Nach der Totalextraktion - Hilfe bitte!

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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alics

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Hallo allerseits!
Ich bin hier neu und bitte euch dringend um Hilfe.
Unser Kater, Hanni (von Hannibal) hatte vor 48 h eine Totalextraktion der Zähne. Im wurden vor ein paar Monaten schon ein paar Zähne gezogen, aber leider kam die Entzündung wieder schlimm zurück. Zuerst haben wir versucht die Entzündung mit AB zu vermindern, aber bald hat uns die Tierärztin geraten, alle Zähne zu ziehen, weil wir es nur aufschieben und sein Gebiss immer schlimmer aussah.
Wir haben uns dann schließlich durchgerungen und besagte OP machen lassen.

Das Problem ist, dass wir Hanni aus einem Tierschutzhaus haben und nicht genau wissen wie alt er ist, vermutlich irgendwas zwischen 10 und 12 und dass er erhöhten Blutdruck hat, dafür aber gut mit Medikamenten eingestellt ist.

Jetzt nach der OP ist alles furchtbar. Zuerst ging es ihm ganz gut, aber schnell hat das Schmerzmittel aufgehört zu wirken und wir haben es nicht geschafft ihm seine Tabletten zu geben, die er aber doch dringend braucht. Er verkriecht sich unter dem Sofa und leidet vor sich hin. Er war seit der OP erst einmal am Katzenklo (direkt danach), da halt er klein gemacht.
Also sind wir am Tag nach der OP nochmal zum TA. Dort wurden ihm die Tabletten gegeben und nochmal ein Schmerzmittel gespritzt. Zuhause ging es ihm dann wieder wunderbar, er hat seinen weichen Brei geschleckt und sich streicheln lassen. Etwa 8h später hätte er wieder das Schmerzmittel oral bekommen sollen, aber da hatte er scheinbar schon wieder Schmerzen und wollte nicht fressen (wir pulverisieren es und mischen es unter Futter, klappt normalerweise sehr gut). Und es ist uns unmöglich etwas in seinen Mund zu stecken ohne Gewalt anzuwenden, er hält nicht eine Sekunde ruhig. Also wurden die Schmerzen wieder stärker und wir sind wieder zum TA, als es wieder Zeit für die Herztabletten war, weil wir so verzweifelt waren und er fürchterlich maunzt, sobald er mit der Zunge kurz am Zahnfleisch ankommt und sichtlich Schmerzen hat.
Er bekam wieder eine Spritze, die Herzmedikamente wollten wir ihm selbst geben, da er ja brav frisst, wenn die Schmerzen nicht da sind.

Tja, er hat sich nach dem TA unterm Sofa verkrochen und kommt nicht mehr raus. Ich weiß, dass eine Katze nach der OP Ruhe braucht und ein stilles Eckchen zum Erholen, aber ich kann ihn nicht in Ruhe lassen...er muss doch seine Medikamente nehmen 😭
Noch am Sonntag vor der OP hat er auf meinem Schoß geschlafen und geschnurrt und sich kraulen lassen und jetzt hat er scheinbar richtig Angst vor mir. Er weicht zurück, wenn ich ihm seinen Napf unter das Sofa schiebe. Ich bin nur noch am Heulen, ich möchte meine Katze zurück. Ich habe das Gefühl, ich habe ihm was Schreckliches angetan mit dieser Operation. Ich habe panische Angst, dass sein Zustand nicht besser wird, er sich vielleicht nie mehr erholt, weiterhin nicht aufs Klo geht, jeden Tag Schmerzen hat, nicht richtig schläft (er liegt nur, er legt aber sein Köpfchen nicht ab). Muss ich meinen Schatz dann einschläfern lassen, weil ich mit der Zahnextraktion dachte ihm was Gutes zu tun und ihm damit nur Angst und Schmerzen bereitet habe? Die Tierärztin hat ihn heute am Bauch abgetastet und meinte, dass sich alles weich anfühlt, er scheinbar wirklich nicht aufs Klo muss und ihr das keine Sorgen bereitet.

