Katzenklappe Eingewöhnung

Blaubeerblau

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Hallo ihr lieben,

wir haben jetzt erfolgreich unsere Katzenklappen eingebaut (insgesamt 3 Stück, ging bautechnisch leider nicht anders) Momentan funktioniert es aber noch nicht mal bei einer das unsere Mausi allein durch geht. Sie ist schon mal durch wenn ich ihr die Klappe aufgehalten hab aber das sie sie sich selber öffnet klappt irgendwie nicht :-(

Wie habt ihr euren Miezen die Klappe "erklärt "?
 
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abraka

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Ich hab es mit dem Finger vorgemacht. Und als die Katzen davor gesessen sind, sie sanft mit dem Kopf dagegen gedrückt, so dass die Klappe sich bewegt hat. Emmy hatte es dann quasi sofort heraus. Mit der Pfote rein, ein wenig aufdrücken und dann mit dem Kopf durch.
Lise hat etwas länger gebraucht, aber mit einem Male hatte sie es auch.
 
Blaubeerblau

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Danke für eure Schilderungen. Wir werden weiter geduldig daran arbeiten :)

Zum Thema FelV+ und Freigang möchte ich eigentlich gar nicht diskutieren.
Ich halte nichts von Parolen die einfach immer nur weiter getragen werden.

Jeder Fall ist individuell zu betrachten. Zum einen ist da die Frage ob jedem bewusst ist, wie FelV übertragen wird und wie das Sozialverhalten der einzelnen Katze dazu beiträgt. Dann die Frage wie hoch der Infektionsdruck im persönlichen Umfeld ist sprich wieviel Katzen befinden sich in der Umgebung, welchen Alters.
Zudem kommt die eigene persönliche Haltung zum Thema wie entstehen Krankheiten und wie ist ein gesundes Tier mit intaktem Immunsystem in der Lage mit einer Virenbelastung (der btw jeder Freigänger ausgesetzt ist) fertig zu werden.

Unsere Katze war Freigänger vor ihrer Diagnose. Sie jetzt in Wohnungshaltung zu zwingen ist mM nicht realisierbar. Unsere Wohnsituation ermöglicht einen für andere Katzen weitestgehend gefahrlosen Freigang. Der Freigang erfolgt in Absprache mit dem TH und unser behandelnden TÄ die das ebenso beide (als Experten) befürworten.
 
Blaubeerblau

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Inwiefern meinst du das?
 
Blaubeerblau

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Tja das Thema Impfungen ist eine Philosophie für sich. Meine TÄ ist zum Glück kein Impffreund und empfiehlt es nicht. Die Katzen im Umkreis von > 10 Km hier sind 1. unser Wildling um den wir uns kümmern der nur draußen lebt weil er nicht rein will und es auch nicht kennt, jetzt ca. 7 Jahre ist und ungeimpft. Sein Immunsystem muss bombig sein ansonsten hätte er so lange nicht draußen überlebt. 2. Zwei Nachbarskatzen ca. 5 Jahre die geimpft sind (waren sie schon als unsere hier einzog und da sie den Nachbarn gehören habe ich darauf auch keinen Einfluss)
 
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Wissen deine Nachbarn denn dass deine Katze positiv ist und sprecht ihr euch dann zumindest mit den Freigangszeiten ab, wenn ihr sie schon weiter rauslasst?
 
Louisella

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  • #10
Tja das Thema Impfungen ist eine Philosophie für sich. Meine TÄ ist zum Glück kein Impffreund und empfiehlt es nicht.
Nicht mal bei Deinen eigenen Katzen die mit einer erkrankten Katze täglich Körperkontakt pflegen?
Hast Du denn keine Angst dass die anderen sich anstecken?

Wenn das 'ne TÄ aus der Umgebung ist, werden dann die Freigänger der Umgebung eher nicht geimpft sein? Dann verstehe ich beim besten Willen nicht wie TH und TÄ es empfehlen können dass Du eine ansteckende Katze rauslässt. Oder hab ich das falsch im Kopf dass Leukose hochansteckend und leicht übertragbar ist?
Mir macht das grad Angst - falls eine der Nachbarskatzen auch krank im Freigang sein sollte, wüsste ich das irgendwie gern, dann würde ich drüber nachdenken unsere auch impfen zu lassen, bisher hielt ich das nicht für nötig.

