kleiner Kater und Katze

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Liesepeter

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Hallo!

Seit zwei Tagen lebt ein kleiner Kater (10 Wochen) in unserem Haushalt. Meine 3,5 Jahre alte Dame war bisher allein. Ich weiß, dass sie sich erst mal aneinander gewöhnen müssen. Aber ich mache mir trotzdem so meine Gedanken:
Sie knurrt und faucht ihn an. Mich übrigens auch. Sie hat schon nach mir gehauen. Vorher undenkbar.
Nein, ich habe keine Glastür, um beide zu trennen und sie zieht sich schon allein zurück. Leider frisst sie auch nicht mer viel und mit Leckerlis ist auch keine Bestechung möglich.

Hilfe:sad:
 
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knuddel06

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Warum ist der Kater mit 10 Wochen schon bei euch?
Der Altersunterschied ist zu groß.
Kitten brauchen Kitten zum raufen und toben.
Kater raufen völlig anders als Katzen.
Bitte noch ein Katerkitten dazu, oder den Kater zu einem anderen Kitten geben.
Zu deiner Katze bitte eine andere Katze dazu, etwa gleichalt, und ähnlicher Charakter.
 
Lucky_Kasim

Lucky_Kasim

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Ich bin zwar kein Experte, aber 10 Wochen find ich ein bischen früh, besser wäre er noch 2-4 Wochen bei der Mama geblieben.

Warum eigentlich ein so junger Kater zu einer 3.5 jährigen Katzendame? Ich glaube da wäre eine 2. Dame im ungefähr selben Alter und mit ähnlichen Charaktereigenschaften besser gewesen.

Der kleine will doch ordentlich rumtoben, ich denke die Katzendame wird da nicht soviel lust zu haben, vor allem nicht wenn sie so lang alleine war.
 
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Liesepeter

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Die Mutter wurde überfahren als die drei Geschwister 5 Wochen alt waren. 10 Wochen, weil keiner meiner 6 erfahrenen Katzenbesitzer dagegen sprachen und auch der Tierarzt keine Einwände hatte. Also sei Eure Empfehlung wieder abgeben oder was!? Eine dritte Katze kann ich nicht aufnehmen. Aber das wird doch nicht die einzige Konstellation jemals gewesen sein. Es muss doch Erfahrene Leute da draußen geben.
 
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Simpat

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Kann mich den anderen nur anschließen, dass Kitten ist leider zu früh getrennt worden und die Alters- und Geschlechtskonstellation passt auch nicht.

Vorallem da die Kätzin bisher allein gelebt hat, wäre eine langsame Zusammenführung wichtig gewesen, vorallem hätte der Neuzugang bestens sozialisiert sein sollen und nicht ein Kitten, welches zu früh getrennt worden ist. Den Neuzugang erst mal in einem Zimmer separiert unterbringen, dann kann man man anfangen Klos und Decken auszutauschen und dann eine Gittertür für den ersten Kontakt aufstellen und erst wenn die Tiere auf beiden Seiten entspannt bleiben, auch in Gegenwart des anderen, lässt man sie zusammen.

Ich fürchte, die Probleme werden noch größer, wenn der Kleine erstmal anfängt sie ständig zu nerven, weil er spielen will und wenn er größer wird und erstmal ins Flegelalter kommt, wird es aufgrund des unterschiedlichen Spielverhaltens von Katzen und Katern auch zu Spannungen kommen.
 
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knuddel06

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Es muss doch Erfahrene Leute da draußen geben.

Welche Antworten hättest du denn gern?
Alles schön?
Alles toll?
Alles richtig gemacht?

Du bist schon einige Zeit im Forum.
Warum hast du dich nicht eingelesen?
Warum hast du vorher keinen Thread erstellt?

Das was du da nun sitzen hast, paßt überhaupt nicht.
 
