Katzenzusammenführung. Erstkatze flüchtet vor Neuzugang?

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Berscher

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Hallo zusammen, mein Kater lebt seit ca 5 Jahren bei mir als Einzelkatze mit Freigang. Er ist ca. 8 Jahre alt und hab ihn vom Tierheim. Nun wollen wir einen 8 jährigen British Shorthairkater von meiner Freundin mit meinem zusammenführen. Wir hatten getrennt Räume sowie später Gitter. Das ist nun eine Woche her und wir gingen auf 1. Kontkat. Mein Kater hat kurz gefaucht und ist raus gelaufen. Nun traut er sich fast nicht mehr rein. Ich habe langsam Angst das er abwandert. Was kann ich nun machen? Er soll sich doch mit dem neuen Kater auseinander setzten.
 
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GroCha

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Wie ist denn die momentane Ausgangssituation?

Wohnt Ihr Menschen jetzt zusammen oder kann der Brite noch zurück zu Deiner Freundin?

Ist der Brite auch Freigänger?

Kann Dein Kater über ne Katzenklappe rein und raus, wann er will, oder öffnet Ihr ihm die Tür, hat er feste Freigangzeiten?

Musste Dein Kater (wie heißen die beiden denn?) die eine Woche jetzt drinnen bleiben, oder wie habt Ihr das gestaltet?

War der Brite auch Einzelkatze?

Bitte die Umstände und wie es dazu kam, etc. ein bisschen genauer beschreiben :)
Hier hat mal jemand geschrieben, ein Post kann nur zu kurz sein, zu lang und zu detailliert gibt es nicht ;)
 
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Berscher

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Hallo.
Wir leben nicht zusammen, aber der Kater muss aus seinem alten Zuhause raus. Zurück kann er nicht.
Mein Kater heißt Tommy. Der Kater meiner Freundin heißt Aaron. Mein Kater durfte weiterhin raus wie gehabt.
Der Brite war mit 3 Katzen zusammen eine war ihre Schwester.
Mein Kater kommt durchgehend über eine Katzenklappe raus und rein.
Der Brite ist letzten Freitag in ein Einzelzimmer bei mir gekommen. Da haben wir ihn bis Dienstag bei geschlossener Tür gelassen.
Ab Dienstag kam ein Gitter in die Tür. Tommy ist hin hat gefaucht und ist wieder weg. Aaron hat den Kopf eingezogen.
Danach wollte Tommy nicht mehr in die Nähe von Aaron und in den 1. Stock wo er sich befindet.
Gestern haben wir Aaron raus gelassen und frei im Haus laufen lassen.
Tommy ist raus aus der Klappe und wollte nicht mehr rein bis ich Aaron wieder in Zimmer gebracht hab. Dann muss er nachts wieder rein gekommen sein. Bis jetzt ist er noch nicht zurück😢😢😢
 
GroCha

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Okay, dann habt Ihr ne ganze Ecke zu schnell gemacht.

Also nochmal auf Anfang, Tiere separieren. Tommy muss sich in seinem Zuhause sicher und willkommen fühlen und sich erst mal daran gewöhnen, dass da jetzt wer neues is.

Trennt die beiden, bis Tommy wieder „der Alte“ is.
Dann verwendet eine Gittertür, statt der normalen Tür, damit die beiden sich sehen und riechen können. Beide aber vor dem anderen sicher sind. Sicher im Sinne von „Sicherheit fürs Katzenherzal“. Auch wenn die Kater sich nicht körperlich auseinandersetzen, kann die bloße Anwesenheit eines Neuen, je nach Gemüt der Katze, schon ausreichen, um ihr ihr Sicherheitsgefühl zu nehmen.
Wenn Tommy sich dann wieder normal bewegt, könnt Ihr anfangen sie richtig zusammen zu lassen.


Mein persönlicher Standpunkt ist übrigens, - sollte es dazu kommen, was ich Euch auf gar keinen Fall wünsche - dass eine Zusammenführung gescheitert ist, wenn ein Tier unter sich macht.
Ich schreib das nur, weil uns das bei unserer ersten Zusammenführung passiert ist, und wir viel zu spät abgebrochen haben, weil wir es damals einfach nicht besser wussten. Mur tut es heute noch leid, dass ich meinem Schatz das so lange zugemutet hab.
 
