Nachbarskatze 'wohnt' jetzt bei uns?

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Mondkätzlein

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Hallo liebe Katzenfreunde,

dies ist mein erster Post. Zu Anfang möchte ich kurz sagen, dass ich (leider) keine eigene Katze habe. Die Katze, um die es hier geht, gehört unseren Nachbarn.
Vor etwa einem Jahr sind sie neu in unsere Straße (ruhiges Neubaugebiet) gezogen. Der Kater durfte auch relativ schnell raus und die Umgebung kennenlernen. Wie das so ist, streift er natürlich auch durch unseren Garten. Da gibt es viel zu sehen - wir haben Teiche, Vogelhäuser, einen Hügel, große Bäume, Verstecke.. Alles, was das Katzenherz begehrt.
Nachdem der Kater zu Beginn etwas scheu war, freundete er sich schnell mit uns an und kam oft, um Hallo zu sagen, wenn wir im Garten saßen. Eines Tages stand er plötzlich in unserem Haus und begutachtete die Zimmer - wir haben das erst später bemerkt, man beobachtet die Terassentür ja nicht pausenlos. Danach kam er immer häufiger, bis er irgendwann einen schönen Platz für sich gefunden hat und dort gerne schläft. Wir haben da nichts gegen, er darf sich gern bei uns aufhalten, zumal die Nachbarn (seine Besitzer) sehr oft den ganzen Tag weg sind. Sie haben keine Katzenklappe o.ä., sodass der Kater zum Fressen oder Schlafen nicht ins Haus kann.
Nun ist es so, dass wir kein gutes Verhältnis zu den Nachbarn haben. Sie haben sich nach dem Einzug komplett zurückgezogen. Begegnet man sich, sagt man Hallo - aber das war es dann auch. Wenn sie tagsüber da sind, ist es sehr laut - die Eltern (vor allem der Vater) schreien oft die Kinder an. Es ist eigentlich immer eine schlechte Atmosphäre drüben zu spüren. Andere Nachbarn waren sogar kurz davor, das Jugendamt einzuschalten, da nicht klar war, ob auch körperliche Gewalt ausgeübt wird - aber das ist ein anderes Thema.
Wir hatten und haben das Gefühl, dass der Kater sich zu uns 'flüchtet'. Hier darf er sich ausruhen, hier ist es ruhig und keiner zieht an seinem Schwanz, die Kinder ärgern ihn hier nicht, niemand schreit sich an. Deshalb ließen wir ihn gewähren.
Ob die Nachbarn wissen, dass er hier oft schläft, weiß ich nicht - vielleicht ahnen sie es, aber das ist Spekulation. Manchmal habe ich ein schlechtes Gewissen, aber da wir ihn ja nicht füttern o.ä., und da die Besitzer ihn so oft allein lassen, finde ich es nicht so schlimm.
Beispielsweise waren sie an Silvester von Morgens bis spät in der Nacht nicht da - der Kater wurde zurückgelassen, ohne die Möglichkeit, vor dem lauten Feuerwerk zu flüchten. Gegen Mitternacht hörten wir ihn panisch an unserer Terassentür, er flüchtete dann unter unseren Gartentisch und war ganz verängstigt, sodass wir ihn zu uns hinein holten. Das war für uns ein Zeichen, dass den Nachbarn offensichtlich nicht so wichtig ist, was mit dem Kater passiert. Das fällt vor allem jetzt im Frühling/Sommer auf, da der Kater voll mit Zecken sitzt. Zwar bekam er vor einigen Wochen ein Zeckenhalsband, das stört ihn aber nur, er ist darunter ganz wund und versucht oft, es zu entfernen. Die Zecken kommen trotzdem zu Hauf.

Vor über einer Woche fiel mir nun auf, dass das Auge des Katers tränt und er es oft geschlossen hält. Dann sah ich, dass an der äußeren Ecke, zwischen den Augenlidern (im Auge) eine Zecke sitzt. Sie saugt sich nicht voll, stört aber natürlich trotzdem.. Ich mache mir Sorgen, dass es Folgen für ihn haben könnte. Bisher waren die Nachbarn nicht mit ihm beim Tierarzt - und ich bezweifle auch, dass sie die Zecke im Auge überhaupt bemerkt haben.
Kurz habe ich überlegt, die Zecke selbst zu entfernen, mit einer Pinzette, aber das finde ich beinahe Grenzüberschreitend, weil der Kater uns ja nicht gehört. Außerdem ist das für einen Laien wie mich natürlich viel zu riskant.