S

Simpat

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Die Mutter wurde überfahren als die drei Geschwister 5 Wochen alt waren. 10 Wochen, weil keiner meiner 6 erfahrenen Katzenbesitzer dagegen sprachen und auch der Tierarzt keine Einwände hatte. Also sei Eure Empfehlung wieder abgeben oder was!? Eine dritte Katze kann ich nicht aufnehmen. Aber das wird doch nicht die einzige Konstellation jemals gewesen sein. Es muss doch Erfahrene Leute da draußen geben.

Aber die Fehler wurden doch trotzdem auch von dir gemacht. Warum war deine Katze bisher allein? Warum nicht ein weibliches Kitten? Es wäre eine langsame Zusammenführung besser gewesen.

Jetzt hast du zwei schlecht sozialisierte Katzen einfach zusammengesetzt und wunderst dich, dass es da kein Zaubermittel gibt, dass die sich dann auf einmal mögen.

Zu deiner Katze hätte eine 3-4 Jahre alte Kätzin, gut sozialisiert, die gut mit Kätzinnen kann, nicht dominant ist, vom Charakter, Wesen und Temperament deiner Katze möglichst ähnlich einfach viel besser gepasst.

Vorallem sollte je schlechter die eine Katze sozialisiert ist, desto besser muss es die andere sein. Du hast eine Katze allein gehalten und ein schlecht sozialisiertes Kitten dazugesetzt, was hast du erwartet?

Wenn man schon meint, man muss ohne jegliche Erfahrung von Vergesellschaftung gleich zwei schlecht sozialisierte Tiere zusammensetzen, dann hätte man zumindestens eine langsame Zusammenführung machen müssen.

Du bist schon seit Mai 2012 hier gemeldet, schade, dass du dich da nicht besser informiert und eingelesen hast. :(


Du kannst es probieren, in dem du mehrmals täglich die beiden ausgiebig beschäftigst und bespaßt, gib ihnen Leckerlis in Anwesenheit des anderen, schaff positive Erlebnisse. Vorallem wenn der kleine Kater größer wird, muss der ausreichend beschäftigt und regelmässig ausgepowert werden, damit er deiner Katze nicht zu sehr auf den Keks geht. Versuche es auch mal mit clickern, aber viel Hoffnung habe ich nicht.

Weißt du wie gut deine Katze als Kitten sozialisiert worden ist, wie alt war sie bei der Trennung von der Mutter? Wie alt war sie als sie bei dir eingezogen ist und wielange hat sie jetzt allein gelebt?
 
Zuletzt bearbeitet:
*Gary*

*Gary*

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Erstmal ist es toll, dass du deiner Miez Gesellschaft holen wolltest :)

Allerdings ist es eine ziemlich ungünstige Konstellation, das merkst du ja auch gerade.
Das kleine Kitten ist nicht richtig sozialisiert und deine 3,5-jährige Miez hat das in der Zeit des allein-seins wohl auch wieder verlernt...

Eigentlich wäre eine sehr soziale Katze in etwa gleichem Alter die richtige Partnerin gewesen.
Sobald das Kitten richtig in das Flegelalter kommt, hat deine Miez gar nichts mehr zu lachen. Da will der Kater raufen und sich prügeln, denke weniger, dass deine Katze darauf wirklich Lust hat.

Wenn ein zweites Kitten nicht möglich ist, würde ich schweren Herzens das Kitten zu anderen Kitten weiter vermitteln und nach einer passende (!!) Zweitkatze suchen.
 
Eleiya

Eleiya

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Liesepeter ich habe dir eine private Nachricht zukommen lassen zu diesem Thema
 
Flederviech

Flederviech

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  • #10
Wenn deine Katze mit dem Kleinteilchen ein Problem hat,hilft die beste Erfahrung nix um ehrlich zu sein. Sowas KANN gut gehen,muss aber nicht,denn ansich ist der Altersunterschied viel zu groß und du solltest im optimalsten Fall dem kleinen Mann einen gleichaltrigen Kater dazu holen.
Das Verhalten euch gegenüber von eurer Katze wird vermutlich Unmut/Eifersucht sein,da sie bisher bei euch allein war und nun so eine "Konkurenz" vor die Nase bekommen hat.
Natürlich kannst du es so versuchen mit den beiden,ihnen ein paar Wochen geben und schauen was passiert,viel mit beiden zusammen spielen wo beide Interesse dran haben um positive Dinge zu schaffen und eben jeden Menge Geduld haben.

