Nach fast 3 Monaten immer noch erfolglos :(

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traum.taenzerin

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Hallo ihr Lieben.

Ich bin mit meinen Nerven absolut am Ende und hoffe hier ein paar Ratschläge von euch zu bekommen. Es ist eine relativ lange Geschichte, aber fangen wir mal an :)

Im Oktober 2016 kam meine Maja zu mir, gerade mal 10 Wochen alt und schwer krank, es hat ziemlich lange gedauert bis wir ihre Gesundheit in den Griff bekommen haben. Wir haben sie von einem Bauernhof gerettet, die Mutter war bei der Geburt gestorben und der Bauer hatte gehofft dass die Kitten von alleine weglaufen. Maja war die Kleinste und so entschieden wir uns sie mitzunehmen.

Nachdem es ihr besser ging habe ich mit dem Gedanken gespielt noch ein zweites Kitten dazu zu holen, da ich wegen des Studiums und dem Nebenjob oft lange weg bin und ich sie nicht den ganzen Tag alleine lassen wollte. Es hat eine Weile gedauert, aber nach wochenlangen Gesprächen und Planung mit einer ganz lieben Dame von einem Tierschutzverein durfte dann endlich Milo bei uns einziehen. Milo ist ungefähr so alt wie Maja und kommt ebenfalls von einem Bauernhof, leider wurde er dort aber misshandelt sodass er sehr schreckhaft, scheu und ängstlich ist. :( Unsere Hoffnung war, dass Maja ihm Sicherheit schenken kann und ihm beibringt das man Menschen durchaus vertrauen kann. Sie ist sehr zutraulich und wir haben eine sehr enge Bindung, weshalb wir hofften dass Milo sich das von ihr abschauen kann. Die kleine Dame ist jedoch ziemlich stur und will nichts von ihm wissen. Die ersten paar Tage verbrachte Milo allein im Wohnzimmer. Dort hat er schnell den Tv Schrank für sich entdeckt wo er sich den ganzen Tag drin versteckt und nur nachts rauskommt wenn die Tür zu ist und er sich sicher sein kann das weder Maja noch ich den Raum betreten. Tagsüber sucht Maja gezielt nach ihm um ihn dann anzufauchen oder anzuknurren, der arme Kerl lässt es einfach über sich ergehen und reagiert nicht wirklich darauf. Leider reagiert er auch nicht auf mich. Anfassen geht überhaupt nicht, ich muss nur meine Hand in seine ungefähre Richtung bewegen und er zuckt zusammen, schnuppern mag er also auch nicht.

Ich habe somit eine sehr sture Dame und einen sehr schüchternen Herren, beide machen irgendwie nicht den Eindruck als ob sie sich jemals miteinander verstehen würde. Falls jemand einen Rat oder Tipp für mich hat wäre ich euch sehr dankbar, es kommt für mich nicht in Frage einen der beiden wieder wegzugeben! :(
 
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friendlycat

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Hallo!

Schön dass du Gesellschaft für deine Maus geholt hast!

Völlig normal ist dass sie erst mal keine große Freude mit dem Neuzugang hat, sie war ja doch ein Jahr alleine und muss sich erst an die neue Situation gewöhnen.

Ich würde den Kater erst mal in einem separaten Zimmer unterbringen, mit Futter, Wasser, Klo und Versteckmöglichkeiten. Dann würde ich mich immer wieder mal ins Zimmer setzen und ihm vorlesen, aber ohne ihn großartig zu beachten. Auf keinen Fall darfst du ihn bedrängen oder gegen seinen Willen anfassen. Leckerlis zuwerfen und mit der Spielangel spielen dann nach und nach einbauen, je nach seinen Fortschritten. Der Kater ist noch sehr jung, von daher glaube ich nicht dass das sehr lange dauern wird bis er Vertrauen fasst.