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Hallo und vielen Dank für die Antwort.
Wir haben jetzt auf Anraten von Freunden und meiner Freundin die Katzenklappe von Thommy gesperrt. So war jetzt eine Kontaktaufnahme möglich. Aaron traut sich etwas mehr ist aber nicht angriffslustig. Er ist Richtung Thommy gegangen und Thommi hat nur geknurrt aber ist nicht weggegangen. Beide hatten keine buschige Schwänze.Aaron ist dann langsam gegangen. Danach wollte Thommy wieder aus der Katzenklappe die aber nicht aufgegangen ist.
Nach einigen Minuten vergeblichen Versuchen die Katzenklappe. Aufzubekommen hat sich Tommy zu uns auf die Couch gelegt. Später dann auf unsere Füße. Er ist tief eingeschlafen und hat sich sichtlich wohl gefühlt. Wir sind danach ins Bett und haben noch ein bisschen mit Aaron gekuschelt.Nachts machen wir die Schlafzimmer Tür zu und Aaron darf bei uns schlafen damit sich die beiden beruhigen können. Nachdem Thommi auch wieder ruhig war habe ich ihm die Katzenklappe über Nacht aufgemacht. In der Früh war Thommi zu Hause und ich haben die Katzenklappe wieder zugemacht. Aaron ist nach unten gekommen und Thommy hat wieder geknurrt. Aaron ist dann wieder nach oben gegangen. Danach wollte Thommi wieder raus was wieder nicht ging weil die Katzenklappe zu war. Thommy hat sich diesmal versteckt hingelegt und hat geschlafen. Mein Problem ist nun ich weiß nicht ob das nun gut ist was wir machen. meine Freundin möchte auf keinen Fall dass Aaron noch mal eingesperrt wird. Sie meinte das ist nicht in Ordnung für ihr Katze und Tommy muss da jetzt durch. Ich muss jetzt diese Woche das ganz alleine machen.
 
tiha

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Bitte trennen und mit Gittertüre langsam von vorne anfangen!

Und sag deiner Freundin, dass es Dinge gibt, die kann man mit ihrer Einstellung so richtig versauen - und zwar so sehr, dass es am Ende überhaupt nicht klappt - das würde nämlich bedeutet, dass eine Katze abgegeben werden muss.
Also einfach mal einen Gang zurückschalten und das Ganze im Auge haben und nicht nur eine kleine Sequenz, bevor alles endgültig kaputt gemacht wird!
 
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NanSam

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Wäre es meine Zusammenführung, würde ich es so, wie von GroCha beschrieben auch machen.
Alles andere ist viel zu schnell und kann viel kaputt machen.
 
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Hallo und vielen Dank für die Antwort.
Wir haben jetzt auf Anraten von Freunden und meiner Freundin die Katzenklappe von Thommy gesperrt. So war jetzt eine Kontaktaufnahme möglich. Aaron traut sich etwas mehr ist aber nicht angriffslustig. Er ist Richtung Thommy gegangen und Thommi hat nur geknurrt aber ist nicht weggegangen. Beide hatten keine buschige Schwänze.Aaron ist dann langsam gegangen. Danach wollte Thommy wieder aus der Katzenklappe die aber nicht aufgegangen ist.
Nach einigen Minuten vergeblichen Versuchen die Katzenklappe. Aufzubekommen hat sich Tommy zu uns auf die Couch gelegt. Später dann auf unsere Füße. Er ist tief eingeschlafen und hat sich sichtlich wohl gefühlt. Wir sind danach ins Bett und haben noch ein bisschen mit Aaron gekuschelt.Nachts machen wir die Schlafzimmer Tür zu und Aaron darf bei uns schlafen damit sich die beiden beruhigen können. Nachdem Thommi auch wieder ruhig war habe ich ihm die Katzenklappe über Nacht aufgemacht. In der Früh war Thommi zu Hause und ich haben die Katzenklappe wieder zugemacht. Aaron ist nach unten gekommen und Thommy hat wieder geknurrt. Aaron ist dann wieder nach oben gegangen. Danach wollte Thommi wieder raus was wieder nicht ging weil die Katzenklappe zu war. Thommy hat sich diesmal versteckt hingelegt und hat geschlafen. Mein Problem ist nun ich weiß nicht ob das nun gut ist was wir machen. meine Freundin möchte auf keinen Fall dass Aaron noch mal eingesperrt wird. Sie meinte das ist nicht in Ordnung für ihr Katze und Tommy muss da jetzt durch. Ich muss jetzt diese Woche das ganz alleine machen.
Katzenklappe verschließen hatte ich absichtlich nicht erwähnt.
Ich hätte dazu schreiben sollen, warum man das lieber nicht macht.
Im dümmsten Fall assoziiert Tommy das Eingesperrtsein mit Aaron. Er denkt: Aaron = Eingesperrt.
Um Tommy auf diese Weise mit Aaron zu konfrontieren, hättet Ihr lange vor Aarons Ankunft beginnen müssen, das Drinnensein mit Tommy zu üben.
Mit Zwang erreicht man bei Katzen rein gar nichts. Ihr zwingt Tommy aber zur Konfrontation.
Also passt jetzt auf, dass dieser „gute Rat“ nicht schön nach hinten los geht.
 
