Mica frisst seit Wochenende schlecht und kötzelt oft

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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
chrissie

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Meine Mica frisst seit Samstag (kann auch schon Freitag abend gewesen sein) schlecht, teilweise fast gar nicht (ausser Sonntag abend), ausserdem kötzelt sie seit Samstag. Ich wusste zuerst nicht, dass das Kötzeln von ihr ist, da ich sie nicht dabei gesehen habe. Es hätte auch gut von Couscous sein können.
Sonst scheint sie soweit fit, also sie hängt nicht rum. Aber sie hat keinen Appetit und eben das gekötzel.

Nachdem sie gestern abend dann gar nichts gefressen hat, und dann gleich zweimal gekötzelt hat, bin ich mit ihr um 23h noch in die Tierklinik.
Dort wurde ein Röntgenbild gemacht - alles unaufällig, Fieber gemessen - kein Fieber und sie wurde auch abgetastet.
Die TÄ meinte, dass die Darmwand "verdickt" sei, was ein Hinweis auf eine Entzündung sein könnte.
Blut haben wir erstmal nicht abgenommen. Sie hat ihr dann MCP gespritzt (Mica hat schonmal Cerenia bekommen, und da hing sie dann mehrere Stunden total fertig rum, kann sein dass das vom Cerenia kam, muss aber nicht), und sie hat mir Ulcogant Suspension und Famotidin gegeben.
Das hab ich ihr vorhin gegeben (ca. 7.30h), und dann hab ich ich auch Futter hingestellt, zum einen Nassfutter und zum anderen gekochten Fisch, mit ein paar Bröckch Trofu drauf. Sie hat fast nur das Trofu gegessen, und dann hat sie ne halbe Std später wieder gekötzelt.

Ich gebe ihr jetzt mal Oralpädon, wg der Elektrolyte, und dass sie auch ein bisschen Flüssigkeit bekommt.

Heute nachmittag gehe ich zum Haus-Tierarzt, der soll ihr Blut abnehmen.
Ultraschall müsste ich dann wieder in die Tierklinik fahren, aber da diese am anderen Ende von München ist, und der Verkehr tagsüber dorthin die Hölle. Aber nachdem das Röntgenbild unauffällig war, denke ich, dass ein Ultraschall vielleicht erstmal nicht sein muss?

Aber was könnte mein kleines Baby denn haben? Infekt?
Es ist furchtbar...ich leide total, weil es dem Mutzelchen so schlecht geht.
 
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Die TÄ meinte, dass die Darmwand "verdickt" sei, was ein Hinweis auf eine Entzündung sein könnte.
Blut haben wir erstmal nicht abgenommen. Sie hat ihr dann MCP gespritzt (Mica hat schonmal Cerenia bekommen, und da hing sie dann mehrere Stunden total fertig rum, kann sein dass das vom Cerenia kam, muss aber nicht), und sie hat mir Ulcogant Suspension und Famotidin gegeben.
.

Hier eine Produktinformation von Cerenia (wann genau hatte sie das bekommen, welche Indikation?):

http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?tak/05000000/00058030.02?inhalt_c.htm


Verdickte Darmwand halte ich für ziemlich bedenklich, und in diesen Zustand würde ich keine Spuckunterdrücker geben. Mit diesen Mitteln wird er bereits nicht mehr gesunde Darm förmlich gezwungen, Unverträgliches passieren zu lassen, eine sehr große Belastung.

Warum zu Ulcogant noch Famotidin, gleich zwei Magensäureblocker? Oder sehe ich da was falsch :eek:

Produktinformation (samt möglichen Nebenwirkungen) von Famotitin:

http://medikamente.onmeda.de/Wirkstoffe/Famotidin/nebenwirkungen-medikament-10.html

Wäre es meine Katze, würde ich ihr so schnell wie möglich Schonkost einschleichen und sehr behutsam sowohl Heilerde als auch Ulmenrinde verabreichen.

Ob sowohl Röntgen als auch Ultraschall jetzt im Moment absolut nötig sind, wird der Tierarzt entscheiden :confused:
Allerdings hätte ich so schnell wie möglich Blut zapfen lassen, warum wurde das in der Nacht nicht gemacht? :confused:
Wurde schon Kot getestet auf Nahrungsauswertung, Fettverbrennung etc.?



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chrissie

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Hier eine Produktinformation von Cerenia (wann genau hatte sie das bekommen, welche Indikation?):

http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?tak/05000000/00058030.02?inhalt_c.htm

Das Cerenia hatte sie letztes Jahr bekommen, das war irgendwann im Juni oder so. Da hatte sie auch so eine Kötzelei, 3x hintereinander in Abständen von ca 1 - 2 Std. Und sie war auch etwas "fertig". Bin dann zum Not TA, die haben ihr das gegeben mit einer Infusion. Sie war dann von ca. 18h bis 4h total fertig im Katzenbett, ist nicht einmal aufgestanden. Um 4h war sie wieder putzmunter.

Verdickte Darmwand halte ich für ziemlich bedenklich, und in diesen Zustand würde ich keine Spuckunterdrücker geben. Mit diesen Mitteln wird er bereits nicht mehr gesunde Darm förmlich gezwungen, Unverträgliches passieren zu lassen, eine sehr große Belastung.

Warum zu Ulcogant noch Famotidin, gleich zwei Magensäureblocker? Oder sehe ich da was falsch :eek:

Hmm keine Ahnung, das weiß wohl nur die Ärztin.

