Kitten zum Hund dazu?

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Kiviuq

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Hallo ihr lieben,

ich habe mich heute hier angemeldet und würde gerne, bevor es zum Katzenkauf geht, eure Meinungen anhören. Ich bin 26 Jahre alt und arbeite als Informatikerin von zu Hause. Nur selten (alle 2-3 Monate) bin ich mal eine Woche weg, aber dann ist mein Lebensgefährte immer noch zu Hause. Wir haben zur Zeit einen Golden Retriever (7 Jahre), der alles und jeden liebt. Vor Katzen hat er sehr viel Respekt und hat eher die Devise, einmal mehr zurück gehen als es darauf ankommen zu lassen.
Mein Lebensgefährte ist schon immer ein Katzen Mensch gewesen und hat nun geäußert, er würde gerne eine Katze dazu holen.
Nun stellt sich mir aber die Frage, man liest es hier ja auch in den Themen, das Katzen besser zu 2 sein sollten. Kann man das pauschal so sagen? Zählen wir bzw. der Hund auch als Gesellschaft oder wäre es da dennoch notwendig 2 zu holen? Ich muss zugeben, dass mir 2, da ich auch keine Katzen Erfahrung habe, auf einmal zu viel scheinen und ich dann doch etwas über den Platz in der Wohnung nach denken müsste.
Wir leben in einer 3 Zimmer Wohnung + Balkon. In unserer Straße laufen viele Katzen als Freigänger herum, so dass die Option auch offen stehen würde. Mein Freund würde allerdings eine Wohnungskatze bevorzugen, ich habe mir da noch keine Meinung gebildet.

Daher: Was für Gesellschaft ist notwendig? Ich bin theoretisch immer nur ein paar Stunden (z.B. Lebensmittel kaufen) weg und sonst eigenltich sehr viel zu Hause, da ich ja auch von zu Hause arbeite. Reicht das als Beschäftigung?
Könnt ihr mir eventuell gute Bücher empfehlen, die man als Vorbereitung besonders Richtung Erziehung lesen kann?

Danke im voraus!
 
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Hallo :)
Wenn du dir Katzen holen möchtest, immer zwei! Weder Hund noch Mensch kann einer Katze einen adäquaten Partner bieten, Katzen sind sehr soziale Tiere und Einzelhaltung von kitten würde ich als Tierquälerei bezeichnen.
Also immer im Doppelpack! Einzelne Tiere können schwere Verhaltensstörungen ausbilden, außerdem sind zwei wirklich viel weniger Arbeit, als ein kitten. Sie sind ausgeglichener, beschäftigen sich miteinander, toben, spielen. Bei einer Einzelkatze wirst du wohlmöglich bald eine zerstörte Wohnung und zerkratzte Arme haben, da sie einfach nicht ausgelastet ist.
Wenn du wirklich partout nur ein Tier willst, würde ich zu einer älteren Katze raten, die wirklich als explizite Einzelkatze vermittelt wird. Dann aber auch nur mit Freigang. Obwohl ich der Meinung bin, dass man auch ältere Katzen wenn möglich noch vergesellschaften sollte.
Freigang übrigens am besten erst mit 12 Monaten :)
Liebe Grüße
 
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Schnurr13

Schnurr13

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Hallo und Willkommen.
Ich finde es sehr schön, dass du dich informierst, bevor ihr euch Katzen anschafft. Hier im Forum kannst du wirklich viele wichtige Infos bekommen. Manchmal wirst du auch sehr direkte Antworten erhalten, aber hier sind viele im Tierschutz und mussten schon weniger schönes sehen bzw. erleben.
Nun zur Katz. Also die Info, dass Katzen Einzelgänger sind ist echt veraltet. Wenn du dich ne Weile hier durchliest, dann wirst du das auch erfahren.
Ich bin auch sehr froh, dass wir 2 Kater haben, denn dadurch haben wir weniger Arbeit und das Kind wurde nicht zerkratzt ...
Kitten sind sehr lustig, aber auch eine echte Belastung für Geduld und Nerven. Die machen sehr viel Quatsch, manchmal auch Schaden aber auch Freude.