Es tut mir leid, wenn ich wichtige Infos vergessen habe. Bitte fragt danach. Ich bin gerade einfach außer mir und heule nur noch. Meine arme Katze und es ist meine Schuld.

Vielleicht kann mehr wer von euch helfen. Danke,
Sarah
 
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ElfiMomo

ElfiMomo

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Wichtig ist, dass du dich erst einmal beruhigst. Leichter gesagt als getan, das ist klar. Die Tiere spüren unsere Unruhe. Und ihr habt ihm nichts Schlimmes angetan mit der Zahn-OP. Die musste sicher sein und ohne wäre es ihm auch schlecht gegangen. Ihr wollt doch sein Bestes.

Hier im Forum sind einige Besitzer, deren Katzen schon die Zähne gezogen werden mussten. Vielleicht kann euch da noch jemand mit Erfahrungen, im speziellen damit, was kurz nach der OP ist, weiterhelfen. Ich kenne mich damit (noch) nicht aus.

Alles Gute für euren Hanni 🍀.
 
A

alics

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Vielen Dank für deine Antwort! Sehr lieb von dir! Ich habe leider noch nirgends von dem Problem mit den Tablettengeben nach einer OP gelesen. Die meisten schreiben, dass die Katze recht brav frisst, aber nicht, dass es so einen Kampf mit Schmerzmedis und anderen notwendigen Medis gibt. Würde mich freuen, wenn hier jemand seine Erfahrung teilt.
Danke jedenfalls, ElfiMomo, für deine ruhigen Worte.
 
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Odenwälderin

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Schau mal ob Du Melosus oder Metacam vom Tierarzt bekommst. Das sind flüssige Schmerzmittel. Das geht viel einfacher als Tabletten geben.
 
Thora1978

Thora1978

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Ich kann dich gut verstehen.
Als ich Bruno letztes Jahr nach seiner Zahn-OP wieder abgeholt habe (Scheukater, war damals erst 2 Monate bei mir und fing gerade an, mir so ganz langsam zu vertrauen), dachte ich auch, jetzt habe ich alles kaputt gemacht und er traut mir nie mehr. Er war ziemlich fertig, hat sich vor mir verkrochen und ich hätte am liebsten geheult.

Aber wie ElfiMomo schon geschrieben hat, auch wenn's momentan verdammt schwer fällt, versuch dich zu beruhigen. Du hat nichts falsch gemacht, sondern das getan, was nötig war!

Dass Hanni sich jetzt nach OP und zwei TA-Besuchen erst mal verkriecht, muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass er noch massive Schmerzen hat (an sich sollten die zwei Tage nach der OP auch schon besser werden und ich gehe mal davon aus, dass die Wunden beim TA angeschaut wurden und nicht ungewöhnlich aussehen?). Möglicherweise steht er auch einfach massiv unter Stress und möchte nur noch seine Ruhe haben.

Ich kenne mich mit Herzmedikamenten leider nicht aus. Klar wäre es besser, wenn er sie kriegt, aber wäre es tatsächlich gleich gefährlich, wenn er sie jetzt mal 1, 2 Tage nicht bekommt?
Ich denke, ich würde versuchen, auch wenn's schwer fällt, ihn jetzt erstmal zur Ruhe kommen zu lassen. Ihm eine Auswahl am Futter und Wasser hinstellen (evtl. mit den pulverisierten Medikamenten drin) und mich dann zurückziehen.
Evtl. frisst er dann heute Nacht, wenn alles ruhig ist.

Sollte es bis morgen nicht besser aussehen, könnt ihr dann immer nochmal zum TA, aber ich fürchte, momentan stressen ihn alle Bemühungen nur noch mehr.