Produktinformation (samt möglichen Nebenwirkungen) von Famotitin:

http://medikamente.onmeda.de/Wirkstoffe/Famotidin/nebenwirkungen-medikament-10.html

Wäre es meine Katze, würde ich ihr so schnell wie möglich Schonkost einschleichen und sehr behutsam sowohl Heilerde als auch Ulmenrinde verabreichen.

Sie frisst ja nichts, seit gestern abend. Sie mochte den gekochten Fisch nicht. Gekochtes Hühnchen frisst sie eigentlich auch nicht unbedingt, aber ich kann es nochmal versuchen. Heilerde dürfte kein Problem sein.

Ob sowohl Röntgen als auch Ultraschall jetzt im Moment absolut nötig sind, wird der Tierarzt entscheiden :confused:
Allerdings hätte ich so schnell wie möglich Blut zapfen lassen, warum wurde das in der Nacht nicht gemacht? :confused:

Da hatten wir uns gesten entgegen entschieden, da die TÄ meinte, wir beobachten erstmal einen, 1 1/2 Tage, wie es sich entwickelt. Kann man ja immer noch...
Aber gut, ich fahre ja nachher zu meinem Haus-TA, der soll ihr Blut abnehmen.

Wurde schon Kot getestet auf Nahrungsauswertung, Fettverbrennung etc.?

Nein, noch nicht.

Kann es denn sein, dass sie was mit einem Nahrungsmittel aufgeschnappt hat? Ich habe den Mäusen Donnerstag (oder Freitag) sowas hier als Leckerli gegeben:

http://www.pfotino.de/Katzen-Lecker.../ZiwiPeak-Good-Cat-Treats-Venison-82-5-g.html
 
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Bei allen Krankheiten, die Katzen haben können, ist mein Weg immer der einer ausgiebigen, immer gezielteren Diagnose, bevor auch irgendwas an Medikamenten gegeben wird.
Weder Spuckunterdrücker, noch Antibiotika, noch Cortison oder Wurm-, Floh- und sonstige Mittel auf Verdacht geben, denn viele schnelle Behandlungen haben schon vielmals eine Krankheit oder Leiden verstärkt, sogar noch zusätzliche ausgelöst. Das ist meine leidvolle Erfahrung.

Es geht nicht immer gleich um Leben oder Tod, wo man wirklich keine Zeit mehr hat, sehr wählerisch in der Behandlung zu sein, wo es nur noch um 'Friß Vogel oder stirb' geht.


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chrissie

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Sie hat es ihr wahrschein auch gegeben, weil Mica ja gestern abend mehrmals gekötzelt hat, und weil die Mami so besorgt deswegen war...
Ich lasse ihr nachher Blut abnehmen und spreche mit dem TA wegen Kot etc.
Aber es könnt ja auch "nur" ein Infekt sein?!
 
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Es kann außerordentlich viel sein.

Und weil Spucken nur ein Symptom ist, würde ich nie auf Verdacht irgendein Medikament geben.


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chrissie

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Es kann außerordentlich viel sein.

Und weil Spucken nur ein Symptom ist, würde ich nie auf Verdacht irgendein Medikament geben.


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Wenn ein Kätzle so oft spuckt, dann besteht auch die Gefahr des Dehydrierens, da sie a) Flüssigkeit durchs Spucken verliert und b) aber nicht so viel neue Flüssigkeit zuführt, wenn sie nichts frisst.
Daher ist das Geben von Antibrechmitteln als "erste Hilfe" zu sehen.
Ich kann ihr ja nicht zugucken, wie sie dehydriert, während Diagnose betrieben wird...
 
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Chrissie, du machst das schon richtig.

Fahr zum haustierarzt und sprich mit ihm über die Schonkost.
Bei uns Menschen ist es ja auch so, das wir nach einem Infekt langsam wieder anfangen zu essen.
 
chrissie

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...wenns denn hoffentlich nur ein Infekt ist..

Für ne Nierensache gehts ihr sonst zu gut, ausserdem trinkt sie dafür zu wenig, und mit 3 1/2 Jahre wäre sie auch noch recht jung für so eine Sache.
Naja, nach dem Blutbild weiß ich hoffentlich mehr.

Fremdkörper gefressen kanns ja nicht sein, da hätte man was auf dem Röntgenbild gesehen.
 
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  • #10
Meine Daumen habt ihr!
 
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  • #11
Noch ne halbe Stunde, dann Feierabend. Kaum auszuhalten...
Hoffentlich gehts meinem Müppele gut... :sad:
 
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  • #12
Wenn ein Kätzle so oft spuckt, dann besteht auch die Gefahr des Dehydrierens, da sie a) Flüssigkeit durchs Spucken verliert und b) aber nicht so viel neue Flüssigkeit zuführt, wenn sie nichts frisst.
Daher ist das Geben von Antibrechmitteln als "erste Hilfe" zu sehen.
Ich kann ihr ja nicht zugucken, wie sie dehydriert, während Diagnose betrieben wird...

Zwar etwas sehr zeitverzögert, aber trotzdem meine Antwort:

Wenn wegen Spucken (oft auch bei Durchfall) die Gefahr von Austrocknung besteht, würde ich in jedem Fall eine Flüssigkeitsinfusion vorziehen, bevor (ohne sehr exakte Diagnose) Spuckunterdrücker gegeben werden.


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