Lungenentzündung führte zum Tod?

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
Maja-Maus

Maja-Maus

Benutzer
Mitglied seit
14. Juli 2012
Beiträge
90
Hallo an alle Fellnasen-Freunde,

vor 3,5 Jahren holten wir unsere geliebte maja aus dem Tierheim. Sie war von Anfang an eine sehr liebe (auch gerne mal zickige Zeitgenossin). Außer ein bisschen Rummäkeln beim Futter hier und da, und einmal ein verstauchtes Pfötchen beim Toben was schnell wieder heil war, ist mit ihr nie wirklich was gewesen. Sie war immer aktiv und gesund.

Am Donnerstag den 02.10. fing sie während unserer abendlichen Spielzeit plötzlich an zu hecheln und zu husten. Das Spielen wurde natürlich sofort beendet. Nach dem "Anfall" war alles wieder ok, und sie hatte auch noch ordentlich gefressen, und ansonsten gab es keine Auffälligkeiten mehr.

Freitag Morgen dann das Gleiche: Ohne ersichtiliche Gründe wie toben oder so, wieder so ein Anfall. Eine Stunde später dann zur Tierklinik.
Die Tierärztin diagnostizierte eine Lungenentzündung, da der Rachen auch gerötet war und die Lymphknoten geschwollen waren. Die bekam einen Schleimlöser gespritzt und ein starkes Antobiotikum. Die Tierärztin war der meinung das man das wieder in den Griff bekommen würde und falls es eine Woche später nicht besser wäre (als würde ich mit meiner Katze eine Woche warten, wenn es nicht besser werden würde) sollte ich wieder kommen.
Sie gab uns den Schleimlöser, den die Lunge befreien sollte sowie einen Hustensaft mit nach hause.

Das Geben der Medikamente ins Maul war eine schwierige Angelegenheit. Maja sträubte sich dagegen mit allem was sie konnte und bekam danach teilweise wieder diese Keuchanfälle. Mir war es nicht geheuer und ich hatte ein sehr schlechtes Gefühl, da Maja auch seit Freitag nicht mehr fressen und trinken wollte, sich nicht putzte und das normale Schlafen war ihr auch nicht mehr möglich. Die Atemgeräusche wurden immer lauter.

Also am Sonntag dann zum Tierarzt-Notdienst gefahren. Der Arzt meinte beim Abhören, die Lungengeräusche wären so laut, dass man das Herz gar nicht mehr hören könne. Ds machte mir Angst. er spritzte Maja nochmal eine Dosis des Schleichlösers und meinte, wenn es in 24 Stunden nicht deutlich besser wäre, sollte ich die Lunge röntgen lassen.

nach diesem Termin verzog sich Maja erst einmal unter das Bett. Das war mir ganz recht so, sie sollte ja viel Ruhe haben. Nach 3 stunden kam sie dann wieder in ihr Körbchen auf dem Bett. Sie wollte sich schlafen legen, jedoch konnte sie nur auf dem Bauch liegen, sobald sie sich auf die Seite legte, bekam sie schlechter Luft, sodass sie sich eigentlich anstatt zu Schlafen nur hin und her wälzte.

In der Nacht konnte ich nicht schlafen und plötzlich kam etwas aufs Bett gesprungen und legte sich auf meinen Bauch. Das machte Maja eigentlich jede Nacht zumindest bevor sie krank wurde, (oder auch mal zwischen meinen Beinen kringeln) und in dem Moment hatte ich die Hoffnung, dass es vielleicht besser werden würde. Wir beide schliefen dann auch so ein. Am nächsten Morgen erzählte mein freund dann auch, dass Maja in der Nacht schmusig gewesen wäre, auf dem teppich rumkringelte und ihm fleissig Köpfchen gab.