Und ja, bei den Zahn-OPs, die wir hier hatten, gab's immer flüssige Schmerzmittel. Ich finde auch, dass die leichter in die Katze gehen (mit ein bisschen Schleck-Snack, Thunfisch-Sud oder Katzenmilch vermischt).
 
KaterAnton

KaterAnton

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Hallo! Ich leide mit Dir! Unser Anton hat Ähnliches durch, 14 Zähne gezogen, wollte 2 Tage nicht Fressen (also keine Chance Schmerzmittel übers Futter zu geben) und hat sich verkrochen. Ich hab unsere Story im FORL Thread geschrieben, kommt Dir sicher bekannt vor. Wir haben uns schnell entschieden, ihm das Schmerzmittel oral via Spritze zu geben. Koste es was es wolle (er hasst das auch), aber es muss rein! Es gibt tolle Videos bei Youtube, wie man wehrhaften Katzen oral Spritzen verabreicht. Wir haben uns geschult :p und wurden mit jeder Spritze besser. Einer hält die Katze, einer verabreicht das Medikament. Also wenn ihr zu zweit seid? Ansonsten gibst genauso Tipps, wie man das alleine macht. Wir hatten ein 24 h Medikament und ich habe es meist schon nach 22 std gegeben. Es ist besser, wenn das Mittel gar nicht erst aufhört zu wirken- wenn sich der Schmerz erstmal aufgebaut hat, ist es noch schwieriger ihn wieder zu drücken.
Katzen leiden - genauso wie Menschen. Trotzdem war Deine Entscheidung natürlich richtig! Ihr müsst da jetzt gemeinsam durch und schafft das auch! Anton hat am 3. Tag wieder gefressen und nach ca 10 Tagen war die Versteckerei auch vorbei. Mittlerweile (ca 3 Wochen nach OP) schläft er wieder bei uns im Bett und es fast wieder der Alte. Ist einfach ein größerer Eingriff, als man vermuten mag. Ich war auch überrascht, wie problemlos das bei vielen hier verlaufen ist...uns hat das echt Nerven gekostet, ihn so wesensverändert zu sehen. Aber es wird!!!!!!!!

Also: Schmerzmittel rein! Und Herztablette natürlich auch! 🍀🍀🍀🍀🍀🍀
 
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Max Hase

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Und hol tief Luft, bevor Du ihm das Schmerzmittel gibst. Natürlich tust Du ihm kurz weh, wenn Du Pille oder Lösung einwirfst. Aber danach wird es ja besser, hast Du schon gesehen.

Und noch was: rechne mit 10 bis 14 Tagen., bis es wirklich gut wird. Dann kommt der Tag X, und Du wirst Dich fragen, ob jemals etwas war, weil Hanni Dir die Haare vom Kopf fressen und ein kleines Moppelchen werden wird. Chronische Entzündungen zehren da sehr.
 
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alics

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Hallo, ich melde mich wieder mit Antworten auf eure Nachrichten und einem Update. Vielleicht hilft es ja auch in Zukunft jemanden weiter.

Schau mal ob Du Melosus oder Metacam vom Tierarzt bekommst. Das sind flüssige Schmerzmittel. Das geht viel einfacher als Tabletten geben.
Leider verträgt Hanni diese Medikamente nicht, er muss sich dann ständig übergeben. :(

Dass Hanni sich jetzt nach OP und zwei TA-Besuchen erst mal verkriecht, muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass er noch massive Schmerzen hat (an sich sollten die zwei Tage nach der OP auch schon besser werden und ich gehe mal davon aus, dass die Wunden beim TA angeschaut wurden und nicht ungewöhnlich aussehen?)
Ja, die Wunden wurden beim TA angesehen und sahen wunderbar aus. Sowohl einen Tag als auch zwei Tage nach der OP. Ich habe es selbst gesehen und war überrascht, wie schön alles so kurz danach aussieht. Zum Glück.

