Mein Baby resigniert, frisst kaum und trinkt nichts mehr

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ILoveKorea1

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Hallo liebe Katzenfreunde.

Mein Baby (meine elfeinhalbjährige Katze) Tina macht mir die letzten Tage schreckliche Sorgen, da sie seit ca. einer Woche wenig frisst (im Gegensatz zu davor) und trinken tut sie so gut wie gar nichts. Zwischendurch war es mal 2 Tage wieder besser und sie hat draußen im Garten aus der Wasserschüssel getrunken, aber im Haus trinkt sie gar nichts, ich hab sogar schon Milch probiert obwohl ich weiß wie ungesund das ist, aber ich wollte einfach dass sie Flüssigkeit zu sich nimmt :sad:
Ich denke auch dass ich weiß woran es liegt.

Tina war 11 Jahre lang in Einzelhaltung, ja ich weiß, das ist alles andere als artgerecht und es ist mein verschulden. Aber ich hab Tina damals eigentlich nur mit nach Hause genommen (im Alter von 12 Wochen) weil ich wollte dass mein damaliger 3 Jahre alter Kater Jimmy wieder einen Spielgefährten hat (sein Spielgefährte Bärli und seine Spielgefährtin Lucy verschwanden leider beide spurlos, innerhalb kürzester Zeit). Jimmy war aber so beleidigt und sauer auf mich als er gesehen hat, dass ich eine neue Katze mit nach Hause gebracht hab, dass er noch am selben Tag als er Tina gesehen hat sofort raus wollte und dann nie wieder nach Hause kam :sad: Ich hab dann aus Angst dass mir dasselbe mit Tina widerfahren würde, keine zweite Katze mit nach Hause gebracht. Tina ist mein Ein und Alles, sie ist mein Baby und da Tina schon soviel schlechte Erfahrungen mit anderen Katzen hatte (sie wurde in ihrem Leben schon etliche Male heftig gebissen und musste deswegen oft zum Tierarzt, hatte auch öfters eine Blasenentzündung durch den ganzen Stress und Angst vor anderen Katzen in der Nachbarschaft. Es gab nur eine einzige Katze mit der sie sich jemals angefreundet hat und das war die Nachbarskatze "Hanna" die leider gerade mal 1 Jahr alt wurde, da sie von einem Auto überfahren wurde :sad:

Wie gesagt, ich war der festen Überzeugung ich würde nie wieder eine zweite Katze mit nach Hause bringen, weil ich Angst hatte, Tina würde dann genauso wie Jimmy reagieren und aus Eifersucht nicht mehr nach Hause kommen. Jetzt kam ich aber im Jahr 2013 in eine Situation in der es fast nicht anders ging und ich hab Anfang Oktober eine Streunerkatze bei mir aufgenommen. Ihr Name ist Minki und der Tierarzt hat sie auf 2 Jahre geschätzt. Ich hab sie seit Anfang Mai 2013 gefüttert und Schritt für Schritt versucht ihr Vertrauen zu gewinnen, da sie scheu wie eine Wildkatze war und abgemagert bis auf die Knochen. Es hat Monate gedauert bis sie sich von mir streicheln ließ und mir langsam vertraute. Ich hab Monatelang nach einem Zuhause für sie gesucht, sie war auch bei zwei verschiedenen Familien, aber da sie so eine extrem scheue Angstkatze ist, hat sie dort gar nichts gefressen und sich absolut unwohl gefühlt und ich hab sie wieder zurück in ihre gewohnte Umgebung gebracht, mit dem Entschluss dass ich sie wieder oben bei ihrem Platz wo sie sich immer aufgehalten hat "aussetzen" würde und sie einfach als Streunerkatze weiterleben wird und ich mich halt um sie kümmere.