Viel Spaß beim Lesen und bitte niemals nie nur ein Katz. Danke.
 
Louisella

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Nun stellt sich mir aber die Frage, man liest es hier ja auch in den Themen, das Katzen besser zu 2 sein sollten. Kann man das pauschal so sagen? Zählen wir bzw. der Hund auch als Gesellschaft oder wäre es da dennoch notwendig 2 zu holen? Ich muss zugeben, dass mir 2, da ich auch keine Katzen Erfahrung habe, auf einmal zu viel scheinen und ich dann doch etwas über den Platz in der Wohnung nach denken müsste.
Wir leben in einer 3 Zimmer Wohnung + Balkon. In unserer Straße laufen viele Katzen als Freigänger herum, so dass die Option auch offen stehen würde. Mein Freund würde allerdings eine Wohnungskatze bevorzugen, ich habe mir da noch keine Meinung gebildet.
Grundsätzlich ist es so dass Katzen sehr soziale Tiere sind und ihresgleichen brauchen, das kann auch kein Hund oder Mensch ersetzen.
Ausnahmen: Einzelkatzen (fast immer vom Menschen dazu gemacht) und manchmal auch Freigänger (aber ACHTUNG - man kann sich nicht drauf verlassen dass Katzen draußen Freunde finden, oft überwiegen die Revierstreitigkeiten).

Muss es denn zwingend ein Kitten sein? Eine etwas ältere ausgewiesene Einzelgängerkatze würde sich sicher über ein Zuhause bei Euch freuen. Wenn sie dann in den Freigang darf um so besser, das sollte man sich aber wirklich gut überlegen, das kann normalerweise nicht mehr rückgängig gemacht werden. Ob man das mit dem Freigang kann und möchte hängt vor allem von zwei Dingen ab: 1.) natürlich der Umgebung, die muss natürlich passen, also keine Bahngleise, stark befahrene Straßen etc. in der Umgebung usw., 2.) man muss als Mensch damit klarkommen dass man sich immer und immer wieder Sorgen um die Katze machen wird, wenn sie nicht pünktlich nachhause kommt, außerdem sollte man auf jeden Fall als Notlösung einen Unterschlupf draußen bereitstellen können wenn der Einbau einer Katzenklappe nicht möglich ist - die Katzenklappe ist natürlich die bessere Lösung, es geht ja nicht nur um Schutz und Wärme sondern eben auch um Zuflucht falls es draußen Streit gibt oder Katz sich verletzt hat.

Mach Dir keine Sorgen dass Du als Katzenanfängerin mit 2 Katzen überfordert sein könntest - das Gegenteil ist der Fall. Zwei Katzen können sich wunderbar mit sich selbst beschäftigen, während Einzelkatzen schon eher dazu tendieren ungewöhnliche "Macken" zu entwickeln mit denen dann aber oft auch erfahrene Katzenhalter nicht so einfach klarkommen.

Arbeit hat man mit zwei Katzen jedenfalls nicht mehr als mit einer Katze - es sei denn man rechnet Sekunden auf (wie z.B. die Zeit die es dauert zwei Würschtel aus dem Klo zu holen anstatt nur einem). Dafür kriegt man aber auch ein einzigartiges Unterhaltungsprogramm geboten.

Kosten hat man bei zwei Katzen natürlich mehr - auch wenn man das Futter in den relativ gesehen deutlich preisgünstigeren größeren Dosen kaufen kann. Je nachdem hat man auch höhere Tierarztkosten schon bei den Standarddingen die ohnehin sein müssen (Kastration, Impfung usw.) aber auch immer das doppelte Risiko von teuren Behandlungen bei Krankheit oder Unfall (hier bitte auch bedenken dass Freigänger da viel höheren Risiken ausgesetzt sind und entsprechend auch für höhere Tierarztkosten sorgen können).

