiden auch definitiv nicht im schlafzimmer haben.
wir sind mittlerweile wegen des schlafentzugs total fertig. ich hoffe auf hilfreiche tipps
viele grüße,
elphaba
 
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schattenkatz

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Hallo Elphaba,

Das Thema, mit dem ihr euch da gerade herumschlagt haben hier wohl schon einige durch. Ich schätze, tags über dürfen sie auch nicht ins Schlafzimmer? Wenn doch, dann könnte das eine Erklärung sein, warum sie so hartnäckig sind.

Was nun weitere Methoden betrifft, gibt es hier im Forum eine Methode, die als "das Staubsaugermonster" bezeichnet wird. Ein bisschen gemein, aber war bei so manchen Unbelehrbaren wohl recht hilfreich:

Man nehme den Staubsauer, stelle ihn an die Schlafzimmertür und drehte ihn voll auf. Der Stecker wird bereits in der Nähe der Steckdose platziert. Sobald dann das Kratzen und maunzen losgeht, Stecker einstecken und das Monster röhrt los.:grin:

Vielleicht könnt ihr ja damit etwas anfangen.
 
Elphaba

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nein, sie durften von anfang an nicht ins schlafzimmer. sie versuchen sich zwar jedes mal, wenn die tür aufgeht, reinzuschleichen, aber bis auf einmal konnten wir das verhindern (die sind ja wirklich verdammt schnell, wenn sie sich was in den kopf gesetzt haben :aetschbaetsch2: ).
der staubsauger macht unserm kater überhaupt nichts aus. wenn ich hier staubsauge muss ich ihn meistens mit dem sauger aus dem weg schieben! :smile:
 
MioLeo

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übenübenüben. katzen mögen keine geschlossenen türen, v.a. nicht mit dosi dahinter. also auch tagsüber üben. türen willkürlich auf und zu, dosi rein, dosi raus, katze rein, katze raus, usw.
irgendwann wird es normal, dass mal irgendwo irgendwer für irgendeine zeit hinter irgendeiner tür weilt. ;)
so hab ichs gemacht. nachdem ignoranz, staubsauger, böse blicke usw. nicht gefruchtet haben, habe ich es mit erklären versucht. :)
 
TinTin

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Dann hilft nur noch eins: Ohrstöpsel und durchhalten.
Ganz ehrlich - ich kenne keine andere Methode :oha::verschmitzt:
aber, wir haben auch nicht durchgehalten :yeah:
 
Elphaba

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kurz die Tür aufgemacht hat, die Katzen kamen kurz rein, wurden dann wieder rausgesetzt.


hat sie das nachts gemacht, als sie gekratzt haben? ist das dann nicht recht inkonsequent? ich meine, nicht das sie dann denken, "oh gut, hat einmal geklappt, klappt immer".
ich denke bei anton auch, dass er einfach bei seinen menschen sein will. er ist vom ersten tag total anhänglich gewesen (er ist von menschen mit der flasche aufgezogen worden), geht auch immer "bei fuß" und folgt uns durchs ganze haus!
übrigens sind sie nachts nur auf dem flur. wir wohnen in einem dreistöckigen haus, also platzmangel herrscht da nicht. sie schmeißen nur gern alles mögliche runter bzw. fressen kabel an, darum dürfen sie, wenn wir nicht da sind nur auf dem flur sein.
 
MioLeo

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ei. das ist schon hart. neu. dosi weg. alles zu.
wie gross ist der flur?

ansonsten: umschmeissbares entfernen/sichern, kabel in kisten bzw. in leisten.
 
Elphaba

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der flur hat ca. 40m² auf drei etagen. und wie gesagt, sie haben da zwei große kratzbäume, ihr futter, die toiletten und ihr spielzeug.
sie halten sich, wenn wir zu haus sind und die türen auf sind, auch gern dort auf.
 
Elphaba

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dagegen spricht vor allem mein freund! als es darum ging, dass wir uns katzen anschaffen, war es eine bedingung, dass sie nciht ins schlafzimmer kommen. da lässt er sich auch nicht umstimmen. und ich finde es auch angenehmer, wenn nachts niemand auf mir rumtrampelt - das kenne ich noch von dem kater meiner eltern zu genüge! :smile:
außerdem kloppen sie sich abends gern und jagen sich durch die gegend. wenn das dann auch noch im schlafzimmer passiert, ist wieder nichts mit schlafen! :)
 
Elphaba

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  • #10
ich werd´s versuchen...vielleicht lässt die neugierde ja nach, wenn sie einmal alles inspeziert haben!
lieben dank schonmal für eure tipps!
 