Da es aber dann im September nachts schon kalt wurde, brachte ich es nicht übers Herz und hab mich entschlossen sie erstmal 2 Wochen im Haus einzusperren und habe einfach gehofft dass sie dann nach diesen 2 Wochen drauf kommt, dass das ihr neues Zuhause ist und sie bei mir Zuhause einen sichren Ort hat wo sie ungestört fressen und schlafen kann.
Ich hab aber dabei nicht ein einziges Mal daran gedacht, wie es meinem Baby Tina damit geht. :sad:
Ich habe diesen Gedanken total verdrängt und mir einfach eingeredet dass das schon klappen wird, auch wenn ich Angst davor hatte.
Im Garten sind die beiden sich dann das allererste Mal begegnet und als sich die beiden das erste Mal gesehen haben, dachte ich "So jetzt gehen sie sich an die Gurgel" aber es war ganz anders. Minki ist neugierig auf Tina zugerannt und Tina ist TROTZDEM ganz ruhig auf ihrer Decke liegen geblieben und sie haben sich beschnuppert, ihre Nasen haben sich fast berührt. Keiner von beiden schien angespannt zu sein und ich war überglücklich dass das erste aufeinandertreffen so gut gelaufen ist.

Bevor ich einen mega Roman schreibe, kürze ich es jetzt etwas.

Es war dann so.
Die ersten paar Wochen lief es so ab.
Tina hat Minki öfter mal aus dem Garten gejagt (nicht immer, manchmal gingen die beiden auch einfach aneinander vorbei, mit einer etwas angespannten Körperhaltung)

Dann wendete sich das Blatt und seitdem sieht es so aus.
Wenn Minki Tina draußen im Garten sieht, oder egal wo, im Nachbarsgarten, hinterm Haus etc. dann pirscht sie sich sofort an Tina ran und springt sie an, Tina fürchtet sich dann natürlich (weil sie eben schon soviele schlechte Erfahrungen mit anderen Katzen gemacht hat) und faucht und läuft weg. :sad:
Manchmal hilft es wenn ich in einem strengen Ton "Nein!" sage sobald ich sehe dass Minki sich wieder bei Tina anpirscht, aber oft bringt es auch gar nichts und sie lässt Tina trotzdem nicht in Ruhe.

Was aber jetzt seit ca. 1 - 2 Wochen hinzugekommen ist, was mich total fertig macht ist, dass Tina sehr wenig frisst, kaum trinkt und total apathisch ist. So als würde sie resignieren. Zeitweise scheint sie wieder die alte zu sein, kommt zu mir, kuschelt sich an mich und schnurrt und im nächsten Moment ist sie wieder total unglücklich und liegt den ganzen Tag nur am Kratzbaum. Heute war sie gerade mal 40 Minuten draußen im Garten, jetzt liegt sie schon wieder nur die ganze Zeit am Kratzbaum.
Dabei ging sie doch früher so gerne raus, sie hat sich morgens um 8:00 Uhr immer schon riesig gefreut wenn sie raus durfte. Jetzt geht sie so gut wie gar nicht mehr raus und wenn sie rausgeht, sitzt sie auch nur draußen im Garten auf ein und derselben Stelle und hat diesen unglücklichen Blick im Gesicht.

Was mir aufgefallen ist:
Dieses Verhalten (also dieses resignieren, weniger fressen/trinken, nur rumliegen, nicht spielen wollten) ist mir erst aufgefallen seit Minki nachts auch im selben Zimmer schläft wie Tina. Minki hat ja davor immer in "ihrem" eigenen Zimmer geschlafen (Ja Minki hat ein eigenes Zimmer), aber Minki scheint plötzlich lieber bei mir in meinem Zimmer zu schlafen, da sie da nicht alleine ist). Ich weiß aber nicht wie ich Minki jetzt beibringen soll, dass sie doch nicht mehr nachts zu mir ins Zimmer darf und bei mir schlafen darf. Sie legt sich ja eh nicht mal zu mir oder kuschelt mit mir, sie liegt die ganze Nacht in "ihrem" Körbchen, ich denke, sie will einfach nur nicht alleine sein. Minki schläft jetzt seit ca. einer Woche jede nacht bei mir, ich stell mir aber dann meist den Wecker auf 4:00 Uhr morgens und bring sie dann rüber in ihr Zimmer, damit Tina nicht ganz so überfordert ist.