Ich habe mich einmal an so eine "Mischung" getraut und zu meinen zwei ältesten (Katze damals 5 und Kater 6 Jahre alt) ein 14 Wochen altes Mininäschen (Kater) gesetzt. Mit dem Ergebnis das mein Sternchenkater ihn sofort adoptiert und Ersatzpapa gespielt hat und meine Kätzin ein paar Tage gezickt,danach aber ok mit dem Kleinteil war. Muss aber dazu sagen das der "Kleine" (heute 6 Jahre alter stolzer Kater ^^) sehr gut sozialisiert war/ist,seine Mama und Geschwister ausreichend lange hatte. Beide Kater waren lecker zufrieden und die Dame hatte ihre gewünschte Ruhe.
Wenn's absolut in die Hose gegangen wäre,hätten wir ihn damals auch wieder in die Pflegestelle bringen können.

Im Grunde hast du jetzt drei Möglichkeiten. Du versuchst es,mit der "Gefahr" das der kleine Kater -sobald er älter wird- durchaus Probleme machen kann. Kater spielen/raufen/toben wilder als Katzen. Deine Dame wird da nicht unbedingt eine Schnitte haben gegen ihn. Zudem kann der Kater unzufrieden werden,dies durchaus in "Problem"verhalten zeigen wie Protestpinkel,Verhaltensauffälligkeiten etc.pp.
Du holst dem Kurzen einen Spielgefährten der etwa im gleichen Alter ist (12-16 Wochen alt) oder du suchst für deine Dame eine charakter und altersgleiche Katzendame und trennst dich von dem kleinen.
 
bunteriro

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  • #11
Na wenn unter den Usern hier keine kazenerfahrenen Leute zu finden sind, dann wohl nirgends.
Wenn sich eine große Masse regelmäßig austauscht und dabei bestimmte Muster immer wieder auftauchen, die dann in eher erfolgreiche und eher weniger erfolgreiche sortiert werden können, dann wird das schon Gründe haben.

Ein so junges unsozialisiertes Kitten (und das ist es nunmal, wenn die Mutter seit der 5. Woche fehlt) zu einer erwachsenen Kätzin zu packen ist nunmal tendenziell eine problematische Konstellation.

Tierärzte sind übrigens Mediziner, und da sie sich bei so vielen verschiedenen Arten auskennen müssen, wäre es reichlich viel verlangt, dass sie bei ebenso vielen Arten auch noch Ernährungsexperten und Verhaltensforscher sind. Beim Thema Verhalten und artgerechte Ernährung sind die meisten Tierärzte..nunja...wirkliche Flaschen. Ist ja aber auch nicht ihr Beruf.

So wie es jetzt ist, ist es wirklich keine gute Ausgangsbasis und du musst dir dessen bewusst sein, dass du damit womöglich am Ende 3 Wesen unglücklich macht: eine gestresste Katze, ein unausgelasteter Kater und damit auch du als unzufriedene Dosi.
Vielleicht geht es auch "gut", wobei gut hier nur so als "eben irgendwie ok/sie arrangieren sich eben" zu sehen ist, denn es gibt andere, bessere(!) Möglichkeiten.

Ich würde wirklich überlegen, ob ein gut sozialisierter Kater von mindestens 12 Wochen nicht doch einen Platz bei dir finden könnte. Du hättest 2 kleine Katzen, dein Katerchen einen super Spielpartner, von dem er auch noch in puncto Sozialverhalten lernen könnte, und deine Katze hätte Sozialpartner, zu denen sie sich dazugesellen kann, aber es auch nicht schlimm wäre, wenn sie mal keine Lust hat und sich raushalten will.