Doch ich musste feststellen, dass es ihr eher schlechter ging. Das Atmen fiel ihr immer schwerer, also in die Tierklinik zum Röntgen. Die Ärztin (diesmal eine andere) hörte Maja ab und sah gleich sehr beorgt aus. Nach dem Röntgen wusste ich dann auch warum: Fast ihre komplette Lunge war mit Flüssigkeit gefüllt. Nur ein winziges Stück war noch frei, was dann auch das schnelle Atmen erklärte. Sie meinte es wäre möglich die Flüssigkeit aus der Lunge zu ziehen, aber sie kannte auch keinen so ähnlich schlimmen fall, wo sowas gut geendet wäre. Außerdem war der eingriff riskant, und wäre ihr Eiter gewesen in der Lunge, Hätte sie sofort eingeschläfert. Und wenn die Lunge am nächsten tag wieder voell gewesen wäre, wäre auch Ende gewesen. Man konnte auf dem Röntgenbild einfach nichts erkennen da die ganze Lunge weiß voller Flüssigkeit war, und die Ärztin konnte nur spekulieren, was der Grund dafür sein konnte. Sie meinte nur, was es auch sei, es wäre sehr, sehr sehr schlimm.

Maja zuliebe entschieden wir uns unter Tränen sie zu erlösen. Sie quälte sich seit Tagen und konnte kaum noch atmen, und es war schon ein kleines Wunder, dass sie es überhaupt so lange durchhielt.

Wir waren bis zu Ende bei ihr, sie versuchte noch nach der Beruhigungsspritze gegen die Müdigkeit anzukämpfen und sah uns dabei mit großen Augen an, es war so schrecklich :'(

Nun meine Frage an euch, habt ihr mit solchen Sympthomen Erfahrung oder kann sich hier jemand erklären wie es sein kann, dass eine TÄ so eine falsche Diagnose machte? Vom ersten Anzeichen bis zum Tod waren es nur 4 Tage, ich begreife es einfach nicht. Ich bin für jede Antwort dankbar...
 
Werbung:
Emeline4

Emeline4

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
11. Oktober 2011
Beiträge
262
Ort
Bayern
Es tut mir so leid für deine Kleine, sie war noch so jung.
Mein Opi-Kater hatte vor Jahren ebenfalls viel Wasser in der Lunge, hustete ständig. Es lag am Herzen, seitdem er regelmäßig seine Medis bekommt, ist es besser. Aber unter Belastung fängt er auch schnell zu hecheln an.
 
Mikesch1

Mikesch1

Forenprofi
Mitglied seit
28. April 2010
Beiträge
18.638
Ort
Im Moin-Moin-Gebiet ;-)
Auch von mir mein Beileid :(

Wahrscheinlich hätte die Maus noch gerettet werden können, wenn die erste TA direkt geröngt hätte. Aber hätte, wäre, wenn :(

Wasser in der Lunge ist meistens ein Herzproblem. Und mit entsprechenden Herz- und Entwässerungstabletten ist es gut behandelbar. Es könnte sein, dass das Problem schon länger bestand.

Mehr kann ich Dir dazu leider nicht sagen.

Ich drücke Dich mal lieb.
 
Maja-Maus

Maja-Maus

Benutzer
Mitglied seit
14. Juli 2012
Beiträge
90
Es tut mir so leid für deine Kleine, sie war noch so jung.
Mein Opi-Kater hatte vor Jahren ebenfalls viel Wasser in der Lunge, hustete ständig. Es lag am Herzen, seitdem er regelmäßig seine Medis bekommt, ist es besser. Aber unter Belastung fängt er auch schnell zu hecheln an.

Ob es das Herz kann man ja nicht sagen, da man das Herz auf dem Röntgenbild nicht mehr sehen konnte.
Ja erst 6-7 Jahre alt, ich hätte mit meiner süßen auch gerne noch viele Jahre gehabt :(
 
Maja-Maus

Maja-Maus

Benutzer
Mitglied seit
14. Juli 2012
Beiträge
90
Auch von mir mein Beileid :(

Wahrscheinlich hätte die Maus noch gerettet werden können, wenn die erste TA direkt geröngt hätte. Aber hätte, wäre, wenn :(

Wasser in der Lunge ist meistens ein Herzproblem. Und mit entsprechenden Herz- und Entwässerungstabletten ist es gut behandelbar. Es könnte sein, dass das Problem schon länger bestand.

