Maine Coon/BKH-Mix Kater; Charakter etc.

yearofthecat

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Weil wir den EKH-Kater (habe in anderem Unterforum berichtet) nicht adoptieren können (Besitzerin will ihn jetzt doch behalten), könnten wir jetzt einen 4-Monate alten Maine Coon/BKH-Mix Kater bei uns aufnehmen (Mama: Maine Coon, Papa: BKH reinrassig).
Wir hatten bislang nur EKH, immer mit Freigang und haben keine Ahnung von Mixen oder Rassekatzen. Wie ist denn so ein Maine Coon/BKH-Mix vom Charakter und Verhalten her? Ist der Mix biologisch "sinnvoll"? Ist der auch für Freigang geeignet? etc.?
Danke für jeden Kommentar.
Gruß Ariane
 
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October

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Hi,

der Mix ist nicht besonders Sinnvoll da du die besonderen Merkmale beider Rassen verlierst.

Da wurde einfach der erstbeste/ billigste Deckkater genommen, ohne Sinn und Verstand. Bei solchen Verpaarungen wird in der Regel vorher keine Gesundheitsvorsorge betrieben, d.h. die Elterntiere werden nicht auf Erbkrankheiten getestet.

Vom Charakter her ist es eine Katze ;)

Es spricht nichts dagegen, ihm später mal Freigang zu geben (sofern eure Wohngegend dafür geeignet ist).

October
 
Mascha04

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Suche BKH/EKH-Mix Kater, tabby or spotted mit weißen Pfoten

Suchauftrag im Namen meiner alten Nachbarin (ohne Internet, hat irgendwo spezielle Ansprüche, die ich nicht nachvollziehen kann...).
Kontakt: ariane.sternberg@gmx.de

Hattest du nicht geschrieben du suchst ihn für deine Nachbarin? Und jetzt willst du ihn selbst adoptieren?
Sehr merkwürdig das Ganze.
 
Polayuki

Polayuki

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Ich würde so eine sinnlose Vermehrerei nicht unterstützen udn ihn aus diesem Grund nicht adoptieren.
Bitte wende dich an den Tierschutz oder die Tierheime und gehe solchen Vermehrern aus dem Weg.
Wenn du Pech hast hast du beide "schlechten Eigenschaften" (genetisch Betrachtet) der Katzen und alles "gute" verloren.
Und mit Freigang hat das überhaupt alles nichts zu tun, das ist deine eigene Entscheidung ober in den Freigang darf, egal über welche Rasse wir sprechen.

lg
 
yearofthecat

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Suche BKH/EKH-Mix Kater, tabby or spotted mit weißen Pfoten



Hattest du nicht geschrieben du suchst ihn für deine Nachbarin? Und jetzt willst du ihn selbst adoptieren?
Sehr merkwürdig das Ganze.

Ich suche für meine (uralte:)) Nachbarin: BKH/EKH-Mix in definierter Fellfärbung (was immer das soll...:confused:).
Unsere Familie will ev. adoptieren: Maine Coon/BKH-Mix.
 
tiha

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Ich suche für meine (uralte:)) Nachbarin: BKH/EKH-Mix in definierter Fellfärbung (was immer das soll...:confused:).
Unsere Familie will ev. adoptieren: Maine Coon/BKH-Mix.

Was spricht denn dagegen, ein Tier vom Tierschutz zu adoptieren und nicht einen Vermehrer zu unterstützen?
Es sitzen so schrecklich viele Tiere in den Tierheimen, da sollte man sich durch die Unterstützung von Vermehrern an diesem unendlichen Katzenelend nicht mitschuldig machen.
 
yearofthecat

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Viele Tierheime, bei denen ich/wir vorstellig wurden, wollten von uns Informationen, die in etwa einem psychologischen Profil für die Anstellung im höheren Staatsdienst entsprechen :wow:. Außerdem Besuchsrecht und umfassende Kontrolle. (So etwas muss ich mir als gestandene Frau im Spitzensteuersatz nicht geben...so, das war hart...:yeah:).
 
tiha

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Viele Tierheime, bei denen ich/wir vorstellig wurden, wollten von uns Informationen, die in etwa einem psychologischen Profil für die Anstellung im höheren Staatsdienst entsprechen :wow:. Außerdem Besuchsrecht und umfassende Kontrolle. (So etwas muss ich mir als gestandene Frau im Spitzensteuersatz nicht geben...so, das war hart...:yeah:).