Also - ich befinde mich in einer Zwickmühle. Soll ich die Nachbarn ansprechen, ihnen sagen, dass ihr Kater zum Tierarzt muss? Soll ich damit offenlegen, dass er hier fast täglich ein- und ausgeht? Oder soll ich mich zurückhalten und hoffen, dass sie es selbst bemerken? Der Kater tut mir sehr leid, er leidet unter den Zecken und dem Halsband.
Außerdem wird er immer dünner (zumindest habe ich das Gefühl), und ich weiß nicht, ob er genug Futter bei den Nachbarn bekommt - sie sind ja immer weg und er kann nicht ins Haus.

Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Ich muss zugeben, dass ich etwas Bammel habe. Aber in diese Situation haben wir uns ja quasi selbst gebracht..

Vielen Dank und ich hoffe, es ist nicht zu viel Text!
 
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Yarzuak

Yarzuak

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Ich würde Ihnen zumindest sagen, dass er sich öfter bei euch im Garten aufhält und dir deshalb aufgefallen ist, dass er etwas am Auge hat und mal schauen, was die sagen.
Das mit dem Abnehmen ist natürlich blöd... einfach füttern halte ich erstmal nicht für gut. Gegebenenfalls würde ich das auch ansprechen - also dass dir aufgefallen ist, dass er in der Zeit, die er sich bei euch im Garten bewegt, stetig an Gewicht zu verlieren scheint und fragen, ob mit ihm alles okay ist. Alles völlig wertfrei einfach nur mal mitteilen und sehen, was sie dazu sagen und wie sie langfristig reagieren.
Ohne Wertung mit offenen Karten spielen bewegt oft am meisten.
 
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TheodoraAnna

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Ich finde das Entfernen von Zecken ist Nothilfe und das Entfernen des Halsbands würde ich auch so sehen. (Hab mich mal sehr über eine Erzieherin aufgeregt, die einem Kind einen Bienenstachel nicht entfernen wollte.....)
 
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Wasabikitten

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Blöde Situation, vor allem für den Kater.
Ihn nicht zu füttern finde ich erst mal richtig.
Es kann euch also niemand hat den Vorwurf machen, dass ihr ihn anfüttert.
Auf dauer ist das so aber nicht tragbar, dass siehst du ja selbst.
Kannst du nicht doch erstmal das Gespräch mit den Nachbar suchen?
Was die zecken angeht, ich würde sie entfernen, wenn der Kater dich lässt. Aber das musst du selbst wissen, ob du dir das zutraust.
Vorallem das am Auge macht mir Sorgen. Und das Halsband würde ich auch ansprechen, aber da vorsichtig und wertfrei vorgehen, es bringt nix, wenn sie sich angegriffen fühlen, dann bewegst du vermutlich gar nichts.
Und dann, so schwer es fällt, erstmal abwarten, ihr habt ja ein Auge drauf, wie es dem kleinen Kerl geht.
Wenn sich nichts bewegt, muss man halt weiter sehen.
Wünsch euch und dem Kater viel Glück.
 
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Christian89

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Ihr solltet ihn nicht ins Haus lassen und nicht füttern. Es ist nicht euer Kater.
Und bei dem tränenden Auge sagt denb Nachbarn bescheid die haben mit ihm zum Tierarzt zu gehen
 
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KatzeK

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Ich würde versuchen den Elternteil anzusprechen der mir verständiger erscheint und mit offenen Karten spielen. Ihr könnt auch Eure Unterstützung anbieten, eventuell sind die Nachbarn sogar ganz froh drum.

Wenn das alles nicht fruchtet würde ich mich mal ans örtliche Tierheim wenden, eventuell haben die eine Tierschutzberatungsstelle und können Euch bzw. dem Kater helfen.

Auch was die Kinder angeht würde ich wenn es wirklich untragbare Zustände sind das Jugendamt informieren. Es muss keine körperliche Gewalt im Spiel sein, damit die sich einschalten. Psychische Gewalt reicht auch.