Mehr kann ich Dir dazu leider nicht sagen.

Ich drücke Dich mal lieb.

Danke dir, mir fehlt meine Süße auch unendlich.

Ob es wirklich wasser war, konnte man ja nicht sagen. es hätte auch Blut, Eiter, oder auch Lymphflüssigkeit sein können. Aber da die Aussichten so schlecht waren und es Maja so schlecht ging, wollte ich nicht, nur um die Ursachen zu kennen, sie dieser Prozedur Unterziehen, die Flüssigkeit aus der Lunge zu ziehen.

ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Lungenentzündung beim Abhören genauso klingt, wie Flüssigkeit in der Lunge, ich unterstelle der person schon Schlampigkeit oder sogar Unwissen!!
 
Uhrenteddy

Uhrenteddy

Forenprofi
Mitglied seit
1. April 2011
Beiträge
1.526
Das zu lesen ist sehr traurig.
Dass da Schlampigkeit und Unwissen oder zumindest eine totale Unterschätzung vorliegt, glaube ich auch. Ich nehme ehrlich gesagt an, dass das Tier gar keine Lungenentzündung hatte, sondern eben ein Herzproblem, durch ein Röntgenbild hätte man wohl sehr schnell sehen können, dass Wasser in der Lunge ist... die Symptome, die du beschreibst, sprechen auch nicht so wirklich für eine Lungenentzündung.

Wir hatten mal einen ähnlichen Fall, bei dem leider die TÄ viel zu lange gewartet hat (da war es tatsächlich eine Lungenentzündung, sie hat es aber trotz Röntgenbild nicht erkannt und und auch nicht gesagt, dass es nicht gut kommt, wenn eine Katze zu lange nicht frisst), wir hatten damals riesiges Glück, dass wir in eine gute Tierklinik gekommen sind, in der die TÄ nach kurzem Abhorchen schon gesagt hat, dass es die Lunge ist und dass unser Kater die zu dem Zeitpunkt absolut extremen Leberwerte überlebt hat.
Eure Entscheidung, die Katze einschläfern zu lassen, halte ich für richtig, wenn schon so viel Wasser in der Lunge ist, kann man das Leben wahrscheinlich bestenfalls ein bißchen verlängern.... trotzdem schrecklich, dass es durch die Unfähigkeit der TÄ soweit kommen musste.
 
Maja-Maus

Maja-Maus

Benutzer
Mitglied seit
14. Juli 2012
Beiträge
90
Das zu lesen ist sehr traurig.
Dass da Schlampigkeit und Unwissen oder zumindest eine totale Unterschätzung vorliegt, glaube ich auch. Ich nehme ehrlich gesagt an, dass das Tier gar keine Lungenentzündung hatte, sondern eben ein Herzproblem, durch ein Röntgenbild hätte man wohl sehr schnell sehen können, dass Wasser in der Lunge ist... die Symptome, die du beschreibst, sprechen auch nicht so wirklich für eine Lungenentzündung.

Wir hatten mal einen ähnlichen Fall, bei dem leider die TÄ viel zu lange gewartet hat (da war es tatsächlich eine Lungenentzündung, sie hat es aber trotz Röntgenbild nicht erkannt und und auch nicht gesagt, dass es nicht gut kommt, wenn eine Katze zu lange nicht frisst), wir hatten damals riesiges Glück, dass wir in eine gute Tierklinik gekommen sind, in der die TÄ nach kurzem Abhorchen schon gesagt hat, dass es die Lunge ist und dass unser Kater die zu dem Zeitpunkt absolut extremen Leberwerte überlebt hat.
Eure Entscheidung, die Katze einschläfern zu lassen, halte ich für richtig, wenn schon so viel Wasser in der Lunge ist, kann man das Leben wahrscheinlich bestenfalls ein bißchen verlängern.... trotzdem schrecklich, dass es durch die Unfähigkeit der TÄ soweit kommen musste.

