Katzenneuling - Frust oder Freude?

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MysterioJN

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Hallo zusammen,

wir sind eine dreiköpfige (P 38, M 35, K 6) Familie zur Miete in einem Haus mit 3 Etagen und Keller in einer wunderschönen ländlichen Gegend mit viel Potential für zukünftige Freigänge. Wir sind darüber hinaus eine sehr reinliche ordentlich gepflegte Familie.
Vor rund 6 Wochen mussten wir unseren sehr alten Hund einschläfern lassen (u.a. Leberkrebs, Blindheit, Demenz, Schmerzen, etc.)

Da diese Stille hier bei uns unerträglich ist – da wir schon immer Haustiere gewöhnt sind, wir aber einem neuen Hund nicht ausreichend genug gerecht werden können (teilweise bis zu 6 Stunden abwesend in unterschiedlichen Schichten), haben wir uns für zwei kleine Kitten entschieden, mit dem Ziel, diese tagsüber ab derzeit 10. Monat in den Freigang zu entlassen.

Aktuell habe ich das ganze Haus auf den Kopf gestellt und alles Mögliche ausgekleidet, verbaut, Kabelkanäle, Kabelboxen und Fallschutz zwischen den offenen Treppen gebaut, Katzengitter an den Türen und Fenster selbst gebaut, ein eigenes Katzenzimmer entworfen mit sehr viel Spielmöglichkeiten und Klettereien bis unter die Decke. Ebenso haben wir uns vorher „viel“ über die Haltung und das Zusammenleben mit Katzen informiert, da wir bislang selbst keine Katzen hatten.

Über BuchtKleinanzeigen haben wir dann einen "28 Jahre erfahrenen Züchter" aus der Umgebung kennengelernt, der 10 Kitten abzugeben hatte. Beim ersten Treffen begeisterte er uns mit "Erfahrung und Tipps" und seiner ewigen Mitgliedschaft im Tierschutzverein. Was gar nicht ging, war der enorm versaute und schlechte Zustand des Hauses / Garten. Überall lag (Sperrmüll?) herum und Dreck. Nach innen durften wir nicht. Die Katzen hausten wohl auf dem Dachboden. Angeblich sei er gerade in der "Ausmistphase".
Die Katzen hingegen erhielten angeblich jeden Tag viel Streicheleinheiten und apportierten sogar bei Bällen. Natürlich sind sie auch alle stubenrein und von zwei Mutterkatzen wohl umsorg und entwurmt. Es war die 6. Woche.

Es war abgemacht, dass die Kitten bis zur 12 Woche dort bleiben und dann geimpft, ärztlich untersucht und entwurmt an uns für sehr wenig Geld übergeben werden.

WICHITG: BITTE keine Anschuldigungen nun - wir sind absolut tierliebe Menschen die ein Tier einem jeden Menschen vorziehen! Wir haben uns - vlt. auch wenig aus Mitleid - direkt in zwei Kätzchen verliebt und uns vlt. Etwas überschätzt. Bisher haben wir aber immer alle Hürden im Leben meistern können. Ab und an auch mal mit Unterstützung und wenn auch in dieser Form, bei Euch hier durch Wissens Einholung im Forum.


Also entschieden wir uns für einen Glücks-Kater und eine Katze.

In der 7. Woche schrieb er uns, die Mutter hat abgestillt und kümmert sich nicht mehr um die Katzen. Sie sei tagsüber durch die Katzenklappe immer unterwegs und die Kitten sind stubenrein. Wir könnten diese abholen, da sie auch feste Nahrung zu sich nehmen. Einen Tierarztcheck und Impfung ist aber auf Grund von Corona aktuell nicht möglich…^^

Stark genervt schrieb ich ihm, er möge sich bitte an die Abmachung halten und trotzdem einen Tierarzt aufsuchen. Dies tat er dann und stellte uns – wie abgemacht, die Untersuchungskosten und Impfkosten in Rechnung. Alles gut.

Der Tierarzt fand heraus, dass beides Katzen sind^^ Und kein Kater (Schildpatt?) Egal. Ich liebe sie egal mit welchem Geschlecht. Sie sind gemäß Ärtzlicher Rechnung/Bescheinigung gesund und geimpft (Impfausweise erhalten). Wir sollen Sie nun endlich abholen, da sie nun nur noch alleine sind.

Also liesen wir uns breitschlagen um auch sie aus dem ekelhaften Chaos da herauszuholen und ein sauberes großes Zuhause zu bieten, sie Ende der 8. Woche abzuholen.

Gesagt getan. Die erst Nacht war schrecklich. Jede Ecke musste herhalten als „Klo“. Wir haben immer direkt gereinigt und mit Enzymreiniger behandelt. Auch haben sie sehr viel Angst und eine Katze faucht wenn man zu nah kommt. Anfassen wollen Sie nicht. Gut, das wussten wir ja, da sie uns nicht kennen und auch alles für sie neu ist.