Ich habe über mir leider auch eine Nachbarin die mit den Kindern verbal teils sehr aggressiv umgeht und da ist das Jugendamt schon lange mit im Boot, nachdem es eine Zeitlang wirklich unerträglich war wie sie mit den Kindern umgegangen ist. Mittlerweile scheint es sogar ein wenig zu fruchten und die Situation ist entspannter.
 
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Christian89

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Und ich muss ehrlicherweise sagen bei der schlechten Darstellung der nachbarn habe ich so meine Zweifel ob das alles so stimmt. Bei solchen Geschichten wird die andere Seite eigentlich immer sehr negativ dargestellt.

Sollte es wirklich schlimm sein -> Jugendamt, Vetamt, du selbst kannst da wenig tun
 
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Mondkätzlein

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Erstmal vielen Dank für eure vielen Antworten! Ich weiß noch nicht, wie das mit dem Zitieren funktioniert, deshalb antworte ich erstmal ganz allgemein :)

Für mich ist es wichtig, die Situation auch aus eurer Sicht - also praktisch aus Sicht der Katzenhalter - zu sehen. Da ich ja selbst keine Katze habe und deshalb nicht weiß, wie ich in der Situation reagieren würde. Da kenne ich mich auch überhaupt nicht aus.

Aber ich werde eure Vorschläge beherzigen. Die Mutter scheint mir doch ein wenig umgänglicher zu sein, als der Vater - vielleicht spreche ich sie mal an, wenn ich sie alleine antreffe. Und wenn nicht, versuch ich es freundlich beim Vater.
Ehrlichkeit währt am längsten, da habt ihr recht. Und es geht ja hier um den Kater, der sich alleine nicht helfen kann. Da muss ich über meinen Schatten springen.

@Christian89 Es tut mir leid, dass du denkst, die 'Geschichte' stimme nicht. Beweisen kann ich es natürlich nicht, das ist wahr. Mir ist selbst aufgefallen, dass es sehr negativ rüberkommt. Viel Positives fällt mir allerdings wirklich nicht ein.

Wie dem auch sei - falls der Kater nachher auftauchen sollte (die Nachbarn sind nicht da), versuche ich mal, die Zecke am Auge zu entfernen. Falls das gar nicht klappt, lasse ich es und wende mich an die Nachbarn.

@KatzeK Ja, wir haben ein Auge auf die Situation mit den Kindern. In den kälteren Monaten hat man nicht viel mitbekommen, da läuft das ja hauptsächlich im Haus ab, aber in den Sommermonaten war es letztes Jahr schon echt übel, wie da mit den Kindern gesprochen wurde. Aber ich habe das Gefühl, dass es ruhiger geworden ist. Hoffentlich täuscht das nicht. Danke für deinen Rat!
 
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Razielle

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Ihr solltet ihn nicht ins Haus lassen und nicht füttern. Es ist nicht euer Kater.
Und bei dem tränenden Auge sagt denb Nachbarn bescheid die haben mit ihm zum Tierarzt zu gehen

Und wenn die das nicht machen kann dir das egal sein, ist ja nicht dein Tier. Guck einfach weg, was kümmert dich fremdes Elend - sorry, aber so liest sich das für mich. Wenn die TE dieser Typ Mensch wäre hätte sie sich kaum hier angemeldet….

Ich hab allerdings auch schon gelernt, dass solche Fälle von vermeintlicher Tiervernachlässigung die hier geschildert werden oft nicht so eindeutig sind wie sie im ersten Post scheinen.

Ich persönlich würde ihm die Zecke ziehen wenn er es zulässt, und ihn auch weiterhin reinlassen, sofern er jederzeit raus kann. Und gaaanz vorsichtig das Gespräch mit den Nachbarn suchen.
Was ist denn eurerseits langfristig denkbar ? Würdet ihr das Tierchen aufnehmen wollen und können, sofern die jetzigen Besitzer ihn freigeben ?
 
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  • #10
@Razielle
Der Kater kann bei uns jederzeit raus, wenn er es möchte. Wir haben zwar keine Katzenklappe, aber wenn er anzeigt, dass er gehen möchte, wird er sofort rausgelassen. Und auch sonst zwingen wir ihn zu nichts. Er wird auch nicht reingelassen, wenn wir keine Zeit haben. Unbeaufsichtigt ist er bei uns nie.