Ja die Tage waren auch schlimm. Sie hat ja dann auch tagelang nicht gefressen und getrunken. Das war sehr untypisch für sie.
Ihr ging es ja trotz Medis immer schlechter, aber hätte ich sie irgendwie retten können, hätte ich es gemacht, auch wenn ich nicht finanziell so flüssig bin. Ich würde diese TA auch nie wieder nehmen, wenn ich irgendwann mal eine neue Mieze habe und da zur Untersuchung wäre, würde ich sagen, ich möchte jemand anderes...
Aber gut, dass es bei dir besser ausgegangen ist.
 
Königscobra

Königscobra

Forenprofi
Mitglied seit
31. Oktober 2011
Beiträge
25.094
ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Lungenentzündung beim Abhören genauso klingt, wie Flüssigkeit in der Lunge, ich unterstelle der person schon Schlampigkeit oder sogar Unwissen!!

Klingt es auch nicht.
Mal ganz vereinfacht dargestellt:
Lungenentzündung: trockene Rasselgeräusche ( eher pfeiffend, brummend )
Wasser ( oder andere Flüssigkeiten ) in Lunge: feuchte Rasselgeräusche ( eher *blubbernd* )

Die Atemgeräusche wurden immer lauter
Wenn man das ohne Abhören schon hört, geht es in Richtung *Wasser* in der Lunge.
Bei einer Lungenentzündung hört man das pfeiffen / brummen nur beim Abhorchen.

Schlimm, dass deine Kleine so leiden musste.

Das beim 1. Besuch keine Rö - Aufnahme gemacht wurde, ist ein deutlicher Ärztefehler.
 
Maja-Maus

Maja-Maus

Benutzer
Mitglied seit
14. Juli 2012
Beiträge
90
Klingt es auch nicht.
Mal ganz vereinfacht dargestellt:
Lungenentzündung: trockene Rasselgeräusche ( eher pfeiffend, brummend )
Wasser ( oder andere Flüssigkeiten ) in Lunge: feuchte Rasselgeräusche ( eher *blubbernd* )


Wenn man das ohne Abhören schon hört, geht es in Richtung *Wasser* in der Lunge.
Bei einer Lungenentzündung hört man das pfeiffen / brummen nur beim Abhorchen.

Schlimm, dass deine Kleine so leiden musste.

Das beim 1. Besuch keine Rö - Aufnahme gemacht wurde, ist ein deutlicher Ärztefehler.

Danke für die Info. Am Freitag, war wohl noch nicht so viel Flüssigkeit in der Lunge, da konnte sie noch schnurren und sogar das Körbchen treteln. Aber am Sonntag beim Notdienst meinte der Arzt schon, die Lungengeräusche wären so laut, dasss man das Herz nicht mehr hören könnte. Da wusste ich schon, dass es sehr schlimm sein muss.
Sollte ich jemals wieder eine Miez aufnehmen, würde in so einem Fall immer auf Röntgen bestehen. So sollte nie wieder eine Miez leiden müssen.

Das ärgert mich wirklich, da haben wir wahrscheinlich an dem tag einfach eine dumme TA erwischt, sonst könnte meine Püppi vielleicht noch leben :(
 
Uhrenteddy

Uhrenteddy

Forenprofi
Mitglied seit
1. April 2011
Beiträge
1.526
  • #10
Trotz allem würde ich mich nicht mit Selbstvorwürfen quälen - zum einen glaube ich, dass deine Mieze wirklich sehr schwer krank war, was man schon daran sieht, dass sie wirklich in kürzester Zeit gestorben ist, zum anderen müssen wohl die meisten Tierbesitzer beim Thema Tierarzt gewaltig Lehrgeld zahlen... leider. Einne wirklich guten TA zu finden ist absolut schwierig - und wenn man noch nicht allzu viel Erfahrung hat, ist es absolut unmöglich.
 