Also stellten wir 4 Katzenklos im Zimmer auf. Das klappte dann am nächsten Tag. Kein Kot oder Urin mehr in den Ecken. Sie besuchen nun regelmäßig seit dem nun 7. Tag das Klo. Wir sind so stolz auf die Kleinen. Sie sind auch deutlich zutraulicher geworden, wollen aber noch nicht angefasst werden und die eine Mitze faucht morgens wenn man reinkommt immer noch. Das Katzenzimmer lieben sie. Sie spielen so viele Stunden am Tag miteinander und auch wir haben es nun auch geschafft, mit Angel und Co sie „tobend“ zur Erschöpfung zu treiben. Alles gut.

Beim Füttern können wir sie nun sogar leicht streicheln. Sogar mit dem Kamm. Anfassen um hochzuheben machen wir aber noch nicht und würden sie auch nicht wollen.

Ängstlich und so richtig zutraulich sind sie aber immer noch nicht. Schmusen oder sehr nah ran geht nach wie vor nicht. Es heißt, verweilen bis die Katzen von sich auskommen. Also halten wir uns meist daran. Abends leg ich mich einfach mit in den Raum und bau mit angewinkelten Beinen und einer Decke eine Höhle. Die wird neugierig aber vorsichtig jedes Mal aufgesucht. Aber dennoch immer mit schnellem Drang, abzuhauen. Auf Grund von 100% Heimarbeit noch bis September kann ich mich tags und nachts verdammt viel um die Katzen kümmern/beschäftigen. Wenn ich mal nicht, dann ein anderes Familienmitglied. Mein Sohn spielt auch schon sehr viel die unterschiedlichsten Dinge mit den Kätzchen.

Um sie also noch mehr in den Alltag zu integrieren, haben wir sie nun mal auch außerhalb des Katzenzimmers laufen lassen. Ängstlich aber mit doch neugier wurde dies getan. Insbesondere unser Bett im Schlafzimmer ist sehr interessant und musste direkt erklommen werden. Wir waren sehr stolz auf uns und die Kätzchen.

Aber schwups, setzte die morgens fauchende und ängstliche Katze einen braunen Haufen auf die Tagesdecke. Dabei macht sie seit Tagen in Ihr im Nebenraum stehendes Klo.




Wie haben wir das nun zu werten? Einerseits sind sie neugierig und kommen an, schrecken aber zurück wenn wir die Finger ausstrecken (außer wir haben was zu fressen in der Hand oder sogar leckerchen, was aus der Hand genommen wird, bzw. die Finger abgeschleckt werden), dann wiederum toben sie um uns herum und stören sich sehr wenig bis gar nicht an uns. Und schwupps, macht mir eine Katze aufs Bett…. Aktuell toben sie wieder nur im Katzenzimmer, mit zugebauter Tür (wie in den ersten 6 Tagen). Was machen wir falsch oder was können wir verbessern?

Oder anders gefragt, ich habe manchmal Angst, das wir es nicht schaffen, die Katzen zu sozialisieren – einerseits aus zu viel Herzlichkeit und Liebe, andererseits aus Unerfahrenheit – die wir aber beide durch sehr viel Präsenz ausgleichen wollen.

Ich habe Angst, sie letztendlich doch wieder abgeben zu müssen, da „unfähig“? Andererseits haben wir das absolute Katzenparadies auch liebe ich meine kleinen verspielten „Mäuse“ schon jetzt soooo sehr. So gut und so viel Beschäftigung mit dem Menschen haben denke ich nicht soooo viele Katzen wie die beiden.

Ich glaub ich brauch eine Tüte ehrlichen! Zuspruch.
 
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Gigaset85

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Sorry....Finger weg....nur meine Meinung
 
Irmi_

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Joah, ihr seid an einen skupellosen Typen geraten der Eure Unerfahrenheit schamlos ausgenutzt hat und Euch viel zu junge Kätzchen angedreht hat. Ich fürchte, die Suppe müsst ihr jetzt auslöffeln.

