Manuka Honig, auch für Katzen?

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
missimohr

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  • #21
oh je...

zora ist zehn, wird bald elf. noch kein alter für eine katz.
sie hat seit etwas über drei jahren asthma, das war aber stabil eingestellt mit inhalativem cortison via aerokat.
......................

das ganze zieht sich jetzt seit - märz 2010. gekostet hat es mich - einige tausend euro. und die gesundheit meiner katze, die nun mehr fast ein pflegefall ist, aber einfach zu fit und zu teilnehmend, um sie einzuschläfern.

es zehrt an den nerven und am geldbeutel, hat mich zwischenzeitlich an den rand gebracht und tut es noch immer, da irgendwie kein ende in sicht ist.
...das kann ich mir vorstellen, dass Dich das an Grenzen bringt, von der psychischen Belastung braucht man gar nicht zu reden, wenn man sein Kätzchen so liegen sieht :eek:.

In Humanbereich sagt man ja immer, wenn alle Verstorbenen, die durch Fehlbehandlung gestorben sind, ein Licht anzünden könnten, wären unsere Friedhöfe hell erleuchtet. Bei den TÄ`en würde ich sagen, wenn allen die Finger abfallen würden, die unsere Katzen versaut haben - ich weiß nicht, wieviele dann ohne Finger da stünden :grummel:. Und das schlimme ist, dass man für solche Sauereien auch noch einen Haufen Geld hinlegen muss :grummel:.
Ich würde Dir wirklich wünschen, dass ein Mittel auftaucht, das Deiner Zora helfen kann. Wird nur leider nix nützen :dead:.
 
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*kräh*

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Ba.Wü.....ganz im Süden
  • #22
arme Zoramaus.........und arme Dosi :sad:

guck mal hier. Ich finde die Seite super. Kannst auch mal ne Frage hinschicken und Dein Problem schildern, da kommt ruckzuck Antwort. Und die Medis sind auch innerhalb 3 Tagen da.

http://www.naturheilkunde-bei-tieren.de/index.html

Viel Glück
 
pieps

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  • #23
Habe einen Artikel zum Thema Honig in einer Zeitschrift über Fellnasen gelesen, indem stand:
Honig heilt!
Bei kleinen Wunden,Ekzemen und auch bei chronischen Wunden,die nicht heilen wollen,hat sich ein Wundgel auf der Basis von medizinischem Honig nach Facharztberichten als ausgesprochen positiv für die Heilung erwiesen.
Wird die Wunde mit dem Honiggel abgedeckt,zieht der Honig, der zu 80% aus Zucker besteht, Lymphflüssigkeit aus tieferen Schichten des Gewebes an,die die Wunde reinigt.
Der Zucker entzieht auch allen Bakterien das Wasser, lässt sie dadurch austrocknen un absterben. Da Honig auch eine antimikrobielle Wirkung hat, bekämpft er ebenfalls Wundkeime, ist selbst bei Keimen erfolgreich, die resistent gegen Antibiotika sind-und fördert die Wundheilung.
Es muss allerdings unbedingt medizinischer Honig von höchster Reinheit sein.
Normaler Frühstückshonig ist für eine Wundbehandlung untauglich.


Soviel zur äußerlichen Anwendung.

Frau Freitag,das ist ja eine herzzerreißende Geschicht von Deiner Katze.
Mit den Tierärzten habe ich auch schon meine Erfahrung gemacht, ich bin entsetzt.
Dir und Deiner Katze alles Gute .

LG
 
pieps

pieps

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  • #25
Hallöchen,
ich habe noch was zu Manuka Honig gefunden:
Der neuseeländische Manukahonig besitzt antibakterielle Aktivität mit einem so hohen Wirkungsgrad, dass neuseeländische Wissenschaftler, dafür einen eigenen Fachbegriff geprägt haben, nämlich "UMF" (Unique Manuka Factor = Einzigartiger Manuka Faktor).UMF Honig wirkt besonders bei Infektionen der Atemwege und des Mund-Rachenraumes. Ebenso soll er auch bei Magengeschwüren wirken und auch für die Wundbehandlung sehr gut geeignet sein.