K

Kiwi88

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
22. Juni 2015
Beiträge
262
  • #11
Tut mir sehr leid für dich..:( das selbe Spiel hatten wir vor ein paar Monaten mit einer Hündin von uns. Da ihr tot für uns sehr schmerzlich und überraschend kam, ließen wir sie von unserem Tietarzt obduzieren. Sie hatte große Angst vor Knallerei und an ihrem Todestag ließen irgendwelche Idioten Silvesterraketen los. Sie hat sich wahnsinnig aufgeregt und bekam dann keine Luft mehr. Wir sind direkt zum Notarzt gefahren, da kam sie noch ins Sauerstoffzelt und wurde geröngt. Lunge war komplett voll. Das hat ca. Alles in allem 45 Minuten gedauert. Am Nachmittag waren wir noch spazieren, sie ist gerannt und hat gespielt. Kein Husten, Leistungsschwäche etc. Sie hatte einen Megaösophagus und eine Inhalationspneumonie. Dagegen wurde sie natürlich behandelt. Am 16.12. Wurde da noch ne Röntgenkontrollaufnahme gemacht, in 2 Ebenen mit Herz. Keine 2 Wochen später war sie tot. Die Obduktion ergab das sie Herzkrank war, das Herz jedoch nicht vergrößert. (Eine linksherzschwäche führt zu einem Lungenödem) Außerdem war die Lungenentzündung (die bei der Kontrollaufnahme nicht mehr zu sehen war) aufs Herz geschlagen. Sie hatte auch einen Perikarderguss. Alles zusammen, dass sowieso geschädigte Lungengewebe und dann ihre Aufregung führten dann zu dem was geschehen war. Mach dir bitte keine Vorwürfe! Man kann nicht alles verhindern...manchmal steckt man nicht drin. Aber als Tip: immer Röntgen, immer auch das Herz beim Kardiologen checken lassen. Ich wünsche dir viel Kraft!
 
Werbung:
3

3malschwarzerKater

Neuer Benutzer
Mitglied seit
1. Oktober 2015
Beiträge
12
  • #12
auch von mir mein Beileid :(

Ob es das Herz kann man ja nicht sagen, da man das Herz auf dem Röntgenbild nicht mehr sehen konnte.
Ja erst 6-7 Jahre alt, ich hätte mit meiner süßen auch gerne noch viele Jahre gehabt :(

bei meiner Katze Manju war das Herz auf dem Röntgenbild auch nicht mehr zu erkennen:

http://www.katzen-forum.net/innere-...rch-offenbare-fehldiagnose-lungenfibrose.html

sah das Röntgenbild so ähnlich aus?

allerdings halten drei Tierärzte es bei Manju für eine Flüssigkeitsansammlung im Brustraum und ein TA hält es für Lungenfibrose.

@ alle Erfahrenen:
kann es sein, das Wasser in der Lunge(Lungenödem), Wasser im Brustraum (Pleuraerguss) oder Lungenfibrose auf dem Röntgenbild gleich aussehen können?


P.S.
Lt. TA treten eitrige Flüssigkeitsansammlungen meistens mit Fieber auf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Maja-Maus

Maja-Maus

Benutzer
Mitglied seit
14. Juli 2012
Beiträge
90
  • #13
auch von mir mein Beileid :(



bei meiner Katze Manju war das Herz auf dem Röntgenbild auch nicht mehr zu erkennen:

http://www.katzen-forum.net/innere-...rch-offenbare-fehldiagnose-lungenfibrose.html

sah das Röntgenbild so ähnlich aus?

allerdings halten drei Tierärzte es bei Manju für eine Flüssigkeitsansammlung im Brustraum und ein TA hält es für Lungenfibrose.