Ich kenne mich mit Herzmedikamenten leider nicht aus. Klar wäre es besser, wenn er sie kriegt, aber wäre es tatsächlich gleich gefährlich, wenn er sie jetzt mal 1, 2 Tage nicht bekommt?
Naja, also man hört unterschiedliches. Das Problem dürfte sein, dass wenn er sie nicht alle 24h erhält, sein Blutdruck exorbitant in die Höhe schießen könnte. Hanni hatte im Sommer das Problem, dass er zuerst Bluteinschlüsse im Auge hatte, niemand wusste woher das kommen kann. Dann hatte er eine hypertensive Krise. Das war etwas, sag ich euch. Er hat sich im Kreis gedreht und ohne Grund ganz fürchterlich miaut und gefaucht (er miaut normalerweise gar nicht) und wirkte furchtbar verwirrt. Auch die Blutung im Auge war da plötzlich wieder stärker. Ich hab ihn gepackt und bin in eine Klinik gefahren und dort wurde dann der Bluthochdruck festgestellt. Da dieser bei ihm auf die Augen geht, könnte es passieren, dass er wieder so eine Krise bekommt und sogar erblindet. Ich weiß aber nicht wie wahrscheinlich das ist und wie schnell so etwas nach "Absetzen" der Tabletten eintreten könnte, konnte mir bisher auch niemand genauer beantworten. Aber: Er ist super eingestellt auf die Medis und das Auge hat sich wieder komplett erholt seit dem Sommer.

Anton hat am 3. Tag wieder gefressen und nach ca 10 Tagen war die Versteckerei auch vorbei.
Vielen Dank für diese Zeitangaben. Das mit dem Fressen macht mir immer sehr schnell Angst, weil es ja immer heißt, dass Katzen nicht lange ohne Futter sein dürfen, da sie sonst ein großes Problem mit der Leber (? glaube ich) bekommen. Also 3 Tage wirkt schon recht viel.

Aber jetzt zum Update: Gestern etwa 72h nach der OP und nachdem wir ihn richtig genervt hatten, aber tatsächlich alle Tabletten (inkl. Schmerztablette) in ihn reinbrachten (mit Wasser zu Brei zermantschter Jagdwurst konnte er nicht widerstehen), haben wir gesagt:" Okay, das wars jetzt. Wir haben jetzt etwa 24h bis zur nächsten Dosis und bis dahin lassen wir ihn vollkommen in Ruhe. Wir schauen nicht unters Sofa, reden ihm nicht gut zu, sondern verhalten uns ganz normal, reden in normaler Lautstärke und zeigen ihm, dass jetzt wieder Alltag ist." Und da, nach etwa 2 Stunden kam er plötzlich daherspaziert und hat getan als ob nie etwas gewesen wäre. Wir haben ihm nicht mehr die volle Dosis Schmerzmedikament gegeben, sondern versucht ihn mit so wenig wie möglich auf einem angenehmen Niveau zu halten, damit er nicht immer so weggetreten ist (er hat nämlich ein Opiod - Tramadol - bekommen). Dann hat er gefressen und zum ersten Mal richtig geschlafen. So richtig mit Kopf auf dem Pfötchen. :love: Wir durften ihn auch streicheln und PLÖTZLICH hat er GESCHNURRT. :love: Ich hab vor Erleichterung gleich wieder geheult. Aber wir haben dem noch nicht ganz so vertraut, weil er ja nach dem Schmerzmittel bisher jedes Mal besser drauf war. Aber diesmal eben mit weniger Schmerzmittel. Und siehe da auch, heute Morgen (~90 Stunden/3,5 Tage nach der OP und am Ende der Wirkdauer des Schmerzmittels) hat er gefrühstückt. Er war in der Nacht auch am Klo (klein und groß!) und musste einmal ganz dolle am bösen Sofa kratzen. Also, es wird, ja, es wird.