2. Zwei Nachbarskatzen ca. 5 Jahre die geimpft sind (waren sie schon als unsere hier einzog und da sie den Nachbarn gehören habe ich darauf auch keinen Einfluss)
Auch gegen Leukose geimpft? Gehört ja nicht zum Standard...

Ich bin jetzt verwirrt und muss mich nochmal mit der Leukose-Impfung beschäftigen, ich hielt die bisher nicht für unbedingt nötig...
 
nikita

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  • #11
Tja das Thema Impfungen ist eine Philosophie für sich. Meine TÄ ist zum Glück kein Impffreund und empfiehlt es nicht.

Was dabei herauskommt, sieht man ja. Mich gruselt es wirklich vor dir und dieser Tierärztin, sollte sie denn existieren.
Du spielst mit schönster Überheblichkeit mit dem Leben der Katzen um dich herum und findest das auch noch empfehlenswert.

Die Katzen im Umkreis von > 10 Km hier sind 1. unser Wildling um den wir uns kümmern der nur draußen lebt weil er nicht rein will und es auch nicht kennt, jetzt ca. 7 Jahre ist und ungeimpft. Sein Immunsystem muss bombig sein ansonsten hätte er so lange nicht draußen überlebt.

Du kannst nie im Leben alle Katzen im Umkreis von 10 Kilometern kennen, das ist purer Unsinn. Wenn deine Katze tatsächlich einen solchen Radius hat, dann wird es in den nächsten Jahren dort viele Leukosefälle geben.
Aber nach deiner Philosophie sind die Katzen dann ja selbst schuld, weil sie halt kein "bombiges Immunsystem" haben.
Und ein Streuner kann es durchaus 7 Jahre lang schaffen, draußen zu überleben. Das bedeutet aber keinesfalls, dass er sich nicht doch noch mit Leukose infizieren könnte. Ein abwehrschwacher Moment reicht da schon, v.a. wenn er ebenfalls bei euch futtert, denn du erzählst mir nicht, dass die beiden dann überhaupt keine Berührungspunkte draußen haben.

2. Zwei Nachbarskatzen ca. 5 Jahre die geimpft sind (waren sie schon als unsere hier einzog und da sie den Nachbarn gehören habe ich darauf auch keinen Einfluss)

Na Gott sei Dank hast du darauf keinen Einfluss und ich hoffe wirklich, dass niemand sonst sich dazu verleiten lässt, deinen unsinnigen Ausführungen hier Glauben zu schenken.

Das ist ja unfassbar.

@ Louisella

Meine Freigänger waren und werden immer auf Leukose getestet und geimpft vor ihrem ersten Freigang. Wie man sieht mit gutem Grund, denn es gibt sicher noch mehr Menschen von Blaubeers Kaliber. Die meisten agieren allerdings aus Unwissenheit, Blaubeer dagegen mit vollem Wissen um die Konsequenzen, das ist wirklich unerhört.
 
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Blaubeerblau

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  • #12
Louisella, ich habe nur eine Katze. Hätte ich mehrere würde ich diese aber auch nicht klassisch impfen lassen weil ich von der Impfung nichts halte. Ich würde homöopathisch impfen um so das Immunsystem zu stärken.
Wir leben sehr ländlich. Insofern weiß ich nicht wie man hier von Umgebung sprechen kann.
Leukose überträgt sich vor allem durch den Speichel. Insbesondere wenn es zu Revierkämpfen mit Bissen kommt. An der Luft überlebt der Virus nur wenige Sekunden. Ich habe eine Kätzin, sehr sozialveträglich, eher schüchtern und zurück haltend. Insofern nein, es gibt keine Absprachen zu Freigangszeiten.
Und ja, die 2 anderen sind gegen Leukose geimpft.
 