@ alle Erfahren:
kann es sein, das Wasser in der Lunge(Lungenödem), Wasser im Brustraum (Pleuraerguss) oder Lungenfibrose auf dem Röntgenbild gleich aussehen können?


P.S.
Lt. TA treten eitrige Flüssigkeitsansammlungen meistens mit Fieber auf.

Fieber hatte Maja nie. Wurde immer gemessen war nichts. Ja die Lunge sah ähnlich aus. nur viel mehr wassser drin und weniger von der Lunge zu sehen, nur die Spitze hinten.
 
Maja-Maus

Maja-Maus

Benutzer
Mitglied seit
14. Juli 2012
Beiträge
90
  • #14
Trotz allem würde ich mich nicht mit Selbstvorwürfen quälen - zum einen glaube ich, dass deine Mieze wirklich sehr schwer krank war, was man schon daran sieht, dass sie wirklich in kürzester Zeit gestorben ist, zum anderen müssen wohl die meisten Tierbesitzer beim Thema Tierarzt gewaltig Lehrgeld zahlen... leider. Einne wirklich guten TA zu finden ist absolut schwierig - und wenn man noch nicht allzu viel Erfahrung hat, ist es absolut unmöglich.


Die Vorwürfe mache ich mir zwangsläufig...ob das nun am falschen Tierarzt lag, oder meiner Unwissenheit. Aber diese TA wird nie wieder ihre Hände an einer meiner zukünftigen Miezen legen, dass ist sicher.
 
Maja-Maus

Maja-Maus

Benutzer
Mitglied seit
14. Juli 2012
Beiträge
90
  • #15
Hier nochmal ein Bild, etwa 2 Wochen vor ohrem Tod. Es existieren auch Bilder, kurz vor ihrem Tod, jedoch sieht sie da schon sehr dünn und schwach und krank aus, und ich möchte Maja noch einmal zeigen wie sie immer war und wir sie in Erinnerung behalten wollen :)
 

Anhänge

  • Maja mit Pfötchen in der Luft 2.jpg
    Maja mit Pfötchen in der Luft 2.jpg
    91,3 KB · Aufrufe: 34
Königscobra

Königscobra

Forenprofi
Mitglied seit
31. Oktober 2011
Beiträge
25.094
  • #16
@ alle Erfahrenen:
kann es sein, das Wasser in der Lunge(Lungenödem), Wasser im Brustraum (Pleuraerguss) oder Lungenfibrose auf dem Röntgenbild gleich aussehen können?

Lungenödem und Pleuraerguss sehen sich in etwa ähnlich.
Fibrose sieht minimal anders aus.

Fibrose Bsp.
2.3.2.1.14_PPT_05_gross-128x128.gif

http://www.tierklinik-kaiserberg.de/abteilungen/innere-medizin/atemwegserkrankungen_hund

Lungenödem:
2.3.2.1.14_PPT_04_gross-128x128.gif

http://www.tierklinik-kaiserberg.de/files/images/2.3.2.1.14_PPT_03_gross.gif


Pleuraerguss
roentgen_01_g.jpg

http://www.google.de/imgres?imgurl=...ved=0CCAQrQMwAWoVChMIkIDt4qLJyAIVhxYsCh2_4w3Q



Pericarderguss
Quiz5-Q4-image-b_quiz_question.jpg

http://www.cardioacademy.cevalearn....ilder-von-Dr-Franck-Durieux-Dip-ECVDI-Aquivet.