MioLeo

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  • #11
ich kanns verstehen, wenn man keine katzen im zimmer haben möchte. ich möchte auch wenigstens ein katzenhaarfreies zimmer haben, mein bett ohne haare und auch niemanden, der mir um den kopf rumliegt. gewisse leute schlafen eben gerne für sich. ;)
aber trotzdem: die wohnung sollte katzensicher sein. zuviel kann man ihnen nicht wegnehmen. immer bedenken: die wohnung ist ihr einziger lebensraum. demnach sollte der absolut ausgenutzt werden können.
 
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TinTin

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  • #12
dagegen spricht vor allem mein freund! als es darum ging, dass wir uns katzen anschaffen, war es eine bedingung, dass sie nciht ins schlafzimmer kommen. da lässt er sich auch nicht umstimmen. und ich finde es auch angenehmer, wenn nachts niemand auf mir rumtrampelt - das kenne ich noch von dem kater meiner eltern zu genüge! :smile:
außerdem kloppen sie sich abends gern und jagen sich durch die gegend. wenn das dann auch noch im schlafzimmer passiert, ist wieder nichts mit schlafen! :)

Richtig!!! :yeah: Das ist die einzige Bedingung die ich stelle. Katzenkloppe im Bett oder SZ ist nicht - wenn doch, dann Kater's raus, Tür zu und Ruhe is :grin:
 
Elphaba

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  • #13
Es ist auch geplant, dass die beiden nach und nach mehr Raum bekommen. Da sie aber im Moment noch alles erkunden und gerade Anton mit allem spielt (ach ja, und an sämtlichen Stühlen kratzt), muss wohl erst noch ein bisschen Erziehung her...soweit man bei Katzen davon sprechen kann! :aetschbaetsch2:
 
Elphaba

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  • #14
Ja, ich denke, das es sich noch einspielen wird. Und sie sind ja noch jung und müssen noch VIEL lernen! :smile:
 
nikita

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  • #15
dagegen spricht vor allem mein freund! als es darum ging, dass wir uns katzen anschaffen, war es eine bedingung, dass sie nciht ins schlafzimmer kommen. da lässt er sich auch nicht umstimmen. und ich finde es auch angenehmer, wenn nachts niemand auf mir rumtrampelt - das kenne ich noch von dem kater meiner eltern zu genüge! :smile:
außerdem kloppen sie sich abends gern und jagen sich durch die gegend. wenn das dann auch noch im schlafzimmer passiert, ist wieder nichts mit schlafen! :)

Genau die gleiche Konstellation haben wir hier auch. Mein Mann toleriert die Katzen, aber nachts ist die Schlafzimmertür zu. Nicht nur unsere auch die unserer Kinder.

Ich habe öfter mal Neuzugänge und bei mir hat es auf folgende Weise immer geklappt.
Bevor wir ins Bett gehen wird für den Neuzugang ein Raum hergerichtet mit Klo, Schlafkörbchen und Wasser. Erstmal bleiben alle Türen offen bis auf die Schlafzimmertüren. Wenn gekratzt oder gemaunzt wird, ignorieren wir das für einige Minuten. Oft ist dann schon Ruhe. Wird länger als 5 Minuten gestört oder wiederholt gestört, dann stehe ich auf, bringe besagte Katze ganz ruhig in den vorbereiteten Raum, Tür zu und fertig. Wichtig ist, es gibt kein Futter, keine Streicheleinheiten, alles läuft ganz ruhig ab.

Bisher mußte ich das höchstens 2-3 Nächte lang machen, dann hatten die Katzen es verstanden. Tagsüber sind bei uns übrigens alle Türen offen, da dürfen sie auch aufs Bett. Meine Katzen haben bisher alle relativ schnell verstanden, wenn die Tür auf ist, darf ich rein, wenn sie zu ist, bleibe ich draußen.
Konsequenz ist da natürlich schon wichtig. Wenn morgens bei uns der Wecker klingelt, kommt z.B. Nera freudig maunzend angerannt. Dann warte ich mit dem Tür aufmachen immer solange, bis 1-2 Minuten Ruhe war. Sonst könnte sie ja auf den Gedanken kommen, beim Maunzen geht die Tür auf.




Es ist auch geplant, dass die beiden nach und nach mehr Raum bekommen. Da sie aber im Moment noch alles erkunden und gerade Anton mit allem spielt (ach ja, und an sämtlichen Stühlen kratzt), muss wohl erst noch ein bisschen Erziehung her...soweit man bei Katzen davon sprechen kann! :aetschbaetsch2:

Unser Haus ist katzensicher, sämtliche Kabel sind in einer Kabelrolle, überall sind Kratzbretter und Kratzbäume. Die Erziehung findet hier tagsüber statt, nachts gab es in all den Jahren noch keine außergewöhnlichen Ereignisse.