Und jetzt meine Frage.
Sie scheint ja gerade eine Phase zu haben in der sie resigniert und sichtlich zeigt dass sie unglücklich ist. Die Monate zuvor zeigte sie zwar auch hin und wieder dass sie mit der Situation nicht glücklich ist, aber sie war trotzdem vom Verhalten her noch sie selbst, hat auch immer bei den nächtlichen Spielesessions mitgemacht, gemeinsam MIT Minki.
Jetzt will sie aber gar nichts mehr, nicht spielen, kaum fressen oder trinken, ich muss sie oft richtig auffordern dass sie sich zu mir kuschelt, was normalerweise selbstverständlich war :sad:
Besteht die Möglichkeit wenn eine Katze resigniert, dass sich das mit der Zeit wieder ändert und sie sich mit der Situation abfindet?
Oder wird sie ihr Lebenlang unglücklich sein und traurig auf ihrem Kratzbaum liegen? Ich mache mir ja besonders Sorgen dass sie nichts mehr trinkt, da sie ja schon eine ältere Katze ist und ich Angst hab dass sich das auf ihre Nieren auswirkt :sad: deswegen hoffe ich so sehr dass diese Phase nicht lange anhält. Ich hatte gehofft dass die Zusammenführung von Woche zu Woche bzw. Monat zu Monat besser wird, aber jetzt sind wir schon bei 3 Monaten und es wird nur schlimmer anstatt besser.
Soll ich Minki (auch wenn sie mir leid tut) nachts nicht mehr bei uns im Zimmer schlafen lassen?

Ich weiß wirklich nicht mehr was ich machen soll.
Ich hab so Angst davor dass Tina sich nie mit der Situation und mit Minki anfreundet und ihr restliches Leben unglücklich ist :sad:
Aber ich bringe es auch nicht übers Herz Minki nach so langer Zeit (sie kennt mich jetzt ja schon seit Anfang Mai 2013) und vertraut mir mittlerweile total, und wirklich NUR mir, vor meinen Eltern hat sie sogar jetzt noch Angst, sie lässt sich von niemandem angreifen als von mir.
Ich bring's nicht übers Herz sie wieder aus unserem Haus zu scheuchen oder sie gar ins Tierheim zu bringen weil ich weiß das wäre ihr Todesurteil, ich hab noch nie so eine extreme Angstkatze wie Minki erlebt. :sad:
Minki ist total glücklich bei mir Zuhause und Tina totunglücklich, das macht mich so fertig.

Kann es wirklich sein, dass sie sich nie mit der Situation anfreundet, oder besteht noch Hoffnung selbst nach diesen 3 Monaten, dass es doch noch funktionieren kann?

Ich hab vor 2 Wochen ein Video von den beiden gemacht.
Das war noch bevor Tina angefangen hat zu resignieren.
Da schien alles so super zu laufen und jetzt das :sad::sad::sad::sad:

Minki ist die weiße, Tina die getigerte.
http://www.youtube.com/watch?v=CvjnUgwMv-E
 
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Quartett

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Hallo,

zunächst nur eine Frage: Bist du mit Tina beim Tierarzt gewesen und hast einen kompletten Check durchführen lassen? Bei einer doch recht plötzlichen so auffälligen Verhaltensänderung würde ich zunächst körperliche Ursachen ausschließen wollen, bevor ich an psychische Ursachen denken würde. Tina ist ja auch nicht mehr so jung, eine gründliche Untersuchung inklusive geriatrischem Blutbild mit Schilddrüsenwerten etc. schaden sicher nicht.
 
tiedsche

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Hallo,
bevor du dir über Resignation usw Gedanken machst...bitte direkt zum TA und ein Blutbild machen lassen.
Eine 11jährige Katze, die seit einer Woche kaum frißt und apathisch wirkt muß erstmal gesundheitlich durchgecheckt werden, bevor man über anderes nachdenkt.
Kranke Katzen werden auch gern von anderen Katzen gemobbt.

Also bitte direkt Termin machen;)
 
doppelpack

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Ich lese viel, aber nichts von TA. ;)
Minimal ein großes Blutbild machen lassen, eine organische Ursache (krankhaft) ist nicht fernliegend.
In dem Alter ist ein jährlicher Check-Up m.e. Pflichtprogramm.
 
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Hallo,

zunächst nur eine Frage: Bist du mit Tina beim Tierarzt gewesen und hast einen kompletten Check durchführen lassen? Bei einer doch recht plötzlichen so auffälligen Verhaltensänderung würde ich zunächst körperliche Ursachen ausschließen wollen, bevor ich an psychische Ursachen denken würde. Tina ist ja auch nicht mehr so jung, eine gründliche Untersuchung inklusive geriatrischem Blutbild mit Schilddrüsenwerten etc. schaden sicher nicht.