Kitten sollte man auf gar keinen Fall alleine halten - da sind die "Macken" vorprogrammiert und auch in meinen Augen grenzt das an Tierquälerei - das hat was von Kaspar Hauser, auch wenn man's natürlich schlecht vergleichen kann.
 
snowflake

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Ich kann dir auch nur raten 2 Katzen oder Kitten zu adoptieren. Eine allein wäre der Katze gegenüber nicht ok. Katzen sind keine Einzelgänger, Kitten schon mal gar nicht!!! Ansonsten, Hund und Katzen habe ich auch, das läuft super.

Aber sei dir drüber bewusst dass ihr immer in einer Art Zwiespalt lebt. Die Katzen wünschen dass ihr zu Hause seid, der Hund möchte mit euch draußen was erleben... mit euch unterwegs sein. Aber das kriegt man hin........
 
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LukeLeia

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Denke das wichtigste wurde schon genannt, wenn Katze dann 2! Idealerweise Geschwister, da ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich vertragen am größten. Wenn du im Tierheim schaust gibt es dort auch "Päarchen" die sich da gefunden haben und solche sollte man dann auch idealerweise als Päarchen adoptieren.

Vom Alter her müsst Ihr dann selbst entscheiden, ob es Kitten oder erwachsene Katzen sein sollen. Da du viel zu Hause bist, ist es schonmal gut gerade für den Anfang um zu schauen, dass Sie sich auch verstehen und sich nicht bekämpfen. Gerade bei Kitten kann das sonst schnell böse enden, da Sie sich ja nicht wehren können. Gerade Bissverletzungen können bei Kitten schnell tödlich enden, aber mach dir deshalb jetzt keine Panik, glaube in den meisten Fällen geht es schon gut, wollte es nur erwähnt haben. Draußen und zu Hause ist eben nicht immer vergleichbar, da das zu Hause ja auch sein Revier ist wobei Golden Retriever jetzt ja generell eher sehr gutmütige Hunde sind.

Denke anfangs ist es wichtig, dass man viel dabei ist und aufpasst und schaut wie sie sich verhalten so dass du noch erziehen kannst.
 
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Kiviuq

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Danke erst einmal für eure zahlreichen Antworten. Ihr habt mich in meinem Verdacht im Prinzip nur bestätigt. Wir haben uns auch darüber Gedanken gemacht, eventuell eine ältere Katze zu nehmen, die Einzelgänger ist und daher nicht in Mehrfachhaltung gegeben wird. Ich hab da nur ein bisschen Sorgen, weil sich die wenigsten davon mit einem Hund verstehen. Mein Hund kann es wenn es zu Katzen kommt ein ziemlicher Angsthase sein und wenn es eine sehr dominante Katze ist, kann es durch aus sein, dass mein Hund einfach nur noch Angst hat. Ich wollte dem eigentlich mit einem Kitten entgegen gehen, da ich dachte, es wäre sinnvoll sie beide quasi langsam aneinander zu gewöhnen.
Freigang ist hier theoretisch kein Problem- Wir haben viel grün, 30er Zone und hier sind keine großen Gefahren. Lediglich viele Katzen.

Dann werd ich mich mal mehr informieren und zu 2 Kitten tendieren oder zu einer älteren Katze, die sich eventuell mit dem DIcken versteht.
 
snowflake

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Sehr gute Entscheidung. Bei Kitten ist es in der Tat sicherer dass es mit dem Hund klappt! Oder eine ältere Katze aus dem TH die Einzelkatze war und mit Hund zusammenlebte.

Aber glaub mir es gibt nichts schöneres als 2 Kitten / Katzen beim Toben, Kuscheln, usw. zuzusehen.
 