Aber schwups, setzte die morgens fauchende und ängstliche Katze einen braunen Haufen auf die Tagesdecke. Dabei macht sie seit Tagen in Ihr im Nebenraum stehendes Klo.
Die kleinen sind jetzt 8 (?) Wochen alt. Ihre Sauberkeitserziehung konnte durch Mamakatze nicht abgeschlossen werden. Dann ist sowas relativ normal.
Ich würde (mindestens) ein weiteres Behelfsklo ins Schlafzimmer stellen und die Kleinen morgens beim aufstehen direkt hinein setzen. Auch andere Räume würde ich für den Anfang mit Behelfsklos "dekorieren" bis sie wirklich stubenrein sind. Später könnt ihr die Klos nach und nach wieder reduzieren. ;)

Wie haben wir das nun zu werten? Einerseits sind sie neugierig und kommen an, schrecken aber zurück wenn wir die Finger ausstrecken
Sie verhalten sich so wie es Katzen tun, die in ihrem bisherigen Leben so gut wie nichts mit Menschen zu tun hatten. Das finde ich normal und zu erwarten von Tieren, die verwildert in den Tierschutz gekommen sind. Bei von menschenhand aufgezogenen Tieren ist das meiner Meinung nach in den allermeisten Fällen ein Zeichen von Vernachlässigung (durch den Vorbesitzer).

Oder anders gefragt, ich habe manchmal Angst, das wir es nicht schaffen, die Katzen zu sozialisieren – einerseits aus zu viel Herzlichkeit und Liebe, andererseits aus Unerfahrenheit – die wir aber beide durch sehr viel Präsenz ausgleichen wollen.

Ich habe Angst, sie letztendlich doch wieder abgeben zu müssen, da „unfähig“? Andererseits haben wir das absolute Katzenparadies auch liebe ich meine kleinen verspielten „Mäuse“ schon jetzt soooo sehr. So gut und so viel Beschäftigung mit dem Menschen haben denke ich nicht soooo viele Katzen wie die beiden.

Ich glaub ich brauch eine Tüte ehrlichen! Zuspruch.
Eure Katzen sind jung - sehr sehr jung. Sie werden sich so schnell an Euch gewöhnen, dass ihr beinahe zuschauen könnt.
Was ihr macht - da sein und sie zu Euch kommen lassen, spielen, das ist genau der richtige Weg. Ihr braucht einfach nur eine Tüte Geduld. :smile:
Mit (erwachsenen) Scheumiezen ist eine Woche garnichts. Das wird. :verschmitzt:
 
carlamaria

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Hallo und willkommen hier, ich werde mich bemühen möglichst sachlich zu antworten. Es ist sicherlich gut, dass ihr die äußeren Rahmenbedingungen zur Katzenhaltung offenbar erfüllt habt. Aber bei der wichtigsten Entscheidung, woher hole ich meine Katze, habt ihr scheinbar so richtig ins Klo gegriffen.
Was für einer " Rasse" gehören die beiden denn an ?
Du schreibst ja es handelt sich um einen erfahrenen Züchter.
Kein verantwortungsbewusster Wunsch würde jemals seine Kitten in der 7. Woche ungeimpft abgeben !!
Never ever.
Du bist einem Vermehrter der übelsten Sorte auf den Leim gegangen. Wenn man schon die Mutterkatze nicht sehen darf und die Umgebung völlig verdreckt ist, wie kann man dort Kitten kaufen ???
Die Tierheime sind voll. Dort bekommst du gesunde, geimpfte Tiere. Oder beim seriösen Vereinszüchter. Genau darüber informiert man sich aber vorher.
Nur wegen einer solchen Ignoranz müssen immer die Tiere leiden und diese Verbrecher machen immer weiter. Das kann ich dir leider nicht ersparen. Die Kleinen sind jetzt auf Gedeih und Verderb auf dich angewiesen
Den Gedanken sie wieder abzugeben vergiss Mal ganz schnell wieder.
Sie brauchen einfach ganz viel Zeit und Geduld und können auf jeden Fall die größten Schmusekatzen werden. Beschäftigt euch viel mit den beiden und integriert sie ganz normal in euren Alltag.
Es sind noch komplette Babys, die viel zu früh von ihrer Mutter weg mussten, natürlich geht da Mal was neben das Klo.
Stell am besten in jeden Raum, flache Schalen mit Katzenstreu.
Ich hoffe das sie nicht noch gesundheitliche Probleme mitbringen, würde mich nicht wundern.
Ich wünsche den Mäusen wirklich von Herzen alles Gute. Ich kann aber einfach nicht verstehen, warum solche Verbrecher unterstützt.
Kannst du nicht das Veterinäramt einschalten ?
 
merteuille

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Da seid ihr auf einen üblen Vermehrer reingefallen.
Ihr hättet auf euren ersten Instinkt das vermüllte Haus betreffend hören und die Finger davon lassen sollen.

Dass die Mutter die Kitten nicht mehr säugt und sie deshalb mit 8 Wochen abgegeben werden müssen, ist die übliche Lüge, die einem aufgetischt wird, damit man die Kitten schnell los wird und nicht zufüttern muss.

So, wie sich die Kitten jetzt bei euch verhalten, waren sie auch keineswegs den Kontakt zu Menschen gewohnt.
Also alles in allem schlimme Bedingungen in dem Chaos, in dem sie vermehrt wurden.