Es gibt sicherlich auch Vereine, die moderater vorgehen. Und dass Leute, die die Tiere hegen und pflegen und päppeln, gerne im Vorfeld wissen wollen, wo sie dann wirklich hinkommen, ist doch im Sinne der Tiere. Das hat nichts mit dem Steuersatz, sondern mit Fürsorge zu tun - von beiden Seiten.


"hart" finde ich deine Aussage übrigens nicht. Nur traurig, so nach dem Sinne: angekratzter Stolz vor Katzenwohl.
 
Polayuki

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Hast du es denn mal mein tierschutz probiert?

Nur weil vermehrer der einfachere weg ist, sollte das noch lange nicht unterstützt werden, schon einfach weil keine vorsorgeuntersuchungen (hcm z. B.) gemacht werden und das Katerchen sonst was haben könnte.
Lg
 
Quilla

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  • #10
Viele Tierheime, bei denen ich/wir vorstellig wurden, wollten von uns Informationen, die in etwa einem psychologischen Profil für die Anstellung im höheren Staatsdienst entsprechen :wow:. Außerdem Besuchsrecht und umfassende Kontrolle. (So etwas muss ich mir als gestandene Frau im Spitzensteuersatz nicht geben...so, das war hart...:yeah:).
Besuchsrecht = Vorkontrolle / Nachkontrolle
Das ist vollkommen normal und legitim.
Wer nichts zu verbergen hat, sollte darin kein Problem sehen.

Wieviel du verdienst interessiert hier übrigens niemanden, denn davon ist noch keiner automatisch der beste Dosi geworden.
 
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Nepau

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  • #11
Außerdem Besuchsrecht und umfassende Kontrolle. (So etwas muss ich mir als gestandene Frau im Spitzensteuersatz nicht geben...so, das war hart...:yeah:).
Nennt sich Vor- und Nachkontrolle und hat etwas mit der Verantwortung derer zu tun, die dir das Tier anvertrauen.
Auch im Tierschutz gibt es da Unterschiede. Dann suche dir einen anderen Verein, der besser mit deinen Anforderungen übereinstimmt.
Und einem Menschen, dem es egal ist, was aus dem Tier wird, das er dir anvertraut, würde ich persönlich keinen Meter über den Weg trauen.

Einer gestandenen Frau mit Spitzensteuersatz wird es doch nicht schwerfallen sich zwei Katzen vom seriösen Züchter mit Stammbaum zu kaufen, anstatt einem Vermehrer auf den Leim zu gehen. Außer natürlich das "Geiz ist geil" Prinzip lässt einen nach den billigen Schnäppchen greifen, bei dem das Wohl und die Gesundheit der Elterntiere sowie ihrem Nachwuchs so gar keine Rolle spielen.
Hauptsache es sieht aus wie...

Sorry, das war vielleicht auch hart. ;)
 
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  • #12
Ich bekomme keine Katzen aus den Tierheimen. Weil 1 km südlich von unserem Anwesen eine Bundesstraße verläuft. Dort ist tatsächlich eine unsere Katzen überfahren worden. Ich gebe das ehrlicher Weise bei der Frage "Freigänger" immer an.
 
dysto

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  • #13
Nennt sich Vor- und Nachkontrolle und hat etwas mit der Verantwortung derer zu tun, die dir das Tier anvertrauen.
Auch im Tierschutz gibt es da Unterschiede. Dann suche dir einen anderen Verein, der besser mit deinen Anforderungen übereinstimmt.
Und einem Menschen, dem es egal ist, was aus dem Tier wird, das er dir anvertraut, würde ich persönlich keinen Meter über den Weg trauen.

Einer gestandenen Frau mit Spitzensteuersatz wird es doch nicht schwerfallen sich zwei Katzen vom seriösen Züchter mit Stammbaum zu kaufen, anstatt einem Vermehrer auf den Leim zu gehen. Außer natürlich das "Geiz ist geil" Prinzip lässt einen nach den billigen Schnäppchen greifen, bei dem das Wohl und die Gesundheit der Elterntiere sowie ihrem Nachwuchs so gar keine Rolle spielen.
Hauptsache es sieht aus wie...

Sorry, das war vielleicht auch hart. ;)

Nee, ein Vereinszüchter würde seine Kitten nicht in ungesicherten Freigang und als Einzelkatze vermitteln. Der Vermehrer aber schon...
 
Strexe

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  • #14
(So etwas muss ich mir als gestandene Frau im Spitzensteuersatz nicht geben...so, das war hart...:yeah:).

Ich empfand es eher als großkotzig.