Louisella

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  • #13
Meine Freigänger waren und werden immer auf Leukose getestet und geimpft vor ihrem ersten Freigang. Wie man sieht mit gutem Grund, denn es gibt sicher noch mehr Menschen von Blaubeers Kaliber. Die meisten agieren allerdings aus Unwissenheit, Blaubeer dagegen mit vollem Wissen um die Konsequenzen, das ist wirklich unerhört.
Och Mensch - und dabei war ich grad durch mit den Grundimpfungen durch und hatte gehofft erstmal 'n Jahr Ruhe zu haben (um mich dann ausführlich nochmal mit den Impfzyklen zu beschäftigen bevor ich überhaupt noch was impfen lass).
Und gerade die Leukose-Impfung ist ja auch noch umstritten...
 
Louisella

Louisella

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  • #14
Wir leben sehr ländlich. Insofern weiß ich nicht wie man hier von Umgebung sprechen kann.
Gerade im ländlichen Bereich gibt's aber doch viele Katzen?

Leukose überträgt sich vor allem durch den Speichel. Insbesondere wenn es zu Revierkämpfen mit Bissen kommt.
Also überträgt es sich quasi bei ALLEM was zum Alltag von Katzen gehört - vom Revierkampf übers freundschaftlichen Raufen bis hin zum gegenseitigen Putzen.
Ich bin immer froh wenn unser Katerle gesund heimkommt - er hat das Kaliber dazu sich hier zum Ober-Macho aufschwingen zu wollen.

Ich habe eine Kätzin, sehr sozialverträglich, eher schüchtern und zurück haltend.
Das schliesst gegenseitiges Putzen, Raufen oder Kämpfe nicht aus.

Wissen denn wirklich ALLE Nachbarn Bescheid über die ansteckende Krankheit Deiner Katze? Wie gesagt, ich würde das wissen wollen...
 
Margitsina

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  • #15
Blaubeerblau, ich würde ebenso handeln. Nichts ist schlimmer, wie einen Freigänger in die Wohnung zu sperren. Der Stress für die Katze lässt die Krankheit oft ausbrechen. Mein alter Leukosekater durfte auch weiter raus, ich wohne ebenfalls extrem ländlich und katzenarm im Umfeld.
Meine anderen Katzen habe ich impfen lassen und keine von ihnen hat sich angesteckt. Das heißt nicht, dass ich das Thema Leukose runterspielen will, aber da muss man echt von Fall zu Fall je nach Umfeld entscheiden.
 
Blaubeerblau

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  • #16
Ihr lieben, ich merke es ist schwierig sich so anonym über ein Thema zu unterhalten, bei dem die Meinungen sehr auseinander gehen und der ein oder andere sehr emotional reagiert. Ich mag aber (vielleicht verständlicher Weise) auch nicht mein privates Umfeld inkl. Wohnsituation in einem öffentlichen Forum breit treten. Geschweige denn mag ich von völlig fremden Menschen bewertet, verurteilt oder verunglimpft werden.

Ich kann guten Gewissens sagen das ich mir sehr genau überlegt habe was ich tue, Risiken und Gefahren abgeschätzt habe und in meinem ganz persönlichen Fall - den kein anderer beurteilen kann - eine für mich persönlich richtige Entscheidung getroffen habe hinträfet ich stehen kann.

Wer mit mir hierüber auf einem erwachsenen Niveau weiter sprechen möchte darf dies gerne privat tun.
 
Blaubeerblau

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  • #17
@ Margitsina

:-**
Danke!
 
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nikita

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  • #18
Wir leben sehr ländlich. Insofern weiß ich nicht wie man hier von Umgebung sprechen kann.

Eine Umgebung bezeichnet (in diesem Fall) das Gebiet rund um das Haus. Gibt es in der Stadt ebenso wie auf dem Land.
Und ich nehme dir nicht ab, dass bei euch nur 3 Katzen (außer deiner eigenen) herumlaufen.

Leukose überträgt sich vor allem durch den Speichel. Insbesondere wenn es zu Revierkämpfen mit Bissen kommt.