Wenn das für Menschen gut ist, müßte das bei Tieren doch auch funktionieren?
:confused:
Ich suche weiter.

LG
 
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Bleiente

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  • #26
Was hat denn Deine Katze ?

Uns ist Imkerhonig empfohlen worden, aber ganz frisch.
Enzyme zerfallen recht schnell.

Gruss Andi
 
pieps

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  • #27
Hallo Bleiente,
meine Katze hat kleine offene Wunden im Gesicht.
Zudem bin ich auf der Suche nach alternativen Heilmethoden.Dabei bin ich auf den Manuka Honig gestoßen und habe bisher nur unzureichende Infos im Net gefunden.

LG:smile:
 
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Bleiente

Gast
  • #28
Hallo Pieps,

wenn Wunden nicht heilen sind meist Bakterien im Spiel.
Der TA kann rausfinden was es für ein Keim ist.
Einige Keime kann man mit Honig bekämpfen aber nicht alle.

Beim Elvis war ein ganz spezielles AB nötig.

Gruss Andi
 
pieps

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  • #29
Bleiente,
sie hat die Stellen noch nicht lange (es sind Kratzspuren) ich möchte die Heilung möglichst natürlich unterstützen.

LG
 
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Bleiente

Gast
  • #30
Hallo Pieps,

sind die Kratzer entzündet oder nässen sie ?
Sonst würd ich die einfach in Ruhe lassen.
Das heilt schon :).
Mit Honig geht es nur schneller wenn bestimmte Bakterien die Heilung behindern.
Sonst ist trocken halten das Beste.

Gruss Andi
 
pieps

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  • #31
Hallo Andi !

Sicher, Du hast recht.
Die kleinen Stellen sind wirklich nicht schlimm.
Da Kratzspuren am Ohr zu sehen waren, hatte ich Sorge das Bakterien ins Ohr gelangen.
Klingt vielleicht etwas übertrieben.
Habe es gelegentlich mit Calendula- Tinktur ( natürlich verdünnt) behandelt.Sieht jetzt aber wieder super aus. :zufrieden:

Das mit dem Honig finde ich höchst interessant.
Es ist doch großartig,wenn man die Natur zur Heilung einsetzen kann, wenn das ganze dann noch ohne Risiko und Nebenwirkungen geschieht, was wünscht man sich mehr.
Aber das gilt es rauszufinden !!

LG
Kati
 
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FrauFreitag

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  • #32
danke für die lieben worte.

es gibt diverse studien dazu, dass manukahonig (bevorzugt der mit hohem umf) sowie der sidr-honig aus dem yemen gegen zig bakterien wirksamkeit zeigen, die ansonsten mit gängigen antibiotika nicht kleinzubekommen sind bzw. zum teil resistent sind.
siehe auch der pseudomonas, mrsa-keime oder a-streptokokken - dazu gibt es auch studien.
aber eben alles - humanmedizinische und zumeist äußerlich angewendet.

für die vet-medizin habe ich NIX gefunden was innerliche anwendungen oder inhalationen angeht.
und gerade weil eben teebaum mit manuka verwandt ist habe ich angst, es bei meiner katze anzuwenden. ganz abgesehen davon, dass ich auch nicht weiß, was von den anderen stoffen verstoffwechselt werden kann - das ist ja bei katzen immer sehr heikel und da kann schnell etwas extrem toxisch wirken, was bei menschen und/oder hunden völlig ok ist.

das ist im übrigen auch mein problem mit phytomedizin und/oder chinesischer medizin - diese vielen wurzeln und kräuter, in denen ja durchaus wirkstoffe sind... wer garantiert mir bzw. wo ist es belegt, dass die ausnahmslos von einer katze adäquat verstoffwechselt werden und definitiv unschädlich sind?

ich bin bisher einfach nicht weiter mit meinen recherchen.

normalen honig würde ich niemals nehmen, allenfalls vielleicht vom mir persönlich bekannten bioimker um die ecke. - auf schadstoffe etc. hätte ich in einer wunde keinen bock.
außerdem ist honig nicht gleich honig - es kommt sehr auf die konzentrationen von bestimmten wirkstoffen an. und dass es nur zwei sorten gibt, von denen man bisher weiß, dass sie mit problemkeimen klar kommen, nämlich sidr und manuka, ist auch klar - die haben ganz andere wirkstoffkonzentrationen und -zusammensetzungen. das ist alles schon belegt. dazu taugt kein supermarkthonig und leider auch kein biohonig von um die ecke.
 