Wenn der Punkt erreicht ist, dass er sich vor dir nicht mehr versteckt und zu dir kommt wenn du das Zimmer betrittst, würde ich mit der Zusammenführung mit der Katze starten.
Da würde ich dir aber zu einer Gittertür raten. Da gehst du auf Nummer sicher.
Einen entsprechenden Thread gibt es hier im Forum, wie du vorgehen solltest.

Ansonsten hilft dir nur viel Geduld und auf gar keinen Fall versuchen etwas zu erzwingen, dann wird es sicher gut!:)


Jetzt erst gesehen, dass es schon drei Monate so geht, dann solltest du es erst recht so machen!!
 
ja.fu

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Herzlich Willkommen hier!

Toll, dass du für deine kleine Maus Gesellschaft "organisiert" hast. Das es nun ein Scheuchen ist, tja... ich selbst habe auch ein Scheuchen, auch aus dem Tierschutz und er war schon 3 Jahre alt als er zu uns kam als Einzelkater.

Ganz wichtig - Geduld, Geduld, Geduld! Wie friendlycat schon schrieb, er braucht einen separaten Raum und Ruhe. Jeden Tag zu ihm reinsetzen, ruhig vorlesen, ihn nicht groß angucken und immer dabei blinzeln. Er wird dann schon von alleine aus seinem Versteck kommen. Und bitte - nicht versuchen ihn anzufassen und ihn bedrängen. Einfach in Ruhe lassen und warten, bis er auf dich zukommt. Erst dann würde ich die Zusammenführung starten, auch mit Gittertür. Das ist wirklich entspannt für alle.

Unser Scheuchen Luigi lässt sich selbst nach über einem Jahr nicht von mir anfassen, aber das ist nicht schlimm. Er ist ein aufgeweckter neugieriger Kater geworden und im Mai haben wir ihn vergesellschaftet mit einem ganz lieben entspannten ruhigen Kater. Es hat wunderbar geklappt und Luigi profitiert sehr von Barneys Gesellschaft. Er ist durch ihn erst richtig aufgeblüht.

Glaub mir, mit Geduld und viel Liebe bekommt ihr das hin. Milo wird vielleicht nie ein Schmuser oder großer Menschenfreund werden, das musst du im Hinterkopf behalten und dankbar sein, für jeden kleinen Schritt, den er macht. Aber wenn Maja und Milo sich zusammengerauft haben, dann ist das auch alles unwichtig, solange sie sich haben.

Und nun, entspann dich :oops: guck, ob du ihn separieren kannst und lass ihn alleine und dann Schritt für Schritt voran gehen.
 
nicker

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Jetzt erst gesehen, dass es schon drei Monate so geht, dann solltest du es erst recht so machen!!
Ich gehe mit dir inhaltlich konform, was deine Ratschläge angeht, friendlycat, aber woher nimmst du die Info, dass es drei Monate sind? :confused:

Die TE schreibt, dass Maja im Oktober 2016 bei ihr einzog, und dass der kleine Kater einige Wochen später folgte (nach den Besprechungen und Planungen mit der Tierschutzdame). Auch wenn man Majas Krankheitszeit berücksichtigt, dürfte es aber so sein, dass Milo noch relativ zeitnah zum Oktober 2016 einzog, also beispielsweise Anfang 2017.
Insofern zieht sich das Drama schon seit bald einem Jahr!

TE, bitte gib uns doch noch Infos zur Kastra der beiden. Du schreibst gar nichts darüber.
Das Katerchen wird sicherlich kastriert sein, schon im Eigeninteresse (Harnmarkieren usw.), aber was ist mit Maja?
Wäre Maja eine intakte Kätzin, wäre es nicht verwunderlich, dass das Katerchen so verschüchtert reagiert, denn die intakten Tiere sind generell ranghöher als die Kastraten.

In dem Fall müsste umgehend Majas Kastration erledigt werden, denn dadurch würde auch ein großes Maß an Stress, das Milo hat, rausgenommen.
 