Ladyhexe

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  • #10
Nur zur Info, aufgrund einer zu schnellen Zusammenführung bin ich seit 2 Jahren die Situation zu kitten, bei einem Vielkatzenhaushalt und mit einem ehemaligen Mobbingoopfer. Also schalte schnell zurück.
 
GroCha

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  • #11
meine Freundin möchte auf keinen Fall dass Aaron noch mal eingesperrt wird. Sie meinte das ist nicht in Ordnung für ihr Katze und Tommy muss da jetzt durch. Ich muss jetzt diese Woche das ganz alleine machen.
Ich hoffe, dass Ihr dann auch schon ausgehandelt habt, welchen der Kater Ihr abgebt.

Wie gesagt, mit Zwang geht bei Katzen gar nichts.

"Tommy muss da jetzt durch", wenn ich sowas schon les. Er ist ein Kater, kein erwachsener Mensch!
Wenn Ihr später mal Kinder habt, und Euer Kind kommt in nen neuen Kindergarten und hat Angst und is unsicher, stellt sie sich dann auch einfach hin, schubbst das Kind zu den anderen, sagt, "da, komm klar" und verpisst sich?
Ich kann Kinder nicht mit Katzen vergleichen? Richtig. Kann man nicht vergleichen. Deswegen sollte auch Deine Freundin das nicht tun und falsche Maßstäbe an die Katzen setzen. Katzenlogik is nur logisch, wenn man sie versteht und diese Fähigkeit hat Deine Freundin nicht.
Auch für Aaron ist das alles neu und belastend und ein separater Raum bringt auch ihm Sicherheit.

Es is Deine Wohnung, es is Dein Kater, Du hilfst Aaron, weil er nicht mehr dahin zurück kann, wo er her kommt, also um Himmelswillen, entscheide auch Du, wie die Vergesellschaftung vonstatten geht.

Warum kann Aaron eigentlich nicht mehr dort bleiben, wo er her kommt? Mussten die anderen drei Katzen dort auch weg?
Oder hat Aaron gar schon Probleme mit den dortigen Katzen gehabt?

Wie liefs die Nacht mit den Katern?
 