Dann lasst die 'Geiz-ist-geil-Mentalität' sausen und kauft euch zwei Rassekatzen von einem seriösen Züchter mit allem drum und dran und unterstützt keinen Billig-Vermehrer, dem das Wohl der Katzen am Allerwertesten vorbeigeht, wenn es denn schon unbedingt 'Rasse' sein muss.

So, das war jetzt auch hart....

Katzen sind keine Einzelgänger und gehören nicht in Einzelhaft.

EKH = Europäisch Kurzhaar = Rassekatze mit Stammbaum.

EHK = Europäische Hauskatze

Mix = keine Rassekatze

Katze ohne Stammbaum = keine Rassekatze
 
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  • #15
..sich zwei Katzen vom seriösen Züchter mit Stammbaum zu kaufen, anstatt einem Vermehrer auf den Leim zu gehen...

Dann ist eine Rasse-Katze eher zu empfehlen als ein Mix?
(Ich habe wirklich keine Ahnung, hatte bisher nur "Bauernhof-Katzen", vermutlich EKH).
 
N

Nepau

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  • #17
Nee, ein Vereinszüchter würde seine Kitten nicht in ungesicherten Freigang und als Einzelkatze vermitteln. Der Vermehrer aber schon...
Als ich meine Katzen vom Züchter kaufte, war eigentlich der komplette Freigang geplant und mit ihnen abgesprochen.
Das sich die Verkehrslage im ersten Lebensjahr der Katzen leider so verändert, dass sie nun nur noch einen umzäunten Garten zur Verfügung haben, konnte damals niemand wissen. :)
Es gibt also durchaus Züchter, die Katzen kastriert in den Freigang vermitteln. Wenn dieser denn so ist, dass er das Leben der Katzen nicht unnötig gefährdet. ;)
Sie legen da ähnliche Bedingungen an wie der Tierschutz.


Aber ja- in geplante Einzelhaltung hätten sie mir die Katzen niemals mitgegeben. :D
 
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Nepau

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  • #18
Dann ist eine Rasse-Katze eher zu empfehlen als ein Mix?
(Ich habe wirklich keine Ahnung, hatte bisher nur "Bauernhof-Katzen", vermutlich EKH).
Eindeutiges Ja. :)
Und Strexe hat ja schon erklärt, was der Unterschied zwischen EKH und EHK ist.

Bei einem seriösen Züchter geht es auch um die Gesundheitsvorsorge der Elterntiere sowie eine Aufzucht der Kitten unter möglichst optimalen Bedingungen und dem Erhalt und positiven Weiterentwicklung "seiner" Rasse.
Aber ein seriöser Züchter wird Wert darauf gelegen, das sein Katzenkind Gesellschaft durch ein anderes Katzenkind hat.

Bei einem Mix läufst du Gefahr, die schlechtesten aller Gene zu vereinen.

btw. Ich habe beides: Zwei Stammbaumkatzen (weil ich schlichtweg dem Aussehen der Rasse verfallen bin) und inzwischen zwei Katzen aus dem Tierschutz.
Eine Kombi ist also durchaus möglich. ;)
 
Strexe

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  • #19
Dann ist eine Rasse-Katze eher zu empfehlen als ein Mix?
(Ich habe wirklich keine Ahnung, hatte bisher nur "Bauernhof-Katzen", vermutlich EKH).

Eine Katze mit Stammbaum von einem seriösen Vereinzüchter hat vom Start weg schon bessere Voraussetzungen.

Vermehrer/Schwarzüchter sollte man nicht unterstützen, weil sie die Auflagen eines Vereins nicht erfüllen und meist nicht auf Gesundheit und Vorsorge achten, die Anzahl der Würfe nicht beachten und Erbkrankheiten nicht ausschließen können. Sowas sollte man finanziell nicht unterstützen. D.h. im Umkehrschluss aber nicht, dass ein Mix vom Tierschutz kein schönes Zuhause verdient hat. Nur weiß man eben nie, was wirklich drin steckt - auch gesundheitlich.

Ob ein seriöser Züchter seine Schätze in den ungesicherten Freigang in der Nähe einer großen Straße vermittelt, kann ich mir nicht vorstellen. Und auch ein Züchter möchte wissen, wie und wo seine liebevoll gezogenen Kitten hinziehen werden und etliche Fragen stellen. Viele Züchter bringen auch ihre Lieblinge ins neue Zuhause, um einen besseren Start im neuen Heim zu bieten und auch um sich zu vergewissern, dass alles stimmig ist.

Edit: Nepau war schneller ...
 
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