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Solis

Solis

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Ich gehe mit dir inhaltlich konform, was deine Ratschläge angeht, friendlycat, aber woher nimmst du die Info, dass es drei Monate sind? :confused:

Die TE schreibt, dass Maja im Oktober 2016 bei ihr einzog, und dass der kleine Kater einige Wochen später folgte (nach den Besprechungen und Planungen mit der Tierschutzdame). Auch wenn man Majas Krankheitszeit berücksichtigt, dürfte es aber so sein, dass Milo noch relativ zeitnah zum Oktober 2016 einzog, also beispielsweise Anfang 2017.
Insofern zieht sich das Drama schon seit bald einem Jahr!

TE, bitte gib uns doch noch Infos zur Kastra der beiden. Du schreibst gar nichts darüber.
Das Katerchen wird sicherlich kastriert sein, schon im Eigeninteresse (Harnmarkieren usw.), aber was ist mit Maja?
Wäre Maja eine intakte Kätzin, wäre es nicht verwunderlich, dass das Katerchen so verschüchtert reagiert, denn die intakten Tiere sind generell ranghöher als die Kastraten.

In dem Fall müsste umgehend Majas Kastration erledigt werden, denn dadurch würde auch ein großes Maß an Stress, das Milo hat, rausgenommen.
Oben im Titel steht "seit fast 3 Monaten" ich denke es hat sich auf das bezogen.
 
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yellowkitty

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Hallo :)

Deine Maja war ja ca. 1 Jahr alleine bei dir oder?
Falls ja, dann ist es nicht verwunderlich, dass sie mit dem kleinen Kater nichts anfangen kann. Gerade Kitten, die alleine gehalten werden und nicht lange genug bei der Mutter bleiben konnten, verlernen ganz schnell die "Katzensprache" und sind dann verunsichert, wenn ihnen plötzlich eine andere Katze vor die Nase gesetzt wird. Deshalb auch das Gefauche, andererseits ist sie aber auch neugierig, immerhin sucht sie ja auch nach ihm (auch wenn sie dann faucht).

Was die Vorschläge angeht, hänge ich mich an meine Vorschreiber an. Lass Milo erst mal ankommen, am besten in einem extra Raum und versuch dann eine langsame Zusammenführung.
Weiß man denn, ob Milo sich grundsätzlich mit anderen Katzen versteht?

Ich schick dir mal ganz starke Nerven, ihr schafft das! :)
 
S

Sandm@n64

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Also ich versteh das auch so das der Kater erst seit drei Monaten bei der TE ist.

Ich finde die nette Dame vom TS hat heir kein gutes Handchen gezeigt, einen scheuchen Kater der schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hat zu einer Katze die fast 1 Jahr allein war ergibt eine doppelte Baustelle wie sich zeigt.

Der Kater wird von der Katze abgelehnt und hat neue Menschen zu verarbeiten, wobei er ja mit Zweibeinern sowieso schon Probleme hat.

Trennen mit Gittertür ist wahrscheinlich hier am besten, den Kater dort erstmal Vertrauen fassen lassen und die Katze kann sich daran gewöhnen das da noch jemand ist.

Dazu mal ein paar Links.

Die langsame Zusammenführung

https://www.katzen-forum.net/eine-k...ipps-gesucht.html?highlight=gittert%FCr+bauen

https://www.amazon.de/Katzenzusamme...513632704&sr=8-4&keywords=christine+hauschild
 
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traum.taenzerin

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Danke für die vielen Antworten, ihr habt mir auf jeden Fall wieder ein bisschen Hoffnung gegeben dass es doch noch klappen kann. Und ja, Milo ist seit drei Monaten bei uns, mit der Organisation hat es alles ziemlich lange gedauert da die Dame vom Tierschutz drei Stunden entfernt wohnt und sich auch erstmal angeschaut hat ob er bei uns ein gutes zuhause findet :)

TE, bitte gib uns doch noch Infos zur Kastra der beiden. Du schreibst gar nichts darüber.
Das Katerchen wird sicherlich kastriert sein, schon im Eigeninteresse (Harnmarkieren usw.), aber was ist mit Maja?
Wäre Maja eine intakte Kätzin, wäre es nicht verwunderlich, dass das Katerchen so verschüchtert reagiert, denn die intakten Tiere sind generell ranghöher als die Kastraten.