Lungenentzündung Bsp.
images

http://www.google.de/imgres?imgurl=...ved=0CE0QrQMwEGoVChMI29mc06PJyAIVS90sCh0ImAi5
 
Maja-Maus

Maja-Maus

Benutzer
Mitglied seit
14. Juli 2012
Beiträge
90
  • #17

Ok, danke, also nach ner Lungentzündung sieht es nicht aus. Aber bei einem seitlichen Röntgenbild, dah man hinten nur noch einen kleinen dunklen "Zipfel" der Lunge, ansonsten war so gut wie alles weiß... also ab der vorletzten Rippe hinten war es nur noch dunkel der Rest weiß
 
Königscobra

Königscobra

Forenprofi
Mitglied seit
31. Oktober 2011
Beiträge
25.094
  • #18
Ok, danke, also nach ner Lungentzündung sieht es nicht aus. Aber bei einem seitlichen Röntgenbild, dah man hinten nur noch einen kleinen dunklen "Zipfel" der Lunge, ansonsten war so gut wie alles weiß... also ab der vorletzten Rippe hinten war es nur noch dunkel der Rest weiß

Dann war es mit aller Wahrscheinlichkeit wirklich Flüssigkeit.
Und die kann ja verschiedene Ursachen haben.


Auf jeden Fall war dein Mäuselchen sehr schwer krank.
 
Maja-Maus

Maja-Maus

Benutzer
Mitglied seit
14. Juli 2012
Beiträge
90
  • #19
Dann war es mit aller Wahrscheinlichkeit wirklich Flüssigkeit.
Und die kann ja verschiedene Ursachen haben.


Auf jeden Fall war dein Mäuselchen sehr schwer krank.


Ja ich denke auch, dass es Flüssigkeit war. Das sagte mir die Tierärztin auch, die sie nachher einschläferte. Ich frage mich aber, ob ich gegen die erste Tierärztin vorgehen kann? Gibt es Anwälte die sich mit sowas auseinandersetzen? Schließlich hatte Maja wegen der Fehldiagnose gelitten und hätte vielleicht sonst noch gelebt.
 
K

Kiwi88

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
22. Juni 2015
Beiträge
262
  • #20
Maja-Maus, versuche bitte diesen Gedanken dass deine Maja evtl. Noch leben würde bald zu vergessen. 1. Führt er zu nichts, 2. Ist es sehr unwahrscheinlich das deine Katze noch leben würde. Egal was es war, ob es jetzt doch vielleicht nicht die Krankheit war die dein TA diagnostiziert war, Maja war todkrank. Auch wenn es beispielsweise ein Lungenödem aufgrund einer Herzerkrankung war, hättest du ihr nicht mehr helfen können. Wenn es aufgrund des Herzens zur Ödembildung kommt, ist es bereits im Endstadium. Medikamente können es dann möglicherweise noch etwas rauszögern, mehr aber nicht. Wenn du dir wirklich sicher sein willst was passiert ist, musst du sie obduzieren lassen. Das machen alle großen Kliniken, auch nur dann wirst du Beweise für rechtliche Schritte haben. Du kriegst sie dann aber nicht mehr wieder. Oder du bittest einen anderen TA sie aufzumachen. Was wäre wenn du die neue TÄ bittest mit der alten TÄ Rucksprache zu halten. Vielleicht bringt das etwas Aufklärung. Mit hat damals das Buch "Der Verlust eines Hundes-und wie wir ihn überwinden" geholfen. Wobei man "Hund" problemlos gegen "Katze" austauschen kann. Wut und Schuldgefühle gehören zur Trauer dazu. Ich würde dir raten dass du die Spekulationen über ihren Tod nicht weiter führst. Es macht dich nur verrückt. Alles Liebe.
 
Werbung:

Ähnliche Themen

K
Antworten
3
Aufrufe
13K
Katzenspatz
K
Deaflibelle
Antworten
11
Aufrufe
4K
Mondkatze
Mondkatze
L
Antworten
67
Aufrufe
30K
petras
petras
O
Antworten
4
Aufrufe
4K
Kalintje
Kalintje
Kimi2011
4 5 6
Antworten
114
Aufrufe
97K
rlm

Über uns

Seit 2006 stehen dir in unserem großen Katzenforum erfahrene Katzenhalter bei Notfällen, Fragen oder Problemen mit deinem Tier zur Verfügung und unterstützen dich mit ihrem umfangreichen Wissen und wertvollen Ratschlägen.
Oben