Aber gut, jetzt habt ihr sie und müsst damit umgehen.

Ich denke, dass die Unsauberkeit und das fehlende Zutrauen zu euch Problemchen sind, die sich schnell und relativ von selbst erledigt haben dürften.

Was ich aber auf jeden Fall noch machen lassen würde: Je nach Rasse auf die bekannten Erbkrankheiten untersuchen lassen, weil das hat der Vermehrer, der sie euch verscherbelt hat, mit Sicherheit nicht getan.
 
MysterioJN

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Danke Ihr Lieben. Ihr habt sicherlich in allen Punkten Recht, was uns aber nun erst Recht am Weitermachen stärkt. Aufgeben ist eh nicht unser Ding - Abgeben schließt das mit ein. Blauäugig hin oder her. Rosarot gewinnt ;)

Die beiden Katzen sind gesundheitlich im sehr gutem Zustand und haben die erste Impfung erhalten. In 1,5 Wochen müssen wir die 2. Impfung initiieren. Es handelt sich bei beiden um EKH.

Wir kleiden nun die Räume mit weiteren Klos aus. Das ist eine gute und hoffentlich zielführende Idee.
Eine Tatsache - wird auch immer in den Ratgebern erwähnt - ist das draufsetzten auf das Klo. Andererseits sollen wir die Katzen nicht bedrängen und gar hochheben wenn die es nicht wollen. Wie soll das also funktionieren? Zumal wir denen aktuell hinterherlaufen müssten und sie im schlimmsten Fall aus deren sicheren Rückzugsort "rausnehmen" müssten. Das klingt mir nach züchten zusätzlicher Ängst vor uns?!

Kein Ratgeber erwähnt diesen schmalen Grad. Aber nun gut. Ich bin froh über jede Eurer bisherigen Meinungen und Erfahrungen!!! Vielen Dank dafür! Das hat uns stark im Selbstbewusstsein gestärkt, das die Katzen uns nicht einfach nur scheiße finden und daher aufs Bett gemacht hat... ja es kann zwar sein... aber es sind wirklich noch absolute Babys.

Auch wenn ich rückblickend die 7 Tage sehe, was sich schon alles verändert hat. Das ist wahnsinnig toll und in der Tat, können wir da schon merklich bei zuschauen.

Eine Frage habe ich dennoch: Aktuell setzte ich mich auch einfach nur sehr viel in das Katzenzimmer, oder leg mich dort nachts mit hin für jeweils 1-3 Stunden. Dabei beobachte ich die kleinen Racker natürlich. Was man aber ja anscheinend auch nicht tun darf (Blickkontakt, da als Bedrohend wahrgenommen werden würde). Ist dem so? Auch reden wir viel mit ihnen und bewegen uns sitzend behuhtsam aber spielend fordern schon auf die Katzen "zu". Es stört sich auch gar nicht, im Gegenteil. Aber den Rat, absolut sich zurück zu halten und die Katzen ankommen zu lassen "brechen" wir ja mit dieser behutsamen "Integrierung" oder? Wieder ein schmaler Grad zwischen Aufmerksamkeit schenken und passiv zurückhalten.

Und ist es in Ordnung, wenn man die leichte "Berührung" beim Futtern sucht? Da lassen Sie es nämlich zu.

Mensch, unser menschliches damals 8-monatiges Schreibaby war da deutlich einfacher einzuschätzen ;)
 
Cat_Berlin

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Dabei beobachte ich die kleinen Racker natürlich. Was man aber ja anscheinend auch nicht tun darf (Blickkontakt, da als Bedrohend wahrgenommen werden würde). Ist dem so? Auch reden wir viel mit ihnen und gehen behuhtsam aber spielend fordern schon auf die Katzen "zu". Es stört sich auch gar nicht, im Gegenteil. Aber den Rat, absolut sich zurück zu halten und die Katzen ankommen zu lassen "brechen" wir ja mit dieser behutsamen "Integrierung" oder? Wieder ein schmaler Grad zwischen Aufmerksamkeit schenken und passiv zurückhalten.

Kein Anstarren, aber ab und an mal anschauen und vor allem Blinzeln geht schon. Blinzeln heißt "ich will Dir nichts Böses".
Sie sollen sich zwar an Euch und Eure Alltagsbewegungen gewöhnen, aber wenn sie (wie es ja scheint) bisher nie wirklich Kontakt zu Menschen hatten (und schon gar keinen positiven), würde ich mich mit drauf zu gehen und greifen etc erstmal noch zurück halten.
 
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Also bei uns gilt: niemals stören beim Essen, konzentriert auf etwas Anderes sein und natürlich nicht beim Klogang…..
 
