Minka hat Tumor im Unterkiefer

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
B

BadnerMaid

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Habe heute unsere Minka zum Tierarzt gebracht. Ihr sollte die kranken Zähne behandelt bzw.entfernt werden und die anderen Zahnstein entfernen.
Leider hat sich meine negativen Befürchtung erwiesen - dass etwas
bei der OP zu Tage kommt. Minka hat am Unterkiefer abgebrochenen Zahn
und darunter gebrochenen Kiefer, sehr wahrscheinlich einen Tumor.
Ihre Tage sind gezählt wenn die Patalogie feststellt was der Tierarzt befürchtet. Sie ist 16 Jahre alt - doch ist es schwer mit dem Gedanken,
dass ich sie einschläfern lassen muss. Der Tierarzt hat zwar den Kiefer
verbunden.
Hat jemand solche Erfahrungen mit solch einer Situation?

Danke vorab,

Inge
 
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Hallo Inge,

wie geht es denn deiner Minka sonst allgemein,? Hat der TA dir denn Schmerzmittel für die kleine Maus mitgegeben ?
Ich kann gut nachvollziehen, wie sehr belastend das für dich ist, ich habe selbst letztes Jahr meinen Kater aufgrund eines Tumors ( PEK) verloren.

Je nach Befund der Pathologie muss das nicht heissen, es muss sofort Euthanasie werden, solange sie noch beschwerdefrei ist. Auch wenn der Befund positiv ist, besteht die Chance noch eine, zwar begrenzte aber immerhin Zeit, die sie noch bleiben kann. Solange sie beschwerdefrei ist.
Ich drücke dir kräftig die Daumen, die Befürchtung deines TAs bestätigen sich nicht.
 
Birgitt

Birgitt

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Damit habe ich keine Erfahrung.

Was wurde auser dem Verband den mit dem Kiefer gemacht?
Kann sie den noch fressen und trinken?
Bekommt sie ein Schmerzmittel?
 
B

BadnerMaid

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Minka

Hallo danke für die Antwort,
nun nach zwei Tagen gehts Minka soweit gut. Sie isst gut, scheinbar ist sie
schmerzfrei. Heute bekomme ich den Bescheid, Tumor oder "nur" Entzündung. Der mir bekannte Befund allgemein ist, Blutbild gut, Nieren auch, das Fell ist sehr schön. Ich meine das ist doch ein gutes Zeichen.
Vielleicht klammere ich - bzw. Hoffnung stirbt zuletzt.
Sie bekommt jeden Morgen Tropfen gegen die Schmerzen. Antibiotika bekam sie auch, da hält eine Woche. Hat vielleicht jemand ein Tipp was ich noch machen könnte.
Der TA hätte Frakturversorgung - Kiefer mit einer Schlinge zusammengebunden, und zugenäht.
Ich habe sie kurz untersucht, es tut ihr scheinbar nicht weh.
Im Mund sieht alles gut aus, auch ohne die fehlenden Zähnchen.
Nachtrag: Der Kiefer wurde geröngt.
(Kosten insgesamt 304,47 €)
Eine Woche vorher: wurden auch die Lungen geröngt, ohne Befund.
Danke vorab

Inge
 
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Birgitt

Birgitt

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Ich finde auch das sich das ganz gut anhört.
Einen Tip kann ich dir leider nicht geben.

Berichte mal wenn du mehr weißt.
 
Katzenherzchen

Katzenherzchen

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Hallo Inge

Wurde der Kiefer geröngt?

Bei meinem Sternchen Lillie (verstorben an CNI) wurde auch gesagt sie hat einen Tumor, bei uns war es der Oberkiefer.

Es wurden dann alle Zähne entfernt und sie bekam lange eine Antibiotikum, glaub es waren 4 Wochen.

Bei Lillies Röntgenbild sah der Kiefer "wolkig" aus.

Die damalige TÄ hat keine Probe entnommen weil es laut ihrer Aussage eindeutig war.

Bei Lillie war es aber wohl doch eine Entzündung, sie lebte danach noch 4 Jahre und starb dann schliesslich an kaputten Nieren.
 
