Nachbarin füttert Katzen an

Willi2014

Willi2014

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  • #21
Ja, wir haben unsere Nachbarin auch schon mal gefragt, warum sie sich nicht wieder eigene Katzen holt (sie hatte früher immer welche). Nö, das wolle sie ja nicht, sie möchte ja flexibel bleiben, weil sie mehrfach im Jahr für einige Wochen ihre Schwester besucht :(.
 
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OMalley2

Gast
  • #22
....das wolle sie ja nicht, sie möchte ja flexibel bleiben, weil sie mehrfach im Jahr für einige Wochen ihre Schwester besucht :(.
Ähm, also sie füttert die Katzen fleissig an, haut dann lange Zeit ab, die Katzen laufen dann trotzdem täglich hin, werden evt. überfahren dabei, sitzen hungrig vor ihrer Tür (weil die bööööhzen Besitzer sich ja eh nicht kümmern...)
Logik ist nicht so ihr Ding, was?
Haltet Ihr das doch mal vor - dass sie das den Katzen nicht antun darf!! :aetschbaetsch1::grin:
 
Sheltiecat

Sheltiecat

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  • #23
Ja, wir haben unsere Nachbarin auch schon mal gefragt, warum sie sich nicht wieder eigene Katzen holt (sie hatte früher immer welche). Nö, das wolle sie ja nicht, sie möchte ja flexibel bleiben, weil sie mehrfach im Jahr für einige Wochen ihre Schwester besucht :(.

Ja solche Antworten haben wir auch bekommen...:rolleyes:
Auch wenn man sagt die Katze wird krank interessiert das nicht. Bei der einen hat es aufgehört, nachdem Oreo von ihrem Nachbarn angeschossen wurde (und Oreo übrigens 8 Stunden mit der Kugel im Rücken bei denen aufm Sessel lag). Offenbar hat aber einer der anderen Nachbarn munter weiter gefüttert. Es streiten alle ab aber es ist offensichtlich.

Solchen Leuten geht das Wohl der Katze am A.... vorbei, es geht ihnen nur ums eigene Wohl, man will was zum Kuscheln und alles andere ist egal.
 
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little-cat

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  • #24
Ja, wir haben unsere Nachbarin auch schon mal gefragt, warum sie sich nicht wieder eigene Katzen holt (sie hatte früher immer welche). Nö, das wolle sie ja nicht, sie möchte ja flexibel bleiben, weil sie mehrfach im Jahr für einige Wochen ihre Schwester besucht :(.

Ich wurde den Voschlag bringen, sie soll sich Katzen wieder besorgen und wenn sie zur Schwester fährt, kümmerst Du Dich um ihre Katzen :zufrieden:
 
Willi2014

Willi2014

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  • #25
Ich wurde den Voschlag bringen, sie soll sich Katzen wieder besorgen und wenn sie zur Schwester fährt, kümmerst Du Dich um ihre Katzen :zufrieden:

Auch das haben wir ihr schon angeboten....:oops:.

@Sheltiecat: Genau das ist es, es geht ihnen um ihr Wohl. Als ich ihr mal sagte, dass sie Joschi keine Leckerlies mehr geben soll, weil er dann zu dick und/oder krank wird, sagte sie auch, dass er sie ja dann sicher gar nicht mehr besuchen würde :reallysad:.

Wir versuchen es jetzt über die Schiene "Futtermittelallergie", ich hoffe, dass es funzt....:rolleyes:

Ach so, überfahren werden können sie auf dem Weg zu ihr GsD nicht, weil ihr Garten fast an unseren grenzt.
 
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Tadi

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  • #26
Diese "Anfütterer" sind für alle Argumente taub. Offensichtlich gibts die überall
und alle sind sich sehr ähnlich im Verhalten.

Was man nicht unterschätzen darf, ist Katze selbst. Hat sich eine Katze einen
Ort oder Menschen in den Kopf gesetzt, ist es schier unmöglich, sie davon ab zu bringen.
Da kann Mensch noch so Bedenken haben, Katze teilt das nicht.
Das kann soweit gehen, das Katzen aus sehr weit entfernten Orten versuchen zurück zu finden. So manche überlebt das dann leider nicht.

Wir haben diese leidvolle Erfahrung bei freilebenden Katzen machen müssen,
deren Futterplatz, an dem sie lange lebten, zerstört wurde.
Die entfernte neue Stelle wurde nicht angenommen und viele starben bei dem Versuch "nach Hause" zu kommen.

