Kreuzbandriss

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Naira

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20. November 2010
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Zellertal
Hallo zusammen,

ich möchte erst mal kurz etwas zu unseren Tieren sagen. Wir haben 4 Katzen, davon 2 Freigänger, Toni 9 Jahre und Peppels 15 Jahre. Bis vor kurzem gab es auch noch unsere Linda, die leider seit dem 30.09.2010 spurlos verschwunden ist. Das ist ein ganz wunder Punkt in unserem Leben. Das ist so schmerzhaft, nicht zu wissen, was mit ihr passiert ist. Diese Erfahrung wünsche ich niemandem. Und als ob das nicht schon genug wäre, kam unser Kater innerhalb von 6 Wochen mit 2 Knieverletzungen nach Hause. Die erste Verletzung (gleiche Symptome wie bei der zweiten) war nach ca. 4 Wochen ganz verheilt. Im Übrigen bei beiden Knien gab es keine äußerlichen Verletzungen, z. B. Kratzer oder blutige Merkmale - nichts. Unsere Katzen sind es gewohnt nachts im Haus zu schlafen und dürfen erst morgens auf ihren Streifzug. Ich habe also unseren Kater am Samstagmorgen in die Natur entlassen und er kam ca. 2 Stunden später mit seiner zweiten Knieverletzung. Ich bin gleich mit ihm zur Tierärztin gefahren. Sie stellte fest, dass das Knie dick geschwollen wäre. Sie wollte ihn aber nicht röntgen, da dies zu schmerzhaft für ihn gewesen wäre. Er bekam Spritzen und Traumeel für zuhause. Am nächsten Tag nochmal zu ihr hin, wieder eine Spritze und noch Schmerztabletten für daheim. Nach ein paar Tagen fing er auch an, das Beinchen wieder zu benutzen. Es sah so aus als ob alles gut werden würde. Doch nach fast 3 Wochen waren wir noch immer nicht ganz zufrieden mit seinem Zustand. Wir sind dann zu einem anderen Tierarzt gegangen, der ihn erst mal geröntgt hat. Und dann kam es knüppeldick! Unser Katerchen hat einen Kreuzbandriss und der Meniskus ist total kaputt. Die Verzweiflung ist groß. Es gibt 2 Möglichkeiten. Entweder sie zerlegen das komplette Knie und basteln es neu zusammen. Dies müßte dann mit externen (außen liegenden) Fixateuren gesichert werden, was auch eine große Verletzungsgefahr bedeutet, da er mit den Dingern hängen bleiben kann. Oder man könnte einen Stift ins Knie "einarbeiten", der aber eine Versteifung des Beinchens zur Folge hätte. Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Hat jemand mit so etwas Erfahrung? Der eine Tierarzt meinte sogar, er würde jetzt gar nichts mehr machen, worauf aber seine Frau meinte, dass hätte zur Folge, dass die Muskulatur erschlafft und irgendwann das Bein amputiert werden müßte. Ich brauche dringend Euren Rat. Ich bin so verzweifelt.

Traurige Grüße

Naira
 
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