Miausüchtel

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ja, besser 2 Kitten. Und da Retreiver sehr liebe Hunde sind wird er sich vielleicht besser mit Kitten zurechtfinden und die Kitten gewöhnen sich schnell an den Hund.
Ich selber hatte einen Retreiver und er liebte die Katzen und die 2 letzten Kitten sehr. Sie gingen auch zu ihm hin zum Schmusen.

Kitten wollen aber viel spielen, raufen und toben. Dazu braucht es 2 Kitten, da macht der Hund dann doch nicht so mit.
2 Kitten zusammen machen weniger Stress wie ein einsames Kitten das unbedingt mit einem Kitten aufwachsen sollte. Gleiche Sprache und gleiches sotiales Verhalten. Bitte entscheide dich für 2 von gleichem Geschlecht.

Viel Glück bei der Suche und dann bitte hier wieterhin berichten.
 
Dudler

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  • #10
Der Hund kann aber mit 2 Kitten auch überfordert sein.

Daher würde ich eher zu etwas älteren Katzen raten.


Bei älteren Katzen werden ja auch durchaus immer wieder mal Einzelplätze mit Freigangsmöglichkeit gesucht.
 
Schnurr13

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  • #11
Du kannst ja auch hier im Forum im Notfellchenbereich ein Gesuch aufgeben, wenn ihr darüber gesprochen habt, was ihr wollt ...
Da können sicher einige Pflegestellen oder Orgas auch mit der richtigen Katz aufwarten.
Die Daumen sind gedrückt.
 
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  • #12
Kannst du Freigang bieten?
Ich hätte sonst einen passenden Hunde-liebenden Einzelkater für dich :).
 
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Kiviuq

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  • #13
Also Freigang ist theoretisch möglich. Praktisch muss ich mir noch eine Umsetzung überlegen, da wir im 1 OG sind. Zwar mit Balkon, aber wenn die Katze signalisiert das sie wieder rein will ist es schwer da etwas zu finden, das zu verwirklichen. Aber Freigang an sich ist hier in der Straße sehr normal.

Bzgl. des Hundes werden wir eh schauen wie wir da voran kommen. Momentan, da ich außer den Hund keine Haustiere habe, ist er meine Priorität 1 besonders das er sich damit auch abfindet. Das er sich schnell mit 2 Kitten überfordert fühlen kann hat mein Partner auch erwähnt. Da wir aber eine 3 Zimmer Wohnung haben und das Wohnzimmer hauptsächlich Katzen Revier sein könnte (der HUnd ist eh immer im Flur bzw. in den anderen Räumen), könnte man dem Hund auch entsprechend Rückzugsmöglichkeiten geben.

Wir haben da jetzt kurz drüber gesprochen und wenn 2 Kitten einziehen, ist es finanziell momentan nicht so machbar. Wir müssten da noch ca. ein Jahr warten (da es noch Veränderungen etc. geben wird).
Das heißt für mich erstmal informieren, umschauen, lesen! :)

Wie meinst du das mit deinem Kater?
 
Dudler

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  • #14
CutePoison ist selbst als Pflegestelle für einen Tierschutzverein tätig und kennt natürlich auch andere Pflegestellen.

Um so einen Pflegekater geht es wohl :)

Wenn ich dich recht verstanden habe, also genau das, was ihr sucht.

Am Balkon kann man vielleicht eine Katzentreppe anbringen. Das muss unter Umständen aber mit der Hausverwaltung abgeklärt werden.
 
Louisella

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  • #15
ja, besser 2 Kitten. Und da Retreiver sehr liebe Hunde sind wird er sich vielleicht besser mit Kitten zurechtfinden ...