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Leichte Berührung/Streicheln, wenn man den Napf hinstellt, sie gerade das Futtern beginnen und die Süßen es zulassen, ist ok. Aber den größten Teil während des Futterns würde ich sie in Ruhe lassen.
 
Polayuki

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  • #10
Huhu!

Einmal tief durchatmen!
Die zwei sind ja bisher kaum bei euch. Ihr Verhalten ist völlig normal. Du guckst gar nicht so schnell wie sich das ändern wird ;) Nicht verzagen! mit Hilfe von Spielzeug kann man so ein Kittenherz eigentlich sehr schnell erobern.

Das mit den Vermehrern...üble Sache, kann man nix mehr machen. Du könntest ja mal das Vetamt vorbeischicken ;)
 
merteuille

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  • #11
Eine Frage habe ich dennoch: Aktuell setzte ich mich auch einfach nur sehr viel in das Katzenzimmer, oder leg mich dort nachts mit hin für jeweils 1-3 Stunden. Dabei beobachte ich die kleinen Racker natürlich. Was man aber ja anscheinend auch nicht tun darf (Blickkontakt, da als Bedrohend wahrgenommen werden würde). Ist dem so? Auch reden wir viel mit ihnen und bewegen uns sitzend behuhtsam aber spielend fordern schon auf die Katzen "zu". Es stört sich auch gar nicht, im Gegenteil. Aber den Rat, absolut sich zurück zu halten und die Katzen ankommen zu lassen "brechen" wir ja mit dieser behutsamen "Integrierung" oder? Wieder ein schmaler Grad zwischen Aufmerksamkeit schenken und passiv zurückhalten.

Und ist es in Ordnung, wenn man die leichte "Berührung" beim Futtern sucht? Da lassen Sie es nämlich zu.

Mensch, unser menschliches damals 8-monatiges Schreibaby war da deutlich einfacher einzuschätzen ;)

Schön, dass ihr euch zuvor soviel informiert habt.
Aber da geht ein bissl was durcheinander.

Das mit dem "Ankommen lassen" stimmt schon.
Aber 1. ist es nach 7 Tagen mit dem Ankommen auch mal gut. (Außer es handelt sich um echte erwachsene Scheuchen.) Und "Ankommen lassen" bedeutet auch nicht die totale Vermeidung eines Kontakts.
Und 2. betrifft das eher erwachsene Katzen in der Eingewöhnung.
Was ihr da habt, sind echte Babies, die normalerweise von der Mama lernen, dass Menschen super sind! Eure konnten das nicht, da es wohl nie viel Menschenkontakt gegeben hat. Also müssen sie es durch euch lernen. Und das geht nur, wenn sie immer wieder positiven Kontakt zu euch haben.

Ich würde möglichst viel Zeit mit ihnen im selben Raum verbringen, dabei auch gerne mit sich selber reden. Nach der Art: "Ich komm jetzt mal zu euch und schau euch beim Spielen zu. Später mache ich mir dann vielleicht noch einen Tee. Hmmm, ein Butterbrot wär auch nicht schlecht."
Spiele (zb. mit einer Federangel) anzubieten, ist auch immer gut. So Kleinteile haben einen immensen Spieltrieb und da werden sie schnell über euch drüber fetzen, wenn ihr dabei am Boden sitzt, ohne dass sie es gleich mal so merken.
Wo sie Berührungen zulassen und nicht zurückschrecken, würde ich diese ausgiebig geben.

Dass es zwischen Katzen einen unangenehmen Blickkontakt gibt, stimmt. Das ist dann dieses Starren. In der Regel bedeutet das: "Entweder du verschwindest jetzt schnell, oder ich zieh dir gleich eine über."
Das gilt aber unter Katzen. Ich hab das probehalber so ein paar mal mit meinen hier versucht. Sie anzustarren, meine ich. Die haben mich als Reaktion immer nur angeschaut, als würden sie denken: "Spinnt Dosi jetzt komplett?" :grin:

Also ich schaue meine Katzen schon an. Und wenn ich sie zusätzlich noch beim Namen nenne, kommen sie dann in der Regel gleich angelaufen! ;)

Mein Fazit:
Die Katzen nicht bedrängen falls sie signalisieren, dass sie das verunsichert.
Aber so lange es dafür keine Anzeichen gibt, bloß nicht passiv zurückhalten und den Kontakt gering halten. Davon hatten sie in ihrem kurzen Leben wahrlich schon genug!
 
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Starfairy

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  • #12
Doch, anstarren vom Menschen empfinden Katzen durchaus als Bedrohung und man sollte das bei scheuen oder schüchternen Katzen nicht machen.