Bea

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  • #33
Wenn man jedoch Babys den Honig nicht geben soll, ob er sich dann für Katzen eignet?
Gute Frage. Botulismus gibt es wohl auch bei Katzen: http://www.muensterschezeitung.de/l...zt-auch-bei-Katzen-und-Hunden;art1002,1284145

und gerade weil eben teebaum mit manuka verwandt ist habe ich angst, es bei meiner katze anzuwenden. ganz abgesehen davon, dass ich auch nicht weiß, was von den anderen stoffen verstoffwechselt werden kann - das ist ja bei katzen immer sehr heikel und da kann schnell etwas extrem toxisch wirken, was bei menschen und/oder hunden völlig ok ist.
Sehe ich auch so - eine innere Anwendung wäre mir auch zu riskant.

das ist im übrigen auch mein problem mit phytomedizin und/oder chinesischer medizin - diese vielen wurzeln und kräuter, in denen ja durchaus wirkstoffe sind... wer garantiert mir bzw. wo ist es belegt, dass die ausnahmslos von einer katze adäquat verstoffwechselt werden und definitiv unschädlich sind?

ich bin bisher einfach nicht weiter mit meinen recherchen.
Leider, leider. Hinsichtlich der Forschung was Phytomedizin bei Katzen betrifft ist man ganz weit hinten.Man kann leider auch keine Erkenntnisse bei Hunden einfach so auf Katzen übertragen.
Es gibt eine englischsprachige Powerpointpräsentation über Untersuchungen von verschiedenen Naturheilmitteln/Kräutern bei Katzen. Ich finde nur den Link nicht mehr.:( Auf diese Präsentation bin ich gestossen, als ich Infos über die Anwendung von Weihrauch hinsichtlich Darmentzündungen bei Katzen gesucht habe.
 
pieps

pieps

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  • #34
für die vet-medizin habe ich NIX gefunden was innerliche anwendungen oder inhalationen angeht.
und gerade weil eben teebaum mit manuka verwandt ist habe ich angst, es bei meiner katze anzuwenden. ganz abgesehen davon, dass ich auch nicht weiß, was von den anderen stoffen verstoffwechselt werden kann - das ist ja bei katzen immer sehr heikel und da kann schnell etwas extrem toxisch wirken, was bei menschen und/oder hunden völlig ok ist.

... wer garantiert mir bzw. wo ist es belegt, dass die ausnahmslos von einer katze adäquat verstoffwechselt werden und definitiv unschädlich sind?


Hallo Ihr Lieben,

das war auch meine Befürchtungen.
Meine Recherchen haben leider auch nicht anderes ergeben, eben nur über die human Anwendung.
Daher mein Posting hier im Forum um eure Meinung zu hören.

Also, für mich ist klar, solange nicht die Verträglichkeit für Katzen eindeutig bewiesen ist, lasse ich die Finger davon.

LG :):)
Kati
 
pizzicato

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  • #35
Hier im Forum gibt es einen Thread zu einer erfolgreichen Wundbehandlung mit "Medihoney" (als Salbe). Es gibt auch "Mielosan" mit medizinischem Honig, ein Produkt aus der Veterinärmedizin. Ebenso wie "Kruuse Manuka Honigsalbe" (auch für Tiere).
Ich hätte auch ein wenig Sorge, dass die Katze den Honig abschleckt. In der Tat findet sich nichts darüber, wie der Katzen-Organismus den Honig "verarbeitet". Wenn es aber gesichert ist, dass die Behandlung rein äußerlich bleibt (Kompressen, Trichter, unzugängliche Wundstellen), würde ich medizinischen Honig als Alternative in Betracht ziehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Barbarossa

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  • #36
Es gibt auch "Mielosan" mit medizinischem Honig, ein Produkt aus der Veterinärmedizin. Ebenso wie "Kruuse Manuka Honigsalbe" (auch für Tiere).
Warum verfälschte, verpanschte, überteuerte Nachahmer verwenden, wenn es das reine Produkt in jeder Apotheke (zu bestellen) gibt?