In dem Fall müsste umgehend Majas Kastration erledigt werden, denn dadurch würde auch ein großes Maß an Stress, das Milo hat, rausgenommen.
Maja haben wir im Sommer kastrieren lassen nachdem sie das erste Mal rollig wurde. Milo ist noch nicht kastriert, da die Dame vom Tierschutz ihn eben auch nicht anfassen durfte und man ihn nur sehr schwer in eine Transportbox bekommt. Sie hat mir gesagt sie hat es auch nicht machen lassen weil er kein “Kater typisches” Verhalten zeigt und ihn deshalb nicht unnötig stressen wollte. An dem Tag als er zu uns kam hat sie ihm dann Beruhiggungstropfen ins Futter getan. Es hat den ganzen Tag gedauert bis sie es geschafft hat Milo in die Box zu bekommen und er hat sie so kräftig gebissen, dass ihre Hand danach noch eine Weile entzündet war :(

In seinem alten zuhause hat er sich gut verstanden, dort waren noch 5 andere Katzen und Kater untergebracht. Er hat auch am Fußende vom Bett geschlafen, aber wie gesagt anfassen ging wohl wirklich noch nie bei ihm. Bei uns versteckt er sich leider den ganzen Tag, ich höre nur ab und zu wenn er durchs Wohnzimmer schleicht. Wenn ich die Tür zu lasse kratzt Maja die ganze Zeit daran rum, auf mich wirkt es so als würde sie eine Auseinandersetzung mit ihm suchen.
 
T

Tove

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107
  • #10
Liebe traum.taenzerin,

ich habe auch noch nicht so lange (wieder) Katzen und ich kann meine Erfahrungen auch nicht auf deine Situation übertragen, aber vielleicht hilft es dir zu wissen, dass manches Zeit braucht. Ich habe das Gefühl für meine drei Katzen läuft die Zeit ganz anders ab. Meine scheue Kätzin beginnt erst jetzt, nach fast 8 Monaten, sich mir ohne Misstrauen zu nähern und z.B. neben mir zu schlafen oder auf meinen Schoß zu hüpfen.
Die andere hat erst letzte Woche das erste Mal geschnurrt :)

Der Einzug von Katze drei war keine Katastrophe, aber auch hier beginnen freundliche Annäherungen erst nach drei Monaten. Davor war zwar kein Kampf, aber dafür Eiszeit und Ignorieren angesagt.

Vielleicht hilft es dir, über längere Zeiträume zu denken. Meine Katzen zumindest sind langsam und brauchen viel Geduld.

Immer wenn ich denke: So das wars jetzt, mehr geht nicht, überrascht mich eine der drei. Bei mir ist es so, dass ich denke, dass sie immer noch nicht ganz hier angekommen sind.

Viel Glück dir!
 
K

Knilch

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  • #11
Hallo Traum.taenzerin,

Ich finde es auch sehr schön, dass du deiner Katze Gesellschaft geholt hast, aber mit einem scheuen, unkastrierten Kater zu einer Katze die lange alleine war hast du dir gleich mehrere Baustellen geholt.

Ich habe selber zwei Scheuchen aber bei Zusammenführungen nur theoretische Erfahrungen.
Scheuchen setzt man im Idealfall in einen Raum mit ausreichend Rückzugsorten aber keine Verstecke in denen sie sich komplett verkriechen können. Dann setzt man sich regelmäßig mit in den Raum, ignoriert sie, liest Ihnen was vor, spricht mit Ihnen, blinzelt in den Raum hinein. Wenn sie allmählich anfangen sich weniger zu verstecken gibt man Ihnen nach und nach die restliche Wohnung frei. Sehr gut ist auch, wenn man Nachts das Schlafzimmer offen hat, damit sie den Menschen in Ruhe beobachten können. Wichtig ist die Tiere nicht zu bedrängen, sondern Ihnen die Zeit zu geben die sie brauchen. Auch verteile Leckerlies helfen oft. Kannst du dich mit Maja in seinem Sichtfeld beschäftigen? Also Leckerlis geben, Angelspiele... Wenn er auf der Pflegestelle schon zahmer war, braucht er halt einfach noch Zeit. Eine Idee wäre auch, Futter und Klo erstmal in die Nähe vom TV-Schrank zu stellen, so dass er nicht weit laufen muss und er sich immer sicherer fühlt.