Kann ich die Zecke(-n) einfach so mit einer Pinzette ziehen? Muss ich da etwas desinfizieren o.ä.? Gerade die im Auge macht mir Sorgen. Ich müsste den Kater ja praktisch fixieren, damit ich oder jemand anderes an sein Auge kommt. Vielleicht warte ich bis morgen und spreche die Nachbarn darauf an - das ist vielleicht sicherer, als wenn ein Laie wie ich da mit einer spitzen Pinzette am Auge piekst :oops:

Den Kater aufnehmen.. ich weiß es nicht. Die Bereitschaft wäre wohl auf jeden Fall da. Allerdings weiß ich gar nicht, ob die Nachbarn ihn hergeben wollen würden, bzw. ob sie ihn wirklich so vernachlässigen, wie es scheint. Die Frage ist ja auch, wo der Kater sich aufhält, wenn er nicht bei uns ist. Vor einigen Monaten hat er wohl auch in anderen Häusern geschlafen, zumindest wurde uns das erzählt. Aber so oft, wie er jetzt bei uns vor der Tür steht, .. da bleibt gar keine Zeit, woanders die Zeit zu verbringen ;)

Naja. Ich fühle mich irgendwie richtig schlecht, dass wir ihn so oft bei uns beherbergen, ohne dass wir den Nachbarn davon erzählt haben. Vielleicht finden sie das ja gar nicht so schlimm, wie ich befürchte - daher ist es wohl wirklich am besten, ich erzähle es ihnen. Und es ist doch schön, wenn der Kater einen Ort hat, an den er gehen kann, wenn man mal nicht da ist. Vielleicht kann ich das so ausdrücken - quasi, wie ihr schon sagtet, als Angebot.

Danke für eure vielen netten Nachrichten und Tipps :) Ich melde mich nochmal, sobald es etwas Neues gibt!
 
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Merle&Mara

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  • #11
Und ich muss ehrlicherweise sagen bei der schlechten Darstellung der nachbarn habe ich so meine Zweifel ob das alles so stimmt. Bei solchen Geschichten wird die andere Seite eigentlich immer sehr negativ dargestellt.

Sollte es wirklich schlimm sein -> Jugendamt, Vetamt, du selbst kannst da wenig tun

...ich tatsächlich nicht, denn die abgeschwächte Form davon wohnt bei uns nebenan und sind die Besitzer von Merles Geschwistern. Gerade Azrael ist ein absolutes Zeckentaxi momentan, da hol ich auch pro Woche fast täglich welche von ihm runter. Ansprechen ist halt auch schwierig, alles, was auch nur als kleinste Kritik an der Haltungsweise angesehen werden könnte, wird gleich als persönlicher Angriff gewertet. Deswegen herrschte hier bis vor kurzem zirka ein halbes Jahr Funkstille bis man einssah, dass man vielleicht überreagiert hat (auch wegen der Fütterung, ich kann halt morgens bei der Hühnerfütterung kein Futter offen stehen lassen, weil die Katzen sonst sofort dran sind). Ich weiß, dass sie die Katzen mögen, aber halt auf eine...sehr bäuerliche Nutztierart. Da sind die Katzen auch die meiste Zeit des Tages sich selbst überlassen, wenn jemand da ist, dürfen sie auch mal mit rein, aber sonst...ja, kommt gerade Azrael oft zu uns in den Garten, schmust und lässt sich gerne kämmen, weil halt langhaar (und auch das wird drüben eher...vernachlässigt). Allerdings darf er nicht mit rein und das weiß er auch.

Deswegen finde ich die obige Situation auch eher schwierig.
Persönlich würde ich mit der halben Wahrheit anfangen, sagen, dass der Kater oft auf eurer Terrasse ist und schon mehrfach rein gehuscht ist. Ihr hättet nichts gegen ihn im der Wohnung, aber ob das auch für die okay wäre.
Aber wie gesagt, Zecken abzuflücken hab ich keine Skrupel, da kann die Katze ja nix für, dass die Besitzer es nicht machen.
 
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KatzeK

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  • #12
Zecken abzuflücken hab ich keine Skrupel

Aber bitte nicht mit einer Pinzette so nah am Auge. Da sollte jemand mit Erfahrung ran, sonst ist es tatsächlich schnell passiert, dass das Auge der Katze verletzt wird und gegen eine Augenverletzung ist so ne Zecke harmlos.
 