Der Hund kann aber mit 2 Kitten auch überfordert sein.
[...]
Bei älteren Katzen werden ja auch durchaus immer wieder mal Einzelplätze mit Freigangsmöglichkeit gesucht.
Mit der Hund-Katze-Kombi kenn ich mich nicht aus, aber ich könnte mir auch vorstellen dass selbst ein Retriever von wuselnden Winzlingen die auf ihm rumhüpfen nicht so begeistert ist.
Und eben - es gibt so viele arme ältere Einzelkatzen, gerade auch bei den Freigängern, die haben alle auch ein gutes Zuhause verdient und müssen meist viel, viel länger im Tierheim oder auf Pflegestelle sitzen.
Und ältere Katzen haben halt den Vorteil dass man da gut abschätzen kann wie sie drauf sind während Kitten immer Überraschungseier sind.

Also Freigang ist theoretisch möglich. Praktisch muss ich mir noch eine Umsetzung überlegen, da wir im 1 OG sind. Zwar mit Balkon, aber wenn die Katze signalisiert das sie wieder rein will ist es schwer da etwas zu finden, das zu verwirklichen.
In den 1. Stock ist Katzentreppe kein Problem - sofern es der Vermieter erlaubt (und der Mieter in der Wohnung darunter). Wir haben hier die Katzenklappe in ein Seitenfenster eingebaut, weil wir Hanglage haben ist das fast wie 1. Stock. Beide Katzen haben sofort kapiert wie das funktioniert, obwohl sie gleich 2 Dinge lernen mussten, war überhaupt kein Problem (OK - der Kater hat mal wieder etwas länger gebraucht, aber das ist ja häufig so).

Wir haben da jetzt kurz drüber gesprochen und wenn 2 Kitten einziehen, ist es finanziell momentan nicht so machbar. Wir müssten da noch ca. ein Jahr warten (da es noch Veränderungen etc. geben wird).
Was die Kosten angeht bist Du mit zwei Kitten natürlich ganz weit vorne mit dabei - Kastrationen, Impfungen und dann der doppelte bis dreifache Futterbedarf während des Wachstums...
Aber das nur am Rande, normalerweise find ich das immer garnicht gut wenn bezüglich Einzelhaltung mit den Kosten argumentiert wird, als Hundehalter wisst Ihr ja auch schon was so ein Haustier an Kosten verursachen kann (und Katzen sind beim Tierarzt nicht wirklich billiger als Hunde).
Aber was stehen denn für Veränderungen an? Vielleicht ist es auch insgesamt der falsche Zeitpunkt sich Katzen zuzulegen? Nicht dass Ihr Euch jetzt Kitten zulegt, die irgendwann in den Freigang lasst und "plötzlich" entscheidet Ihr euch für eine Veränderung wie z.B. nach Tokio in eine Winzwohnung zu ziehen. Katzen sind da nämlich weit weniger flexibel als Hunde.
 
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  • #16
Was die Kosten angeht bist Du mit zwei Kitten natürlich ganz weit vorne mit dabei - Kastrationen, Impfungen und dann der doppelte bis dreifache Futterbedarf während des Wachstums...
Aber das nur am Rande, normalerweise find ich das immer garnicht gut wenn bezüglich Einzelhaltung mit den Kosten argumentiert wird, als Hundehalter wisst Ihr ja auch schon was so ein Haustier an Kosten verursachen kann (und Katzen sind beim Tierarzt nicht wirklich billiger als Hunde).
Aber was stehen denn für Veränderungen an? Vielleicht ist es auch insgesamt der falsche Zeitpunkt sich Katzen zuzulegen? Nicht dass Ihr Euch jetzt Kitten zulegt, die irgendwann in den Freigang lasst und "plötzlich" entscheidet Ihr euch für eine Veränderung wie z.B. nach Tokio in eine Winzwohnung zu ziehen. Katzen sind da nämlich weit weniger flexibel als Hunde.