Eine befreundete Familie versuchte lange Zeit, ihren Kater zu bewegen, wieder bei ihnen zu leben. Er war ebenfalls angefüttert worden. Keine Chance.
Argumente, das Tier komplett zu übernehmen wurde, wie auch hier von Anderen beschrieben, abgelehnt.
Die Lösung bestand dann darin, dem Kater seinen Willen zu lassen, allerdings weiter verantwortlich für TA-Kosten zu bleiben. Keine schöne Lösung für die
eigentlichen Menschen, aber der Kater war glücklich.

Die Schwierigkeit bei diesen Anfütter-Leuten ist und bleibt die Sturheit und ich denke, oft auch die fiese Freude, anderen Menschen eins aus zu wischen und keinesfalls die "Liebe" zu dem angefütterten Tier.
Sagt man das diesen Leuten, ist allein die Reaktion schon interessant, auch wenn es meist nichts ändert. Aber sie fühlen sich ertrappt...


Grüsse
Tadi
 
Sheltiecat

Sheltiecat

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  • #27
Diese "Anfütterer" sind für alle Argumente taub. Offensichtlich gibts die überall
und alle sind sich sehr ähnlich im Verhalten.

Was man nicht unterschätzen darf, ist Katze selbst. Hat sich eine Katze einen
Ort oder Menschen in den Kopf gesetzt, ist es schier unmöglich, sie davon ab zu bringen.
Da kann Mensch noch so Bedenken haben, Katze teilt das nicht.
Das kann soweit gehen, das Katzen aus sehr weit entfernten Orten versuchen zurück zu finden. So manche überlebt das dann leider nicht.

Wir haben diese leidvolle Erfahrung bei freilebenden Katzen machen müssen,
deren Futterplatz, an dem sie lange lebten, zerstört wurde.
Die entfernte neue Stelle wurde nicht angenommen und viele starben bei dem Versuch "nach Hause" zu kommen.

Eine befreundete Familie versuchte lange Zeit, ihren Kater zu bewegen, wieder bei ihnen zu leben. Er war ebenfalls angefüttert worden. Keine Chance.
Argumente, das Tier komplett zu übernehmen wurde, wie auch hier von Anderen beschrieben, abgelehnt.
Die Lösung bestand dann darin, dem Kater seinen Willen zu lassen, allerdings weiter verantwortlich für TA-Kosten zu bleiben. Keine schöne Lösung für die
eigentlichen Menschen, aber der Kater war glücklich.

Die Schwierigkeit bei diesen Anfütter-Leuten ist und bleibt die Sturheit und ich denke, oft auch die fiese Freude, anderen Menschen eins aus zu wischen und keinesfalls die "Liebe" zu dem angefütterten Tier.
Sagt man das diesen Leuten, ist allein die Reaktion schon interessant, auch wenn es meist nichts ändert. Aber sie fühlen sich ertrappt...


Grüsse
Tadi

Genau so ist es!!
In unserem Fall hat man, mit dem Vorwurf konfrontiert, die Polizei eingeschaltet und versucht uns wegen Hausfriedensbruch anzuzeigen, mein Mann würde ständig auf das Grundstück gehen :rolleyes:
Und natürlich füttern sie ihn nicht. Komisch, dass wenn wir ihn rufen und er nicht gerade bei den Nachbarn ist die ihn zuerst gefüttert hatten, er immer aus Richtung deren Terrassentür kommt.. :rolleyes: Ich habe den Eindruck, mittlerweile wird aus reiner Provokation gefüttert. Naja, jetzt nicht mehr, Oreo bleibt im Haus, bis wir einen Platz für ihn haben. Ich hoffe sehr, dass er nicht versuchen wird, zurück zu finden, eigentlich ist er flexibel. Sein letztes Zweit-Zuhause war nach dem Umzug auch kein Thema mehr.
 
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winky

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  • #28
Habt Ihr mal versucht, den Katzen auch interessantes Futter wie Thunfisch etc. anzubieten und sie erst mit gefülltem Magen rauszulassen und ihnen danach immer Futter hinzustellen? Ich denke mal, sie können ja nicht doppelt fressen. Vielleicht wird dann die Nachbarin nicht mehr so attraktiv?

Vielleicht ist die Stärkung der Bindung zwischen Euch und den Katzen noch wichtig? Viele Streicheleinheiten. Ich würde sie öfter auch mal suchen gehen und rufen, damit sie kommen.
 