Alternativ könntest du für den Kater ein passendes zuhause suchen und deiner Dame eine passende Freundin. Im ersten Moment scheint das eine unbefriedigende Sache zu sein, weil du den Kleinen wieder abgeben müsstest, doch würde so am Ende allen geholfen sein. Für mich wäre das die Alternative der Wahl (und ich weiß es aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist eine Katze wieder herzugeben, aber wenn es nicht passt passt es nicht und es fühlt sich keiner wohl. Und wenn nach der Trennung dann doch noch das passende Tier gefunden wird und man eine rundum aufblühende Katzengruppe hat...das entschädigt für alles).
 
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knuddel06

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  • #12
premurosa

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  • #13
Wo sind denn die Geschwister hin?

Es ist durchaus moeglich Kitten und Erwachsene Katze zusammen leben zu lassen (wenn es nicht anders geht) - aber dafuer muessen die Umstaende passen. Das ist bei dir nicht der Fall - wenn deine Katze die Geduld verliert, kann es so weit kommen, dass sie den Kleinen entweder schwer verletzt oder direkt toetet.

Das muss man nicht auf Biegen und Brechen herausfordern, nur, damit du ihn vielleicht behalten kannst.

Zum anderen: Du haettest deiner Katze wahrscheinlich einen grossen Gefallen getan, indem du sie nicht bis dato haettest alleine leben lassen. Klar, dass es sie irritiert, dass ploetzlich Konkurrenz in ihrem Revier ist. Du kannst nicht von jeder Katze verlangen, dass sie gluecklich ueber Neuzugaenge ist.
 
premurosa

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  • #14
Feuerkopf

Feuerkopf

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  • #15
1. Ich finde es nicht lächerlich, dass hier eine Private Nachricht geschrieben wird, statt sie öffentlich im Forum zu schreiben, wo sie zum einen durch die vielen nichthilfreichen Beiträge untergeht und/oder zum andern einfach durch "wir wissens aber besser" und "du hast alles falsch gemacht"-Beiträge zerredet wird.

2. Auch auf die Gefahr hin, gesteinigt zu werden:
Wir haben damals unserer zweieinhalb jährigen Katze auch ein Kitten vorgesetzt. Einen sechs Wochen alten Kater. Unwissend, wie wir damals waren, gab es auch keine langsame Zusammenführung, wir haben sie direkt miteinander vertraut gemacht. Wie man sich sicherlich denken kann, war Mimi anfangs mehr als sauer. Das hat sie durch lautes Knurren und Fauchen zum Ausdruck gebracht. Gehauen hat sie den Kleinen nie. So wurde er älter und ihn hat auch ihr Verhalten nicht gestört, er hat immer wieder versucht Anschluss zu finden.

Letztlich ist ihm dies dann auch gelungen und die zwei waren unzertrennlich, wenngleich sie sich, durch sein beginnendes Flegelalter für meinen Geschmack zu oft geprügelt haben. Wir haben uns für einen zweiten Kater entschieden (diesmal hatte ich mich hier eingelesen und wusste es besser^^) Naja, seit dem zoffen sich die beiden noch genauso oft :D Aber es ist gefühlt trotzdem entspannter.

Ich würde es nicht mehr so machen. Allerdings werde ich niemanden verurteilen, der es doch so macht, besonders weil ja nicht viel über die Hintergründe bekannt ist, außer, dass die Mamakatze überfahren wurde. Die TE hat dem kleinen Mann ein Zu Hause gegeben, das vielleicht nicht optimal ist, aber wenn man es schlau anfängt und der Katze die ganze Aufmerksamkeit schenkt und sie ein bisschen betüdelt könnte es dennoch gut gehen.

Falls die Katze allerdings bösartig gegen den Kleinen wird und ihn anfängt zu hauen oder zu beißen, wäre es doch sinnvoller das Kleinteil wieder abzugeben, zu Altersgenossen am besten.

So viel zu meinen Erfahrungen.
 