FIV wird hauptsächlich durch Revierkämpfe und Bisse übertragen, ist also weniger ansteckend als Leukose. Und hättest du eine friedliche FIV positive Katze, würde ich den Freigang sogar befürworten.
Leukose dagegen überträgt sich bei sämtlichen kätzischen Kontakten, auch kurzen Kontakten und friedlichen Kontakten.
Es gibt hier im Forum einige User, die unwissentlich eine friedliche leukosepositive Katze aufgenommen haben und nach und nach haben sich fast alle anderen Katzen ebenfalls infiziert. Bei längerem Zusammensein schützt nicht mal die Impfung 100%ig, egal wie sozialverträglich und friedlich die Katzen auch sind.

Und ja, die 2 anderen sind gegen Leukose geimpft.

Glück für sie und Pech für die anderen Katzen, die mit Sicherheit dort herumlaufen, deren Halter mit Sicherheit nichts von deiner Fahrlässigkeit wissen und die evtl. auch Impfmuffel sind (sollten sie denn ebenfalls deiner "tollen" Tierärztin in die Hände fallen).

Und gerade die Leukose-Impfung ist ja auch noch umstritten...

Vielleicht beruhigt es dich, dass ich in den letzten 15 Jahren keinerlei Zwischenfälle durch die Leukoseimpfung hatte. Und meine Katzen werden defintiv weiterhin dagegen geimpft.

Blaubeerblau, ich würde ebenso handeln. Nichts ist schlimmer, wie einen Freigänger in die Wohnung zu sperren. Der Stress für die Katze lässt die Krankheit oft ausbrechen. Mein alter Leukosekater durfte auch weiter raus, ich wohne ebenfalls extrem ländlich und katzenarm im Umfeld.

Und damit dein alter Kater etwas stressfreier leben durfte, mussten andere Katzen halt in Kauf nehmen, infiziert zu werden und zu sterben.
Nette Moral, macht dich in meinen Augen extrem unglaubwürdig, wenn du in Zukunft weiterhin anderen Katzenhaltern eine "katzengerechte" Haltung vorschreiben willst. Dazu gehört nämlich an allererster Stelle, Verantwortung zu übernehmen und nicht rücksichtslos nur die Interessen der eigenen Tiere zu vertreten.
Ich habe selten solch ein egoistisches, gefährliches Verhalten erlebt, das dann auch noch mit aller Macht schöngeredet wird.
Klar lebt ihr alle absolut katzenarm, ist ja auch ungewöhnlich, dass auf "dem Land" andere Katzen herumlaufen und eine "Umgebung" gibt es eh nicht, nur den eigenen, sehr begrenzten Horizont.

Das heißt nicht, dass ich das Thema Leukose runterspielen will, aber da muss man echt von Fall zu Fall je nach Umfeld entscheiden.

Nein muss man nicht. Ein Leukose positives Tier gehört nicht in ungesicherten Freigang. Das ist Fakt, da gibt's nicht's zu entscheiden und auch kein von "Fall zu Fall". Gefährlicher, egoistischer Schwachsinn.
 
Louisella

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  • #19
Ich kann guten Gewissens sagen das ich mir sehr genau überlegt habe was ich tue, Risiken und Gefahren abgeschätzt habe und in meinem ganz persönlichen Fall - den kein anderer beurteilen kann - eine für mich persönlich richtige Entscheidung getroffen habe hinträfet ich stehen kann.
Schön dass Du dabei ein gutes Gewissen hast.
Ich hab dafür jetzt 'ne schlaflose Nacht weil ich mir Sorgen mache und überlegen muss ob ich nicht doch noch gegen Leukose impfen lasse - scheint ganz so als hätte ich da eine falsche Entscheidung getroffen.
Und ja, ich kenne das Umfeld hier SEHR gut und TROTZDEM weiss ich nicht ob hier nicht irgendwo 'ne Katze Leukose-positive Katze rumrennt mit der unsere gerne draußen spielen.

Hier wird die Leukose-Impfung übrigens auch nicht empfohlen...
 
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