Die Kosten sind für mich auch kein Punkt deswegen keine 2 Katzen zu holen, aber dann ein Punkt auf einen Zeitpunkt zu warten, wo wir entsprechend uns keine Sorgen machen müssen. Ja, ich weiß was für Kosten bei einem Haustier auf mich zu kommen, da mein Goldie mittlerweile ja auch schon 7 Jahre alt wird. Im moment leben wir 3 von meinem Gehalt. Ich bin Informatikerin und verdiene entsprechend nicht schlecht. Ich kann mir aber dennoch nicht vorstellen noch für 2 Kitten TA, Futter, Zubehör etc. zu zahlen, da es dann wenn wirklich was kommt sehr sehr knapp werden kann. Da mein Lebensgefährte allerdings zum August / September eine Ausbildung anfängt, ist das wieder xxx € mehr, womit man dann auch anständig rechnen kann. Ich bin lieber übervorsichtig und sage, es könnte knapp werden und verschiebe das Katzen bzw. 2 Kitten holen auf nächstes Jahr, als zu sagen "Ach das klappt schon" und am Ende kein Geld mehr zu haben, wenn die Kitten z.B. krank werden. Das meinte ich mit Veränderung - eine positive finanzielle. Den Wohnort werden wir nicht wechseln, da wir erst zum 1.8 uns von 2 auf 3 Zimmer erhöht haben. Wir haben nun viel mehr Platz und meine Eltern, die sonst gerne auf die Katzen aufpassen würden, FALLS wirklich mal keiner da ist (Meine Nachbarn würden das btw auch, die haben auch 2 Katzen), wohnen 2 Häuser weiter. Die Situation an sich ist perfekt. Stabiler Job (seit 4 Jahren Home office), stabile Beziehung, Wohnung in der wir mindestens 2 Jahre wohnen bleiben (da vertraglich geregelt und verkleinern werde ich mich nicht mehr, höchstens vergrößern) und es ist eine 30er Zone mit viel Wiese und Grün. Wie gesagt, ich bin nur vorsichtig gerade weil ich weiß was für Kosten auf einen zu kommen. Bei dem Goldie liege ich mit dem Futter auch jeden Monat bei ~50€ (da großer Hund) + Leckerlies + Kotbeutel + Spielzeug + Impfen + Notfälle (Letztens erst 170€ beim Tierarzt gelassen).

Falls du noch Fragen hast, gerne her damit :)

LG
Nicole
 
Louisella

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  • #17
Ich bin lieber übervorsichtig und sage, es könnte knapp werden und verschiebe das Katzen bzw. 2 Kitten holen auf nächstes Jahr, als zu sagen "Ach das klappt schon" und am Ende kein Geld mehr zu haben, wenn die Kitten z.B. krank werden. Das meinte ich mit Veränderung - eine positive finanzielle.

Danke für die Offenheit :)

Mit zwei Kitten würde ich dann an Eurer Stelle noch warten bis Ihr entsprechend Stabilität habt. Und immer noch ein bisschen dafür plädieren auch ein Auge auf etwas ältere ausgewiesene Einzelkatzen zu werfen :)
 
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  • #18
Nochmal zum Kitten-Hund-Verhältnis.

Ich selbst habe eben gute Erfahrungen damit gemacht ausgewachsene Katzen zu Hundesenioren zu setzen.

Ich habe auch gezielt nach Katzen mit Hundeerfahrung gesucht.
Man muss es allen Beteiligten ja nicht unnötig schwer machen.

Klingt doch aber alles prima bei dir!
 
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Kiviuq

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  • #19
Also momentan bin ich auch in Kontakt mit CutePoison. Sie hat einen 5 Jahre alten Kater, der perfekt auf uns zu treffen würde. Müsste man nur schauen wie es mit dem Freigang ist. Ansonsten würden wir ihn gerne zu uns holen :pink-heart:
Aber erstmal abwarten und nichts überstürzen. Wir müssen erstmal eine Möglichkeit für den Freigang finden. Wir telefonieren darüber nochmal und dann schauen wir mal :)

Danke für euer Feedback!
 
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  • #20
Daumen sind gedrückt!
 
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