Wie reagieren die Beiden auf Leckerlis? Ich hatte mal 2 sehr schüchterne Kätzchen hier, die wurden vom Vorbsitzer geschlagen weil sie unsauber waren.
Nach 2 Tagen habe ich bemerkt, die wissen mit dem Klo gar nichts anzufangen. Als eine drin war und ich sie gelobt habe, ist sie panisch davongelaufen.

Danach habe ich wenn eine zufällig auf die Toilette gegangen ist, danach immer ein Leckeli in die Richtung rollen lassen. Das hat dann sehr schnell Erfolg gezeigt.

Ich mach es bei scheuen Katze so, Futter darf ungestört gefressen werden, bei Leckerlis üben wir das Anfassen.

Und was super gut funktioniert, der Federwedel. Bei Knirpsen besser 2 Stück benutzen. Damit darf gespielt werden, und du versuchst, sie mit dem Wedel zu berühren. Das sehen sie als ungefährlicher an als die Hand. Meistens wird der gleich gefangen, dann mit dem 2. weiter versuchen zuberühren.

Und irgendwann geniessen sie es. Und lassen sich gerne damit streicheln. Jetzt könnt ihr versuchen, langsam mit der Hand näher zur Katze zu kommen und irgendwann den Wedel mit der Hand ersetzen.

Gerne auch Leckereien aus der Hand anbieten, dabei durchaus mit den Fingerspitzen mal etwas Kontakt suchen.
Bei so kleinen Katzen geht das i.d.R schnell.

Es ist übrigens gut, das ihr 2 Mädels habt und nicht Katze und Kater, das passt meistens viel besser.

Und schon die Tatsache, das er euch eine Schildpatt als Kater angeboten hat, zeigt, das der von Katzen schlichtweg gar nichts weiß.
 
MysterioJN

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  • #13
Bzgl. dem Schildpatt musste ich gestehen, hatte ich auch keine Ahnung. War mir persönlich aber auch null wichtig.

Leckerlis aus der Hand klappt mittlerweile gut. Wir haben glaube ich 5 Katzenangeln, 4 Wedel und was weiß ich noch alle besorgt. Sollen ja überall ihre Freude haben ;) Und die Wedel lieben sie wirklich. Das ist ein echt guter Tipp! Danke!

Ok, dann zeigt mir mein Bauchgefühl doch das richtige. Wir haben die ersten zwei Tage in Stille hier gelebt. Kein Sauger kein lautes reden etc. Am 3. Tag haben wir alles sein lassen und normal gelebt. Wenn sie sich nicht jetzt noch an alles gewöhnen, dann wohl noch weniger wenn groß. Und ja, manchmal wird sich unter dem Sofa im Katzenzimmer versteckt. Insbesondere beim Staubsauger. Aber nach wenigen Minuten sind sie wieder präsent.

Wir haben nun auf euer Anraten 9 Katzenklos im gesamten Haus platziert xD Besser ein paar zu viel als zu wenig. Mal gucken.

Witzig finde ich, das Freya immer gucken kommt wenn ich wieder irgendwo Handwerke. Egal ob Treppenteppiche, Fallschutz, oder einfach was mit dem Akkuschrauber an die Wand anbringe :) Wie schnell man sein Herz verlieren kann.... Wahnsinn.

Ich berichte gern weiter und freue mich über eure uns gewidmete Zeit, dies hier zu lesen und sogar zu antworten. Das hilft uns wirklich sehr und mehr, als pauschale Ratgeber-/Inetseitenaussagen.

Habt eine schönen Abend!
 
Irmi_

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  • #14
Bzgl. dem Schildpatt musste ich gestehen, hatte ich auch keine Ahnung. War mir persönlich aber auch null wichtig.
Dreifarbige oder schildpatt Tiere sind so gut wie immer weiblich. ;)

9 Katzenklos. das nenne ich mal eine Zahl. (y)

Dass Freya immer gleich kommt find ich super. Dann wird ihr ihre Neugierde auch helfen, ihre Angst vor Euch zu verlieren.

Ich würde mich freuen, wenn Du weiter berichten könntest.
 
Quilla

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  • #15
Hallöchen & herzlich Willkommen :smile:

Ihr macht eigentlich alles richtig, um den Zwergen das Ankommen zu erleichtern.
Super, dass ihr so viele Behelfs-Toiletten aufgestellt habt.
Bei so kleinen Katzen kommt es nicht selten vor, dass im Spiel auf einmal "ein Bedürfnis" entsteht, die nächste Katzentoilette aber 2 Räume weiter ist. Dann schaut man schnell "nach was weichem" als Ersatz ... ;)

Als Spieltipp (ich habe im Tierheim u.a. mitgeholfen, wild geborene Katzenbabies zu sozialisieren) ... super gut kam immer an, eine Spielschnur unter etwas zu ziehen / unter etwas verschwinden zu lassen (unter aufgefalteter Zeitung / unter dünner Decke / unter Küchentuch) .... gaaaaaanz langsam .... da können sie nicht ewig widerstehen ..... irgendwann wackelt der kleine Popo und die Katze stürzt sich drauf. :D

Und irgendwann kann man das ganze näher an sich ran ziehen oder unter den eigenen Beinen durch etc. .... aber immer langsam und mit Geduld.