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Berscher

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  • #12
Nochmals vielen Dank für eure Antworten.
Meine Freundin würde sich auf eine Woche mit Gitter einlassen. Mehr will sie ihrem Kater Aaron nicht zumuten. Ich habe jetzt entschieden in dem oberen Stockwerk 3 von 5 Zimmer für Aaron zur Verfügung zu stellen. Somit hat Aaron mehr Platz und Tommy kann trotzdem noch in die übrigen 2 Räume oben. Meint ihr das dies eine Option ist?
Die Katzenklappe ist derzeit wieder dauerhaft offen. Tommy vergällt sich relativ normal aber ist trotzdem ängstlicher als sonst. Wenn Aaron oben an das Gitter geht läuft er unten von seinen Schlafplatz nach draußen. Komisch weil draußen kämpft er mit allen Katzen?? In der Nacht war Tommy wie sonst auch immer mal draußen mal drinnen. Vormittags hat er in seinem Schlafplatz im Kratzbaum geschlafen. Bei mir schmust er sich auch an.Meine Freundin ist geschieden und ihr ex-Mann ist nicht so lieb zu Katzen. Alle anderen Katzen sind bereits weg. Aaron hat sich sehr gut mit den anderen vertragen welche ihr Onkel und schwester war. Aaron musst mit Flasche aufgezogen werden weil seine Mutter ihn nicht angenommen hat.
 
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  • #13
GroCha

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  • #14
Ihr habt ihm doch gar keine Zeit gelassen, das zu machen.
Eine Zusammenführung kann Monate dauern.
 
Azar

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  • #15
Wir waren auf alles vorbereitet aber nicht darauf das Tommy einmal Asron am Gitter anfacht und dann nicht mehr dort hin geht.

Hallo Berscher.
Tommy nimmt dennoch Aaron wahr, auch wenn er nicht aktiv zum Gitter geht. Um sich kennenzulernen müssen sie ja nicht direkt voreinander sitzen. Es geht vor allem erstmal darum die Gerüche und Geräusche des Anderen wahrzunehmen und dabei in Sicherheit zu sein. Also dass er keine Sorge haben muss, dass ihm der andere Kater hinter jeder Ecke im Haus begegnen kann und er nun permanent super achtsam sein oder Angst vor einem direkten Konflikt haben muss.
Dass am Gitter erstmal "tote Hose" herrscht habe ich auch schon erlebt. Das war mir ehrlich gesagt immer lieber als wenn da ständiges Anstarren usw angesagt war, was ich unterbinden musste.
Liebe Grüße
 
Azar

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  • #16
Wir leben nicht zusammen, aber der Kater muss aus seinem alten Zuhause raus. Zurück kann er nicht.

Meine Freundin würde sich auf eine Woche mit Gitter einlassen. Mehr will sie ihrem Kater Aaron nicht zumuten.

Ich habe eine Frage, die andere hier glaube ich auch schon gestellt haben. Ihr habt euch nun auf höchstens eine Woche Gitter geeinigt, weil sie es sonst als zu schlimm für den Kater empfindet. Aber was wäre wenn es weiterhin nicht richtig klappt oder wenn du irgendwas machst, was ihr nicht passt (also beispielsweise längere Gittertür-Zeit oder sonst was)? Holt sie dann das Tier raus und bringt es ins Tierheim? Weil eigentlich kann er ja eh nicht zurück.
Das ist echt keine leichte Situation. Ich finde es auch schade, dass sie dich irgendwie so unter Druck setzt mit ihren Anforderungen/Auflagen was die Vergesellschaftung angeht. Zumindest habe ich den Eindruck von der Ferne.
Ich kann sie verstehen irgendwie, weil sie sicher sehr an dem Kater hängt. Aber ihr Kater ist ja nur die Hälfte bei der ganzen Geschichte. Der andere Part dabei ist dein Kater und der hat ja auch Recht darauf, dass er eine Chance bekommt diese neue Veränderung gut verarbeiten zu dürfen.

Liebe Grüße
 
B

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  • #17
Hallo und wieder vielen Dank für die rege Beteiligung und die vielen Tipps.
Ich möchte auch auf eure Posts eingehen:

Ich habe jetzt entschieden in dem oberen Stockwerk 3 von 5 Zimmer für Aaron zur Verfügung zu stellen. Somit hat Aaron mehr Platz und Tommy kann trotzdem noch in die übrigen 2 Räume oben. Meint ihr das dies eine Option ist?
Kann man das so machen oder ist das keine gute Idee?