Strichpunkt

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Hallo BadnerMaid,
Das mit Minka tut mir sehr leid. Letztes Jahr mussten wir unsere Mieze wegen eines Maulhöhlenkarzinoms einschläfern lassen. Das war sehr schlimm.
Es begann im September damit, dass das linke Auge trüb wurde. Die TA vermutete, dass es von einem entzündeten Zahn käme, der dann entfernt wurde. Kurzfristig wurde das Auge auch besser.
Leider verschlechterte sich der Zustand des Auges zusehends, so dass eine Entfernung unumgänglich war.
Kurz danach bemerkte ich, dass die linke Backe dicker wurde. Auch hier wurde wieder ein vereiteter Zahn vermutet. Nach Gabe von AB wurde die Backe nicht besser. Die TA untersuchte noch einmal und konfrontierte uns mit der schrecklichen Diagnose Krebs. Wir hätten eine Biopsie machen lassen können, haben uns aber aufgrund des Alters (16 oder 17 Jahre) dagegen entschieden. Die TA sagte uns, dass sich der Verdacht in 99% der Fälle bestätigten würde.
Unsere Mieze bekam dann noch ein Schmerzmitteldepot. Die TA meinte, wir sollen es ihr die letzten Tage noch schön machen.
Meine Recherche im www ergab wirklich keine positiven Nachrichten. Eine OP versprach keine guten Chancen auf Heilung, da am Kiefer nicht genug Gewebe sei, um den Bereich großzügig zu entfernen. Auch sei ein Katzenleben mit nur einem halben Kiefer alles andere als schön.
Wir waren sehr traurig über die Diagnose und machten uns mit dem Gedanken vertraut, sie irgendwann gehen lassen zu müssen.
Es hat auch nicht sehr lange gedauert.
Durch den wahnsinnig aggressiven und schnell wachsenden Tumor im Unterkiefer wurde die Backe zusehends dicker. Mieze hatte zwar keine offensichtlichen Schmerzen, konnte aber ihr Maul nicht mehr richtig öffnen. Wir haben nur noch Pate gekauft und dies mit viel Wasser verdünnt, so dass es eine breiige Masse wurde. Aber viel essen konnte sie zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. Sie magerte total ab. Ich war es dann, die die Entscheidung für die Erlösung getroffen hat und bat unsere TA zu uns nachhause.
Das war im Dezember. Meine Frage, ob die vorangegangene Beeinträchtigung des Auges durch den Tumor kam konnte mir die TA nicht mit Sicherheit beantworten, vermutete aber einen Zusammenhang.
LG
 
B

BadnerMaid

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Minka

Hallo, dein Bericht ist sehr traurig.
Das mit Minka, ist halt so, sie ist auch schon 16 Jahre alt.
Wie schon beschrieben - die Zahnop - Unterkiefer mit Schlinge -
und zugenäht. Sie kann wieder gut essen und das mit großen Appetit.
Die ganze Zeit vorher hat sie nur genippt und manche Tage fast nichts.
Habe ein schlechtes Gewissen dass ich das nicht früher gemerkte.
Freut mich aber jetzt, wie Minka dankbar ist und mit uns schmust, als
wollte sie das entschuldigen.
Was für Gefühle die Tiere haben und wie sie alles verstehen!!!:muhaha:
Ich hoffe nur dass der Bescheid negativ ist.
LG Inge
 
Birgitt

Birgitt

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Wann bekommst du den bescheid?
 
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  • #10
@ BadnerMaid

Ich drücke ganz fest die Daumen, das Ergebnis ist negativ.


@ Strichpunkt

Eine OP wuerde tatsächlich bedeuten, der halbe Kiefer wuerde entfernt werden, die Katze muesste längere Zeit mit Sonde ernährt werden, in einer aufwendigen OP wuerde der Kiefer aufgebaut werden muessen.
Die Lebenserwartung kann dann bei 6, mit viel Glück bis 9 Monaten liegen, nach der Entfernung des Kiefers.
Das war das Ergebnis, das ich letztes Jahr auf der intensiven Suche nach Möglichkeiten, an Informationen bekam.

Für mich stand da auch fest, eine solch grausame Tortur werde ich niemals meinem Blitzi zumuten, das haette nichts mehr mit Liebe zu tun, sondern wäre purer Egoismus ohne an das Leid des Wuermchens zu denken.
 
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BadnerMaid

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  • #11
Minka

habe noch kein Bescheid, dauert scheinbar doch länger als der TA meinte.
Hoffentlich ist das kein schlechtes Zeichen...
Minka geht es soweit gut, isst und schläft, meckert ein bisschen.
LG Inge
 
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  • #12
Mach dich da erstmal nicht verrückt, je nach Labor kann das doch ein bisschen Unterschied geben, bis das Ergebnis da ist.
Wir hoffen jetzt einfach, das Ergebnis ist negativ und alles wird gut.
 
Birgitt

Birgitt

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  • #13
Wie geht es deiner Minka?
Hast du schon ein Ergebniss?
 
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  • #14
Minka

Habe heute den traurigen Bescheid, dass es ein bösartiger Tumor ist.
Solange sie isst und schmerzfrei ist - darf ich sie behalten. Es tut mir so weh.
Wie kann ich ihr helfen ein bisschen Lebensfreude zu haben.

Inge
 
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  • #15
Das tut mir sehr leid, ich hatte gehofft es hätte sich als harmlosen herausgestellt.
Ich drücke euch von Herzen die Daumen, die kleine Minka hat noch eine lange Zeit,die für sie beschwerdefrei bleibt.