Ja Tina war am 30.12.2013 von 11:30 Uhr bis zum nächsten Tag 10:00 Uhr früh beim Tierarzt, wir sind ja eigentlich zum Tierarzt weil ich bei Tina Nervenzuckungen besonders im Gesichtsbereich (Augen, Ohren, Kinn) festgestellt hab und ich mir deswegen schreckliche Sorgen gemacht hab, vor allem da sie ja auch so apathisch war/immer noch ist.
Zuerst wurde ein großes Blutbild gemacht was ergeben hat, dass ihre Organe alle in Ordnung sind. Der Tierarzt meinte ja zuerst es handle sich um Epilepsie und er müsse untersuchen ob es sich dabei um eine "normale" Epilepsie handelt oder um eine durch eine andere Krankheit hervorgerufene Epilepsie. Das waren die schlimmsten Stunden meines Lebens. Es hat ewig gedauert bis er zurückgerufen hat. Er hat zusätzlich noch ein CT vom Kopf gemacht, da er einen Hirntumor & Hirnhautentzündung ausschließen wollte. Um 22:00 Uhr hat er angerufen und meinte, sie hat weder einen Tumor noch eine Hirnhautentzündung, aber er denkt auch nicht dass es sich dabei um Epilepsie handelt, da Epilepsie ja in Schüben kommt und nicht durchgehend ist. Bei Tina waren ja die Zuckungen durchgehend, deswegen vermutet er dass es sich um eine leichte Vergiftung handelt und wir sollen sie weiter beobachten. Die Zuckungen sind kaum noch vorhanden, bis auf wenige Ausnahmen. Gestern nachdem wir sie morgens vom Tierarzt abgeholt haben schien sie auch wieder ganz normal zu sein, sie hatte einen guten Appetit, hat auch ein bisschen was getrunken, aber heute ging's schon wieder los. Sie frisst kaum, sie trinkt gar nichts, sie liegt nur auf ihrem Kratzbaum und schläft, sie war heute gerade mal 40 Minuten draußen :sad:

Deswegen hab ich ja die Vermutung dass es daran liegt, dass Minki jetzt auch bei uns im Zimmer schläft, da es vom Zeitraum genau passt, also Tina's Verhaltensveränderung. Denn gestern schien sie wie gesagt den ganzen Tag wieder die Alte zu sein und ich hab mich total gefreut und Minki hat eben gestern Nacht auch wieder bei uns geschlafen und heute ist sie schon wieder apathisch und wirkt unglücklich.
Können diese Zuckungen auch psychisch bedingt sein?
Weil der Tierarzt meint er VERMUTET eine leichte Vergiftung.
Aber ich wüsste nicht wo sie sich vergiftet haben könnte, denn sie geht ja kaum noch raus und im Haus haben wir keine Zimmerpflanzen, an Putzmittel etc. kommt sie auch nicht ran.
 
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Tut mir leid, ich hätte vielleicht dazu sagen sollen, dass wir bereits beim Tierarzt waren, aber ich habe es nicht erwähnt WEIL ich eben wollte dass sich auf das Thema Tina und Neukatze Minki konzentriert wird. Aber wie's scheint, hab ich damit genau das Gegenteil erreicht.

Bei mir braucht keiner Angst haben, dass ich mit meinem Baby nicht zum Tierarzt gehen würde, ich gehe oft wegen jeder noch so kleinen Kleinigkeit zum Tierarzt und bin beim Tierarzt schon mehr als bekannt, oft auch um Mitternacht anzurufen wegen einer "Kleinigkeit", weil ich mir immer denke, besser zu früh zum TA als zu spät und ich bereue es nachher zutiefst.
 
Nonsequitur

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Hallo,

naja, grade wegen der Zuckungen würd ich eher auf eine organische Ursache spekulieren. Mir ist nicht bekannt, dass sowas durch Zusammenführungsstress kommen könnte.
Habt ihr vielleicht nen neuen Teppich oder ähnliches liegen, was ausdünstet ...?
 
Mafi

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Kleine Bitte, versuche Dich kürzer zu fassen. Es ist extrem anstrengend, sich durch einen Wust unnötiger Informationen zu kämpfen, um das wichtige aussortieren zu können.

Und genau da liegt auch Dein Problem, Du siehst vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.

Deine Katze ist krank. DAS ist das Problem.
 
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Kleine Bitte, versuche Dich kürzer zu fassen. Es ist extrem anstrengend, sich durch einen Wust unnötiger Informationen zu kämpfen, um das wichtige aussortieren zu können.