Auch wenn dein Flur groß genug ist, so ist das nachts dann doch eine ziemlich große Einschränkung für deine Katzen. Ich würde schnellstmöglich die Wohnung sichern und dann alle Türen bis aufs Schlafzimmer offen lassen.
 
Frau Sue

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  • #16
Also hier klappt es sehr gut mit mal Tür auf und mal Tür zu.
Ich habe prinzipiell nichts gegen Katze im Schlafzimmer und auch nicht gegen Katze im Bett. Aber beides nur schlafend, wenn ich schlafen möchte!
Wenn die Kerle meinen sich im Schlafzimmer, während ich schlafen will, zu kloppen oder gar auf mich eindräschen, fliegen so hochkantig raus und es geht die Tür zu. Ich kann leider nicht mal schlafen, wenn einer nur durch den Raum tapst - hab 'nen zu leichten Schlaf.

Sie haben halt von Anfang an gelernt, dass hier ganz willkürlich mal Türen zu gehen. Sie mal irgendwo nicht hin können, oder eben auch mal "eingesperrt" werden.

Also das "wenn die Tür zu, dann muss das auch konsequent sein und immer zu sein" war hier für uns nicht nötig. Find das auch gut so. Sie dürfen ja gerne bei uns schlafen, wenn sie das wollen. Aber eben schlafen.

Und ja ... auch bei uns stand ihnen mal aus unterschiedlichsten Gründen Nachts nur ein einziger Raum zur Verfügung. Umgebracht hat sie das nicht, aber mir tut das auch schon leid. Ich würde auch zusehen, dass sie zumindest dann in den Rest der Wohnung können.


Wenn rumgemaunzt wurde, haben wir sie ignoriert. Gegen Kratzen würd ich die Tür unattraktiv machen, da gibt's ja so viele Mittelchen und Wege.
Ansonsten sie eben konsequent ignorieren, wenn sie Theater machen.
 
desseran

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  • #17
...ist jetzt zwar ein wenig OT, aber ich finde, es gibt nichts schöneres, als wenn Katzi sich abends/nachts/morgens schnurrend ins Bett rollt.
Es gibt keinen angenehmeren Wecker als eine Katze, die schnurrend ins Bett läuft, sich an einen schmiegt, das Köpfchen in mein Gesicht drückt oder mich mit der feuchten Nase antippt (oder auch schon mal abschleckt) Ehrlich, DAS ist angenehmer als jeder mechanische Wecker!;)
Bei uns wird ansonsten auch viel rumgespielt, aber der Kater scheint zu merken, dass im Schlafzimmer Ruhe angesagt ist und ist nachts /morgens extrem vorsichtig. Wenn ich zu doll wühle, sucht er einfach von selbst das Weite.

Ich kann mir vorstellen, dass eben jeder Quadratzentimenter des Territoriums beanchsprucht werden will. Ich würd mich auch nicht damit abfinden, wenn mein Mann sagt: In mein Arbeitszimmer darfst du nicht rein!:rolleyes:

Aber natürlich habt ihr ein Recht darauf, das einzufordern.
 
nikita

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  • #18
Ich kann mir vorstellen, dass eben jeder Quadratzentimenter des Territoriums beanchsprucht werden will. Ich würd mich auch nicht damit abfinden, wenn mein Mann sagt: In mein Arbeitszimmer darfst du nicht rein!:rolleyes:

Ich schon. Jeder braucht seinen eigenen Bereich und wenn er nicht möchte, dass ich dort anwesend bin, finde ich das in Ordnung.
 
TinTin

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  • #19
...ist jetzt zwar ein wenig OT, aber ich finde, es gibt nichts schöneres, als wenn Katzi sich abends/nachts/morgens schnurrend ins Bett rollt.
WENN sie das tun :yeah: Wenn man aber andere Erfahrungsberichte so liest tun sie dies nur höchst selten :muhaha::grin: oder es wird einfach nur nicht niedergeschrieben. :verschmitzt:
 
desseran

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  • #20
WENN sie das tun :yeah: Wenn man aber andere Erfahrungsberichte so liest tun sie dies nur höchst selten :muhaha::grin: oder es wird einfach nur nicht niedergeschrieben. :verschmitzt:

Was????????? Ist das wirklich SO ungewöhnlich? Wir hatten ja bisher noch keine Katze und haben daher keinen Vergleich.

@nikita: Ganz deiner Meinung, deshalb habe ich am Ende ja auch nochmal geschrieben, dass man das Recht hat, das einzufordern. Ich wollte eben nurmal auf die Katzensicht hinweisen. Wenn man die Denke versteht, fällt es einem vielleicht auch leichter, damit umzugehen.;)
 
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