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Merle&Mara

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  • #13
Aber bitte nicht mit einer Pinzette so nah am Auge. Da sollte jemand mit Erfahrung ran, sonst ist es tatsächlich schnell passiert, dass das Auge der Katze verletzt wird und gegen eine Augenverletzung ist so ne Zecke harmlos.
Ja, die Katze muss schon mit machen, und gerade an so einer Stelle muss man vorsichtig sein. Für so Stellen hab ich hier ne zurechtgeschnitte Zeckenkarte und Azrael ist da zum Glück die Ruhe selbst. Aber in neunzig Prozent der Fälle sitzen die Zecken bei ihm hinterm Ohr oder irgendwo in der Nähe der Forderläufe. (Die Stirnfraktion ist eher seine Schwester Minnie, aber die seh ich weniger häufig, so wie ich mitbekommen habe geht die aber auch weniger gerne raus.)
 
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madam

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  • #14
Also ich finde es erstmal supergut, dass du/ihr euch Gedanken macht, wie ihr die Situation für alle Beteiligten am besten löst. Einfach wegzuschauen mit der Begründung das betroffene Tier gehöre nicht dir, wie hier in einer Antwort gesagt wurde, finde ich verantwortungslos. Ihr macht das genau richtig, in dem ihr versucht die Situation irgendwie einzuschätzen.
Ich finde das auch schwierig, würde aber wohl vorsichtig das Gespräch mit den Nachbarn suchen. Vielleicht unter einem anderen (positiven) Vorwand auf die Nachbarn zugehen, und dann mehr oder weniger nebenbei auf das Auge hinweisen. Z.B., wenn du die Nachbarn siehst, einfach mal fragen, wie es ihnen so geht, ob sie sich gut eingelebt haben, und dann irgendwann auf den niedlichen Kater zu sprechen kommen. Vielleicht sind die Leute ja auch echt froh, etwas Kontakt zu den Nachbarn zu bekommen, das könnte sich dadurch ja auch ergeben?
Wenn sich dabei nichts ergibt, würde ich das mit dem Auge beobachten und wenn es nicht besser wird direkt das Gespräch suchen, Hilfe anbieten, niemals mit Vorwürfen kommen.
Die Zecken (am Körper, nicht am Auge) würde ich einfach mit einer Zeckenschlinge entfernen, wenn er bei euch ist. Das geht wirklich superschnell und einfach damit!

Ich finde ein Zeckenhalsband irgendwie auch eher unbedacht. Heutzutage gibt es doch Tropfen in den Nacken, die viel effektiver sind. Darauf kannst du sonst ja auch mal hinweisen, dass es da eine viel effektivere und gleichzeitig einfachere Lösung gibt.

Echt nicht einfach das ganze, weil es hier sehr auf die Art der Kommunikation ankommen könnte. Vielleicht sind die Nachbarn ja aber netter als man so im ersten Moment denken würde.
 
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Grinch2112

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  • #15
Hier sind auch schon häufiger Leute aufgeschlagen die um Tipps baten, weil deren Katzen ihnen entfremdet wurden. Da ging es auch nicht immer zwingend ums anfüttern, sondern auch durchaus ums einfach nur ins Haus lassen. Es ist schwierig hier immer eine Meinung zu fällen, da man dazu meistens nur die eine Seite hat. Katzen haben ihren eigenen Kopf, daher muss sowas eben nicht immer heißen, dass es den Katzen bei den eigentlichen Besitzern schlecht geht. Es wäre auf jeden Fall von Vorteil mal mit den Nachbarn zu reden. Ganz in Ruhe. Ohne Kritik auszuüben.
 
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Christian89

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  • #16
Und wenn die das nicht machen kann dir das egal sein, ist ja nicht dein Tier. Guck einfach weg, was kümmert dich fremdes Elend - sorry, aber so liest sich das für mich. Wenn die TE dieser Typ Mensch wäre hätte sie sich kaum hier angemeldet….

Tut mir leid aber deine Interpretation ist ziemlicher Unsinn.

Fakt ist es ist nicht deas Tier des TE und wenn etwas nicht in Ordnung ist muss Kontakt mit dem Halter aufgenommen werden oder eben mit den entsprechenden Ämtern, wenn es wirklich eine starke Vernachlässigung gibt.