Und genau da liegt auch Dein Problem, Du siehst vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.

Deine Katze ist krank. DAS ist das Problem.

Und warum wurde dann weder beim großen Blutbild etwas gefunden.
Die Organe waren alle in Ordnung und beim Kopf CT auch nichts???
Der Tierarzt hätte doch was finden müssen.
Er meint halt es würde sich um eine leichte Vergiftung handeln, die diese Zuckungen verursachen und das wir sie weiterhin beobachten sollen. Die Zuckungen sind so gut wie weg.

Komisch aber dass Tina gestern den ganzen Tag normal war, bis zu dem Zeitpunkt als sie Minki wieder gesehen hat, dann ging's schon wieder los.
Deswegen hab ich ja vermutet dass es daran liegt und weil es eben genau an dem Tag anfing an dem Minki das erste Mal bei mir und Tina im Zimmer übernachtet hat.
 
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  • #10
Ich wollte eigentlich nur wissen ob bei einer Katze die aufgrund von Eifersucht auf die "Neukatze" resigniert hat, dennoch die Chance besteht dass sie sich mit der Situation und mit Minki anfreundet, oder ob das eher unwahrscheinlich ist? Ich will nicht dass mein Baby ihr lebenlang jetzt unglücklich ist wegen Minki. Wer Zeit hat kann sich das Video was ich in meinem ersten Beitrag oben gepostet hat ansehen, da sieht man dass die beiden schon große Fortschritte gemacht haben und ZACK von heute auf morgen hat Tina einfach resigniert. Und wahrscheinlich bin ich auch noch Schuld dran, weil ich Minki bei uns im Zimmer hab schlafen lassen. Ich denke, das war zuviel für sie.
Ich hab Minki heute nur einmal ganz kurz in Tinas Gegenwart gestreichelt (was ich sonst nie mache) und sofort fing Tina an zu knurren und hat auch mich angeknurrt als ich ihr ein Bussi auf die Stirn geben wollte. Sie hat mich noch nie zuvor angeknurrt, aber kaum als sie gesehen hat dass ich Minki kurz gestreichelt hab, war sie extrem eifersüchtig und ist danach auch gleich die Stiege runter zu meinen Großeltern und wollte gar nicht oben bei mir im Zimmer sein :sad:
 
balulutiti

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  • #11
Naheliegende Ursachen wurden auch ausgeschlossen, also zB Zahnschmerzen?
 
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  • #12
Laut Tierarzt, ja. Er meinte er hätte eine Ganzkörperuntersuchung gemacht (unter anderem auch Zähne, Ohren, Bauchschmerzen) etc. :sad: Ich bin ratlos. Da der Tierarzt nicht wirklich was finden konnte, ist eben meine einzige Vermutung dass es daran liegt dass ihr die "Zusammenführung" so zu schaffen macht, hat denn jemand schonmal ähnliche Erfahrungen gemacht und kann trotzdem von einem Happy End berichten? Also dass die ältere Katze sich nach ein paar Monaten mit der Situation "abgefunden/angefreundet" hat? Es sind ja jetzt mittlerweile 3 Monate und es war alles schon viel besser, nur seit Minki eben regelmäßig auch in meinem Zimmer (was auch gleichzeitig Tinas Zimmer/Revier) ist, hat sie sich total vom Verhalten her geändert. Sie hat den ganzen Tag dieses beleidigte traurige Gesicht, besonders wenn Minki wieder ins Zimmer stampft und ist einfach lustlos, nicht mal mehr dem Laser jagt sie hinterher was bis vor wenigen Tagen noch ihr Lieblingsspielzeug war. Aber was mir halt so zu schaffen macht ist dass sie kaum noch trinkt. Ich musste mir bei ihr NIE Sorgen machen ob sie genug trinkt, denn sie hat bei wirklich jeder Gelegenheit getrunken. Mir scheint dass sie einfach den ganzen Tag nur auf ihrem Kratzbaum liegt weil sie weiß dass sie da Ruhe vor Minki hat.
Ich lass Minki aber auch am Tag oft 3 - 4 Stunden nicht ins Zimmer und selbst da steht sie nicht auf um mal etwas zu trinken.
 
Mafi

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  • #13
Eine ständige trinkende Katze ist aber nicht normal. Oder bekommt die Trockenfutter?