Lilacchoco

Lilacchoco

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  • #16
Ich kann mich diesem Kommentar nur anschliessen!!
Unser damals 7 Jahre alter Kater bekam ein Kitten dazu.... War anfangs schwierig, da er es sich nicht gewohnt war das Katzen auch mal zusammen spielen. (Unser anderer Kater war genau gleich)
Es zogen dann noch weitere Kitten ein und nittlerweile findet er die ganz toll und spielt auch. Nicht sehr oft, er zieht sich auch zurück. Aber er ist aufgelebt dadurch. Man kann einfach nicht immer pauschal sagen
:wow: das geht doch nicht und auf den TE`s rumhacken!!

1. Ich finde es nicht lächerlich, dass hier eine Private Nachricht geschrieben wird, statt sie öffentlich im Forum zu schreiben, wo sie zum einen durch die vielen nichthilfreichen Beiträge untergeht und/oder zum andern einfach durch "wir wissens aber besser" und "du hast alles falsch gemacht"-Beiträge zerredet wird.

2. Auch auf die Gefahr hin, gesteinigt zu werden:
Wir haben damals unserer zweieinhalb jährigen Katze auch ein Kitten vorgesetzt. Einen sechs Wochen alten Kater. Unwissend, wie wir damals waren, gab es auch keine langsame Zusammenführung, wir haben sie direkt miteinander vertraut gemacht. Wie man sich sicherlich denken kann, war Mimi anfangs mehr als sauer. Das hat sie durch lautes Knurren und Fauchen zum Ausdruck gebracht. Gehauen hat sie den Kleinen nie. So wurde er älter und ihn hat auch ihr Verhalten nicht gestört, er hat immer wieder versucht Anschluss zu finden.

Letztlich ist ihm dies dann auch gelungen und die zwei waren unzertrennlich, wenngleich sie sich, durch sein beginnendes Flegelalter für meinen Geschmack zu oft geprügelt haben. Wir haben uns für einen zweiten Kater entschieden (diesmal hatte ich mich hier eingelesen und wusste es besser^^) Naja, seit dem zoffen sich die beiden noch genauso oft :D Aber es ist gefühlt trotzdem entspannter.

Ich würde es nicht mehr so machen. Allerdings werde ich niemanden verurteilen, der es doch so macht, besonders weil ja nicht viel über die Hintergründe bekannt ist, außer, dass die Mamakatze überfahren wurde. Die TE hat dem kleinen Mann ein Zu Hause gegeben, das vielleicht nicht optimal ist, aber wenn man es schlau anfängt und der Katze die ganze Aufmerksamkeit schenkt und sie ein bisschen betüdelt könnte es dennoch gut gehen.

Falls die Katze allerdings bösartig gegen den Kleinen wird und ihn anfängt zu hauen oder zu beißen, wäre es doch sinnvoller das Kleinteil wieder abzugeben, zu Altersgenossen am besten.

So viel zu meinen Erfahrungen.
 
H

haydee

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  • #17
Ich habe die Konstelation älte Katze 14 Jahre und 2 kleine Katerchen. Meine alte Dame rauft gerne und liebt streunen, aber mit nur einem Kater das währe nie gut gegangen. Die drei spielen Fangen, ab und an rauft die alte mit den Katern, sie fressen zusammen, sie liegen zusammen im Bett und die alte Dame rauft zuverlässig mit wenn einer der kleinen Angegriffen wird.
Die Katze und nur ein Katerkitten währe nie und nimmer gutgegangen und das obwohl meine Katze nur mit Katern gelebt hat. 2 Katerkitten und die Alte funktioniert super
 
Venya

Venya

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  • #18
Aber alle, auch die "Verständnisvollen" haben eines gemeinsam:
Das Kitten allein bei der "Alten" zu lassen, war keine Option. Überall zogen noch Kitten oder Halbstarke dazu, denn die "Alte" kam damit nicht wirklich klar.

Also, noch ein Kitten her. Wenn das nicht geht, dann muss das Kitten wohl gehen und eine gleichalte Dame muss einziehen. Wobei ich schon sehr skeptisch bin .. 7 Jahre Alleinherrschaft und dann auf einmal akzeptieren müssen *grübel
 
Feuerkopf

Feuerkopf

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  • #19
Venya, bei mir bekam kein KITTEN noch einen dazu. Damals war Rusty schon über ein Jahr alt und ein Jahr bei uns. Und nachdem sich Katz und Kater auch heute noch raufen, wie die Irren, bin ich mir sicher, dass es auch ohne den zweiten Kater gegangen wäre. Aber ich weiß natürlich auch, dass es so jetzt an sich besser ist.