Vielen Dank für eure lieben Worte! Ich habe zwar nicht gleich geantwortet aber gelesen und ihr habt mir sehr geholfen.
Wie geht es euren Katzen, Bruno und Anton, jetzt einige Zeit nach der OP? Gibt es irgendetwas was sich verändert hat oder worauf man achten sollte?
 
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KaterAnton

KaterAnton

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Hallo Alics,

super, ich freu mich für euch!!! Also ich hab ja geschrieben, "am 3. Tag", nicht nach 3 Tagen :) Es war nachmittags, nachdem wir auch aus Sorge nochmals bei der Tierärztin waren und sie eine Nährstofflösung & Appetitanreger gegeben hatte. Natürlich habe ich mir auch Sorgen gemacht mit dieser Zeitspanne. Ich war drauf und dran, ihm Futter ins Maul zu spritzen. Das hab ich glücklicherweise nicht gemacht....er hat einfach länger gebraucht.

Die OP war bei uns am 6. Januar und wir sind immer noch nicht "ganz durch" mit allem. Er hat lange gebaucht bis er fressenstechnisch so einigermaßen auf eine normale Tagesdosis gekommen ist. Hat auch abgenommen (vorher 4,8 Kilo; aktuell 4,4). Er braucht wahnsinnig lange um zu fressen und schafft nur kleine Mengen, ich stelle ihm so 5-6x am Tag was hin oder frische die übrig gebliebene Portion auf. Das ist keine Mäkelei, er frisst immer sofort, tut sich aber wirklich noch schwer mit dem neuen Kaugefühl. Ich mische Wasser ins Futter und zerdrücke ist mit der Gabel bis zu einer breiigen Konsistenz. Brocken lässt er auch liegen. Am Besten geht es, wenn er das Futter auflecken kann.

Obwohl selbstauflösende Fäden verwendet wurden, hat er einen, der nicht gehen mag und ihn ganz offensichtlich stört. Wir waren deswegen schon wieder bei der TÄ, sie hat ihn ohne zusätzliche Sezierung aber nicht raus bekommen. Wir warten nun noch eine Woche und hoffen es löst sich - nächster Donnerstag ist sonst Termin zum Fäden ziehen. Er geht lt. TÄ mit der Zunge immer wieder daran, ab und an blutet es ein bisschen. Aber wirklich wenig, man sieht nur ein bisschen Verkrustung. Ich kann mir aber vorstellen, dass das Fressen auch endlich deutlich besser wird, wenn der Störenfried entfernt ist.

Ansonsten schläft er weiter viel, solche Phasen hat er aber immer mal. Versteckt sich aber null, ist immer bei uns und draussen sogar fast aufgedrehter als früher! Man weiß ja gar nicht, in welcher Weise der Dauer-Zahnschmerz ihn in der Vergangenheit gehemmt hat. Er hat da ja schon Jahre mit leben müssen.

Ich glaube weiter dran, dass alles gut wird :) Aber es dauert.....

Liebe Grüße
 
Thora1978

Thora1978

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  • #10
Und siehe da auch, heute Morgen (~90 Stunden/3,5 Tage nach der OP und am Ende der Wirkdauer des Schmerzmittels) hat er gefrühstückt. Er war in der Nacht auch am Klo (klein und groß!) und musste einmal ganz dolle am bösen Sofa kratzen. Also, es wird, ja, es wird.

Vielen Dank für eure lieben Worte! Ich habe zwar nicht gleich geantwortet aber gelesen und ihr habt mir sehr geholfen.
Wie geht es euren Katzen, Bruno und Anton, jetzt einige Zeit nach der OP? Gibt es irgendetwas was sich verändert hat oder worauf man achten sollte?

Super, freut mich, dass es Hanni wieder besser geht(y). Dann drücke ich mal die Daumen, dass er sich bald wieder ganz erholt und noch lange munter und gesund ohne Zähne (und hoffentlich jetzt dann komplett ohne Entzündung) weiterleben kann.