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Goldeneye

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  • #29
Ja mit viel Tierliebe hat das nichts zu tun, wenn man eine Katze füttert obwohl man weiß dass sie jemand anders gehört und dort eigentlich gut versorgt wird. Und natürlich will man dann auch nicht ständig für die Katze da sein, weil sonst würde man sich ja eine eigene Katze anschaffen und die Verantwortung übernehmen.
Jedoch wandern aber auch Katzen ab, weil sie mit ihrem eigenen Zuhause nicht zufrieden sind, nicht genug Futter bekommen oder vielleicht noch gequält werden. Und bei denen sollte man vielleicht froh sein, wenn noch andere Leute ein Auge drauf haben und sie füttern.
 
Willi2014

Willi2014

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  • #30
@winky: Ja, bei uns gibt es genug Futter, auch mal Thunfisch und durchaus auch mal Leckerlies, aber nicht tonnenweise wie nebenan. Und da wir berufstätig sind und sie Rentnerin, kann ich das nicht kontrollieren oder unterbinden oder den ganzen Tag nach meinen Katzen rufen oder suchen. Und ja, sie werden hier geliebt, betüddelt, schlafen mit im Bett usw. Vernachlässigt dürften sie sich nicht fühlen, wenn man von der berufsbedingten Abwesenheit tagsüber mal absieht :oops:.
 
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Starfairy

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  • #31
Eine von meinen Katzen ist auch abgefüttert worden. Meine Katze ist auch sehr menschenbezogen und zutraulich. Und dazu sehr hübsch. Ich glaube, das dieser Punkt auch noch eine große Rolle spielt.

Die beiden Streunerkater hier im Dorf hat keiner angefüttert. Ratet mal, wo die beiden schließlich gelandet sind.:rolleyes: (Also schon mit einigen Jahren Abstand)
Der eine hatte ein verletztes Bein, wo der Tierarzt ziemlich eindeutig einen Schlag mit einer Schaufel o.ä. als Ursache vermutete. Und dem anderen merkt man am Verhalten auch an, das er es durchaus kennt, unfreundlich weggejagt zu werden.
Nee, mit solchen Katzen möchte man nichts zu tun haben.

Dann füttert man lieber hübsche, gepflegte und menschenfreundliche Katzen, die ein Zuhause haben.

Meine Katze wohnt jetzt teilweise bei einem alten Mann. Jetzt ist hier aber eine etwas vertrackte Situation. Der alte Mann hatte selber immer eine Katze. Wobei sein letzter Kater sehr oft bei mir war. Allerdings habe ich den nicht gefüttert, aber der hat Katzengesellschaft gesucht und hier gefunden.

Jetzt ist der Kater tot, seine Frau ist tot und er selber nicht mehr so ganz gesund.

Und als ich mit ihm gesprochen habe, hat er mir erzählt, wie sehr ihm die Gesellschaft von meiner Katze hilft.
Und da habe ich es nicht fertig gebracht, ihm zu sagen, das er sie nicht mehr füttern und reinlassen darf.:oops:

Und wir haben uns darauf geeinigt, das sie kein Trockenfutter bekommt und zumindest halbwegs tragbares Nassfutter. Zu 2/3 barft sich diese Katze eh selber.

Immerhin kommt sie immer wieder mal hier vorbei, und es ist auch nicht weit bis zu dem Mann. Ich seh sie auch oft irgendwo beim Mäuse fangen im Gras sitzen.

Das Problem ist allerdings, das sie sich mit den anderen Katzen immer mehr entfremdet und nicht mehr Mitglied der Gruppe ist.

Aber durchsetzen, das sie dort nicht mehr hingeht, könnte ich auch nicht. Außer einsperren. Was absolut keine Option ist.
Ansonsten wäre hier tatsächlich auch die einzige Möglichkeit, ihr ein anderes Zuhause zu suchen.

Und ich weiß schon, was ihr nicht gefällt. Früher war durch die Schichtarbeit von meinem Mann immer irgendwer zuhause. Jetzt nicht mehr. Sie möchte aber am liebsten den ganzen Tag Menschen um sich haben. Ihr sind Menschen wichtiger als andere Katzen.
Und so sucht sie sich halt einen Menschen, der sich viel Zeit für sie nehmen kann.
 
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DreiM

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  • #32
@Starfairy
Ich bewundere, dass Du es schaffst Deine Katze bei dem alten Mann zu lassen.
Vermutlich ist die Katze einer der weniger Sozialkontakten des Mannes und lieben wir nucht alle Katzen dafür, dass sie selbst entscheiden wo die leben wollen.

Ich weiss nicht, ob ich meine beiden woanders wohnen lassen könnte, bewundere aber wenn jemand es kann.

Meine Schwester hat vor Jahren auch den Kater der Nachbarn adoptiert. Dies geschah aber mit Wissen und Wollen der Nachbarn
 

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