Ich hätte auch ein wenig Sorge, dass die Katze den Honig abschleckt. In der Tat findet sich nichts darüber, wie der Katzen-Organismus den Honig "verarbeitet".
Dann muss man eben notfalls dafür sorgen, dass die Katze nicht rankommt. Hier wurde übrigens nicht abgeputzt.

Wenn es aber gesichert ist, dass die Behandlung rein äußerlich bleibt (Kompressen, Trichter, unzugängliche Wundstellen), würde ich medizinischen Honig als Alternative in Betracht ziehen.
Möglichkeiten: Noch eine OP oder äußerlich Medihoney. Ich habe mich gegen die ungewisse OP entschieden - starke Keimbesiedlung an OP-Wunden lässt sich nunmal nicht wegoperieren und habe katerschonend auf Medihoney gesetzt. Voller Erfolg. Selten habe ich Klinik-TÄ so verblüfft gesehen.
 
pizzicato

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  • #37
Ja, Medihoney scheint das beste Mittel zu sein, nicht nur Du hast die Tierärzte verblüfft ;)

Die Alternativen wurden mir von Ärzten genannt - selbst habe ich sie noch nicht verwendet. Ich dachte, dass sie erwähnt werden sollten.

Was hältst Du eigentlich von der Anwendung des reinen (Bio-) Maruka Honigs?

Evtl. interessiert dich das: "Honig in der Wundversorgung" (pdf, 35 S.)
 
Barbarossa

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  • #38
Die Alternativen wurden mir von Ärzten genannt - selbst habe ich sie noch nicht verwendet. Ich dachte, dass sie erwähnt werden sollten.
Ja, meine TÄ hat auch solchen vetmed-Honig in der Praxis, aber ich habe meinen eigenen aus der Apotheke mitgenommen und auftragen lassen (wie zu Hause auch). Da ist die Deklaration nicht so lang. ;)

Was hältst Du eigentlich von der Anwendung des reinen (Bio-) Maruka Honigs?
Ich hatte erst ein hochpreisiges Produkt im Internet bestellt, das lt. Text alle Kriterien erfüllte und dann zurückgehen lassen. Diese hübschen, bunten Fantasielabel kann letztlich jeder aufdrucken. Was es hierzulande in die Apotheken schafft, sollte die Arznemittelprüfung hingegen bestanden haben. Moritz hatte zu dem Zeitpunkt schon so viel geschafft, da wollte ich nicht das kleinste Risiko eingehen.

Evtl. interessiert dich das: "Honig in der Wundversorgung" (pdf, 35 S.)
Danke für den Link! Den lese ich gleich mal.
 
pizzicato

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  • #39
Was hatte denn Dein Zausel?
 
Barbarossa

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  • #40
Mein Zauselchen hatte einen verkapselten Pyothorax und in Folge eine richtig schlimme OP mit Entfernung eines Teils der Lunge. Der Schnitt ging praktisch fast einmal ringsrum. Der heilte dennoch gut. Kritisch war die Stelle, an der die Drainage annähernd 10 Tage lag. Dort war extrem hohe Keimbesiedlung (ich durfte mir das eitrige Zeug im Mikroskop selber anschauen), und es heilte nicht. Seine Chirurgin wollte also wieder öffnen und großzügig Wundränder entfernen. Ich erwirkte eine Woche Aufschub und behandelte die offene Bauchwunde ausschließlich mit dem Medihoney. Das Ergebnis war wirklich verblüffend. Die Wunde war zur nächsten Kontrolle fast zu und unser Blick ins Mikroskop zeigte, dass da nichts mehr war, was nicht hingehörte.
 
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