Ich habe eine Frage, die andere hier glaube ich auch schon gestellt haben. Ihr habt euch nun auf höchstens eine Woche Gitter geeinigt, weil sie es sonst als zu schlimm für den Kater empfindet. Aber was wäre wenn es weiterhin nicht richtig klappt oder wenn du irgendwas machst, was ihr nicht passt (also beispielsweise längere Gittertür-Zeit oder sonst was)? Holt sie dann das Tier raus und bringt es ins Tierheim? Weil eigentlich kann er ja eh nicht zurück.
Wir haben gestern telefoniert und wir würden es so wie ich das gemacht hab mit den 3 Räumen erst einmal probieren und wöchentlich besprechen ob es Erfolge gibt. Zurück bringen ist eben schwer bis unmöglich. Nur meine Eltern würden ihn versuchen im Notfall zu nehmen.
Ihr habt ihm doch gar keine Zeit gelassen, das zu machen.
Eine Zusammenführung kann Monate dauern.
Deshalb hab ich ja das Gitter verändert wieder nach deinen Empfehlungen wieder eingesetzt und die Katzenklappe wieder aufgemacht.
 
GroCha

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  • #18
Ich muss echt sagen, dass mir da jetzt n Stein vom Herzen fällt, wenn ich lese, dass die beiden Kater jetzt Zeit bekommen (y)

Zeit und Geduld sind bei einer Vergesellschaftung mit das wichtigste, was der Mensch dazu beitragen kann.
Das mit den Zimmern ist in Ordnung.
Generell ist jetzt erst mal alles an Separierung in Ordnung, so lange beide Kater jetzt erst mal ihre Bereiche haben, wo der andere Kater nicht hinkommt.
Lasst das jetzt einfach mal so laufen und lasst die Tiere sich an die neue Situation gewöhnen.

Und ich weiß wovon ich red, wenn ich sag, dass es schwer is mit dem Separieren.
Wir hatten das auch mit zwei Katern. Sechs Monate lang Trennung und immer war einer der beiden allein. Es hat einem jedes Mal das Herz gebrochen, wenn man ausm Zimmer is und ein Kater is einem immer hinterher und keiner wollte allein sein.
Des is nich schön, aber noch viel unschöner isses, wenn man den Tieren nicht genug Zeit gibt und sich deswegen von einem trennen muss.
Und diese hochnäsigen, kleinen Biester reden ja einfach net mit uns. Ein Maunzer: ja, zwei Maunzer: nein. Was is daran so schwer?:unsure:
:grin:
 
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  • #19
Ja ich bin auch „erst mal“ froh. Heute Nacht/Früh ist Tommy sogar in den 1. Stock und hat in einem der oberen Räumen geschlafen🤗. Er hat mich begrüßt als ich durch das Gitter gegangen bin und wir haben ausgiebig geschmust und Tommy hat das Gitter genauestens inspiriert und ist sogar kurz durch. Das war kein Problem, da ich die Tür vom Schlafzimmer in dem Aaron war kurz zu hatte. Danach hab ich Tommy unten zum fressen gegeben. Als Aaron nur vom Bett runter gesprungen ist, hat Tommy aber leider wieder mit Flucht reagiert, obwohl Aaron ja nicht runter kann.
Für mich ist das wieder ein Rückschlag. Ich weiß Geduld.
 
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  • #20
Nein, das ist kein Rückschlag!

Das is super, dass Tommy sich in Deiner Gegenwart so viel traut (y)
An Deiner Stelle hätte ich jetzt grundsätzlich - hab ich eh immer 🤫 - Leckerlies in der Tasche, wenn Du mit Tommy zum Gitter gehst. Dann hat man immer eins griffbereit um alles Positive, was passiert, noch zu verstärken.
Nur lock ihn noch nicht mit Leckerchen. Gib ihm eins, wenn er einfach so mit geht. Gemeinsame Leckerlie-Runden, dass Du sie beide am Gitter mit Leckerlies fütterst, würde ich noch lassen. Erst mal schauen, wie sich die Kater so machen. Dann kann man das Tempo immer noch anpassen.
Aber sag Dir folgendes immer als Mantra vor: Ein negatives Erlebnis zu kitten dauert viel länger als anfangs Geduld zu haben.

Wie siehts denn eigentlich mal mit ein paar Fotos von den beiden Herren aus? Nicht, dass hier irgendwer auf Katzenbilder steht, oder so...:love:
 
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