Ich bin dafür, dass man erstmal schaut, wie sich die Situation entwickelt. Genauso, wie wenn man sich generell einen Spielgefährten zur Katze holt. Besser als nach 3 Wochen abzugeben, sagen Funktioniert nicht, meine Katze ist Einzelgänger. Die müssen sich auch mal zusammenraufen (im wahrsten Sinne des Wortes, wenn das Kleinchen groß genug ist)

Wenn natürlich jemand VOR dem Kauf einer Zweitkatze fragt, würde ich die übliche antwort geben: Gleiches alter, Geschlecht und Temperament.
 
bunteriro

bunteriro

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  • #20
Schön, dass hier so viele auch positive Beispiele nennen können...es wurde ja auch oft gesagt, dass es funktionieren kann.
Aber wie oft funktioniert es eben nicht und es kommt zu Folgen wie Verletzungen, Unsauberkeit usw.? Dazu kommen hier leider täglich neue Themen dazu. Das sollte man nicht einfach vom Tisch fegen.

Und selbst wenn es funktioniert, bleibt die Frage: Wäre eine andere Konstellation nicht besser für alle Beteiligten gewesen?
Ich persönlich suche nicht nach einem "ok"-Zustand, sondern nach einem "gut"-Zustand, aber wenn sich jemand mit "sie kommen miteinander klar" zufrieden gibt, muss das dann eben auch den Katzen reichen.
Für mich ist das übertragen auf Menschen wie mit einer Zweck-WG und einer Freundes-Wg, nur die Zweck-Wgs sind nicht für immer und der Zwecks-Mitbewohner nicht der einzige Sozialkontakt für lange Zeit oder für immer.

Ergänzung: Und in dem Thema hier steht es ja noch völlig in den Sternen, ob es auf Dauer funktioniert (wie ok oder gut auch immer). Der Kleine ist erst 10 Wochen und kein Stück sozialisiert. Wenn er ein halbwegs typischer Kater ist, wird er locker die nächsten 1,5 Jahre die Bude rocken. Was ist, wenn es zwar jetzt relativ gut aussieht, aber der Kleine dann in ein paar Monaten mit mehr Größe und Kraft mit der Katze ordentlich balgen will. Solte sie eine halbwegs typische Katze sein, wird sie das nicht gerade erbaulich finden.
Ich habe einen Kater (als Dritttier, als Spielgefährte für meinen aktiven Altkater, der nur mit dem zweiten ruhigeren Altkater unterfordert war) nach 6 Monaten schweren Herzens abgeben müssen, nachdem es 3 Monate gut gelaufen ist, dann der verspielte Neue mit meinem zurückhaltenden Altkater aneinandergeraten ist. Ich habe über Wochen versucht deren Beziehung wieder zu kitten - erfolglos. Der Altkater wurde unsauber, traute sich nicht mehr vom Regal runter, war permanent angespannt. Vielleicht hätten sie sich irgendwann mal irgendwie zusammengerissen, aber was hätte das denn dann sein sollen? Was Tolles? - sicher nicht.
Es waren bei mir alles erwachsene Kater, die altersmäßig sehr nah beieinander waren und man den Charakter gut einschätzen konnte, zudem waren sie ale ihr Leben lang unter Artgenossen und daher gut sozialisiert. Am Ende ist eine Räuberbraut-Katze eingezogen, die mit dem einen Kater rauft und mit dem anderen schmust.

Bei einem unsozialisierten Kitten, dessen Charakter noch unbekannt ist, zudem eine dritte Katze schon ausgeschlossen wurde...da würde ich zum Wohle aller den Kleinen abgeben und eine geeignete Partnerin für die Katze suchen.
 
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