Für mich hört sich die abrupte Verschlimmerung des Zustands immer noch nach einer Erkrankung an.
 
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  • #14
Eine ständige trinkende Katze ist aber nicht normal. Oder bekommt die Trockenfutter?

Für mich hört sich die abrupte Verschlimmerung des Zustands immer noch nach einer Erkrankung an.

Ja sie hat davor extrem viel Trockenfutter gefressen, sie ist total wählerisch Nassfutter frisst sie gar nicht, bzw. sie schleckt nur die Soße sonst nichts), mittlerweile hab ich sie schon soweit gebracht dass sie ein paar mal in der Woche rohes Fleisch (Rind, Pute) frisst.
Ich dachte ja damals auch dass sie etwas mit den Nieren hat weil sie wirklich bei jeder Pfütze und bei jeder Schüssel getrunken hat, deshalb war ich damals auch mit ihr beim TA (vor ca. einem Jahr) und es wurde ein großes Blutbild gemacht und die Nierenwerte und auch alle anderen Werte waren bestens. Dann hab ich dem TA erzählt dass sie täglich sehr viel Trockenfutter frisst und da meinte er, dass es durchaus sein kann dass sie deshalb soviel Wasser trinkt.

Ist es denn wirklich so abwegig dass sie gerade aus diesem Grund resigniert weil sie mit der Situation dass jetzt eine neue Katze (nach elfeinhalb Jahren) im Haus ist??? Ich habe wirklich das Gefühl dass es damit zu tun hat. Weil ich Tina ja auch beobachte und immer wenn sie Minki sieht hat sie diesen Blick dass ich mir denke "Wenn Blicke töten könnten" und sie legt die Ohren immer an, wenn Minki wieder aus dem Zimmer geht dann entspannt sie sich wieder. Sollte ich es vielleicht mal probieren, dass ich Minki die nächsten Tage nicht mehr so oft zu Tina lasse wie sonst und schauen ob sich ihr verhalten dann wieder ändert? Davor war alles ganz normal, kaum hat Minki das erste Mal in meinem Zimmer übernachtet ging es los.
 
balulutiti

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  • #15
und wenn du Minki mal nicht bei dir und Tina übernachten läßt? Sozusagen Tina ein Privileg anbietest? Muss ja nicht für immer sein, nur mal so zum "Austesten"
 
Kirlee

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  • #16
Eine ständige trinkende Katze ist aber nicht normal. Oder bekommt die Trockenfutter?

@Mafi: Ich lese , daß die Katze jetzt eher wenig trinkt?

@ILoveKorea1: So aus der Ferne: Ich finde, die Katze ist schon vernünftig durchgecheckt worden, was eine event. Erkrankung betrifft. Also ich tippe eher auf Stress durch die Zusammenführung mit Minki- da ich da aus eigener Erfahrung sprechen kann. Nachdem 2 meiner Katzen- altersbedingt- verstorben waren, habe ich versucht, meine jetzige Katze-Biene- neu zu vergesellschaften. Das ist beim 1.Mal völlig in die Hose gegangen, sie wurde von der neuen Katze angegriffen und übelst verletzt.Ich habe die beiden sofort getrennt. Nach längerer Pause habe ich noch 2 VG's versucht, aber Biene war völlig verstört durch die "Neuen", sie fraß nicht, zog sich zurück, der Zustand wurde fast lebensbedrohlich. Ich habe es fast 2 Monate versucht, und schlußendlich die Versuche aufgegeben, da Biene nunmal das Erstrecht hatte. Danach blühte sie wieder auf.
Ich will Dir damit nicht den Mut nehmen, aber -wie gesagt-ich vermute, Deine Tina hat enormen Stress. Ist natürlich eine ganz doofe Situation, da Minki, wie DU schreibst, schlecht zu vermitteln ist.
LG,
Kirlee
 
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  • #17
und wenn du Minki mal nicht bei dir und Tina übernachten läßt? Sozusagen Tina ein Privileg anbietest? Muss ja nicht für immer sein, nur mal so zum "Austesten"

Ja das hab ich eben jetzt auch überlegt, dass ich es jetzt mal ausprobiere Minki nicht so oft ins Zimmer zu lassen wie die Tage/Wochen zuvor um zu sehen ob sich Tinas Verhaltensweise dann wieder ändert.
 
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