Wenn dein TA nicht sowieso schon gemacht hat, frag ihn nach Medis, die sich verlangsamend auf das Tumorwachstum auswirken die du ihr zur Unterstützung geben kannst.
Versuche die Zeit mit der Kleinen so gut es geht zu genießen.
Und aufmerksam darauf zu achten, wenn sich Ihr Zustand verändert.
Ich kann mich sehr gut in deine Situation versetzen, ich musste es traurigerweise ja letztes Jahr mit meinem Katerchen selbst durchleben.
 
Birgitt

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  • #16
Das tut mir sehr Leid.
Hatte gehofft das es für euch gute Nachrichten gibt.

Halt sie so lange wie möglich Schmerzfrei.
Ich denke mehr kannst du nicht für sie tun.:(
 
simko

simko

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  • #17
Das tut mir auch sehr leid mit Deiner Maus!

Meine Lucy hatte auch einen bösartigen Tumor im Unterkiefer, da hieß es auch das man da nichts machen könne außer den halben Unterkiefer zu entfernen und das wäre eine Tortur für die Kleine gewesen. Und die TÄ hatte uns auch davon abgeraten. Wäre falsch verstandene Tierliebe.

Sie bekam ein Schmerzmittel dass Sie ohne Probleme annahm und konnte noch eine Weile (knapp 2 Monate) damit leben. Es ging ihr echt besser mit dem Schmerzmittel (Metacam hieß es glaub ich).

Plötzlich half auch das Schmerzmittel nicht mehr. Dann habe ich Sie gehen lassen. Es war schlimm und traurig, aber ich konnte Sie nicht leiden lassen.

Genieße die Zeit mit ihr die ihr noch gemeinsam habt. Das habe ich auch getan und bin froh über die gemeinsame Zeit in der sie dank der Schmerzmittel noch ein "relativ" schönes Leben hatte.
 
Pinsel

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  • #18
@ simko

Ja, Metacam wird in dem Fall gern verordnet, es soll sich verlangsamend auf das Wachstum des Tumor auswirken, nicht nur schmerzlindernd in diesem Fall sein.
Wir sind regelmäßig letztes Jahr dann auch zur Injektion gefahren, mein Blitzi bekam regelmäßig noch Convenia.
Auch hatten wir dazu noch Tarantula, diesem wird ebenfalls eine Verlangsamung des Wachstums nachgesagt, wird übrigens auch in der Humanmedizin zur Unterstützung der Therapie verwandt.

Diese OP, bei der der halbe oder ganze Kiefer entfernt wird, ist wirklich eine grausame Tortour und hätte mit Lebensqualität nichts mehr zu tun.Das betreffende Wuermchen muesste ueber längere Zeit mittels Sonde ernährt werden, der Kiefer in aufwendiger OP neu aufgebaut, das ganze allerdings für eine durchschnittliche Lebenserwartung von ein paar Monaten.
Neun, das haette wirklich nichts mehr mit Liebe zu tun.
 
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BadnerMaid

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  • #19
Minka

Ich finde auch das sich das ganz gut anhört.
Einen Tip kann ich dir leider nicht geben.

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Es hat sich leider bestätigt, dass es ein Tumor ist, bösartig.
Nun pflege ich mein Kätzchen so lange es geht, sie isst noch brav,
lässt sich wirklich verwöhnen. Balkon ist Ihr Platz, wo sie isst und
lebt, schmust mit mir und freut sich wenn ich mit ihr spreche.
Scheinbar gefällt es ihr, verwöhnt zu werden.
Gegen die (evtl.) Schmerzen gebe ich ihr morgens Tropfen, die sie
brav nimmt.
 
B

BadnerMaid

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Haslach
  • #20
Ich finde auch das sich das ganz gut anhört.
Einen Tip kann ich dir leider nicht geben.

Berichte mal wenn du mehr weißt.

Habe heute das Bedürfniss über das Seelenleben von Minka berichten:
Seit ihrer OP ist wie umgewandelt, sehr liebesbedürftig - dankbar wie ich
sie pflege. Sie ist bei schönem Wetter auf dem Balkon, hat ihren Sessel.
Bringe ihr was zum schlecken, was zu essen und isst dort wie nie zuvor.
Zu ihrem Katzenklo geht sie wie gewohnt.
Morgens ihre Schmerztropfen und sie ist tagsüber das liebste Wesen das man sich denken kann. Manchmal hab ich den Eindruck, sie ist gar nicht krank. Was ich jedoch festgestellt habe, sie sieht zeitweise nicht mehr gut, sie meidet Sonnenlicht. Da kriecht sie unter die Decke. Kann das
auch mit dem Tumor zusammenhängen? Der TA sagte dazu vage ja.

Gruß an euch alle, es ist schön wie man sich hier aussprechen kann.
 
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