Ich würde Milo auf jeden Fall rechtzeitig kastrieren lassen. Zum Einfangen sperre ihn in einen Raum ohne Rückzugsmöglichkeit, stelle die Box als Höhle mit einer Decke abgehängt ins Eck und treibe Milo langsam, ruhig aber konsequent in die Box. Dazu kannst du eine Decke und Handschuhe nutzen. Wichtig dabei ist, dass du dir genügend Zeit lässt und selber ruhig bleibst. Ich fange seit einigen Monaten meine beiden auch so, das ist wesentlich stressfreier als mit der Hand fangen. Und inzwischen schaffe ich es auch dabei ruhig zu bleiben. Den Tierarzt mögen die wenigsten Katzen aber es ist halt notwendig.
 
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  • #12
Dass der Kater noch potent ist, ist für die Sache natürlich nicht sehr förderlich. Zu lange würd ich nicht damit warten, ich hätte Angst dass er in der Zeit gar noch zum Markieren beginnt.

Ev. stellst du in sein neues Zimmer auch gleich die Transportbox mit rein damit er sie daran gewöhnen kann.

Einen Feliway Stecker würd ich ev. auch noch besorgen.....oder für den Kater Zylkene ins Futter...
 
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traum.taenzerin

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  • #13
Einen Feliway Stecker würd ich ev. auch noch besorgen.....oder für den Kater Zylkene ins Futter...
An Feliway hatte ich auch schon gedacht, ich habe viel darüber gelesen und leider auch von vielen gehört dass es wenig bis nichts gebracht hat. Von Zylkene have ich noch nichts gehört, was genau ist das und wo bekomme ich das her? Ansonsten hat mir jemand auch mal diese Bachblüten empfohlen, damit kenne ich mich aber auch nicht wirklich aus.
 
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traum.taenzerin

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  • #15
Hallo ihr Lieben,

Es ist ja nun eine Weile her dass ich das Thema eröffnet habe. Ich habe Milo seinen Freiraum gelassen und die Wohnzimmertür erstmal zu gelassen damit Maja ihn nicht immer so einschüchtert. Tagsüber spiele ich mit Maja ab und zu ihm Wohnzimmer und biete ihr Leckerlies an. Milo beobachtet uns nun aktiv und dreht seinen Kopf zu mir wenn ich ihn rufe was er vorher nicht getan hatte.

Ich glaube Maja hat schon Angst vor ihm, wenn ich die beide beobachte und sie losrennt wenn er sich durch den Raum bewegt um ihn anzufauchen, schreckt sie sofort zurück. Einen “Kampf” zwischen den beiden hat es bis jetzt noch nicht gegeben, sie fauchen und knurren sich nur an.

Kleine Fortschritte sind wohl besser als keine und wir werden die Hoffnung nicht aufgeben, bis jetzt sieht es aber so aus als wäre es noch ein langer Weg bis die beiden sich wenigstens tolerieren. :p
 
Irmi_

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  • #16
Huhu!

Ich finde, das klingt schon Mal sehr gut. Ich habe eben Deinen ersten Post gelesen und das ist ein großer Unterschied.:smile:

Zusammenführungen können lang dauern, das ist ganz normal. Meine zwei "eigentlich" sehr sozialen Katzen haben 2 Monate gebraucht und waren damit offenbar doch recht schnell.
Ich glaube, das wird noch.:smile:
 
Schnurr13

Schnurr13

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  • #17
Geduld!