Auch wenn du es jetzt schon mehrfach gehört hast .... auch ich muss es trotzdem noch loswerden:
Der "Züchter" aus den Kleinanzeigen war die falsche Wahl. Die nächsten Kitten werden dort wahrscheinlich schon "produziert". :(

Vielleicht wäre es wirklich eine Idee, dem Veterinäramt diese Adresse zu melden - schon allein wegen der hygienischen Zustände dort.
 
MysterioJN

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  • #16
Angeblich wollte er nun aufhören Züchter zu sein und sich seiner anstehenden Rente widmen.... Ich werde es Mal verfolgen.

Mir ist aber noch bzgl. Fütterung was aufgefallen:
Ersten 3 Tage, Freya sofort und gierig Premiere Royal Ragout Kitten ca. 200g am Tag. Nahezu keine Trockenfutter. Findus ab dem 2. Tag.

Nachdem wir nun das Premiere Meat Menü Kitten anbieten, frisst Findus sofort und immer wieder in Etappe. Freya hingegen nun kaum davon und verstärkt Trockenfutter.

Insgesamt essen sie weniger als die ersten 3 Tage. Naja vlt. auch ausgehungert gewesen^^

Sind die Kleinen jetzt schon so wählerisch wegen dem Futter? Die Ragout sind echt mega teuer auf Dauer wenn man täglich derzeit schon rund 400g verfüttern soll (lt. Packung).

Habt ihr noch einen bitte reinen Fleisch Fütterungstipp? Meine Frau hat erst vorgestern 8 * 6 400g Dosen von Premiere Meat Kitten bestellt. Zur Not gehen die Retoure.
 
Irmi_

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  • #17
Sorry, jetzt nur kurz angebunden vom Handy.

Trockenfutter ist eher ungesund und deshalb gibt es das bei mir nur als Leckerli.

Spezielles Kittenfutter ist kein Fehler, aber auch nicht notwendig.

Die Fütterungsempfehlungen auf den Packungen... fast keiner hat eine Normkatze. Die allermeisten geben ihren Katzen einfach all you can eat. Ganz besonders wenn sie im Wachstum sind ist das sehr wertvoll für die Tiere. Einfach Futternapf mit Feuchtfutter auffüllen und wenn er leer ist nachfüllen.

Größere Packungen sind billiger. :grin:

Du hast Mädels, oder? Die brauchen im Durchschnitt deutlich weniger als Kater. (Ausnahmen bestätigen die Regel ;))
Wenn sie eher weniger fressen ist das in Ordnung. Sie mampfen auch nicht jeden Tag genau gleich viel.

In Leckerliquantität kannst Du rohes Fleisch einfach so geben. Rohe Knochen zum abnagen sind auch ok.
Wenn es mehr sein soll, müsstest Du das Fleisch supplementieren, z.B. Mit einem Komplettsupplement wie FeliniComplete oder EasyBarf.
Wenn ihr hauptsächlich oder nur Fleisch geben wollt müsstet ihr Euch ins barfen einlesen und genauer dosiert supplementieren. Es ist machbar und auch kein riesiger Aufwand, aber sein Köpfchen muss man da doch einsetzen.
 
merteuille

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  • #18
Angeblich wollte er nun aufhören Züchter zu sein und sich seiner anstehenden Rente widmen.... Ich werde es Mal verfolgen.

Mir ist aber noch bzgl. Fütterung was aufgefallen:
Ersten 3 Tage, Freya sofort und gierig Premiere Royal Ragout Kitten ca. 200g am Tag. Nahezu keine Trockenfutter. Findus ab dem 2. Tag.

Nachdem wir nun das Premiere Meat Menü Kitten anbieten, frisst Findus sofort und immer wieder in Etappe. Freya hingegen nun kaum davon und verstärkt Trockenfutter.

Insgesamt essen sie weniger als die ersten 3 Tage. Naja vlt. auch ausgehungert gewesen^^

Sind die Kleinen jetzt schon so wählerisch wegen dem Futter? Die Ragout sind echt mega teuer auf Dauer wenn man täglich derzeit schon rund 400g verfüttern soll (lt. Packung).

Habt ihr noch einen bitte reinen Fleisch Fütterungstipp? Meine Frau hat erst vorgestern 8 * 6 400g Dosen von Premiere Meat Kitten bestellt. Zur Not gehen die Retoure.