Bruno ist damals nach der OP für etwa eine Woche wieder in den Scheuchen-Modus zurückgefallen und hat mich gemieden (aber das war zu erwarten, er war ja damals erst kurz bei mir und gerade dabei, Vertrauen aufzubauen). Dann ist er aber wieder von selbst auf mich zugekommen und ab da war es wieder so wie vor der OP.

Im Alltag merkt man ihm die fehlenden Zähne nicht wirklich an. Lediglich sein Futter mag er nicht allzu "stückig". Wenn größere Fleischstücke drin sind, werden die meistens aussortiert und liegengelassen. Ist kein Problem, ich gebe sowieso immer einen Schuss heißes Wasser über das Nassfutter und matsche das etwas mit der Gabel durch - bei ihm mache ich das eben etwas gründlicher.
Ich habe hier im Forum aber auch schon öfter von zahnlosen Katzen gelesen, die ohne Probleme größere Stücke vertilgen. Von da her bin ich am Zweifeln, ob Bruno das wirklich nicht kann oder ob der Wunsch nach feingematschtem Futter eher unter persönliche Macke fällt (zumal er bei besonderen Leckereien durchaus auch in der Lage ist, größere Bröckchen zu bewältigen);).
 
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Odenwälderin

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  • #11
Gibt es irgendetwas was sich verändert hat oder worauf man achten sollte?
Was wir bemerkt haben ist das Resi wieder zu der ‚normalen‘ Katze wurde wie am Anfang. Es ist uns so gar nicht aufgefallen wie sie sich mit Zahnschmerzen verändert hatte. Das geht alles so langsam und schleichend voran.
Schön das es Hanni besser geht. In Ruhe ausschlafen und Essen ist die beste Erholung nach so einer OP.
 
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McKnappi

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  • #12
Hallo - ich habe gerade gelesen, dass hier mehrere Katzen mit einer "Total-OP" im Zahnbereich vorhanden sind. Unsere Maja (7 Jahre) hat am Freitag alle Zähne gezogen bekommen, nimmt aber kein Schmerzmittel an, weder per Spritze noch im Futter. Sie schläft nur noch, frisst einmal pro Tag ein gaaaaanz kleines bisschen und macht nur Pipi, nichts Größeres.
Wir waren auch schon gestern bei der TA und fahren heute wieder, denn die Kleine braucht ja das Schmerzmittel.
Ich bin auch fix und fertig und wünschte, ich hätte die OP-Entscheidung nicht getroffen. Aber dann wäre alles wahrscheinlich noch schlimmer und gefährlicher geworden. Ich leide mit meiner kleinen Maus, sie kommt aus Rumänien und wir haben sie erst 4 Monate. Jetzt geht es iht endlich gut und dann muten wir ihr sowas zu, ich könnte schon wieder heulen, sorry.
 
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Max Hase

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  • #13
Ida hat 13 Zähne opfern müssen und 10 Tage von Luft und Liebe gelebt - trotz Schmerzmittel. Wobei sie weder Metacam noch Onsior gut vertragen hat bzw. der Eingriff selber mit allem Drumherum ganz viel Stress gemacht hat.
Und plötzlich, als wäre nie was gewesen, hat sie mir wieder die Haare vom Kopf gefressen.
 
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Domingo2000

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20
  • #14
Vielen Dank für deine Antwort! Sehr lieb von dir! Ich habe leider noch nirgends von dem Problem mit den Tablettengeben nach einer OP gelesen. Die meisten schreiben, dass die Katze recht brav frisst, aber nicht, dass es so einen Kampf mit Schmerzmedis und anderen notwendigen Medis gibt. Würde mich freuen, wenn hier jemand seine Erfahrung teilt.
Danke jedenfalls, ElfiMomo, für deine ruhigen Worte.
 
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