Das liest sich schon besser als der 1. Bericht. Weiter so.
Ist der kleine Kerl denn jetzt schon kastriert? Wenn nicht, dann sollte das bitte schnell auf dem Plan stehen.

Wir hatten im April 2017 einen vorgezähmten Neuzugang. Seit Oktober dürfen wir ihn anfassen. Jetzt kommt er schon aufs Sofa und fordert Streicheleinheiten ... Mit einem der beiden anderen Kater ist es noch nicht perfekt, aber es wird von Woche zu Woche besser. Also noch mal GEDULD! Uns haben Bachblüten sehr geholfen. Wir haben sie uns von einem Profi zusammenstellen lassen. Das hat Lemmy echt ganz viel Angst genommen. Sollte ich wieder mal einen Neuzugang haben, dann kommen die Bauchblüten früher zum Einsatz.

Ich schick dir noch mal ne Tüte Geduld rüber. ;)
 
T

traum.taenzerin

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  • #18
Hallo ihr Lieben,

Ich habe lange nichts mehr geschrieben. Mitlerweile bin ich am Ende meiner seelischen Kräfte und überlege ernsthaft Milo wieder wegzugeben weil die beiden mir seit Monaten den Schlaf rauben und am liebsten würde ich alles hinschmeißen.

Milo wurde Anfang des Jahres kastriert, ihn einzufangen war wirklich ein Akt. Einige Wochen danach haben Maja und Milo angefangen sich zu bekämpfen, erst nur ganz leicht doch dann wurde es immer schlimmer, es hat bis heute angehalten. Ich bin tagsüber nicht zuhause und da schlafen die beiden vermutlich friedlich, doch wenn ich nach hause komme geht es so richtig los. Ab ca. 23 Uhr lege ich mich ins Bett und dann rennen sie wie die Verrückten los, springen sich an und Maja beißt schön zu. Milo unterwirft sich ihr, schnurrt und macht sie sauber, aber sie kann das gar nicht haben und schlägt zu. Maja hatte schon ein paar mal kleine Wunden, bei Milo konnte ich nichts entdecken, aber er lässt sich nach wie vor nicht anfassen und hat mich schon einige Male mit der Pfote geschlagen und gekratzt wenn meine Hand auch nur in der Nähe lag. Er sucht meine Nähe, aber nach wie vor kann ich mich nicht auf ihn zu bewegen ohne dass er zurückschreckt. Ich freue mich dass die beiden manchmal friedlich in einem Raum sein können, aber da hört es auch schon wieder auf.

Wir haben jetzt im September das Wohnzimmer renoviert und seitdem kann ich die beiden nachts nicht mehr räumlich trennen, vorher war es so dass Milo über Nacht im Wohnzimer geschlafen hat und Maja bei mir. Ich habe schon oft beobachtet wie Milo versucht hat an den Tapeten zu kratzen obwohl ich mehrere Kratzbäume und Kratzbretter in der Wohnung verteilt habe, deshalb schlafen die beiden nachts jetzt entweder im Flur oder bei mir im Schlafzimmer weil ich keine Lust darauf habe dass er mir alles kaputt kratzt. Oft ist es dann so dass sie sich hin und her scheuchen was wirklich sehr laut ist und mir den Schlaf raubt. Wenn sie dann nach 24 Uhr endlich Ruhe finden, geht es zwischen 4/5 Uhr wieder los und sie reißen mich aus dem Schlaf. Milo in die Küche zu sperren habe ich schon versucht, er kratzt dann stundenlang durch an der Tür rum und miaut ununterbrochen.

Ich liebe die beiden wirklich, aber ich arbeite Teilzeit und studiere in Vollzeit, ich kann einfach nicht mehr :(
 
L

linkkatze

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  • #19
Hi liebe tänzerin,

Das ist traurig zu lesen hoffe dennoch das du eine gute lösung findest für alle beteiligten :(

liebe grüsse

Cassy
 
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