Also ich bin jetzt nicht die Expertin für Nassfutter.
Hier wird seit vielen Jahren gebarft und ich hab die hochwertigen Futtersorten nicht mehr so am Schirm.
Macs, Grau, CatzFinefood, mjammjam, Animonda Carny fallen mir noch ein. Die könnt ihr bedenkenlos füttern. Ich denke, das ist alles hochwertig.
Vorsicht bei Bozita. Das löst gern mal Durchfall aus.

Aber da gibt's sicher andere hier, die mehr dazu sagen können.

Grundsätzlich: Bei den Inhaltsstoffen genau schauen und alles, wo Getreide oder Zucker drin ist, vermeiden.

Bitte auch kein Trockenfutter anbieten.
Trockenfutter ist als Nahrung für Katzen nicht geeignet!
Ihr könnt es als Leckerli oder zum Spielen (fangen, jagen) verwenden. Aber das in geringen Mengen.
Es sollte keinesfalls in Schüsseln zur freien Entnahme irgendwo rumstehen.

Ihr müsst auch kein spezielles Kittenfutter kaufen. Die Kleinteile können gut das ganz normale Futter fressen.

Und: Ich weiß jetzt nicht genau, was mit "reiner Fleisch-Fütterungs-Tipp" gemeint ist, aber ihr könnt auf keinen Fall einfach nur Rohfleisch (oder auch gekochtes Fleisch) füttern. Da fehlen für Katzen lebenswichtige Inhaltsstoffe und das kann gerade bei Kitten mal flott zu Mangelernährung führen. Oder es geht im wahrsten Sinne des Wortes ganz schnell auf die Nieren.

Ich würde auch von Fellini Complete (und sowieso von easy barf - da müsste man, glaub ich, Knochen füttern dazu) als Drüberstreu-Supplement abraten. Das ist gerade bei Kitten auch nicht annähernd exakt genug!
 
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Starfairy

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  • #19
Na ja, gutes Futter ist wirklich nicht billig. Da solltet ihr euch im Futterbereich mal ein bisschen einlesen. Dieses Ragout kenne ich nicht, ich nehme aber an, das ist eher kein gutes Futter.
Das Premiere Meat geht, aber ihr solltet sowieso mehr verschiedene Sorten füttern. Also verschiedene Marken, nicht nur verschiedene Geschmacksrichtungen.

Das Ragout war vermutlich mit Gelee oder Soße? Da brauchen Katzen schon mal ein bisschen, um sich umzustellen. Evtl. erst mal ein bisschen mischen.

Nassfutter bitte unbegrenzt zur Verfügung stellen, Trockenfutter nur als Leckerlis füttern. Trockenfutter ist für die Katze, die eigentlich ein Wüstentier ist und ihre Flüssigkeit ausschließlich aus der Nahrung bezieht, kein gutes Futter. Das macht auf Dauer nur dick und krank.
 
Cat_Berlin

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  • #20
Es ist kein Wunder, dass das Fräulein lieber TroFu frisst und das Nassfutter stehen lässt.
Das ist, als wenn Du jemandem nen Teller mit nem Käsebrot, etwas Gemüse und ner gesunden Suppe anbietest und daneben eine Schale Chips und Pommes hinstellst. Wo gehen die meisten wohl lieber dran? 😉

Dazu kommt, dass Trockenfutter einfach schädlich und ein gemeiner Krankmacher ist. Es entzieht dem Katzenkörper viel mehr Flüssigkeit als sie durch trinken jemals wieder ausgleichen könnten.
So kommt es dann zu Nierenschäden, Diabetes etc.
Außerdem sind meist Getreide, Zucker und andere Geschmacksverstärker etc enthalten, was dazu noch die Zähne angreift und dick macht.
Bitte nur als Leckerli.

Noch sind sie klein, wenn Du jetzt das TroFu wegnimmst, fressen sie in ein paar Tagen wieder problemlos das Nassfutter. Je länger Du es aber gibst, umso schwerer wird die Umstellung später.

Animonda carny und Bozita machen häufig Durchfall, gute Marken sind Mjamjam, Catz Finefood, Grau, Granata Pet, Leonardo, Real Nature, etc
Und je größer die Dosen, umso billiger.
Hier ist der wichtige Aspekt der großen Dosen, dass sie, wenn von Anfang an gefüttert, gut angenommen werden. Da die kleinen aber kürzer erhitzt werden und damit besser schmecken, ist es schwer, von kleinen auf große Dosen zu wechseln. Am besten von Anfang an 800g oder mindestens 400g füttern.

Wenn Du mit reinem Fleisch Dosen und nicht Barf meinst, dann gelten die Namen, die ich oben genannt habe auch als Orientierung. Mjamjam und Catz Finefood haben zb über 80% Fleischanteil.
 
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