Das Tier ohne Absprache bei sich reinzulassen oder sonstiges Handeln ohne Absprache mit den Besitzern führt zu Ärger, da kann er eine Anzeige bekommen wenn es blöd läuft und man kann dann kann man eben eventuell auch gar nichts mehr machen wenn die Halter nicht mit sich reden lassen.
 
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  • #17
Hier sind auch schon häufiger Leute aufgeschlagen die um Tipps baten, weil deren Katzen ihnen entfremdet wurden. Da ging es auch nicht immer zwingend ums anfüttern, sondern auch durchaus ums einfach nur ins Haus lassen. Es ist schwierig hier immer eine Meinung zu fällen, da man dazu meistens nur die eine Seite hat. Katzen haben ihren eigenen Kopf, daher muss sowas eben nicht immer heißen, dass es den Katzen bei den eigentlichen Besitzern schlecht geht. Es wäre auf jeden Fall von Vorteil mal mit den Nachbarn zu reden. Ganz in Ruhe. Ohne Kritik auszuüben.
Da hast du recht,wir haben ja auch Freigänger und ich finde es auch nicht so prickelnd, wenn ich mitbekomme, dass sie woanders ein und aus gehen.
Aber für mich liest sich das hier nicht so, als wolle sie den Kater an sich binden und ihn entfremden, sie hat, denke ich eher ein schlechtes Gewissen, dass sie das tun könnte.
Aber sie möchte helfen und fragt jetzt, wie und ob sie überhaupt soll.
Also ich finde es erst mal schön, dass sie sich sorgt und nicht einfach Fresschen hinstellt.
 
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  • #18
Da hast du recht,wir haben ja auch Freigänger und ich finde es auch nicht so prickelnd, wenn ich mitbekomme, dass sie woanders ein und aus gehen.
Aber für mich liest sich das hier nicht so, als wolle sie den Kater an sich binden und ihn entfremden, sie hat, denke ich eher ein schlechtes Gewissen, dass sie das tun könnte.
Aber sie möchte helfen und fragt jetzt, wie und ob sie überhaupt soll.
Also ich finde es erst mal schön, dass sie sich sorgt und nicht einfach Fresschen hinstellt.

Hab auch nichts unterstellt. Bitte nicht missverstehen. Wollte nur aufzeigen, dass auch schon ins Haus lassen bzw gewähren lassen ausreicht um das Tier zu entfremden und ein Gespräch hier wirklich wichtig wäre mit den Besitzern. Eben bevor es doch mal Ärger gibt.

Aus Erfahrung würde ich sogar wegen dem Jugendamtthema sagen es würde nicht schaden dies mal zu informieren. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig. Hier ist weg gucken auch schwierig, falls da wirklich Gewalt angewendet wird in der Kindererziehung. Ich wäre froh gewesen, wenn nicht alle Nachbarn weg gesehen hätten. Bitte auch das nicht falsch verstehen. Das nur als Sichtweise eines ehemaligen Kindes, welches sehr unter Gewalt gelitten hatte und auch heute noch mit Nachwirkungen zu kämpfen hat, wo eben kein Nachbar sicherheitshalber mal das Jugendamt informiert hat.

Edit: das mit dem Jugendamt würde ich allerdings erst machen, wenn die Thematik mit der Katze geklärt ist. Im Notfall auch schriftlich was klären. Je nachdem was das Ergebnis von Gesprächen wäre. Damit keinem im Nachhinein ein Strick draus gedreht werden kann.
 
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  • #19
Ich wollte dich auch nicht kritisieren, so war das nicht gemeint.
Und ich hab es auch nicht so verstanden, dass du ihr nicht glaubst, oder etwas unterstellen möchtest.

Also alles gut zwischen uns?
 
Somma

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  • #20
Bei schon schwiegigen Nachbarschaftsbeziehungen und möglicher Gewalt, würde ich mich persönlich mit offenen Worten zurückhalten - allenfalls sehr behutsam. Selbst auf wertfreie Fragen oder Mitteilung von Beobachtungen könnte ja defensiv reagiert werden, das wäre mir zu heikel mit schwierigen Nachbarn, dass sonst ganz dicht gemacht wird, womöglich der Kate leidet.
Wenn ich mich in den Kater verguckt hätte: vielleicht würde ich sagen, dass ich den - falls die den mal zeitnah loswerden wollen, gerne abkaufen würde oder falls die mal Urlaubsvertretung brauchen, ich mich gerne kümmern würde.
 
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